Susanne Schädlich

 3,5 Sterne bei 162 Bewertungen
Autorin von Immer wieder Dezember, „Briefe ohne Unterschrift“ und weiteren Büchern.
Autorenbild von Susanne Schädlich (© Jürgen Bauer)

Lebenslauf von Susanne Schädlich

Susanne Schädlich wurde 1965 in Jena geboren. Sie arbeitet als freie Autorin, Journalistin und Übersetzerin aus dem Amerikanischen und Spanischen. Nachdem sie elf Jahre in den USA gelebt hatte kehrte sie 1999 nach Berlin zurück.

Alle Bücher von Susanne Schädlich

Cover des Buches Die wir am meisten lieben (ISBN: 9783746629438)

Die wir am meisten lieben

 (64)
Erschienen am 22.07.2013
Cover des Buches Im Canyon (ISBN: 9783548376073)

Im Canyon

 (25)
Erschienen am 15.04.2016
Cover des Buches Immer wieder Dezember (ISBN: 9783426786840)

Immer wieder Dezember

 (22)
Erschienen am 01.04.2014
Cover des Buches Nebelspiel (ISBN: 9783426516553)

Nebelspiel

 (18)
Erschienen am 11.01.2016
Cover des Buches Familienstücke (ISBN: 9783499622168)

Familienstücke

 (8)
Erschienen am 01.11.2008
Cover des Buches "Die Rechnung, bitte!" (ISBN: 9783426783139)

"Die Rechnung, bitte!"

 (8)
Erschienen am 08.07.2010
Cover des Buches „Briefe ohne Unterschrift“ (ISBN: 9783813507492)

„Briefe ohne Unterschrift“

 (7)
Erschienen am 20.03.2017
Cover des Buches Kälteherz (ISBN: 9783426521366)

Kälteherz

 (3)
Erschienen am 01.07.2019

Neue Rezensionen zu Susanne Schädlich

Cover des Buches Kälteherz (ISBN: 9783426521366)Kleine8310s avatar

Rezension zu "Kälteherz" von Sheila Bugler

Kälteherz
Kleine8310vor 3 Jahren

Meine Meinung: 

“Kälteherz” ist der dritte Band der Thrillerreihe der Autorin Sheila Bugler. Nachdem mir die ersten Teile der Reihe gut gefallen haben, hatte ich mich schon sehr auf diesen Band mit DI Ellen Kelly gefreut. 

In dieser Geschichte bekommt es Detective Inspector Ellen Kelly mit einem Fall zu tun, der die privaten Abgründe einer Londoner Familie offenbart. Nachdem die Leiche eines jungen Mannes gefunden wird, stellt sich schnell heraus, dass der Tote der Freund von Freya Gleeson war. Freyas Freund hat sich einige Feinde gemacht und sogar ihrer Mutter war er angeblich ein Dorn im Auge. Hinzu kommt, dass Freya’s Vater im Tod des jungen Mannes nur einen Schaden für seine Publicity sieht. 

Ungewollt gerät DI Kelly tiefer in die Geheimnisse der Familie Gleeson hinein und plötzlich steht jedes Mitglied unter Verdacht. Doch dann geschieht ein weiterer Mord und lässt alles in einem anderen Licht erscheinen.

Der Einstieg in diesen Thriller ist mir sehr gut gelungen. Der Schreibstil von Sheila Bugler ist sehr angenehm zu lesen und ich mag die Mischung aus cleveren Einblicken in die Leben der Charaktere ebenso wie den guten Spannungsbogen. Die Handlung ist weitestgehend spannend und dadurch, dass die Story verschiedene Handlungsstränge bietet richtig unterhaltsam. Der einzige Punkt, der mir nicht so gut gefallen hat war, dass es ein paar Passagen gibt, in denen es sehr ausufernd, um die Verfassung von Frau Gleeson geht. Das war mir leider ein bisschen zu zäh. 

Die Ausarbeitung der Charaktere ist gelungen und ich fand es toll, dass sie facettenreich beschrieben wurden. Der Spannungsbogen ist über weite Strecken hoch und ich habe das Buch selten aus der Hand gelegt. Das Ende war, für mich, leider nur bedingt überraschend, aber es gab auch zwischendurch spannende Momente. Ich freue mich auf jeden Fall schon jetzt auf den nächsten Teil dieser Reihe. 

“Kälteherz” ist ein Thriller, der mir mit einem unterhaltsamen und spannenden Plot schöne Lesestunden beschert hat. 

Meine Bewertung: 4 von 5

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Cover des Buches Nebelspiel (ISBN: 9783426516553)martina_turbanischs avatar

Rezension zu "Nebelspiel" von Sheila Bugler

Wenn es um Kinder geht, werde ich immer empfindlich
martina_turbanischvor 3 Jahren

Die zehnjährige Jodie Hudson wird auf dem Weg zur Schule entführt. Auf dem Gehweg bleibt lediglich ihr Ranzen, Hefte und Schulbücher zurück. Ein Maschinerie an Maßnahmen wie Zeugenbefragungen und Presseerklärungen laufen an und als erstes gerät der Stiefvater, Kevin Hudson, in den Fokus der Ermittler. Er ist arbeitslos, vorbestraft und hat kein Alibi - aber ist er auch der Täter?

Die Schultasche und deren Inhalt auf dem Gehweg. Das war irgendwie falsch. Die Mutter in Ellen wollte den Ranzen aufheben, alles vorsichtig einpacken und dem Mädchen, dem er gehörte, zurückgeben. Nur war weit und breit kein Mädchen zu sehen. Nebelspiel, S. 16

Mein Eindruck:

Wenn es um Kinder geht, werde ich immer empfindlich

Rückkehr

Die Ermittlerin Ellen Kelly ist gerade erst wieder in den Dienst zurückgekehrt. Sie hatte in ihrem letzten Fall den Täter erschossen und war dann erstmal freigestellt worden und das Buch beginnt auch mit ihrer psychologischen Beurteilung durch den psychologischen Dienst der Polizeibehörde. Allerdings hat sie durchaus noch mehr Baustellen in ihrem Leben, die ihr Probleme bereiten.

Alkohol

All diese Probleme und den steigenden Druck den sie sowohl dienstlich als auch privat hat versucht sie am Abend mit Alkohol zu bekämpfen. Wie das so ist - aus einem Glas zum Einschlafen werden zwei, irgendwann wird es eine Flasche und dann reicht auch das nicht mehr aus. Das alles hat aber eben auch Auswirkungen auf ihren Beruf und auch auf ihr privates Umfeld.

Entführungsfall

Damit die eigentliche Hauptperson dieses Thrillers, die kleine Jodie Hudson - wir erinnern uns, sie wurde auf dem Schulweg entführt - nicht ganz in Vergessenheit gerät gibt es immer wieder Passagen mit der Tätersicht. Aber es gibt auch die sichtweise der kleinen Jodie, die mich am meisten berührt hat und mir immer wieder Gänsehaut beschert hat.

Unsympathisch

Zu ihrer Ehrenrettung startet Ellen Kelly dann doch mit ihren Ermittlungen durch, setzt sich über Befehle ihrer Vorgesetzten hinweg, findet eine Verbindung zu einem alten Fall und dadurch am Ende dann auch den Täter. Leider war mir Ellen Kelly, bei allem Verständnis für ihre privaten Probleme, recht unsympathisch - was mir wiederum ein bisschen den Handlungsstrang mit den Ermittlungen vermieste.

Geschickt

Aber abgesehen von meinen ganz persönlichen Antipathien  ist  Nebelspiel ein gut konstruierter und psychologisch geschickt durchdachter Thriller. Es gibt reichlich Einblicke in die kranke Täterseele, aber eben auch in die Gefühlswelt des Opfers. Letzteres kommt mir immer ein bisschen zu kurz in den meisten Büchern dieser Art - wie auch oft in der Realität, wo das Opfer in Gerichtsverfahren gerne mal einfach hinten runter fällt und sich niemand mehr darum kümmert.

Mein Fazit:

Nebelspiel ist ein spannender Thriller, der nach allen Regeln der psychologischen Kunst seinen Lesern durchaus Albträume bereiten kann. Mich haben die ausufernden Probleme der Ermittlerin etwas genervt, so dass ich mir noch nicht sicher bin, ob ich mir den zweiten Band der Reihe auch noch kaufe. Wer übrigens empfindlich ist, wenn es um Kinder in Thrillern geht, sollte Nebelspiel  besser meiden.

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Cover des Buches Im Canyon (ISBN: 9783548376073)-

Rezension zu "Im Canyon" von Aron Ralston

Packend und fesselnd
-BuchLiebe-vor 4 Jahren

Wirklich gut und sehr spannend. Was dieser Mann geleistet hat ist wirklich unfassbar. Zwischendurch gibt es Passagen wo der Autor von anderen Erlebnissen erzählt. Das zieht sich ein bisschen und bläht das Buch etwas auf. Ich muss zugeben, dass ich ein paar Seiten überblättert habe ohne sie zu lesen. Das passiert mir wirklich sehr selten. Aber generell auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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