Susanne Schmidt Markt ohne Moral

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Inhaltsangabe zu „Markt ohne Moral“ von Susanne Schmidt

Die Finanzkrise hat die Welt an den Rand des Abgrunds geführt. Nur ein international koordiniertes Vorgehen konnte den Kollaps der Weltwirtschaft verhindern. Doch weil die gigantischen Verluste mit Milliardensummen ausgeglichen wurden, hat die öffentliche Hand mit hoher Wahrscheinlichkeit die Grundlage für die nächste, schlimmere Krise gelegt. Susanne Schmidt mahnt einschneidende internationale Regeln für die Finanz- und Börsenplätze an, denn dort fahren die Handelnden fort, als sei nichts gewesen. Die Finanzelite spielt weiter russisches Roulette auf einem Markt ohne Moral.

'Eines der spannendsten Wirtschaftsbücher des vergangenen Jahres.' Aus der Begründung der Jury zur Verleihung des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises.

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  • Rezension zu "Markt ohne Moral" von Susanne Schmidt

    Markt ohne Moral

    WinfriedStanzick

    25. July 2011 um 17:00

    Sie ist die Tochter eines der berühmtesten ehemaligen Politiker der Welt und eines Mannes, der mit weit über neunzig Jahren noch als Herausgeber der ZEIT sich einmischt in aktuelle Debatten und Diskurse und auf dessen Stimme man nicht nur in Deutschland nach wie hört, vielleicht sogar mehr als je zuvor. Die Rede ist von Helmut und Loki Schmidts Tochter Susanne, geboren 1947 und mehr als dreißig Jahre lang in der Londoner City tätig , von denen sie zwanzig Jahre lang in leitender Funktion für internationale Bankhäuser gearbeitet hat. Auch nach ihrem Ruhestand hat sie die Banken- und Börsenwelt nicht losgelassen und sie war Moderatorin und Kommentatorin des Börsensenders bloomberg. Mit dem Buch "Markt ohne Moral" legt sie ein überaus verständliches Werk vor, in dem sie "das Versagen der internationalen Finanzelite" nicht erst seit 2008, als die Pleite von Lehman Brothers die ganze Welt in den Abgrund zu stürzen drohte, beschreibt. Viele haben das vor ihr getan, und der Markt der Bücher von tatsächlichen oder selbsternannten Fachleuten über die Finanzkrise und ihre Ursachen ist mittlerweile nicht mehr zu übersehen. Ihr Buch allerdings zeichnet sich neben seiner großen für den Nichtfachmann wichtigen Verständlichkeit und Transparenz vor allem dadurch aus, das hier ein Insider berichtet, ohne gleich das ganze System in Frage zu stellen. Was sie allerdings stark bezweifelt, ist der Sinn all jener schnellen staatlichen Rettungsversuche, mit der das völlige Kollabieren des Systems verhindert wurde. Susanne Schmidt meint mit einiger Plausibilität, dass damit lediglich die Grundlage für eine nächste, dann aber weitaus schlimmere Krise gelegt wurde. An den Börsen dieser Welt machen die, die die Krise 2008 ff. verursacht haben, weiter mit ihren Spekulationen ohne jede Moral und sie verdienen soviel Geld wie nie zuvor, Geld, das anderen fehlt. Der FAZ-Journalist Rainer Hank, der in seinem Buch "Der amerikanische Virus" Anfang 2009 als einer der ersten die Finanzkrise beschrieben und eingeschätzt hatte, kam damals schon zu dieser Prognose. Sie sollte sich bewahrheiten. Susanne Schmidt fordert einschneidende und klare Regeln für die internationalen Finanzplätze, doch man kann mit Fug und Recht bezweifeln, dass es gelingen wird, sie durchzusetzen. Es liegt in der tief im Menschen verwurzelten Gier, die ihn alle Moral vergessen lässt, meint ein nicht zuletzt durch das vorliegende Buch noch skeptischer gewordener Rezensent.

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