Susanne Schnieder , Tanja Leitsch Die Rotzlöffel-Republik

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Inhaltsangabe zu „Die Rotzlöffel-Republik“ von Susanne Schnieder

Dieses Buch erzählt wahre Geschichten aus dem Leben, die zeigen, inmitten welchen Irrsinns aus pädagogischen Modellen, überforderten Eltern und bildungspolitischen Trugschlüssen sich der Alltag von Erzieherinnen und Erziehern mittlerweile abspielt.

Die Autorinnen wollen keine Schuld zuweisen, aber Verantwortung benennen und zeigen, welche Einflüsse Kinder oft als Tyrannen wirken lassen.

Ein Praxisbuch mit vielen eindrücklichen Fallbeispielen, verständlich, glaubwürdig. Ein erziehungspolitischer Appell.

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  • Kinder sollen wieder Kind sein dürfen

    Die Rotzlöffel-Republik

    Sikal

    10. June 2017 um 09:06

    Wieviel Zeit benötigt man wohl, um 1789 Kreuze auf diversen Fragebögen sinnvoll anzukreuzen? Damit wird immerhin dokumentiert, dass Kita-Mitarbeiter einen qualitativ hochwertigen Job machen. Eigentlich müsste man hier nichts mehr hinzufügen – Zeit, die wichtiger für die Entwicklung der Kleinen verfügbar wäre. Welcher Verwaltungsaufwand dann noch hinter den Auswertungen der Dokumentationen steht, will ich mir gar nicht vorstellen… Doch Bürokratie ist nicht das Hauptproblem unserer Kindergärten und Kitas. Die Erzieherinnen tragen die Verantwortung für die Entwicklung von unerzogenen, aggressiven Kindern, die tagaus tagein eine vernünftige Arbeit nicht ermöglichen. Wenn sich dann Eltern noch in die Arbeitsweise einmischen und Ratschläge parat halten, ist das Chaos perfekt. Die Autorinnen Tanja Leitsch und Susanne Schnieder sind seit Jahren im pädagogischen Bereich tätig und geben uns hier einen (vermutlich nur kleinen) Einblick in ihre Arbeit. Sie beschreiben ihren Tagesablauf, ihre Ideale, die zumeist auf der Strecke bleiben, widmen ein ganzes Kapitel dem „Tanz um das goldene Kind“, bei dem es leicht dazu kommt, dass „Ich Chef – Ihr nix!“ an der Tagesordnung steht. Ein wohl sehr bezeichnendes Beispiel – eine Mutter zur Erzieherin: „Ich möchte, dass Sie sich jeden Morgen vor meinem Sohn hinknien, wenn Sie ihn begrüßen!“ Sie solle dem Sprössling nämlich auf Augenhöhe begegnen. Leider ist ein solches Verhalten wohl eher die Regel als die Ausnahme. Was passiert mit unserer Gesellschaft? Wollen wir lauter kleine Prinzen und Prinzessinnen, die in ihrem weiteren Leben zu Egoisten und Tyrannen werden? Dass Kinder ihre Eltern und auch Erzieherinnen provozieren, ist ganz normal. Es liegt daran, was wir letztendlich daraus machen. Die Autorinnen schreiben hier nicht nur ihren ganzen Frust nieder, sondern hätten auch etliche Vorschläge parat, wie hier – zumindest im Arbeitsumfeld – reagiert werden könnte. Sie hätten gerne mehr Zeit, mehr Platz u.a., um Kinder bei der Entfaltung zu helfen. Kinder sollen wieder Kind sein dürfen, etwas erforschen, entdecken und auch Fehler machen. Kein Kind kann funktionieren ohne Schaden zu nehmen. Als Kritikpunkt muss ich aber ganz klar anmerken, dass mir positive Erlebnisse (die, die Autorinnen bestimmt ebenso zur Genüge haben) zu kurz kommen. Es wird hier teilweise ein Bild vermittelt, dass beinahe alle Kinder ungezogene, schreckliche kleine Monster sind – und das stimmt so sicherlich nicht (und ich war auch einige Zeit im pädagogischen Bereich tätig). Vieles, was hier angekreidet wird, kann ich jedoch auf jeden Fall unterschreiben … Leider!

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