Susanne Schomann Der Holundergarten

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Inhaltsangabe zu „Der Holundergarten“ von Susanne Schomann

Ein Mann mit einer dunklen Vergangenheit, ein Dorf voller Geheimnisse – eine neue großartige Lovestory von Susanne Schomann! Niemals hätte Luisa damit gerechnet, dass Rafael Brix noch einmal in sein Heimatdorf in der Lüneburger Heide kommen würde. Zu schrecklich sind die Vorwürfe, die bis heute auf ihm lasten. Doch ein Todesfall hat ihn zurück nach Lunau geführt, zurück in Luisas Leben. Noch immer umgibt ihn eine dunkle, rebellische Aura. Und genau das lässt Luisas Herz wie damals schneller schlagen. Dabei weiß sie genau, dass sie ihn nicht begehren darf. Denn Rafael will ihr alles nehmen: ihr geliebtes Zuhause und ihre Arbeit. Luisa fühlt sich hin- und hergerissen zwischen Verzweiflung, Wut … und einer noch immer brennenden Leidenschaft.

Einfache Kost ohne großen Anspruch, aber schön für Zwischendurch.

— EmilyTodd

Eine tolle Fortsetzung mit großen Emotionen, Spannung und Erotik....

— Anruba

Wie auch der Vorgänger "Wilder Wacholder" ein tolles Buch !

— JanaBabsi

Eine bewegende wie unterhaltsame Geschichte im Herzen der Lüneburger Heide.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Geheimnisse und gute Unterhaltung im Hollundergarten

— SABO

Wieder ein wundervoller Liebesroman...

— nicigirl85

Ich muss sagen ich habe mich schon unheimlich auf die neue Geschichte gefreut und wurde wie immer mit einem ganzen Berg an Gefühlen, Liebe,

— bangi

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Romantik und Spannung

    Der Holundergarten

    lehmas

    22. February 2017 um 16:20

    Rafael wurde einst zu unrecht eines Verbrechens beschuldigt und hat danach seinem Heimatdorf in der Lüneburger Heide den Rücken gekehrt. Als nun seine Schwester verstirbt, kommt er zurück, um den Nachlass zu verwalten und möglichst schnell alles zu verkaufen und wieder zu verschwinden. Luisa, deren Existenz von diesem Vorhaben bedroht ist, ist sehr wütend. Allerdings kommen sich die beiden auch recht schnell näher.  Ich kenne den Vorgängerroman zu Holundergarten nicht, was aber beim Lesen keinerlei Probleme machte, da die Einzelbände der Reihe in sich geschlossen sind. Viele Sachen sind vorhersehbar, allerdings ist man lange im Unklaren, was es mit den Anschuldigungen auf sich hat. Neben diesen Spannungsbogen, kommen auch Romantik und Erotik nicht zu kurz. Die Erzählperspektive wechselt öfter im Buch, meistens wird aus der Sicht von Luisa und Rafael erzählt. Das hat mir gefallen, ebenso wie der leichte lockere Erzählstil. Was mir etwas zu schaffen gemacht hat, war die sehr kleine Schrift und die enge Bedruckung auf den Seiten. Das fand ich teilweise sehr anstrengend für die Augen und hätte mir da lieber ein paar Seiten mehr gewünscht.

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  • Schön für Zwischendurch

    Der Holundergarten

    EmilyTodd

    16. January 2017 um 10:25

    Mein erstes Fazit fällt zu diesem Buch ähnlich aus wie zu dem ersten dieser Reihe. Wenn mich jemand fragen würde, ob ich das Buch weiterempfehlen kann, würde ich antworten: wenn man auf einfache Kost ohne großen Anspruch steht, dann ja. Auch wenn ich hinzufügen muss, das man beim zweiten Teil ruhig noch weniger Anspruch mit bringen kann, als beim ersten. Das Feeling kam diesmal nicht ganz so gut rüber. Und eigentlich war es auch wieder die gleiche Grundstory:Mann und Frau finden sich anziehend.Mann und Frau wollen es sich aber nicht eingestehen.Mann und Frau haben Sex.Mann und Frau sagen, es ist aber nichts Ernstes.Frau liebt man, in diesem Fall schon seit ihrer Kindheit (da hätten wir den feinen Unterschied zum ersten Teil).Mann verliebt sich in Fra, ist aber der Meinung er ist überhaupt nicht gut für sie.Mann und Frau sprechen nicht über ihre wahren Gefühle.Um es mal salopp zusammen zu fassen.Klingt jetzt wahrscheinlich ziemlich langweilig und abgedroschen, war es aber gar nicht mal so.Denn die Sprache die die Autorin benutzt und die Wortwahl der Autorin und einfach die ganze Art wie Susanne Schomann schreibt, macht die einfachste Story einfach interessant. Diese bildhafte Sprache ist gerade bei den leidenschaftlichen Stellen, der Grund dafür das man das Buch nicht wieder zur Seiten legen kann. Und Susanne Schomann versteht es einen gewissen Grad von Spannung auf zu bauen, nicht zu viel aber auch nicht zu wenig. Man kann das Endergebnis zwar irgendwie erahnen und es ist leicht vorhersehbar aber der Weg dorthin ist das Spannende an diesem Buch.Manchmal bin ich echt traurig wenn ich ein Buch zu Ende gelesen habe, bei den Büchern von Susannen Schomann ist das irgendwie anders. Ihr gewähltes Ende und einfach Ihre Art zu schreiben, hinterlassen ein angenehmes Gefühl und eine schöne Ausgewogenheit in einem drin.Das Setting von Lunau ist auch einfach fantastisch schön.Ich würde am liebsten meine Koffer packen und mir dort sofort ein kleines Ferienhäuschen mieten und versuchen all die Lunauer zu treffen von denen ich schon soviel gelesen haben. Es klingt alles so einladend und wahr, dass es doch nur wahr sein kann. Oder?Ich freue mich schon auf viele weitere Geschichten aus Lunau und ich hoffe Ihr auch.4 von 5 Sternen.

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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    • 2535
  • Nette Unterhaltung mit gewichtigem Subthema

    Der Holundergarten

    MaraLaue

    21. December 2015 um 00:27

    Im Holundergarten fing alles an. Dort verliebte sich die  fünfzehnjährige Luisa in den wenige Jahre älteren Rafael Brix. Da sie damals an einem Maskenball teilnahmen, wusste Rafael nicht, wer sich hinter der Maske der Schäferin verbarg. Später wird Rafael beschuldigt, Luisas Schwester vergewaltigt zu haben. Obwohl er freigesprochen wird, verlässt er das Heidedorf Lunau. Jahre später kehrt er anlässlich des Todes seiner Schwester zurück, um den Nachlass zu regeln, und begegnet Luisa wieder, die immer noch ungebrochen in ihn verliebt ist. Auch bei Rafael funkt es diesmal. Doch die Tat, der er damals beschuldigt wurde, ist in Lunau nicht vergessen. Und so wird die Liebe der beiden in mehr als einer Hinsicht auf eine harte Probe gestellt, bevor die Wahrheit an den Tag kommt und ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit aufgedeckt werden kann.   Susanne Schomann bedient mit diesem Roman gekonnt die Vorgaben des Genres. Außerdem reißt sie im Nebenplot ein ernstes Thema (Gewalt in der Ehe und gegen Kinder) an, das eine ungewöhnliche Note positiv in einen Liebesroman bringt. Trotzdem konnte er mich nicht vollständig überzeugen. Zum einen liegt das an ein paar handwerklichen Schwächen, die sich durch den gesamten Roman ziehen und mir die Freude am Lesen stellenweise vergällten. Zum anderen habe ich die Charaktere als blass empfunden und konnte nicht richtig mit ihnen warm werden. Möglicherweise lag das daran, dass die Autorin die Prämisse des „Zeigen, nicht erzählen!“ zu wenig umgesetzt hat. Ein weiteres Manko waren für mich die Dialoge, die zu oft statisch gerieten und teilweise weder wichtige Informationen für die Handlung lieferten, noch eine Figur charakterisierten, sondern für die Entwicklung des Plots schlichtweg überflüssig waren. Dadurch, dass die Autorin ihre Figuren sich allzu oft namentlich anreden ließ, wie es in der Realität kein Mensch es tut, wirkten die Dialoge auf mich sehr unecht.   Mein Fazit: Das Potential des Themas und der Subthemen hätte man um einiges besser umsetzen und den Roman stilistisch besser schreiben können. Trotzdem bietet er eine nette Unterhaltung. Ich vergebe 3,5 Sterne und runde auf 4 auf.

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  • liebenswerte Sommerlektüre

    Der Holundergarten

    Waldschrat

    15. August 2015 um 14:18

     Inhaltsangabe: Niemals hätte Luisa damit gerechnet, dass Rafael Brix noch einmal in sein Heimatdorf in der Lüneburger Heide kommen würde. Zu schrecklich sind die Vorwürfe, die bis heute auf ihm lasten. Doch ein Todesfall hat ihn zurück nach Lunau geführt, zurück in Luisas Leben. Noch immer umgibt ihn eine dunkle, rebellische Aura. Und genau das lässt Luisas Herz wie damals schneller schlagen. Dabei weiß sie genau, dass sie ihn nicht begehren darf. Denn Rafael will ihr alles nehmen: ihr geliebtes Zuhause und ihre Arbeit. Luisa fühlt sich hin- und hergerissen zwischen Verzweiflung, Wut … und einer noch immer brennenden Leidenschaft. Mein Leseeindruck: Erst beim Lesen ist mir aufgefallen, dass es sich scheinbar um eine Reihe handelt, denn es wurde viel auf ein anderes Paar eingegangen (Isabell und Kjell aus “Wilder Wacholder”) und wie es sich gefunden hat. Da mir ihre Geschichte (ein paar Spoiler gab es ja schon) gefallen hat und ich den Schreibstil der Autorin angenehm fand, werde ich Band 1 auf jeden Fall noch nachholen! (die Geschichten kann man aber mit guten Gewissen und ohne Verlust unabhängig voneinander lesen) Im Holundergarten geht es um Luisa, die seit ihrer Jugend in Rafael verliebt war. Scheinbar gab es auch einen sehr romantischen Kuss, aber Rafael weiß gar nicht, dass das damals Luisa war. Statt dessen ist er als Bad Boy verschrieen und ihm werden seit vielen Jahren einige Taten angelastet, für die er nichts kann. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ihn eigentlich nichts in diese Kleinstadt zieht, in der er bis auf wenige Ausnahmen nicht willkommen ist. Doch dann zwingt ihn ein Trauerfall und die Erbschaftsangelegenheiten zurückzukehren und die ganze Geschichte nimmt natürlich ihren Lauf. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich schreibe, dass sich die beiden finden und Hals über Kopf verlieben. Ist zwar nichts neues, aber ganz süß geschrieben. Weniger süß sind die Anfeindungen vor Ort, die ganz schön fies werden. Ich finde es ja immer erschreckend, wie engstirnig Menschen doch sein können und ihnen egal ist, was sie anderen mit ihrem Verhalten antun – unabhängig ob diese für irgend etwas tatsächlich die Schuld tragen oder nicht. Die Geschichte ist nicht weiter überraschend, jeder Leser und jede Leserin eines Frauen- oder Liebesromans kann sich an den Fingern abzählen, was als nächstes passiert. Aber man liest solche Literatur ja auch nicht um sich überraschen zu lassen, sondern um sich von einer süßen Liebesgeschichte einlullen zu lassen und ein wenig zu träumen. Ich mochte Luisa und ihre Liebe zu ihrem Blumenladen sehr und auch ihre Freunde waren sehr liebenswert, herzerfrischend und ehrlich. Wie man sich gute Freunde eben wünscht. Die Umgebung ist malerisch, sommerlich leicht, die Liebesgeschichte zurckersüß und die erotischen Szenen gut platziert. Ich denke daher, dass Susanne Schomann definitiv einen Blick wert ist und man sogar zum Wiederholungstäter werden kann :-)

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  • Perfekte Mischung

    Der Holundergarten

    dorothea84

    26. June 2015 um 06:37

    Lusia hat ihr Herz schon vor langer Zeit verloren. Als Rafael Brix zurückkommt, da seine Schwester gestorben ist, wird für Lusia alles anders. Das komplette Dorf war damals gegen ihn und lässt es ihn heute noch spüren. Er ist hier um seine Rache zu bekommen und will alles Verkaufen, Lusia würde ihre Wohnung und Arbeit verlieren. Doch während sie versucht das zu verhindert komme die beiden sich immer näher und es knistert zwischen den beiden. Was mir von Anfang sehr gut gefallen hat, war das die Geschichte einen sehr guten Rahmen hatte. Das Dorf wird sehr gut beschrieben und man hat das Gefühl gleich dazuzugehören. Man spürt fast die Atmosphäre innerhalb dieser Gruppe von Menschen, einfach super. Lusia war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte Rafael vollkommen verstehen. Leichte Andeutungen werden gemacht und dann mit einem Schlag erfährt man so manches Geheimnis, was mir sehr gut gefallen hat. Auch die Beziehung innerhalb des Freundeskreises der beiden ist sehr gut beschrieben. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und musste einfach weiterlesen. Denn ich wollte mein Happy End und es sah manchmal nicht danach aus als würde ich es bekommen. Es vollkommen gelungenes Buch, das alles hatte Liebe, Drama, Spannung und etwas Sex.

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  • Unterhaltsame Liebesgeschichte zum Abschalten und Entspannen ...

    Der Holundergarten

    Die-wein

    15. April 2015 um 06:09

    Luisa, die sich nach dem Tod ihrer guten Freundin Julia um deren Gärtnerei kümmert und dadurch vielen Bewohnern des Dorfes in der Lüneburger Heide die Existenz sichert, ist schockiert, als sie nach vielen Jahren ihren Traummann Rafael Brix endlich wiedersieht und dieser ihr eröffnet, dass er das Grundstück seiner verstorbenen Schwester Julia schon bald verkaufen will. Luisa würde dadurch vor dem Aus stehen, da sich auf dem Grundstück sowohl ihr kleiner Blumenladen als auch ihre Wohnung befindet und viele Lunauer Einwohner würden gleichzeitig ihre Arbeitsplätze in der angrenzenden Gärtnerei verlieren. Luisa ist einerseits sehr wütend auf Rafael, andererseits kann sie jedoch auch Rafael, der mit dem Dorf fast nur schlechte Erinnerungen verbindet, gut verstehen. "Der Holundergarten" war mein erstes Buch von Susanne Schomann und ich muss gestehen, dass ich hinter dem eher harmlos wirkenden Cover etwas ganz anderes erwartet hatte. Ich bin ja kein Fan von allzu viel Erotik in Büchern und die hat mich hier anfangs dann doch etwas überrumpelt. Dennoch empfand ich die eingebauten erotischen Szenen weder störend noch abstoßend beim Lesen und da die Geschichte bereits nach wenigen Seiten so spannend war, viel es mir wirklich schwer das Buch zur Seite zu legen. Dreh- und Angelpunkt stellt ein kleines Dorf in der Lüneburger Heide dar und es handelt sich zwar um die Fortsetzung von "Wilder Wacholder", allerdings stehen hier nicht Kjell und Isabell im Mittelpunkt, sondern eben Rafael und Luisa. Rafael, Kjell und Philip sind von klein auf dicke Freunde und gingen jahrelang gemeinsam durch dick und dünn. Nachdem Rafael jedoch aufgrund von falschen Anschuldigungen dem Dorf den Rücken zukehrte, möchte er den Verkauf des Grundstücks so schnell wie möglich über die Bühne bringen, um dann auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden. Luisa, die er immer noch liebevoll "Die kleine Lu" nennt, macht ihm jedoch einen gehörigen Strich durch die Rechnung und da sie einige der wenigen Menschen im Dorf ist, die ihm am Herzen liegen, verbringt er daraufhin viel Zeit mit ihr. Die beiden kommen sich dabei schnell näher und Rafael beginnt Luisa mit anderen Augen zu sehen. Luisa war mir mit ihrer liebenswürdigen und frechen Art auf Anhieb sehr sympathisch und auch die Einwohner des Dorfes mögen sie alle sehr. Die Geschichte ist größtenteils aus der Sicht von Rafael und Luisa geschrieben, aber auch Kjells Mutter Christa, deren Freundin Ruth sowie Kjell und Isabell kommen zu Wort und so erfährt man das Ganze aus verschiedenen Perspektiven. Der Schreibstil lässt sich leicht und locker lesen und besonders die bildhaften Beschreibungen des kleinen Dorfes gefielen mir sehr. Obwohl die Geschichte relativ vorhersehbar ist, bleibt es spannend bis zum Ende und man möchte einfach wissen, was es mit den falschen Anschuldigungen gegen Rafael auf sich hat. Stellenweise empfand ich das Buch dann allerdings etwas zu rührselig und übertrieben romantisch. Mein Fazit: "Der Holundergarten" ist ein warmherziger und gefühlvoller Liebesroman, der eine gelungene Mischung aus Spannung, Romantik sowie Erotik beinhaltet. Das ideale Buch zum Abschalten und Genießen.

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  • Zurück in Lunau

    Der Holundergarten

    Spatzi79

    07. April 2015 um 09:18

    Zurück in Lunau, in der Lüneburger Heide. Nachdem sich in "Wilder Wacholder" Isabell und Kjell gefunden hatten, geht es nun um ein neues Paar. Luisa ist in Lunau aufgewachsen und seit ihrer Jugend in Rafael Brix verliebt. Doch dieser hat sie nie wirklich wahrgenommen, sie war immer nur die kleine Schwester. Außerdem hat Rafael Lunau vor Jahren verlassen und geschworen, nie zurückzukehren, denn ihm sind hier schlimme Dinge zugestoßen, die ihn bis heute quälen und verfolgen. Durch den Tod seiner Schwester muss er sich nun jedoch um das Erbe kümmern. Er will am liebsten alles sofort verkaufen und einen endgültigen Schlussstrich ziehen. Für Luisa, die in der Gärtnerei seiner Schwester angestellt war, würde dies das berufliche Aus bedeuten und so versucht sie, ihn zu überzeugen, Lunau noch eine Chance zu geben. Doch wird Lunau ihn willkommen heißen oder stehen die alten Geschichten immer noch zwischen ihm und den Dorfbewohnern? Man kann diesen zweiten Teil der Lunau-Trilogie ohne Probleme lesen, ohne den Vorgänger zu kennen. Kjell und Isabell aus dem ersten Band sind hier nur Nebenfiguren. Schöner ist es aber meiner Meinung nach doch, wenn man die Geschichten in der richtigen Reihenfolge liest und so die Entwicklung der Figuren besser mitbekommt. Mir persönlich hat dieser zweite Teil nicht ganz so gut gefallen. Zum einen bin ich sowieso nicht unbedingt die große Liebesroman-Leserin, aber die Bücher von Susanne Schomann gefallen mir normalerweise sehr, da es hier nicht nur um eine Liebesgeschichte geht, sondern auch immer ein gehöriger Anteil an Spannung dabei ist. Diese kam mir hier etwas zur kurz beziehungsweise löste sich am Ende alles zu einfach in Wohlgefallen auf. Da war für mich manches nicht ganz so schlüssig und logisch. Auch gefiel mir an der Beziehung zwischen Rafael und Luisa so manches nicht so gut, ich fand zum Beispiel die Art, wie er sich finanziell um sie kümmert, völlig übertrieben. Insgesamt wieder eine schöne Lektüre für Freunde romantischer Lektüre – und auch ich bin gespannt auf den dritten Teil und Philipp, den letzten Teil des Lunauer Freunde-Trios, und seine Geschichte!

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  • Eine gelungene Mischung aus Liebesroman, Erotik und Krimi

    Der Holundergarten

    Anruba

    30. March 2015 um 10:16

    In den Romanen aus "Lunau" geht es um drei Jugendfreunde, die aus unterschiedlichen Gründen nach Jahren wieder in ihr Heimatdorf in der Heide zurückkehren. Alle hatten bisher nicht so viel Glück mit der Liebe und das Vertrauen in ernsthafte Beziehungen verloren. Die Geschichten sind in sich abgeschlossen und daher einzeln lesbar.  In dem zweiten Teil geht es um Luisa und den mysteriösen Rafael. Zur großen Freude spielen auch alle wichtigen Figuren aus Teil 1 wieder mit (wie Kjell, Isabell, Christa und Ruth). Ich habe die ersten Seiten gelesen und mich gleich zu Hause gefühlt. Die Floristin Luisa haben wir als Isabells Freundin bereits in "Wilder Wacholder" kennengelernt. Als Luisas Chefin verstirbt, übernimmt sie als Geschäftsführerin den Gärtnereibetrieb in dem idyllischen Heidedorf Lunau. Alle warten gespannt auf den Bruder der Verstorbenen, der den Nachlass regeln soll. Rafael kehrt jedoch mit gemischten Gefühlen in seinen Heimatort zurück. Zu schmerzlich sind die Erinnerungen an die Vergangenheit. Nicht umsonst hat er Lunau in den letzten Jahren gemieden. Am liebsten würde er alles sofort verkaufen und dann für immer verschwinden. Doch diese Rechnung hat er ohne Luisa gemacht. Sie möchte alles tun um die Gärtnerei zu retten. Außerdem schwärmt sie schon seit Kindertagen für Rafael und ist daher sehr nervös ihn wiederzutreffen. Luisa ist eine sympathische Protagonistin. Sie hat ihr Herz am rechten Fleck, ist romantisch, aber auch sehr mutig und tapfer. Durch ihre leichte Tollpatschigkeit muss man sie einfach gern haben. Rafael wurde durch falsche Anschuldigungen vor 15 Jahren aus Lunau vertrieben. Diese Vorwürfe haben ihn zu einem verbitterten Einzelgänger gemacht, der versucht mit den Geistern der Vergangenheit klar zu kommen. Jedoch ist sein Vertrauen zu anderen Menschen nicht sehr groß. Zu Rafaels großer Verwunderung fühlt er sich in Luisas Nähe ziemlich wohl. Er braucht eine Weile um in ihr nicht mehr die kleine Schwester seiner Schulfreundin zu sehen. Luisa und Rafael kommen sich schnell näher und verbringen eine aufregende Zeit miteinander. Aber dann beginnen die alten Wunden von früher aufzureißen und es wird für Rafael ziemlich ungemütlich. Um Luisa zu schützen muss er eine schwere Entscheidung treffen. Der Schreibstil ist erneut sehr bildlich, detailverliebt und oft regelrecht schmalzig. Aber das passt einfach wunderbar zu der Geschichte. Man kann sich die Charaktere und die Heidelandschaft genau vorstellen. In Lunau ist einfach alles etwas perfekter und besser als in anderen Orten. Da helfen sich die Menschen und leben in ihrer kleinen heilen Welt. Die Autorin schafft durch ihre Beschreibungen ein Gefühl für "Gut" und "Böse". Es hat mich daher überrascht, dass sich diesmal hinter der perfekten Fassade von Lunaus Bürgern solche Abgründe aufgetan haben. Die Geschichte ist eine gelungene Mischung aus Liebesroman, Erotik und Kriminalfall. Es geht um die Bewältigung der alten Ereignisse, nur dann steht dem zukünftigen Glück nichts mehr im Wege. Als Leser glaubt man zu wissen was passiert, aber die Autorin schafft es meisterhaft einen in die Irre zu führen bzw. zu überraschen. Durch die stückweise Auflösung der alten Geheimnisse wird es nie langweilig und es offenbaren sich Dinge mit denen ich nie gerechnet hätte.  Die Geschichte überzeugt durch ihre Vielschichtigkeit und hebt sich damit deutlich von anderen Büchern ab. Die Liebesgeschichte kommt trotz Hoch- und Tiefphase ohne nerviges Hin- und Her aus, da die Probleme nachvollziehbar sind. Überwiegend wird dabei aus der Sicht von Luisa und Rafael erzählt, aber auch die anderen Lunauer Bürger bekommen ihren Platz. Alle Personen sind einfach liebenswert und das macht das Buch zu etwas besonderem. Man fühlt sich mit den Charakteren verbunden und nach Beendigung ist es wie ein Abschied von guten Freunden. Die Detailverliebtheit der Autorin ist einerseits schön, aber andererseits verliert sie sich auch manchmal in unwichtigen Nebensächlichkeiten. Dann wird z.B. in klitzekleiner Genauigkeit erzählt wie die Ferienhäuser in Lunau ausgestattet sind oder wer die Festscheune renoviert und saubermacht. Das sind Details die ich als Leser nicht brauche und die Geschichte künstlich in die Länge ziehen. Diesmal war es aber nicht ganz so extrem wie in "Wilder Wacholder". Es handelt sich zwar um eine Reihe, aber die Romane sind abgeschlossen und daher einzeln lesbar. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, da alle Personen noch einmal kurz vorgestellt werden. Am Ende des Romans gibt es tolle Holunderblütenrezepte für Bowle, Sirup und Marmelade zum nachkochen. Fazit: Eine wundervolle Liebesgeschichte für alle Fans von "Heile-Welt-Geschichten", die nichts gegen etwas Schmalz und Kitsch haben, und eine glaubwürdige, vielschichtige Story mit liebeswerten Personen mögen. Mich konnte die Idee komplett überzeugen und daher gibt es alle fünf Sterne.

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  • Romantisch und dramatisch

    Der Holundergarten

    Sternenstaubfee

    Lunau in der Lüneburger Heide: Hier arbeitet Luisa in einem kleinen Blumenladen und fühlt sich sehr wohl. Doch nun kehrt Rafael, seit vielen Jahren ihr heimlicher Schwarm, in sein Heimatdorf Lunau zurück. Luisas Herz gerät in Aufruhr, zumal noch immer eine schreckliche Anschuldigung auf Rafael lastet. Mein Leseeindruck: Schon die ersten Seiten des Buches fühlten sich wie eine "Heimkehr" an, denn "Der Holundergarten" hat bereits einen Vorgänger: "Wilder Wacholder". Hat man den ersten Teil bereits gelesen, kann man sich hier auf ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren freuen. Doch auch neue Figuren kommen dazu, allen voran natürlich Rafael, der Luisas Herz ziemlich in Aufruhr bringt. Die aufkommende Liebesgeschichte der beiden Hauptprotagonisten zu verfolgen, hat mir sehr viel Spaß bereitet. Das Knistern zwischen ihnen konnte ich fast richtig hören und habe sehr mitgefiebert. Doch es wird Luisa und Rafael nicht leichtgemacht, zueinanderzufinden, es liegen im Gegenteil viele Steine auf ihrem Weg, die es zu beseitigen gibt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen; es ist wieder ein richtiges Wohlfühlbuch. Die Charaktere sind sympathisch und herzerfrischend, und nun freue ich mich auf den dritten Teil der "Lunau-Reihe"!      

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    • 2
  • Eine weitere Geschichte aus Lunau

    Der Holundergarten

    claude20

    Nach dem Tod seiner Schwester kommt Rafael Brix wieder zurück nach Lunau, um das Erbe seiner Schwester Julia zu regeln. Lange Zeit hat er seinen Heimatort gemieden, der ihm nur Unglück gebracht hat. Luisa, die die Geschäfte von Julia übernommen und weitergeführt hat, hätte niemals gedacht ihren ehemaligen Schwarm Rafael jemals wiederzusehen. Rafael ahnt nichts von Luisas Gefühlen und möchte Lunau schnellstmöglich wieder verlassen. Das Geschäft von Julia soll geschlossen werden und somit würde er Luisa ihre Arbeit und auch ihr Zuhause nehmen. Trotz allem fühlt sich Luisa immer noch von Rafael angezogen, doch ihre Gefühle für ihn schwanken zwischen Wut, Verzweiflung und ungezähmter Leidenschaft. Wird es Luisa gelingen Rafaels Meinung über sich, ihre Beziehung und über Lunau sowie seine Einwohner zu ändern? Denn Lunaus Einwohner können und wollen die vergangenen belastenen Vorwürfe gegen Rafael nicht ruhen lassen. Die Autorin Susanne Schomann erzählt in diesem Roman eine weitere Geschichte von einen der drei Musketiere, die Lunau vor Jahren unsicher gemacht haben. Diesmal betrachtet sie das Leben von Rafael Brix und erzählt dem Leser von dessen Vergangenheit, von den Anschuldigungen gegen ihn. Auf einfühlsame Weise beleuchtet sie seine Vergangenheit, zeigt dem Leser nach und nach die Tragödie seines Lebens. All dies schafft sie ohne ins kitschige abzugleiten, vielmehr versteht der Leser nach und nach was genau damals in Lunau geschehen ist und warum Rafael schnell wieder dem Dorf den Rücken kehren will. Aber da hat er die Rechnung ohne Luisa gemacht. Sie liebt Rafael schon ihr ganzes Leben und lässt den sexy Kerl nicht so einfach wieder gehen. Sie kämpft für ihre Liebe und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Mir hat die Mischung aus Liebesgeschichte mit tragischen Elementen gut gefallen. Kitschig kann jeder. Es ist aber nicht immer einfach eine Geschichte zu schreiben, die romantische sowie tragische Momente hat, die sich dann sinnvoll zusammenfügen und ergänzen. Meiner Ansicht nach hat es Susanne Schomann geschafft eine angenehme und auch passende Balance in ihrer Geschichte zu finden. Mir hat das gesamte Zusammenspiel gut gefallen und ich vergebe aus diesem Grund die volle Punktzahl. Auf die Fortsetzung mit den dritten und letzten Musketier Philip bin ich schon sehr gespannt. © claude

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    • 3

    Floh

    23. March 2015 um 06:40
    KruemelGizmo schreibt Im Moment nicht so meins...

    meins eher auch nicht. Die Rezi verdient sich aber ein dickes Herzchen!

  • Widersehen in Lunau

    Der Holundergarten

    JanaBabsi

    19. March 2015 um 11:54

    Rafael Brix hat Lunau vor vielen Jahren verlassen –schwer lasten die Vorwürfe auf ihm, die auch nach all den Jahren nicht vergessen sind. Der Tod seiner Schwester jedoch macht es unumgänglich, dass er sich nach Lunau begibt. Dort trifft er auf seine alten Freunde und auf Luisa, die schon als junges Mädchen heimlich in ihn verliebt war. Obwohl er ihr die Arbeit und ihr Zuhause nehmen möchte entfacht er die Leidenschaft die seit Jahren in Luisa schlummert aufs neue. Meine Einschätzung: „Der Holundergarten“ ist das 2. Buch der Autorin Susanne Schomann, das im beschaulichen Heidedorf Lunau spielt. Es ist nicht zwingend notwendig „Wilder Wacholder“ vorher gelesen zu haben, aber wenn man es getan hat, gibt es hier ein Wiedersehen mit all den liebenswerten Charakteren die man im 1. Band kennengelernt hat. Hauptpersonen in diesem Buch sind Luisa Milchert und Rafael Brix, die sich aus den Augen verloren haben weil Rafael vor Jahren Lunau den Rücken gekehrt hat. Nun ist er wieder da und Gefühle drängen an die Oberfläche von denen man glaubte, sie seien nicht mehr da. In einem kleinen Dorf wie Lunau vergessen die Einwohner nichts und so sieht sich Rafael erneut an den Pranger gestellt – aber dank seiner wirklich guten Freunde kann er sowohl mit der Vergangenheit als auch mit den aktuellen Vorwürfen abschließen. Und nach einigen Irrungen und Wirrungen finden auch Luisa und Rafael endlich zusammen. Die Charaktere sind, wie auch in anderen Büchern von Susanne Schomann, sehr schön ausgearbeitet und man kann ihrem Tun und Handeln sehr gut folgen. Die Personen aus „Wilder Wacholder“ spielen auch hier eine große Rolle denn Kjell und Isabell sind die besten Freunde von Rafael und Luisa, so dass der Leser durch Gespräche zwischen den Freunden auch Rückblicke in die Handlung des 1. Bandes bekommt. Seufz, wie gerne würde ich nur ein Mal im Büchercafé von Christa sitzen und die Atmosphäre dort genießen. Alles in allem hat mich auch dieses Buch von Susanne Schomann sehr begeistert. Schade nur, dass jetzt wieder so viel Zeit vergeht bis der 3. Teil der Lunau-Reihe erscheinen wird. 

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  • Nichts ist wie es scheint, doch jeder will es gewusst haben....

    Der Holundergarten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Meine Meinung – ein persönlicher Eindruck Die Romanfiguren Susanne Schomann lässt die Puppen tanzen. Die Figuren in ihrem Roman „Der Holundergarten“ sind der Autorin ausgesprochen gut gelungen. Zu Beginn der Geschichte tauche ich mit Luisa Milchert in die Geschichte ein, um dann weitere Figuren kennenlernen zu dürfen. Sie sind mir allesamt sehr sympathisch und nah. „Durch die Augen der einzelnen Figuren, erlebe ich deren ureigene Gefühle und versinke in manchen Szenen beinahe selber in diesen Gefühlen.“ Besonders Luisa und ihr eigentlich zartes Wesen, haben es mir angetan und verleiten mich des öfteren dazu meinen ureigenen Beschützerinstinkt auspacken zu wollen. Gerade in sie kann ich mich dadurch wunderbar hineinversetzen und die Geschichte aus ihrem Blinkwinkel erleben. Die Harmonie und die Gemütlichkeit, die mir durch die Figuren aus den Zeilen entgegenspringt tragen zudem das zu bei, mich immer weiter in die Geschichte hinein zu tragen  und ermöglichen es mir, mich in ihr zu verlieren. Die Handlung, Geschichte und Erzählweise Die Handlung erinnerte mich an manchen Stellen an Dürrenmatts Besuch der alten Dame. Ein Dorf, jede Menge Beschuldigungen und Vorurteile, mit denen eine Generation später noch zu kämpfen hat, ohne dass jemand die wahren Hintergründe kennen würde. Aus der Sicht der verschiedenen Figuren, durch klare Perspektivenwechsel, wird die Handlung vorangetrieben. Andeutungen über eine rätselhafte Vergangenheit einiger Beteiligten gestalten die Geschichte noch  mysteriöser als sie eigentlich schon ist . Neben den  allgemeinen Schicksalsschlägen die es zu verarbeiten gilt, sind es ganz schnell die Rückschläge des Alltag,s mit denen die Figuren und damit auch ich konfrontiert werde. Ich darf gespannt zusehen, wie die Figuren mit diesen Herausforderungen umgehen und versuchen diese immer wieder aufs Neue zu meistern. Durch immer wieder eingefügte Hinweise, aber auch Andeutungen und Mutmaßungen, die sich auf die Ereignisse in der Vergangenheit beziehen, wird meine Neugier in einem besonderen Maße herausgefordert. Aber als wäre es der Autorin zu einfach mich nur darauf gucken zu lassen, baut sie unvorhersehbare Wendungen ein, streut eine gehörige Prise Romantik und Liebe mit in den Roman hinein  und schon bin ich abgelenkt und verfolge interessiert den Fortgang der Geschichte. Vereinzelte sehr tiefgründige Szenen und Dialoge zwischen den Figuren hinterlassen bei mir aber den Eindruck, dass dieser Roman wesentlich komplexer gestaltet ist, als ich es von der üblichen Frauenliteratur erwarten würde. Die Ernsthaftigkeit und Aufrichtigkeit der Dialoge und Szenen verleihen dem Roman einen einzigartigen realistischen Ton, der mich nachhaltig beeindruckt und zu eigenen Gedanken über das Leben anregt. Die Geschichte spielt in der Nähe der Lüneburger Heide, in der Stadt Lunau. Neben der Spannung und der Romantik, die der Autorin an vielen Stellen ausgezeichnet gelungen ist, sind es auch die Beschreibungen der Landschaft und Umgebung die mich immer wieder fesseln. Ich kann mir die Landstriche, die Bäume und Felder der Heide wirklich bildlich vorstellen und hegte beim Lesen mehrfach den Wunsch auch unter einem Baum  in der Heide zu sitzen oder auf einer alten verwirrten Bank am Feld , um in dieser Geschichte schwelgen zu können. Das FAZIT Ich finde Susanne Schomann hat alles richtig gemacht, was eine Schriftstellerin richtig machen kann, um den Leser an die Geschichte zu fesseln und hervorragend unterhalten zu können. „Sie hat die Geschichte mit Spannung erzählt, den Figuren einen tiefgründigen gut erkennbaren Charakter gegeben und das Ganze mit Ernsthaftigkeit und der nötigen Prise Romantik in eine wundervolle Umgebung eingebettet.“ Ich war wie paalysiert von der der Geschichte und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, so gut hat es mich unterhalten. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Sterne und Dankeschön Einzelwertung Cover 5 von 5 Sterne Romanfiguren 5 von 5 Sterne Handlung, Geschichte 5 von 5 Sterne Gesamtwertung 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung von mir . Ich danke Blogg Dein Buch ( http://www.bloggdeinbuch.de) und dem Mira Taschenbuch Verlag für das Rezensionsexemplar, das mir wirklich sehr schöne Lesestunden beschert hat. Wer sich von der Rezension angesprochen fühlt, kann das Buch unter http://www.mira-taschenbuch.de/programm-herbstwinter-20142015/liebe/der-holundergarten/ beziehen oder sich einen weiteren Eindruck vom Buch verschaffen.

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    • 3

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. March 2015 um 11:01
    parden schreibt Und noch ein Buch, das Dich überzeugen konnte. So muss Lesen sein! :)

    Oh ja anfangen, lesen und Buch erst wieder zu klappen wenn ich fertig bin :-) Das war so ein Buch :-)

  • Susanne Schomann - Lunau.2

    Der Holundergarten

    SABO

    11. March 2015 um 22:15

    Susanne Schomann - "Der Holundergarten" - MTB Lunau, 2015: Ein kleines Heidedorf in Aufruhr. Nach Julia Brix´ Tod, ist es notwendig, das ihr Bruder Rafael entscheiden soll, wie es weitergehen soll, mit der großen Heide-Gärtnerei und dem hübschen Blumenladen, der dazu gehört. Unter Luisas Regie sind beide Geschäfte, wie ihre beliebten Blumen und Pflanzen, bestens gediehen, eine treue Stammkundschaft findet man in der gesamten Region. Luisa hat im Brix-Haus eine kleine Wohnung und liebt die Verantwortung, die Julia ihr übertragen hat, ebenso wie ihr beschauliches Heidedorf. Auf die kleine Lu kann man sich verlassen. Luisa erwartet Rafael, irgendwann wird er doch um den Nachlass kümmern wollen..15 lange Jahre ist es her, seit sie ihren nie vergessenen Jugendschwarm gesehen hat, 15 lange Jahre seit dem Skandal, der ein ganzes Dorf erschüttert hat, 15 lange Jahre in denen kein Lunauer je die Gewalttat an Luisas Schwester Barbara vergessen hat. Auch ein unschuldig gesprochener Rafael Brix ist dort nicht gern gesehen. In einer regnerischen Nacht kommt Rafael an und bittet Lu um "Asyl" und etwas zu essen. Die Freude hält nicht lange an, Rafael will das Haus und jeglichen Besitz dem Erdboden gleichmachen, er hat seine guten Gründe, keiner kennt sein Geheimnis, auch sein bester Freund Kjell und seine liebenswerte Mutter Christa nicht. Aber auch Lu hütet seit 15 Jahren ein Geheimnis, sie hat Rafael nie gesagt, das sie damals in ihn verliebt war und liebt ihn noch immer.. --- Das Dorf Lunau im Wechselbad der Gefühle, es pendelt zwischen Sehnsucht, alten Erinnerungen und Anschuldigungen, geheime Anschläge lassen nicht auf sich warten. Nur der alte Hollundergarten weiß um die Geheimnisse der Heide.. Susanne Schomann hatte mal wieder eine "leichte Feder". Liebe, Spannung und ein Lunau, das sich dieses Mal von einer ganz anderen Seite zeigt. Gute Unterhaltung auch mit Rafael, dem 2. der "Musketiere", ich bin gespannt auf Nr 3, da haben wir die Freunde dann alle Seite an Seite! Kjell, Rafael und Philip..

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  • Zweiter Band der Lunau- Serie

    Der Holundergarten

    nicigirl85

    11. March 2015 um 13:00

    Wer mich kennt, der weiß, dass ich Liebesromane nicht wirklich leiden kann. Doch dann entdeckte ich die Bücher von Susanne Schomann und schon gab es jemanden, der mich auch mit Liebesgeschichten fesseln konnte. In "Der Holundergarten" dreht sich alles um Luisa und Rafael. Einst war Luisa in den hübschen Rafael verliebt, doch der verließ das Dorf aufgrund schwerer Anfeindungen. Nun ist er zurück und Luisas Gefühle plötzlich wieder da. Doch kann aus der einstigen Schwärmerei wirklich Liebe werden? Die Autorin hat ein unglaubliches Händchen dafür tolle Charaktere zu erfinden, da ist für jeden etwas dabei. Es gibt Personen, die man unheimlich toll findet (z.B. Ruth) oder die abscheulich sind (z.B. Jan und Barbara). Die Personen sind alle so beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann und ihr Handeln nachvollziehbar ist. Ansonsten fühlte sich dieser Band für mich wie nach Hause kommen an, denn nach "Wilder Wacholder" hat man sofort den idyllischen Ort Lunau wieder vor Augen und trifft auf liebgewonnene alte Bekannte. Wie bei Frau Schomann üblich dürfen auch dramatische Ereignisse und Enthüllungen nicht fehlen, die ich an ihren Büchern ja ganz besonders liebe. Diese Offenbarungen bestürzen, berühren und nehmen einen als Leser völlig ein. Die eigentliche Liebesgeschichte ist bald zu schön um wahr zu sein und erfüllte mein Herz mit Wärme. Da schlägt man mit einem Seufzen den Buchdeckel zu. Es ist nicht erforderlich den Vorgänger "Wilder Wacholder" zu lesen, da die Bücher in sich abgeschlossen sind, aber man verpasst definitiv etwas, wenn man ihn nicht liest. Fazit: Eine gelungene Liebesgeschichte mit tollem Ende. Dieses Buch kann ich einfach nur weiterempfehlen. Überaus lesenswert!

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