Julie's Monsters

von Susanne Sievert 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Julie's Monsters
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Was für eine wahnsinns Fortetzung - Rezension folgt!

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Inhaltsangabe zu "Julie's Monsters"

„Sorry, Bruder. Ich dachte, die neue Welt würde mich verändern. Aber böse Menschen ändern sich niemals.“
Julie Mond

Julie Monds Leben ist beschissen, nicht nur wegen der Zombies, die Cherryhill und die Ostküste neu bevölkern. Seit sechs Tagen sitzt sie auf einem Schlauchboot fest und der Platzmangel und die fehlende Hygiene kratzen gewaltig an Julies Nervenkostüm.
Es bleibt nur ein Ausweg, wenn die Gruppe überleben will und der heißt: Schluss mit dem Unsinn und anlegen! Doch egal, ob zu Wasser oder zu Land, die Zombies sind hungrig und gieren nach Menschenfleisch. Die Situation scheint aussichtslos, wären da nicht zwei Fremde, die unverhofft ihren Weg kreuzen.
Sie erzählen von einer Zuflucht, Sicherheit, einer Chance! Ein verlockendes Angebot, dennoch bleibt Julie misstrauisch.
In einer Zeit, in der Menschen kaum noch von Monstern zu unterscheiden sind, soll es tatsächlich einen sicheren Ort geben? Während sich die Überlebenden mit Zukunftsplänen beschäftigen, ahnt niemand von der Gefahr, die bereits ein Teil der Gruppe ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783742742797
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:259 Seiten
Verlag:neobooks
Erscheinungsdatum:08.04.2018

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    MiGuvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Was für eine wahnsinns Fortetzung - Rezension folgt!
    Komm schon Püppi - Du kannst es!

    Kurzbeschreibung
    Julie Mond ist kurz vorm durchdrehen.
    Seit sechs Tagen sitzt sie mit ihrer Gruppe in einem Schlauchboot fest, doch egal ob im Wasser oder an Land, überall lauern Zombies.
    Die Situation wird immer trostloser, bis sie auf zwei Fremde treffen, die ihnen von einer sicheren Zuflucht erzählen.
    Julie bleibt jedoch weiterhin misstrauisch.
    Während die anderen ihre neue sichere Zukunft planen, ahnt niemand, dass eine weitaus größere Gefahr bereits Teil ihrer Gruppe ist.

    Meinung
    Wer sind die wahren Monster? Die Zombies oder die Menschen?
    Diese Frage habe ich mir öfter im zweiten Band der „Geschwister Mond – Trilogie“ gestellt, der mit einer kurzen Zusammenfassung des ersten Bands nahtlos weitergeht.
    Julie, die weiterhin im Ich-Stil ihre Geschichte erzählt, leidet extrem unter der gegebenen Situation.
    Während sie mit Zombies zunehmend sympathisiert, sind es die Menschen, die ihr das Leben schwer machen.
    Dies liegt natürlich an den schrecklichen Erfahrungen in ihrer Kindheit, auf die im zweiten Band viel mehr eingegangen wird und der daher auch keine leichte Kost ist.
    Hier zeigt sich erneut die gewaltige Tiefe und Emotionalität dieser Geschichte, deren Beschreibung sich meines Erachtens zum ersten Band noch einmal steigern konnte.
    Wie bereits in der Rezension zu „Home sweet Julie“ erwähnt, sind Zombies in dieser Trilogie tatsächlich eher Nebensache.
    Zwar werden ein paar Klischees im Handlungsverlauf bedient doch wie sonst, sollte man diese ausweglose Situation auch beschreiben?
    Natürlich entstehen da Hungersnot, Gruppenbildung und auch Machtkämpfe.
    Dennoch bleibt diese Geschichte auf ihre Art besonders.

    Die Autorin besitzt einen sehr bildhaften Schreibstil und schafft es, selbst in ruhigeren Szenen eine beklemmende und bedrückende Atmosphäre zu schaffen.
    Die Gefahr, die tatsächlich immer wieder lauert, ist so spürbar, dass die Spannung unterschwellig stets vorhanden ist und sich, wie ein roter Faden, durch die gesamte Geschichte zieht.
    Natürlich kommt eine solche Geschichte nicht ohne Kampfszenen aus und auch hier machte sich eine deutliche Steigerung zum ersten Band bemerkbar.
    Die Kämpfe werden blutiger und der Ekelfaktor ist ebenfalls etwas gestiegen.
    Nebenbei ist aber auch genügend Situationskomik vorhanden. Es gab einige Wortgefechte, die mich immer köstlich amüsierten, denn die Autorin traf damit genau meinen Humor.

    Trotzdem sind es meiner Meinung nach die Charaktere, die diese Geschichte so besonders machen.
    Die Verbundenheit der Geschwister zeigt sich hier sehr stark und es hat unheimlich Freude bereitet, die Entwicklung der beiden zu beobachten.
    Gleichzeit war diese Beobachtung auch sehr berührend, da sie sich immer wieder dem Trauma ihrer Vergangenheit stellen müssen.
    Julie, die nach wie vor sehr schwierig mit ihrem Charakter ist, bleibt allerdings weiterhin meine persönliche Heldin.
    Doch auch Judith bekommt im zweiten Band viel mehr Hintergrund, der garantiert niemanden kalt lassen wird.
    Die restlichen Charaktere haben ebenfalls viel zu erzählen und die eine oder andere Figur sorgt noch für die eine oder andere Überraschung.

    Fazit
    „Julies Monsters“ ist eine großartige Fortsetzung, da sich die Tiefe, die Dramatik und die Spannung in dieser Geschichte um einiges steigern konnte.
    Das Schicksal der „Geschwister Mond“ wird noch emotionaler und Susanne Sievert hat sich ein richtig gemeines Ende einfallen lassen, dass mich nun ganz ungeduldig auf den Abschluss dieser Trilogie warten lässt.

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