Susanne Staun Totenzimmer

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Inhaltsangabe zu „Totenzimmer“ von Susanne Staun

Die Rechtsmedizinerin Maria Krause steht vor einem Rätsel: Vor ihr liegt die geschändete Leiche einer jungen Frau, und die einzige Spur, die der Täter hinterlassen hat, ist ein Abdruck rot gefärbten Schweißes. Eine Spurensuche beginnt, die einige Abgründe aufreißt... Maria Krause braucht nicht lange, um herauszufinden, dass die merkwürdige Rotfärbung am Hals der Leiche von der Einnahme eines Lepra-Medikaments herrührt. Doch in Dänemark gab es seit 1911 keinen Fall von Lepra mehr. Wer also verschreibt ein solches Medikament? Und wer nimmt es ein? Auf der Suche nach dem mysteriösen Mörder gerät Maria Krause an ihre Grenzen. Denn sie trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum: Vor Jahren hat sie ein Kind abgetrieben, und das belastet sie schwer. Bei der Obduktion der Leiche meint sie nun zu erkennen, dass es sich um ihre Tochter handelt. Seltsam nur, da sie keine Kinder hat. Bald kann ihr selbst ihre beste Freundin nicht mehr dabei helfen, zwischen Realität und Wahnsinn zu unterscheiden. Der Roman bildet den Auftakt einer neuen Krimiserie um die psychisch labile Rechtsmedizinerin Maria Krause. Susanne Staun, eine neue Bestsellerautorin aus Dänemark, bietet dem Leser psychologische Hochspannung - an der Grenze zwischen Realität und Wahnsinn. Stimmen aus dem Buchhandel: »... verstörend gut, musste das Buch in einem Rutsch lesen, superspannend!« Lieselotte Bruhn, Bücher Rüffer & Westphalen, Flensburg »Totenzimmer« ist ein Thriller, der mit gnadenloser Schärfe die untersten Ebenen seelischer Abgründe erforscht, insbesondere auch in Hinblick auf das düstere Innenleben der erzählenden Hauptfigur. Wie es sich jedoch (in Abgrenzung zum angloamerikanischen Raum) für Romane aus dem europäischen Norden gehört, hat das bei aller Konfrontation mit der brutalen Realität niemals sensationsheischende Züge. Das ändert natürlich nichts an der abgründig dunklen Grundspannung, die für sich genommen schon vollkommen ausreichte, um durchgehend eine packend-unterhaltsame Lektüre zu gewährleisten.

Die Protagonistin ist sicher gewöhnungsbedürftig, lässt man sich aber auf sie ein, erhält man einen spannenden Thriller.

— PMelittaM
PMelittaM

Ein Krimi, deren Hauptfigur und Schreibweise mich leider nicht ganz überzeugen konnte

— EmilyE
EmilyE

abgebrochen

— Leseratz_8
Leseratz_8

Entgegen aller anderen Meinungen hat mir dieses Buch nicht zugesagt.

— Julles
Julles

Ein toller, spannender Thriller, lesenswert!

— Cellissima
Cellissima

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Das Original

Typischer Grisham !!

Die-Rezensentin

Der Totensucher

Zitate:"In Ausnahmesituation können ganz friedliche und normale Menschen zu Monstern werden."

Selest

Die sieben Farben des Blutes

Ein spannender Thriller, der mit einem wahnsinnigen Mörder und interessanten Motiven glänzt. Zum Ende leider etwas lahm.

Svenjas_BookChallenges

Oxen. Das erste Opfer

Sehr spannend und aufregend; macht neugierig auf die folgenden zwei Bände

Leserin3

Kreuzschnitt

Bogart Bull ist ein Kommissar, den ich gerne weiter begleiten möchte und auf dessen nächstes Abenteuer irgendwo in Europa ich gespannt bin.

misery3103

Durst

NEsbo knüpft mit diesem Thriller wieder an alte Stärke an. Mehr oder weniger die Fortsetzung von "Koma"

hundertwasser

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  • Eine gewöhnungsbedürftige Ermittlerin, die es dem Leser nicht leicht macht

    Totenzimmer
    PMelittaM

    PMelittaM

    27. September 2016 um 22:59

    Die Rechtsmedizinerin Maria Krause wird zu einer Leiche gerufen. Das junge Mädchen wurde misshandelt und ermordet, zunächst ein Fall wie jeder andere, doch schnell erkennt Maria, dass dieser Fall für sie unerwartet persönlich ist.Als Rechtsmedizinerin hat Maria eigentlich keine Befugnisse zu ermitteln, in diesem Fall tut sie es dennoch und verstrickt sich immer mehr darin. Der Täter hat merkwürdige Spuren hinterlassen, Verfärbungen auf der Haut des Opfers, die offenbar Rückstände vom Täter sind. Wie sich herausstellt, wurden sie durch die Einnahme eines Medikamentes verursacht, das gegen Lepra entwickelt wurde. Doch in Dänemark ist das Medikament gar nicht zugelassen und den letzten Leprafall gab es 1911. Trotzdem scheint dies die einzige Spur zu sein, die zum Mörder führt. Maria hat so ihre Probleme mit ihrem sozialen Umfeld, außer der aus Nigeria stammenden Nkem, der sie von Kopenhagen nach Odense gefolgt ist, um nicht ihre einzige Freundin zu verlieren, sind ihre näheren Kontakte ausschließlich beruflicher Natur. Beliebt ist sie jedoch nicht. Skandinavische Ermittler sind meist vom Leben gezeichnete, oft recht düstere Charaktere, doch bei Maria Krause geht das noch ein ganzes Stück weiter. Ich will nicht zu viel verraten, aber Maria ist ernsthaft psychisch krank. Da die Autorin sie selbst in Ich-Form erzählen lässt, ist es zunächst nicht einfach, sich in Marias Gedankenwelt hineinzuversetzen, bis zum Ende versteht man längst nicht jede ihrer Handlungen und sicher gibt es Leser, die von ihr abgestoßen sind. Ich empfand den Roman aber gerade deswegen als besonders und wenn man sich mit Marias „Eigenheiten“ abgefunden hat, entpuppt sich der Roman als durchaus spannend und interessant – aber sicher nichts für zarte Gemüter. Nicht nur Maria darf selbst erzählen, sondern auch der Täter, der Leser darf dessen Tagebuch lesen und dieses ist sicher noch erschreckender als das, was man über Maria erfährt. Es handelt sich hier um einen Psychopath in Reinform, intelligent, überheblich, nach außen aber sympathisch wirkend und beliebt. Nkem gefällt mit gut, zupackend, manchmal zwar Grenzen überschreitend (sie verletzt gerne die Privatsphäre Anderer), loyal und verständnisvoll. Ihr gelingt es hin und wieder Maria zu erden.Wirklich tiefgehend lernt man die wenigsten der Charaktere kennen. Manche Personen werden mit nur einem Charakterzug charakterisiert, wie die krankhaft eifersüchtige Sekretärin Helle, nehmen aber im Geschehen dennoch wichtige Rollen ein. Im Grunde ist kein Charakter zu viel, fast jeder ist für das Gesamtgeschehen wichtig.Der Fall ist schon durch die besondere Spur interessant, der Fokus liegt aber weniger auf den Ermittlungen – schließlich ist es kein Kriminalroman, sondern ein Thriller. Den Fortschritt der polizeilichen Ermittlungen erfährt man immer nur am Rande. Die Erzählung schreitet durch Marias Handeln voran, das sich irgendwann mit dem des Täters kreuzt. Hier könnte man ein paar Zufälle zu viel erkennen, andererseits, das Leben besteht aus Zufällen und aus ihnen entstehen Geschichten. Marias handelt wie bereits erwähnt nicht immer nachvollziehbar, teilweise regelrecht töricht, dies ist aber durch ihre kranke Psyche im Grunde erklärbar. Mich hatte die Geschichte nach einigen Seiten in ihrem Bann und ich war gespannt auf das Ende. Und dieses hatte es noch einmal in sich und ein paar Überraschungen auf Lager. Insgesamt ein Thriller, der für einigen Nervenkitzel sorgt, mit einer gewöhnungsbedürftigen Ermittlerin, auf die man sich einlassen muss. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Thriller-Fans, die auch vor Charakteren, in die man sich schwer hineinversetzen kann, nicht zurückschrecken. Ich werde sicher noch einen weiteren Roman mit Maria Krause lesen, ein weiterer ist bereits auf Deutsch erschienen.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1088
    PMelittaM

    PMelittaM

    25. September 2016 um 19:06
  • Totenzimmer

    Totenzimmer
    Claudia-Marina

    Claudia-Marina

    10. January 2016 um 12:35

    Gerade erst ist die Rechtsmedizinerin Maria Krause von Kopenhagen nach Odense gezogen, da wird sich auch schon zum ersten Tatort gerufen. Eine junge Frau wurde ermordet, ihre Leiche geschändet – doch die einzige Spur, die Maria findet, ist ein Abdruck rotgefärbten Schweißes. Welcher Mörder schwitzt roten Schweiß? Außerdem ist Maria sich sicher, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun hat, das nächste Opfer kann nicht weit sein. Wird sie den Mörder rechtzeitig stoppen können? Maria Krause ist ein komplizierter Charakter. Sie ist stur und eigenwillig und geht am liebsten ihren eigenen Weg. Alleine. Nur ihre Freundin Nkem, die als Chemikerin ebenfalls in der Rechtsmedizin arbeitet, kommt an sie heran. Maria hat definitiv nicht mehr alle Tassen im Schrank. Wie lässt es sich sonst erklären, dass sie in einer sterilen, fast leeren Wohnung lebt und sich mit Männern zu sogenannten „Rape-Dates“ trifft? Aber sie ist auch ehrgeizig, nimmt den Fall persönlich und lässt nicht locker. Versinkt bis zum Hals in ihrer Arbeit und gerät dabei tiefer, als es gut für sie wäre. Doch genau das macht sie auch so sympathisch. Es ist ihre Hingabe für ihren Beruf, die Leidenschaft, mit der sie sich in dieser Männerwelt durchsetzt, sich immer wieder gegen Anmachen und blöde Sprüche der männlichen Kollegen und der Polizei zur Wehr setzt, die mir imponiert. Weiterlesen

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  • ErSTAUNliches

    Totenzimmer
    TochterAlice

    TochterAlice

    29. December 2015 um 08:30

    ...von Susanne Staun? Nun, aus meiner Sicht gestaltet sich dieser dänische Krimi/ Thriller eher ein wenig verwirrend! Die Protagonistin, die Rechtsmedizinerin Maria Krause, aus deren Sicht das Geschehen zum großen Teil geschildert wird, wirkt ziemlich verschroben, ja, fast gestört. Sie hat ein kleines Alkoholproblem und einige Leichen im Keller - keine echten natürlich... Die tauchen anderswo auf! Zu solch einer - einer 'richtigen' Toten also, einer brutal vergewaltigen und gequälten jungen Frau - wird sie gerufen und es folgen noch weitere bzw. ergeben sich deutliche Verbindungen zu früheren Todesfällen - ein überaus brutaler Serienkiller scheint unterwegs zu sein, der zudem noch eine gewisse Nähe zum Ermittlerteam zu haben scheint. Wirklich? Tja, und dann gibt es noch geheimnisvolle Auszüge aus einem Tagebuch aus der Sicht des Killers, die Einblicke in sein Wesen - und diese sind beileibe nicht angenehm - geben. Hier geht es um sexuelle Obsessionen, auf deren detaillierte Schilderung ich für meinen Teil gut verzichten kann. Doch er ist nicht der Einzige, der solche hat - sie spielen in diesem Buch eine übergeordnete Rolle, wobei es um Macht, Verluste, Gelüste und noch vieles mehr geht. Ein tiefgründiger, vielschichtiger, dramatischer und ernsthafter, allerdings nicht sehr aktionsreicher Thriller, dessen Lektüre ich nur bedingt empfehlen kann. Maria Krause wird als zerissene, gleichwohl außerordentlich professionelle Person geschildert, die viele Angriffe aus ihrem Umfeld - aus den unterschiedlichsten Bereichen - durchzustehen hat. Leider werden viele Bezüge und Hinweise nur angedeutet, was meine Verwirrung zu einem großen Teil ausmacht. Ich bevorzuge eher die klaren Strukturen eines klassischen Whodunnit und empfehle dieses Buch daher ausgeprägten Thriller-Liebhabern mit einer Vorliebe für sozialkritische Aspekte, gelungene sprachliche Arrangements und nicht zuletzt Schilderungen sexueller Phänomene, Bezüge und Emotionen der unterschiedlichsten Art.

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  • Die Leseprobe war so vielversprechend...

    Totenzimmer
    Trucks

    Trucks

    25. June 2015 um 11:47

    ... doch leider hielt das Buch nicht, was diese versprach... Rechtsmedizinerin Maria Krause bekommt es mit außergewöhnlichen Todesfällen zu tun: eine geschändete Leiche weist Rückstände von einem Lepra-Medikament auf. Doch der letzte Leprafall war im Jahre 1911 - wer sollte also so ein Medikament verschreiben ? Und warum sollte jemand es einnehmen ?? Des Weiteren hat sie selbst nach der Abtreibung eines Kindes mit ihren Dämonen zu kämpfen. Und dann meint sie auch noch, das Kind auf dem Tisch gehabt zu haben... Bald kann sie nicht mehr zwischen Realität und Wahn unterscheiden... Ich hatte mich auf einen außergewöhnlichen Krimi gefreut. Doch leider fehlte auch mir die Spannung... Die Rechtsmedizinerin Maria Krause schien anfangs eine interessante, sehr ungewöhnliche Persönlichkeit zu sein, die als Protagonistin mal was Anderes war, aber mich hat sie nach kurzer Zeit einfach nur noch genervt. Ich fand ihre Darstellung viel zu übertrieben und auch das Thema an sich fand ich einfach zu krass. Meiner Meinung nach wollte die Autorin mit dem Buch schocken und das gehört dann für mich doch eher zur Abteilung Horror. Bei einem Krimi finde ich das fehl am Platz..! Leider kann ich auch nicht mehr zu dem Buch sagen inhaltlich, weil ich es nach nicht einmal fünfzig Seiten abgebrochen habe...

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  • Hat mich leider nicht überzeugt

    Totenzimmer
    EmilyE

    EmilyE

    12. April 2015 um 16:44

    In „Totenzimmer“ geht die etwas andere Rechtsmedizinerin Dr. Maria Krause auf Verbrecherjagd. Sie arbeitet im rechtsmedzinischen Institut von Odense, zusammen mit ihrer besten Freundin Nkem. Seit einer Abtreibung vor 18 Jahren sind bei ihr „ein paar Schrauben locker“, was sie selbst im Buch auch mmer wieder zugibt. Auch ihre sexuellen Gewohnheiten/Bedürfnisse haben sich damals verändert und nehmen einen recht großen Teil des Buches ein. Im eigentlichen Kriminalfall geht es um mehrere grausam getötete junge Mädchen, an deren Körper übereinstimmende rote Flecken gefunden werden. Parallel zu den Polizeiermittlungen stellt Maria zusammen mit Nkem ihre eigenen Untersuchungen an. Zwischen den eigentlichen Kapiteln, in denen der Fall und das persönliche Leben von Maria Krause aus der Ich-Perspektive geschildert werden, gibt es immer wieder kurze Tagebuchkapitel, die sich auch durch eine andere Schriftart vom anderen Text abheben. Das Tagebuch wird von einem Mann verfasst und schildert Tierquälerei und Morde, die er begangen hat – und das bereits als Jugendlicher!! Insbesondere diese Kapitel sind nichts für schwache Nerven, da der Schreiber einem wirklich als sehr unmenschlich erscheint. Ich musste ein paar Mal tief Luft holen beim Lesen. Die Idee einer psychisch labilen Protagonistin fand ich an sich recht interessant, doch trotz der Erzählung aus der Ich-Perspektive bin ich leider nicht richtig mit Maria warm geworden. Leider hat mich auch der Kriminalfall hat nicht wirklich gepackt. Mit dem im Klappentext erwähnten Lepra-Medikament wird bereits eine der Hauptentdeckung des Buches vorweggenommen und auch die Auflösung des Falles kommt mit etwas kurz und abrupt vor. Plötzlich ergibt jeder Hinweis einen Sinn und zack, ist der Fall gelöst. Ich denke, ein paar mehr Seiten hätten der Krimihandlung nicht geschadet. Fazit  Neben der reinen Kriminalgeschichte nimmt in diesem Buch vor allem das persönliche Leben der labilen Protagonistin einen Hauptteil ein, so dass der eigentliche Kriminalfall leider etwas zu kurz kommt. In der Hoffnung, dass dies sich im nächsten Teil vielleicht bessert, werde ich Frau Dr. Krause im nächsten Roman noch eine Chance geben, kann dieses Buch aber nur mit 3 Sternen bewerten.

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  • keine Rezi, eher ein Erklärungsversuch - Achtung Spoiler!!!

    Totenzimmer
    Leseratz_8

    Leseratz_8

    Keine Rezi, eher ein Erklärungsversuch Achtung Spoiler!!! Wer den Klappentext genau liest, erfährt alles, was er über dieses Buch wissen muss. Maria ist mehr als labil, sie sagt selbst, dass ihre Schrauben locker sind und etwas weiter im Buch meint sie, dass sie sie auch verliert... zwei Beispiele aus den ersten einhundert Seiten 1. Das Kind das Maria abtreibt, stammt aus einer Vergewaltigung - oder doch nicht? Ein Mann verfolgt sie auf dem Nachhauseweg und stößt sie im Park ins Gebüsch, sie wird ohnmächtig und erwacht mit zerrissener Wäsche und dem Mann über sich - doch weil er so schön ist, läßt sie es geschehen, ja macht sogar mit. Okay, kann man mögen, muss man nicht, aber dann das Kind aus Gründen der Konvention abtreiben lassen, aber sich dann ein Leben mit einer Tochter zusammenzuträumen, zum Hechelkurs, zur Müttergruppe und zum Kindergarten zu gehen, dass ging mir zu weit. 2. Sie verachtet ihren Chef, aber als sie zwischen zwei Obduktionen einen power nap einlegt, kommt genau dieser Chef herein und befingert ihren Busen und andere ihn interessierende Stellen... Sie stellt sich schlafend und findet es toll. Sie glaubt, er würde nicht bemerken, dass sie wach ist und dass es sie erregt. Und das fand ich dann nur noch albern und total bescheuert, denn natürlich bemerkt er es genau und als er ihr dann wenig später sagt, dass er sie abends besuchen wird, damit er "auch auf seine Kosten kommt", war für mich dieses Buch beendet. Nennt mich albern, prüde, überspannt, was immer, aber ich bin hier raus. Ich habe für diese Art ein Leben zu leben kein Verständnis und bin nicht bereit meine kostbare Zeit damit zu verbringen soetwas zu lesen und noch darüber nachzudenken.

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    • 7
    lord-byron

    lord-byron

    31. January 2015 um 20:13
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
    Leseratz_8

    Leseratz_8

    01. January 2015 um 17:14
  • tolles Cover

    Totenzimmer
    harakiri

    harakiri

    Gleich zu Beginn: meine Erwartungen aus dem Leseeindruck wurden übertroffen. Damals hatte ich nur 4 Sterne vergeben, jetzt würde ich 4,5 geben, aber da es nur ganze Sterne gibt runde ich auf. Maria Krause, die Rechtsmedizinerin ist eine etwas exzentrische Person und so wird auch der erste Teil des Buches erzählt. Teilweise skuril, aber sie wird einem mit der Zeit sympathisch. Maria hat zwei Morde aufzuklären, die bestialischer kaum sein könnten. Junge Mädchen werden durch Messerstiche ermordet und gewürgt. Seltsame Flecken bringen die Detektivin in Maria zum Handeln. Was hat es mit diesen auf sich? Bald verschwindet ein drittes Mädchen und Maria gerät in Gefahr. Vor allem das Ende war sehr spannend und Marias "Hobby", sowie ihre Art wirken sehr verschroben, passen aber zu ihrer Type und der Art wie sie handelt als die Morde zu etwas Persönlichem werden. Ich habe das Buch nahezu verschlungen. Manche Charaktere bleiben etwas blass, werden nur am Rande erwähnt, so hätte ich mir zur Afrikanerin Nkem ein wenig mehr Details gewünscht, aber im Großen und Ganzen ist dieser Erstling (?) von Susanne Staun für mich eine der Neuentdeckungen dieses Thrillerjahres. Dem Verlag Klett-Cotta auch Glückwunsch zum gelungenen Cover, das ich als etwas Besonderes ansehe. Leider sieht man es im Bücherregal immer nur von hinten, so dass ein Schnitt dort auch hübsch gewesen wäre.

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    • 2
  • Nicht mein Fall.

    Totenzimmer
    Julles

    Julles

    03. September 2014 um 14:56

    Das war mein erstes Mal - und zwar, eine Leseprobe spannend zu finden, von dem Buch dann allerdings weitestgehend enttäuscht zu sein. Das ist sehr schade, denn ich hatte einen Krimi erwartet, der anders ist, fernab der typischen Klischees. Klar, das ist dieser Krimi ohne Zweifel - mir aber leider eine Nummer zu schräg. Denn: Maria Krause, die bereits mit "nicht mehr alle Tassen im Schrank" charakterisiert wurde, ist mehr als das. Typisch skandinavisch ist es in Ordnung, dass die Probleme der Hauptfiguren zentraler sind als die eigentliche Handlung, doch ihre Aussetzer/Wesenszüge grenzen für mein Empfinden schon an unrealistische Beschreibungen. Die Handlung plätschert meiner Meinung nach so dahin, nicht besonders spannend, aber auch nicht banal. Dennoch: Mein Hauptproblem mit diesem Krimi besteht in der sperrigen Rechtsmedizinerin, mit der man so gar nicht warm wird. Schade! Aber um ein positives Haar daran zu lassen: Der Schreibstil gefällt mir.

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  • Totenzimmer von Susanne Staun

    Totenzimmer
    Legibilis

    Legibilis

    Da hat die Rechtsmedizinerin Maria Krause einen schwierigen Fall auf ihren Obduktionstisch bekommen. Eine junge Frau ist brutal ermordet und einfach auf einem Gartenzaun zurückgelassen worden. Vom Täter fehlt jede Spur. Das Einzige, was er hinterlassen hat, ist ein rot gefärbter Schweißabdruck. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln. Da macht sich Maria selbst an die Aufklärung des Falles, obwohl sie als Rechtsmedizinerin dies eigentlich gar nicht darf. Denn sie nimmt den Mord an der jungen Frau sehr persönlich. Ähnelt sie doch viel zu sehr ihrer erfundenen Tochter, die sie nach einer Vergewaltigung zwar abtreiben aber von da an in ihrer Vorstellung hat aufwachsen sehen. Zusammen mit ihrer besten Freundin kommt Maria der Lösung des Falles immer näher, bis sie sich plötzlich selbst als nächstes Opfer auf der Liste des Mörders findet. Man merkt schnell, dass die Protagonistin in Susanne Stauns „Totenzimmer“ nicht normal ist. Sind es anfangs nur kleine Hinweise auf Maria etwas zerrütteten Geisteszustand, so wird dies mit fortlaufender Handlung immer gewisser. Zum Beispiel ihre Tochter, die sie eigentlich gar nicht hat, die sie aber in ihrer Vorstellung groß werden gesehen hat und die nun in Gestalt des Mordopfers auf ihren Tisch kommt. Bei der sie nun das Gefühl hat ihre Tochter nochmals umzubringen. Susanne Staun hat es jedoch geschafft, so verrückt die Hauptperson eigentlich ist, sie völlig normal darzustellen. Die Erzählweise ist sehr alltäglich, so wird dem Leser ganz nebenbei von Marias ungewöhnlichen Neigungen erzählt. Auf diese Weise wird einem Maria vorgestellt wie jemand, dem man auf der Straße trifft. Erst wenn man sie näher kennenlernt, erfährt ,man mehr über den Charakter und muss selbst einordnen, wie man die verschiedenen Züge bewertet. Ein weiterer positiver Aspekt an diesem Buch: Obwohl es sich um einen Thriller handelt, so wird der Leser nicht gleich zu Beginn mit blutigen und grausamen Details überflutet. Gerade wenn man sonst keine Thriller liest, kann das einen doch sehr schnell verprellen. In „Totenzimmer“ wird es dagegen erst gegen Ende wirklich brutal, dies beschreibt die Autorin dann auch sehr genau. „Totenzimmer“ soll der Auftakt zu einer Reihe rund um die Rechtsmedizinerin Maria Krause sein. Und dieser Auftakt ist der Autorin auch wirklich gut gelungen. Der Leser lernt die Protagonistin schon sehr gut kennen, obwohl auch angedeutet wird, dass da mehr ist, was er noch nicht weiß. Und nebenbei gesagt: „Totenzimmer“ ist in sich geschlossen, sprich es endet nicht mit einem Cliffhanger und referiert nicht auf das Geschehen in folgenden Büchern.

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    • 3
  • Totenzimmer von Susanne Staun

    Totenzimmer
    Legibilis

    Legibilis

    19. January 2014 um 13:52

    Da hat die Rechtsmedizinerin Maria Krause einen schwierigen Fall auf ihren Obduktionstisch bekommen. Eine junge Frau ist brutal ermordet und einfach auf einem Gartenzaun zurückgelassen worden. Vom Täter fehlt jede Spur. Das Einzige, was er hinterlassen hat, ist ein rot gefärbter Schweißabdruck. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln. Da macht sich Maria selbst an die Aufklärung des Falles, obwohl sie als Rechtsmedizinerin dies eigentlich gar nicht darf. Denn sie nimmt den Mord an der jungen Frau sehr persönlich. Ähnelt sie doch viel zu sehr ihrer erfundenen Tochter, die sie nach einer Vergewaltigung zwar abtreiben aber von da an in ihrer Vorstellung hat aufwachsen sehen. Zusammen mit ihrer besten Freundin kommt Maria der Lösung des Falles immer näher, bis sie sich plötzlich selbst als nächstes Opfer auf der Liste des Mörders findet. Man merkt schnell, dass die Protagonistin in Susanne Stauns „Totenzimmer“ nicht normal ist. Sind es anfangs nur kleine Hinweise auf Maria etwas zerrütteten Geisteszustand, so wird dies mit fortlaufender Handlung immer gewisser. Zum Beispiel ihre Tochter, die sie eigentlich gar nicht hat, die sie aber in ihrer Vorstellung groß werden gesehen hat und die nun in Gestalt des Mordopfers auf ihren Tisch kommt. Bei der sie nun das Gefühl hat ihre Tochter nochmals umzubringen. Susanne Staun hat es jedoch geschafft, so verrückt die Hauptperson eigentlich ist, sie völlig normal darzustellen. Die Erzählweise ist sehr alltäglich, so wird dem Leser ganz nebenbei von Marias ungewöhnlichen Neigungen erzählt. Auf diese Weise wird einem Maria vorgestellt wie jemand, dem man auf der Straße trifft. Erst wenn man sie näher kennenlernt, erfährt ,man mehr über den Charakter und muss selbst einordnen, wie man die verschiedenen Züge bewertet. Ein weiterer positiver Aspekt an diesem Buch: Obwohl es sich um einen Thriller handelt, so wird der Leser nicht gleich zu Beginn mit blutigen und grausamen Details überflutet. Gerade wenn man sonst keine Thriller liest, kann das einen doch sehr schnell verprellen. In „Totenzimmer“ wird es dagegen erst gegen Ende wirklich brutal, dies beschreibt die Autorin dann auch sehr genau. „Totenzimmer“ soll der Auftakt zu einer Reihe rund um die Rechtsmedizinerin Maria Krause sein. Und dieser Auftakt ist der Autorin auch wirklich gut gelungen. Der Leser lernt die Protagonistin schon sehr gut kennen, obwohl auch angedeutet wird, dass da mehr ist, was er noch nicht weiß. Und nebenbei gesagt: „Totenzimmer“ ist in sich geschlossen, sprich es endet nicht mit einem Cliffhanger und referiert nicht auf das Geschehen in folgenden Büchern.

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  • Ermittlerin mit Problemen

    Totenzimmer
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    12. November 2013 um 13:23

    Maria Krause, Rechtsmedizinerin, hat Probleme mit sich selbst. Sie wurde vor Jahren vergewaltigt und hatte auch noch Spaß daran. Die Vergewaltigung blieb nicht ohne Folgen, sie trieb ab. Danach stellt sie sich in ihren Tagträumen vor, wie dieses Kind – ein Mädchen – aufwächst. Als ihre Freundin Nkem in Odense einen neuen Job annimmt, geht Maria mit. Ihr neuer Chef stellt ihr nach und die Kollegen mobben sie. Da sie selbst aber menschenscheu und eigenbrötlerisch ist, belastet sie das nicht allzu sehr. Obwohl sie Bereitschaft hat, trinkt sie und nimmt auch noch Schlafmittel. Entsprechend benebelt ist sie, als sie zu einem Mordfall gerufen wird. Eine junge Frau, die ziemlich zugerichtet wurde. Der Fundort ist nicht der Tatort und es gibt Parallelen zu einem früheren Fall. Maria stellt seltsame Verfärbungen am Hals der Toten fest. Ursache ist ein Lepra-Medikament. Doch es gibt seit circa 100 Jahren keine Lepra mehr in Dänemark. Es dauert eine Weile bis Maria die Zusammenhänge begreift Die Tagebuchauszüge des Mörders vermitteln dem Leser seine Gedankengänge. Eine spannende Geschichte mit einer Protagonisten, die Ecken und Kanten hat. Maria Krause ist keine sympathische Person, oft sehr realitätsfremd. Trotzdem hat mich dieses Buch bis zum Schluss gefangen genommen.

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  • Eine ganz besondere Gerichtsmedizinerin

    Totenzimmer
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    18. September 2013 um 21:08

    Es ist nicht wirklich leicht, dieses Buch zu rezensieren. Es liest sich flüssig, langweilt an keiner Stelle und unterhält wirklich ausgesprochen gut. Alles ist schlüssig und passt ineinander, wie Puzzleteilchen. Einige Stellen sind auch voller Komik und lassen den Leser sogar lachen. Susanne Staun versteht es, den Leser bei der Stange zu halten! Nordische Krimis sind immer so eine Sache, habe ich für mich festgestellt. Dieser hier ist eindeutig "anders". Schon das Cover fällt auf: : ein schlichter, weißer Schutzumschlag mit schwarzen Blockbuchstaben. Und dann zwei Schlitze darin, durch die man das knallrote Buch sieht, zwei angedeutete Blutstrofen laufen aus dem oberen Schlitz. Sehr schön gemacht! Die Story selbst beutelt heftig. Sie beginnt mit dem Ende. Ein schriftstellerischer Kniff, der mich gleichzeitig fasziniert und nervt. Die Ich-Form ist genau mein Ding - das zieht mich noch dichter ans Geschehen heran. Da ist Maria Krause, die Gerichtsmedizinerin mit einer Vergangenheit, die sie nicht loslässt und die auch in ihrer Gegenwart Auswirkungen zeigt; da ist ihre Freundin Nkem, die ebenfalls außergewöhnlich ist und ohne die Maria längst übergeschnappt wäre; da sind die Kollegen, die es Maria nicht gerade einfach machen, ihre Macke zu verstecken; da ist die junge Tote, die Maria so sehr an ihre nie geborene Tochter erinnert; da ist der Killer, der Tagebuch führt und den Leser mit den Einträgen schockiert. Diese Mischung löst eine gefühlsmäßige Achterbahnfahrt aus. Wir sehen in Abgründe, die wir nie sehen wollten. Susanne Staun hat uns aber so im Griff, dass wir nicht wegsehen können. Wie der Einzelne das alles findet, ist persönliche Geschmackssache. Ich für meinen Teil fühlte mich exquisit unterhalten und kann es kaum erwarten, wie es mit Maria Krause weitergeht. Der Titel ist wohl ein wenig unglücklich gewählt. Erst auf Seite 267 fällt das Wort "Totenzimmer", dann noch einmal zehn Seiten weiter - das war es dann. Mich persönlich stört das weniger, schön ist es trotzdem nicht wirklich. Auch das Zitat auf der Rückseite des Buches führt leicht in die Irre. Allerdings kann die Autorin dafür wohl wenig.

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