Susanne Storck ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland

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Inhaltsangabe zu „ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland“ von Susanne Storck

Abenteuerland Deutschland? Als Susanne Storck sich aufs Fahrrad schwingt, will sie einfach mal ohne Zeitdruck Land und Leute kennen lernen. Sie fährt von Mülheim an der Ruhr immer am Rhein entlang bis zum Bodensee, weiter durch Bayern, Thüringen und Hessen zurück nach NRW. 2.716 Kilometer legt sie zurück. Allein. Als Frau. Die bis dahin nie Sport gemacht hatte. Über sieben Wochen lang ist sie unterwegs: mit 16 Kilo Gepäck auf dem Rad – und nur 400 Euro Bargeld. Die Geldkarte bleibt zu Hause. Die Redakteurin einer Tageszeitung will testen, ob sie die Kraft hat, ihr Ziel zu erreichen. Sie will wissen, ob man in Deutschland einfach bei wildfremden Menschen klingeln und nach einem Job fragen kann – und was dann passiert. Der Mensch kann alles, was er will. Aber ein normaler Mensch will nur, was er kann. Reinhold Messner
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  • Buchverlosung zu "ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland" von Susanne Storck

    ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland
    Sportwelt_Verlag

    Sportwelt_Verlag

    Liebe Lovelybooks-Gemeinde! Wem es zu heiß ist, sich selbst aufs Rad zu schwingen, dem kann ich das sympathische Reisebüchlein von Susanne Storck "ABGEFAHREN" ans Herz legen. Worum es geht? Ich mache es mir einfach - hier ist der Umschlagtext: Abenteuerland Deutschland? Als Susanne Storck sich aufs Fahrrad schwingt, will sie einfach mal ohne Zeitdruck Land und Leute kennen lernen. Sie fährt von Mülheim an der Ruhr immer am Rhein entlang bis zum Bodensee, weiter durch Bayern, Thüringen und Hessen auf dem Ruhrtal Radweg zurück nach NRW. 2.716 Kilometer legt sie zurück. Allein. Als Frau. Die bis dahin nie Sport gemacht hatte. Über sieben Wochen lang ist sie unterwegs: mit 16 Kilo Gepäck auf dem Rad – und nur 400 Euro Bargeld. Die Redakteurin einer Tageszeitung will testen, ob sie die Kraft hat, ihr Ziel zu erreichen. Sie will wissen, ob man in Deutschland einfach bei wildfremden Menschen klingeln und nach einem Job fragen kann – und was dann passiert. „Der Mensch kann alles, was er will. Aber ein normaler Mensch will nur, was er kann.“ Reinhold Messner Susanne Storck liefert keine Anleitung für jemanden, der selbst eine Radreise plant, sie gibt auch keine konkreten Touren- oder Reisetipps, sondern schildert schlicht die eigenen Erfahrungen während einer selbst auferlegten "Geldknappheit". Eine wirklich interessante Sache! Wer sich darauf einlassen mag, wird sicher inspiriert und motiviert. Im Lostopf warten 10 E-books im Format mobi, epub oder PDF auf ihre neuen Besitzer. Auf Kindle & Co. dann perfekt als Lektüre am See geeignet... oder unterwegs auf dem Rad! ;-) Für die Bewerbung bitte einfach hier eintragen. Von den Gewinnern brauche ich dann später auch noch die Email-Adresse, um die Ebooks im gewünschten Format versenden zu können. Über eine anschließende Rezension würde ich mich natürlich sehr freuen! Genießt den herrlichen Sommer! Viel Erfolg bei der Verlosung wünscht Euch der Sportwelt Verlag!

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  • Die Erfüllung eines Traumes

    ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland
    zauberblume

    zauberblume

    04. September 2013 um 09:33

    Susanne Storck hat mit "Abgefahren: Auf dem Rad durch Deutschland mit wenig Geld und viel Gepäck" einen ganz besonderen Reiseführer geschrieben.   Eine Frau von Anfang vierzig schwingt sich aufs Rad um Deutschland zu erkunden. Es ist das Lust auf ein Abenteuer, die Erfüllung eines Traumes, die Erforschung seiner Grenzen. 7 Wochen war Susanne unterwegs bis sie an ihr Ziel am Bodensee kam. Sie hat über 2000 km mit dem Rad zurückgelegt und weiß Gott wieviele Höhenmeter überwunden. Sie ist bei schönem Wetter gefahren und hat dem Regen getrotzt. Mit nur 400 Euro im Gepäck war dies ein großes Abenteuer. Der Reiseführer hat mir sehr gut gefallen. Ich erfuhr viel über Deutschland, seine Menschen. Die Landschaftsbeschreibungen haben mir sehr gut gefallen. An vielen Orten war ich selbst schon. Mir hat es besonders die Beschreibung der Strecke an der Mosel und am Bodensee angetan. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der Deutschland einmals von einer anderen Seite kennenlernen will.

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  • Abgefahren-Auf dem Rad durch Deutschland

    ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland
    lesemaus

    lesemaus

    19. August 2013 um 09:19

    Allein als Frau mit dem Rad durch Deutschland. Beginnend bei Mühlheim an der Ruhr fährt sie am Rhein bis zum Bodensee und dann zurück über Füssen, Suhl und Erfurt. Im Gepäck ist eine Isomatte und ein Schlafsack und 400€ in Bar, keine Geldkarte. Unterwegs lernt sie viele nette Menschen kennen, die ihr einen Schlafplatz und einen Arbeitsplatz für ein paar Tage geben. Viele stecken ihr aber auch was zu Essen und ab und zu Geld zu. Susanne schreibt viel über die Menschen und den Wein, da geht die Landschaft und die Radstrapazen eher verloren. Erst auf dem Rückweg erzählt sie von Bergen, Regen und Gegenwind. Für mich klang das Buch, ach eine Radtour ist ein Klacks, auch als Nicht-Sportlerin. Im Vergleich dazu, meine Schwester und ich sind den Saale-Radweg beginnend in Halle bis Saalfeld gefahren. Von dort aus über den Rennsteig rein nach Bayern. Wir hatten schönes Radwetter, also nicht zu warm oder zu kalt, ein bisschen Rieselregen. Auf dem ganzen Weg hatten wir Gegenwind, da waren die Berge eine Abwechslung. Uns hat es geschlaucht, trotz dass wir beide jeden Tag Rad fahren. Wir haben auch gezeltet und jede Nacht war es kalt und feucht. Also war Susannes Tour ein Kinderspiel, so habe ich es aus dem Buch herausgelesen. Man hat es auch leichter mit einer Übernachtung und Arbeit, wenn man alleine ist. Kommt man zu zweit wird es schwierig. Ich denke, man sollte sich darauf nicht einlassen. Auf unserer Tour haben wir viele nette Menschen getroffen, aber ab Bayern fanden wir keinen Zeltplatz (Wildcampen ist verboten und wenn man erwischt wird kostet es) und die Menschen waren sehr unhöflich. Die Autofahrer sind unmöglich und teilweise richtig aufdringlich, was das Auffahren betrifft. Denn nicht überall gibt es Radwege. Uns hat ein Autofahrer auf den Feldweg geschickt, dann viel Spass mit vollgepackten Rad. Im Ganzen das Buch lies sich schnell und locker lesen. Für mich als sehr langjährige Radfahrerin waren einige Stellen eher "unglaubwürdig", wie gesagt Radfahren ist kein Kinderspiel. Besonders wenn man Gegenwind und Berge hat.

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  • ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland

    ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland
    Manu2106

    Manu2106

    13. August 2013 um 10:34

    Solch ein Buch habe ich vorher noch nicht gelesen, sehr interessant. Susanne Storck ist raus aus dem Alltag, rauf auf's Rad und fuhr von Mülheim an der Ruhr immer am Rhein entlang bis zum Bodensee, weiter durch Bayern, Thüringen und Hessen zurück nach NRW. Allein und mit wenig Geld fuhr sie insgesamt  2.716 Kilometer. Ein richtiges Abenteuer, so ganz alleine als Frau sich auf's Rad zu schwingen, und sieben Wochen lang nicht zu wissen wo man die Nacht schlafen soll. Die Autorin schreibt hier über ihre Reiseelrbenisse der sieben Wochen auf dem Rad, sie beschönigt nichts, sie schreibt sowie über ihre Positiven, wie auch Negativen Erlebnisse. Sie lernt auf der Tour nette Leute kennen, nimmt den einen oder anderen Tagesjob an, um ihre sowieso schon knappe Reisekasse ausfzubessern. Doch auch nicht so nette Begegnungen werden geschildert, sowie ihr Ängste die während der Tour hatte und das Wetter hat nicht immer mitgespielte. Die Landsachften und Sehenwürdigkeiten an denen sie vorbei fährt werden sehr schön beschrieben, auch beschreibt sie die Arbeiten die sie geleistet hat ganz genau. Ein sehr schönes Buch, toll geschrieben, liest sich wie ein Tagebuch, man kann es locker in einem Rutsch durchlesen. Die Kapitel wurden sehr schön aufgeteilt, sind nicht zu groß. Die perfekte Sommerlektüre.

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  • Rezension zur ABGEFAHREN - Susanne Storck

    ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland
    Glanzleistung

    Glanzleistung

    11. August 2013 um 17:15

    Susanne Storck berichtet in „Abgefahren“ über ihre 7-wöchige Fahrradtour von Mühlheim an der Ruhr nach Süddeutschland, über den Bodensee, bis nach Thüringen und zurück in den Ruhrpott. Sie ist Journalistin, die sich mit wenig Geld  und viel Gepäck einfach mal eine abenteuerliche Auszeit gönnt und dabei fast 3000 Kilometer per Rad zurücklegt. Da ich die Gegend, die Susanne abgefahren ist überhaupt noch nicht kannte, außer Erfurt und Kassel, fand ich die Beschreibungen total schön und interessant. Ich konnte das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen und wollte immer wissen wie es weiter geht, welchen Leuten sie begegnet und ob sie eine Übernachtungsmöglichkeit findet. Ich selbst würde mir sowas allein nie zutrauen und fand die gesamte Aktion umso bewundernswerter. Riesen Respekt für so eine weite Strecke. Glück mit dem Wetter und viele selbstlose Menschen haben sicher auf dieser Tour auch eine große Rolle gespielt aber der eigene Ehrgeiz und jede Menge Durchhaltevermögen verhalfen dann letztendlich zum Ziel. Das Einzige was ich ein Bisschen bemängele ist  die fehlende Illustration, ich habe allerdings nur das e-book und weiß nicht ob die gedruckte Ausgabe anders aussieht. Hier hätte man pro Kapitel zum Beispiel die Streckenabschnitte im Hintergrund abdrucken können.Trotzdem 4 von 5 Sternen für ein sehr gelungenes Abenteuer.

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  • Rezension zu "ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland" von Susanne Storck

    ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland
    abuelita

    abuelita

    01. April 2012 um 14:21

    Über dieses Buch musste ich erst mal zwei Nächte schlafen, bevor ich mich nun traue, eine Rezension dazu zu schreiben. Denn hätte ich das gleich nach dem Lesen gemacht, so wäre sie wohl ziemlich heftig ausgefallen… Gut, um was geht es - - - eine ca.40jähige beschliesst, eine Radtour durch Deutschland zu machen, ganz allein; sie ist weder auf Sinnsuche noch auf einem Aussteigertrip. Einzig die Sehnsucht nach etwas anderem, nach Zeit für sich selber ohne Verpflichtungen, auch die sportliche Herausforderung – das reizt sie. Soweit so gut und dafür hat die Journalistin, die sich diese Auszeit nehmen konnte, auch meinen Respekt. Denn in 7 Wochen 2716 Kilometer zurückzulegen, das ist schon eine Leistung. Aber – warum nur mit 400 Euro (was nicht ganz stimmen kann, denn auf den letzten Seiten steht dann etwas von 650 Euro, die in der Zeit verbraucht wurden…) und ohne Geldkarte – zu was das nun gut sein sollte, das wurde mir das ganze Buch über nicht klar. Um Land und Leute besser kennen zu lernen? Das kann man auch mit Geld…. Um mit weniger auszukommen? Da wäre es sinnvoller, das zu Hause zu testen…..Es hat mich sogar geärgert, denn all die Menschen, die ihr geholfen haben, kamen gut – und oft namentlich erwähnt ! – weg in ihrem Buch; die anderen dagegen weniger….. Was treibt jemanden an, der es sich ohne weiteres anders leisten könnte(siehe den Schluss des Buches, was die Autorin dann in der ersten Woche daheim machte und dafür an Geld ausgab…), so etwas zu tun? Ich meine – DER Zug (wie komme ich ohne Geld von hier nach dort? ) ist doch längst abgefahren; das haben viele schon vor Frau Storck ausprobiert und umgesetzt. Und schon aus diesem Grunde hab ich Verständnis für jeden, der hier nichts geben wollte….das wurde doch nun wirklich ausgereizt bis zum Letzten. Und kann man wirklich von Personen, die dafür wenig bis gar kein Verständnis haben, wenn jemand – ja, es ist hart, das Wort, ich benutze es trotzdem – schmarotzt und auf Kosten anderer seine Träume verwirklichen will, dann behaupten, dass diese „nicht menschenfreundlich!“ (und anderes mehr…) sind? Sollte man vielleicht als Gegenversuch eines schönen Tages jetzt bei Frau Storck an der Tür klingeln und strahlend Ihr eigenes Sprüchlein aufsagen “guten Tag, ich fahre vom Bodensee ins Ruhrgebiet mit großem Gepäck und kleiner Reisekasse – könnte ich vielleicht etwas zu essen bekommen?“ Nein – bei mir hat Frau Storck nicht gefragt… das nur nebenbei, aber wie gesagt, ich habe Verständnis für jede z.B. Bäckereiverkäuferin, die das ablehnte – müsste sie das doch schliesslich von ihrem eigenen, sicher kargeren Lohn als dem der Autorin, bezahlen und könnte das nicht einfach aus der Geschäftskasse nehmen…. ob die Autorin solche Dinge überhaupt bedacht hat? Gut, zur Ehrenrettung der Autorin muss ich dazu sagen, dass sie ja bereit war, dafür (Essen. Übernachtungen) zu arbeiten – aber das hätte sie doch vorher auch wissen können, wie unrealistisch dieser Gedanke ist, dass man jemanden für EINEN Tag einstellt…. Was mich auch verwunderte – 16 kg Gepäck, aber kein Leicht-Iglu-Zelt dabei, keinen Kocher, wo man sich mal eine billige Tütensuppe oder was zu trinken machen könnte – aus was bestand dann dieses schwere Gepäck? Von dieser Naivität mal abgesehen fand ich die Erzählungen etwas langweilig, zum Teil viel zu ausführlich über den Winzer und andere , zum Teil zu wenig über ihr eigenen Eindrücke während der Fahrt oder zu oft das Gleiche wiederholt. Gefallen hat mir die Ehrlichkeit mit der sie ihre Gefühle schilderte und wo sie oft im Nachhinein merkte, dass sie „zu heftig“ reagiert hat. Aber das auch zugeben zu können – das ist ein Pluspunkt. Und dafür und für die sportliche Leistung gibt es auch die zwei Sternchen.... Empfehlen kann ich das Buch aber trotzdem nicht, denn eine Motivation, selbst so eine besondere Radtour zu machen ist es meiner Meinung nach nicht. Wer gerne Reiseberichte liest, ist mit anderen Autoren besser bedient und wer selbst eine Tour in dieser Art (lassen wir mal das ohne-Geld beiseite) plant – nun, dem würde ich erst recht eine andere Lektüre empfehlen.

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  • Leserunde zu "ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland" von Susanne Storck

    ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland
    Sportwelt_Verlag

    Sportwelt_Verlag

    Hallo! Zwar steht jetzt der Herbst bevor, der in Deutschland nicht unbedingt zum Radeln einlädt ... aber umso mehr zum Lesen. Die Autorin hat nämlich eine faszinierende Reise im eigenen Land unternommen: Sie fuhr 7 Wochen lang per Rad durch den südlichen Teil Deutschlands (von Mülheim an der Ruhr zum Bodensee und durchs ach so mühsame Allgäu nach Thüringen und zurück nach Hause). Dabei nahm sie nur 400 Euro Bargeld mit, aber keine Geldkarte. Das zwingt die Journalistin zum Tagelöhnern und ... Betteln! Hier startet nun also eine Leserunde zu diesem Buch, und es besteht die Möglichkeit, Fragen an die Autorin zu stellen. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, schreibt bitte kurz, ob er selbst schon mal eine längere Radreise unternommen hat, oder was er von einer solchen Idee hält. Am 12.10. (geändert von 17.10.) werden die Gewinner bekannt gegeben.

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  • Rezension zu "ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland" von Susanne Storck

    ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland
    Hans-Peter

    Hans-Peter

    16. November 2011 um 09:55

    Der Aufbruch einer eher unsportlichen Frau Mitte vierzig hat mir sehr gefallen: Ohne allzu detaillierte Planung nutzt sie eine mehrwöchige berufliche Auszeit, um sich mit nur 400 Euro in der Tasche und ohne Kreditkarte aufs Fahrrad zu schwingen und den südlichen Teil Deutschlands kennenzulernen. Im Vordergrund stehen für sie die Begegnungen mit anderen Menschen - zu denen sich die Autorin geradezu "zwingt", weil sie auf Tagelöhnerjobs angewiesen ist, um die klamme Reisekasse aufzubessern, weil sie gelegentlich um etwas zu essen bettelt und auch sonst sehr offen auf ihre Mitmenschen zugeht. Dies wird auf dem Klappentext so angekündigt, und nichts mehr und nichts weniger hält auch der Inhalt. Die Journalistin gibt keine große Landschaftsbeschreibung ab, man erhält auch nicht unbedingt Tipps für eine eigene konkrete Radtour, sondern bekommt mit eher persönlichen Geschichten ein Gefühl für Storcks Reise ... und dafür, was man selbst bei einer ähnlihcen Tour erleben könnte. Mich hat die Gastfreundschaft überrascht, mit der die Autorin vielerorts empfangen wurde, ihre unbekümmerte Herangehensweise hat mir imponiert und ihr Durchhaltevermögen inspiriert. Die schönen Farbbilder geben einen hübschen Einblick in die Erlebnisse, und trotz des eher geringen Buchumfangs ist das Buch für mich eine "runde Sache".

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  • Rezension zu "ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland" von Susanne Storck

    ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland
    MonikaAlice

    MonikaAlice

    11. November 2011 um 16:10

    „Nicht nur reden…machen!“ Das sagte sich Susanne Storck, die Autorin des Reiseberichtes „Abgefahren“, als sie im Sommer 2007 ihr Fahrrad bestieg und sich auf die über siebenwöchige Fahrradtour begab. Mit „Hercules“, ihrem Fahrrad, ging es von Mühlheim zum Rhein und an dessen Ufer hinab zum Bodensee. Der Rückweg führte durchs Allgäu und später über Thüringen nach Hause. Das Besondere daran: Die Autorin ist keine von denen, die ständig die Radwege entlang jag, um mit dem Rad immer neue (Eigen-) Rekorde an Tagesdistanz und Tempo zu brechen. Sie ist einfach eine sympathische, durchschnittlich sportliche Frau, die sich ein Ziel gesetzt hat…und dieses auch erreicht. Radeln war allerdings nur eines der Ziele: Auch mal nur mit kleinem Geld auszukommen lautete die Devise. Daher radelte die Autorin mit sehr schmalem Budget, das sie zwang, mit Menschen in Gespräch zu kommen, um Unterstützung zu bitten oder Tagesjobs anzunehmen. Das sehr angenehm gegliederte Cover im Stil des Sportwelt Verlag verbildlicht dem Leser die Tour und führt ihn so auf die erste Etappe. Sprachlich sehr ansprechend – teilweise ahnt man, dass die Erlebnisse ursprünglich in einem Tagebuch dokumentiert wurden – schildert die Autorin ihren Abschied von daheim und den Beginn Fahrt. Mitunter etwas knapp werden die zurückgelegten Wege und passierten Landschaften beschrieben, sodass man die Strecke nahezu vorbeifliegen fühlt. Diese Knappheit ist auch einer meiner beiden Kritikpunkte: Ich hätte gerne mehr über den Weg, vor allem aber über die wirklich sehr sympathisch wirkende Autorin erfahren, wäre gerne intensiver mit ihr im Allgäu verzweifelt, hätte Regen getrotzt, Ängste aber natürlich auch Höhepunkte der Reise geteilt. Aufgrund der etwas knappen Form, die dem Buch aber auch Tempo verleiht, war ein „Mitfühlen“ für mich manchmal nur schwer möglich. Dafür wurde in „Abgefahren“ den Nebenfiguren, die verständlicherweise für die Autorin während der Tour von großem Wert waren, viel Raum eingeräumt. Was teilweise auch für den Leser spannend ist um „Land und Leute“ kennenzulernen, irritierte mich besonders anfangs stark und ist aufgrund des Umfangs dieser Beschreibungen der zweite Punkt meiner Kritik. Die Idee der Reise und auch die der Verschriftlichung sind sehr schön. Die Tour (bzw. die Lektüre darüber) ist sicher nicht nur für die Autorin, sondern auch für die Leser eine wertvolle Erfahrung und lässt bestimmt auch den einen oder anderen Nicht-Radfahrer den Drang spüren, sich doch mal aufs Rad zu schwingen. Insbesondere eines macht der Reisebericht deutlich: Wenn man ein Ziel hat, kann man es erreichen – darüber sollte man nicht nur reden, sondern es einfach mal machen! Fazit: Ein Bericht einer tollen Reise, der durchaus Lust drauf macht, selbst in die Pedale zu treten. Ein tieferer Einblick in die Gefühle und Gedanken der Autorin sowie etwas detailliertere Streckenbeschreibung hätte mein Lesevergnügen noch steigern können.

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  • Rezension zu "ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland" von Susanne Storck

    ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland
    metAlpAnda

    metAlpAnda

    10. November 2011 um 22:28

    Träume nicht dein Leben... Ich muss ja ehrlich gestehen, dass ich kein Fan von Reiseberichten bin. Doch bereits die Beschreibung von "Abgefahren" machte mir deutlich, dass dieses Buch anders ist als viele anderen Reisebücher. Optisch erinnert "Abgefahren" an einen Reiseführer: kompakter Format, die Karte Deutschlands mit der eingezeichneten Route auf dem Cover. Schon am Anfang des Buches macht Susanne Storck deutlich, dass sie keine herausragende Sportlerin ist. Für ihre große Reise hat sie ein Jahr lang trainiert. Sie hat kein Rennrad oder supergefedertes Mountainbike, ihr Gefährt sieht nach einem Damen-Cityrad aus. Damit solch eine Entfernung zurückzulegen - Respekt. Aber das macht einem beim Lesen deutlich: man kann es auch ohne großartige Vorbereitung schaffen, wenn man will. Die Reisebeschreibung hat mir teilweise sehr gut gefallen, teilweise hat sich aber Frau Storck in meiner Meinung nach unbedeutende Details vertieft. Der Abschnitt mit ihrem befreundeten Winzer hört sich fast schon nach Schleichwerbung an und hat in einem Reisebericht in dieser Form eigentlich nichts verloren. Doch hinter den Zeilen der eigentlichen Reiseerzählung erkennt man eins ganz deutlich: den eisernen Willen dieser Frau, ihren Traum zu verwirklichen. Gerade das letzte Kapitel macht einen nachdenklich - hat man denn selber auch ein Ziel, das man am besten sofort in den Angriff nimmt? Mein Fazit: "Abgefahren" liest sich schnell und leicht; durch die kurzen Kapitel ist es ideal für unterwegs oder zwischendurch. Das Buch lebt nicht durch besonders anspruchsvolle Handlung, sondern durch diverse Reiseerlebnisse. Die Fotos in der Mitte des Buches runden das Ganze optisch ab. Durchaus lesenswert für Reisefans und Träumer.

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  • Rezension zu "ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland" von Susanne Storck

    ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland
    lenchen_196

    lenchen_196

    10. November 2011 um 14:39

    Die Träume gehen in Erfüllung Viele Menschen haben einen großen Traum, ein Lebensziel, das sie irgendwann erreichen möchten. Susanne Storck unterscheidet sich von solchen Menschen. Sie hat ihren großen traum verwirklicht, hat das "irgendwann" durch "jetzt" ersetzt, setzte sich aufs Rad und fuhr über 2000 Kilometer weit - vom Ruhrgebiet zum Bodensee und zurück. Mit nur 400 Euro und dem wenigen Gepäck, das auf ihren Drahtesel passte, macht sie eine unvergessliche Reise durch das halbe Deutschland, lernt viele nette Menschen kennen, macht aber auch weniger erfreuliche Erfahrungen - Nächte im Freien im strömenden Regen, fiese Straßenbahnschienen, die sich nicht so gut mit Fahrradreifen vertragen, verbitterte Menschen, denen die Bitte nach einer Flasche Leitungswasser zu viel sein scheint. Über all das und viel mehr erzählt Susanne Storck in ihrem Buch "Abgefahren". Wer sich jetzt eine muskelbepackte Möchtegern-Tour de France-Siegerin vorstellt, liegt falsch. Frau Storck ist eine ganz normale Dame mittleren Alters, mit Bürojob und ohne sportliche Vorgeschichte. Sie gibt dem Leser das Gefühl, dass man sein Ziel schaffen kann, wenn man das nur nicht auf "irgendwann" vertagt. Die Träume gehen in Erfüllung, wenn man deren Erfüllung in Angriff nimmt.

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  • Rezension zu "ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland" von Susanne Storck

    ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland
    Literatur

    Literatur

    10. November 2011 um 11:31

    Abstand gewinnen vom Alltag, etwas „Abgefahrenes“ und Außergewöhnliches erleben, neuen Menschen begegnen – wer träumt nicht von einer solchen Auszeit? In ihrem Buch „ABGEFAHREN – Auf dem Rad durch Deutschland mit wenig Geld und viel Gepäck“ beschreibt Susanne Storck eine ungewöhnliche Reise: In 7 Wochen und 2 Tagen fährt sie 2716 Kilometer allein mit lediglich 400 EUR Bargeld in der Tasche mit dem Fahrrad von Mülheim an der Ruhr an den Bodensee und wieder zurück. Mit dieser besonderen Reise verbindet sie drei wesentliche Punkte: 1. eine anstrengende und landschaftlich eindrucksvolle Radtour, 2. das Ausbrechen aus dem "normalen" Alltagstrott und 3. - für mich der interessanteste Aspekt - die außergewöhnliche Begegnung mit Menschen. In ihrem Erlebnisbericht schildert sie Höhen und Tiefen ihrer Reise, ihre persönlichen Grenzerfahrungen sowie die Begegnung mit Menschen. Mein erster Eindruck – insbesondere aufgrund der Gestaltung des Covers, der eindrucksvollen Fotos sowie der witzigen Kapitelüberschriften – war äußerst positiv, während der weiteren Lektüre war ich jedoch zunehmend enttäuscht: Die Idee der Reise sowie der Veröffentlichung dieses besonderen Reiseberichtes finde ich immer noch genial, aber die Umsetzung hat doch einige Schwächen. Die Tour an sich mit seinen spezifischen Erfahrungen treten häufig zurück, um Nebenfiguren detailliert zu charakterisieren, was zwar einerseits ganz nett ist, was ich aber dennoch in der Art nicht erwartet hätte bzw. oft zu langatmig erzählt wird. Die Eindrücke während der Fahrt, die Gedanken, Gefühle, Ängste und die neuen Eindrücke geraten da teilweise in den Hintergrund und werden im Stichworttempo erzählt. Sprachlich ist der Roman eher in einem Tagebuchstil gehalten, was zwar durchaus berechtigt und inhaltlich passend ist, mich jedoch an manchen Passagen in meinem Lesefluss gestört hat. Des Weiteren gibt es immer wieder gedankliche Wiederholungen, die im Verlauf recht langatmig wirkten. Insgesamt ist es ein ganz unterhaltsamer Roman, der motiviert, selbst mit einer besonderen Radtour an seine eigenen Grenzen zu gehen. Auf jeden Fall allen Lesern zu empfehlen, die selbst eine ähnliche Tour planen oder die gerne Reiseberichte lesen.

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