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Sportwelt_Verlag

vor 7 Jahren

Hallo! Zwar steht jetzt der Herbst bevor, der in Deutschland nicht unbedingt zum Radeln einlädt ... aber umso mehr zum Lesen. Die Autorin hat nämlich eine faszinierende Reise im eigenen Land unternommen: Sie fuhr 7 Wochen lang per Rad durch den südlichen Teil Deutschlands (von Mülheim an der Ruhr zum Bodensee und durchs ach so mühsame Allgäu nach Thüringen und zurück nach Hause). Dabei nahm sie nur 400 Euro Bargeld mit, aber keine Geldkarte. Das zwingt die Journalistin zum Tagelöhnern und ... Betteln!
Hier startet nun also eine Leserunde zu diesem Buch, und es besteht die Möglichkeit, Fragen an die Autorin zu stellen. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, schreibt bitte kurz, ob er selbst schon mal eine längere Radreise unternommen hat, oder was er von einer solchen Idee hält.
Am 12.10. (geändert von 17.10.) werden die Gewinner bekannt gegeben.

Autor: Susanne Storck
Buch: ABGEFAHREN - Auf dem Rad durch Deutschland

ForeverAngel

vor 7 Jahren

Bewerbung

Ich hab bis jetzt noch keine Radtour dieser Art unternommen. Ich muss gestehen, dazu bin ich zu bequem. Aber es klingt sehr spannend und ich würde gerne wissen, was die Autorin auf dieser Reise alles erlebt hat.

Literatur

vor 7 Jahren

Bewerbung

Dieses Buch verbindet drei wesentliche Punkte: 1. eine anstrengende und landschaftlich eindrucksvolle Radtour, 2. das Ausbrechen aus dem "normalen" Alltagstrott und 3. - für mich der interessanteste Aspekt - die außergewöhnliche Begegnung mit Menschen. Ich habe mir nach langer Zeit wieder ein Fahrrad gekauft und bisher nur kleine Touren unternommen, könnte mir aber vorstellen, eine größere Tour zu planen und würde mich gerne inspirieren lassen.

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metAlpAnda

vor 7 Jahren

Fazit: Rezension

Ich muss ja ehrlich gestehen, dass ich kein Fan von Reiseberichten bin. Doch bereits die Beschreibung von "Abgefahren" machte mir deutlich, dass dieses Buch anders ist als viele anderen Reisebücher.
Optisch erinnert "Abgefahren" an einen Reiseführer: kompakter Format, die Karte Deutschlands mit der eingezeichneten Route auf dem Cover.
Schon am Anfang des Buches macht Susanne Storck deutlich, dass sie keine herausragende Sportlerin ist. Für ihre große Reise hat sie ein Jahr lang trainiert. Sie hat kein Rennrad oder supergefedertes Mountainbike, ihr Gefährt sieht nach einem Damen-Cityrad aus. Damit solch eine Entfernung zurückzulegen - Respekt.
Aber das macht einem beim Lesen deutlich: man kann es auch ohne großartige Vorbereitung schaffen, wenn man will.
Die Reisebeschreibung hat mir teilweise sehr gut gefallen, teilweise hat sich aber Frau Storck in meiner Meinung nach unbedeutende Details vertieft. Der Abschnitt mit ihrem befreundeten Winzer hört sich fast schon nach Schleichwerbung an und hat in einem Reisebericht in dieser Form eigentlich nichts verloren.
Doch hinter den Zeilen der eigentlichen Reiseerzählung erkennt man eins ganz deutlich: den eisernen Willen dieser Frau, ihren Traum zu verwirklichen. Gerade das letzte Kapitel macht einen nachdenklich - hat man denn selber auch ein Ziel, das man am besten sofort in den Angriff nimmt?

MonikaAlice

vor 7 Jahren

Fazit: Rezension

„Nicht nur reden…machen!“ Das sagte sich Susanne Storck, die Autorin des Reiseberichtes „Abgefahren“, als sie im Sommer 2007 ihr Fahrrad bestieg und sich auf die über siebenwöchige Fahrradtour begab.
Mit „Hercules“, ihrem Fahrrad, ging es von Mühlheim zum Rhein und an dessen Ufer hinab zum Bodensee. Der Rückweg führte durchs Allgäu und später über Thüringen nach Hause. Das Besondere daran: Die Autorin ist keine von denen, die ständig die Radwege entlang jag, um mit dem Rad immer neue (Eigen-) Rekorde an Tagesdistanz und Tempo zu brechen. Sie ist einfach eine sympathische, durchschnittlich sportliche Frau, die sich ein Ziel gesetzt hat…und dieses auch erreicht.
Radeln war allerdings nur eines der Ziele: Auch mal nur mit kleinem Geld auszukommen lautete die Devise. Daher radelte die Autorin mit sehr schmalem Budget, das sie zwang, mit Menschen in Gespräch zu kommen, um Unterstützung zu bitten oder Tagesjobs anzunehmen.
Das sehr angenehm gegliederte Cover im Stil des Sportwelt Verlag verbildlicht dem Leser die Tour und führt ihn so auf die erste Etappe. Sprachlich sehr ansprechend – teilweise ahnt man, dass die Erlebnisse ursprünglich in einem Tagebuch dokumentiert wurden – schildert die Autorin ihren Abschied von daheim und den Beginn Fahrt. Mitunter etwas knapp werden die zurückgelegten Wege und passierten Landschaften beschrieben, sodass man die Strecke nahezu vorbeifliegen fühlt. Diese Knappheit ist auch einer meiner beiden Kritikpunkte: Ich hätte gerne mehr über den Weg, vor allem aber über die wirklich sehr sympathisch wirkende Autorin erfahren, wäre gerne intensiver mit ihr im Allgäu verzweifelt, hätte Regen getrotzt, Ängste aber natürlich auch Höhepunkte der Reise geteilt. Aufgrund der etwas knappen Form, die dem Buch aber auch Tempo verleiht, war ein „Mitfühlen“ für mich manchmal nur schwer möglich. Dafür wurde in „Abgefahren“ den Nebenfiguren, die verständlicherweise für die Autorin während der Tour von großem Wert waren, viel Raum eingeräumt. Was teilweise auch für den Leser spannend ist um „Land und Leute“ kennenzulernen, irritierte mich besonders anfangs stark und ist aufgrund des Umfangs dieser Beschreibungen der zweite Punkt meiner Kritik.
Die Idee der Reise und auch die der Verschriftlichung sind sehr schön. Die Tour (bzw. die Lektüre darüber) ist sicher nicht nur für die Autorin, sondern auch für die Leser eine wertvolle Erfahrung und lässt bestimmt auch den einen oder anderen Nicht-Radfahrer den Drang spüren, sich doch mal aufs Rad zu schwingen. Insbesondere eines macht der Reisebericht deutlich: Wenn man ein Ziel hat, kann man es erreichen – darüber sollte man nicht nur reden, sondern es einfach mal machen!
Fazit: Ein Bericht einer tollen Reise, der durchaus Lust drauf macht, selbst in die Pedale zu treten. Ein tieferer Einblick in die Gefühle und Gedanken der Autorin sowie etwas detailliertere Streckenbeschreibung hätte mein Lesevergnügen noch steigern können.

Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte!

Susanne Storck

vor 7 Jahren

Fazit: Rezension

Hallo liebe Leserunde! Wird wirklich Zeit, dass sich die Autorin auch mal meldet. Ich danke allen für die Reaktionen auf mein Buch, das hoffentlich viel Spaß beim Schmökern bereitet. Für mich, die ihr erstes Buch im Sportwelt Verlag veröffentlicht hat, sind die Leser-Reaktionen sehr spannend. Zumal ich ja keinen klassischen Reisebericht geschrieben habe und auch keinen Roman. Verlegerin Nicole Luzar bezeichnete das Manuskript von Anfang an als literarischen Reisebericht. Passt eben in keine Schublade, was uns beiden sehr gefällt....

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Susanne Storck

vor 7 Jahren

Diskussion

Hallo liebe Leserunde! Wird wirklich Zeit, dass sich die Autorin auch mal meldet. Ich danke allen für die Reaktionen auf mein Buch, das hoffentlich viel Spaß beim Schmökern bereitet. Für mich, die ihr erstes Buch im Sportwelt Verlag veröffentlicht hat, sind die Leser-Reaktionen sehr spannend. Zumal ich ja keinen klassischen Reisebericht geschrieben habe und auch keinen Roman. Verlegerin Nicole Luzar bezeichnete das Manuskript von Anfang an als literarischen Reisebericht. Passt eben in keine Schublade, was uns beiden sehr gefällt....

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MonikaAlice

vor 7 Jahren

Fragen an die Autorin

Liebe Frau Storck,

irgendwie hat mich Ihr Buch schon motiviert mal wieder in die Pedale zu treten (aufgrund meiner katastrophalen (Un-)Fitness allerdings eher für eine Tagesetappe). Nun aber die Frage an Sie....planen Sie wieder eine große Tour? Wie ging und geht es weiter mit der Radelei?

Herzliche Grüße!

Hans-Peter

vor 7 Jahren

Fazit: Rezension

Auch ich habe inzwischen das Buch ausgelesen und fand es insgesamt sehr interessant. Der Aufbruch einer eher unsportlichen Frau Mitte vierzig hat mir sehr gefallen: Ohne allzu detaillierte Planung nutzt sie eine mehrwöchige berufliche Auszeit, um sich mit nur 400 Euro in der Tasche und ohne Kreditkarte aufs Fahrrad zu schwingen und den südlichen Teil Deutschlands kennenzulernen.
Im Vordergrund stehen für sie die Begegnungen mit anderen Menschen - zu denen sich die Autorin geradezu "zwingt", weil sie auf Tagelöhnerjobs angewiesen ist, um die klamme Reisekasse aufzubessern, weil sie gelegentlich um etwas zu essen bettelt und auch sonst sehr offen auf ihre Mitmenschen zugeht. Dies wird auf dem Klappentext so angekündigt, und nichts mehr und nichts weniger hält auch der Inhalt. Die Journalistin gibt keine große Landschaftsbeschreibung ab, man erhält auch nicht unbedingt Tipps für eine eigene konkrete Radtour, sondern bekommt mit eher persönlichen Geschichten ein Gefühl für Storcks Reise ... und dafür, was man selbst bei einer ähnlihcen Tour erleben könnte. Mich hat die Gastfreundschaft überrascht, mit der die Autorin vielerorts empfangen wurde, ihre unbekümmerte Herangehensweise hat mir imponiert und ihr Durchhaltevermögen inspiriert. Die schönen Farbbilder geben einen hübschen Einblick in die Erlebnisse, und trotz des eher geringen Buchumfangs ist das Buch für mich eine "runde Sache".

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Fragen an die Autorin
@MonikaAlice

Hallo liebe Frau Alice,
schön, dass Sie durch mein Buch Lust aufs Radeln bekommen. Ich habe noch keine weitere großere Tour geplant seit meinem Abenteuer durch Deutschland. Vielleicht steige ich 2012 mal wieder länger aufs Rad. "Abgefahren" war und ist aber ein einmaliges Erlebnis und für mich nicht zu toppen. Was ich auch nicht will. Das soll auch in der Erinnerung etwas Einzigartiges bleiben, was mit nichts anderem zu vergleichen ist. .Ansonsten radle ich gemütlich zuhause im Ruhrgebiet. Da gibt es schöne Strecken - Rhein-Herne Kanal, natürlich den Ruhrtalradweg, Sechs-Seen-Platte Duisburg und, und, und.....
Viele Grüße!

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