Susanne Völler DuMont 50 Maps Berlin

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Inhaltsangabe zu „DuMont 50 Maps Berlin“ von Susanne Völler

Mit diesem Reiseführer entdeckt man die Hauptstadt an der Spree ganz neu. 50 fantasievolle, extra für dieses Buch gefertigte »Stadtpläne« von Illustratoren aus aller Welt machen Lust auf Berlin. In jeder Map finden sich 10 vom Autor empfohlene Adressen zu einem speziellen Thema, und die Themen sind so bunt und schräg wie die Illustrationen, die zu herkömmlichen Stadtplänen nur eine sehr entfernte Verwandtschaft zeigen. Lust auf eine Ostalgie-Tour? Dann hilft die Map »Good Bye Lenin«. Auf der Suche nach der besten Currywurst, einer Kneipe am Wasser, dem schönsten Hamam Berlins oder den angesagtesten Clubs? Auch dazu gibt es jeweils zehn coole Adressen, die knapp, witzig und prägnant beschrieben werden und in der illustrativen Karte verortet sind. Für denjenigen, der zum ersten Mal nach Berlin kommt und die Top- Sehenswürdigkeiten nicht verpassen möchte, ist ebenfalls gesorgt: Maps wie »Berliner Must-sees«, »Treffen der Stararchitekten« oder »Stadt der Museen« bringen die Highlights der Stadt auf den Punkt. Last not least verrät der inspirierende Reiseführer natürlich auch noch, wo man das Nachtquartier findet, das am besten zu einem passt ...

Wunderbar gestaltet, jung und frisch und aufregend - insgesamt 500 der besten Adressen Berlins sind hier versammelt. Klasse!

— MissStrawberry
MissStrawberry
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  • 'Die Geschichte dringt Berlin aus allen Poren'

    DuMont 50 Maps Berlin
    sabatayn76

    sabatayn76

    18. November 2015 um 17:06

    Inhalt: Auf 50 Karten findet man insgesamt 500 Tipps rund um Berlin, z.B. zu einzelnen Stadtteilen, Must-Sees, Museen, Literatur, Parks, Gedenkstätten, Ostalgie, verlassenen Orten, Geisterbahnhöfen, Friedhöfen, Aussichtspunkten, Unternehmungen im Winter oder bei Regen, Filmdrehorten, Hamams, ungewöhnlichen Transportmitteln, für Veganer, Schokoladenliebhaber, Brunch oder Bars. Zu jeder Karte bzw. jedem Thema gibt es 10 Tipps, zu denen eine knappe Beschreibung, die Adresse und der Bezirk angegeben werden. Mein Eindruck: Ich kenne Berlin von mehreren Reisen und freue mich nach der Lektüre von '50 Maps Berlin' auf meinen nächsten Aufenthalt in der Stadt, denn die Tipps inspirieren und motivieren zu neuen Entdeckungen und Ausflügen. Ich kenne bereits die '50 Maps'-Bücher für London und Paris, die mir beide sehr gut gefallen haben, und auch der Berlin-Band ist rundum gelungen. Wie bei den anderen beiden Büchern finde ich auch hier die Mischung aus bekannteren Orten/Events und unbekannterem Terrain sehr schön. Durch diese Mischung ist eigentlich für jeden etwas dabei. Die Karten sind detailreich gestaltet und liebevoll gezeichnet. Sie geben einen schönen Überblick über die räumliche Lage der einzelnen Tipps, machen Lust auf die nähere Betrachtung der Zeichnungen und auf ein Explorieren der Stadt anhand des jeweiligen Themas. Mein Resümee: Ein Reiseführer der etwas anderen Art, der Lust auf Berlin und auf Entdeckungstouren in der Stadt macht.

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  • Du bist so wunderbar, Berlin!

    DuMont 50 Maps Berlin
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    11. November 2015 um 12:17

    Das ist mal eine völlig andere Art von Reiseführer! Jung, frisch, bunt, lebendig, fröhlich – einfach schwungvoll und voller Lebensfreude! Wer „richtige“ Karten mit Straßenzügen und Koordinaten, der findet das nicht. Nein, hier gibt es Illustrationen von einer Reihe Künstlern, die schon für sich allein genommen ein Erlebnis sind. Auf den 50 Maps finden sich 50 Themen rund um Berlin. So logische und normale Themen wie „Berliner Stadtteile“ und „Berliner Must-sees“, aber auch so herrlich lockere wie „Selfies – ich und Berlin“ oder „Good bye Lenin!“. Für alles ist gesorgt: für das leibliche Wohl und Schlafplätze ebenso, wie für die geistige Nahrung als auch pure Lebensfreude. Und da es für jedes der Themen 10 Adressen gibt, hat man gleich volle 500 geniale Adressen zusammen! Zur schnellen Information gibt es einen kleinen Wegweiser: ein Herz an der Adresse ist der Liebling des Autor (Ann-Sophie Coulon), ein Auge heißt „unbedingt sehenswert“ und der Kostenfaktor wird – wenn es denn einen gibt – mit einem bis fünf Euro-Zeichen eingestuft. Ich finde diesen Reiseführer genial! Auch als Geschenk ist er bestens geeignet – und zwar gleichermaßen für Berlinkenner und alle, die noch nie in Berlin waren. Es findet einfach jeder genug Adressen, die sich mehr als lohnen! Von mir auf alle Fälle die vollen fünf Sterne!

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  • Ungewöhnlich, aber interessant

    DuMont 50 Maps Berlin
    R_Manthey

    R_Manthey

    25. October 2015 um 15:15

    Beim ersten Betrachten dieses ein wenig sonderbar anmutenden Reiseführers fragt man sich schon, ob es hier um Kunst, einen Reiseführer oder gar die Verbindung von beidem geht. Vermutlich liegt man bei der letzten Idee nicht ganz falsch. Aber auch als Reiseführer entpuppt sich dieses Büchlein als leicht exzentrisch. Unter Punkt 10 findet man beispielsweise die Rubrik "Verlassene Orte". Wer also vielleicht das Bedürfnis verspürt, einen verlassenen Güterbahnhof zu besichtigen, sollte "Zum Feuchten Winkel" nach Berlin-Pankow aufbrechen. Vielleicht ist die Besichtigung des "Spreeparks" in Treptow auch nicht uninteressant. Das war einmal ein beliebter Vergnügungspark im Ostberliner Plänterwald, der die Wende nur 12 Jahre überlebt hat. Man findet insgesamt 50 solche oftmals ungewöhnlichen Besichtigungs- oder Vergnügungsideen. Darunter sind zahlreiche Vorschläge, die das körperliche oder seelische Wohlbefinden tangieren, aber auch Angebote für Kunst und Kultur oder für das Ausleben spezieller Leidenschaften und Angewohnheiten. Pro Doppelseite gibt es zehn Vorschläge, wobei einer davon von der Autorin besonders geliebt wird. Wo es sich anbietet wird darüber hinaus die Preiskategorie angegeben. Die Vorschläge stehen im unteren Drittel jeder Doppelseite. Darüber kann man die zugehörige Illustrationen bewundern, die in diesem Buch von vielen verschiedenen Künstlern gestaltet wurden. Immer taucht darin eine mehr angedeutete Karte von Berlin auf, in der die darunter stehenden Besuchsideen verortet wurden. Besonders hilfreich ist das nicht. Soll es wohl auch nicht sein, denn dann käme wohl die Kunst zu kurz. Immerhin findet man immer die zugehörigen Adressen, was bei der Generation Smartphone schließlich ausreicht. Ich fand nicht alles wirklich gelungen. Am Anfang stellt die Autorin die Berliner Stadtteile vor. Seltsamerweise sind nicht alle angeführt, weil aus Prinzip nur 10 Platz finden, und bei einigen erweisen sich die Charakteristiken dann doch als etwas sonderbar. Auch ein paar Ideen, die später kommen, erschienen mir leicht merkwürdig. Was soll man zum Beispiel davon halten, sich zu "Geisterbahnhöfen" der U-Bahn zu begeben, die heute keine mehr sind, weil die Stadt nicht mehr geteilt ist und dort wieder Bahnen fahren. Sehen kann man von den früheren Zuständen nichts mehr. Und im Übrigen war der Bahnhof "Alexanderplatz" niemals ein solcher Geisterbahnhof, ebenso wenig wie "Stadtmitte". Alles in allem ist dieser etwas ungewöhnlicher Reiseführer eine gute Idee, die auch gut ausgeführt wurde. Er ist so etwas wie eine leicht abgedrehte Sammlung gewöhnlicher und ungewöhnlicher Einfälle, die einen Besuch von Berlin ein wenig vom üblichen Besichtigungsschema wegführen.

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