Susanne Wiborg

 4,7 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor*in von Glaube, Führer, Hoffnung, Bin im Garten! und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Susanne Wiborg lebt in der Nähe von Hamburg und ist spezialisiert auf Historisches, Hanseatisches und Lebendiges. Sie schrieb Bücher zur Hamburger und Schifffahrtsgeschichte, unter anderem Biografien von Walther Blohm, Salomon Heine und Albert Ballin, oder „Unser Feld ist die Welt – 150 Jahre Hapag-Lloyd“. Zuletzt erschienen –neben dem beruflichen Hobby Gartenbücher – „Glaube, Führer, Hoffnung – der Untergang der Clara S.“ (2015) und „Der glückliche Horizont – Was uns Landschaft bedeutet“ (2023).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Susanne Wiborg

Cover des Buches Glaube, Führer, Hoffnung (ISBN: 9783956140280)

Glaube, Führer, Hoffnung

(5)
Erschienen am 04.03.2015
Cover des Buches Bin im Garten! (ISBN: 9783458359340)

Bin im Garten!

(4)
Erschienen am 22.05.2013
Cover des Buches Blütenpracht und schlaue Hühner (ISBN: 9783956141331)

Blütenpracht und schlaue Hühner

(3)
Erschienen am 09.11.2016
Cover des Buches Mein Garten, mein Paradies (ISBN: 9783888979774)

Mein Garten, mein Paradies

(2)
Erschienen am 20.08.2014
Cover des Buches Mein Garten, mein Paradies (ISBN: 9783458361435)

Mein Garten, mein Paradies

(2)
Erschienen am 13.04.2016
Cover des Buches Gartenzeit (ISBN: 9783888975622)

Gartenzeit

(1)
Erschienen am 04.03.2009
Cover des Buches Gäste in meinem Garten (ISBN: 9783956142970)

Gäste in meinem Garten

(1)
Erschienen am 22.03.2019
Cover des Buches Der glückliche Horizont (ISBN: 9783956145384)

Der glückliche Horizont

(1)
Erschienen am 16.02.2023

Neue Rezensionen zu Susanne Wiborg

Cover des Buches Gärten des Jahres 2026 (ISBN: 9783766727930)
K

Rezension zu "Gärten des Jahres 2026" von Susanne Wiborg

katze102
nicht so abwechslungsreich wie sonst

Seit Jahren erfreuen mich die „Gärten des Jahres“; das Buch wurde, wie man es von Callwey gewohnt ist, sehr hochwertig erstellt und wundervoll illustriert.

Gezeigt werden 50 Gärten; der kleinste von ihnen weist eine Größe von 200qm auf, der größte Garten bemisst sich auf 4.150qm; zudem gibt es auch eine Dachterrasse 55qm sowie einen Vorgarten von 38qmzu betrachten. Viele der vorgestellten Gärten gehen scheinbar nahtlos in Wald, Küste, Gebirge oder Wiesenlandschaft über. Fast ausnahmslos finden sich Pools, Schwimmteiche, manchmal Seerosenbecken oder andere Wasserbereiche, häufig auch Kiesflächen und -wege, Bruchsteinmaueren in den vorgestellten Lösungen. Die Gartenvorstellungen wurden durch Angaben zu Besonderheiten des jeweiligen Grundstückes, den Wünschen und Vorstellungen des Auftraggebers, des Konzepts, der verwendeten Materialien sowie einem Grundriss abgerundet. Besonders die Schwimmteiche machen die meisten der vorgestellten Gärten zu uncharmanten Einheitslösungen mit kleinen abweichenden Details, aber nichts, was mich jetzt wirklich begeistern könnte oder die Realität eines Gartens der überwiegenden Bevölkerung ausmachen könnte. Einzelne ansprechende Gärten wren die Dachterrasse, der „Waldgarten en miniature“ mit 260qm, der gesteltete Garten einer ehemaligen Schauspielschule/Villa, ein Cottagegarten sowie „Umgeben von Lieglingspflanzen. Am wenigsten gefiel mir ein Betonbunker mit umlaufenden Schaufenstern, durch die eine Verbindung zum Rasen und einzelnen Pflanzen geschaffen worden sein soll.
Die Darstellungen und Beschreibungen, ob in Fotos oder Texten fallen insgesamt beeindruckend aus.  Die Gartengestaltungen werden im Kapitel  der beworbenen Produkte und unterstützender Firmen besonders in der Kategorie Pool nochmals deutlich aufgezeigt, auch wenn vordergrundig ein Sonnenschirm oder Pflanzkübel gezeigt werden soll.




Von der Ausgabe dieses Jahres bin ich ein wenig enttäuscht; kar, man hat jedes Jahr ein wenig den Eindruck, dass die ausführenden Firmen hier ein gemeinsames Buch zur Eigenwerbung herausgeben; dieses Jahr fällt der Eindruck aber doch deutlich stärker aus. Mir fehlen eindeutig mehr charmante, bodenständige Gestaltungen, etwas Liebreiz und Charme und, selbstverständlich auch Inspiration für einen durchschnittlichen Garten.

Cover des Buches Der glückliche Horizont (ISBN: 9783956145384)
Gela_HKs avatar

Rezension zu "Der glückliche Horizont" von Susanne Wiborg

Gela_HK
Unerwartete Entdeckung voller Poesie

Literarische und naturkundliche Landschaftsbetrachtungen mit Denkanstößen und interessanten Details über Berge, Flüsse und Meere, Feldmark und Wiesen, Heide und Moor, Wald und Wiesen.
Dazu kommen Schriftsteller, Dichter und Denker verschiedener Epochen und mancher ins Verborgene geratene Schatz wird neu erweckt.


Susanne Wiborg hat mit einem besonderen und gelungenen Blick auf unsere Landschaften geschaut. Sie verknüpft eigene Betrachtungen mit literarischen Auszügen aus Romanen und Gedichten großer Namen. Nach Landschaften gegliederte Abschnitte zeichnen bekannte Bilder, die jeder im Kopf hat, wenn er zum Beispiel an Meer und Berge denkt. Gleichzeitig dazu werden überraschende Sichten und informative Details aufgezeigt, die zum Neubetrachten und Umdenken anregen.
Die Berge werden träumerisch verklärt beschrieben, andere sehen in ihnen eine dunkle, bedrückende Enge. Besonders humorvoll und gleichzeitig leider immer noch aktuell ist das 1930 von Erich Kästner verfasste Gedicht "Maskenball im Hochgebirge":

"... Das Gebirge machte böse Miene. Das Gebirge wollte seine Ruh. Und mit einer mittleren Lawine deckte es die blöde Bande zu. ....." 

So konzentriert und wundervoll zusammengestellt habe ich selten thematisch gebündelte Auszüge aus Klassikern vorgefunden. Ob Johann Wolfgang von Goethe, die Gebrüder Grimm, Otto von Bismarck, William Shakespeare, Annette von Droste-Hülshoff, Jemima Morell, Thomas Mann oder Heinrich Heine und viele viele mehr kommen hier zu Wort und teilen ihre Begeisterung oder ihre Abneigung über bestimmte Landschaften. 

Durch die Begeisterung Einzelner wurden manche Landschaften erst entdeckt und touristisch erschlossen. Besonders die Heidelandschaft galt früher eher als Steppe denn als sehenswürdiges Naturschauspiel.  

"... Die Heide kam in Mode. Es regnete Menschen, es hagelte Volk. Sie kamen, wenn die Heide blühte, in hellen Haufen angezogen, zu Fuß, zu Rad und zu Wagen, rissen das blühende Heidekraut ab, fragten den Schnuckenschäfer dumm und albern ....." 

Natürlich darf hier Hermann Löns nicht fehlen. Sein Name ist unverrückbar mit der Heide-Landschaft verbunden. Die Hintergrundinformationen über diesen eigenwilligen Lebemann, der gar nicht so ländlich gelebt hat, sind besonders interessant. 

In jedem Landschafts-Abschnitt habe ich ein Stück meiner eigenen Naturverbundenheit entdeckt. Ich stimmte Goethe zu, wenn er über die Berge sprach oder teilte Arno Surminskis Leidenschaft für das Moor, welches eine besondere Anziehungskraft besitzt. 

Aber so sehr ich die Berge liebe und dem Rauschen der Wellen zuhöre, bin ich den Wäldern am meisten zugetan. Hier kann ich Kraft tanken und abschalten. Genau das habe ich in diesem Kapitel gefunden.

 "Unter den großen Bäumen kann man endlich durchatmen. Aber selbst dann bleibt diese Umgebung akustisch unberechenbar. Durch die große Stille rundum rückt tagsüber kaum Wahrgenommenes in nie genau abschätzbare Nähe: ein Eulenruf, ein leises Tippeln, Huschen und Nagen, in einer Böe knackende Bäume und raschelnde Blätter."


Für mich ist dieses Buch eine unerwartete Entdeckung voller Poesie, die Lust darauf macht, mit offenen Augen und mit allen Sinnen durch die vielseitigen Landschaften zu gehen. 


Cover des Buches Bin im Garten! (ISBN: 9783458359340)
abuelitas avatar

Rezension zu "Bin im Garten!" von Susanne Wiborg

abuelita
Ein humorvoller Bericht

Ein humorvoller Bericht über die Erfahrungen und Erlebnisse der Autorin in ihrem Garten.

Sehr gut geschrieben und daher flüssig zu lesen – es ist überhaupt nicht langweilig, so wie ich zuerst gedacht habe.

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