Susanne Wiborg , Rotraut Susanne Berner Bin im Garten!

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Inhaltsangabe zu „Bin im Garten!“ von Susanne Wiborg

»Garten ist genau wie das richtige Leben: durchwachsen«, schreibt Susanne Wiborg. Es gilt viel zu graben, zu harken und zu pflanzen, doch es kehrt auch immer wieder Ruhe ein. Dann findet der fleißige Gärtner Zeit, die Früchte seiner Mühsal zu ernten und sich die Pracht genauer anzusehen: von zarten kaltblütigen Vorfrühlings-Zyklamen und Mondviolen über den Perückenstrauch bis hin zur Wegwarte. Und auch die Tiere kehren zurück: Schnecken ziehen übers Beet, ein Sperberweibchen kommt vorbei und dann zeigt sich auch die lang erwartete Erdkröte …

da bekommt man richtig Lust aufs Gärntern.

— anja_bauer
anja_bauer

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  • Ich bin auch im Garten bei dem Buch

    Bin im Garten!
    anja_bauer

    anja_bauer

    06. August 2016 um 18:27

    iele lieben das Gärtnern und man hört dann, wenn du mich suchst, ich bin im Garten. So auch Susanne Wiborg. In diesem Buch erzählt sie nun zum dritten Mal ihre Erlebnisse in ihren Garten. Der Kampf mit den rebellischen Rosensträuchern oder den wuchernden Giersch. Die Entzückung über ein Alpenveilchen oder dem Tun von Hund Kümmel. Dem ist sogar ein ganzen Kapitel gewidmet worden, als Dankeschön für all die Jahre, die er an Susannes Seite verbracht hat und bei der Gartenarbeit geholfen hat. Auch die Wegwarte kommt hier zu "Wort" eine Blume, die eigentlich "unscheinbar" (für viele) an Feldrändern usw blüht. Nachdem ich dieses Kapitel gelesen habe, bin ich gleich zur Futterweide runter und buddelte die wunderschönen Wegwarten dort unten aus und gab ihnen ein neues Plätzchen in meinen Garten. Bei diesem kleinen Buch bekommt man richtig Lust auf das Gärtnern und außerdem auch Tipps und Hintergrundwissen über die Pflanzen. Zusätzlich sind hier sehr schöne Bilder von der Künstlerin Rotraut Sudanne Berner. Alles im Allen ein ganz tolles Gartenbuch.

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  • Bin im Garten! (Susanne Wiborg)

    Bin im Garten!
    LieLu

    LieLu

    28. June 2013 um 07:42

    Suhrkamp/Insel Verlag  Die Autorin Susanne Wiborg wurde 1957 in Nordenham geboren und arbeitet seit 1986 als Journalistin. Für bekannte NDR-Reihen veröffentliche sie unter anderem Rundfunkfeatures. Die Illustratorin des Buches Rotraut Susanne Berner wurde 1948 in Stuttgart geboren und studierte in Grafik-Design. In München arbeitete sie lange Zeit als freie Grafikerin und Illustratorin. Sie war unter anderem nominiert für die Hans-Christian-Andersen-Medaille und erhielt dreimal den Deutschen Jugendliteraturpreis. 2009 wurde Rotraut Susanne Berner außerdem mit dem Schwabinger Kunstpreis ausgezeichnet. Das vorliegende Buch ist der dritte Band der Gartenkolumnen von Susanne Wiborg.   Schnecken, Zyklamen und andere Blumen  Als die erste Erdkröte den Einzug in ihren Garten feiert, ist Susanne Wiborg außer sich. Nichts wollte sie all die Jahre mehr, als diese Kröten. Wild und bunt beschreibt sie, wie sie in 10 Jahren aus einem verwahrlosten Stück Land ihren Garten hergerichtet hat. Hingebungsvoll berichtet sie von Rosen, Alkeleien und Birnbaum und deren Duft, von knittrigen Mohnblüten und filigranen Libellenflügeln in ihrem ganz persönlichen Paradies. Sie vergleicht den Garten mit dem richtigen Leben: er/es ist durchwachsen. Auch berichtet sie von den Tieren, die sich in ihrem Garten heimisch fühlen, von der singenden Mönchsgrasmücke über lichtscheue Grauschnäpper oder Igel, Waldmaus und Spitzmaus. Eher wie einen Salon betrachtet Susanne Wiborg ihren Garten liebevoll. Fantasievoll spricht sie ihre Leser an, indem sie in allen Farben die Faszination eines Gartens schildert. Man fühlt sich direkt an seine Kindheit und die Biene Maja erinnert, die einem förmlich aus dem Buch entgegenlacht. Wie vor einem Publikum breitet sie das ganze Spektakel an zarten kaltblütigen Vorfrühlings-Zyklamen, Mondviolen, Perückensträuchern und Wegwarte, Blume des Jahres 2009, aus. Mit großer Liebe zum Detail schildert sie nicht nur Pflanzen und Tiere, die den Weg in ihren Garten finden, sondern läd die Leser ein, sich selbst wieder mehr ihrem Garten zu zuwenden. Fast fühlt man sich, als würde man neben der Autorin im Garten stehen und würde Rosen, Sträucher und andere Gewächse sogar riechen. Ob Auseinandersetzungen mit Weinbergschnecken, Erdkröten, Mondviolen, freundlichen Lunarien oder dem wunderbaren Apfel-Wunder, im Garten von Susanne Wiborg wird es definitiv nicht langweilig. Amüsant erlebt der Leser die großen und kleinen Schwierigkeiten ihres Gartens und der damit verbundenen Gartenarbeit mit. Man fühlt als Hobbygärtner selbst mit, wie sich Wiborg über ihren tollen Apfelbaum freut, der ihren Garten schmückt. Sie kann zunächst gar nicht glauben, dass es tatsächlich ihr Werk ist und zitiert an Ort und Stelle Rainer Maria Rilkes „Apfelgarten“-Gedicht:   … Bäume wie ein Dürer, die das Gewicht von hundert Arbeitstagen in den überfüllten Früchten tragen, dienend, voll Geduld, versuchend, wie das, was alle Maße übersteigt, noch zu leben ist und hinzugeben…   Im Anschluss berichtet sie von ihrem roten Fingerhut, der ebenso fleißig in ihrem Garten wächst und gedeiht, leider jedoch giftig ist, ebenso wie der Eisenhut, das Maiglöckchen und die Christrose. Dazu gibt es auch wieder ein erheiterndes Gedicht von Johannes Trojan.  Auch die zarten Heidelibellen bleiben ihrer Aufmerksamkeit nicht verborgen, wobei sie die filigrane Zartheit dieser Geschöpfe beschreibt. Mit der Albertine, der asiatischen Wildrose, hat sie an dieser Stelle größere Probleme, aber diese sollte der Leser selbst herausfinden „Ein Garten ohne sie ist ein Irrtum.“  Fazit  Ein amüsantes Buch, welches unglaublich fantasievoll und einfallsreich verfasst ist. Die Autorin schreibt in der Ich-Perspektive, sodass sich der Leser sofort an sich selbst erinnert fühlt. Vielleicht verbindet den ein oder anderen eine ebenso eindrucksvolle Liebe zum Garten, wie Susanne Wiborg, dann wird er mit der Autorin sofort einhergehen. Wer sich in seiner Freizeit eher weniger seinem Garten zugewendet hat und vor seinem Haus eher ein wildwucherndes Gelände vorfindet, den wird Wiborg überzeugen, sich demnächst wieder mit mehr Motivation den grünen Aufgaben seines Gartens zuzuwenden. Die winterfaulen Knochen und Muskeln anspannen und dann raus in das frische Grün des Gartens. Nicht nur gut geschrieben ist das Buch, es wartet auch mit bezaubernden Illustrationen von Susanne Berner auf. Dahingehend ist nicht nur das Cover ansprechend gestaltet, sondern es enthält auch sehr viele schöne Bilder.  Mit viel Witz und Charme versteht Susanne Wiborg es, ihre Leser zu begeistern und Lust auf Gartenarbeit, Unkraut jäten und andere Aufgaben zu machen. Es fühlt sich an, wie ein kleiner Garten in der Tasche, den man selbst gestalten oder sogar verschenken kann.

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