Neue Rezensionen zu Suse Klein

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Für Erzieher(innen) im Kindergarten-Alltag stellt sich täglich die Frage neu, wie sich der Morgenkreis möglichst abwechslungsreich und phantasievoll gestalten lässt. Hierzu gibt es in dieser schönen Broschüre viele neue Anregungen.
Die Morgenkreisspiele sind in fünf Kategorien eingeteilt:
Morgenkreisspiele 1. mit Bewegung, 2. mit allenSinnen, 3. mit Musik und Klang, 4. für Ruhe und Entspannung sowie 5. Fingerspiele, Mitmachgedichte und -geschichten.
Zu jeden der genannten Themen bietet das umfangreiche Heft eine Fülle an Ideen.
Jedes der Spiele ist übersichtlich aufgebaut.Nach einer kurzen Beschreibung ist jeweils angegeben, ab welchem Alter das Spiel empfohlen wird und was man dazu benötigt. Im Anschluss folgt die Erklärung für die Durchführung. Hierbei kann auch immer ein wenig variiert werden, beispielsweise um das entsprechende Spiel für Kinder verschiedenen Alters anzupassen. Liebevolle Illustrationen runden das ganze perfekt ab.
Im Kapitel „Mit Musik und Klang“ werden neue Texte nach bekannten Melodien gesungen, so dass Unbekanntes mit Vertrautem zusammenspielt.
Mit den gezeigten Ideen bringt man Abwechslung in den Kita-Alltag. Vertraute Rituale pflegen und mit neuen Impulsen Abwechslung schaffen, das kann man mit Hilfe der gezeigten Anregungen, eine wirklich schöne Kombination.

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Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Klanggeschichten: Wie man mit Tönen erzählt (Die Praxisreihe für Kindergarten und Kita)" von Suse Klein

Ein tolles Praxisbuch , das zeigt wie orffsche Instrumente Geschichten erzählen können
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Praxisanregungen

Über Klang, Musik und Töne kann man nicht nur wunderbar Gefühle transportieren sondern auch Geschichten erzählen.
Was einst nur in Musikschulen zu finden war ist lange nun schon auch in Kindergärten zuhause. Waren es zunächst nur sing- und Sprechspiele sind des heute ganze Geschichten die mit Hilfe von Klanginstrumenten erzählt werden.
Wie bedeutsam dies ist für die Entwicklung des Kindes ist leider noch nicht in allen Einrichtungen angekommen. Kaum vorstellbar aber aus Erfahrung weiß ich, dass es immer noch Einrichtungen gibt, die an Konzepten von vor 30- 40 Jahren festhalten auch wenn sich das Team verjüngt hat.
Wir sind in den letzten Jahren in vielen Kitas zu Besuch gewesen und haben Märchen Klanggeschichten mit den Kindern inszeniert. Viele Erzieherinnen beäugten es skeptisch waren dann aber begeistert und wollten mehr wissen.
So entstand die Überlegung ihnen auch Material an die Hand zu geben um sich später allein mit der Materie auseinander setzten zu können.
Material so wie dieses Praxisheft, das so ausgearbeitet ist, das selbst Neulinge sich schnell einfinden können und vor allem ohne weitere große Planung ein arbeiten ermöglicht.
*
Nach einer sehr präzisen Einleitung in der vor allem auch erklärt wird wieso Musik, Musizieren und dem zu Folge Klanggeschichten so wichtig für die Entwicklung des Kindes sind wird Carl Orff vorgestellt dessen Orffsche- Instrumente, Klangstäbe, Holzblock, Zimbel, Triangel, Schelle, Rassel aber auch das Glockenspiel, die Rahmentrommel das Xylofon und das Metallofon, als Basiselemente in der Umsetzung, dem Spiel, sind.
Auch sie werden kurz vorgestellt und erläutert wie sie zu nutzen sind.
In der Ausbildung der Erzieher/innen ist dies schon Jahrzehnte eine feste Größe um so erstaunlicher, das sie  heute in einigen Einrichtungen so halbherzig genutzt werden. Waren sie von 30-40 Jahren fester Bestandteil für Rhythmik und Sprechgesang sind sie tatsächlich in einigen Einrichtungen fast völlig verschwunden. Abbau statt Aufbau fiel mir bei dieser Beobachtung nur ein. Aber ich weiß, es sind Ausnahmen. Die allermeisten Einrichtungen sind grade im Bereich der Klangeschichten sehr aktiv und auch kreativ.
Kreativ ist auch hier ein Stichwort, das in diesem Praxisheft einen hohen Stellenwert hast.
"Das selbst erfundene Instrumentarium" bietet nicht nur auditive Wahrnehmung sondern kann schon, durch das selber bauen, im Vorfeld alle Sinne ansprechen.
So entstandene Instrumente werden von den Kindern sehr gern eingesetzt weil sie einen besonderen Bezug zu ihrem selbst gebastelten Gegenstand entwickeln.
Wie entwickelt man nun eine eigene Klanggeschichte?
Das muss man nicht alleine machen. Mit Erzieherkollegen oder auch den Kindern selbst ist es möglich. Anfängern rate ich jedoch erst einmal Praxiserfahrungen zu sammeln bevor man gemeinsam mit Kindern etwas versucht auszuarbeiten.

Wir bekommen Hilfestellungen. In 5 Schritten eine Geschichte vertonen. Kinderleicht wenn man weiß wie es geht.
Man muss eine Handlung überlegen, Instrumente auswählen .... .

Aber ich erwähnte es bereits, in diesem Buch geht es nicht primär darum wie man selbst Klangeschichten erarbeitet sondern hier werden kleine Klangeschichten vorgestellt.
Dabei erfahren wir ähnlich einer Schritt für Schritt to do Liste was zu tun ist. Angefangen von den benötigten Instrumenten und anderen Vorbereitungen bis hin zur konkreten Umsetzung sowie Extratipps.
Das erste praktische Kapitel stellt
9 "Klangeschichten in Reimen" vor
Sie haben Titel wie "Blumenwecken", "Wichtelschütteln" oder auch "Gewitter überm Spinnennetz!"
Daran schließt sich das Kapitel:
"Mit Klangeschichten in die Ruhe finden"
6 kleine Geschichten, die nicht nur für den Bereich  Mittagsschlaf eingesetzt werden können sondern einfach eine Auszeit bieten.
"Eichhörnchen-Ruhe" und "Leisekönig" waren bei unseren Lesekindern sehr beliebt.
"Klänge für das ganze Jahr"
"Klangerlebnisse für Kinder unter 3 Jahren"
und
"Erzählende Klangeschichten"
sind weitere Einheiten dieses Praxisbuches.
Bei den erzählenden Klangeschichten gibt es bekanntes wie "Der Rabe und der Fuchs und "Der Löwe und die Maus" aber auch unbekanntere wie "Blattlaus-Abenteuer oder "Meister Kling und die Feste"
*
Dieses Praxisbuch sollte in keiner Einrichtung fehlen und ist dank des erschwinglichen Preises auch ein Heft, das man sich selbst einmal zulegen kann.
*
In diesem Sinne wünschen wir allen viel Freunde bei den nächsten Klanggeschichten!


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Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Alltagskompetenzen spielerisch lernen (Die Praxisreihe für Kindergarten und Kita)" von Suse Klein

Ein wahrer Ideenquell zu den 6 wichtigsten Bereichen wie Grob- und Feinmotorik, Sozial-emotional und
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Praxisanleitungen

"Wissen, das sich nicht täglich vermehrt, nimmt ab..." ( Zitat aus dem Buch)
Das ist ein altes chinesisches Sprichwort und ist eigentlich etwas was wir alle uns täglich sagen sollten.
In der kindlichen Entwicklung ist es wichtig Alltagskompetenzen zu erlernen, die sich durch wiederholtes Einsetzen/ Üben festigen und so wichtiger Baustein für die Entwicklung darstellen.

Das Praxisheft Alltagskompetenz führt mit dem "Werkzeugkoffer für das ganze Leben"
in die Thematik ein.
Im anschließenden Praxisteil finden wir die Themen "Feinmotorik", "Grobmotorik", "Mathematische Grunderfahrungen", "Soziales- und emotionales Lernen", "Sprechen und hören" und  "Ich in meiner Welt".
6 elementare Bereiche die mit unglaublich viel Ideen zur Umsetzungen gefüllt sind.
Alle werden kurz eingeführt bevor es an die Einsatzmöglichkeiten und die Umsetzung geht. Dabei sind die einzelnen Bausteine so ausführlich dargestellt, das sie ohne große Vorbereitung Eins zu Eins übernommen werden können.
Wir haben in unserem Projekt Märchen z.B. den "Märchenlandparcours" übernommen der auf Seite 22 zu finden ist und im Bereich der Grobmotorik mittels Turnbank, Sprossenwand und Trampolin ein richtiges Abenteuer bot.
Ob Wettfädeln, Knotkarton, Pinzettenfisch im Bereich der Feinmotorik oder das Schätzspiel, im Bereich der Mathematik, Reimgeschichten, Kreisspiele bei Sozial-emotionalen Elementen oder auch Rhytmik, Reim- oder Fingerspiele das Buch bietet tolle Anregungen .


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