Susi Fox

 2.8 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Das falsche Kind.

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Das falsche Kind

Das falsche Kind

 (25)
Erschienen am 26.10.2018

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Rezension zu "Das falsche Kind" von Susi Fox

Mäßig spannend
Sassenach123vor einem Monat

Mäßig spannend

Das falsche Kind von Susi Fox

Sasha und Mark sind überglücklich als Sasha schwanger ist, ein echtes Wunschkind. Als das Kind per Notkaiserschnitt zu früh geholt werden muss, denkt Sasha, dass der Junge, den sie nach dem aufwachen bekommt, nicht ihr Sohn ist. Niemand nimmt sie ernst, keiner glaubt ihr, doch sie ist überzeugt davon, dass ihr Kind vertauscht wurde. Natürlich versucht sie nun alles ihren echten Sohn wieder zu bekommen.

Dies ist die Grundhandlung, die mich auf das Buch aufmerksam und auch neugierig gemacht hat. Die weitere Entwicklung geht dann in die Richtung, dass man bei Sasha vermutet, dass sie sich da in etwas verrennt, oder das ein psychisches Problem mit hineinspielt. Bis dahin konnte ich dem Thriller noch gut folgen, und wenn es auch nur mäßig spannend war, gefiel mir die Handlung doch ganz gut. Als ich am Ende aber die Auflösung des ganzen präsentiert bekam, war ich enttäuscht, da es sich für mich nicht als nachvollziehbar herausstellte. Der Leser fiebert die gesamte Zeit auf eine spektakuläre Erklärung hin, und dann das? Da habe ich eindeutig mehr erwartet, so ordne ich diesen Thriller eher als mäßig spanende Unterhaltung ein. Schade, hatte mich sehr darauf gefreut!

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M

Rezension zu "Das falsche Kind" von Susi Fox

Mutterglück
MeisterYodavor 2 Monaten

Sasha hat die Geburt ihrer kleinen Tochter von Anfang bis Ende durchgeplant. Doch dann wacht sie nach einem Notkaiserschnitt auf und alles fühlt sich falsch an. Als Ärztin weiß sie jedoch, dass Mütter, die das Baby nach der Geburt nicht sofort im Arm halten können, sich schwer tun, eine Bindung aufzubauen. Und als sie dann ihren Sohn kennenlernen darf, macht das alles nur noch schwerer. Denn bisher war immer nur die Rede von einem Mädchen. Das Baby sieht weder ihr noch ihrem Mann Mark ähnlich. Und Sasha fühlt keine Verbundenheit. Für sie ist klar: Ihr Baby wurde vertauscht. Doch niemand glaubt ihr.

Krankenschwester Ursula, die im gesamten Buch sehr unsympathisch wirkt und anscheinend den Beruf verfehlt hat, fühlt sich durch diese Anschuldigungen auf den Schlips getreten. 

Mark, der Vater des Kindes, erkennt nicht nur Ähnlichkeiten mit seiner kompletten Verwandtschaft, sondern auch mit Sasha. Die Ängste seiner Frau tut er leichtfertig ab und nimmt es auch in Kauf, als diese in die psychiatrische Abteilung verlegt werden soll. Er stärkt seiner Frau nicht den Rücken, als sie es am dringendsten braucht. 
 
Was wie ein Thriller anfing, wandelte sich im Laufe der Geschichte in ein Drama.

Der Plot wird aus Sashas und aus Marks Perspektive erzählt, abwechselnd in der Gegenwart und Vergangenheit. Dadurch erfährt man, wie tief der Kinderwunsch der beiden geht und wie sehr sich ihre Beziehung aus diesem Grund verändert hat. 

Der Schreibstil ist erwartungsgemäß flüssig, das Buch ließ sich gut lesen. Die Autorin hat Sashas Alleinsein gut umgesetzt, sodass ein Großteil der Geschichte nicht in wörtlicher Rede geschrieben ist, sondern nur Sashas Gedanken widerspiegelt. Das führt allerdings auch dazu, dass sich die Geschichte stellenweise etwas zieht. 
 
Leider bleiben die Charaktere oberflächlich, trotz des Blicks in die Vergangenheit. Sashas Ängste, die durch das fehlende Gefühl der Bindung ausgelöst werden, scheinen tiefer zu sitzen als gedacht. Sie ist anscheinend ein sehr ängstlicher Mensch. Schade, dass mir eben diese Emotionen nicht gut vermittelt wurden. Ich habe zwar begriffen, was die Autorin mir mitteilen möchte, jedoch blieb das bei einer reinen Kopfsache, die mein Herz nicht erreichte. Vor allem bei solch einem Thema ist es meiner Meinung nach wichtig, dass die Protagonisten über ausreichend charakterliche Tiefe verfügen, damit ich als Leserin mich in sie hineinversetzen und durch ihre Augen sehen kann.
 
Die einzige Frage, die man das Buch über verfolgt, ist, ob Sashas Sohn tatsächlich vertauscht wurde. Spannung in dem Sinne wurde ansonsten nicht aufgebaut. Die Handlung erstreckt sich über sechs Tage, die Kapitel sind kurz. Dadurch lässt sich das Buch zwar leicht lesen, bleibt aber nicht nachhaltig in Erinnerung.  

Danke anBastei Lübbe für dieses Leseexemplar.

Fazit:   Die Geschichte hat mich gut unterhalten. Durch die fehlende Spannung hat es mich jedoch oft nicht gereizt, weiterzulesen. Ein Buch mit einer soliden Grundidee, die noch ausbaufähig ist.

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Rezension zu "Das falsche Kind" von Susi Fox

las sich gut, auch wenn absolut kein Thriller
Thrillerladyvor 2 Monaten

Das falsche Kind von Susi Fox (Thriller, 2018; Lübbe)

- las sich gut, auch wenn absolut kein Thriller -

Auf dieses Buch, der australischen Autorin, wurde ich durch LB aufmerksam, nachdem es mir per Mail vorgeschlagen wurde. Bei diesem Buch handelt es sich um den Debütroman der Autorin. Aufgrund dessen, dass mich die Thematik absolut interessierte, war sich so neugierig drauf, dass ich mich umso mehr freute, dass ich durch eine andere Buchcommunity die Möglichkeit bekam, dieses Buch lesen zu können.

Nach Beenden des Buches muss ich sagen, dass ich bei meiner Meinung zwiegespalten bin. Thematik und Lesefluss des Buches waren absolut top. Ich habe es innerhalb weniger Tage durchgelesen und es auch total gerne gelesen. Somit ließ es sich zügig und problemlos lesen.
Das Problem, was dieses Buch hat liegt an anderer Stelle.
Nämlich, das als Thriller ausgezeichnete Buch ist absolut keiner. Leser, die sich dieses Buch nur aufgrund der Genrezuteilung zulegen, werden absolut enttäuscht werden. Ich persönlich würde das Buch eher als Drama oder Famlientragödie bezeichnen. Dieses Buch beinhaltet wirklich kein einziges Element, was die Bezeichnung Thriller rechtfertigen würde. Es gibt in dem Sinne keinen Fall, wie man es von einem gewöhnlichen Thriller kennt, wenn man es darauf auslegen möchte, keinen Thrill und erst recht keine dementsprechende Spannung, die man damit in Verbindung bringen würde.

Zudem gab es so einige Stellen, die mich im Verlauf des Lesens absolut verwirrt haben, da viele Ereignisse angesprochen wurden, wo ich dachte, ok, da wird ja sicher im Laufe der Story noch dementsprechend drauf eingegangen werden, so dass am Ende Licht ins Dunkel kommen wird. Aber weit gefehlt, leider war das bei einigen Sachen nicht ganz so der Fall, zumindest nicht in dem Maße, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Geschichte spielt aus zwei Perspektiven, einmal aus der Sicht von Sasha, die gerade im Krankenhaus eine Frühgeburt hatte und der Meinung ist, dass es sich bei dem Kind, was ihr vorgesetzt wird, nicht um ihr Kind handle. Die zweite Perspektive handelt von ihrem Mann Mark, meistens aus der Vergangenheit. Ansonsten spielt sich der gesamte Roman ausschließlich im Krankenhaus innerhalb von wenigen Tagen ab, wenn man vom Ende absieht.
Gerade bei der Perspektive aus Mark´s Sicht hätte ich mir wesentlich mehr Aufklärung gewünscht. Ich hatte immer das Gefühl, dass da doch noch was zu kommen müsste, damit es sich richtig und komplett aufgeklärt anfühlt. Dieses Gefühl stellte sich noch zu zwei weiteren Vorkommnissen ein. Auf den einen möchte ich nicht weiter drauf eingehen, da es zuviel Inhalt aus der Geschichte preisgeben würde. Das andere hat mit der Auflösung zu tun, wo der Leser erfährt, was denn nun des Rätsels Lösung ist. Da gab es auch einige Stellen, wo ich zweimal lesen musste, weil ich dachte, dass ich was überlesen hätte, weil es sich einfach nicht richtig anfühlte, so als ob da aufklärungstechnisch etwas fehlen würde, da nicht wirklich klar ausgefeilt und oft nicht so klar ausgedrückt.
Die  Auflösung an sich war, naja... Man hatte während des Lesens so seine Vermutungen, trotzdem hätte ich gedacht, dass da noch ein Wow-Erlebnis kommen würde, etwas, womit man absolut nicht gerechnet hätte. Dieses war leider nicht der Fall, so dass die Auflösung schon fast enttäuschend war, einfach weil ich mir da wer weiß was gewünscht hätte, was dem Roman nochmal eine völlig andere Wendung geben würde. Ja, das, was dem Leser als Auflösung geboten wurde, sprich der Grund quasi war vielleicht nicht ohne, aber aufgrund des Storyverlaufs hätte ich mir da halt einfach noch da I-Tüpfelchen gewünscht. Zudem muss ich sagen, haben die handelnden Personen, allen voran Sasha und Mark nicht immer so gehandelt haben, wie man es sich gedacht hätte. Klar muss man die Situation berücksichtigen, die sich im Laufe der Geschichte darstellt, aber für meinen Geschmack haben sie schon eher merkwürdig gedacht und gehandelt. Dies hängt allerdings auch damit zusammen, dass, wie bereits erwähnt, Vieles nur angerissen wurde und nicht genügend ausgearbeitet und geklärt wurde.

Ansonsten muss ich aber schon sagen, dass mir das Buch so, wenn man von der Tatsache absieht, dass es kein Thriller ist und das Buch gewisse Schwächen vorweist, absolut gefallen hat. Eine gewisse Grundspannung ist absolut gegeben, da ich absolut wissen wollte,w as dahintersteckt und das Buch somit zügig lesen konnte. Rein leserisch wäre es für mich 4 Sterne wert, aber ich muss halt die Schwächen mit bewerten, so kommt meine Wertung zustande.

Fazit:

Rein leserisch hat es mir super gefallen. Wer aber wirklich auf einen Thriller pocht und das Buch nur aufgrund dessen lesen möchte, wird hier absolut enttäuscht werden, da das Buch diesen Anspruch einfach nicht erfüllt. Wer auf absolute Hochspannung und Thrill aus ist, dürfte nicht auf seine Kosten kommen. Dieses Buch ist mehr auf Drama und Familientragödie ausgelegt.
Note: 3-

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