Susin Nielsen Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter

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Inhaltsangabe zu „Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter“ von Susin Nielsen

Da hat Violets Mutter doch tatsächlich schon mal mit George Clooney zusammengearbeitet, zwar nur, um ihm die Haare zu machen - aber immerhin. Doch auf die Idee, dass er der perfekte Stiefvater für Violet und ihre Schwester Rosie sein könnte, kommt sie nicht. Also muss Violet die Sache selbst in die Hand nehmen. Und beschließt den verhassten Besuch bei ihrem Vater und dessen neuer Frau in Hollywood für ein Treffen mit dem Filmstar zu nutzen. Für irgendwas muss es ja gut sein, dass ihr Vater gerade an einer neuen Fernsehserie arbeitet. Und so schwer wird es doch wohl nicht sein, in der berühmtesten Filmstadt der Welt auf einen Filmstar zu treffen.

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— Moorteufel
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  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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  • [Rezension] Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter – Susin Nielsen

    Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter
    JenniferKrieger

    JenniferKrieger

    20. July 2015 um 18:40

    Klappentext: Da hat Violets Mutter doch tatsächlich schon mal mit George Clooney zusammengearbeitet, zwar nur, um ihm die Haare zu machen – aber immerhin. Doch auf die Idee, dass er der perfekte Stiefvater für Violet und ihre Schwester Rosie sein könnte, kommt sie nicht. Also muss Violet die Sache selbst in die Hand nehmen. Und beschließt den verhassten Besuch bei ihrem Vater und dessen neuer Frau in Hollywood für ein Treffen mit dem Filmstar zu nutzen. Für irgendwas muss es ja gut sein, dass ihr Vater gerade an einer neuen Fernsehserie arbeitet. Und so schwer wird es doch wohl nicht sein, in der berühmtesten Filmstadt der Welt auf einen Filmstar zu treffen. Einordnung: Das Buch ist kein Teil einer Reihe. Rezension: Das Buch beginnt etwas ruppig, weil die beschriebenen Szenen mit jedem Absatz (also teilweise alle fünf Zeilen) wechseln. Das liegt wohl daran, dass die Erzählung etwas in der Vergangenheit beginnt und der Leser zunächst auf den aktuellen Stand der Dinge gebracht werden muss. Dabei informiert die Protagonistin Violet auf den ersten acht Seiten in einem halsbrecherischen Tempo über alle Geschehnisse des bisherigen Tages. Der Leser rennt geradezu durch das nachträgliche Weihnachtsfest, das sie mit ihrer Schwester bei ihrem Vater und dessen neuer Frau verbracht hat. Auch wenn es nett ist, kurz in die Situation eingeführt zu werden, ist der Einstieg durch dieses Tempo nicht so richtig gelungen. Vielleicht entstand auch dadurch anfangs der Eindruck, dass es sich um ein ganz lustiges, aber nur mäßig interessantes Kinderbuch handeln könnte. Doch nach und nach entwickelt sich eine wirklich tiefgehende, berührende Geschichte. Da die Handlung aus der Perspektive der 12jährigen Violet geschildert wird, erfährt der Leser hautnah, wie sie mit der Scheidung ihrer Eltern umgeht, was sie von den neuen Freunden ihrer Mutter hält und wie ihr die Verantwortung für ihre kleine Schwester auf den Schultern lastet. Es gibt keine übertriebene Dramatik und keine niederschmetternden Schicksalsschläge, aber einige Szenen werden so eindringlich und emotional beschrieben, dass mir Violets mit Händen greifbare Verzweiflung wirklich die Tränen in die Augen getrieben hat. Ich habe lange nicht mehr so mit einer Protagonistin gelitten. Mir persönlich haben außerdem die vielen (vor allem korrekten!) psychologischen Details in der Geschichte gefallen. Nicht nur Violet entwickelt nach der Scheidung ihrer Eltern eine psychische Störung, auch ihre kleine Schwester Rosie reagiert mit Problemen wie Bettnässen. Hinzu kommt Violets beste Freundin Phoebe, deren Eltern Psychologen sind, sodass auch von dieser Seite immer wieder Verhaltensanalysen erfolgen, nicht zuletzt auch zu Violets Bemühungen, George Clooney als Stiefvater zu gewinnen. Die Darstellungen sind alle korrekt, aber trotzdem wirkt es nicht überpsychologisiert. Die Probleme und Reaktionen sind vollkommen normal in die Erzählung eingebunden, sodass das Buch eindeutig nicht als Oberlehrer daherkommt, um über die Emotionen und Gedankengänge von Scheidungskindern zu belehren. Diese Details sind einfach nur einige und vielen. Fazit: Anfangs schien es sich um ein lockeres Kinderbuch zu handeln, doch ziemlich bald hat sich daraus eine berührende Geschichte entwickelt. Die Verzweiflung der Protagonistin Violet hat mir Tränen in die Augen getrieben, denn sie ist vollkommen machtlos gegen die Scheidung ihrer Eltern und die neuen Freunde ihrer Mutter. Eindringlich beschriebene Szenen werden mit psychologischen Details ausgeschmückt, ohne das Thema Scheidungskinder jedoch zu überpsychologisieren. Lediglich der Beginn der Geschichte ist für meinen Geschmack zu hektisch und zu ruppig. Daher bekommt „Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter“ insgesamt vier Schreibfedern.

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  • Es kann nur einen für Mama geben

    Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter
    Moorteufel

    Moorteufel

    Violett ist sich sicher,wenn ihre Mama jemals wieder heiraten sollte dann George Clooney.Denn dem durfte ihre Mutter mal das Haar stylen,und sie hat auch ein Foto von ihm mit einer Widmung.Das die Wege ihrer Mutter und George wieder kreuzen werden. Denn Violetts Eltern sind geschieden,und ihre Vater hat schon eine neue und dazu zwei neue Kinder die Violett genauso gerne mag wie ihre kleine Schwester Rosie.Und da ihre die letzen male so unmögliche Männer kennengelernt hat.Und der jetztige ist auch nicht gerade eine Bombe,schreibt Violett George Clooney einen Brief. Ein schönes humorvolles Buch aber auch mit ersten Hintergrund.Violett hat noch Probleme zu akzeptieren das ihr Vater sich nun ein neues Leben mit seiner Frau und seinen Kinder sich aufgebaut hat.Auch wenn er Violett und Rosie sehr liebt .Und das nun wieder ein neuer Mann in das Leben ihrer Mutter getreten ist,der einige Veränderungen mit bringt.Zu dem hat Violett das gefühl ,das sie ich um alles kümmern muß,also auch eine Ersatmutter für ihre schwester,zu sein scheint.dabei ist sie erst 12. Es sind viele Sachen die sie überfordern ,und die sie nicht versteht.Und auch ihre Mutter sieht erst gar nicht wie schwer es für Volett alles ist.

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    • 7
    parden

    parden

    14. December 2014 um 13:42
    Sabine17 schreibt Einen ernsten Hintergrund hatte ich bei dem Cover gar nicht erwartet :D

    Bei dem Titel auch nicht.... ;)

  • Sehr amüsant...

    Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter
    evalovesbooks

    evalovesbooks

    Inhaltsangabe Da hat Violets Mutter doch tatsächlich schon mal mit George Clooney zusammengearbeitet, zwar nur, um ihm die Haare zu machen - aber immerhin. Doch auf die Idee, dass er der perfekte Stiefvater für Violet und ihre Schwester Rosie sein könnte, kommt sie nicht. Also muss Violet die Sache selbst in die Hand nehmen. Und beschließt den verhassten Besuch bei ihrem Vater und dessen neuer Frau in Hollywood für ein Treffen mit dem Filmstar zu nutzen. Für irgendwas muss es ja gut sein, dass ihr Vater gerade an einer neuen Fernsehserie arbeitet. Und so schwer wird es doch wohl nicht sein, in der berühmtesten Filmstadt der Welt auf einen Filmstar zu treffen. Meine Meinung Ein sehr amüsantes Buch, das dennoch ein paar ernste Themen wie z.B. Scheidung einbindet. Das Buch ist sehr unterhaltsam, aber auch sehr einfühlsam aus der Sicht von Violet geschrieben, die auf der Suche nach dem perfekten Mann für ihre Mutter ist. Das Buch dient zur guten Unterhaltung und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen. Daher 5 Sterne.

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    • 2
  • Eine seltene, aber schöne, Liebesgeschichte

    Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter
    Buchstabenschlucker

    Buchstabenschlucker

    31. January 2014 um 17:44

    Klappentext: Da hat Violets Mutter doch tatsächlich schon mal mit George Clooney zusammengearbeitet, zwar nur, um ihm die Haare zu machen - aber immerhin. Doch auf die Idee, dass er der perfekte Stiefvater für Violet und ihre Schwester Rosie sein könnte, kommt sie nicht. Also muss Violet die Sache selbst in die Hand nehmen. Und beschließt den verhassten Besuch bei ihrem Vater und dessen neuer Frau in Hollywood für ein Treffen mit dem Filmstar zu nutzen. Für irgendwas muss es ja gut sein, dass ihr Vater gerade an einer neuen Fernsehserie arbeitet. Und so schwer wird es doch wohl nicht sein, in der berühmtesten Filmstadt der Welt auf einen Filmstar zu treffen. Inhalt: Violet lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Rosie in Vancouver. Ihr Vater lebt seit er die Familie verlassen hat mit seiner zweiten Ehefrau Jennica und den gemeinsamen Zwillingen Lucy und Lola in L.A. Ab und zu kommen Violet und Rosie zu ihrem Vater auf Besuch. So auch zu Weihnachten, doch Violet kann Jennica und die Zwillinge nicht ausstehen, da sie ihr ihren Vater weggenommen haben. Daher sorgt sie dafür, dass die Zwillinge beim gemeinsamen Spielen im Sandkasten Katzenkacke essen, die sie für Schokolade halten. Dies führt dazu, dass Violet und Rosie sofort wieder nach Hause müssen und Jennica sehr sauer auf sie ist. Doch auch in Vancouver hat es Violet nicht leicht, denn sie ist sowieso schon eher eine Außenseiterin. Doch dass sie oft auch noch fleckige Klamotten trägt, da ihre Waschmaschine kaputt ist, macht das Ganze auch nicht besser. Außerdem hat ihre Mutter immer wieder neue seltsame Freunde mit denen sie ausgeht und die sie mit nach Hause bringt, seit Violets Vater ausgezogen ist. Ihr neuester Freund ist Dudley Wiener mit dem sie wirklich sehr glücklich zu sein scheint, aber Violet gefällt er nicht und sie versucht ihn unbedingt wieder loszuwerden. Dabei fällt ihr wieder ein, dass ihre Mutter, die als Friseurin arbeitet, sogar schon George Clooney die Haare gemacht hat. Dieser wäre der perfekte Stiefvater für Violet und Rosie und daher fasst sie sich ein Herz und schreibt einen Brief an George Clooney, in der Hoffnung, dass er sich an ihre Mutter erinnert. Meine Meinung: Das Buch lies sich sehr flüssig und gut lesen und ist daher eine sehr schöne Sommerlektüre. Die Geschichte ist mal etwas ganz anderes, da man sie so sicher noch nicht gelesen hat und auch nicht erwartet. Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, allerdings finde ich persönlich 13,00 € für ein Taschenbuch schon etwas viel. Sonstiges: Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter Susin Nielsen Carlsen 204 Seiten Taschenbuch Preis: 13,00 € [D] ; 13,40 € [A]

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  • Sehr nettes Kinder-/Jugendbuch

    Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter
    icecreamdream

    icecreamdream

    21. November 2013 um 16:32

    Titel und Cover hatten mich schon überzeugt, der Inhalt des Buches tut es ebenso. "Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter " ist aus Sicht der 12-jährigen Violet geschrieben, die seit der Trennung ihrer Eltern nur noch mit ihrer jüngeren Schwester Rose und ihrer Mutter zusammen lebt. Violet leidet unter der Situation, sie ist sauer auf ihren Vater, dessen neue Freundin Jennica und vor allem auch auf die Tatsache, dass die neue Familie ihres Vaters ein finanziell viel abgesicherteres Leben führt als sie. Dazu komm die neueste Männerbekanntschaft ihrer Mutter, Dudley Wiener, der sich bestimmt wie alle seine Vorgänger nach einiger Zeit als Nieten herausstellen wird, die Zicken Ashley und Lauren, die Violet auf dem Kieker haben und Jean-Paul, auf den Ashley leider ein Auge geworfen hat. Einziger Lichtblick in Violets Leben ist ihre beste Freundin Phoebe, die sie bei allem unterstützt und Rose, zu der sie ein gutes schwesterliches Verhältnis hat. Die Figuren entsprechen eher dem typischen Klischee, was aber überhaupt nicht schlimm ist, denn gerade aus diesen Klischees entspringen viele lustige Stellen, bei denen ich an mich halten musste, um in der Bahn nicht laut loszulachen - die Leute haben trotzdem komisch geguckt, weil ich ständig gegrinst habe. Gerade die kleinen Sachen sind es, die den Witz ausmachen, zum Beispiel Phoebes psychologische Bemerkungen zwischendurch, dass Jean-Paul wiederkehrend Violet Pampelmousse nennt und natürlich die Jagd nach George Clooney, die anders ausgeht, als Violet es geplant hatte. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, aber dennoch gibt es ein paar Sachen, die man anders hätte lösen können. So ist Violet zwar eigentlich erst 12 Jahre alt und dem Alter angemessen pubertär, was ihre Verhaltensweise gegenüber ihrem Vater und Jennica auch gut ausdrückt. Auf der anderen Seite spioniert sie aber die Männerbekanntschaften ihrer Mutter viel zu professionell aus, als dass man dies einer Zwölfjährigen zutraut. Genau so klingt das Verhalten zwischen Jungs und Mädchen, was zum Beispiel den Ball betrifft, auch eher nach zumindest 14-16-jährigen. Trotz dieser kleinen Mankos würde ich das Buch weiter empfehlen. Es ist gut zu lesen, der Schreibstil gefällt mir und den Humor des Buches mag ich ebenso. Auch wenn ich vielleicht nicht mehr ganz der Alterszielgruppe entspreche, bin ich von "Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter" überzeugt. :)

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  • Leserunde zu "Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter" von Susin Nielsen

    Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter
    SusinNielsen

    SusinNielsen

    Hi! I'm Susin Nielsen, the author of "Dear George Clooney: Please Marry My Mom." Twelve-year-old Violet Gustafson's TV director father has caused a huge upheaval: he's left his family in Vancouver to start afresh with his new, blonde trophy wife in LA. To Violet, it seems like he's traded in his old life for a new and improved one – complete with new and improved children. When her mother takes up with the unfortunately named Dudley Wiener after a series of disastrous relationships, Violet – with the help of her best friend Phoebe – decides to take control. After all, her mother's dating choices directly affect her and her sister Rosie, too. If her mom can't pick a decent man herself, Violet will help her to snag the most perfect one of all: George Clooney. The book explores the emotional fallout of divorce through a unique, anti-girly girl protagonist. She doesn't always do the nicest things; but ultimately her heart is in the right place. I have heard that my German publisher Carlsen is giving away some free copies, so try to get one - I'd love to hear what some German readers think and I'm tickled that the book has been translated there!  -- Mehr zum Buch: Da hat Violets Mutter doch tatsächlich schon mal mit George Clooney zusammengearbeitet, zwar nur, um ihm die Haare zu machen - aber immerhin. Doch auf die Idee, dass er der perfekte Stiefvater für Violet und ihre Schwester Rosie sein könnte, kommt sie nicht. Also muss Violet die Sache selbst in die Hand nehmen. Und beschließt den verhassten Besuch bei ihrem Vater und dessen neuer Frau in Hollywood für ein Treffen mit dem Filmstar zu nutzen. Für irgendwas muss es ja gut sein, dass ihr Vater gerade an einer neuen Fernsehserie arbeitet. Und so schwer wird es doch wohl nicht sein, in der berühmtesten Filmstadt der Welt auf einen Filmstar zu treffen. => Leseprobe Allgemeines zur Bewerbung und zur Leserunde: Ihr habt hier die Möglichkeit bei einer Leserunde mit Susin Nielsen mitzumachen. Sie spricht kein Deutsch, deshalb stellt die Fragen an die Autorin bitte auf Englisch - es ist gar nicht schlimm, dabei Fehler zu machen, sie wird euch verstehen. Wenn ihr auf Deutsch diskutiert und gelegentlich trotzdem knapp eure Eindrücke auf Englisch zusammenfasst, wird sich die Autorin sicher freuen :) Unter allen Bewerbern vergibt der Carlsen Verlag 25 Testleseexemplare dieses humorvollen und gleichzeitig nachdenklich stimmenden Jugendbuchs. Ihr könnt euch dafür bis einschließlich 14.August 2013 bewerben - dafür gibt es auch eine kleine Frage zu beantworten: Welcher Star wäre für euch die perfekte Besetzung für die Rolle des perfekten Traummannes? Habt ihr selbst vielleicht sogar mal für einen Star geschwärmt?  (Wenn möglich, wäre es toll, wenn ihr auf Englisch antwortet!)

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  • Rezension: Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter

    Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter
    Valkyrie Kane

    Valkyrie Kane

    24. September 2013 um 09:23

    Der deutsche Teil kommt weiter unten. :) Eigentlich müsste die Rezi ja nur auf Deutsch sein, da ich das Buch auf Deutsch gelesen habe, aber da die Autorin nur Englisch kann, dachte ich, ich mache mal beides. First of all let me thank you that you chose me to be one of the readers in this reading circle. I really enjoyed the experience (first timer, here). The book was a really nice read. I liked the lively, sometimes quirky characters and the pace the story progressed. There were characters you could like instantly (Violet, Phoebe) and those you just knew you’d never like (Violet’s dad, Karen), ever. And, of course, the adorable ones (Rosie, the twins). The rest falls neatly somewhere in between. It was a bit of a surprise to me that this book actually deals with the aftermath of a divorce, without being overly dramatic or dismissing the actual problem entirely. Because in books like this, it is often that the actual problem kind of takes a backseat in favour of… oh, I don’t know, puberty, first love, being popular (or not) at school. Usually plots like this take over and the split-up of the parents and the resulting problems are suddenly not that bad anymore. OR you have books where there’s nothing else, everything focusses only on the divorce and the changing (mostly overly dramatic) relationships between the family members. I think, Susin Nielsen found a nice balance between “well, it’s not that bad after all” and “oh, God, my whole world shattered”. I just didn’t like the ending. I mean, I’m sure it is very suitable for young adults and maybe even helpful for a child or teen whose parents are getting divorced, but for me it was just too smooth. Okay, yeah, her mother didn’t marry George Clooney, surprise, but everything else just… evened out. Her mother found a new and reliable boyfriend, everybody liked him, Jennica turned out to be quite nice, Violet apologized for what she did to the twins, she finally did get the guy, even though she’d been adamant before that she didn’t want one, and… yeah. Happily ever after. Once again, it’s not enough to be “on your own”, with your family and very good friends, and maybe even a hobby or something, no. Once again you absolutely need to have that “special kind of love” in your life, that family and friends can’t give you, to be a whole, normal, socially functioning human being. And that just didn’t sit right with me. I mean, I’m sure that’s what everybody wants to read, and, let’s be honest, stories about people who like to be alone, and just don’t care about love, romance and getting a family of their own probably won’t make a good and thrilling read for young adults. But still. I would’ve loved to read a book that just breaks with clichés like that. Would it, for example, have been that bad, if Violet hadn’t gotten together with Jean-Paul? If he’d gone to that party with that other girl, never to be mentioned again (or maybe as a side note)? All in all, this is a good book, a nice and fast-paced read, but without any surprises. Deutsch: Erstmal vielen Dank, dass ich als eine der Leserinnen für diese Leserunde ausgewählt wurde. Es hat wirklich Spaß gemacht (war ja das erste Mal für mich). Das Buch war wirklich schön zu lesen. Ich mochte die lebhaften, manchmal sehr eigenen Charaktere und das Tempo der Geschichte. Es gab Charaktere, die man sofort mochte (Violet, Phoebe) und solche, von denen man genau wusste, man würde sie niemals mögen (Violet’s Vater und Karen). Und natürlich die niedlichen (Rosie, die Zwillinge). Alle anderes reihen sich schön irgendwo dazwischen ein. Ich fand es positiv überraschend, dass sich dieses Buch tatsächlich mit den Folgen einer Scheidung beschäftigt, ohne dabei besonders zu dramatisieren oder das eigentliche Problem komplett zu vergessen. In Büchern wie diesem ist es nicht selten, dass das eigentliche Problem komplett in den Hintergrund rückt, weil andere Sachen plötzlich viel wichtiger sind: Pubertät, die erste große Liebe, in der Schule beliebt sein (oder eben auch nicht). Normalerweise handelt das Buch dann nur noch von sowas und die Trennung der Eltern und die daraus folgenden Probleme sind plötzlich gar nicht mehr so schlimm. ODER du hast Bücher, in dem das Thema Scheidung echt totgeredet und aus allen möglichen Blickwinkeln behandelt wird, die sich nur mit den sich verändernden Beziehungen der Familienmitglieder beschäftigen. (Was meistens unnötig dramatisiert wird.) Ich finde, Susin Nielsen hat ein schönes Gleichgewicht zwischen „Okay, sooo schlimm ist es jetzt auch nicht“ und „Oh Gott, meine ganze Welt bricht gerade zusammen“ gefunden. Ich mochte nur einfach das Ende nicht. Ich meine, es ist bestimmt sehr angemessen für Kinder und Jugendliche, vielleicht sogar hilfreich für die, deren Eltern sich gerade scheiden lassen, aber für mich war das einfach zu glatt. Okay, ihre Mutter hat George Clooney nicht geheiratet, Überraschung, aber alles andere löste sich irgendwie alles in Wohlgefallen auf. Ihre Mutter hat einen neuen und endlich mal zuverlässigen Freund gefunden, den jeder mochte, Jennica stellte sich als doch ganz nett heraus, Violet hat sich für die Sache mit den Zwillingen entschuldigt, sie hat den Jungen gekriegt, obwohl sie die ganze Zeit vehement bestritten hat, überhaupt einen zu wollen, und… ja. Sie lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage. Wiedermal reicht es nicht, eine Familie und gute Freunde zu haben, und vielleicht sogar noch ein Hobby, um glücklich zu sein. Nein. Du brauchst unbedingt diese „spezielle Art von Liebe“, die dir Familienmitglieder und Freunde nicht geben können, um ein vollwertiges, normales, sozial funktionierender Mensch zu sein. Und damit konnte ich mich jetzt irgendwie nicht abfinden. Ich meine, ich verstehe schon, dass das jetzt vermutlich das war, was alle lesen wollten, und, sein wir mal ehrlich, Geschichten über Leute, die gerne alleine sind und von Liebe und Romantik so gar nichts wissen wollen, sind für Kinder und Teenager vermutlich komplett unspannend. Aber trotzdem. Es wäre schön gewesen, wenn dieses Buch ein bisschen mit diesen Klischees gebrochen hätte. Nur ein bisschen. Wäre es z. B. soooo schlimm gewesen, wenn Violet Jean-Paul NICHT gekriegt hätte? Wenn er einfach mit der anderen zu der Party gegangen und nicht mehr erwähnt worden wäre (oder nur so am Rande)? Alles in allem ein gutes Buch, das schnell voran geht, allerdings ohne irgendwelche großen Überraschungen.

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  • Auf der Suche nach Mr. Right - Ein Mann für Violets Mutter

    Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    10. September 2013 um 21:08

    George Clooney ist ein bekannter Hollywoodstar, sieht (zumindest meiner Meinung nach) gut aus und wirkt humorvoll. Durchaus verständlich, dass Violet, die Protagonistin in diesem bezaubernden Buch, davon träumt, dass ihre Mutter diesen berühmten Schauspieler heiratet. Das Cover: Ein witziges Cover – das muss ich schon sagen. Auf einem rosafarbenen Hintergrund befindet sich eine Styroporschale, in der sich eine männliche Plastikpuppe befindet, die einen Anzug trägt. Über die Schale ist eine Frischhaltefolie gezogen, auf der sich ein Aufkleber befindet, auf welchem „Zum Muttertag“ steht. Der Buchtitel wirkt so, als wäre er von Hand geschrieben. In den Ecken befinden sich jeweils Schnörkel, welche optisch sehr gut zur Schrift des Buchtitels passen. Schon der Titel und das gesamte Erscheinungsbild des Covers machen Lust aufs Lesen des Buches. Der Text auf der Buchrückseite steht in einer leeren Styroporschale. Das Buch hat durch die Klappen vorne und hinten eine tolle Stabilität, auf der vorderen Klappe befindet sich ein Textauszug, während auf der hinteren Klappe des Buches kurz die Autorin und die Übersetzerin vorgestellt werden – jeweils mit Bild. Die Innenseiten der Buchdeckel haben ein Sternemotiv, das sich auf einem türkisgrünen Hintergrund befindet – das Motiv passt ja insofern, dass in Hollywood nun mal jede Menge Stars und Sternchen leben – und einer der vielen Stars ist eben auch die Titelfigur George Clooney. Die Handlung: Violet Gustafson ist 12 Jahre alt und lebt mit Rosie, ihrer fünfjährigen Schwester, bei ihrer alleinerziehenden Mutter im kanadischen Vancouver. Mutter Ingrid ist 37 Jahre alt und arbeitet als Ausbilderin in einer Friseurschule. Der Vater der beiden Mädchen lebt in Los Angeles und ist in zweiter Ehe mit Jennica verheiratet. Doch Violet kann ihre junge Stiefmutter nicht leiden, gibt sie ihr doch die Mitschuld am Scheitern der Ehe ihrer Eltern. Mit Jennica hat Vater Ian, der als Regisseur in Hollywood arbeitet, inzwischen zwei weitere Kinder - die knapp zweijährigen Zwillinge Lola und Lucy. Die Familie lebt in Los Angeles in einem neuen, luxuriösen Haus mit Swiming Pool und Garten und hat sogar ein Kindermädchen. Während der Vater mit seiner neuen Familie gutsituiert lebt, herrscht bei Ingrid und ihren Töchtern eher Geldnot. Nachdem Mutter Ingrid den Schock der Trennung von ihrem Ex-Mann überwunden hat, trifft sie sich wieder mit Männern. Doch dabei hat sie leider so gar kein glückliches Händchen und gerät stets an die falschen Männer. Doch dann lernt Ingrid Dudley Wiener kennen, der alles andere als ein Bild von einem Mann ist. Und so beschließt Violet, dass ein anderer Mann an die Seite der Mutter gehört: Ihre Wahl fällt schließlich auf George Clooney – schließlich durfte Ingrid den Hollywood-Star schon einmal frisieren, und der schenkte ihr ein Foto von sich, versehen mit einer vielsagenden Widmung (so sieht zumindest Violet dies). Und so setzt Violet alle Hebel in Bewegung, um George Clooney mit ihrer Mutter zu verkuppeln. - Und um Dudley ein für alle Mal loszuwerden. Werden Ingrid Gustafson und George Clooney sich treffen und ein Paar werden, oder wird Dudley der Mann an Ingrids Seite werden? Meine Meinung: Nein, sympathisch fand ich Violet nicht – zumindest anfangs noch nicht. Sie ist verhaltensauffällig, hat einige Zwangsstörungen (so sortiert sie z.B. ständig ihre Bücher neu). Sie hasst die Stiefmutter und will weder Alphonse, noch Dudley oder sonst einen Liebhaber an der Seite ihrer Mutter sehen. Während der Vater im Luxus lebt, leben Ingrid und die Kinder in bescheidenen Verhältnissen – sehr zum Leidwesen von Violet, die neidisch auf die Familie des Vaters ist. Mitunter erinnern mich Ingrid und die Mädchen ein bisschen an die Familie Flodder. Ingrid lässt sich etwas hängen, kümmert sich nicht so sehr um die Ordnung im chaotischen Haushalt, doch Dank Dudley, ihrem aktuellen Freund, lebt sie wieder richtig auf und erhält neue Energie. Violet jedoch verrennt sich so in ihre Vorstellung, dass Dudley der falsche Mann für ihre Mutter ist, dass sie ihm regelrecht hinterherspioniert und ihre Freunde als Detektive einspannt, was ich sehr unterhaltsam fand. Auf ihre beiden kleinen (Halb-)Schwestern ist Violet regelrecht eifersüchtig, werden diese doch in ihren Augen bevorzugt behandelt. Und so redet sich die 12jährige bald ein, sie würde ihren Vater hassen. Und doch kann sich Violet nicht gegen ihre Gefühle wehren und findet die zweijährigen Zwillingsschwestern insgeheim doch schon sehr niedlich. Sehr schön fand ich die langsame Annäherung Violets an die „neue Familie“ des Vaters geschildert, und in meinen Augen entwickelte sich Violet vom trotzigen und sturen Teenager, mit kindischen Anwandlungen, in ein doch recht vernünftiges und auch liebenswürdiges Mädchen. Rose, genannt Rosie, leidet ebenfalls unter der Trennung ihrer Eltern. Dies äußert sich darin, dass sie zum Schlafen wieder eine Windelhose benötigt und es im Kindergarten zu einigen Vorfällen kommt. Rosie wird aggressiv und wehrt sich gegen andere Kinder, indem sie beißt, weshalb es immer wieder Beschwerden seitens der Erzieherin gibt. Doch im Gegensatz zu ihrer älteren Schwester Violet, mag Rosie Dudley, den neuen Freund der Mutter, sehr gerne. Überhaupt wirkt Rosie im Verhältnis zu der recht verbittert wirkenden Violet in vielen Dingen vernünftiger, vor allem was die Familienbande betrifft. Vater Ian reicht der aufmüpfigen Tochter Violet oft die Hand zur Versöhnung, ist sehr geduldig und nachsichtig mit den beiden Mädchen. Und natürlich liebt er die Töchter aus erster Ehe ebenso wie die Zwillinge! Doch dies will Violet einfach nicht wahrhaben. Erst als sie durch den Besuch bei ihrem Vater in Los Angeles eine Chance sieht, an George Clooney heranzukommen, lenkt sie ein. Und langsam aber sicher bemerkt sie bei diesem Besuch, wie nahe ihr doch auch die kleinen Schwestern stehen, und dass die Stiefmutter doch eigentlich ganz nett ist. Karen, die Freundin und Kollegin von Ingrid, wirkte nicht sonderlich sympathisch. Und auch Violet mochte die Freundin ihrer Mutter nicht. Sie verhielt sich Karen gegenüber frech und respektlos. Dafür mochte sie Amanda, die andere Freundin der Mutter, sehr gerne. Diese war für sie eine Vertrauensperson, der sie auch gerne mal ihr Herz ausschüttete. Phoebe, deren Eltern beide Psychologen sind, ist bereits seit der Vorschule Violets beste Freundin. Doch in der Schule sind beide nicht sonderlich beliebt. Sie werden besonders von den zwei Mitschülerinnen Ashley und Lauren sehr herablassend behandelt, ja regelrecht gemobbt, und stets als „Schweinchen“ und „Pfannkuchen“ betitelt. Im Gegenzug nennen Phoebe und Violet die beiden dafür „Idiotin eins“ und Idiotin zwei“. Dudley Wiener, den aktuellen Freund der Mutter, empfand ich als sehr leidensfähig. Er ließ sich unglaublich viel gefallen von den Töchtern seiner Freundin. Auch wenn er kein Gespür für Mode hatte und nicht dem Bild von einem Traummann entsprach, so wirkte er doch stets nett und freundlich und ich fand ihn recht sympathisch. Zudem hat er einiges gemeinsam mit Ingrid, so besuchen beide, unter anderem, für ihr Leben gerne Flohmärkte. Und dann ist da noch Jean-Paul, ein Junge, der aus Winnipeg stammt und der Schwarm der Mädchen in Violets Klasse ist – auch der von Erzfeindin Ashley. Doch Violet befürchtet, dass sie keine Chance bei dem so begehrten Jungen haben wird. Wie schadenfroh war man da als Leser, als Jean-Paul sich den beiden Mädchen Violet und Phoebe anschloss und Ashley und Lauren links liegen ließ. Das Buch ist für Leserinnen ab ca. 12 Jahre und hat einen tollen, sehr angenehmen Schreibstil. Die Sprache passt sehr gut zur Altersgruppe, für die das Buch gedacht ist. Durch die relativ kurzen Kapitel liest sich das Buch sehr zügig. Fazit: Ein humorvolles, aber dennoch auch tiefgründiges (Mädchen-) Buch um Trennungsschmerz, Freundschaft, Eifersucht, erste Verliebtheit. Trotz des unterhaltsamen und witzigen Erzählstils hat die Handlung auch einen ernsten Hintergrund: Unter einer Scheidung leiden nicht nur die Ehepartner, sondern (vor allem) auch die Kinder. Und es ist nicht leicht, wenn die Elternteile sich neu binden, vor allem dann, wenn Halbgeschwister ins Spiel kommen. Erzählt wurde zwar frech, andererseits aber auch wieder einfühlsam – eine wundervolle, liebenswerte Geschichte. Von mir erhält das Buch eine absolute Leseempfehlung, sowie 5 Sterne.

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  • George Clooney als neuer Vater ?

    Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter
    Cupakeks

    Cupakeks

    10. September 2013 um 11:46

    Das Buch ist für alle geeignet, welche gerne witzige Geschichten gemixt mit einer Jugendliebe und einer Aufgabe ihre Mutter zu verkuppeln, lesen wollen. Natürlich nicht mit irgendjemanden, sonder mit Mr. George Clooney persönlich, versteht sich :). Doch diese Aufgabe scheint fast unmöglich. Wie soll sie mit ihm Kontakt aufnehmen ? Ihr Vater ist zwar Regisseur, doch zurzeit dreht er keinen Film mit dem Schauspieler. Außerdem hat er wenig Zeit für sie, denn er hat schließlich noch eine Freundin mit der er zwei Kleine Kinder aufzieht. Ihre Freundin hat zwar gute Ideen doch sie scheinen keine Wirkung zu haben. Währenddessen Datet ihre Mutter immer weiter Typen, wovon Violet nichts hält, besonders den letzen Mann mag Violet nicht. Sie will endlich das ihre Mutter glücklich ist und einen richtigen Kerl hat. Dabei merkt sie nicht, dass ihre Mutter schon glücklich ist... Das Cover ist sehr schön aufgebaut. Man kann zwar nicht genau erkennen, das Mr. Clooney als Puppe abgebildet ist, aber dafür steht es ja im Titel. Der himmlische Rosa Hintergrund lässt den Traummann im Vordergrund noch unwirklicher erscheinen. Insgesamt finde ich es sehr originell und gut, dass sie kein echtes Bild von George genommen haben. Ist ja auch schließlich ein Jugenbuch :D Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. In die Geschichte bin ich zwar gut reingekommen, sie konnte mich aber noch nicht fesseln. Zumal nichts spannendes bis auf ein paar Teenagerprobleme passiert sind. Es wurde erst ab dem Punkt spannend, als sie George Clooney als potentiellen Vater in Betracht zog. So konnte das Buch doch noch Punkten und ab da an ging es nur noch aufwärts und hat mich teils sogar überrascht :) Ich empfehle das Buch für jeden der sich zwischendurch Unterhalten möchte und auf einen Teenager, wie Violet und ihrer Freundin, nicht verzichten kann :D

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  • Süßes Jugendbuch!

    Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter
    Marrela

    Marrela

    10. September 2013 um 01:07

    Violet hat es schwer in ihrem Leben. Ihr Vater, ein Filmproduzent, hat ihre Mutter wegen einer jüngeren Schauspielerin verlassen und mit der neuen Frau 2 kleine Kinder bekommen. Während ihre Mutter sich über die Trennung hinweg mit verschiedenen Typen versucht zu trösten, die alle mehr oder weniger Fehlgriffe sind, leidet Violet unter Zwängen seit der Trennung. Auch ihre Jüngere Schwester leidet sehr unter der Trennung. Dies äußert sich indem die kleine wider ins Bett macht. Das Buch ist sehr flüssig und interessant geschrieben. Man versteht alles sehr gut&schnell. Auch de Kombination zwischen dem sehr ernsten Thema und den Auflockerungen durch kleine Witze ist der Autorin sehr gut gelungen. Was ich jedoch bemängeln muss ist, dass sich der Anfang sehr weit hinaus zögert & man erst am Ende versteht warum man den Titel für das Buch ausgesucht hat. Im allgemeinen ist das Thema des Titels nur am Rande von Bedeutung, vielmehr wird die Beziehung zwischen Violets Mutter und Dudley analysiert, wobei auch Violet hier veruscht heraus zu bekommen, ob Dudley nicht der Richtige für ihre Mum ist. Fazit: Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Buch sehr gelungen ist, zwar mit kleinen Mängeln, so wie ich finde, aber dennoch ein sehr schönes Jugendbuch das sowohl ein ernstes Thema behandelt als auch Witze mit einbaut die alles etwas auflockern. Dafür gibt es von mit 3 von 5 Sternen

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  • Anders als erwartet, aber trotzdem schön!

    Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter
    Page-Turner

    Page-Turner

    09. September 2013 um 18:30

    Violet und ihre kleine Schwester Rosie sind Scheidungskinder. Die beiden leben bei ihrer chaotischen Mutter, welche nach der gescheiterten Ehe mit allen Mitteln einen neuen Mann sucht. Sie bringt die seltsamsten Männer mit ins Haus, aber keiner ist der Richtige. Die Mädchen leiden noch immer unter der Trennung und vor allem unter der neuen Frau ihres Vaters. Ihr Vater hat eine ganz neue Familie gegründet und bereits Kinder in die Welt gesetzt! Violet ist damit nicht zufrieden und lässt ihre Laune auch gerne mal an den neuen Halbgeschwistern aus. Ganz plötzlich erscheint dann Dudley im Leben ihrer Mutter. Violet hasst ihn und traut ihm kein Stück und ausgerechnet ihre kleine Schwester Rosie mag ihn! Sie verstrickt sich so in ihren Hass, dass sie unbedingt einen Fehler an Dudley finden will. Sie macht sich zusammen mit ihrer besten Freundin Pheobe auf eine geheime Detektivjagd. Sie beobachten Dudley und horchen ihn aus. Und tatsächlich finden sie etwas, auch wenn es nicht ganz das ist, was sich die beiden erhofft haben! Ihre Reaktionen sind meistens wirklich kindisch und total überzogen, aber sie sieht es nicht ein sich zu entschuldigen. Wie Kinder eben sind, macht sie auf stur! Aber an ganz anderen Stellen verhält sie sich unglaublich erwachsen und schreibt diesen wirklich guten Brief an George Clooney. Sie will einfach nicht mehr sehen wie unglücklich ihre Mutter ist und wie verzweifelt sie den perfekten Mann sucht. Sie hat George immerhin schon einmal während ihrer Jugend getroffen und hat ein Foto mit Signatur über ihrem Arbeitsplatz hängen. Violet denkt sich daher, dass es wohl gar nicht so schwer sein kann George zu erreichen. Nach einigen Wochen erhält sie einen Formbrief von Georges Manager, der sie vertröstet, dass George leider viel zu beschäftigt ist um seine Fanpost zu bearbeiten. Violet ist geschockt und schreibt direkt einen zweiten Brief. Immerhin will sie das nicht auf sich sitzen lassen. Als nächsten Schritt plant sie außerdem einen Besuch bei ihrem Vater, denn dieser wohnt ganz in der Nähe vom gesuchten Filmstar! Ich habe dem Klapptext eigentlich eine ganz andere Art von Geschichte entnommen. Ich hatte eine tolle und lustige Geschichte eines kleinen Mädchens erwartet, welche versucht ihre Mutter mit dem Filmstar zu verkuppeln. Auch das Cover hat diese Erwartung geweckt, da es so schön und süß gestaltet war. Wenn man dann aber in die Geschichte eintaucht, wird man in eine ganz andere Richtung geworfen. Man erlebt die Gedanken und Gefühle von Scheidungskindern und wie diese damit am liebsten umgehen möchten. Ich habe auch gedacht, dass George Clooney eine größere Rolle in der Geschichte spielt, aber dem war leider nicht so. Er war nur eine kleine Nebenrolle und (fast) nur in Briefform vom Manager vertreten. Eigentlich wirklich schade!

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  • Rezension "Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter" von Susin Nielsen

    Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter
    Clairchendelune

    Clairchendelune

    08. September 2013 um 21:58

    Wenn ich Bücher über das Leben von Scheidungskindern lese, bin ich immer wahnsinnig froh, dass ich dieses Schicksal nicht teilen muss. Denn auch wenn sie einem immer sagen, dass alles okay ist und man sich daran gewöhnen kann, ist es nicht so und sie leiden viel länger darunter meist auch psychisch! Susan Nielsen erzählt die Geschichte von einem dieser Kinder und zwar von Violet, die mit ihrer Mutter und ihrer Schwester zusammenlebt und deren Vater eine neue Familie mit einer Frau und Zwillingen im Alter von zwei Jahren hat. Für Violet ist die Situation nicht einfach, denn während sie mit ihrem Teil der Familie in einem leicht heruntergekommenen Haus lebt und sich es mit dem Friseurinnengehalt ihrer Mutter nicht in Luxus leben lässt, lebt ihr Vater mit den "Neuen" in einer riesigen Villa mit Swimmingpool und allem drum und dran, ganz der "große" Regisseur. Violet ist selbstverständig ziemlich eifersüchtig und schon gleich zu Beginn lässt sie sich etwas ziemlich gemeines einfallem, um das zu zeigen. Egal wie gemein es jedoch ist, irgendwie hatte ich doch immer ein bisschen Verständnis für sie, denn ich will mir nicht erlauben ein Urteil abzugeben, wenn ich doch die Situation gar nicht kenne. Überhaupt fand ich Violet als Protagonistin sehr süß. Durch das Fremdgehen ihres Vaters hat sie eine Art Ordnungszwang entwickelt, sodass sie ständig Sachen nach Farbe, Größe oder einem anderen Kriterium ordnet. Ihre kleine Schwester Rosie mochte ich auch sehr gern, aber sie leidet auch immer noch unter der Scheidung. Sie braucht immer noch eine Windel und das, obwohl sie eigentlich schon diesem Alter entwachsen ist. Dann gibt es da noch die Mutter der beiden Schwestern, die leider immer an die falschen Typen gerät, sich nicht ihrem Alter entsprechend ankleidet und ziemlich auf George Clooney steht. Als sie dann die, wie Violet findet, nächste Nullnummer (Dudley) ans Land zieht, kommt sie deswegen auf die sehr alberne Idee einen Brief an George Clooney. Wie das augeht, kann man sich irgendwie denken, sie erhält einen Formbrief. aber selbstverständlich kann sie nicht aufgeben. Was am Ende passiert, verrate ich jetzt natürlich nicht, aber irgendwie süß. Und auch was letztendlich aus der Beziehung zwischen Violet und ihrem Vater und dem neuen Freund ihrer Mutter wird, solltet ihr selbst herausfinden. Fazit "Lieber George Clooney..." ist ein süßes Jugendbuch mit einem doch sehr nachdenklich machenden Thema. Denn nach der Lektüre muss man sich mehr als einmal bewusstmachen, dass alle Kinder unterschiedlich mit Scheidungen umgehen und dass sie es eben nicht einfach wegstecken können. Zwischenzeitlich fand ich die Protagonistin aber dann doch ein bisschen zu albern und die Idee mit George Clooney nicht gerade intelligent, aber alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und es bekommt 4 von 5 Sternen von mir!

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  • Eine Geschichte zum Nachdenken

    Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter
    zauberblume

    zauberblume

    02. September 2013 um 21:47

    Die 12-jährige Violet leidet unter der Scheidung ihrer Eltern. Mit der neuen Frau ihres Vaters ist sie auch nicht einverstanden. Ihre Mutter, Rosie, ihre Schwester und Violet müssen seit der Scheidung der Eltern auf vieles verzichten. Violet hat viel Verantwortung. Und so macht sich Violet auf die Suche nach einem passenden Mann für ihre Mutter. Und wer wäre da nicht besser geeignet als George Clooney, dem ihre Mutter sogar schon mal die Haare gemacht hat. Violet beschließt sogar einen verhassten Besuch bei ihrem Vater und ihrer Mutter in Kauf zu nehmen, um diesen für einen Treffen mit dem Filmstar zu nutzen. Es kann doch nicht so schwer sein diesen Filmstar zu treffen.   Ein tiefgründiger Roman, der auf die Problematik von Scheidungskindern hinweist. Für sie ist es wirklich überhaupt nicht einfach mit dem neuen Leben klar zu kommen. Die Geschichte ist unterhaltsam geschrieben. Ich habe das Buch in einem Stück gelesen. Die Autorin geht einfühlsam mit dem Thema um. Das Buch ist für Jugendliche und Erwachsene geeignet.

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  • Unterhaltsamer Mädchenroman mit tiefsinniger Botschaft

    Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter
    SinjeB

    SinjeB

    01. September 2013 um 20:22

    Zum Inhalt: Violet hat die Nase voll. Inzwischen sind ihre Eltern zwei Jahre geschieden, aber während Vater Ian seine Affäre zu Ehefrau Nr. 2 machte und mit ihr in L.A. ein neues Leben begonnen hat, wandert ihre Mutter Ingrid von einem Mann zum nächsten. Nicht nur dürfen Violet und ihre fünfjährige Schwester Rosie nun zu Besuch ins Hollywood-Kleinkindparadies ihres Vaters und seiner Neufamilie einfliegen, nein, Mutters Männerwahl lässt gewaltig zu wünschen übrig. Als die Zwölfjährige herausfindet, dass ihre Mom einmal als Hairstylistin am Set eines George-Clooney-Films gearbeitet hat, kommt ihr plötzlich die zündende Idee. George Clooney ist doch tausendmal besser als Stiefvater geeignet als die seltsamen Kerle, die ihre Mutter seit der Scheidung angeschleppt hat. Vor allem der Neue, der mit Nachnamen heißt wie ein Würstchen, macht sich hartnäckig breit. Und plötzlich kann Violet gar nicht schnell genug zu ihrem Dad, der in Hollywood gerade als Regisseur einen Serienpiloten dreht, just in Nachbarschaft von Clooneys neuestem Film. Da muss es doch wohl drin sein, den Star zu treffen und ihn von ihrem Ehestiftungsvorhaben zu überzeugen. Aber erst einmal schreibt Violet ihm einen Brief. Meine Meinung: Obwohl ich nun wirklich nicht mehr in die anvisierte Altersgruppe von 12 bis 15 Jahren falle, bin ich froh, dass ich Gelegenheit hatte, diesen Roman zu lesen, denn er hätte mich auch im betreffenden Alter gut unterhalten.  Die Verpackung von Susin Nielsens Roman ist erfreulich unkitschig. Das Rosa schreit nicht zu sehr, und die kleinen Schnörkel in den Ecken lassen mich an meine alten Tagebuchverzierungen denken. Die Titelschrift würde ich nun nicht unbedingt einer Zwölfjährigen in die Schuhe schieben, aber darauf kommt es weniger an. Die Idee des eingepackten Hochzeitstortenmannes mit dem (überflüssigen) Aufkleber "Zum Muttertag" ist nett, wenn auch ein bisschen zuckrig, und passt auch zu Violets Idee, ihrer Mutter quasi einen allseits vorgeformten Mann zu besorgen, dessen Vorteile jeder schon zu kennen glaubt. Die Umschlagversion der englischen Fassung, die auf der Homepage der Autorin zu sehen ist, gefällt mir im Übrigen nicht so gut, da sie mir zu jungenhaft wirkt, auch wenn die Schuhe tatsächlich im Buch vorkommen. Die Autorin Susin Nielsen ist außerdem Drehbuchautorin und hat unter anderem für die kurzlebige, aber preisgekrönte kanadische Fernsehserie "Degrassi Junior High" geschrieben. 16 Folgen von Degrassi Junior High und Degrassi High sowie vier begleitende Bücher zu den Serien stammen aus ihrer Feder. Mit "Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter", ihrem zweiten YA-Roman nach drei Kinderbüchern, begibt sie sich auf heimisches TV-Terrain, indem sie die Eltern ihrer Protagonistin in der Branche tätig werden lässt. Besonders Vater Ian steckt als Regisseur mittendrin. Neben der Geschichte um Scheidungskinder zeichnet die Autorin auch ein interessantes Bild der kanadischen Fernsehlandschaft, in der hochgelobte Serien produziert werden, die dann aber doch nicht Fuß fassen können. Die kleinen Einblicke vom Set nehmen nicht überhand, machen aber die Fernsehwelt ein bisschen greifbarer, sodass Violets eigentlich ziemlich abstruse Clooney-Idee schon beinahe nicht mehr so abwegig wirkt.  Mutter Ingrid hingegen verdient ihre Brötchen "nur" als Hairstylistin, inzwischen allerdings eher außerhalb der Studios. Ich-Erzählerin Violet ist eine realistische Zwölfjährige.  Mir gefiel, dass die Autorin sie als eher durchschnittlich zeichnet, lang und dürr, in einem Zustand, in dem die Proportionen nicht zusammenpassen, und dazu noch recht kindlich. Violets Durchschnittlichkeit wirkt hierbei aber keineswegs erzwungen (weil die Protagonistin ja immer durchschnittlich und mausgrau sein muss), sondern so, dass man sich durchaus mit ihr identifizieren kann. Violet kam mir an keiner Stelle stereotyp vor. Vielmehr ist sie eines von unzähligen Scheidungskindern, bietet aber auch ohne dieses Attribut Identifikationspotenzial für die junge Leserin. Ein neuer Junge an der Schule, Erzfeindin, Facebook (obwohl ich davon ausgegangen bin, das sei erst ab 13) und eine beste Freundin machen Violet zu einem lebendigen Charakter. Jungs sind marginal interessant, verursachen aber schon mal leichtes Erröten, und natürlich ist da auch noch eine beste Freundin, Phoebe, mit der Violet auf die verrücktesten Ideen kommt. Außerdem befindet sich Violet in einer sehr realistischen Zwickmühle auf dem Weg zum Erwachsensein. Sie trägt bereits viel Verantwortung, indem sie sich um ihre Schwester Rosie kümmert. Die wiederum trägt nachts heimlich noch Windeln, weil sie noch einnässt. Ein Geheimnis, das sie nur Violet anvertraut. Gleichzeitig zeigt sich Violet immer wieder sehr unreif. Beispielsweise zu Beginn der Geschichte, als sie ihre zweijährigen Stiefschwestern Katzenkot essen lässt, weil sie schlichtweg wütend ist, dass ihr Vater eine neue Familie mit neuem schicken Heim hat und auch noch weit weg in Hollywood lebt anstatt irgendwo um die Ecke in Vancouver. Da kann selbst die glitzernde Traumstadt (noch) nicht punkten. Auch Rosie bekommt Violets Unausgeglichenheit hin und wieder zu spüren.  Zu Lebendigkeit der Charaktere tragen auch die Freundinnen der Mutter bei, die einfach zur Familie gehören und sich mit in die Geschichte einfügen. Im Grunde sind sie ein bunter Haufen, dem es zu verdanken ist, dass die Charaktere trotz des ernsten Hintergrundes nicht zu tragischen Gestalten verkommen, sondern absolut menschlich wirken. Einfache Verhältnisse und Figuren von "nebenan" dominieren, wodurch ein starker Kontrast zu dem (hypothekenbelasteten, kreditkartenfinanzierten) Leben von Violets Vater in L.A. entsteht. Violets Idee, ihre Mutter mit George Clooney zu verkuppeln, ist verrückt und niedlich zugleich. Sie zieht zwei amüsante Briefe an den Hollywood-Star und eine waghalsige Aktion nach sich, die ein Schmunzeln entlocken und das ernste Thema auflockern. Man ertappt sich tatsächlich dabei, dass man es kaum erwarten kann, ob Violet Erfolg haben und vielleicht sogar George Clooney treffen wird.  Susin Nielsen unterlässt es selbstverständlich nicht, ihre Protagonistin schlussendlich wichtige Erkenntnisse aus dieser natürlich unrealistischen Idee und den sich daraus ergebenen Ereignissen ziehen zu lassen. Natürlich auch mit Hilfe von Freunden und Familie. Showdown und Ende wirken wie aus einer TV-Serie entsprungen, hinterlassen aber ein Lächeln. Lektüre mit Botschaft, die zufriedenstellt. Ich störte mich allerdings daran, dass die Geschichte sich über einen recht kurzen Zeitraum erstreckt und Violet naturgemäß einige Zeit braucht, um die Vorgeschichte zu erläutern, damit der Leser ein umfassendes Bild erhält. Daher erschien mir der Endspurt des 203 starken Romans etwas hastig, wie bei einer Fernsehserie, deren Schöpfer erst kurz vor der Angst erfahren haben, dass es keine neue Staffel geben wird. Dennoch hat "Lieber George Clooney, bitte heirate meine Mutter" keine echten Längen und ist ein kurzweiliges Lesevergnügen für die Ferien oder ein hausarbeitenfreies Wochenende. Und sollte das Buch je filmisch umgesetzt werden, möge George Clooney doch bitte den Cameo-Auftritt seines Lebens hinlegen :) Fazit:  Unterhaltsam erzählter Jugendroman mit ernsten Untertönen, gut durchdachter, authentischer Protagonistin und netten, kleinen Twists, aber auch mit einem Hauch zuviel Fernsehserien-Feeling. Gesamteindruck: 4 von 5 Punkten

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