Susy Utzinger

 4.7 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Heimatlos.

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Susy UtzingerHeimatlos
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Heimatlos
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 (11)
Erschienen am 04.10.2017

Neue Rezensionen zu Susy Utzinger

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AnjaKoenigs avatar

Rezension zu "Heimatlos" von Susy Utzinger

beeindruckende frau
AnjaKoenigvor 6 Monaten

sehr schön geschriebenes buch über eine beeindruckende frau und ihr leben. teilweise traurig, teilweise wunderschön sind die Erlebnisse mit den Tieren. viele hintergründe werden aufgedeckt und Details beschreiben. liest sich gut, macht immer wieder Hoffnung und lässt tief blicken, andere seiten erkennen und zeigt einiges auf, was so sonst nicht zu sehen ist. empfehlenswertes buch das mir sehr gut gefallen hat mit den Informationen und interessanten Schilderungen.

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AdamBlues avatar

Rezension zu "Heimatlos" von Susy Utzinger

Ein Leben für den Tierschutz
AdamBluevor 8 Monaten

Klappentext:

„Ebenso berührend wie Respekt gebietend wird hier – im Stil eines Tagebuchs – Susy Utzingers Leben und ihr Werk aufgezeichnet. Harte Kindheit, überschattete Jugendjahre, familäre Konflikte – nichts konnte die Tierschützerin daran hindern, ihren schwierigen Weg zu gehen. >Aufgeben ist in meiner Genetik nicht verankert<, sagt sie – und tatsächlich:
Mit Beharrlichkeit, Professionalität und in ihrer sentimentalitätsfreien Art verfolgte und verfolgt sie weiterhin ihre Ziele. >Heimatlos< ist nicht nur das Dokument eines bewundernswerten Tierschutz-Engagements, sondern vor allem auch eine ebenso packende wie berührende Biografie.“

Cover:

Front und Rückdeckel zeigen beide ein schönes Bild von Susy Utzinger, wobei mir das Cover des Rückdeckels mehr gefällt. Auf dem Frontdeckel sieht man die glückliche Susy Utzinger, die ihren geretteten Hund in den Armen hält. Auf dem Rückdeckel sieht man Susy Utzinger, die von einem Wolf geschmust wird, im Wolf Park in Indiana, wo sie bereits 1993 ein Praktikum absolviert hat.
Beides schöne Bilder, die der Woertersehverlag ausgewählt hat. Weitere (jedoch traurigere) Bilder sieht man in der Mitte des Buches, die Susy Utzinger im Einsatz zeigen.

Inhalt:

Eigentlich lese ich relativ selten biografische Bücher über Menschen, die ich nicht „kenne“. Damit eine Biografie für mich interessant wird, muss sie über eine Person handeln, die etwas ganz besonderes erschaffen hat. Eine Person, die von unten kommt und allen Widerständen trotzt, um ihr Ziel zu erreichen. Ein Mensch, der Niederlagen akzeptiert und an ihnen wächst. Jemand, der altruistisch handelt und versucht einen Dienst für die Allgemeinheit zu leisten.
Susy Utzinger ist solch ein Mensch.
Ich habe mich eine zeitlang etwas intensiver mit dem Thema Tierschutz befasst und würde mich selbst auch als Tierfreund bezeichnen. Wie es der Zufall wollte bin ich dann auf lovelybooks auf Susy Utzingers Biografie „Heimatlos“ gestoßen. Susy Utzinger und ihre Stiftung kannte ich davor nicht. Wie Susy Utzinger es in ihrer Biografie selbst erwähnt, ist es als Laie schwer herauszufinden, was seriöse und unseriöse Tierschutzarbeit ist. Deshalb spielen Qualitätssicherungen eine besondere Rolle, da Stiftungen unter Aufsicht des Bundes stehen und somit bestimmte amtliche Kontrollen überstehen müssen. Susy Utzinger Stiftung gibt es schon seit 18 Jahren (Gründung im Jahre 2000) und kann definitv als seriös bezeichnet werden. Ihre Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leid von Tieren nachhaltig zu mindern oder gar zu verhindern (S.80). Eine in meinen Augen sehr ehrenhafte Aufgabe, da der Tierschutz in meinen Augen zwar heute stärker akzeptiert, jedoch noch oft vernachlässigt wird.
Doch wer ist die Person hinter dieser Stiftung und was treibt sie an?
Die selbständige Journalistin Franziska K, die eigentliche Autorin von „Heimatlos", hat Susy Utzinger für die Biografie interviewt und erzählt im Tagebuchstil die spannendsten Episoden aus Susy Utzingers Leben.
Susy Utzinger hatte ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Familie. Nicht nur, dass sie in eher ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, gab ihr ihre Mutter immer wieder zu verstehen, dass sie kein gewünschtes Kind war. Doch obwohl das Verhältnis angespannt war, war es ausgerechnet die Idee ihres Vaters eine Ambulanz für Tiere zu öffnen. Susy Utzinger begleitete ihren Vater dabei, übernahm den nächtlichen Telefondienst und konnte hier vieles für ihre spätere Stiftung mitnehmen. Schon früh träumte sie davon Tieren zu helfen und hegte den Traum, Tierärztin zu werden. Diesen Traum verwarf die Tierschützerin jedoch, als wie wegen der immer schwierigeren Familiensituation das Gymnasium abbrach, obwohl sie eine gute Schülerin war, und eine Lehre began. Als sie ihren Eltern angekündigt hat, dass sie ausziehen werde, rächte sich Susys Mutter auf ihre Weise: Sie schläferte den gesunden Hund Susys ein ...
Susy blieb weiterhin in der Tierambulanz, bis sie erfuhr, dass ihr Vater Gelder der Ambulanz für seine privaten Ausgaben bezog. Susy akzeptierte dies nicht und teilte dies der Öffentlichkeit mit. Die Situation eskalierte.
Die Tierschützerin fand als Journalistin neue Arbeit und klärte über Missstände in der Tierhaltung auf. Zudem gründete sie ihre erste Stiftung, den TierRettungsDienst und baute ein Team auf, von welchem sie später noch unterstützt wurde/wird.

Ich muss zugeben, dass Heimatlos an einigen Stellen keine leicht verdauliche Lesekost ist (und das schreibe ich als Mann, der für gewöhnlich sehr düstere Fantasy liest ...).
Es ist eins der wirklich wenigen Bücher, die ich mehrmals weglegen musste, da das Buch viele Emotionen in einem frei setzt
Wenn Susy Utzinger von katastrophalen Tierverhältnissen in Rumänien oder Ungarn erzählt, hat man als Tierfreund wenig zu lachen. Auch schlimm sind einige vermeintliche „Tierfreunde", die skrupelloss ihre Hunde mit der Begründung abgeben, dass sie bellen ... Dies passiert vor allem im Sommer, wenn die Besitzer in den Urlaub müssen und es keinen Platz mehr für das „geliebte" Tier gibt. Zudem werden auch Tiere abgegeben, die an Weihnachten noch herbeigesehnt wurden. Einige Situationen machen einfach nur wütend und man beginnt das Verantwortungsbewusstsein der Menschen zu hinterfragen.
Auch muss Susy viele Rückschläge in Kauf nehmen, da nicht alle Tiere gerettet werden können. Erstaunt hat mich der Umstand, dass manche gut gemeinten Aktionen von anderen Tierschützern mehr Schaden anrichten, als dass es etwas bewirkt. Tierschutz ist eine sehr anspruchsvolle Arbeit, die viel Durchhaltevermögen und Organisationstalent voraussetzt. Es ist nicht damit getan, von Zeit zu Zeit mal einige Euros zu spenden, man muss aktiv anpacken.
Susy Utzinger weist immer wieder daraufhin, wie wichtig Kastrationen sind und dass sie sich mehr Verantwortung von den Tierhaltern wünscht. Dem kann ich nur zustimmen.

Trotz allem gibt es auch helle Momente, wenn ein Tier gerettet werden konnte oder einen neuen liebevollen Besitze bekommt. Solche Momente schenken der Tierschützerin Kraft.

Es ist gut, dass es Menschen wie Susy Utzinger gibt, die mit voller Energie etwas gute bewirken möchte und für die da ist, an die sonst niemand denkt.

Zwei negative (jedoch eher subjektive) Aspekte möchte ich jedoch erwähnen:

Die Biografie ist mit 201 Seiten (+ Bilder) leider etwas kurz geworden. Es hätte gerne etwas länger sein dürfen, wobei man ja Susy auf ihrer Facebook-Seite verfolgen kann.

Der Preis. 35€ sind schon etwas teuer für eine eher kurze Biografie. 20-25€ wären besser gewesen, auch wenn das Bild einige Bilder enthält. Idealerweise sollte man sich das Buch auf Susys Homepage bestellen, da das Geld auch ihrer Stiftung zugute kommt und man sich das Buch auch signieren lassen kann.

Für Tierschutzfreunde auf jeden Fall eine Empfehlung Wert.
Menschlich gibt es 5 Sterne, dem Buch gebe ich sehr großzügige 4,5 Sterne.

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burros avatar

Rezension zu "Heimatlos" von Susy Utzinger

Die Biografie einer Kämpferin
burrovor 10 Monaten

Das Buch „Heimatlos“ von Susy Utzinger und Franziska K. Müller ist 2017 im Wörterseh-Verlag erschienen. Das Buch hat 203 Seiten und in der Mitte des Buches befinden sich Abbildungen einzelner Tierschutzprojekte.
Die Biografie dieser Frau hat mich schier beeindruckt. Susy Utzinger ist ein „Steh-Auf-Männchen“. Trotz schwieriger Kindheit und familiären Konflikten, hat sie niemals ihr Ziel aus den Augen verloren: Für die schwachen der Schwächsten, sprich: die Tiere zu kämpfen. Susy Utzinger hat eine hochprofessionelle Tierschutzorganisation aufgebaut, die in der Schweiz und in anderen Ländern Tierheimen etc. Hilfe zur Selbsthilfe gibt. Niemals hätte ich gedacht, dass Tierschutz so effizient und bis ins letzte Detail durchgeplant sein könnte. Doch trotz professionellem Handeln, bleiben Rückschläge nicht aus. Tiere, die nicht gerettet werden können und Menschen, die in ihrem Einsatz für die Tiere ihr eigenes Leben lassen.
Auch privat legt das Leben der Autorin immer wieder Steine in den Weg. Doch das hält sie nicht auf. Grössten Respekt vor dem Schaffen dieser Frau und ihrer Stiftung! Daumen hoch und Dankeschön für das aussergewöhnliche Buch. 

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Gespräche aus der Community

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WoertersehVerlags avatar

Im Buch »Heimatlos« erzählt Susy Utzinger von ihrer Faszination für Tiere, ihrem großen Engagement für den Tierschutz, aber auch von ihrer schwierigen Kindheit. In eindrücklichen Geschichten lässt sie die vergangenen zwanzig Jahre Revue passieren, gibt Einblick in ihre unermüdliche Pionierarbeit im In- und Ausland und erinnert sich an unzählige traurige, anrührende und glücklich verlaufene Geschichten mit ihren Schützlingen. Dabei vergisst sie nicht, auch kritisch hinter die Kulissen des heutigen Tierschutzes zu blicken; einer Thematik, die in den vergangenen Jahren einen grundlegenden Wandel erfuhr. Wenn die 48-Jährige heute nach ihren wichtigsten Erkenntnissen in Zusammenhang mit dem seriösen Tierschutz gefragt wird, antwortet sie: »Nachhaltiger Tierschutz ist mehr als eine Schale Wasser und genügend Futter; er bedeutet vor allem viel Arbeit, Disziplin und Durchhaltewillen.« Und so bildet die Gründerin der »Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz« unermüdlich Fachkräfte aus, optimiert Tierheime und ist bei unzähligen Projekten – unter anderem in Rumänien und Ungarn – federführend engagiert. Von ihrer Mission ließ sich die Schweizerin nie abbringen. Weder durch berufliche Rüückschritte noch durch private Schicksalsschläge. Das positive Resultat: Zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen und freiwilligen Helfern ermöglichte sie bereits Zehntausenden von Tieren ein artgerechtes und besseres Leben.

»Ebenso berührend wie Respekt gebietend wird hier – im Stil eines Tagebuchs – Susy Utzingers Leben und ihr Werk aufgezeichnet. Harte Kindheit, überschattete Jugendjahre, familiäre Konflikte – nichts konnte die Tierschützerin daran hindern, ihren schwierigen Weg zu gehen. ›Aufgeben ist in meiner Genetik nicht verankert‹, sagt sie – und tatsächlich: Mit Beharrlichkeit, Professionalität und in ihrer sentimentalitätsfreien Art verfolgte und verfolgt sie weiterhin ihre Ziele. ›Heimatlos‹ ist nicht nur das Dokument eines bewundernswerten Tierschutz-Engagements, sondern vor allem auch eine ebenso packende wie berührende Biografie.«
Erich Gysling, Journalist und Tierschützer

Mehr über das Buch HEIMATLOS findet ihr hier.
Wer mehr über die Susy Utzinger Stiftung erfahren will, findet weiter Infos unter folgendem Link.

Der Wörterseh Verlag verlost hier 15 Exemplare. Sagt uns einfach, wieso Ihr gerne mitlesen möchtet und meldet euch über den blauen BEWERBEN Button an. Bitte beachtet vor eurer Bewerbung die Richtlinien für Leserunden.

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PPS: Aktuelles über den Wörterseh findet ihr auf unserer Facebook Seite.

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