Die Tribute von Panem. Flammender Zorn

von Suzanne Collins 
4,2 Sterne bei132 Bewertungen
Die Tribute von Panem. Flammender Zorn
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Neue Kurzmeinungen

Saphierras avatar

Mit Abstand der schwächste Teil der Reihe.

Pusteblume85s avatar

Extrem spannend und mitreißend!

Alle 132 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Tribute von Panem. Flammender Zorn"

Möge das Gute siegen! Möge die Liebe siegen! Schwer verletzt wurde Katniss von den Rebellen befreit und in Distrikt 13 gebracht.Doch ihre einzige Sorge gilt Peeta, der dem Kapitol in die Hände gefallen ist. Die Regierung setzt alles daran, seinen Willen zu brechen. Gale hingegen kämpft weiterhin an Katniss‘ Seite – ohne Rücksicht auf Verluste, wie Katniss erschreckt feststellt. Als sie merkt, dass die Rebellen versuchen, sie für ihre Ziele zu missbrauchen, wird ihr klar, dass sie alle nur Figuren in einem perfiden Spiel sind. Wie soll sie die schützen, die sie liebt? Das grandiose Finale der Trilogie: Katniss gegen das Kapitol. www.dietributevonpanem.de

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783837305609
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Oetinger Media GmbH
Erscheinungsdatum:28.02.2011
Das aktuelle Buch ist am 01.05.2011 bei Verlag Friedrich Oetinger erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    EmmaZeckas avatar
    EmmaZeckavor 3 Monaten
    Kein überzeugender Abschluss

    Gestaltung
    Ich habe schon häufiger erwähnt, dass ich es sehr angenehm finde, wenn eine ganze Buchreihe von demselben Sprecher oder derselben Sprecherin gelesen wird. Deswegen fand ich es schön, nochmal ein letztes Mal gemeinsam mit Maria Koschny nach Panem reisen zu können.

    Im letzten Band der Trilogie hat Maria Koschny eine schwere Aufgabe vor sich: Die Ereignisse in Panem haben bei Katniss deutliche Spuren hinterlassen. Ihr Verhalten ist für ihre Mitstreiter nicht immer nachvollziehbar. Und hier muss Maria Koschny diesen Zwiespalt aufgreifen: Zum einen Katniss als Ich-Erzählerin weiterhin glaubhaft darstellen, aber zum anderen auch zeigen können, dass einige Mitstreiter Katniss nicht ganz ernst nehmen. Und das ist Maria Koschny hier sehr gut gelungen.

    Inhalt
    Auch an dieser Stelle gehe ich davon aus, dass ihr die ersten beiden Bände gelesen habt. Falls das nicht der Fall sein sollte, könntet ihr gespoilert werden.

    Nach der Befreiung aus der Jubiläumsausgabe der Hungerspiele ist Katniss in Distrikt 13 angekommen. Auf den ersten Blick wirkt es im Distrikt deutlich angenehmer, als unter der Herrschaft des Kapitols. Hier gibt es strenge Regeln, die für Struktur sorgen. Außerdem hat jeder Bewohner des Distriktes - egal, ob Flüchtling oder nicht - eine Aufgabe, die ihm anvertraut wird. Allerdings setzen die Regeln und Pflichten auch voraus, dass es wenige Abweichungen von der Struktur und somit wenig Freiheiten geben darf. Am besten ist es also, sich anzupassen. Oder?

    Das Hauptziel des dritten und letzten Bandes der Panem-Reihe besteht darin, das Kapitol, also die Regierung, zu stürzen. Einerseits ein logischer Gedanke, weil die Regierung viel Leid über die Bewohner von Panem gebracht hat.

    Andererseits nervte mich diese Entwicklung aber ziemlich, weil wir hier wieder ein typisches Stilmittel von Dystopien und Fantasy Romanen vor uns haben: Es läuft immer auf dieses Gut-Böse-Schema hinaus. Und meist fließt im großen Finale ziemlich viel Blut und wir müssen uns von einer Menge Charaktere verabschieden.

    Inhaltlich fand ich diesen Teil eindeutig am schwächsten: Es wurden zwar spannende Konflikte angedeutet, aber nicht zu Ende geführt bzw. hielt man sich an der Oberfläche auf. Außerdem hat mich dieses wahllose Charaktere sterben ziemlich genervt. Natürlich gibt es in einem Krieg Tote. Aber gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass ziemlich unnötige Tode dabei waren, um die Dramatik der Geschichte hervorzuheben.

    Kommen wir zu den Charakteren: Wie oben bereits angedeutet, ist Katniss von den Geschehnissen traumatisiert und kommt nicht wirklich zur Ruhe, weil ständig irgendwer etwas von ihr will. Wenn sie nicht der Spielball des Kapitols ist, soll sie an vorderster Front für die Rebellen kämpfen. Katniss hingegen leidet unter der Situation und weiß nicht, was richtig und was falsch ist. Und der halbe Band dreht sich im Grunde darum, dass sie Orientierung findet, was ja an sich auch verständlich ist, weil man ja erst eine Weile braucht, um zu wissen, was man möchte. Allerdings muss Katniss gerade in der letzten halben Stunde des Hörbuchs nochmal ordentlich einstecken. Und hier finde ich es sehr schade, dass wir über eine ganze Trilogie mitbekommen, wie ein fiktiver Charakter Stück für Stück physisch und psychisch zerstört wird. Aber wir erleben nicht, wie sie es aus ihrer Krise hinaus schafft. Und gerade das hätte vielen Lesern sicher Mut geben können.

    Peeta hat es im letzten Band ebenfalls nicht leicht: Er und Katniss waren lange Zeit voneinander getrennt. Zudem sind Dinge passiert, die ihm schwer zugesetzt haben. Und diese Dinge hätte es meiner Meinung nach ebenfalls nicht gebraucht. Die Tatsache, dass er und Katniss ständig benutzt werden, hätte für mich schon ausgereicht, weil hier die Frage gewesen wäre, ob es beide durchschauen und wie sie es schaffen, ihre Position zu verteidigen, ohne zum Schluss gegen das Kapitol und die Rebellen kämpfen zu müssen.

    Im letzten Band der Reihe treffen Peeta und Gale mehrfach aufeinander. Im vorherigen Teil wurde der Liebeshandlungsstrang gut eingeführt, weil unklar war, für wen sich Katniss entscheidet. Dieser Strang wurde aber in Band drei eher am Rande thematisiert.
    Einerseits war das natürlich angenehm, weil wir schon viel mit der gewalttätigen Handlung zu tun hatten.
    Andererseits fand ich es auch etwas schwach, weil es mir gezeigt hat, dass Suzanne Collins wohl keinen wirklichen Überblick über ihre Handlungsstränge hat.

    Spannung
    Der Spannungsbogen der Geschichte war nicht nur gut aufgebaut, sondern beinahe ständig fest angezogen. Schnell stellt sich heraus, dass Katniss vermutlich zwei Feinde bekämpfen muss. Und es stellt sich die Frage, wie sie das schafft.

    Schreibstil
    Auch in diesem Band hat mir Suzanne Collins Schreibstil gut gefallen. Sie greift weniger auf Beschreibungen zurück, sondern lässt unsere Charaktere mehr erleben. Zudem lässt sie uns wieder ausführlich an Katniss Gedankenwelt teilhaben. Allerdings gelingt Suzanne Collins die Darstellung der Charaktere nicht wirklich gut. Viele Charaktere blieben für mich eher blass und waren nur aufgrund einer oder zweier Eigenschaften bekannt. Auch bei Katniss hätte die Autorin noch eine bessere Entwicklung herausarbeiten können.

    Zudem wurde es im dritten und letzten Band der Reihe sehr blutig und gewalttätig, sodass ich mich fragte, ob es dieses Stilmittel wirklich braucht, um eine spannende Geschichte erzählen zu können.

    Gesamteindruck
    Leider kommt es hier zu keinem gelungene Abschluss der Trilogie. Suzanne Collins hat die Geschichte auf ein gefühltes standardisiertes Finale zusteuern lassen: Krieg, Gut-und-Böse-Problematik und viele Tote. Ich hatte mir hier etwas mehr erwartet, war aber durch den Austausch mit anderen Lesern etwas vorgewarnt.

    Zudem bekommt auch dieser Band eine Altersempfehlung aufgedrückt, weil es zunehmend blutiger wird und ich der Meinung bin, dass man das Buch nicht unbedingt mit elf oder zwölf Jahren lesen sollte.

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    Mildredladys avatar
    Mildredladyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Panem ist für mich Premiumfantasy, die mich und meine Kinder berührt.
    Panem ist für mich Premiumfantasy, die mich und meine Kinder berührt.

    Panem ist für mich Premiumfantasy, die mich und meine Kinder berührt.

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    Svenjas_BookChallengess avatar
    Svenjas_BookChallengesvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der schwächste Teil der Reihe, aber trotzdem spannend.
    Der schwächste Teil der Reihe, aber trotzdem spannend


    Geschichte und Erzählstil:

    Flammender Zorn ist der Abschluss der Panem-Trilogie und gleichzeitig der Teil der Buchreihe, der mich nicht ganz so überzeugen konnte. Schon beim ersten Lesen nicht. Aber der Reihe nach: Nach dem desaströsen Ende der 75. Hungerspiele findet sich Katniss in Distrikt 13 wieder, der seit der Auseinandersetzung mit dem Kapitol im Verborgenen existiert. Und sie erfährt, dass ihr Heimatdistrikt 12 dem Erdboden gleich gemacht wurde - nur Gale und einer Handvoll Leuten, einschließlich Katniss' Familie, gelang die Flucht. Zu allem Übel wird Peeta von Präsident Snow festgehalten und niemand weiß zunächst, was man ihm antut oder ob er überhaupt noch lebt. Eine schlimme Ausgangssituation für Katniss. Im ersten Teil des Romans ist sie wütend, verzweifelt und einfach hoffnungslos, was man absolut nachvollziehen kann. Unter diese Gefühle mischen sich Zweifel an der Rebellion und an Coins Herrschaft.

    Grundsätzlich fand ich Katniss' innere Zerrissenheit und den Aufbau von Distrikt 13, der insgesamt sehr militärisch organisiert und ähnlich wie Panem hierarchisch aufgebaut ist, ziemlich spannend. Es tut der Geschichte und dem Spannungsbogen gut, dass dieser Teil zum einen im Buch und zum anderen noch einmal beim Hörbuch relativ gerafft, aber intensiv ist. Wie Katniss sich nach ihrer anfänglichen Lethargie doch noch in den Spotttölpel verwandelt, wie die Angriffe des Kapitols auf die anderen Distrikte ihren Kampfgeist wecken und wie sie gemeinsam mit Finnick (einer meiner Liblingscharaktere) neuen Mut fasst - all das ist spannend mitzuverfolgen. Und auch Distrikt 13 selbst ist ziemlich interessant. Als Leser hat man von Anfang an den Eindruck, dass er sich in seinen Grundsätzen nicht wesentlich vom Kapitol unterscheidet. Schließlich dürstet es Coin nach Macht: Sie will nicht nur Snows Schreckensherrschaft beenden und die Distrikte befreien, sondern sich vor allem selbst an Panems Spitze setzen. Unterschwellig ist sie daher bis zum Schluss eine versteckte Bedrohung, von der (so scheint es) nur Katniss eine Ahnung hat.

    Tatsächlich ist der erste Teil von Flammender Zorn meiner Meinung nach der stärkste des ganzen Buchs, weil er so klug geschrieben ist und voller Emotionen und subtiler Hinweis steckt. Mit der Rettung von Peeta flacht die Handlung in meinen Augen etwas ab, denn ab da ist Katniss irgendwie nur noch das verliebte und verletzte Mädchen. Ich habe ja bereits in der Rezension zum zweiten Teil geschrieben, dass ich die Liebesgeschichte zwischen Katniss und Peeta nicht ganz nachvollziehen kann und sie mir ein wenig unglaubwürdig und weit hergeholt erscheint. Ist es vielleicht tatsächlich so, wie Gale es vermutet: Dass Katniss nicht von Gefühlen geleitet wird, sondern einfach von pragmatischem Denken? Dass sie sich ihren Partner entsprechend seiner Vorteile für ihr eigenes Leben auswählt? Auch diesen Gedanken kann ich nicht ganz nachvollziehen, er ist für mich eher ein Zeichen für Gales Verbitterung und Enttäuschung. Es wird ja aus der Ich-Perspektive erzählt und deswegen lauscht man durchweg Katniss' Gedanken. Ich hatte dabei eher das Gefühl, dass die Hungerspiele ihr die Liebe zu Peeta aufgezwungen haben und sie letztendlich selbst daran glaubt. Nicht wirklich romantisch und für mich nicht hundertprozentig zufrieden stellend.

    Die Wochen im Kapitol oder, wie Katniss und Finnick sie nennen, die 76. Hungerspiele sind dann schließlich spannend, aber in meinen Augen nicht ganz so gut gelungen wie die Spiele in den Vorgängerbänden. In diesen beweist Suzanne Collins eigentlich, dass ihr Kampfszenen liegen, beim Vormarsch ins Kapitol hat man aber das Gefühl, dass irgendwie die Luft raus ist. Hauptsache, die Menschen sterben und der Spotttölpel kommt ans Ziel. So war mein Empfinden beim Lesen/Hören. Hinzukommt, dass sehr zu meiner Enttäuschung bei diesem Hörbuch doch sehr viel und schlecht gekürzt wurde. Es fehlen essentielle Stellen (Katniss' Lied "Hanging Tree" wurde beispielsweise komplett herausgeschnitten und auch Finnicks Enthüllungen über Präsident Snow und seine Liebesbeziehung sowie einige Szenen der Schlacht um das Kapitol werden mit keiner Silbe erwähnt) und das finde ich sehr schade. Es gibt ja auch eine ungekürzte Vertonung als MP3-Datei beziehungsweise MP3-CD - wenn man den dritten Teil hören will, sollte man es definitiv eher damit versuchen.

    Was mich dann aber doch wieder komplett überzeugt hat (auch beim Hörbuch), ist das Ende. Hier kommt ja dann noch einmal ein Twist, mit dem ich so absolut nicht gerechnet hatte und der Katniss für mich zu einer beispiellosen Antiheldin macht, deren Weitsicht und Klugheit in diesem Moment einfach beeindruckend sind. Wer das Buch beziehungsweise den Film kennt, weiß wovon ich rede. Wer nicht, dem seit gesagt: Mach dich auf ein unerwartetes, sensationelles Ende gefasst! Damit konnte Collins für mich noch einmal das Ruder herumreißen, andernfalls hätte mich der Abschluss der Trilogie sicher etwas enttäuscht.

    Sprecher:

    Nachdem ich ja schon die anderen beiden Teile gehört und rezensiert habe, muss ich zur Sprecherin - Maria Koschny - sicher nicht mehr viel sagen. Sie ist die deutsche Synchronstimme von Jennifer Lawrence und verkörpert Katniss perfekt. Ich schätze sie als Leserin von Hörbüchern unheimlich und kann euch beispielsweise auch die Hörbuchfassung von David Safiers 28 Tage lang wärmstens empfehlen

    Mein Fazit:

    Flammender Zorn ist meiner Meinung nach der schwächste Teil der Panem-Trilogie, wartet aber mit einem fulminanten und einfach grandiosen Ende auf, das einiges doch noch wettmacht. Leider hat mich die Hörbuchfassung diesmal nicht ganz überzeugen können, obwohl Maria Koschny wieder unglaubliche Arbeit leistet. Es wurde einfach zu viel gekürzt, wichtige Stellen fehlen und wurden so unglücklich herausgeschnitten, dass man das beim Hören ganz einfach merkt. Trotzdem: Wenn ihr das Buch schon gelesen habt, ist das Hörbuch wirklich gute Unterhaltung. Ansonsten empfehle ich euch die ungekürzte Version als MP3.

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    rebells avatar
    rebellvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein grandioses Finale!
    Ein letzter packender Kampf...

    Inhaltsangabe:
    Schwer verletzt wurde Katniss von den Rebellen befreit und in Distrikt 13 gebracht. Doch ihre einzige Sorge gilt Peeta, der dem Kapitol in die Hände gefallen ist. Die Regierung setzt alles daran, seinen Willen zu brechen. Gale hingegen kämpft weiterhin an Katniss‘ Seite - ohne Rücksicht auf Verluste, wie Katniss erschreckt feststellt. Als sie merkt, dass die Rebellen versuchen, sie für ihre Ziele zu missbrauchen, wird ihr klar, dass sie alle nur Figuren in einem perfiden Spiel sind. Wie soll sie die schützen, die sie liebt?


    Ein letztes mal nimmt Katniss uns mit in den Kampf gegen das Capitol bzw. Präsident Snow...
    Suzanne Collins schafft ein grandioses Finale, das mich gepackt hat...Vor allem bekomme ich den Songtext vom Henkersbaum nicht mehr aus dem Kopf. 
    Da ich auch hier zuerst die beiden Kinofilme gesehen habe, wusste ich was kommt und wie es ausgeht. Trotzdem fand ich das letzte Hörbuch einfach gelungen. Ich bin direkt wieder in Katniss Gedanken und Gefühle eingetaucht und kam nicht mehr von ihr los. Ich verstand sie hier in vielen Situationen besser als im Film. Logisch hier konnte ich direkt in sie hinein sehen. 
    Die Spannung und der Krieg waren hier im Hörbuch förmlich zu greifen. Ich konnte es kaum abwarten was als nächstes passiert und kann jedem nur dieses Hörbuch empfehlen! Einfach ein mehr als gelungener Abschluss einer solchen fesselnden Trilogie! Gerne mehr davon!

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    Chimikos avatar
    Chimikovor 3 Jahren
    Und am Ende wollte ich mehr.

    Das ist eine der Buchreihen, bei denen ich traurig bin, wenn sie endet, weil die Charaktere durch die drei Bücher so vertraut geworden sind und einfach ein seltsames Gefühl bleibt, wenn man das Ende gelesen hat.

    Der dritte und letzte Band war wirklich sehr packend und vor allen Dingen fand ich ihn auch sehr emotional. Wie schon bei den Vorgängern war ich einfach gleich wieder richtig in der Geschichte drin und musste einfach mitfiebern und mitleiden, es ging einfach nicht anders. Natürlich unterscheidet sich dieser Band von den anderen, aber mir hat gut gefallen, dass Suzanne Collins auch hier wieder das Arena-Prinzip aufgenommen hat. So spannt sich der rote Faden über alle drei Bücher hinweg.

    Und natürlich ist auch Katniss der wohl wichtigste rote Faden des Buches, immerhin erzählt sie die Geschichte. Für mich blieb sie als Charakter sich bis zum Schluss selbst treu und geht ihren eigenen Weg, auch wenn es manchmal vielleicht einen anderen Anschein hat. Am Ende hat sie einen Auftritt, der mich beeindruckt hat, aber eben auch genau das bestätigt, was ich von ihr denke. Auf diese Entscheidung in dem Moment hatte ich sogar gehofft, umso genialer fand ich es, dass dies wirklich passiert ist.
    Der Charakter, der mir hier noch am meisten im Gedächtnis geblieben ist, ist wohl Gale, denn einige seiner Entscheidungen haben mich schon schlucken lassen, auch wenn es logische und eigentlich verständliche Entscheidungen seinerseits waren. Dennoch fand ich seine Entwicklung hier einfach nicht so toll, wobei ja auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen sein sollte, von daher hat es gut reingepasst.
    Zu Peeta will ich nicht viel schreiben, doch natürlich war auch seine Darstellung besonders in diesem Band sehr... eindrucksvoll.
    Und dann ist da noch Cinna: Ein Charakter, der mir irgendwie sehr fehlt und dennoch ist er da, wenn auch nur noch in Kleidern und Entwürfen. Lebendig wäre er mir zwar lieber gewesen, aber dass er nicht einfach vergessen wird, hat es zumindest etwas wett gemacht.
    Ich könnte noch Ewigkeiten von anderen Charakteren schwärmen, denn jeder hat etwas, das mir im Gedächtnis geblieben ist, das mir gefallen hat oder eben auch nicht, aber das würde dann doch zu lange werden ;)

    Das Ende. Abgesehen davon, dass ich, wie bereits geschrieben, die Charaktere tatsächlich irgendwie vermissen werde, war ich sehr glücklich damit. Die Schlussszenen wirken stellenweise etwas gehetzt, doch das betont die Situation und Katniss' Gefühle, Gedanken und Sorgen nur noch mehr. Aber der endgültige Schluss war nicht das totale Happyend, sondern ein ruhigerer, leiserer Schluss, der mir mehr als gut gefallen hat, denn seien wir mal ehrlich: Eine überglückliche Katniss, die das Leben voller Freude sieht und einfach nur honigkuchenpferdglücklich ist? Das passt nicht!

    Fazit

    Was soll ich sagen? Es macht mich traurig, dass die Reihe vorbei ist, aber dieser letzte Band hat mir wirklich gut gefallen, für mich der mehr als gelungene Abschluss der Trilogie, einfach perfekt!

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    Thrills avatar
    Thrillvor 3 Jahren
    Finale

    Das große Finale in Panem! Katniss, unser Spottölpel, gegen das Kapitol und gegen ihre eigenen, inneren Dämonen. Das letzte Buch ist etwas anders als die zwei Vorgänger. Hier kann man nicht in der Arena mit Kat mitfiebern sondern durchleidet mit ihr nicht nur die Kämpfe der Rebellen sondern auch ihre inneren Kämpfe. Immer wieder wird Kat eingeholt von den Strapazen die ihr die zwei Aufenthalte in den Arenen hinterlassen haben und dann lastet noch die Tatsache schwer auf ihr, dass Peeta vom Kapitol gefangen genommen wurde. Sie willigt ein für die Rebellen als Spottölpel die Figur der Rebellion zu verkörpern wenn dadurch Peeta befreit wird und sie zum Schluß Snow töten darf. Doch als sie dann auf Peeta trifft ist dieser nicht mehr derselbe der er einmal war. Letztendlich muss Kat noch viele Schicksalsschläge verkraften bis sie an ihrem persönlichen Finale angelangt, aber ob man bei ihr tatsächlich je von Happy End sprechen kann? Wohl eher nicht...
    Wie gesagt, das Buch ist ganz anders als die andren, man blickt tiefer in Kat und ich finde das eigentlich gut. Denn niemand kann so etwas wegstecken ohne schwere seelische Probleme davonzutragen. Und es gibt zwar ein gutes Ende aber kein Friede-Freude-Eierkuchen-Ende. Und deswegen erscheint mir das Band realistisch.

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    Forilas avatar
    Forilavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Gutes Hörbuch, das den letzten Teil der Panem-Trilogie sehr gut wiedergibt.
    Ein fesselnder Beginn auf den ein gutes Ende folgt!

    „Flammender Zorn“ von Suzanne Collins ist der letzte Teil der Tribute von Panem. Ich habe die Bücher bereits alle gelesen, doch bin ich von dem Hörbuch zu diesem Teil sehr positiv überrascht. Erst dachte, dass ein Hörbuch derartige vielseitigen Beschreibungen, die im Buch zu finden sind gar nicht wiedergeben kann, doch da hab ich mich getäuscht. Die Sprecherin hat alle Seiten, die von Katness als auch die der anderen Personen sehr überzeugend rübergebracht. Auch die Geschehnisse und Kämpfe wurden sehr real und bildlich beschrieben. Der „hörende Leser“ wird auch hier in die Tiefe der Welt von Panem hineingezogen und nicht von fehlenden Gefühlsdarstellungen und Reaktionen der Protagonisten enttäuscht. Wobei es aber von Vorteil ist, wenn man die Geschichte bereits kennt und evtl. auch die ersten Filme dazu gesehen hat. Obwohl mir die Geschichte als geschriebenes Wort besser gefällt, kann ich das Hörbuch auf langen Autofahrten gut empfehlen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Tolle <Trilogie

    Ich weiß gar nicht was es sonst noch zusagen gibt, diese trilogie ist so packend und spannend das ich sie nur jeden weiterempfehlen kann! 

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    Markus Walthers avatar
    Markus Walthervor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Tribute von Panem. Flammender Zorn" von Suzanne Collins

    Och Mönsch!
    Der erste Panem-Roman hatte glatte fünf Punkte von mir bekommen. Da war die Erwartungshaltung an die beiden Fortsetzungen natürlich groß. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Und ich kann noch nicht mal so 100% sagen, warum.
    Ich versuche es mal.

    Der erste Teil war spannend, hatte einen durchdachten Plot und wies einen spannenden Höhepunkt auf. Die Architektur eines gelungenen Buches.
    Der zweite Teil hat im Grunde nur den ersten Teil kopiert. Eine typische Fortsetzung, deren Handlungselemente nicht unbedingt immer logisch nachvollziehbar waren und außerdem inhaltlich kaum relevant waren.

    Der dritte Teil ... Nun - Die meiste Zeit passiert überhaupt nichts. Die Depressionen der Protagonistin füllen unzählige Seiten des Buches, bis dann endlich irgendwann die Handlung wieder einsetzt. Und das Gemetzel im Kriegsgeschehen erinnert dann wieder stark an die Arena der ersten beiden Teile.
    Der anschließende Höhepunkt bzw. die Auflösung der Handlung geht glatt unter. (Sie hebt den Bogen. Schuss. Vorbei, Aus, Ende.) Dafür wird die daran anschließende erneute Depression wieder auf Breitwand ausgewalzt.

    Mein Fazit: Mir drängt sich der Verdacht auf, dass der Verlag Frau Collins gesagt hat "Mach einen Dreiteiler". Und Frau Collins hat ihre Story, die sie erzählen wollte gestreeeeeeeeeckt bis zum geht nicht mehr. Das ist schade, weil es die Qualität des perfekten ersten Teils im Nachhinein schmälert.

    Meine Rezension bezieht sich auf die ungekürzte Audible-Fassung des Hörbuchs.

    Kommentare: 2
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    Livvys avatar
    Livvyvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Tribute von Panem. Flammender Zorn" von Suzanne Collins

    Das heiß ersehnte Finale, endlich fürs Ohr! Seit dem ersten Hörbuch-Teil „Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele“ war ich ein Fan von Katniss&Co.

    Nachdem Katniss aus der Arena regelrecht entführt wurde, findet sie sich im Rebellenlager in Distrikt 13 wieder. Dem Distrikt, das eigentlich vom Capitol ausgelöscht wurden war. Doch nicht nur Katniss lebt jetzt im Distrikt 13, sondern auch die letzten Überlebenden von Distrikt 12. Das wurde infolge von Katniss Flucht aus den Spielen ausgelöscht. Auch in den übrigen Distrikten sind Kämpfe und Bomben zum Alltag geworden. Der Krieg hat begonnen! Um noch mehr Verbündete zu gewinnen, um letztendlich ins Capitol einzumarschieren, soll Katniss der Spotttöbel von Distrikt 13 werden. Doch damit würde sie den Zorn von Präsident Snow nur weiter entfachen und könnte so Peetas Tod bedeuten. Denn Peeta konnte aus der Arena nicht gerettet werden und befindet sich in den Händen des Capitols.

    Der letzte Teil der Reihe ist nicht nur eines der traurigsten, sondern auch der heftigsten. Mit heftig meine ich, dass Suzanne Collins den Krieg nicht ausschmückt. Deshalb sollten die Hörer auf viele schmerzhafte Verluste gefasst sein. Genau unter diesen musste vor allem Katniss leiden, die in diesem Teil eine Charakterwandlung macht. Im ersten und zweiten Teil lernten wir eine willensstarke und kampfbereite, junge Frau kennen. Davon ist im Finale nur wenig übrig geblieben, was viele Fans kritisiert haben. Für mich unverständlich. Denn daran zeigt die Autorin, was der Krieg einem Menschen antut. Ich hätte das Hörbuch in die Ecke geschmissen, wäre es nicht so gewesen.

    Doch das wird nicht nur an Katniss gezeigt, sondern auch an Gale, an dem der Hörer viele neue Seiten entdeckt. Mir haben diese Seiten nicht gefallen, doch sie waren schlüssig. So auch die komplette Geschichte. Auch wenn ich mir wünschte, es wäre Friede-Freude-Eierkuchen, so wie die Handlung ist, finde ich sie am realistischsten.

    Für mich gibt es nur zwei Minuspunkt. Das wäre einmal die Antwort darauf, ob sich Katniss für Peeta oder Gale entscheidet. Wenn man es genau nimmt, wurde ihr die Entscheidung abgenommen und da hat die Autorin eindeutig Potenzial verschenkt. Es war für mich einer der Hauptkonflikte der kompletten Trilogie und dann wurde es so unspektakulär aufgelöst.

    Außerdem kommt am Ende ein Prolog, wie die Zukunft ist. Im Hörbuch wurde dieser Teil, soviel ich weiß, gekürzt und ich weiß nicht, ob sich meine Meinung beim Buch ändern würde, doch statt noch ein paar offene Fragen zu klären, werden eher mehr aufgeworfen. Für mich war das Hörbuch ein voller Genuss und dann ist das Ende so unbefriedigend. Entweder hätte Suzanne Collins es weglassen oder noch ein paar Sätze tippen sollen.

    Maria Koschny, die Sprecherin, hatte wie in den vorherigen Teilen Bestleistungen gebracht. Sie ist einer der Hauptgründe, wieso ich mich für die Hörbücher entschieden habe und nicht für die Bücher. Eine bessere Katniss hätte sich niemand wünschen können.
    Solltet ihr ein gutes Hörbuch suchen, dann greift zu „Die Tribute von Panem – Flammender Zorn“. Natürlich solltet ihr vorher „Tödliche Spiele“ und „Gefährliche Spiele“ schon gehört haben. ;)

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