Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele (2 MP3-CD)

von Suzanne Collins 
4,7 Sterne bei150 Bewertungen
Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele (2 MP3-CD)
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lydi_marie_kems avatar

Spannende, herzzerreißende Story in einer etwas anderen Welt!

Naddy111s avatar

Super vorgelesen !

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Inhaltsangabe zu "Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele (2 MP3-CD)"

Als das Los auf ihre kleine Schwester Prim fällt, zögert Katniss keinen Moment. Sie meldet sich an Prims Stelle für die alljährlich stattfindenden Spiele von Panem; in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von den 24 Kandidaten darf nur ein Einziger überleben!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783837306828
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Oetinger Media GmbH
Erscheinungsdatum:01.06.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    EmmaZeckas avatar
    EmmaZeckavor 2 Monaten
    Spannender Auftakt einer Trilogie

    Gestaltung
    Die Hörbücher zu Die Tribute von Panem sind sowohl in gekürzter als auch in ungekürzter Fassung erschienen. Die ungekürzte Lesung ist aber etwas später erschienen. Und deswegen entpuppt es sich als Vorteil, dass ich die Reihe erst nach fast zehn Jahren nach der Veröffentlichung des ersten Bandes für mich entdeckt habe.

    Die Trilogie wird von Maria Koschny gelesen, die in den Buchverfilmungen Jennifer Lawrence ihre Stimme leiht. Ich finde es besonders schön, dass die Hörbuchsprecherin somit sowohl in der Verfilmung als auch in der Hörbuchfassung zu hören ist.

    Bisher habe ich erst ein Hörbuch gehört, das von Maria Koschny gelesen wurde. Sie fiel mir eher als Synchronsprecherin in ein paar Filmen auf. Und hier war sie meist in Filmen zu finden, die eine lockere, leichte, humorvolle Atmosphäre transportieren.

    Da sind Die Tribute von Panem der pure Gegensatz. Hier muss Maria Koschny beweisen, dass sie auch eine ernste, bedrohliche und bedrückende Stimmung transportieren kann. Und das ist ihr hier wirklich gut gelungen. Außerdem mag ich ihre Stimmfarbe. Durch einen Charakter konnte sie auch zwischen locker leicht und ernst und bedrohlicher Interpretation wechseln, was ein sehr interessantes Zusammenspiel war. Und obwohl die Handlung nicht lustig ist, musste ich bei diesem Wechsel schon etwas schmunzeln.

    Inhalt
    Was mich sehr lange davon abgehalten hat, die Trilogie zu beginnen, war der Inhalt des ersten Bandes bzw. das, was ich über den Inhalt wusste: Die Geschichte spielt in der Zukunft. Hier sind die USA in zwölf so genannte Distrikte aufgeteilt. Und jedes Distrikt stellt einmal im Jahr zwei Teilnehmer für die so genannten Hungerspiele: Da werden die Kandidaten in eine Arena geworfen und müssen sich gegenseitig töten. Natürlich wird das alles für das Fernsehen aufgezeichnet. Und dieser Plot hat mich ziemlich frustriert, weil ich mich fragte, wie man sich so etwas ausdenken kann.

    Mit den Jahren wurde mir aber mehrfach von der Trilogie vorgeschwärmt und ich fragte mich, was es mit der Geschichte auf sich hat und ob die Handlung wirklich so voller Gewalt war, wie ich vermutete.

    Was die Gewalt betrifft, kann ich an der Stelle schon einmal eine Entwarnung aussprechen: Natürlich werden Jugendliche sterben, aber der erste Band von Die Tribute von Panem sind keinesfalls eine Vorstufe von Horrorromanen.

    Die Handlungsstränge sind übersichtlich gehalten und der rote Faden liegt auf der Hand: Kathniss und Peetah sind die Kandidaten der Hungerspeile aus Distrikt zwölf. Das Distrikt, das bei den Spielen selten den Hauch einer Chance hat. Dennoch wissen wir ja bereits, dass es die Reihe eine Trilogie ist und es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass die anderen Bände eine neue Protagonistin haben. Deswegen stellt sich die Frage: Wie schafft es Kathniss in der Arena zu überleben?

    Leider erkannte ich hier ein paar typische Merkmale der Dystopien wie beispielsweise: Die Protagonisten stammen aus ärmlichen Verhältnissen, eine Liebesbeziehung wird angedeutet, die Protagonisten müssen eine Mission erfüllen, die im Zusammenhang mit einer Kritik an dem herrschenden System zu tun hat.

    Allerdings sind das alles Merkmale, die ich Suzanne Collins nicht wirklich vorwerfen kann, weil mit Die Tribute von Panem das Genre der Dystopie eingeläutet wurde. Das wäre beispielsweise wie, wenn ich J.K. Rowling vorwerfen würde, dass sie ihre Charaktere auf ein Zaubererschule schickt.
    Die Handlung war durchaus gut verstrickt und ich habe die Geschichte auch sehr gerne gehört. Dennoch war bei mir minimal etwas die Luft raus.

    Besonders gelungen finde ich hier unsere Charaktere, weil sie keinen Rollenklischees entsprechen: Normalerweise ist es ja so, dass sich Mädchen oder Frauen in Büchern oft anpassen müssen und den Jungen bzw. Mann dabei unterstützen, die Mission zu erfüllen. Hier hingegen ist das genaue Gegenteil der Fall: Kathniss musste früh lernen auf eigenen Beinen zu stehen und für ihre Familie zu sorgen. Das hat sie nach außen hin hart gemacht. Sie hat gelernt, ihre Gefühle zu verstecken, da die Härte ihr Überleben sichert. Allerdings ist Kathniss auch sehr impulsiv und lässt sich leicht provozieren.

    Peetah ist introvertiert und konfliktscheu. Er möchte Kathniss unterstützen, aber ohne dafür zu viel Aufmerksamkeit auf sich und seine Handlungen zu ziehen. Und nun werden die beiden vom Schicksal zusammengewürfelt und müssen gemeinsam eine Mission bestehen. Es war interessant zu beobachten, wie beide aufeinander reagieren und verschiedene Aufgaben bewältigen.

    Spannung
    An sich ist der Spannungsbogen durch den Plot schon bestimmt: Wer wird die Hungerspiele überleben?
    Das Problem für mich beim Hören war: Ich wusste, dass es zwei Folgebände gibt. Daher konnte ich mich bei manchen bedrohlichen Szenen entspannt zurücklehnen, weil ich damit rechnete, zu wissen, wie das Ganze ausgeht.

    Allerdings wusste ich nicht, ob alle drei Bände in der Arena spielten. Gut gefallen hat mir auch, dass Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele an sich eine abgeschlossene Handlung hat. Wer nach diesem Band beschließt, die Reihe doch nicht zu beenden, wird nicht mit größeren Cliffhangern zurückgelassen.

    Schreibstil
    Suzanne Collins erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive und zwar aus der Sicht von Kathniss. Kathniss ist aber keine allwissende Erzählerin, was auch dafür sorgt, dass die Handlung übersichtlich bleibt und nicht allzu verstrickt ist, was aber kein Nachteil ist.

    Suzanne Collins überzeugt hier mit einem lebendigen und flüssigen Schreibstil. Sie lässt uns an Kathniss Gedanken teilhaben, sodass ihre Reaktionen auf Handlungen für uns als Leser realistisch und nachvollziehbar sind. Dennoch wird deutlich, dass Kathniss Reaktion auf bestimmte Handlungen auch damit zusammenhängt, wie sie die Situationen interpretiert. Sprich: Es gäbe auch andere Handlungsmöglichkeiten. Und dieses Element hat Suzanne Collins hier gut herausgearbeitet. Sehr gut gefallen haben mir Suzanne Collins Dialoge.

    Was ich überraschenderweise bemerkt habe ist, dass Suzanne Collins viel beschreibt, aber uns verhältnismäßig wenig erleben lässt. So lässt sie Kathniss immer wieder erzählen, wie man in ihrer Heimat vermutlich auf die Hungerspiele oder manche gezeigte Szenen reagiert. Das hätte die Autorin aber auch gut durch einen Perspektivenwechsel darstellen können, was vielleicht auch dafür gesorgt hätte, dass man die Handlungstränge besser verstricken könnte. Dennoch ist das nur ein Nebeneffekt und hat das Hören nicht negativ beeinflusst.

    Gesamteindruck
    Ich muss gestehen, dass meine Erwartungen an den ersten Band der Reihe etwas zu hoch waren. Die Entwicklungen unserer Protagonisten wurden nicht ganz deutlich herausgearbeitet, waren aber am Rande erkennbar.
    Außerdem war ich überrascht, wie viele Elemente ich aus dem Genre der Dystopie wiedererkennen konnte.

    Dennoch hat Suzanne Collins hier den soliden Auftakt einer vielversprechenden Trilogie geschaffen. Ich habe den ersten Band von Die Tribute von Panem sehr gerne gehört und vermute, dass mir die kritischen Punkte als Jugendliche wahrscheinlich gar nicht so aufgefallen wären. Ich bin sehr gespannt, wie es mit der Geschichte weitergeht.

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    lydi_marie_kems avatar
    lydi_marie_kemvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannende, herzzerreißende Story in einer etwas anderen Welt!
    Der Anfang einer schaurig guten Trilogie ...



    Das Hörbuch ist sehr schön gesprochen und hat mich bevor ich die Filme überhaupt sah, direkt in seinen Bann gezogen. 


    Katniss lebt mit ihrer Familie in Panem. Das Land ist in 12 Distrikte unterteilt, es herrscht vereinzelt Armut oder absoluter Reichtum. Jährlich finden sogenannte Hungerspiele statt. Eine Arena, in welcher 24 Jungen und Mädchen, zwei aus jedem Distrikt gegeneinander kämpfen sollen bis zum Tod. Als ihre kleine Schwester Prim per Los ausgewählt wird an den Hungerspielen teilzunehmen, meldet sich Katniss freiwillig - anstelle ihrer Schwester - als Tribut. Was folgt ist eine bizarre Darstellung der Hungerspiele, ihrer Vorbereitung und Durchführung. Wer wird mit Katniss für ihren Distrikt kämpfen? Wird sie es schaffen zu gewinnen und den anderen zu entkommen? 

    Die Trilogie ist eine meiner liebsten Bücher und Hörbücher. Anfangs war ich etwas skeptisch, da die Schilderungen teils schon ganz schön bizarr sind und manchmal auch einfach unvorstellbar. 

    Die Charaktere werden sehr gut beschrieben und die Spannung zu jeder Zeit sehr gut gehalten. Man fühlt als Leser mit den einzelnen Charakteren und möchte sie manchmal gerne schütteln oder ihnen einfach nur helfen. 

    Das Hörbuch bietet viele Stunden sehr gute Unterhaltung, Ich habe es bestimmt schon 100x gehört, inklusive der anderen Teile, und nehme es mir regelmäßig wieder vor. 

    Absolut empfehlenswert! 


    "Spannende, herzzerreißende Story in einer etwas anderen Welt!"

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    Nelebookss avatar
    Nelebooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr packend!
    Total fesselnd!

    Teil 1

    Inhalt: "Als das Los auf ihre kleine Schwester Prim fällt, zögert Katniss keinen Moment. Sie meldet sich an Prims Stelle für die alljährlich stattfindenden Spiele von Panem; in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von den 24 Kandidaten darf nur ein Einziger überleben!"

    Cover: Das Cover finde ich ansprechend, etwas geheimnisvoll und passend zum Genre.

    Sprecherin: Sie hat eine angenehme Stimme, der ich sehr gerne zugehört habe.

    Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Sie war von Anfang an interessant und nach ein paar Minuten auch sehr fesselnd, was sich bis zur letzten Minute gehalten hat. Ich wollte gar nicht aufhören weiter zu hören, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Es war sehr spannend und eine interessante Welt, die die Autorin hier geschaffen hat. Es ist fantasievoll, aber auch sehr erschreckend und bedrückend.

    Fazit: Das Hörbuch ist fesselnd, interessant, kurzweilig und sehr gut vorgelesen. Ich kann es jedem Jugendbuchfan empfehlen.

    (c) Nelebooks

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    Mildredladys avatar
    Mildredladyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Panem ist für mich Premiumfantasy, die mich und meine Kinder berührt.
    Panem ist für mich Premiumfantasy, die mich und meine Kinder berührt.

    Panem ist für mich Premiumfantasy, die mich und meine Kinder berührt. 

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    kleeblatt2012s avatar
    kleeblatt2012vor 2 Jahren
    Tödliche Spiele


    Als Prim als Kandidatin für die 74. Hungerspiele ausgelost wird, meldet sich ihre Schwester Katniss Everdeen an ihrer Stelle als freiwilliger Tribut. Zusammen mit Katniss muss der Junge Peeta ebenfalls für den 12. Distrikt an den Spielen teilnehmen. Sieger ist derjenige, der die Spiele überlebt. Es gibt keine Regeln, alles ist erlaubt. Katniss weiß, dass es nur einen Gewinner geben kann und sie 23 weitere Spieler aus den 12 Distrikten zum Feind hat. Und sie weiß, dass sie sich nicht gegen das Kapitol auflehnen darf und doch hat sie keine andere Wahl, als zu versuchen, dieser Ungerechtigkeit ein Ende zu bereiten. Sie weiß nicht, wem sie vertrauen kann. 

    Die Bücher habe ich verschlungen. Und auch die Filme, die ich dieses Jahr erst alle sehen durfte, konnten meiner Faszination für diese dunkle Dystopie keinen Abbruch tun. Und mein "Wissen" über die Reihe nun mit den Hörbüchern aufzufrischen, war fast ein Muss.

    Und so begann ich mit dem ersten Hörbuch "Tödliche Spiele". Und war gleich positiv überrascht. Denn schon nach kurzem Vorlesen der Sprecherin Maria Koschny war ich total gefangen, unter anderem auch, weil die Sprecherin die Synchronstimme von Jennifer Lawrence ist, die die Katniss in den Filmen spielt.

    Und da sie mir von der Stimme her bekannt vorkam, bin ich nach kurzer Recherche auch darauf gestoßen, dass sie schon "Phantasmen" von Kai Meyer als Hörbuch eingelesen hat und ich dieses ziemlich zu Anfang des Jahres gehört hatte.

    Zur Story an sich brauche ich wahrscheinlich nicht mehr viel zu sagen. "Die Tribute von Panem" ist einer der bekanntesten Dystopien, wenn nicht sogar der Anfang der großen Welle, die uns danach überschwemmt hat. Es folgten einige sehr gute, einige weniger gute und viele sehr schlechte Nachfolger. 

    Die ungewöhnliche Story ist detailreich beschrieben. Vor allem Katniss Kampf ums Überleben, ihr Einfallsreichtum, ihr Mut und ihre Liebe zu ihrer Schwester. Hier bringt die Sprecherin es natürlich sehr gut rüber, wie sich Katniss fühlt. Schließlich hat sie ja die Rolle der Jennifer Lawrence in den Filmen synchronisiert. Und so gab es bestimmt den ein oder anderen Gefühlsausbruch, den sie mit in das Hörbuch einfließen lassen konnte. 

    In einfachen, aber wirkungsvollen Worten nimmt die Autorin einem mit auf die Reise in die Arena, man leidet mit Katniss und den anderen Kandidaten, freut sich über Erfolge, trauert um die Verstorbenen.

    Fazit:
    Mit Liebe zum Detail und einer ungewöhnlichen Story hat sich die Autorin mit diesem Geschichte einen verdienten Platz in den Bestsellerlisten geschaffen. Das Hörbuch dazu ist eine perfekte Ergänzung. 

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    Aglayas avatar
    Aglayavor 2 Jahren
    Spannend trotz fehlenden Überraschungen

    „Die Tribute von Panem“ spielt in einer nicht näher definierten Zukunft in Nordamerika. Die heutige Gesellschaft existiert nicht mehr, stattdessen wird ein Grossteil der Bevölkerung von einer kleinen Elite, die in der Hauptstadt, dem Kapitol, lebt, dominiert und wie Sklaven gehalten. Jedes Jahr müssen je zwei Jugendliche aus den 12 Arbeiterdistrikten als Tribute in den sogenannten „Hunger Games“ um Leben und Tod kämpfen. Nur einer kommt lebend aus der Arena heraus, hat dann aber für den Rest seines Lebens ausgesorgt.

    Die Geschichte wird von der Protagonistin Katniss in der Ich-Perspektive in der Gegenwart erzählt. Im Grunde ist Katniss eine normale 16-jährige, die verwirrt ist über ihre Gefühle gegenüber den Jungs, sauer auf ihre Mutter ist und einen Hass auf „das System“ mit sich trägt. Nur dass sie, im Gegensatz zu den meisten 16-jährigen, die ich kenne, auch gute Gründe dafür hat. Ihre Mutter ist nach dem Tod ihres Ehemannes in eine Depression verfallen, die beinahe zum Hungertod der ganzen Familie geführt hat. Das System zwingt sie dazu, in brutalen Spielen, die zur Unterhaltung der Elite und der Erniedrigung der „Arbeiterklasse“ dienen, andere Jugendliche zu töten und um zu überleben, muss sie der Nation Gefühle für einen der anderen Teilnehmer, den sie kaum kennt, vorspielen. Katniss war mir gleich sympathisch, ihre Gefühle und auch ihr Verhalten konnte ich zum grössten Teil nachvollziehen und ich konnte gut mit ihr mitfühlen. Perspektivenbedingt erfährt der Leser über die anderen Figuren nur, was Katniss über sie denkt oder direkt miterlebt.

    Die Handlung bietet keine grossen Überraschungen. Da bekannt ist, dass es sich bei „Die Tribute von Panem“ um eine Trilogie handelt, bei der Katniss die Hauptrolle spielt, lässt sich das Ende schon sehr früh voraussagen (im Grunde sogar vor Lektürebeginn). Dennoch fand ich das (Hör-)Buch keinen Moment langweilig. Die Autorin Suzanne Collins schafft es, das düstere, karge Leben im Distrikt 12 und die bedrohliche Atmosphäre in der Arena eindrücklich rüberzubringen, sodass ich von Beginn weg gefesselt war.

    Die Geschichte handelt in erster Linie von Jugendlichen, die Erwachsenen spielen nur eine Nebenrolle. Daher gehe ich davon aus, dass sich besonders Jugendliche von dieser Dystopie angesprochen fühlen. Allzu jung oder sensibel sollte der Leser aber nicht sein, das Buch enthält einige ziemlich brutale und auch erschreckende Szenen, die Stimmung ist allgemein sehr düster. Der Schreibstil ist eher einfach gehalten, mit kurzen Sätzen und einem nicht allzu grossen Vokabular.

    Die Sprecherin für die Hörbuchversion, Maria Koschny, wurde in meinen Augen sehr gut ausgewählt, ihre Stimme fand ich sehr passend für die Protagonistin Katniss (auch wenn ihre Stimme doch merklich höher ist als diejenige von Jennifer Lawrence, die Katniss in der Verfilmung spielt). Zwischen den Kapiteln wird Musik eingespielt, die die Stimmung der Geschichte gut aufnimmt.

    Wer sich nun fragt, wieso ich bei so vielen positiven Aspekten keine Top-Wertung vergebe, dem sei folgendes geantwortet: ich fand das Buch zwar sehr gut, in meinen Augen wurde aber das Potential nicht vollkommen ausgenutzt. Vor allem bei der Gefühlswelt von Katniss hätte noch mehr dringelegen. Mehr Verzweiflung, mehr Zerrissenheit zwischen dem was sie fühlt und dem, was sie tun muss. Mehr Hinterfragen, was das alles soll. So erschien mir die Protagonistin stellenweise etwas zu passiv, mehr beobachtend als wirklich fühlend. Auch verpasst es die Autorin, den anderen Tributen Tiefe zu verleihen, sodass ihre mir Tode (mit einer Ausnahme) nicht nahe gingen.

     

    Mein Fazit

    Trotz fehlenden Überraschungen spannende Handlung mit sympathischer Protagonistin. Die passende Sprecherin macht das Hörbuch zum Genuss.

     

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    Svenjas_BookChallengess avatar
    Svenjas_BookChallengesvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine meiner absoluten Lieblings-Dystopien!
    Mögen die 74. Hungerspiele beginnen!

    Geschichte und Erzählstil:
    Suzanne Collins dystopische Welt finde ich nach wie vor einfach großartig und genial. Sie schafft ein Szenario, das nicht nur durchaus vorstellbar und dabei absolut grausam und furchteinflößend ist, sondern das in seiner Struktur auf den Diktaturen der Geschichte fußt. Das Kapitol, eine prächtige und beinahe groteske Metropole in der Mitte der 12 Disktrite, in denen Angst, Hunger und Elend regieren, und an der Spitze Präsident Snow - ein gefürchteter Alleinherrscher, der seine Feinde eliminiert, bevor sie ihm zu gefährlich werden und seine Untertanen unterjocht und durch Angst und Hoffnung kontrolliert. Die Spitze des Eisbergs sind die sogenannten Hungerspiele. Sie sind (man kann es nicht anders sagen) ein geniales und effizientes Mittel, um die Bevölkerung in Schach zu halten, jeden noch so kleinen Akt der Rebellion im Keim zu ersticken und gleichzeitig, den Menschen Hoffnung zu geben - Hoffnung auf ein Leben in Frieden. Ein erschreckendes Szenario und ein ausgeklügelter Plot, der Die Tribute von Panem für mich einzigartig und originell macht. Die Idee hinter der Geschichte hat mich von Anfang an fasziniert und gefesselt.
    Natürlich ist das ganze Drumherum nichts wirklich Neues: Mit ihrem heldenhaften Verhalten während der "Ernte" (ich finde den Begriff in diesem Zusammenhang übrigens überaus schaurig) tritt Katniss unbewusst eine Welle los und wird zum Symbol eines noch lediglich schwelenden Widerstands. Sie gibt den Menschen neue Hoffnung und den Mut, sich vielleicht doch irgendwann gegen das Kapitol und den Präsidenten aufzulehnen und wird somit ungewollt zum Rebell. Was mir aber sehr gut gefallen hat, ist, dass Katniss keineswegs das perfekte Mädchen ist. Da die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird, kann man als Leser in ihren Kopf schauen und sieht so all ihre Zweifel und Ängste. Katniss ist auf der einen Seite mutig und stark und tut, was sie tun muss, um zu überleben. Auf der anderen Seite ist sie vor allem sozial oftmals etwas unbeholfen und so unterlaufen ihr hin und wieder auch dumme Fehler, die sie das Leben kosten könnten, wenn sie nicht ab und an so viel Glück hätte. Das macht sie echt und sympathisch: Sie ist zu 100% ein 16-jähriges Mädchen, das zu schnell erwachsen werden musste und das eben nicht immer alles richtig macht.
    Peeta hingegen ist das ganze Gegenteil von Katniss - er ist ein Publikumsmagnet, der weiß, was er tun und sagen muss, um die Menschen auf seine Seite zu ziehen. Und trotzdem ist er ein sympathischer Charakter, denn man spürt, dass seine Gefühle für Katniss von Anfang an nicht gespielt, sondern echt sind. Ich mag es allerdings, dass die Liebesgeschichte nicht im Vordergrund steht, sondern eher so nebenbei läuft und der Fokus wirklich auf den Spielen liegt. Ich fand alle Teile durchgehend interessant: Sowohl die Szenen bis zur Ernte in Distrikt 12, die einen an bisschen an das Leben im Mittelalter denken lassen, als auch im starken Kontrast dazu das Kapitol, wo die Menschen im Luxus schwelgen, und schließlich die eigentlichen Spiele, die definitiv blutiger und grausamer sind, als ich es erwartet hätte. Dieser Teil ist besonders packend und manchmal kommt man kaum zu Atem. Auch beim Hören konnte ich mich von der Geschichte kaum lösen und habe von Anfang bis Ende mit Katniss und Peeta mitgefiebert.
    Auch die übrigen Figuren sind Collins großartig gelungen. Effie und Katniss' Stylisten-Team sind so wunderbar grotesk und abgedreht und wirken so fehl am Platz in dieser grausamen Welt - was der Geschichte aber einen interessanten Touch gibt. Und natürlich Haymitch, den die Spiele ganz offensichtlich zerstört haben, der mit seiner flapsigen Art aber trotzdem liebenswert ist und den man auch allein deswegen gern hat, weil er Katniss' Potenzial erkennt und schließlich alles tut, um ihr zum Sieg zu verhelfen. Einer meiner Lieblingscharaktere in Tödliche Spiele ist allerdings Rue. Sie hat zwar nur eine relativ kleine Rolle, aber ich fand es sehr bewegend, wie Katniss in der Arena mit ihr Freundschaft schließt und sich mit ihr verbündet. Und sie schließlich wirklich ins Herz schließt.

    Collins Schreibstil hat mir auch von Anfang an gefallen, denn er ist leicht verständlich, aber nicht zu jugendlich und simpel, sodass die Geschichte durchweg spannend ist. Und ich liebe die düstere Welt, die sie mit ihren Worten erschafft. Bei vielen Dystopien habe ich das Problem, dass ich mir die jeweilige Welt nicht wirklich vorstellen kann und mir das Ganze zu abstrakt ist. Bei Panem ist das überhaupt nicht der Fall. Panem hatte ich beim Lesen/Hören durchweg vor Augen und hatte das Gefühl, dieses grausame Land durch Katniss' Augen zu sehen - was natürlich auch auf die blutigen (für ein Jugendbuch, das bei Oetinger erschienen ist, tatsächlich ziemlich blutig) Spiele zutrifft. Und das ist es, was ich an Suzanne Collins' Dystopie so faszinierend finde.

    Sprecher:

    Absolut genial: Die Tribute von Panem wird von Maria Koschny gelesen. Ich kenne sie bereits als Sprecherin von David Safiers 28 Tage lang, aber was noch viel wichtiger ist: Sie ist die Synchronstimme von Jennifer Lawrence. Und natürlich ist die Hörbuchfassung daher, abgesehen von der Geschichte, der absolute Oberhammer. Für mich war Maria Koschnys Stimme schon bevor ich das Buch gelesen hatte die von Katniss und deswegen nimmt man ihr die Geschichte von vorne bis hinten ab. Sie verkörpert Katniss einfach nur perfekt und bringt ihre Emotionen und Ängste sehr authentisch zum Ausdruck. Maria Koschny versteht es, mit ihrer Stimme zu arbeiten, sie je nach Situation anders klingen zu lassen. Und damit macht sie das Hörbuch zum Hochgenuss!
    Mein Fazit:

    Die Tribute von Panem ist immer noch meine absolute Lieblings-Dystopie. Suzanne Collins' düstere Zukunftsvision hat mich von Anfang an fasziniert - das grausame Panem, die Spiele und die einzigartigen Charaktere machen die Geschichte für mich zu einem großartigen Jugendbuch. Und ich kann euch nur empfehlen, euch die Hörbuchfassung, gelesen von Jennifer Lawrence' deutscher Synchronstimme Maria Koschny, anzuhören. Es ist ein Genuss!

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    rebells avatar
    rebellvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach Hammer!
    Ein packendes Hörbuch, das Süchtig macht...

    Inhaltsangabe:
    Als Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester für die Spiele von Panem ausgelost worden ist, meldet sie sich freiwillig – wohl wissend, dass sie damit ihr Todesurteil unterschreibt. Denn es darf nur einer überleben bei diesem grausamen Ritual in der fernen Zukunft Nordamerikas. Noch weiß sie nicht, dass sie Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, gegenüber stehen wird. Wird einer den anderen töten, um selbst zu überleben? Da geschieht das Wunder: Peeta scheint ihr Leben retten zu wollen.


    Da ich die Tribute von Panem Filme schon alle kenne, war ich gespannt wie Nah sie an der Buchvorlage sind. Ich bin überrascht wie Nah sie dem Original kommen. Klar sind manche Details anders, aber alles wichtige wurde kaum oder gar nicht verändert. Auch das ich die Filme zuerst gesehen habe hat meiner begeisterung für die Hörbücher nicht gemildert. Ich konnte nochmal in den Anfang der Geschichte eintauchen und sie neu erleben. Was ja oft nicht der Fall ist....
    Die Stimme von der Leserin Maria Koschny passt meiner Meinung nach Perfekt zu Tribute von Panem Hörbuch! Ihre Stimme ist angenehm und lässt einen komplett in die Welt von Katniss eintauchen. Sie lässt die Gedanken und Gefühle von Katniss leben....
    Die Story selber ist einfach Packend. Eine Zukunftsgeschichte mit viel Biss und erschreckenden Geschehnissen. Man stürzt von einem Gefühlschaos in das andere und auch die Umgebung wird sehr detailliert beschrieben. Das erste Hörbuch macht genau wie der erste Film süchtig!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Fesselnd und tragisch, aber dennoch mit Happy-End, glaubt man zumindest…

    Ich habe das Buch als Hörbuch angehört.


    Inhalt:
    Das Reich „Panem“, ehemals Nordamerika, ist unterteilt in 13 Distrikte, wobei es Distrikt 13 wegen eines Aufstandes der Bevölkerung vor 74 Jahren nicht mehr gibt, es wurde dem Erdboden gleich gemacht. Neben den Distrikten gibt es das prächtige, glänzende Kapitol, sozusagen das Regierungsviertel Panems.
    Die Regierung veranstaltet nun einmal jährlich die Hungerspiele, um die Bevölkerung Panems an den Aufstand zu erinnern und dazu anzuhalten, keinen neuen Aufstand zu planen. Für die Hungerspiele werden 24 Tribute, aus jedem Distrikt je ein Junge und ein Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren, durch ein Los aus allen in Frage kommenden Jugendlichen ausgewählt, in eine Arena gepfercht auf dass zuletzt bloß noch ein einziger Tribut lebe. Bei den 74. Hungerspielen lernt die Regierung aber schlussendlich eine scharfe Lektion: Das System ist instabil!!! Wie genau es das lernt? Lest oder hört selbst…

    Sprachlich ist mir sofort aufgefallen, dass nicht in der Vergangenheitsform geschrieben ist, sondern in der Gegenwart. Dadurch habe ich alles noch intensiver empfunden, denn es passier jetzt gerade, es passierte nicht weit vorher. Es wird aus der Ich-Perspektive der Protagonisten Katniss erzählt. Durch die ausführliche Beschreibung ihrer Gedanken konnte ich mich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen und habe mit ihr gefürchtet, gebangt, gehofft…
    Sehr gut finde ich die Unterteilung der Geschichte. Neben der Einteilung in Kapitel ist das Buch in drei größere Teile unterteilt, die mir immer Orientierung gegeben haben, an welchem Punkt der Geschichte ich mich gerade befinde.
    Die Autorin schafft es meisterlich, das ganze Buch über die Spannung zu halten. Schon in den ersten Paar Kapiteln ist das Buch geladen durch Erklärung aus Katniss Leben und den ihr alltäglich drohenden Gefahren. Als dann die eigentliche Handlung beginnt, spannt sich der Spannungsbogen fast bis ins Unerträgliche und erlaubte mir keinerlei Verschnaufpause…

    Die Charaktere sind allesamt sehr gut konstruiert, ich hatte nie das Gefühl, Papierfigürchen gegenüberzustehen. Alle Personen könnten, so denn das entsprechende Staatssystem vorläge, tatsächlich reale Menschen sein.

    Gelesen wird das Buch von Maria Koschny, der deutschen Stimme der Katniss Everdeen aus den Verfilmungen. Die einzelnen Kapitel sind durch die Einspielung von instrumentaler Musik voneinander getrennt, so dass man als Zuhörer weiß, wann ein neuer Abschnitt beginnt. Maria Koschny hat eine hervorragende Begabung, die Gesprächsteile zu betonen, die Angst der Protagonistin in ihre eigene Stimme zu legen, aber auch, die erzählenden Teile geheimnisvoll zu sprechen und damit immer wieder Spannung – und bei mir nicht nur einmal Gänsehaut zu erzeugen.

    Insgesamt: Top Buch, definitiv lesenswert und einfach nur Spitze.

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    LittleDragonsLibrarys avatar
    LittleDragonsLibraryvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Grandioser Auftakt mit viel Spannung, Liebe & Action!
    Grandioser Auftakt mit viel Spannung, Liebe & Action!

    Lieblingszitat: “Wenn ich wetten dürfte, dann würde ich auf dich setzen.” (Cinna zu Katniss)

    Meine Rezension:

    Alljährlich veranstaltet Panem in seiner Hauptstadt Kapitol die Hungerspiele: ein Spiel um Leben und Tod, der Sieger erhält genug Geld und Nahrung für sich und seine Familie, um besser leben zu können. Jeder der zwölf Distrikte muss mit 2 Spielern, die per Losverfahren gewählt werden, an dieser Strafe teilnehmen. Mit jedem Lebensjahr steigt die Anzahl der eigenen Lose automatisch im Lostopf, wenn jemand Hilfe in Form von Nahrung anfragt und seine Tesserasteine eintauscht, landen zusätzliche Lose im Lostopf. Katniss Everdeen und ihr Distrikt sind also deutlich benachteiligt, aufgrund der schlechten Versorgung.

    Katniss ist sechzehn und wohnt in Panem’s 12. Distrikt. Sie ist seit dem ihr Vater verunglückte für die Versorgung ihrer Familie zuständig und schlägt sich als Jägerin und Händlerin durch. Peeta Mellark, den Bäcker-Sohn, kennt sie schon ihr ganzes Leben lang und wie der Zufall so will, werden Peeta und Katniss’ kleine Schwester Prim während der Zeremonie in die grausamen Hungerspiele gewählt.

    Um ihre Schwester zu schützen bittet Katniss darum, als Ersatz teilnehmen zu dürfen. Danach beginnt das Training als Vorbereitung auf die Hungerspiele, dabei lernen sich die Spieler flüchtig kennen und werden der Öffentlichkeit präsentiert. Jeder der Spieler kann durch Sponsoren während des Spieles Geschenke in Form von Medikamenten, Nahrung oder ähnlichem erhalten, aber eben nur wenn er sich behauptet gegen die anderen und Fans bekommt.

    Peeta nennt Katniss in einem Interview seine Freundin und von da an sind die beiden ein Zuschauermagnet, so etwas hat es in den ganzen Spielen noch nicht gegeben, dass ein Pärchen teilgenommen hat. Denn nur einer kann gewinnen! Katniss hat allerdings in Gale so etwas wie einen Freund, der nun seine Freundin um ihr Leben kämpfend von zu Hause aus auf den Bildschirmen und Leinwänden in Panem beobachten muss.

    Diese Geschichte hat mich schon sehr schnell gefesselt, ich wollte unbedingt wissen, was genau während der Hungerspiele passiert und wollte nun den weltweiten Hype um diese Bücher und Filme verstehen. Der Autorin ist da wirklich ein Meisterwerk gelungen, wenn die anderen beiden Teile auch so spannend sind, werde ich wohl auch die nächsten Nächte lesend verbringen. Ganz neu ist die Story natürlich nicht, Turniere in denen nur einer gewinnen kann, in dem er die anderen bekämpft, das habe ich schon öfter mal gelesen oder gesehen. Was ich sehr gelungen fand, war die Erläuterung der verschiedenen Distrikte und ihre Rolle in dem Kastenwesen Panems. Diese riesigen Unterschiede zwischen Arm und Reich, die oberen Distrikte (Karriereros) werden ja auch ihr Leben lang auf die Hungerspiele vorbereitet, die ärmeren Spieler werden ins kalte Wasser geworfen, wenn sie nicht schon vorher jagen mussten, um zu überleben. Die Darsteller fand ich überaus authentisch und konnte besonders Peeta direkt in mein Herz schließen, bei Katniss dauerte es ein bißchen länger, da sie mir anfangs sehr egoistisch vor kam. Dabei verwendet Collins einen lockeren und einem Jugendbuch durch aus passenden Schreibstil, der aus der Ich-Perspektive von Katniss Erlebnissen berichtet.

    Viel mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, reist selbst nach Panem und übersteht die Hungerspiele hoffentlich lebend. Viel Glück! 

    Fazit: Grandioser Auftakt einer Jugendbuch-Trilogie, mit sehr sympathischen Figuren, viel Spannung, Liebe & Action!

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    Anne24s avatar
    Hallo! Ein Freund von mir (25 Jahre) ist beruflich viel mit dem Auto unterwegs. Daher habe ich ihm eine Liste mit guten Hörbüchern erstellt, hauptsächlich Thriller, damit er während der Fahrt nicht einschläft :-) Meine absolute TOP-Empfehlung wären eigentlich die Tribute von Panem, doch nun ist mir so aufgefallen, dass das ja eher von LeserINNEN gelesen/gehört wird. Warum eigentlich?! Nur weil es eine Liebesgeschichte enthält? Diese steht meiner Meinung nach nicht mal im Vordergrund. Würdet ihr es trotzdem empfehlen? Bin mir ziemlich unsicher. Was sagen denn die männlichen Leser unter euch dazu? Würde mich echt interessieren...
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