Mockingjay

von Suzanne Collins 
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Mockingjay
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Positiv (304):
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Kann man noch irgendwem vertrauen? Sehr spannend!

Kritisch (24):
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Mockingjay was nothing but a bloodbath. If you're into pointless deaths and gratuitous violence, then this book is for you.

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Inhaltsangabe zu "Mockingjay"

The third book in Suzanne Collins's phenomenal and worldwide bestselling Hunger Games trilogy is now available in paperback. "My name is Katniss Everdeen. Why am I not dead? I should be dead." Katniss Everdeen, girl on fire, has survived, even though her home has been destroyed. There are rebels. There are new leaders. A revolution is unfolding. District 13 has come out of the shadows and is plotting to overthrow the Capitol. Though she's long been a part of the revolution, Katniss hasn't known it. Now it seems that everyone has had a hand in the carefully laid plans but her. The success of the rebellion hinges on Katniss's willingness to be a pawn, to accept responsibility for countless lives, and to change the course of the future of Panem. To do this, she must put aside her feelings of anger and distrust. She must become the rebels' Mockingjay - no matter what the cost.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780545663267
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:398 Seiten
Verlag:Scholastic Inc.
Erscheinungsdatum:25.03.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.10.2010 bei Scholastic Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Lonechastesouls avatar
    Lonechastesoulvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mockingjay was nothing but a bloodbath. If you're into pointless deaths and gratuitous violence, then this book is for you.
    A total disappointment.

    My goodness. I finally done it, I finished this book...took me forever but I'm done, trying to finish this book felt like a chore. When reading for enjoyment starts feeling like a chore, that's the ultimate sign that I dislike the book. Well, about 90% of the book.

    This book was REALLY anti-climactic, filled with so many disappointments I lost count.

    A REAL disappointment of this book: Katniss herself. The many characters' deaths were so rushed and pointless. The love triangle wasn't well played out. First of all, I'm getting a bit tired of reading about love triangles -- especially in novels where there's a much greater plot present. But I'll admit, I was on Team Gale throughout the series, because he was strong and resilient and resourceful and caring. There was this attractive manly quality about him and he was so in sync with Katniss. But towards the end of this novel, I didn't care about Katniss's love life and who she ended up with, because everything seemed like such a hopeless, depressing mess that there was no point. I also hated how she kept flip-flopping and toying with both Gale and Peeta.

    I don't know, maybe I set my expectations too high.

    But Mockingjay was nothing but a bloodbath. If you're into pointless deaths and gratuitous violence, then this book is for you. Everything in this book was gratuitous and over the top, from the angst to the ridiculous romantic interludes in the middle of battle scenes, and from the gore violence to the stupid, overly-disgusting deaths of several characters who did not need to die.

    Mockingjay was a great big depressing flop. The ending is a crap shoot, and that epilogue was bullshit.

    Sorry.

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    Maggi90s avatar
    Maggi90vor 3 Jahren
    Guter Abschluss

    Endlich habe auch ich den dritten und letzten Teil der Panem Trilogie zuende gelesen.

    Ich fand den Abschluss der Trilogie an sich sehr stimmig und gelungen.
    Nachdem Katniss nun am Ende des zweiten Bandes erfährt, dass Distrikt 12 nicht mehr exisitiert, lebt sie nun im lange verlassen geglaubten Distrikt 13 wo die Rebellen unterirdisch die Revolution planen.

    Man versucht mehr Verbündete zu finden und vor allem die Leute aus den oberen Distrikten zu überzeugen.
    So entsteht vorerst ein politischer Krieg der bald auch physische Auseinandersetzungen mit sich zieht, die ganz im Sinne der vorangegangen Hungerspiele sind.

    Ich finde, dass hier eine gute Mischung aus fröhlichen, dramatischen und traurigen Momenten gefunden wurde und alles an sich sehr realistisch wirkt.
    Der Krieg fordert seine Opfer in Form von Verlusten, Schmerzen und Ängsten und es wird einem nicht das Happy End vorgesetzt, was man sich vielleicht wünscht, was aber einfach nicht realistisch wäre.
    Lediglich das Nachwort fand ich etwas übertrieben und zu viel des Guten, daher ein Sternchen Abzug ;)

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    Christl1s avatar
    Christl1vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Liebe die Serie, zwischen 'MOCKINGJAY' und 'DIVERGENT' hin & her gerissen. Es ist 'DYSTOPIA' sehr dunkel. Wer will lieber in's LICHT ?
    Handlungen mit Konsequenzen...

    Die dunklen Welten von 'Dystopia' Serien, mit ihren gnadenlosen Grausamkeiten, sagen bereits mit dem Titel teilweise an was da vor sich geht. Dysfunctional, often severely oppressed societies, bring forth the odd heroine strong enough to withstand physical and or metal cruelty and thus is not only chosen to become a leader of the pack, but often chooses by herself, to even rise way above. 

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    Christl1s avatar
    Christl1vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Liebe die Serie, zwischen 'MOCKINGJAY' und 'DIVERGENT' hin & her gerissen. Es ist 'DYSTOPIA' sehr dunkel. Wer will lieber in's LICHT ?
    THE LIGHT PREVAILS....

    MOCKINGJAY is flying without a compass through the darkness...

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    Miserables avatar
    Miserablevor 4 Jahren
    Der Mockingjay lebt

    Nachdem das Capitol Distrikt 12 zerstört hat, gibt es kein Zurück mehr. Katniss ist zum Gesicht der Rebellion geworden. Aber kann sie der Rolle des Mockingjay gerecht werden, wenn es in die entscheidende Schlacht geht und sie sich nicht sicher sein kann, dass die Seite, auf der sie steht, die bessere ist?

    Das fulminante Ende der Tribute von Panem ist für mich leider der schlechteste Teil der Reihe. Das soll nicht heißen, dass der Band schlecht ist; die anderen beiden fand ich meisterhaft, dieser hier hat nur ein paar Schwächen mehr.

    Katniss wird wie gewohnt von einer Situation in die andere geworfen und weiß gar nicht so ganz, was um sie herum passiert. Sie soll das Gesicht der Revolution sein, dabei hat sie viel, was sie erst einmal verarbeiten muss. Ihre Heimat ist auf ewig zerstört, ihr Stylist Cinna getötet und Peeta als Geisel gefangen genommen worden. Katniss muss annehmen, dass das meiste ihretwegen passiert ist. Zu Beginn des Buches (und eigentlich den gesamten Band über) ist sie ein psychisches Wrack. Sie hat Angst, überhaupt noch irgendetwas zu machen, weil sie weiß, dass jeder Schritt ihrerseits den Tod einer geliebten Person bedeuten könnte. Deswegen verkriecht sie sich zu Anfang. Sie weigert sich, an schwerwiegenden Entscheidungen teilzuhaben und die Rebellion voranzutreiben. In dieser Situation wird deutlich, wie jung Katniss noch ist. Mit 17 Jahren hat sie schon mehr Menschen sterben sehen, als sie sollte. Zu wissen, dass viele nur ihretwegen gestorben sind, ist umso härter.
    Viele bemängeln ihre Indifferenz zu Anfang, ich finde sie mehr als passend. Zwar ist es manchmal nervig, wenn sie sich in einem abgelegenen Raum verkriecht anstatt die Handlung voranzutreiben, aber es passt zu ihrem Charakter. Sie ist eine Heldin wider Willen, die noch nie regelkonform gewesen ist. Deswegen fällt ihr die Umstellung so schwer.

    Distrikt 13 ist die Alternative zum Capitol. Aber ist er wirklich besser als das Capitol? Wird Coin eine bessere Herrscherin sein als Präsident Snow? Sehr gut gelungen finde ich, dass Collins hier keine Entscheidung trifft. Distrikt 13 ist nicht der perfekte Staat, der die Welt einen wird und alles wieder gut macht. Wie überall gibt es auch hier Intrigen und Mittel zum höheren Zweck. Bis zum Ende wird nicht unbedingt geklärt, ob 13 unter Coin die bessere Lösung ist. Dass sich beide Parteien mehr ähneln, als man denkt, zeigt sich in der Berichterstattung vom Krieg, die stark an die Fernsehauftritte für die Hungerspiele erinnern. Katniss wird in eine hübsche Rüstung geschickt und posiert für Propaganfilmchen, die die Rebellen anheizen und ermutigen sollen. Die Menschen ergötzen sich an Katniss' Leid, wenn sie ein Krankenhaus mit Kriegsopfern besucht. Wie pervers müssen Zuschauer sein, um sich so etwas anzusehen? Und doch sehen wir vor allem dieser Tage Kriegsaufnahmen von der ganzen Welt. Tun uns die Leute leid? Ja. Versuchen wir aktiv, etwas daran zu ändern? Nein. Wir sitzen gemütlich zu Hause und freuen uns insgeheim, dass es uns so gut geht.
    Jaaaaa, ich liebe Gesellschaftskritik :)

    Ich finde den Abschlussband viel härter als die vorherigen. Warum? Nicht nur gibt es ein paar brutale Tode (z.B. die Reptilien Mutts), nein, Katniss muss vor allem auf psychischer Ebene ziemlich viel leiden. Was ihr und Peeta da passiert, ist mehr als pervers und grausam. Die beiden tragen bleibende Schäden davon und werden sich wohl nie vom Captiol erholen können. Auch der zweite Teil war schon auf dieser Schiene ganz gut dabei (Angriff der Jabberjays), doch hier wird es echt sehr hässlich. Amazon sagt mir, dass das empfohlene Lesealter 14 beträgt. Vielleicht sind 14-jährige nicht ganz in der Lage, die Tragweite solch psychischer Folter zu begreifen, aber ich würde meine kleine Schwester ungerne so etwas lesen lassen. Im Gegensatz zum ersten Buch gibt es da eine deutliche Steigerung.

    Handlungstechnisch fand ich, dass es etwas sehr langsam voran geht. Damit meine ich nicht die Phase, wenn Katniss unentschlossen in der Ecke sitzt. Viel langatmiger finde ich die Szenen in der Stadt. Dieses Empfinden wird für mich dadurch unterstüzt, dass ich mir manche Stellen nicht so gut vorstellen konnte (z.B. die Kanalisation inklusive der Flucht vor den Mutts). Es hat sich alles ein bisschen gezogen, und ich hätte es gut gefunden, wenn da an ein paar Stellen gespart worden wäre.

    Ich habe schon von vielen Seiten gehört, dass das Ende der Reihe nicht so gut sei. Ich persönlich finde es sehr gelungen, jedoch auch ziemlich abrupt. Am Ende kommt alles Schlag auf Schlag, und plötzlich ist das Buch zu Ende. Da hätten es wieder ein paar Seiten mehr getan (die im Mittelteil hätten gestrichen werden können ;) ), um den Abschluss etwas runder zu machen.
    Die Reihe endet nicht unbedingt positiv, aber das habe ich auch nie erwartet. Panem ist eine schreckliche Zukunftsvision, in der Menschen um die kleinsten Fetzen kämpfen müssen. Wenn am Ende plötzlich alles super-duper gewesen wäre, hätte ich das umso befremdlicher gefunden. Für mich ist das Ende insgesamt gesehen genau passend. Es sind nicht alle tot, aber es hat Verluste gegeben. Jeder der Charaktere wird für sein Leben gezeichnet sein und nichts mehr so sehen wie zuvor.

    Mockingjay beendet die spannende Geschichte, die in den ersten beiden Bänden aufgebaut worden ist. Ich empfinde ihn als etwas schwächer als die übrigen Bände, allerdings ist das Meckern auf hohem Niveau. Auch dieser Teil hat mich stark beeindruckt und regt hoffentlich nicht nur mich zum Denken an, wenn man im Fernsehen Kriegsgeschehen mitbekommt.
    An die Hunger Games musste ich vor allem während der Fußball-WM denken. Etwa zur gleichen Zeit ist die Situation im Gazastreifen eskaliert. Wer hat es mitbekommen? Kaum jemand. Ich war völlig schockiert, als in der Halbzeit im Spiel Deutschland - Brasilien zuerst von den Kriegshandlungen und dann von den glorreichen 6 Toren in der ersten Halbzeit berichtet wurde. In solchen Fällen kann ich verstehen, wie Suzanne Collins auf die Idee gekommen ist, diese wundervolle Reihe zu schreiben.

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Selten einen Hauptcharakter gehabt, der mich so genervt hat wie Katniss Everdeen.
    Katniss nervt.

    Inhalt: Katniss Everdeen, girl on fire, has survived, even though her home has been destroyed. Gale has escaped. Katniss's family is safe. Peeta has been captured by the Capitol. District 13 really does exist. There are rebels. There are new leaders. A revolution is unfolding.
    It is by design that Katniss was rescued from the arena in the cruel and haunting Quarter Quell, and it is by design that she has long been part of the revolution without knowing it. District 13 has come out of the shadows and is plotting to overthrow the Capitol. Everyone, it seems, has had a hand in the carefully laid plans--except Katniss.
    The success of the rebellion hinges on Katniss's willingness to be a pawn, to accept responsibility for countless lives, and to change the course of the future of Panem. To do this, she must put aside her feelings of anger and distrust. She must become the rebels' Mockingjay--no matter what the personal cost.

    Cover: Gleiche Covergestaltung wie bei den anderen und auch in diesem Fall denke ich mal wieder an „Harry Potter“. Die Wahl des Logos ist meiner Meinung nach wirklich mehr als ungünstig.

    Schreibstil: Katniss hat mich in diesem Buch so sehr genervt, dass ich es einfach nicht in Worte fassen kann. Oh mein Gott. Ganz im Ernst. Ich weiß nicht, ob Suzanne Collins versuchen wollte, ihren Hauptcharakter dadurch menschlicher zu machen, dass sie Katniss schwach wirken lässt, aber in meinen Augen ist dieser Schuss völlig nach hinten losgegangen. Das Einzige, was Katniss kann ist meckern, jammern, egoistisch sein und dann wieder von vorne. Und dabei natürlich erwarten, dass alle auf sie, den armen Mockingjay Rücksicht nehmen, und alles so läuft, wie sie es gerne hätte.
    Nichtsdestotrotz war der Schreibstil mal wieder sehr spannend und man wollte wissen, wie die Geschichte an sich weitergeht.

    Die Story: Tja, was ist denn eigentlich die Story? Katniss jammert und alle anderen bekriegen sich und bringen sich gegenseitig um? So ganz klar ist das für mich leider nicht, denn dadurch, dass das Buch aus Katniss Sicht geschrieben ist, bekommt man einfach vieles, was passiert, gar nicht mit. Davon einmal abgesehen hätte ich mir mehr von der eigentlichen Story gewünscht. Die ja nun einmal heißt, Kampf gegen das Kapitol und besonders gegen President Snow. Katniss und Konsorten hätten sich meiner Meinung nach ruhig früher auf den Weg machen können und die Story vom Kampf gegen Snow hätte wesentlich ausführlicher dargestellt werden dürfen. Eben wie ein weiteres Hunger Game. Schade, dass Suzanne Collins diese Idee nicht so konsequent umgesetzt hat.

    Fazit: Ich bin froh, dass die Trilogie mit diesem Roman abgeschlossen ist. Wie es leider in vielen Reihen der Fall ist, war der erste Teil super, danach schwächte es immer mehr ab. Gerade in diesem Buch hat mich Katniss einfach nur unglaublich genervt und ich bin froh, dass es vorbei ist. Auch die Kriegsgeschichte fand ich an sich nicht sonderlich glaubhaft und realistisch. Trotzdem und das muss ich Suzanne Collins zugute halten, ging es immer Schlag auf Schlag weiter und war dadurch relativ spannend, auch wenn mich – ich betone es gerne noch einmal – Katniss Gejammer und Wehleidigkeit immens genervt hat. Ich vergebe noch drei Punkte, weil ich vom ersten Band so begeistert war, aber Teil 3 war eine ziemliche Katastrophe.

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    Jacynthes avatar
    Jacynthevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Der finale Teil der Panem-Trilogie, geprägt von Krieg und trockener Strategik. Nicht so überzeugend wie die Vorgänger!
    "Mockingjay" von Suzanne Collins

    Inhalt


    Nachdem Distrikt 12 in Schutt und Asche liegt, werden die Überlebenden im im Untergrund gelegenen Distrikt 13 untergebracht. Von dort aus wird nun offen Krieg geführt und Katniss wartet sehnsüchtig darauf, dass sie Präsident Snow exekutieren darf. Doch bis dorthin ist es ein weiter, blutiger Weg und als sie schließlich vor ihrem Erzfeind steht, kommt alles ganz anders...


    Meine Meinung


    "Mockingjay" ist der dritte und letzte Band der Panem-Trilogie und war gleichzeitig auch der, der mir am wenigsten gefallen hat. Meine Rezensionen zu Band eins und zwei findet ihr hier und hier.

    Meinem Empfinden nach hat sich "Mockingjay" schrecklich hingezogen. Der Titel passt meiner Meinung nach nicht so gut, denn irgendwie verliert dieser besondere Vogel zunehmend an Bedeutung. Außerdem haben mir die Entwicklungen gar nicht gefallen. Während ich Katniss in den ersten Bänden noch sympathisch fand, ist sie mir in diesem Band ziemlich auf die Nerven gegangen. Ich habe zwar ihre Verzweiflung verstanden, dennoch hätte ich mir ein bisschen mehr Stärke von ihr gewünscht, denn sie driftet mir einfach zu oft in Apathie ab. Und weil sie sich immer noch nicht zwischen Peeta und Gale entscheiden kann, nimmt sie am Ende einfach den, der halt grad verfügbar ist. Naaaaja.

    Das ganze Buch ist geprägt von Krieg und Strategik. Es ist Collins zwar sehr gut gelungen, das alles anschaulich zu beschreiben und auch weiterhin Überraschungen und Unerwartetes bereit zu halten, vor allem gegen Ende. Auch hat sie es geschafft, eine Art weiteres Spiel mit blutrünstigen Fallen einzubauen und somit dem Muster der vorangegangenen Bände grob zu folgen. Trotz allem kann ich es nicht ändern, dass dieses Buch mich nicht so gefesselt hat wie die Vorgänger. Es ist einfach anders gestrickt und hat dadurch das verloren, was mir bei den ersten beiden Bänden so gefallen hat.

    Ich war überrascht als sich schließlich aufklärte, woher Collins den Namen "Panem" hat, denn bis dahin dachte ich, es handle sich um einen erfundenen Namen. Es war daher interessant zu lesen, dass der Name auf dem Satz "Panem et Circenses" basiert, der sich in "Brot und Zirkusspiele" übersetzen lässt.
    "The writer was saying that in return for full bellies and entertainment, his people had given up their political responsibilities and therefore their power." (Pos. 2622) 
    Damit wird die ganze Struktur dieser dystopischen Gesellschaft auf einmel verständlich, sind doch die Distrike da um Nahrungsmittel und andere Konsumgüter zu produzieren, sowie bei den alljährlichen Hungerspielen für die Unterhaltung (die Zirkusspiele) zu sorgen.

    Obwohl mir der letzte Band nicht so gut gefallen hat, bleibt meine hohe Meinung über diese Trilogie bestehen. Collins ist ein würdiges, wenn auch insgesamt etwas düsteres Ende gelungen. Ich vergebe 3 von 5 Wolken, womit die Trilogie insgesamt auf 4,3 Wolken kommt.

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    F
    frittingvor 5 Jahren
    Kann nicht mit Band 1 und 2 mithalten.

    Das Ende einer Trilogie oder meine Meinung nach im Allgemeinen bei Bücherreihen ist wohl das schwierigste und hier auch nicht wirklich gut gelungen, wie ich finde. Eine gescheiterte Heldin und am Ende sehr viel Wirrwar, wo man gar nicht genau weiß, was jetzt genau der Wahrheit entspricht, empfinde ich wirklich als nicht besonders gut gelungener Abschluss für eine Reihe, die  so fantastisch angefangen hat. Bin schon gespannt was sie im Film daraus machen werde....

    Fazit: Schade, da hatte ich mir eindeutig mehr erhofft.

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    Sarah_Os avatar
    Sarah_Ovor 5 Jahren
    Spannend, aber unausgewogen

    „Mockingjay“ ist der dritte und damit letzte Band der erfolgreichen „Hunger Games“-Trilogie, der in Deutschland unter dem Titel „Die Tribute von Panem – Flammender Zorn“ erschienen ist. Natürlich war ich sehr gespannt, was sich die amerikanische Autorin Suzanne Collins für das große Finale ihres dystopischen Bestseller-Dreiteilers ausgedacht hat.

    Zum Inhalt: Katniss ist in Distrikt 13 angekommen, der entgegen der offiziellen Version der Regierung von Panem niemals ausgelöscht wurde, sondern in einem unterirdischen Bunker weiter existierte. Peeta jedoch wurde vom Kapitol gefangen genommen. Wird Katniss ihn wieder sehen? Doch vorerst plant Distrikt 13 die Rebellion anzuführen, mit Katniss gut sichtbar an ihrer Spitze, als Antrieb für die anderen Distrikte. Ein Krieg gegen das Kapitol steht unausweichlich bevor…

    So viel sei gleich vorweg gesagt: Ja, es wird spannend im letzten Band der dystopischen Trilogie. Spannend und blutig, kompromisslos, überraschend, dramatisch – die Autorin steckt in diesen letzten Teil noch einmal alles, was sich der Leser an atemberaubenden und schockierenden Momenten nur erhoffen kann. Der dritte Band hätte also ein gleichwertiger, würdiger Abschluss werden können - in gewisser Hinsicht war er das auch – und dennoch ist es der schwächste Teil der Reihe.

    Meiner Meinung nach fand Collins einfach zu oft nicht das richtige Maß. Einige in den Vorgängerbänden aufgebaute Details wurde zu nichtssagend und unspektakulär aufgelöst, wie etwa das Geheimnis um Präsident Snows „Blut und Rosen“. Anderes wurde so sehr dramatisiert, dass es einfach schon eine Spur zu viel war.

    So reichte beispielsweise der Konflikt der Dreiecksbeziehung zwischen der ohnehin nicht gerade Harmonie verbreitenden, wenig romantisch veranlagten Pragmatikerin Katniss, dem liebenswürdigen Peeta und dem mehr und mehr undurchsichtigen, zu radikalen Ansichten neigenden Gale wohl nicht mehr aus. Die Autorin treibt es auf die Spitze, baut eine Nebenhandlung ein, mit der ich einfach nicht warm werden konnte, und erschafft damit unnötigerweise einen Kernpunkt der Handlung, der in diesem Band gar nicht so sehr im Mittelpunkt hätte stehen müssen. Natürlich, die Liebesgeschichte gehörte immer dazu, aber in „Mockingjay“ passiert so viel und nicht allem wird im Handlungsverlauf die nötige Aufmerksamkeit zuteil. Die Liebesgeschichte hatte schon genug Drama, da schoss eine weitere Dramatisierung, wie sie sie nun erfährt, deutlich über das Ziel hinaus.

    So wie die Autorin einige Fragen zu langweilig und nichtssagend beachtet und bei anderen deutlich übertreibt, findet sie allerdings auch oft wieder ein gekonntes Maß an Konsequenz und Mut zu unangenehmen Szenen. „Mockingjay“ ist aufwühlend, gerade zum Ende hin, mitreißend und voller Wendung, die zumindest teilweise erstklassig umgesetzt wurden. Nur an der einen oder anderen Stelle wird Collins auch hier ihren Figuren nicht gerecht. Der Spannungsverlauf ist dagegen unangefochten durchgehend hoch, die Handlung ereignisreich, im wahrsten Sinne des Wortes explosiv und die Rebellion nimmt genau die Züge an, die in Anbetracht der Konflikte zwischen Distrikten und Kapitol zu erwarten gewesen waren. Zur Verharmlosung neigt Collins definitiv nicht.

    Katniss, die schwierige Ich-Erzählerin, die nicht zuletzt durch ihre berechnende und stets kalkulierende Art so ausdrucksstark und vielschichtig ist, erlebt ein wahres Wechselbad charakterlicher Eigenschaften. Mal sehr verletzlich, dann wieder sehr stark, mal sehr prinzipientreu, dann eine erstklassige Mitläuferin. Am Ende fand die Autorin für sein einen guten Mittelweg, eine Auflösung aller Konflikte, aus dem der Charakter entwickelt und gewachsen hervorgeht, doch leider wurde es auch hier übertrieben. Sie verpasst den Moment, die Figuren loszulassen und bricht ihrer Protagonistin Katniss in einem für die Handlung irrelevanten Ende zumindest teilweise das Rückgrat. Obwohl mit das Ende insgesamt gefallen hat, war es nicht in jeder Einzelheit das, was die starke, immer für sich selbst einstehende Katniss verdient hatte.

    Die anderen Charaktere werden ebenfalls zunehmend schwieriger zu fassen und unsteter. Gale, der im ersten Band kaum präsent war, verlor bei mir schon im zweiten zunehmend an Sympathien, sodass ich wenig Bedauern empfand, als sich in mir, jedes Mal wenn er Erwähnung fand, eine Spur gesunden Hasses ausbreitete. Aber Peeta muss unter der Drama-Sucht des letzten Bandes sehr leiden, ebenso einige Nebencharaktere. Snow dagegen wird eindimensionaler und büßt, trotz aller erkennbaren Mühen, Bedrohlichkeit ein. Auch hier verliert die Vorstellungskraft der Autorin ein wenig die Bodenhaftung und überspitzt, wie auch im Fall von Peeta, so sehr, dass es bedauerlicherweise gewollt wirkt.

    Fazit: In „Mockingjay“ bringt Suzanne Collins ihre „Hunger Games“ zu einem ausdrucksstarken, ereignisreichen Ende, das jedoch gelegentlich unter einem unausgegorenen Verhältnis aus Übertreibung und nichtssagenden Elementen leidet. Nur Teile der Geschichte werden den beiden Vorgängerbänden gerecht. Dennoch überzeugt das Finale mit Spannung und Konsequenz und bekommt dafür von mir 4 Sterne. Ein guter, aber leider nicht immer runder Abschluss.

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    WildRoses avatar
    WildRosevor 5 Jahren
    Wenig Spannung und viele offene Fragen...

    Als ich den ersten Teil der "Panem"-Trilogie las, war ich positiv überrascht. Umso enttäuschter bin ich nun vom Ende des letzten Teils.
    Suzanne Collins hat es leider versäumt, eine spannende, mitreißende Handlung zu bieten. Panem befindet sich im Kriegszustand, doch davon bekommt der Leser nur wenig mit. Katniss ist kaum je aktiv dabei, und wenn, dann wird die Mission ausgerechnet am spannendsten Punkt abgebrochen und man erfährt nur rückblickend kurz, was dann noch geschehen ist. Besonders den Showdown macht diese Erzählweise dadurch kaputt und man fragt sich, ob es für Collins vielleicht einfach zu schwierig war, Kampfszenen zu beschreiben und den Sieg der Rebellen über das Kapitol zu begründen.
    SPOILER:
    Das Kapitol wird ja immer als sehr mächtig dargestellt, weil es viele Geheimwaffen, z.B. die "Mutts", also gefärhliche Mutationen, in seinem Besitz hat. Dennoch scheint es für die Rebellen am Ende nicht allzu schwer zu sein, das Kapitol zu erobern und Präsident Snow gefangenzunehmen. Viele Fragen des Lesers werden am Ende des Buches leider überhaupt nicht beantwortet. Collins flotter Erzählstil führt leider dazu, dass wichtige Ereignisse in wenigen Sätzen abgehandelt werden.
    Ich glaube, diesem Buch hätte eine andere Erzählperspektive gutgetan. Dadurch, dass Katniss aus ihrer Sicht der Dinge schildert, macht es sich die Autorin zu einfach. In den kritischsten Momenten wird Katniss eben ein ums andere Mal verwundet, sodass man erst später erfährt, welche Erfolge die Rebellen hatten, während sie sich erholen musste.
    SPOILER AUS
    Ich hätte mir ein stärkeres, lebendigeres Finale erwartet. Ein wenig schade ist das schon.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    marimirls avatar
    Und es geht schon weiter mit dem 3. Teil! Wie immer ist jeder willkommen, der mitlesen oder auch einfach nur mitdiskutieren möchte.
    marimirls avatar
    Letzter Beitrag von  marimirlvor 7 Jahren
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    Alice93s avatar
    VERZWEIFELT! Viele kennen es vielleicht-das berühmte schwarze Loch nachdem man ein Buch zu Ende gelesen hat, dass man a)lange sehnsüchtig erwartet hat,und das b)so etwas wie Leere hinterläßt,weil es nun vorbei ist (oft der Fall bei einer Trilogie oder dergleichen). Bei mir ist es grad wieder so weit und jetzt suche ich dringend ein ähnlich gutes Buch (das ist meistens ja sehr schwierig,da man ja gewisse Erwartungen hat). Ich bin also auf der Suche nach einem Nachfolger für die Tribute von Panem,Mockingjay,der dritte Teil der Reihe auf englisch. Super wäre eine Mischung aus Spannung und Liebe,eher weniger Kitsch als zu viel.Am besten einfach an die Tribute halten und vielleicht kennt ja jemand etwas ähnliches.... HILFE!
    Zum Thema
    Perpetua_Maidens avatar
    Wer hat das Buch "Mockingjay" von Suzanne Collins schon bekommen und von welchem Anbieter?
    Birgit-Bs avatar
    Letzter Beitrag von  Birgit-Bvor 8 Jahren
    ich habs gestern vom amazon geliefert bekommen
    Zum Thema

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