Suzanne Collins The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.

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Inhaltsangabe zu „The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.“ von Suzanne Collins

Set in a dark vision of the near future, a terrifying reality TV show is taking place. Twelve boys and twelve girls are forced to appear in a live event called The Hunger Games. There is only one rule: kill or be killed. When sixteen-year-old Katniss Everdee steps forward to take her younger sister's place in the games, she sees it as a death sentence. But Katniss has been close to death before. For her, survival is second nature.

Wahnsinnig spannende Dystopie die man nicht aus der Hand legen mag.

— Kugeni
Kugeni

Eine wunderschöne Trilogie, bei der kein Buch/Teil enttäuscht!

— Ally1405
Ally1405

Die Bücher waren ganz gut, aber ich konnte den Hype darum nicht verstehen

— vivi_lesefuchs
vivi_lesefuchs

Unglaublich gut und unfassbar schrecklich. Hat mich wahnsinnig mitgenommen.

— Zwuusel
Zwuusel

Auf Englisch noch besser als in Deutsch - und auf Deutsch war es schon meine Lieblingsreihe

— Sommerzeitverschieberin
Sommerzeitverschieberin

Bis heute meine absolute Lieblingsreihe!

— Lesewuermchen_123
Lesewuermchen_123

Nicht nur ein Jugendbuch - für Liebhaber des Genres sehr zu empfehlen

— Nanni87
Nanni87

Meiner Meinung nach auch auf Englisch sehr gut zu verstehen (9. Klasse).

— nightlooks
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    The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.
    Klanechrisi

    Klanechrisi

    20. March 2015 um 00:05

    3jahre nachdem ich diese Bücher verschlungen habe, weiß ich heute noch immer ganz genau und jede Kleinigkeit was in den Büchern steht.

  • Steigert sich immer weiter, wird nicht vorhersehbar!

    The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.
    Jujulu

    Jujulu

    06. October 2014 um 16:19

    Vorneweg: Diese Rezension bezieht sich auf die englischsprachige Gesamtausgabe, deshalb ist es auch ein Gesamteindruck, sodass nicht immer klar zwischen den Buechern getrennt wird und auch Spoiler enthalten sind, auch wenn ich diese so klein wie moeglich halten will. Natuerlich kann ich auch nicht auf Eigenheiten der deutschen Ausgabe eingehen, nur dass vllt di eBegriffe etwas weniger natuerlich erscheinen. Kurzinhalt: Wir befinden uns in Panem, dem letzten Ueberrest Amerikas, das aus nun 12 von vormals 13 Distrikten besteht und von einem im Luxus schwelgendem Kapitol regiert wird. Der Aufstand gegen das uebermaechtige Kapitol ging schlecht aus, deshalb gibt es die Hungerspiele, in denen jeweils ein Junge und ein Maedchen aus allen Distrikten gegeneinander ums Ueberleben kaempfen muessen. Im ersten Band sind dies Katniss und Peeta, beide nicht aufs Kaempfen aus - Katniss wollte ihre Schwester beschuetzen und fuer sie wieder nach Hause kommen, Peeta scheint es um Katniss zu gehen, auch er ist nicht besonders blutruenstig. Somit weigern sich beide, den Regeln zu folgen und gewinnen provokativ gemeinsam, als tragisches Liebespaar, die Frage ist nur, ob sie dies verkoerpern oder vortaeuschen koennen? Im zweiten Band zieht sich die Schlinge weiter zu, Katniss und Peeta haben im Alltag nichts miteinander zu tun. Auf der Tour der Sieger durch alle Distrikte muessen die beiden aber wieder die Rolle des Traumpaars spielen, sonst wird Katniss' Familie vernichtet. Schwierig, auch weil Peeta verstaendlicherweise noch verletzt ist, und Katniss kaum echte Gefuehle zeigen kann. Letzten Endes koennen sie nicht ueberzeugen, haben den Praesidenten zum Feind und kommen wieder in die Arena. In diesen Spielen, nur von Siegern bestritten, ist nun jeder ueber das Kapitol erbost - wenigstens die Regel, dass Sieger sicher sind, haetten sie doch wahren koennen - und damit dreht es sich mehr darum, zusammen zu ueberleben und die Arena und die Spielmacher zu ueberlisten. Unsere Helden ueberleben auch dieses Mal. Im 3. Band befindet sich Katniss in Distrikt 13, der doch nicht vernichtet wurde, sondern Basis der Rebellen. Peeta befindet sich in den Haenden des Kapitols, wird gequaelt und soll als Draht zu Katniss dienen, doch auch er wird nun rebellischer. Katniss soll die Revolution verkoerpern, ringt aber um ihre Rolle. Wie kann sie sich an Kriegen beteiligen, wie sehr die Anfuehrerin der Rebellen unterstuetzen, wie schuldig sind alle Kapitolbewohner,..? Auch wird ihr nun endlich bewusst, wie wichtig ihr Peeta ist, und kann sie nur als Anfuehrerin funktionieren, nachdem er aus dem Kapitol befreit wurde. Bis die Rebellen gewinnen bleibt es spannend, und auch danach ist Katniss nicht nur Werkzeug. Ich habe alle 3 Baende am Stueck durchgelesen und bin immer noch davon beeindruckt. Fuer mich klang das Kaempfen Jugendlicher gegeneinander ueberhaupt nicht lesenswert, irgendwann musste ich dennoch herausfinden, was an den Buechern denn dran ist. Zum Glueck! Ich stecke immer noch voll in der Geschichte, bin von den Wendungen beeindruckt und auch mit dem Ende zufrieden. Die Charaktere: Das Buch bringt viele Menschen ins Spiel, die alle ihre Eigenarten haben. Natuerlich kann man sie nach ihren Distrikten und innerhalb derer nach ihrer Gesellschaftsschicht einteilen, gerade in Distrikt 12 sind aber alle sehr aufmerksam den anderen gegenueber, zeigen Mitleid, stehen fuereinander ein und lassen sich nicht unterkriegen. Das Kapitol (und da zaehle ich jetzt die Friedenswaechter in den Distrikten dazu) ist auch nicht durchgehend boese, teils sind sie einfach einfaeltig und wollen nicht die Einteilung der Welt ueberdenken, teils machtgierig, teils einfach gut in ihrem Beruf und dann auch teils fuer die Rebellion, aber manchen geht ihre Macht und der status quo ueber alles. Alle sind jedoch schluessig beschrieben, auch wenn sie nur eine unwichtige Rolle haben oder nur an einer Stelle erwaehnt werden, bekommt man einen guten Einblick in ihren Charakter, ihre Stellung in der Gesellschaft und ihre Einstellung zu dieser und alle wirken menschlich glaubwuerdig. Die Protagonisten: Katniss kann alle Sympathien auf sich ziehen. Auch sie ist fuer ihre Familie verantwortlich, aber im Gegensatz zu Bella (Twilight) oder Grace (Wolves of Mercy Falls) wirkt dies viel notwendiger und "aufrichtiger", sie hatte nie eine Wahl und ist die, von der die ganze Familie abhaengt. Dadurch stellt sie sich auch sehr in den Hintergrund. Bei der Jagd kann sie sich zwar ganz entfalten, aber dennoch bekam sie als letztes Mal als Kind, als ihr Vater noch lebte, einfach Aufmerksamkeit und musste sich nicht den Sachzwaengen unterordnen. Nun regelt sie alles, was gerade anliegt, hat keine hochfliegenden Traeume und hat sich in ihrer Nische eingerichtet, mti ihrem Schicksal mehr oder weniger abgefudnen. Dies ist aber auch der Grund, warum sie sich so gar nicht ueber ihre Gefuehle fuer Peeta oder Gale im klaren ist; selbst wenn sie sich fuer einen fuer beiden entscheiden muss, geschieht dies nur im Augenblick und weil einer draengt, sie denkt nicht im stillen Kaemmerlein mal vorher nach, und Gefuehle kommen in ihr auch nicht zum Vorschein, wenn sie jemanden verletzt hat, kann sie dies entweder gar nicht oder stuemperhaft ansprechen, sie ist mehr eine Frau der Tat. Dies hat mich am Anfang auch fuerchterlich genervt, dauernd wollte ich ihr zuschreien, Peeta zu nehmen bzw wenigstens ihre Gefuehle und Unsicherheiten offen zu legen und ihn nicht in jedem Glauben zu lassen, den er gerade hatte. Am Ende waechst sie jedoch ueber sich hinaus und bekommt sehr viel Selbsteinsicht. Peeta nimmt schonmal fuer sich ein, weil er Katniss vor dem Verhungern gerettet hat und sehr bedacht und zurueckhaltend ist und darin Katniss' Gegenteil. Nur wissen wir sehr wenig ueber seine Beweggruende, was im ersten Band gespielt ist und was nicht (schliesslich erzaehlt Katniss), dennoch ist er durchgehend der ruhige, gefuehlvolle Junge, der fuer alle da ist, aber sich nicht aufdraengt. Gale nervt da mehr, hat sehr viel ungebaendigten Tatendrang und auch, wenn auch er alles fuer seine Familie tut, ist er doch unueberlegter. Seinen Wunsch nach einer Beziehung mit Katniss fand ich dann sehr unnoetig, aber gut, so ein Element ist nun mal vonnoeten und einige Leserinnen haben dies bestimmt befuerwortet. Die Welt: Panem hat es in sich. Im ersten Buch wirkt noch alles so einfach, es gibt die Distrikte, das Kapitol, die Hungerspiele. Unterdrueckung, aber innerhalb dieser Grenzen, alles ist wie in Stein gemeisselt. In den weiteren Buechern werden aber immer mehr verborgene Ungerechtigkeiten und Verderbtheit aufgedeckt, und gerade das 3. Buch ueberschlaegt sich vor Korruption und verdecktem Unrecht. Es ist eine Welt, die zwar in Technik und Schoenheitsempfinden uns fremd ist, aber in die wir schnell hineinfinden und die das grundlegende gut-gegen-boese aufweist, aber darueber hinausgeht und eine sehr differenzierte Gesellschaft fern von schwarz-weiss besitzt. Durch Katniss' Position als Arme im aermsten Distrikt - Teilnehmerin der Spiele - Siegerin und damit Reisende durch alle Distrikte - Besucherin des Kapitols - Teilnehmerin an der Rebellion kann man in viele verschiedene Bereiche der Gesellschaft blicken, und immer bleibt die Welt schluessig und vielseitig. Chapeau! Die Buecher: Die Beschreibung des 1. Buchs war ja in aller Munde, und da dachte ich erst, es waere sehr simpel, sehr weit hergeholt und bestimmt nichts fguer mich (und erst recht nicht fuer Jugendliche). Weit gefehlt, ich konnte mich sofort einfuehlen, war von der differenzierten udn umfassenden Zeichnung der Welt eingefangen. Nach dem 1. Buch dachte ich, ich weiss jetzt alles, aber es wurde immer mehr enthuellt, gab immer neue Einblicke in die Gesellschaft und der Fokus rueckte von der blossen Spielbeschreibung (die ja auch schon Stoff genug fuer ein Buch bietet) immer mehr zu Politik und Rebellion. Die Ideen sind der Autorin absolut nicht ausgegangen, jedes Buch legt noch einen drauf und doch sind sie zusammen absolut stimmig udn die richtige Weiterentwicklung. Alles, was mich anfangs noch stoerte, wurde behoben, die Enthuellungen haben mich immer wieder vom Stuhl gerissen und von manchen Wendungen bin ich immer noch verbluefft. Kurz und gut: Suzanne Collins hat eine ueberzeugende Dystopie geschrieben, mit realistischen Charakteren, die sich weiterentwickeln, voller ueberraschender Wendungen und absolut nicht trivial, Spannung, Romantik und Gesellschaftskritik finden alle ihren Platz - eine einmalig runde Sache! 5 Sterne

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  • Tolle Reihe

    The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.
    kattii

    kattii

    22. August 2014 um 01:04

    Mich haben alle 3 Teile komplett überzeugt. Spannung und Gefühle und dazu ein ernstes Thema, was meiner Meinung nach gar nicht soooo weit weg von der Wirklichkeit sein könnte (Systemdenken, Reality Shows im TV, Kämpfe, Macht, etc). Das doch sehr heikle Thema finde ich super umgesetzt. Desweiteren lassen sich die Bücher super lesen und man kriegt schnell eine Beziehung zu den Charakteren. Kann ich nur empfehlen zu lesen (auch wenn man die Filme evtl schon kennt, denn wie immer sind die Bücher besser :-) )

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  • spannende Dystopie - tolle Ausgabe!

    The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.
    teetaesschen

    teetaesschen

    Wer hat noch nicht von Katniss gehört??! The hunger games ist die Geschichte von Katniss, die sich, um ihr Schwester Prim zu schützen, freiwillig meldet. Sie schafft das Unmögliche, gewinnt und fordert dabei das Kapitol, die herrschende Macht, heraus. Sie ist das Mädchen, das in Flammen steht, und die Revolution in den Distrikten anfacht. Zudem muss sie sich noch zwischen Gale, ihrem langjährigen, aufregenden Jagdgefährten, und Peeta, dem sanftmütigem Bäckerjungen, der ihr einst das Leben gerettet hat, entscheiden. Es bleibt bis zur letzten Seite spannend!

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    • 3
  • And may the odds be ever in your favour

    The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.
    Zhunami

    Zhunami

    04. December 2013 um 20:13

    Ein paar Worte vorwegDie meisten werden, bedingt durch den nun erscheinden zweiten Hollywood-Blockbuster, zumindest schon davon gehört haben: The Hunger Games (zu deutsch: "DIe Hunger-Spiele"). Ich habe mir vor nicht ganz zwei Wochen die Buch-Trilogie, auf der die Verfilmungen basieren, zugelegt und möchte nun darüber berichten. Ich habe einen Spoiler-Alarm eingebaut, damit denjenigen, die das Buch oder den Film noch nicht kennen, nicht allzu viel verraten wird. Zur Autorin werde ich auch nichts sagen, denn, das muss ich an dieser Stelle sagen, es interessiert mich wirklich null wo und wann sie aufgewachsen und zur Schule gegangen ist. Es ist vermutlich auch für das Buch nicht wichtig. Anschaffung und Preis Ich habe mir die "The Hunger Games" Trilogie in Originalsprache (englisch) bei Amazon bestellt und dafür etwa 13,00 EUR bezahlt. Diesen Preis finde ich geradezu lächerlich für drei Bücher. AufmachungDie Bücher sind im Taschenbuchformat verlegt und haben kein Hardcover. Die Box kann man eigentlich kaum als solche bezeichnen, weil sie nur aus einem Papierumschlag besteht. Vom Design der Bücher bin ich sehr angetan, sie sind schlicht und aussagekräftig, und sie passen zum Inhalt der Buchreihe. Der Einband ist bei allen Büchern in schwarz gehalten und mit einem Siegel versehen. Beim ersten Band "The Hunger Games" ist das Siegel gelb, beim zweiten Band "Catching Fire" ist es rot und beim dritten Band "Mockingjay" ist es blau. Jedes der Siegel zeigt den "Mockingjay" - einen Vogel, der im Buch noch erklärt wird und eine wichtige, symbolträchtige Rolle spielt. Aber dazu später. Wie gehe ich vor? Ich werde euch jetzt nach und nach alle drei Bücher vorstellen, die in der Box enthalten sind. Dabei geht es um den Inhalt und meine Rezension. Zwischendurch gibt es den Spoiler-Alarm. Wer die Bücher noch nicht kennt, überspringt diesen Teil dann einfach. Ich habe ihn in zwei Linien eingeschlossen, damit er zu erkennen ist. Alles klar? Dann kann's ja losgehen... Band I ~ The Hunger GamesDas Land Panem und die Geschichte der Hunger-Spiele Die Hintergrundgeschichte der Hunger-Spiele ist wahnsinnig interessant und Grundlage der gesamten Buchreihe. Daher machen wir nun einen kleinen Exkurs in die Historik des Landes Panem. Entgegen der ursprünglichen Erwartungen handelt es sich nicht bloß um irgendein ausgedachtes Land, sondern um den postapokalyptischen Nachfolger Amerikas. Was genau mit Amerika passiert ist und wie Panem entstand, wird nie wirklich erwähnt und bleibt mehr oder weniger der Fantasie des Lesers überlassen. Was aber beschrieben wird, ist das Land Panem selbst. Es besteht aus dem Capitol, welches der Sitz des Präsidenten Snow ist und überdies die Heimat der Schönen und Privilegierten. Rund um das Capitol erstrecken sich 12 Districte, alle unterschiedlich groß und strikt voneinander getrennt. In jedem dieser Districte werden ganz bestimmte Dinge hergestellt und produziert, die hauptsächlich dem Capitol zugute kommen und die privilegierte Schicht versorgen. Die Geschichte beginnt in District 12, der für den Abbau von Kohle verantwortlich ist - dazu aber später. In den allermeisten der 12 Districte (einige weniger werden bevorzugt behandelt) herrscht überwiegend bitterste Armut. Die Produktion aller Güter in den Districten wird vom Capitol strengstens überwacht, man kann es mit einer modernen Massen-Sklavenhaltung vergleichen. Während in den Districten beinahe jeder täglich um sein Überleben kämpfen muss, und nicht selten Menschen verhungern oder an Unfällen und Krankheiten sterben, lebt das Capitol in einem fast schon lächerlichen Überfluss an allem. Inmitten dieser Szenerie entspann sich, 74 Jahre vor dem Zeitpunkt, in welchem die Geschichte nun anfängt, eine Revolte gegen das Capitol. Diese Revolte ging vom District 13 aus, in welchem (offiziell) Graphit abgebaut wurde. Dieser Aufstand wurde vom Capitol blutig niedergeschlagen. District 13 wurde vollkommen ausgelöscht, was erklärt, dass es nun nur noch 12 davon gibt. Für diese Rebellion werden seitdem sämtliche verbliebenen Districte jedes Jahr auf's Neue bestraft. Das Capitol wählt jährlich jeweils einen Jungen und ein Mädchen zwischen 12-18 Jahren aus jedem District aus und schicken diese als Tribute ihres Districts in eine Arena, in der sie sich bis zum Tod bekämpfen müssen (daher auch der deutsche Name "Die Tribute von Panem"). Nur einer kann als Sieger/in aus diesen Kämpfen hervorgehen. Der Sieger bekommt in seinem District das Privileg, dass er für den Rest seines Lebens immer gut versorgt wird und seine Familie vor der Auslosung geschützt ist. Aber warum genau heißt diese Sache "The Hunger Games" ? Die Not der Menschen, die jeden Tag um ihre nackte Existenz kämpfen, macht sich das Capitol zunutze. Ab dem Alter von 12 Jahren können sich die Mädchen und Jungen für "tesserae" eintragen lassen. Das bedeutet, dass sie eine kleine Menge Korn und Öl erhalten und dafür ihr Name einmal mehr in den Topf für die Auslosung wandert. Je nachdem wieviele Lebensmittel die Person also erhält, erhöht sich die Chance, dass sie für den Kampf in der Arena ausgewählt wird. Dieses System ist umso grausamer, wenn man bedenkt wie stark die ohnehin schon Unterprivilegierten noch mehr unter Druck gesetzt werden. Man hat also die Wahl zwischen dem Verhungern oder der Wahl zum Tribut, die mit einem sehr wahrscheinlichen Tod in der Arena verbunden ist. Die Geschichte beginntDie Geschichte um die Protagonistin Katniss Everdeen beginnt einen Tag vor dem "Ernten" ("reaping"), so wird die Auslosung der Tribute für die Hunger-Spiele genannt. Katniss stammt aus dem District 12, wo sie mit ihrer 12-jährigen Schwester Primrose (kurz "Prim") und ihrer Mutter lebt. Ihren Vater hat sie bei einem Minenunglück verloren und sorgt seitdem für das Überleben ihrer Familie. Infolgedessen hat sie für ihre Familie schon sehr oft die Zusatzversorgung in Anspruch genommen, und ihr Name ist nun schon etwa 20mal in der Auslosung. Ihr bester Freund Gale ist ähnlich vom Schicksal getroffen, bei ihm ist es sogar noch schlimmer. Seine Familie besteht aus ihm, seiner Mutter und drei Geschwistern, die er allein versorgt. Sein Name ist bereits über 40mal in der Auslosung. Somit stehen die Chancen für Beide, dass sie als Tribute für die 74sten Hunger-Spiele gewählt werden ziemlich gut. Den letzten Tag vor der "Ernte" verbringen die beiden im Wald, in dem sie regelmäßig durch illegale Jagden das Überleben ihrer Familien sichern. Beide sind geschickte Jäger und geübt im Umgang mit dem Bogen. In diesem Teil der Geschichte wird schon deutlich, auf welch dünnem Eis sich beide bewegen. Der Besitz von Waffen ist für die Normalbevölkerung in den Districten verboten, und durch ihre illegale Jagd gehen Katniss und Gale ein sehr hohes Wagnis ein. Die ErnteDie Auslosung findet am nächsten Tag statt. Und zu Katniss' Schrecken wird der Name ihrer Schwester Primrose gezogen, die zum ersten Mal teilnimmt und deren Name nur ein einziges Mal vorkommt. Katniss hat keinen Gedanken daran verschwendet, dass es ihre Schwester treffen könnte. Und bevor Prim als Tribut auf die Bühne treten kann, meldet sich Katniss ohne Nachzudenken zweiwillig, um deren Platz in der Arena einzunehmen. Mit ihr wird ein junger Mann namens Peeta gezogen, den Katniss nur durch ein Schlüsselereignis in frühester Kindheit kennt, und der für sie maximal ein Bekannter ist. Sie begeben sich auf den Weg in die Arena, in der die Kameras ihre ständigen Begleiter sein werden - in der Gewissheit, dass maximal einer von ihnen, höchstwahrscheinlich aber keiner - diese jemals wieder lebendig verlassen wird. Der „Mockingjay“Von einem Mädchen, das für Katniss eher eine gute Bekannte als eine Freundin ist, erhält sie einen goldenen Anstecker in Form eines „Mockingjay“. Das Mädchen Madge schenkt ihn ihr als Glücksbringer. Doch dieser Vogel, der aus einer Spottdrossel und einer mutierten Form eines Eichelhähers entstanden ist, wird später zum Symbol etwas noch sehr viel Größerem. ________ Spoiler-Alarm Hier bitte nicht mehr weiterlesen, wenn du das Buch/ den Film noch nicht kennst und beides noch genießen möchtest! Die ArenaDer Einzug in die Arena ist mit etlichen Vorbereitungen verbunden, die einem als Leser vollkommen abstrus erscheinen. Die Tribute werden in Kostüme gesteckt, geschminkt, vorgeführt, interviewt und vom Capitol bejubelt. Die Menschen im Capitol halten die ganze Veranstaltung für eine reine Unterhaltungsshow, deren Ausgang ihnen aber sehr wohl bewusst ist. Es geht in der Arena nicht nur um Leben und Tod, sondern auch um die Sympathien der Zuschauer, denn diese können die Show sponsern und für horrende Preise nützliche Geschenke an die Tribute senden, während diese in der Arena eingeschlossen sind. Die Arena ist keine kleine Arena im eigentlich Sinne, sondern ein weitläufiges abgeschlossenes Gebiet. In diesem Jahr eine Mischung aus Feldern und Wäldern. Um den Spaßfaktor für die Zuschauer zu erhöhen, können die "Gamemaker" jederzeit Fallen auslösen und so zum Beispiel die Tribute dazu bringen, aufeinander zuzulaufen. Das Publikum will schließlich Blut sehen, und traditionell gibt es dieses bereits zu Beginn der Spiele. Alle Tribute startet nämlich völlig unausgestattet an einem Goldenen Füllhorn, das mit Waffen und Survival-Gegenständen gefüllt ist, und das erste Gemetzel findet dann schon ganz am Anfang statt. Während ihrer Zeit in der Arena schlägt sich Katniss zuerst selbst durch. Unter den Tributen bilden sich Allianzen, bei denen aber jedem bewusst ist, dass diese immer nur vorübergehend sein können. Schließlich kann nur einer die Hunger-Spiele überleben und am Ende der Sieger sein. Durch verschiedene Begebenheiten, die ich aber nicht näher beschreiben möchte (da nehme ich wirklich zuviel vorweg), passiert es dann aber am Ende, dass Katniss und Peeta beide die Spiele gewinnen - und sich damit in den höheren Rängen des Capitol so einige Feinde machen. ________ LeseprobeAn dieser Stelle gibt es eine Leseprobe aus dem ersten Teil "The Hunger Games". Die Szene fand ich wunderschön, und möchte sie deshalb hier niederschreiben. Katniss geht in der Arena eine Allianz mit der 12-jährigen Rue ein, die sie an ihre kleine Schwester erinnert. Sie verdrängt den Gedanken daran, dass nur einer der Tribute die Arena lebendig verlassen kann und möchte das Mädchen beschützen. Rue wird allerdings von einem anderen Tribut in der Arena getötet. Hier sie Szene in Originalsprache: <> Band II ~ Catching FireKatniss und Peeta haben die Hunger-Spiele überlebt. Doch dieser Umstand bringt sie in Gefahr, denn durch ihr Verhalten haben sie die Allmacht des Capitols in Frage gestellt, und es gehen Gerüchte um, dass einige der Districte bereits revoltieren und Aufstände drohen. Katniss gerät dadurch stark unter Druck, denn eigentlich hat sie nicht beabsichtigt, eine Rebellion auszulösen. Die Unterdrückung der Districte durch das Kapitol ist ihr zwar bewusst, der Schutz ihrer Lieben geht ihr aber über alles. Und so lebt sie zurückhaltend und überwiegend gesetzeskonform. In ihrem neuen Leben als Siegerin der Hunger-Spiele und somit einer Privilegierten in ihrem District, muss sie sich erst wieder neu zurechtfinden. Außerdem plagen sie emotionale Schwierigkeiten, die einerseits durch die öffentliche Liebeserklärung Peetas vor den Kameras der Hunger-Spiele und dem merkwürdigen Verhältnis zu ihrem besten Freund Gale, ausgelöst werden. Inmitten dieser Wirren rückt die Zeit der nächsten „Ernte“ näher. Katniss ist nun zwar nicht mehr unmittelbar betroffen und weiß ihre Verwandtschaft in Sicherheit, aber nun muss sie als Mentorin an den Spielen teilnehmen und fungiert als außenstehende Helferin der Tribute aus ihrem District. Dazu kommt, dass es sich bei diesen Spielen um ein Jubiläum handelt, ein so genanntes „Quarter Quill“, das nur alle 25 Jahre gefeiert wird und mit noch übleren „Regeln“ verbunden ist. Das 50. Jubiläum wurde z.B. damit gefeiert, dass die doppelte Anzahl der Tribute aus den Districten gewählt wurde. Was Katniss diesmal erwartet, ist ungleich schlimmer. ________ Spoiler-Alarm Hier bitte nicht mehr weiterlesen, wenn du das Buch/ den Film noch nicht kennst und beides noch genießen möchtest! Die Bedrohung aus dem CapitolKatniss wird für das Capitol langsam zu einer allgegenwärtigen Bedrohung. Die verzweifelten Menschen in den unterdrückten Districten betrachten sie als Rebellin und eine Art Leitstern für eine Revolution. Gerüchte gehen um, dass einige Districte bereits revoltieren und damit für Versorgungsengpässe im Capitol sorgen. Und mitten in diese Geschehnisse platzt die Verkündung der besonderen Regeln für die 75-Jahr-Feier der Hungerspiele. Der Präsident des Capitols verkündet, dass in diesem Jahr die Namen der Tribute aus allen Gewinnern der vergangenen Hunger-Spiele ausgelost werden. Somit werden je ein Junge/ Mann und ein Mädchen/ Frau aus jedem District ausgewählt, die nun erneut in der Arena gegeneinander antreten müssen. Im zwölften District hat es bisher nur zwei männliche und einen weiblichen Sieger gegeben - was für Katniss bedeutet, dass sie wieder in die Arena muss. Die Geburt des „Mockingjay“Katniss ist vollkommen bewusst, dass diese Sonderregel beschlossen wurde, um sie loszuwerden. Da das Capitol es sich nicht leisten kann, den Auslöser der Revolten einfach zu töten, musste ein anderer Weg gefunden werden, die von der Obrigkeit ungeliebte und vom Volk innig verehrte Siegerin loszuwerden. Katniss erleidet einen mentalen Zusammenbruch als sie von dieser Entscheidung erfährt und sich an die Schrecken der Arena erinnert, die sie durchlebt hat. Dazu kommt, dass sie nun sogar ganz persönlich vom Präsidenten des Capitols bedroht wird, der sie dazu zwingt, ihr Möglichstes zu tun, um die Revolten zu beruhigen. Dies soll über gestellte Fernsehauftritte geschehen, und Katniss gibt sich redlich Mühe damit, um sich selbst und ihre Familie zu schützen. Leider löst sie aber noch viel mehr Unruhen aus, obwohl sie dies gar nicht beabsichtigt. Und dann beginnt ihre Stimmung umzuschlagen. Hoffnung wird zu blanker Resignation, die Rebellion manifestiert sich in ihr selbst, und auch wenn es ihr noch gar nicht bewusst ist, wird das Mädchen im Laufe des Buches zur Verkörperung der Revolution in den Districten, symbolisiert durch den Anstecker, den sie seit ihrer ersten Hunger-Spiele trägt. Der „Mockingjay“… ________ Leseprobe Selbstverständlich bekommt ihr auch jetzt wieder eine Leseprobe. Die Szene passiert nach der Vorbewertung („private session“) der Tribute. Jeder Tribut wurde von einer Jury bewertet und erhält eine bestimmte Punktzahl. Die Punktzahl ist umso höher, je besser seine Vorführung vor der Jury ist. Im letzten Jahr erhielt Katniss für den Umgang mit dem Bogen eine Beinahe-Höchstbewertung, doch dieses Jahr ist alles anders:<> Band III ~ Mockingjay Katniss’ Flucht aus der Arena und das Übersiedeln in den District 13 ist nicht unbemerkt geblieben. Nach und nach revoltieren alle Districte, und es tobt eine mehr oder weniger offene Schlacht zwischen dem Capitol und den Districten. Infolgedessen wurde District 12, die Heimat von Katniss, komplett zerstört. Das Mädchen selbst droht mittlerweile in völliger Verzweiflung zu versinken. Die Zerstörung ihres Heimatortes hat sie stark mitgenommen, die Tatsache, dass Peeta in den Händen des Capitols ist und dort vermutlich gefoltert wird, macht es nicht besser. Und nun wird sie auch noch von der Präsidentin des 13. Districtes und dessen Bewohnern, die jahrezehntelang im Verborgenen gelebt haben, unter Druck gesetzt. Katniss soll nun vollends die Rolle des „Mockingjay“ einnehmen, sie soll die Revolution verkörpern, der geistige Führer sein, die Ikone für den Freiheitskampf. Dieser Aufgabe fühlt sie sich nicht gewachsen, und sie versucht immer mehr in sich selbst zu fliehen. ________ Spoiler-Alarm Hier bitte nicht mehr weiterlesen, wenn du das Buch/ den Film noch nicht kennst und beides noch genießen möchtest!‘‘‘Eine übermächtige Bedrohung‘‘‘ Katniss steht in ihrer Anfangszeit im District 13 kurz vor einem mentalen Total-Zusammenbruch. Sie wird mit Drogen betäubt und ruhig gehalten bis sie wieder einigermaßen zu klaren Gedanken in der Lage ist. Der District 13, eine riesige unterirdische Anlage mit unzähligen Bunkern, unterscheidet sich stark von allem, was sie kennt. Alles ist hier straff durchorganisiert, jeder hat terminierte Tagespläne, das Essen wird exakt rationiert. Zu Beginn sträubt sich Katniss gegen das starre System, doch schon bald sieht sie ein, dass es für das Überleben der Menschen in diesem District überlebensnotwendig ist. Obwohl sie es eigentlich nicht will, entschließt sie sich letztendlich doch, ihre Rolle als „Mockingjay“ zu übernehmen und die damit verbundene Verantwortung. Nicht zuletzt die Sorge um Peeta treibt sie zu diesem Entschluss. Nachdem die Idee eines gestellten Propaganda-Videos ziemlich schnell verworfen wurde, begleitet ein Kamerateam Katniss nun auf ihren Einsätzen, filmt Bombardierungen und Zerstörung durch das Capitol hautnah mit, hackt die Sicherheitssysteme und strahlt dieses Videomaterial in allen Districten aus. Die Antwort kommt prompt, denn Peeta befindet sich immernoch in den Händen des Präsidenten und leidet nun für das, was Katniss tut.Um Peeta aus den Händen des Capitols zu befreien, geht der District ein hohes Risiko ein und organisiert ein komplexes Ablenkungsmanöver. Der Plan gelingt, und Peeta kann befreit und in den 13. District gebracht werden. Doch als Katniss dort eintrifft und ihn endlich wiedersieht, erlebt sie eine böse Überraschung… ________ Leseprobe Die nächste Leseprobe begleitet Katniss und Gale auf eine ihrer Touren durch den zerstörten District 12. Sie werden von einem Kamerateam begleitet, das Propaganda-Material aufzeichnet, um es in allen Districten und im Capitol selbst auszustrahlen und die Revolution anzuheizen.<> Rezension Suzanne Collins hat mit dieser Roman-Trilogie ein Meisterwerk geschaffen, das einem in Erinnerung bleibt. Ihre Charaktere sind vielschichtig, ausgefeilt und äußerst abwechslungsreich gestaltet. Ihre bildhafte Sprache entführt den Leser direkt in die postapokalyptische Welt von Panem. Die Zustände, die dort herrschen, sind nachvollziehbar und schlüssig beschrieben, so dass es einem nicht schwer fällt, der Geschichte emotional zu folgen und die Angst und Verzweiflung nachzufühlen, die die Charaktere durchleben. Es gibt viele überraschende Wendungen, und die Erzählung verliert an keinem Punkt an Spannung. Die englische Originalsprache ist eindrucksvoll geschrieben und hat ihren besonderen Reiz darin, dass man viele Wortspielereien gar nicht übersetzen kann. Collins‘ Englisch ist leicht zu lesen und zu verstehen. Die Wahl des simple present und der Ego-Perspektive erleichtern das Verständnis, auch wenn ich sagen muss, dass es mich einige Überwindung gekostet hat, mich an diese Erzählperspektive zu gewöhnen. Die Ich-Form ist schon arg ungewöhnlich, und die Gegenwartszeitform macht es nicht besser. Man muss ihr aber lassen, dass diese Form für die Geschichte nachvollziehbar ist. Die Handlung spinnt sich die ganze Zeit um den Charakter der Katniss Everdeen, alles wird aus ihrer Perspektive beschrieben, und es ist sicherlich eine Herausforderung für die Autorin gewesen, all diese komplexen Rahmenhandlungen in das Geschehen einzubinden, ohne einmal die Erzählperspektive zu wechseln. FazitEigentlich ist dem nichts mehr hinzuzufügen. Die Roman-Trilogie “The Hunger Games ist ein sensationell guter Lesestoff, und ich empfehle dringend, die Bücher in englischer Originalfassung zu lesen. Es lohnt sich wirklich, und der Preis ist ohne Frage unschlagbar. Das einzig Negative an der Reihe ist, dass sie irgendwann zuende ist. Volle 5 Sterne für diese Buchbox, und wenn ich könnte, würde ich mehr vergeben. Ich werde mir jetzt übrigens auch die dazu passenden Filme zu Gemüte führen.

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  • Idee gut, Ausführung mangelhaft

    The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.
    trilliand

    trilliand

    06. May 2013 um 19:44

    Was hat es für ein Aufheben um diese Reihe gegeben. Ich hatte mich darauf gefreut und war dann schlussendlich enttäuscht. Durch Band 1 musste ich mich erst mal durchquälen, Band 2 fand ich etwas besser und erst Band 3 war dann tatsächlich streckenweise interessant.  Teil 1 der Reihe war für mich langweilig, die Protagonistin wirkte am Lauf der Geschichte uninteressiert und unbeteiligt und wurde zum Handeln bzw. selbstständigen Denken nur durch die Auslosung für die Hunger Games gezwungen. Die Frage, wie so ein Regime wie Panem entstehen konnte, wodurch es seine Rechtfertigung hat, wie es durchgesetzt wird, ob es eine Résistance gibt, etc. werden so gut wie gar nicht behandelt. Die Charaktere bleiben sehr platt und entwickeln sich im Laufe des Buches kaum. Teil 2 fiel insofern positiver auf, als die Geschichte endlich mehr Spin abseits von einer Teenager-Liebesgeschichte "ich kann mich nicht zwischen Junge A und B entscheiden" bekam, und das politisches System als solches in Frage gestellt wurde, weitere Personen in der Handlung vorgestellt wurden, die das System aktiv bekämpften.  In Teil 3 ging dann endlich die Handlung los, die mich von Anfang an interessiert hätte: Nämlich der Kampf gegen die Unterdrückung und der Versuch einer Befreiung. Dieser Teil 3 gefiel mir dann auch wirklich gut, den fand ich fesselnd geschrieben (die vorherigen Teile gefielen mir auch sprachlich und stilistisch überhaupt nicht). Besonders den Schluss fand ich dann sehr aufrüttelnd und gut rübergebracht. Deshalb auch 3 Sterne, ansonsten wäre es bei zweien geblieben. 

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  • the Hunger Games

    The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.
    Risachan

    Risachan

    29. March 2013 um 14:46

    Eine sehr gelungene Trilogie. Ich persönlich habe sowohl die geschnittene Hörbuchversion als auch die Englischen Originale und mir haben die Bücher richtig gut gefallen. Es ist eine ausgewogene Mischung aus Spannung, Ernsthaftigkeit und Gefühlen. Was ich vor allem so gut an der Reihe finde ist die Ausarbeitung von Katniss Charakter- sie ist einfach keine typische Heldin, sondern eigentlich ziemlich unausstehlich, aber trotzdem fiebert man mit, weil man weiß, dass sie für ihren Charakter nichts kann, dass sie vom Kapitol unbewusst geformt wurde. The Hunger Games ist das erste Buch, dass ich gelesen habe, bei dem ich mittendrin gedacht habe "der Hauptcharakter ist echt ein Arsch".  Von der Story her finde ich persönlich den ersten Band am besten. Der Zweite und Dritte ist natürlich auch großartig geschrieben, aber ich denke, die Handlung zieht sich in diesen Teilen mehr als im Ersten. Alles in Allem mag ich die Bücher sehr gerne und freue mich auf die Verfilmungen.

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  • Rezension zu "The Hunger Games Trilogy, 3 Vols." von Suzanne Collins

    The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.
    hellokatti

    hellokatti

    25. December 2012 um 19:07

    Tolle Reihe, nicht nur für Jugendliche! Interessante Idee, dass die Autorin die Casting-Kultur unserer modernen Gesellschaft mit den niederen und uralten menschlichen Instikten der Sensationsgeilheit der Zuschauer (wie im alten Rom bei den Gladiatorenkämpfen) verbunden hat. Faszinierend und zugleich erschreckend. Teil 1 und 3 sind genial und spannend, Teil 2 dient scheinbar eher zur Überleitung.

  • Rezension zu "The Hunger Games Trilogy, 3 Vols." von Suzanne Collins

    The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.
    silvermondfee

    silvermondfee

    21. December 2012 um 00:00

    Super Reihe, besonders der dritte Teil hat mich fasziniert. Ich mag es, wenn Hauptcharaktere nicht zu sehr glorifiziert werden, genau das ist hier passiert. Hoffe es gibt bald mehr von der Autorin zu lesen

  • Rezension zu "The Hunger Games Trilogy, 3 Vols." von Suzanne Collins

    The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.
    3vorDrei

    3vorDrei

    04. November 2012 um 22:14

    es ist schon ne Weile her, dass ich die Bücher gelesen habe, trotzdem möchte ich hier kurz meinen Senf dazugeben: Mich haben die Bücher - als Ex-Teeny - extrem begeistert und genauso extrem verstört. Ich könnte ein Buch drüber schreiben, soviele Aspekte haben mir ge- und missfallen. Aber nur zu den meiner Meinung nach wichtigsten, positiven Punkten (für die negativen Punkte müsste ich zu sehr auf den Plot eingehen): Eine weibliche Heldin wie Catniss ist mir bisher (viel zu) selten untergekommen. Sie ist tough und eine durch ihr bisheriges Leben gestählte Kämpferin, deren Panik ob der ihr bevorstehenden Ereignisse absolut glaubhaft und eindringlich rüberkommt. Ihre Entwicklung in den weiteren Romanen ist komplex und lässt Interpretationsspielraum - besonders das Ende des dritten Buches haben zum Beispiel ein Freund von mir und ich komplett anders gelesen. Das gefällt! The Hunger Games sind eine Medien- und Gesellschaftskritik, die sich gewaschen hat. Klar, das ist plakativ und wenig subtil, die Message kommt aber deshalb auch bei Lesern, die sich bisher vielleicht noch nicht mit dieser Materie befasst haben (wie viele junge Leser, z.B.) an. Liest man die sehr aufschlussreichen Beschreibungen über die verschiedenen Districts, kommt man nicht umhin, sich selbst zumindest ein bisschen in den degenerierten Bewohnern der "Capital" wiederzukennen. Sie tragen merkwürdige Klamotten, leben im Überfluss und ihnen ist die Show zuweilen wichtiger als ein Menschenleben. So ähnlich wie Catniss es tut, würde ein kritisch Denkender Jugendlicher aus einem Schwellen- oder Entwicklungsland unsere Gesellschaft wohl auch beschreiben. Allein für dieses "Spiegel vorhalten" hat Suzanne Collins meinen Respekt verdient. Der Erzählstil ist rasant und kurzweilig - ich habe die Bücher kaum aus der Hand legen können. Definitiv eine Lese-Empfehlung - auch für Erwachsene.

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  • Rezension zu "The Hunger Games Trilogy, 3 Vols." von Suzanne Collins

    The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.
    AlinaSuzann

    AlinaSuzann

    04. October 2012 um 21:25

    Sehr spannend aufgebaute Trilogie von Suzanne Collins, in welcher vor allem die Heldin Katniss eine große Rolle spielt. Diese Trilogie hat mich umgehauen, obwohl ich die Story des ersten Buches schon aus dem Film kannte. Trotzdem konnte ich das Buch vor Spannung nicht mehr weglegen. Diese Bücher bieten neben Spannung, Action und Abenteuer aber auch enorm viel Romantik. Man kann weinen, lachen und Angst um die jungen Helden der Bücher haben. Insgesamt sehr empfehlenswert, auch wenn der Schluss ein wenig zu kurz geraten ist.

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  • Rezension zu "The Hunger Games Trilogy, 3 Vols." von Suzanne Collins

    The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.
    PANEM

    PANEM

    03. July 2012 um 19:16

    einfach Klase geschrieben! Ich <3 dieses Buch :)

    Erst dreimal auf Deutsch gelesen, dreimal den Film geschaut und zweimal das Hörbuch gehört :)

    Ich kenns also schgon auswendig :)

    Großes Lob an Suzanne Collins !

  • Rezension zu "The Hunger Games Trilogy, 3 Vols." von Suzanne Collins

    The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.
    broul

    broul

    04. April 2012 um 17:46

    I bought the trilogy and read it in a week but I'm still not sure how I like the book. I don't think it's a love story. And it also doesn't feel like a real dystopia. It felt like the society was merely a background and motivation for a nice story about a strong girl. To say it shortly: the book didn't get me thinking about social problems. But: it is a really good story. If you regard it as fantasy: nice new setting, thrilling story, beautiful heroine ... everything a good book needs.

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  • Rezension zu "The Hunger Games Trilogy, 3 Vols." von Suzanne Collins

    The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.
    marimirl

    marimirl

    08. November 2011 um 09:45

    BUCH 1 Ich hatte eine spannende Geschichte voller Gefühle und Action erwartet. Doch beides suchte ich vergebens. Aber mal langsam. Auf "The Hunger Games" bin ich während meiner Lektüre von "Divergent" gekommen. Dystopien dürften ja gerade voll im Trend liegen, und da es mich thematisch doch interessiert, musste ich natürlich auch "The Hunger Games" lesen, wird es doch von vielen hoch gelobt. Den Anfang fand ich ja noch ganz nett, wenn auch etwas langweilig, da der Leser dank diverser Klappentexte etc. sowieso schon weiß, was passieren wird. Allerdings hatte ich ständig das Gefühl, die Geschichte spiele in der Vergangenheit, was sie ja nicht tut. Dass die Menschen in Panem teilweise so sehr in Armut leben und kämpfen müssen, um nicht zu verhungern, hat mich doch schockiert. Da dachte ich dann auch, dass das ein interessanter Ansatz wäre und das Buch einmal die andere Seite zeigen würde. Nein, nichts da.... Der zweite Teil des Buches, in dem dann wirklich die Hunger Games starten fand ich furchtbar langweilig. Von Anfang an war eigentlich alles vorhersehbar. Es gab keine großen Überraschungen und somit war auch keine Spannung vorhanden. Und ich brauche Spannung!!! Der dritte Teil wurde dann etwas spannender, wenn auch nicht atemberaubend. Überraschungen gab es nach wie vor keine großen, dafür kam die Liebesgeschichte etwas in Gange. Ich habe wirklich selten ein Buch gelesen, dass so vorhersehbar war. Generell fand ich das Buch ziemlich lieblos geschrieben. Die Autorin hat sich bemüht, die Teilnehmer an die Hunger Games so auszulöschen, dass keine großen moralischen Konflikte entstehen. Es kam mir wirklich so vor, als wolle sie umgehen, dass sie etwas schlimmere Dilemmas lösen müsste. Außerdem fehlten mir die Emotionen, das Gefühl. Alles wurde so nüchtern erzählt und konnte mich nicht mitreißen. Trotzdem fand ich das Buch nicht schlecht. Es ist ganz nett, aber man merkt, dass es ein Jugendbuch ist. Meiner Meinung nach ist es mit 12 Jahren problemlos zu lesen. Für Erwachsene halte ich persönlich es für zu oberflächlich. Divergent fand ich um Klassen besser. Da ich mir die Box gekauft habe, muss ich wenigstens nicht überlegen, ob ich den 2. Teil überhaupt kaufen soll. Ich vergebe 3 Sterne, weil die Idee dahinter ja nicht schlecht ist. Ich wollte das Buch auch unbedingt weiterlesen, aber eher aufgrund des angenehmen Schreibstils und weil ich doch auf Nummer sicher gehen wollte, ob ich mit meinen Vermutungen Recht hatte (ja, in allen Punkten).

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