Suzanne Rindell

 4 Sterne bei 49 Bewertungen

Lebenslauf von Suzanne Rindell

Suzanne Rindell ist Doktorandin in Moderner Amerikanischer Literatur und hat mit dem Roman "Die Frau an der Schreibmaschine" (Orig.: "The other Typist") ihr Debüt gegeben. Sie arbeitet derzeit an ihrem zweiten Roman. Rindell wuchs in Sacramento auf, verbrachte einige Jahre in San Francisco und lebt derzeit in New York.

Alle Bücher von Suzanne Rindell

Suzanne RindellDie Frau an der Schreibmaschine
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Die Frau an der Schreibmaschine
Die Frau an der Schreibmaschine
 (49)
Erschienen am 11.10.2016
Suzanne RindellThe Other Typist
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The Other Typist
The Other Typist
 (0)
Erschienen am 01.04.2013

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DarthEnis avatar

Rezension zu "Die Frau an der Schreibmaschine" von Suzanne Rindell

Die Frau an der Schreibmaschine
DarthEnivor 7 Monaten

Rose Baker arbeitet als Stenotypistin in einem Polizeirevier. Tagtäglich muss sie - teilweise sehr grausame - Geständnisse an der Schreibmaschine abtippen, dennoch wird ihre Arbeit nicht gewürdigt, sie wird von den Männern trotzdem wie eine sowohl körperlich als auch emotional nicht belastbare Frau behandelt. Als eine neue Kollegin eingestellt wird, beginnt sich Roses Leben schlagartig zu ändern. Sie nimmt sich Odalie zum Vorbild und wird - vor allem nach außen hin - selbstbewusster und beginnt, Spaß am Leben zu haben. Doch schnell wird klar, dass die neue Kollegin Odalie nicht nur einen positiven Einfluss hat, sondern auch viele düstere Geheimnisse mit sich herumträgt, die auch Rose schaden könnten ...

Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Man lernt die Protagonistin kennen und kann viele ihrer Ansichten nachvollziehen. Der Charakter wurde wirklich sehr gut ausgearbeitet, auch wenn ich zugeben muss, dass ich Rose weder besonders sympathisch noch unsympathisch fand. Ich konnte mit ihr nicht so richtig mitfiebern und habe ihr Schicksal mehr oder weniger neutral verfolgt. Da konnten einige Nebencharaktere, was das Thema Sympathie betrifft, bei mir mehr punkten.

Die Grundstimmung des Buches hat mir auf jeden Fall zugesagt. Man bekommt auch einen interessanten Einblick in die damalige Zeit; insbesondere das Thema Gleichberechtigung wird aufgegriffen, was ich sehr spannend finde.

Das Ende wird bereits früh angedeutet, man weiß aber nicht, wie es dazu kam. Und genau das macht dieses Buch so fesselnd. Man möchte wissen, welche Faktoren dabei eine Rolle gespielt haben und was genau passiert ist. Der Autorin ist es gut gelungen, auf diese Weise Spannung aufzubauen. Dennoch gibt es zwischendrin auch etwas zähe, langweilige Passagen, die sich entweder wiederholen oder einfach überflüssig erscheinen. Das Ende war passend und für mich teilweise überraschend, da ich einige Wendungen so nicht erwartet hatte.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der etwas mit den 20er Jahren und mit dem Thema Obsession anfangen kann. Wer einen Krimi erwartet, wie es der Klappentext andeutet, wird allerdings enttäuscht werden.

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Aliras avatar

Rezension zu "Die Frau an der Schreibmaschine" von Suzanne Rindell

Als das Zehnfingersytem noch als besondere Fertigkeit galt
Aliravor 8 Monaten

Die ernsthafte, prüde Rose ist im Waisenhaus aufgewachsen, lebt in einfachen Verhältnissen und arbeitet in den 20er Jahren als Schreibkraft in einem New Yorker Police Department.

Dort lernt sie eine weitere Schreibkraft - ihr Pendant - kennen: Odalie ist eine wohlhabende, aufsehenerregende, unternehmungslustige junge Frau.

Aus den beiden Kolleginnen werden beste Freundinnen: Die vom glamourösen Leben Odalies faszinierte Rose gibt innerhalb kurzer Zeit alle ihre Grundsätze auf und verwandelt sich vom unscheinbaren Entlein zum Ebenbild ihrer schönen Gefährtin.

Und dann wird es unübersichtlich: Ein ungeklärter Todesfall sowie der Verrat ihrer Freundin bringt Rose hinter Gitter und den Roman zu einem überraschenden Ende.

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ElkeKs avatar

Rezension zu "Die Frau an der Schreibmaschine" von Suzanne Rindell

Rezension zu "Die Frau an der Schreibmaschine"
ElkeKvor einem Jahr

Inhaltsangabe:

New York zur Zeit der Prohibition: Die Stenotypistin Rose Baker wuchs in einem Waisenhaus auf und fühlt sich als Hüterin von Gesetz und Moral. Auf dem Polizeirevier glänzt sie durch tadelloses Verhalten.

Doch eines Tages kommt eine neue Stenotypistin: Odalie Lazare. Mit einem Hauch von Glamour rauscht Odalie in Roses Leben und stellt es auf den Kopf. Plötzlich sind die moralischen Grundsätze nicht mehr so wichtig und Odalie nimmt sie in Flüsterkneipen mit und stellt ihr zwielichtige Personen vor.

Ohne es zu ahnen wird Rose in den zwielichtigen Sog von Odalie mit hineingezogen.

Mein Fazit:

Diese Rezension kann ich kurz halten, denn ich habe es auf Seite 224 abgebrochen.

Die Geschichte glänzt ohne Zweifel durch die ausgefeilte und sehr elegante Ausdrucksweise. Für mich steht fest: Die Autorin kann sich sehr gut ausdrücken. Aber das war auch für mich das größte Manko!

Eine sehr gehobene Ausdrucksweise zeugt von einer großen Liebe zur Sprache. Aber ich fand es hier einfach zu viel von allem. Rose Baker, die die Geschehnisse um Odalie Lazare erzählt, kam mir obendrein selbst ziemlich abgehoben und versnobt vor, obwohl sie im Waisenhaus aufwuchs und durch ihren Fleiß das große Glück hatte, auf eine gute Schule geschickt worden zu sein.

Obwohl in vielen Zeilen auch leiser Humor steckte, musste ich manche Passagen mehrfach lesen, um die verschachtelten Sätze und die blumige Aussprache richtig zu verstehen. Es war zuweilen einfach sehr anstrengend und ermüdend. Irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr dazu!

Das Buch hat sein Publikum verdient, ich kann es leider nicht würdigen, denn es ist einfach nicht meins. Daher gibt es die Mindestbewertung von zwei Sternen!

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