Suzanne Rindell Die Frau an der Schreibmaschine

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Inhaltsangabe zu „Die Frau an der Schreibmaschine“ von Suzanne Rindell

Sie ist eine einfache Schreibkraft. Doch siehat alle in der Hand ... Mit ein paar Anschlägen auf ihrer Schreibmaschine kann sie jemanden lebenslang ins Gefängnis befördern. Rose Baker arbeitet als Stenotypistin im New York City Police Department. Geständnisse zählen zu ihrem Alltag. Es ist das Jahr 1923. Und wenngleich Rose grausame Details über Messerstechereien und Morde protokolliert – sobald sie den Verhörraum verlässt, zählt sie wieder zum schwachen Geschlecht. Doch die Zeiten ändern sich. Die Frauen auf New Yorks Straßen tragen Bob, trinken Alkohol. Die prüde Rose allerdings hängt am Bild der fürsorglichen Frau. Und an dem charmanten Seargent, den sie heimlich anhimmelt. Bis eines Tages eine neue Kollegin kommt: die glamouröse Odalie. Sie entführt Rose in die Nachtclubs der Stadt. Rose ist schockiert – und ebenso fasziniert. Aus Faszination wird Obsession. Und dann gibt es einen mysteriösen Todesfall …

Langatmige Reflexion von Geschehnissen mit einer Vielzahl an bloßen Vermutungen.

— MotteEnna

Ein Krimi aus den 20er Jahren - leider ohne Pep!

— Callso

Raffiniert, heimtückisch und mit überraschendem Ende

— halloundaufwiedersehen_

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    Die Frau an der Schreibmaschine

    MotteEnna

    20. August 2017 um 20:16

    Mitte der 20er Jahre sind arbeitende Frauen noch eine Seltenheit und wenn, dann meist in klinischen Arbeitsumfeldern als reine Schreibkraft. Die junge, alleinstehende Rose Baker stellt da eine Ausnahme dar, denn sie arbeitet als Stenotypistin in einem New Yorker Polizeirevier, in dem sie jeden Tag den Schattenseiten des Lebens begegnet. Als Waisenkind, dass von Nonnen großgezogen wurde, hat sie gelernt ein bescheidenes und fleißiges Leben zu führen. Diese Einstellung führt zwar dazu, dass ihre Arbeit zwar sehr geschätzt wird, aber ihr im Privatleben keine Freunde macht. Eines Tages taucht eine neue Stenotypistin auf, Odalie Lazare. Vom ersten Tag an ist Rose von ihr fasziniert und bemüht sich ihr zu gefallen. Zunächst scheint sie damit keinen Erfolg zu haben, aber schließlich freunden sie sich doch an und Odalie führt Rose in ein ganz neues Leben voller Luxus und Partys ein. Zu Zeiten der Prohibition bedeutet das ein Leben im Untergrund in sogenannten Flüsterkneipen. Rose gefällt diese neue Art zu Leben und lässt sich von Odalie zu immer neuen Sachen verleiten, von denen sie normalerweise nicht mal geträumt hätte und gerät immer tiefer in eine Welt, die zu ihrem Verhängnis werden soll und seinen Höhepunkt in einem unglücklichen Todesfall findet. Der Klappentext klang für mich wirklich vielversprechend, aber leider begegnet einem als Vielleser auch immer wieder Bücher, die nicht halten, was sie auf den ersten Blick versprechen. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Rose geschrieben, die von ihrer Zeit mit Odalie berichtet. Die ganze Handlung zieht sich ziemlich, bis es zu dem Todesfall kommt, der bereits auf dem Klappentext angekündigt wird. Dieser findet ungefähr 50 Seiten vor Schluss statt und wird nicht richtig aufgelöst. Das gesamte Buch besteht aus Vermutungen und komischen Darstellungen der Begebenheiten dar, von denen man zum Schluss nicht mehr sagen kann, ob sie passiert sind oder nur Roses Fantasie entsprungen sind. Ich bin zwar generell nicht der größte Fan von offenen Enden, aber wenn es denn schon sein muss, dann muss die Geschichte vorher wenigstens Hand und Fuß gehabt haben. Leider keine Leseempfehlung von meiner Seite! Viel Spaß beim Schmökern!

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  • Ein antiquierter Krimi, der meine Erwartungen nicht erfüllte...

    Die Frau an der Schreibmaschine

    Callso

    26. February 2017 um 10:22

    Ich fand das Cover grandios. Ich fand den Buchtitel schön. Und als ich dann noch las, dass dieses Buch auf einer kleineren Wellenlänge wie "Gone Girl" funkte, da war ich begeistert. Welche eine Idee, dass eine (einfache) Schreibkraft bei den Protokollen und Geständnissen von Mördern und anderen Kriminellen einfach die Wahrheit verdreht und mit Hintersinn und Fantasie agiert. Das alles- so achte ich mir - ist eine feine, bunte Mischung für tolle Unterhaltungsliteratur. Die Realität beim Lesen sah anders aus. Die Frau an der Schreibmaschine schreibt gar nicht so viel, beziehungsweise sie verändert die Protkolle und Texte nur höchst selten. Sicherlich war es sehr spannend, in die 20er Jahre einzutauchen. Die Autorin Suzanne Rindel fängt diese besondere Stimmung gut auf und ein, aber die Story hat mich weniger gefesselt. Rose, die Frau an der Tastatur, ist prüde, zurückhaltend und zudem sehr naiv. Odalie hingegen, die als neue Schreibkraft anfängt,  dagegen mysteriös, verschwenderisch und lasziv. Und Odalie birgt einige Geheimnisse, hinter die Rose nur sehr langsam kommt. Mir haben die Spannungsmomente gefehlt. Mir haben die Überraschungsmomente gefehlt. Mir hat die tiefere Bindung zu der Geschichte und den Protagonisten gefehlt. In der Danksagung gab die Autorin Parallelen zu "Der große Gatsby" zu. Stimmt - aber leider nicht so pompös! Schade, schade, dass diese hervorragende Grundidee nur so unzureichend umgesetzt wurde.

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. 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    • 779
  • Spannend und ungewöhnlich

    Die Frau an der Schreibmaschine

    sursulapitschi

    07. November 2016 um 21:27

    Wer ist Odalie? Diese Frage beschäftigt einen gründlich beim Lesen dieses Buches. Und auch Rose Baker, eine einfache Stenotypistin in einem New Yorker Polizeibüro, versuchte hinter Odalies Geheimnis zu kommen. Jetzt ist Rose offensichtlich in irgendeiner Einrichtung. Ist sie verrückt? Wie ist sie dort hingekommen? Rätsel über Rätsel.Sehr strukturiert und eloquent für eine Verrückte, gewürzt mit einem wunderbar geschliffenen Sarkasmus, erzählt Rose ihre Geschichte. Rose ist eine pflichtbewusste Schreibkraft, beflissen, schlecht bezahlt und unscheinbar, als die schillernde, charismatische Odalie ihre neue Kollegin wird und das ganze Polizeibüro im Sturm erobert. Geldsorgen scheint sie nicht zu haben. Trotzdem bewirbt sie sich für diesen Job. Rose ist fasziniert und lernt durch ihre neue Freundin ein ganz anderes Leben kennen.1923 herrscht die Prohibition in den Vereinigten Staaten. Trotzdem feiert man ausgelassen in illegalen Flüsterkneipen, raucht, trinkt, lässt sich einen Bob schneiden und hört Jazz. The roaring twenties, von denen Rose bislang nichts mitbekommen hat.Es ist gleich zu Anfang klar, dass Rose in ihr Unglück rennt, aber wie, das ahnt man nicht. Dieses Buch fängt harmlos an. Man denkt, man liest die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft in den wilden 20ern. Nach und nach mausert es sich dann aber zu einem handfesten Thriller mit einem höchst spektakulären Ende. Ein Historienroman der ungewöhnlichen Sorte, der Spaß macht und erstaunt.

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    • 5
  • Raffiniert, heimtückisch und mit überraschendem Ende

    Die Frau an der Schreibmaschine

    halloundaufwiedersehen_

    04. November 2016 um 14:12

    „Die Frau an der Schreibmaschine“ ist Suzanne Rindells erster Roman und ein sprachlich ausgereiftes, mit raffinierten Wendungen versehenes Debüt. Wir befinden uns im New York der wilden 20er Jahre, das von Prohibition, rasanten Partys, mutigen Frauen und einer Welt im Wandel dominiert wird. Rose arbeitet als Stenotypistin bei der New Yorker Polizei und ist dadurch so manches gewohnt. Nichtsdestotrotz gehört sie eher dem Typ braves und naives Kleinstadtmädchen an und hat so gar keine Erfahrungen, was das New Yorker (Nacht)leben der Roaring Twenties betrifft. Bis eines Tages Odalie auftaucht und sich als ihre neue Kollegin vorstellt. Rose ist sofort beeindruckt von Odalies glamourösem und selbstbewusstem Auftreten, welches nicht gegensätzlicher zu ihrem eigenen hätte sein können. Odalie nimmt Rose mit in eben jenes Nachtleben und diese ist wie berauscht und bricht Stück für Stück mit ihren alten Gewohnheiten. Es entwickelt sich eine Freundschaft, schon fast eine Obsession, denn Rose sieht in Odalie eine Leitfigur, die sie zugleich bewundert und abstößt. Doch wer war Odalie wirklich und wer gibt sie vor, zu sein? Immer öfter treten Personen aus Odalies Vergangenheit auf, die Rose an deren Identität zweifeln lassen und immer mehr gerät Rose in einen Strudel aus Geheimnissen und Lügen, bis sich alles in einer verzweifelten Nacht entlädt. Zugegeben, ich brauchte einige Zeit, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, der sehr nah an das zeitliche Geschehen angelehnt ist und stark an Romane aus den 20ern erinnern soll. Das ist Rindell zum Teil auch sehr gut gelungen, man fühlt sich in der Zeit zurückversetzt und spürt förmlich die Atmosphäre der Roaring Twenties aus dem Buch aufsteigen. Doch manches Mal wirkt dies wiederum zu stark aufgesetzt und stoppt den Lesefluss, zumal ihre Sätze oft sehr lang und sehr verschachtelt sind. Die Geschichte wird recht kühl und distanziert aus der Perspektive Roses erzählt, die sich mittlerweile in einer 'Nervenheilanstalt' befindet und von dort aus rückblickend auf das Geschehene schaut (hier wird Rindells Bewunderung für Fitzgeralds 'The Great Gatsby' deutlich). Auch wenn der Leser, von Rose angesprochen, direkt mit einbezogen wird, erschwert diese Emotionslosigkeit es ihm, Sympathien zu den Figuren aufzubauen. Vermutlich ist das von der Autorin gewollt, als Leser eher Antipathie als Sympathie zu empfinden, aber doch fiel es mir dadurch schwer, eine Bindung zu dem Buch aufzubauen, was ich als sehr schade empfinde. Rindell schafft es zwar immer wieder die Spannung zu erhöhen, indem sie Rose vorgreifen lässt (à la 'ich hätte es wissen müssen'), weshalb das Buch bis zur letzten Wendung ein Pageturner bleibt, aber doch habe ich den mitreißenden Faktor vermisst, den man nur erreichen kann, wenn man mit einer Figur mitfiebert und mitleidet. Auf den letzten 80 Seiten hat mich das Buch dann aber doch stark mitgerissen, da wirklich so einiges passiert, was ich nicht erwartet hätte. Das überraschende Ende und die psychologischen Kniffe und Wendungen sind es, die mir an dem Buch am meisten gefallen haben. Leider hat es dennoch meine Erwartungen nicht ganz erfüllen können, was zum größten Teil daran liegt, dass man sich meiner Meinung nach einfach nicht mit einem F. Scott Fitzgerald messen kann. Dagegen stumpft jeder Versuch ab, auch nur etwas ähnlich sein zu wollen. Trotzdem ist es ein gelungenes Debüt, vor allem für Liebhaber raffinierter Geschichten und der Roaring Twenties. 3,5 von 5 Sternen.

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  • Klug erzählt, aber sehr komplex und langatmig ...

    Die Frau an der Schreibmaschine

    SharonBaker

    30. July 2016 um 18:50

    Rose Baker ist Stenotypistin in einem New York City Police Department und in diesem Jahr 1923, wird sich ihr Leben total verändern. Sie bekommt nämlich eine neue Kollegin, Odalie Lazare und diese verkörpert die neue Welt, die langsam anbricht, sie trägt nämlich einen Bob, raucht und trinkt auch gern mal ein Glas Champanger. Für Rose ist sie am Anfang ein Dorn im Auge, immerhin zählen für sie noch die alten Werte, aber die Neugier und ihre Faszination nehmen immer mehr zu und so lässt sie sich am Ende auf eine Freundschaft ein. Odalie entführt Rose in Nachtclubs, öffnet ganz neue Sichten und zeigt ihr, wie man mit Männern spielt. Rose fühlt sich schockiert und angezogen zugleich und lässt sich immer mehr in Odalies Strudel hineinziehen, bis es am Ende kein Entkommen gibt. Was wird mit Rose passieren? Wer ist eigentlich diese Odalie? Kann solch eine Freundschaft gesund sein?  Eigentlich mach ich mir aus Geschichten die in den zwanziger Jahren spielen so gar nix, aber der Klappentext und auch das Cover, haben mich förmlich angezogen und ja, auch ich erlag der Faszination. Wer möchte nicht wissen, wie die damalige Arbeit bei der Polizei aussah, welche Tricks diese dort angewandt haben, wie ging das ohne Technik von heute zustatten und welche Macht so eine Stenotypistin hat. Dazu kommt noch die Zeit des Charleston, der Flüsterkneipen und Frauen die anfangen sich den Männern gleichzustellen. Rose ist im Waisenhaus aufgewachsen, recht einfach und bescheiden. Sie hat gelernt unscheinbar zu sein und dies bis zur Perfektion in ihren Leben umgesetzt. Zudem ist sie perfektionistisch in ihrer Veranlagung und will in ihrem Beruf die beste Arbeit leisten. So ist sie bei der Polizei gern die Stenotypistin und arbeitet besonders gern mit dem Sergeant zusammen, denn sie heimlich anhimmelt. Und dann taucht diese neue Kollegin auf und Rose fühlt sich in ihrer Position bedroht. Kritisch beäugt sie Odalie, ist streng und zeigt nicht nur einmal die kalte Schulter, aber innerlich ist sie total aufgewühlt. Rose beobachtet alle ihre Schritte, jede Geste wird analysiert und zerpflückt, ihre Art der Kleidung studiert und jeder Augenaufschlag kritisch beäugt. Je mehr sie sich in ihrer Beobachtung verliert, umso mehr fühlt sie sich auch hingezogen, ist fasziniert und merkt, dass sie doch die Nähe von Odalie sucht. Aus den beiden Frauen werden erst Kolleginnen, dann Wohnzimmergenossinnen und am Ende wahre Busenfreundinnen. Rose steht zwar immer im Schatten ihrer strahlenden Freundin, aber das macht ihr nichts aus und so nimmt sie, ihre Veränderung gar nicht wirklich war. Allerdings bleibt Odalie immer ein Geheimnis für sie, erst langsam fällt ihr auf, dass da etwas mit ihren Erzählungen nicht stimmt und beißt sich daran fest, bis sie selbst merkt, dass sie der Strudel an Ungereimtheiten selber gepackt hat und in die Tiefe zieht. Vom Klappentext her hatte ich irgendwie etwas anderes erwartet und war dann doch sehr erstaunt, dass alles so eine ganz andere Richtung angenommen hat. Ich hatte die Erwartung gehabt, dass Rose vielleicht in die Polizeiarbeit mehr eingreift, oder sogar selbst ermittend tätig wird, zur Spionin wird, oder etwas in dem Sinne, aber es kam für mich anders. Die Autorin nimmt sich ihren Figuren viel mehr an und dem Schein und Sein. Diese Geschichte spielt mit der Wahrnehmung, der Täuschung und den psychischen Abgründen. Dazu kommt noch die Atmosphäre eines New Yorks, der geheimnisvollen Partys und des feuchten Polizeireviers, dunkel, verborgen, still.Suzanne Rindell schreibt hier eine sehr kompakte, sprachgewaltige und ausführliche Geschichte. Sie nimmt sich sehr viel Zeit für ihre Hauptfigur Rose und lässt sie wirklich jedes Detail genau beschreiben, jede Erinnerung haarklein Revue passieren und gerät dadurch oft etwas zur Langatmigkeit. Allerdings ist der Clou an der Geschichte, das Rose ihre Erinnerungen aus einer Anstalt heraus erzählt, je weiter man liest, um so mehr fragt man sich, was ist passiert. Das hat die Autorin recht geschickt gemacht, denn trotz der vielen Längen bleibt man am Ball, weil die eigene Neugier angestachelt wird. So liest man, wie sich ein Netz aus feinen Spinnenweben um Rose herum ausbreitet und sie immer mehr in die Dunkelheit verstrickt wird. Der Rahmen und auch das Ende haben mir sehr gut gefallen und es ist wirklich eine sehr intelligent erzählte Geschichte, aber trotzdem konnte sie mich nicht ganz packen. Das liegt wohl zum Einen an unsere Hauptfigur Rose, die durch ihre Kälte und Unnahbarkeit, auch mich als Leser auf Distanz hielt und zum Anderen an den vielen, bis ins kleinste Detail beschrieben Erinnerungen. Klar waren die wichtig um vieles zu verstehen, oder zu versinnbildlichen, zogen sich aber sehr oft in die Länge und man musste sich eben auch öfters zum Dranbleiben zwingen. So war ich zwar sehr angetan von der Art des Romans und fühlte mich auch in das New York der Zeit zurück versetzt, aber der Lesespaß versteckte sich doch hinter mancher dunklen Ecke. Was ich mir allerdings extrem gut vorstellen kann, ist ein Film und der soll wohl auch kommen, der Stoff ist auf jeden Fall eine super Vorlage.

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  • Rose und Odalie

    Die Frau an der Schreibmaschine

    Tamaru

    Der Roman spielt im New York der zwanziger Jahre. Rose arbeitet als Schreibkraft bei der Polizei, ansonsten ist sie eher ein unscheinbares, schüchternes Mauerblümchen, die von einem Familienleben träumt das sie nie hatte. Aufgewachsen als Waise und Klosterschülerin hat sie klare Moralvorstellungen, die zum ersten Mal ins Wanken geraten, als Odalie in ihr Leben tritt. Diese ist skrupellos, führt ein schillerndes Leben, von dem sich Rose magisch angezogen fühlt. Sie ist fasziniert und schockiert zugleich, als sie langsam hinter deren Fassade blickt. Und dennoch folgt sie ihr blind, bis ein mysteriöser Mord geschieht, und sich erschreckende Abgründe auftun. Ein faszinierender Krimi der die Geschichte von zwei Frauen erzählt die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die unscheinbare Rose die in der mondänen Odalie so etwas wie eine Schwester sieht, sich blenden läßt von dem Glamour und dem schönen Schein der Odalie umgibt. Beide Frauen sind sehr gut dargestellt und machen es einem leicht der Story zu folgen und sich von Odalie mit in ihren Bann ziehen zu lassen. Man merkt zwar recht früh, dass es um Odalie einige Ungereimtheiten gibt, aber mit diesem Ende hätte ich nicht gerechnet. Tolle Story über Lügen, Intrigen und Sehnsüchte. Empfehlenswert.

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    • 4
  • Die Sache mit den Details

    Die Frau an der Schreibmaschine

    dicketilla

    Rose Baker wuchs als Waisenkind  bei den Nonnen auf, diese ermöglichten ihr eine Ausbildung, bedachten sie mit den entsprechenden Moralvorstellungen. So konnte sie einer Tätigkeit nachgehen, die eher dem männlichen Geschlecht zustand, als Stenotypistin auf einem Polizeirevier. Dort begibt sie sich in eine Schwärmerei für den älteren, konservativen  Sergeanten, wobei sie dem Lieutenand Detective mit Stolz entgegen tritt. Das weiß Odalie Lazare, eine neue charismatische Mitarbeiterin, für sich zu nutzen, da sie  die hohe Kunst der Manipulation besitzt. Und auch bald hat sie die unscheinbare Rose für sich eingenommen, führt sie in den Freundeskreis ihrer Bohemiens, Flüsterkneipen, ein. Rose findet sich in einem Luxus wieder, der für sie unvorstellbar wäre. Endlich eine Busenfreundin zu haben, bedeutet ihr größtes Glück, ihre Liebe zu Odalie wird immer mehr zu ihrem eigenen Verhängnis, verstrickt in einem Geflecht aus Lügen, Betrug bis zur Selbstaufgabe. Ihre einstigen Moralvorstellungen verfliegen immer mehr. Die Geschichte wird dem Leser durch Rose erzählt, wobei immer wieder Wortgeflechte auftauchen, deren Bedeutung  zu einem späteren Zeitpunkt weiter berichtet wird. So wird sofort klar, dass diese Geschichte kein gutes Ende nehmen wird, wobei Odalie eine entscheidende Rolle spielen wird. Rose ist mit einer außergewöhnlichen Beobachtungsgabe gesegnet, die die Autorin gekonnt zur Geltung bringt. Dennoch werden aufkommende Zweifel an der Loyalität und Aufrichtigkeit, Odalies, , zur Seite geschoben, viel zu tief ist sie in ihrem neuen Lebenswandel  verstrickt. Eine wunderbar erzählte Geschichte, die uns in die Welt der 20er Jahre versetzt, in eine Schreibstube, der Faszination einer Schreibmaschine, der Arbeit auf einem Polizeirevier, die geheimen Orte der damaligen Flüsterkneipen, aber auch  einer Scheinwelt aus Lug und Betrug. All das wird uns detailgetreu in einer wunderbar angereihten Wortwahl erzählt. Was anfangs als ein historischer Roman beginnt, entwickelt sich immer mehr in eine Geschichte, voller Manipulation, mit einem spannungsgeladenen Köder, der uns Leser immer mehr anzieht Ein Ebenbild der damaligen Zeit, man sich aus alten Korsagen befreit, um in befreiender Leichtigkeit ein moderneres Leben zu führen. Aber auch in eine Welt voller Abgründigkeit, einer Frau, die mit all ihren Mitteln ihre Ziele erreicht, ungeachtet der Opfer, die sie hinter sich lässt. Ich konnte Rose manchmal nicht verstehen, warum sie sich diesem Sog nicht entziehen konnte. Aber die Sehnsucht nach einem Menschen, dem sie sehr nah sein konnte, schien zu überwiegen, selbst bis zur Selbstaufgabe. Ein außergewöhnliches Buch, besonders empfehlenswert.

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    • 7

    Sabine17

    12. March 2016 um 17:50
  • Ein intellegentes und tiefgründiges Buch

    Die Frau an der Schreibmaschine

    nespresso81

    22. February 2016 um 16:47

    Roaring Twenties... Die Eleganz der Perlen ruht im Wirbel des gemixten Cocktails... Zwei Frauen, die ungleicher nicht sein könnten... Eine Geschichte, die einem Thriller gleicht... Rose arbeitet in einem Polizeirevier als Schreibkraft und tippt brav Berichte der Verhörungen ab. Ihr Leben ist einfach und langweilig, sie seht sich nach etwas Aufregendem und wie gerufen kommt eine andere Frau, aufregend und selbstbestimmt in ihr Leben. Sie freunden sich an und Rose entwickelt eine Obssession Odalie gegenüber... Sie leben in Zeiten der Prohibition und Foxtrott, sie machen Nacht zum Tag in Mondscheinkneipen und nach und nach kommt Rose hinter der Fassade ihrer Busenfreundin. Suzanne Rindell beschreibt detailverliebt die Zeit der 20er in New York, dabei lernt der Leser historische Fakten kennen. Ihr Erzählungsstil mag etwas zäh zu sein, am Ende des Buches kommen alle Details zusammen in ein Puzzle und helfen dem Leser die ganze Geschichte und die unfassbare Wendung der Geschichte nachzuvollziehen. Man ärgert sich während des Lesens darüber, dass das Ende noch nicht in Sicht ist, die Protagonistin gibt ab und zu kleine Einblendungen dessen, wie die Geschichte ausgeht. HAbt Geduld mit dem Buch und lasst Euch Zeit damit.

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  • Gewinnt die 15 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2015!

    Lua und die Zaubermurmel

    Daniliesing

    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015. Unsere Buchempfehlungen: 1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial! 3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch! 4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins! 5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen! 6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios! 7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss. 8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin! 9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt. 10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin. 11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben. 12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen! 13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell. 14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt. Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 990
  • Spannender Krimi aus den goldenen Zwanzigern in NY

    Die Frau an der Schreibmaschine

    Maralis

    24. November 2015 um 17:09

    Das Buch "Die Frau an der Schreibmaschine" von Suz Anne Rindell hat mich einfach mitgerissen. Die Autorin verfügt über eine fantastische sprachliche Ausdrucksweise. Sie versteht es immer wieder Spannungsbögen zu kreieren, so dass ich einfach nur immer weiter lesen wollte. Das Cover sieht schon toll aus, ganz in Schwarz gehalten mit dem Porträt einer Frau, dass einen gleich vermuten lässt zu welcher Zeit der Roman spielt. Der Roman spielt in den goldenen Zwanzigern in New York. Die Hauptprotagonistin ist Rose, eine Stenotypistin im NY City Police Departement. Und so tippt sie Geständnisse und Protokolle, kocht Kaffee für die Detektives. Heimlich himmelt sie Police Sergeant an. Mehr stand einer Frau zu diesen Zeiten nicht zu. Sie wohnt zur Untermiete in einem preiswerten Zimmer mehr, kann sie sich nicht leisten. Doch dann bekommt sie eine neue Kollegin, Odalie eine äußerst glamouröse Frau. Ausgerechnet diese hat sich Rose als Freundin auserkoren. Ausgerechnet Rose, die eher prüde daher kommt und an das tradierte Frauenbild glaubt. Doch der Glamour von Odalie fasziniert Rose und zieht sie so in einen Strudel aus Lügen und erschütternden Ereignissen. Fazit: Ich habe es sehr genossen dieses Buch zu lesen. Es führte mich in längst vergangene Zeiten, die bis heute noch eine unheimliche Ausstrahlungskraft hat. Wer gern richtig gut geschriebene Krimis liest, ist hier genau richtig. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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  • Im Netz der Freundin

    Die Frau an der Schreibmaschine

    anushka

    22. November 2015 um 22:28

    New York, 1923: Rose Baker ist eine unscheinbare Frau. Von Nonnen in einem Kloster erzogen, ist sie noch stark im alten Frauenbild verhaftet. Unfreiwillig muss sie modern sein und arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Deswegen ist sie auch Stenotypistin auf einem New Yorker Polizeirevier. Als die unkonventionelle Odalie Lazare dort anfängt, ist Rose fasziniert von ihr und den Freiheiten, die sie sich herausnimmt: Odalie raucht, flirtet, trägt die Haare kurz und trinkt Alkohol. Als sich zwischen den beiden Frauen eine zunehmend innigere Freundschaft entwickelt, fällt Roses moralisches Gerüst langsam in sich zusammen und Odalie spinnt ihr gefährliches Netz um sie. Zunächst hätte ich "Die Frau an der Schreibmaschine" nicht als Krimi eingeordnet und auch der Verlag tut das nicht explizit. Diverse Rezensionen des Buches sind aber in dieser Kategorie zu finden. Es gibt keine vordergründig kriminalistische Handlung, jedoch sind viele Elemente davon enthalten: als Stenotypistin kann Rose von diversen Kriminalfällen berichten (was sie auch tut), in Zeiten der Prohibition ist selbst der Besuch von sogenannten Flüsterkneipen verboten und am Ende gibt es sogar einen mysteriösen Todesfall. Die naive, unerfahrene und gutgläubige Rose ist geblendet von dem luxuriösen Leben ohne die moralischen Einschränkungen, die Rose bislang von sich selbst und ihrer Umwelt auferlegt wurden. Dabei nimmt sie nicht wahr, wie sie zunehmend von Odalie abhängig und wie ihre Anhänglichkeit ausgenutzt wird. Die Freundschaft zu Odalie wird verhängnisvoll. Gleichzeitig blitzt aber immer wieder die Unzuverlässigkeit von Rose als Erzählerin hindurch, da wir die Geschichte lediglich aus Roses Sicht erfahren, diese sich zu diesem Zeitpunkt jedoch in einer prekären Lage wiederfindet. Neben der steigenden subtilen psychologischen Spannung fängt die Autorin gleichzeitig den Flair der 1920er überzeugend und bildgewaltig ein. Der Charleston und die Flüsterkneipen erstehen vor dem geistigen Auge genauso wieder auf wie die Zerrissenheit des Frauenbildes zwischen Femme Fatale und unterwürfiger Hausfrau. Mich hat dieses Buch vom Anfang bis zum Ende gefesselt mit seiner authentischen Protagonistin, seinem anspruchsvollen Sprachstil und der gut gezeichneten, aber nie übertriebenen, Handlung. Zudem kann die Autorin am Ende noch mit einer überraschenden Wendung aufwarten. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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  • New York, die Roaring Twenties und starke Frauen

    Die Frau an der Schreibmaschine

    Alexandra_Luchs

    22. November 2015 um 17:08

    Rose ist Stenotypistin im New York City Police Department. Mit flinker Hand schreibt sie die Geständnisse der schwersten Verbrecher mit und bekommt so tiefe Einblicke in so gar nicht “weibliche” Themen. Diese toughe Seite steht ganz im Kontrast zum braven Wesen der jungen Frau und auch zu ihrer Rolle als „schwaches Geschlecht“ in der Gesellschaft. Noch weiter bricht Rose aus dieser ihr zugedachten Rolle aus, als sie Odalie kennen lernt: diese entführt Rose in die Nachtclubs der Stadt und lockt mit dem Reiz des Verbotenen. Bis alles ein tragisches Ende findet. „Die Frau an der Schreibmaschine“ ist ein Roman, der mich wirklich hin und her gerissen hat. Einerseits liebe ich das Setting und die detaillierte und authentische Sprache, andererseits brauchte die Geschichte für meinen Geschmack etwas zu lang, um in konkrete Bahnen zu kommen. Andeutungen auf ein großes Geschehnis, die dann gar nicht beziehungsweise zu knapp abgehandelt wurden, haben mich schlussendlich ein wenig enttäuscht. Die 1920er in New York sind eine spannende Kulisse für diese Geschichte und die Hintergründe, die Darstellung der sozialen Rolle der Frauen zu dieser Zeit, von Prohibition und ersten Ansätzen von Rebellion, haben mich schwer begeistert. Ich mag diese Epoche und habe viele bekannte, aber auch einige neue Aspekte kennengelernt. Auch die Protagonistinnen (vor allem die Damen der Geschichte sind es, die diesem Buch ihren Stempel aufdrücken) können faszinieren: Rose und Odalie sind so gegensätzlich, wie zwei Frauen nur sein können. Im Verlauf der Geschichte ergänzen sie sich aber auf spannende Weise und die Entwicklung ihrer Persönlichkeit, aber auch ihrer zweischneidigen Beziehung, ist absolut faszinierend zu lesen. Einziges Manko ist da wirklich der zum Teil zähe Verlauf der Geschichte, die stetigen Andeutungen eines großen Geschehens und dann dessen knappe Umsetzung. Ich hätte mir bei  dem Vorspiel mehr erwartet, hätte die Verwicklung gern genauer analysieren können. Das hat meine Begeisterung gedämpft und mich das Buch leicht enttäuscht beenden lassen. Unterm Strich bleibt „Die Frau an der Schreibmaschine“ aber eine interessante Lektüre und ein schöner Roman für Fans dieser Epoche. Wer (wie ich) andeutungsweise einen Krimi erwartet hatte, sollte nicht zu hohe Erwartungen in das Tempo der Handlung haben, sondern eine ruhige und detaillierte Geschichte erwarten.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1599
  • Die Frau an der Schreibmaschine

    Die Frau an der Schreibmaschine

    Susen-Gudrun

    09. November 2015 um 17:48

    Als einfache Schreibkraft bei der New Yorker City Police hat Rose Baker alle Fäden in der Hand. Die lebt ein zurückgezogenes Leben, bis sie eines Tages eine neue Kollegin bekommt. Odalie ist genau das Gegenteil von Rose und Rose und übt eine unwiderstehliche Faszination auf sie aus. Rose ist begeistert von Odalies luxuriösem und freizügigen Lebensstil und lässt sich immer mehr in die Machenschaften Odalies verwickeln, was ihr schlussendlich zum Verhängnis wird. Die Geschichte „ Die Frau an der Schreibmaschine“ von Suzanne Rindell, wird aus Sicht von Rose erzählt. Da aber durch diese objektive Erzählweise keine richtigen Dialoge aufkommen, kann sich der Leser nie ganz sicher sein, in wieweit die Geschichte, die Rose erzählt wahr ist und es bleiben dadurch auch viele Fragen offen. Die Geschichte selber ist eigentlich gut, wird aber leider sehr langatmig erzählt und scheint sich wie Kaugummi unnötig in die Länge zu ziehen. Toll hingegen ist die Beschreibung des Flairs der 20er Jahre, in denen die Geschichte spielt vor allem die Auswirkungen der Prohibition und das Leben der luxuriösen und glamourösen Oberschicht. Insgesamt eine nette Geschichte über zwei ungleiche Frauen, nämlich der bedauernswerten, naiven Rose und der weltgewandten Femme Fatale Odalie eingebettet in den aufregenden Roaring Twenties von New York.

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