Suzanne Weyn Bar Code Tattoo

(30)

Lovelybooks Bewertung

  • 30 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 0 Leser
  • 8 Rezensionen
(6)
(14)
(8)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Bar Code Tattoo“ von Suzanne Weyn

Im Jahr 2025 tragen immer mehr Menschen ein praktisches Strichcode-Tattoo auf der Hand, das Versicherungs- und Kreditkarten ersetzt. Aber ist es wirklich nur ein vereinfachtes Zahlungsmittel? Kayla bezweifelt das. Seit ihr Vater das Tattoo hat, ist er immer depressiver geworden. Sie schließt sich »Decode« an, einer Gruppe von Tattoo-Gegnern, und erfährt Schreckliches: Die Tattoos enthalten weit mehr als behauptet – den vollständigen Gen-Code jedes einzelnen!

Regt zum nachdenken darüber an, ob wir bald wirklich nur noch anonyme Codes sind

— buecherfee_ella

Spannend, aufwühlend, aber ohne richtigen Schluss

— Aglaya

Sehr langatmige Dystopie. Als es endlich spannend wird, ist das Buch zu Ende....Cliffhanger ohne übersetzte Fortsetzung...

— Kiwi33

Stöbern in Kinderbücher

Animox. Die Stadt der Haie

auch dieser Teil war wieder spannend. Ich mag Simon und seine Freunde und freue mich schon auf eine Fortsetzung.

QueenSize

Die kleine Hummel Bommel und die Liebe

Total niedliche Geschichte

Leylascrap

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Qualitativ hochwertig mit wunderschönen, filigranen und einzigartigen Illustrationen

Skyline-Of-Books

Willy Puchners Fabelhaftes Meer

Zauberhaft Illustrationen aus der Wunderwelt des Meeres - nicht nur für Kinder sondern alle Tiefseetaucher und Hobbynautologen.

sarah_elise

Eine Insel zwischen Himmel und Meer

Wunderbar geschrieben - Erwachsenwerden, Identität finden und etwas Abenteuer. Ein bisschen sentimental, aber wirklich schön.

lex-books

Secrets of Amarak: Stadt der Schatten

Der Schreibstil des Autors ist spannend und temporeich, so dass keine Langeweile aufkommt und man gespannt am Ball bleibt.

TeleTabi1

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wenn alles von Dir offen liegt – in ein paar Strichen auf deinem Arm!

    Bar Code Tattoo

    buecherfee_ella

    19. December 2017 um 15:20

    Das hier war das allererste Buch, dass ich mir im Hugendubel in Stuttgart gekauft habe. Als es noch der alte war, der große, der wunderschöne und einmalige Hugendubel! Und jetzt ist er nicht mehr :( Okay, weiter im Text. Also auf jeden Fall liebe ich dieses Buch. Bestimmt schon fünf Mal oder sogar noch öfter gelesen. Die Geschichte, die Elemente in der Story, die unvorhersehbaren Wendungen, die Hetzjagd durch die USA. Für mich passt in diesem Buch einfach alles. Außerdem ist es so toll geschrieben, dass man echt gut und flüssig lesen kann. Ein wahrer Genuss. Leider ist die Thematik sehr sehr beunruhigend – man stelle sich vor, man ist wie eine Packung Milch oder jede beliebige andere Ware, mit einem Strichcode versehen, der alles offenlegt. WIr sind ja heute schon vollkommen durchsichtig , aber bist jetzt drang es noch nie bis zu unseren Genen vor.   Deshalb ein all-time-favorite von mir und 5 Sterne! Kayla will sich nicht tätowieren lassen. Sie ist überzeugt davon, dass ihr Vater sich deshalb umgebracht hat und auch ihrer besten Freundin geht es viel schlechter, seit sie das Tattoo hat. Irgendetwas stimmt damit nicht. Kayla schließt sich einer Gruppe von Jugendlichen an, die sich gegen das Tattoo wehren will und sich der Regierung widersetzt. Zusammen wolle sie nach Kanada fliehen, dicht gefolgt von den Häschern der Regierung. Aber mit der Zeit werden ihre Verbündeten immer weniger und bald weiß sie nciht mehr, wem sie nun trauen kann und wer zu ihren Feinden gehört.

    Mehr
  • Düster und stellenweise erschreckend realistisch

    Bar Code Tattoo

    Aglaya

    01. June 2016 um 19:43

    In der mittlerweile ziemlich nahen Zukunft tragen beinahe alle Menschen ein Tattoo in Form eines Strichcodes, der Ausweis, Kreditkarte und noch vieles mehr in sich vereint. Nur wenigen ist dieses Tattoo unheimlich, zu den Skeptikern gehört auch die Jugendliche Kayla.   USA im Jahr 2025. Bargeld wurde abgeschafft, sämtliche Lebensmittel werden durch ein einzelnes Unternehmen produziert und genau dieses fördert nun die Verbreitung der eintätowierten Strichcodes, um jeden Bürger auf Anhieb identifizieren zu können (was in dessen Akten sonst noch über ihn steht, erfährt er nicht). Nachdem der „gläserne Bürger“ immer aktueller wird, passt „Bar Code Tattoo“, das nur noch neun Jahre in unserer Zukunft spielt, perfekt in die Entwicklung rein. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Kayla erzählt, die den Strichcodes zunächst nur etwas skeptisch gegenübersteht, im Laufe der Zeit aber richtig Angst davor kriegt. Das Thema ist wie gesagt sehr aktuell, und auch die im Buch erwähnten Argumente der Befürworter („ein Ausweis wird ja ohnehin ständig vergessen oder gestohlen“, „wer ehrlich ist hat ja nichts zu verstecken“) kommen mir erschreckend bekannt vor. Diese realistische und darum umso packendere Zukunftsvorstellung prägt die Stimmung im Buch; dementsprechend düster liest es sich. Dennoch kam mir das Buch stellenweise etwas überladen vor, die Autorin konzentriert sich nicht nur auf den „gläsernen Menschen“, sondern flicht auch die genetische Manipulation (inklusive Klonen) des „perfekten Menschen“ sowie die Euthanasie von „nicht lebenswertem Leben“ in die Geschichte ein, was die Geschichte ein meinen Augen dann doch ziemlich ins Reich der Fantasy abgleiten liess (ich erachte es als durchaus realistisch, dass auf durch Genmanipulationen „verbesserte“ Menschen hingearbeitet wird. Dass man in naher Zukunft jedoch nicht perfekte Babies nach der Geburt noch im Krankenhaus ohne Wissen oder gar Zustimmung der Eltern tötet, kann ich mir nicht vorstellen). Der Schreibstil der Autorin Suzanne Weyn lässt sich flüssig lesen, sodass ich für die kurze, nur gut 200 Seiten umfassende Geschichte nur wenig Zeit benötigte. Der grösste Teil des Buches umfasst die Beschreibung der Welt, in der die Geschichte spielt, sodass für die eigentliche Handlung sowie für die Figuren nicht mehr Platz blieb. So erfährt der Leser nur wenig über die handelnden Charaktere, sodass sie ziemlich konturlos und blass bleiben. „Bar Code Tattoo“ ist der erste Band einer Trilogie, jedoch wurden die beiden Nachfolger nicht auf Deutsch übersetzt. Da mich die Welt, in der die Reihe spielt, sehr packte, der recht offene Schluss aber ziemlich unbefriedigt zurückliess, werde ich mir die Nachfolger wohl noch im englischen Original besorgen, um die Geschichte zu einem Abschluss zu bringen. Wer sich für die Geschichte interessiert und genügend Englisch spricht, steigt wohl besser auch bei diesem Band direkt im Original ein.   Mein Fazit Düster und stellenweise erschreckend realistisch – leider mit einem offenen Schluss ohne deutsche Fortsetzung.

    Mehr
  • gääääääähn....

    Bar Code Tattoo

    Kleine_Maus

    Inhalt: Bar Code Tatto von Suzanne Weyn ist eine Dystopie, die das Jahr 2025 beschreibt. Die Regierung hat beschlossen, dass jeder, der das 17. Lebensjahr vollendet hat, sich ein Tattoo auf den Unterarm stechen lassen muss. Dieses Tattoo ist ein Strichcode, in dem sämtliche Daten der jeweiligen Person gespeichert sind. Kayla beobachtet Veränderungen an ihren Mitmenschen seit sie das Tattoo haben. Ihr Vater, ein einst lebensfroher Mann, verfällt in schwere Depressionen, die mit Selbstmord enden. Ihre Mutter, die ebenso vor der Tätowierung ihren Mutterpflichten sehr gut nachgekommen ist, wird zunehmend hilfebedürftiger und schließlich Alkoholkrank. Die einst wohlhabende Familie ihrer besten Freundin zerbricht und Kaylas 17. Geburtstag rückt immer näher. Sie macht sich große Sorgen, wie dieses Tattoo Menschen so sehr verändern kann und beschließt, sich gegen die Gesetze zu stellen und das Tattoo zu verweigern. Gemeinsam mit anderen Widerstandskämpfern sammelt sie Informationen und setzt sich gegen die Tätowierungspflicht zur Wehr... Cover: Das Cover ist in dunklem blau und schwarz gehalten, was die düstere Stimmung des Buches widerspiegelt. Man sieht ein Mädchen, ich nehme an Kayla. Sie schaut sehr traurig auf einen großen Strichcode. Mir gefällt das Cover nicht, da die dunklen Farben keinen Kontrast bieten. Es erscheint einfach wie ein großer, dunkler Fleck. Wäre es keine Schullektüre gewesen, wäre ich bestimmt nicht auf dieses Buch aufmerksam geworden. Eigene Meinung: Leider hat dieses Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Die Charaktere sind mir allesamt zu blass und zu emotionslos beschrieben. Lediglich Kleinigkeiten konnte man über die Gefühle von Kayla und ihren Freunden erfahren. Ich konnte keine Verbindung zu ihnen herstellen und nicht mit ihnen mitfühlen, was ich sehr schade finde, denn die Thematik finde ich sehr interessant und man hätte bestimmt mehr daraus machen können. Übersetzungsfehler machen das Ganze auch nicht besser, wie zum Beispiel: Seite 94 in der deutschen Ausgabe: „Er war nett, wirklich nicht,...“ hat mich doch sehr verwirrt, wie Kaylas Gefühle Mfumbe gegenüber denn nun aussehen. Erst die Originalausgabe, in der es heißt: „He was nice, really nice,...“ konnte mir weiterhelfen. Die Geschichte hätte auch viel spannender geschrieben werden können. Statt dessen ist es zeitweise eine Aneinanderreihung verschiedener oder sich immer wiederholender Situationen. Dass Kayla lieber ein Kunststipendium erhalten hätte anstatt sich mit Informatik herum zu ärgern, geht bereits aus den ersten Seiten hervor, zieht sich jedoch durch das ganze Buch. Gegen Ende, genauer gesagt in den letzten 20 Seiten, nimmt die Geschichte dann doch etwas an Fahrt auf, als die Widerstandsgruppen sich auf den Weg machen sich nicht länger zu verstecken sondern etwas bewegen zu wollen. Leider ist das Buch hier auch schon zu Ende und endet somit mit einem Cliffhanger, was ich sehr schade finde, da der zweite Teil noch nicht ins deutsche übersetzt wurde und dies, nach meinen Recherchen, zur Zeit auch nicht geplant ist. Diesem Buch gebe ich 2 von 5 möglichen Sternen geben, was jedoch allein dem letzten 20 Seiten zu verdanken ist.

    Mehr
    • 6
  • Rezension zu "Bar Code Tattoo" von Suzanne Weyn

    Bar Code Tattoo

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. February 2013 um 18:20

    Cover: Das Cover ist nicht das schönste, das stimmt. Aber ich finde es irgendwie sehr mystisch, dadurch, dass die Ränder weich gezeichnet sind. Meinung: Meine Erwartungen wurden leider nicht ganz erfüllt, aber dennoch fand ich das Buch nicht schlecht. Kayla lebt im Jahr 2025. Ein Jahr, in dem sämtliche Karten abgeschafft werden. Sei es die Kreditkarte, Krankenkassenkarte, Personalausweis, Führerschein, etc. All diese Daten werden durch einen Barcode, der auf den Unterarm tätowiert wird, festgehalten und sind mit einem Scangerät abrufbar. Als jedoch Kaylas Vater sich das Leben nimmt, kurz nachdem er den Barcode erhalten hat und auch viele andere Familien deshalb auseinandergerissen werden, wird Kayla misstrauisch und wehrt sich gegen das Gesetz. Sie schließt sich der „Decode-Gruppe“ an und möchte das Geheimnis herausfinden und wissen, weshalb ihr Vater Selbstmord beging. Man darf keine klassische Dystopie erwarten, das vorweg. Das Buch ist über sechs Jahre alt und meiner Meinung nach eine viel zu seichte Dystopie. Bei der kurzen Länge von 226 Seiten ist es auch nicht wirklich möglich, ein komplexes Handlungskonstrukt zu entwerfen, worunter meiner Meinung nach nicht nur die Handlung, sondern auch die Figuren sehr zu leiden haben. Kayla ist eine sehr blasse Protagonistin, die einem nicht unsympathisch ist, aber über deren Gefühlswelt man so gut wie gar nichts erfährt. Ihre Handlungen kann man nicht immer verstehen, da einfach die Erklärungen fehlen, aber dennoch mochte ich sie sehr gern. Die Nebenfiguren treten nur so kurz auf, dass eine wirkliche Charakterisierung schwer ist. Die Autorin bemüht sich, die Grenzen zwischen gut und böse zu verwischen, was ihr aber meiner Meinung nach nicht gelingt. Wie sollen so viele Nebenfiguren auf 200 Seiten ordentlich eingeführt und ausgeführt werden? Die Handlung fand ich dennoch sehr spannend. Die vielen seltsamen Umstände häufen sich an und auch die Entwicklung von Kaylas Mutter war einfach nur sehr gut beschrieben. Aber auch hier hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin sich mehr Zeit gelassen hätte. Die Ereignisse werden so kurz und knapp berichtet, dass kaum Ruhe in den Roman einkehrt und man ständig hin und her springt. In dem einen Augenblick ist Kaylas Vater tot und schon befindet sie sich auf der Flucht. Manchmal konnte ich da einfach nicht ganz nachvollziehen, was passiert. Aber die tollen Ideen, die hier in dieser Dystopie untergebracht wurden, haben mich sehr fasziniert. Es ist nicht unbedingt was Neues, aber die Aufbereitung der bekannten Dinge hat mir hier sehr, sehr gut gefallen. Dass die Genmanipulation im Vordergrund steht und dass die gesamte Welt durch einen einzigen Konzern beliefert wird (egal, worum es geht) fand ich sehr interessant und mittlerweile auch gar nicht mehr so abwegig. Man hat die Auflösung am Ende sehr gut verstehen können, aber man hätte meiner Meinung nach NOCH mehr aus der Idee machen können und müssen. Fazit: Ein Buch, was mir ganz gut gefallen hat, aber definitiv zu kurz war. Man kann die Protagonisten nicht richtig kennenlernen und rast in einem sehr schnellen Tempo durch die Geschichte. Ein paar mehr Seiten hätten dem Buch sicherlich gut getan und es noch besser gemacht. Dennoch fand ich die Ideen, die in diesem Buch untergebracht wurden, wirklich richtig gut.

    Mehr
  • Rezension zu "Bar Code Tattoo" von Suzanne Weyn

    Bar Code Tattoo

    Lady_Fire

    01. January 2012 um 10:12

    Sie haben die totale Kontrolle. Ihr könnt nichts ohne ihr wissen tun. Ihr seit komplett machtlos. Obwohl es aussichtslos scheint, gibt es Menschen, die sich auflehnen und sich wehren. Eine spannende Zukunftsvision, die man jedoch auf keinen Fall in der Realität haben will. Am Papier allein ist sie schon erschreckend genug. Wohl formuliert und daher auch für jüngere Leser gedacht, obwohl die Materie eher für ältere passend ist. Ein Buch, das zeigt, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss und aufstehen soll, selbst wenn es aussichtslos scheint. Ein sehr empfehlenswertes Buch und vor allem mal ein wenig Abwechslung.

    Mehr
  • Rezension zu "Bar Code Tattoo" von Suzanne Weyn

    Bar Code Tattoo

    I_Eat_Books

    28. October 2011 um 17:43

    Wow, auch wenn ich das Buch ziemlich kurz war und (danke mal wieder, Sauerländer) der zweite Teil nicht auf Deutsch erschienen ist, lässt mich das Buch zufrieden zurück. Es ist schon länger her, dass ich mich mit einer Haptfigur so verbunden gefühlt habe wie bei diesem Buch und dabei kann ich nicht mal erklären, wieso das so ist. Ist jedenfalls eine packende Dystopie im Stile von Brave-New-World in einer Light-Fassung.

    Mehr
  • Rezension zu "Bar Code Tattoo" von Suzanne Weyn

    Bar Code Tattoo

    AvaLovelace

    03. September 2011 um 04:21

    „Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat,“ (Auszug Seite 43/ Bibel Offenbarung13) 2025. Seit 6 Monaten gibt es eine Möglichkeit sich auszuweisen, bezahlen oder sonstige Dokumente ganz einfach auf sein Handgelenk stechen zu lassen. Kayla ist skeptisch was dieses Tattoo angeht, besonders weil sich ihr Vater radikal verändert hat. Er ist depressiv und kommt nicht mehr heraus. Als er sich umbringt und Kaylas Mutter dem Tattoo die Schuld gibt, fängt sie selbst an zu forschen. Was hat es mit dem Tattoo auf sich, ohne dem es in ganz Amerika fast nicht mehr geht? . Das Buch ist sehr gut auch für jüngere Leser geeignet. Es hat eine Story die sich um den Widerstand dreht und auch ein klein bisschen Liebesgeschichte. Leider ist es so das Kayla immer auf wohlgesinnte auf ihrem weg. Das war etwas seltsam. Aber es ist sehr schön geschrieben und eigentlich kann ich nur noch sagen, dass es definitiv lesenswert ist. Zum gesamten Buch (evtl Spoiler) Leider ist das ja fast keine Dystopie mehr. In Amerika bekommt ein kranker oder gefährdeter Mensch , sagen wir mit Veranlagung zum Herzinfarkt, kaum noch eine Gesundheitsversicherung oder deren Kosten wären nicht bezahlbar. Bei uns war er vor kurzen zu sehen, dass manche Versicherungen keine alten Leute versichern wollten (Grund für das war ja das eine Versicherung pleite ging und viele Versicherten eine neue suchen mussten). Würde es bei uns nicht das Gesetzt geben, eine Versicherung dürfe niemanden ablehnen, wäre es wohl vielen alten so ergangen, dass er keinen Arzttermin mehr hätte bezahlen können. Ein tolles Buch, das Jung und alt zum nachdenken anregt.

    Mehr
  • Frage zu "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele" von Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele

    Elfe12

    ich hab jetzt schon alle drei bücher gelesen und finde sie toll. Kennt ihr noch so ähnliche bücher?

    • 10
  • Rezension zu "Bar Code Tattoo" von Suzanne Weyn

    Bar Code Tattoo

    Cadiz

    25. April 2011 um 23:11

    Inhalt: Kayla wird bald siebzehn und wie alle Siebzehnjährigen soll auch sie ein Strichcode- Tattoo auf ihrem Handgelenk bekommen, mit dem sie sich ausweisen kann. Nachdem ihr Vater sich das Leben nimmt und Kayla erfährt, dass sein Tod mit dem Code zusammenhängt, nimmt sie sich vor, dass sie sich niemals ein Strichcode tätowieren lässt. Bald schließt sie sich einer Gruppe von Jugendlichen an, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, gegen das Tattoo zu rebellieren. Der Strichcode scheint ein gefährliches Geheimnis zu bergen und schon bald verschärft sich die Lage, bis Kayla sich gezwungen sieht zu fliehen… Zum Buch: Aufmerksam geworden durch ein tolles Cover und einer interessanten Idee musste ich „Bar Code Tattoo“ unbedingt lesen. Und schnell stellte sich heraus, dass ich ein spannend geschriebenes Buch in der Hand hielt, das in einer erschreckend realistisch scheinenden Welt spielt. Die Zukunftsvision, die hier betrachtet wird, spielt im Jahre 2025. Hier wird die Aufmerksamkeit vor allem auf die Strichcodes gelenkt, die jegliche Informationen über die Person enthalten, die sie trägt. Die Autorin schreibt hier prägnant und nachvollziehbar, wie eine solche Welt aussehen könnte. Auch die Figuren sind, wenn auch nicht bis ins kleinste Detail ausgefeilt, gut gezeichnet. Das Agieren der Hauptfigur Kayla und ihre Entwicklung werden realistisch dargestellt. Mir hat vor allem die Art, wie die Autorin immer tiefer in die Schreckenskiste greift, gefallen. Glaubt man als Leser, dass es schlimmer nicht mehr kommen kann, kommt es noch härter. „Bar Code Tattoo“ ist also unterhaltsam, erschreckend, unvorstellbar und realistisch zugleich und das macht hier eine verlockende Würze aus, die zu einem fast perfekten Buch führen. Das einzige, was ich ankreiden würde, wäre ein Teil des Endes. Dort gibt es noch einmal eine Wendung, die nicht hätte sein müssen.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks