Suzanne Young Du. Wirst. Vergessen.

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Inhaltsangabe zu „Du. Wirst. Vergessen.“ von Suzanne Young

Ergreifend, spannend, romantisch – ein Roman, der einen nicht mehr loslässt Nur das 'Programm' kann der grassierenden Selbstmord-Epidemie unter Jugendlichen noch Einhalt gebieten. Für besorgte Eltern bedeutet es Hoffnung, für die Jugendlichen das Ende. Denn jeder, der zurückkehrt, ist ohne Erinnerung – und ohne Emotionen. Niemals würde Sloane es wagen, öffentlich Gefühle zu zeigen. Nur bei ihrem Freund James kann sie sie selbst sein. Seine Liebe ist ihre einzige Stütze in einer gefühlskalten Welt. Aber dann bricht James plötzlich zusammen! Als das 'Programm' ihn holt, weiß Sloane, dass nichts mehr so sein wird, wie es war. Sie muss um James‘ Liebe kämpfen – und um ihrer beider Erinnerungen …

Die Charakter wirken leider nicht authentisch, die Liebesgeschichte war mir zu unecht, sehr langwierig aber die Idee dahinter gut

— Jennys_Buecherregal

Ich bin absolut begeistert!

— DreamingYvi

Super Geschichte!!!!!

— annas_zeilenzauber

Ein richtig gute Idee, wahnsinnig gut umgesetzt!

— booksandblossom

Eine tolle Geschichte. Nur leider weiß ich nicht wie es tatsächlich ausgeht, denn es gibt (kreisch) einen zweiten Teil... Menno!!!

— Readrat

Eine von besten Dystopien, die ich je gelesen habe.

— wellesie

Super spannend!

— kikireads

Anfangs nicht allzu spannend, aber trotzdem toll geschrieben. Zum Ende hin war ich jedoch ein einziges Nervenbündel ;)

— Chiara-Suki

Ich habe mehr erwarte, teilweise langweilig, aber am Ende wieder spannend und man will wissen wie es weiter geht.

— shari77

War ganz cool. Meine Erwartungen waren etwas Höher, aber ich hab's gern gelesen :D

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  • Eine fesselnde Dystopie mit einem dunklen Thema

    Du. Wirst. Vergessen.

    tuesdayblind

    28. June 2017 um 20:28

    Eigentlich bin ich kein großer Dystopie-Fan. Das heißt, ich habe schon mehrere gelesen, aber es gab bisher nur eine, die mich wirklich begeistern konnte: "The Program". Im Mittelpunkt der Dilogie steht eine Epidemie, die sich immer weiter unter den Jugendlichen auf der ganzen Welt verbreitet - Depressionen und in Folge dessen eine alarmierende Anzahl an Selbstmorden. Immer mehr junge Erwachsene wählen diesen letzten Ausweg. Als traditionelle Therapien nicht mehr anschlagen und die Massen an Patienten einfach nicht mehr zu bewältigen sind, lässt die Regierung eine neue Art der Behandlung entwickeln: das Programm.   Sobald ein Jugendlicher Anzeichen einer Depression zeigt, wird er abgeholt und in eine der Institutionen der Organisation gebracht. Was genau hinter den Mauern der Krankenhäuser passiert, weiß niemand, doch wenn die Patienten sie wieder verlassen, sind jegliche negativen Gefühle in ihnen verschwunden. Allerdings nicht nur das, denn die Ärzte nehmen ihnen nicht nur ihre Gefühle, sondern auch ihre Erinnerungen - am Ende der Behandlung sind die Jugendlichen nicht mehr als leere Gefäße.   I still try to search my mind for the story of the ring, but I know it's gone. I've lost a piece of James and it's so devastating that I have to stare at my reflection for nearly a minute before I can pull myself together. Suzanne Young - The Program, Seite 164   Für die 17-jährige Sloane, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, gibt es keine schlimmere Vorstellung, als genau das zu erleben. Nachdem ihr Bruder Selbstmord begangen hat, gilt sie jedoch als besonders gefährdet und wird daher genauestens beobachtet. Von ihren Eltern, von ihren Mitschülern, von ihren Lehrern. Also bleibt ihr nichts anderes übrig, als Tag für Tag eine Maske aufzusetzen und ihre wahren Gefühle und Gedanken für sich zu behalten. In der derzeitigen Situation reicht schon ein minimales Anzeichen von Schwäche, um von anderen gemeldet zu werden, jeder kämpft mittlerweile für sich selber.   Die einzige Person, der Sloane bedingungslos vertraut, ist ihr Freund James. Nur in seiner Gegenwart erlaubt sie sich, ihr wahres Gesicht zu zeigen. Ein weiterer Vertrauter ist Miller, dessen Freundin Lacey - Solanes beste Freundin - vor Kurzem ins program geschickt wurde. Seitdem geht es ihm immer schlechter und so dauert es nicht lange, bis auch er infiziert wird. Bevor ihn die Agenten jedoch in die Hände kriegen, bringt er sich mit einer weit verbreiteten Droge namens QuikDeath um. Nach diesem Verlust fällt es James immer schwerer, sich zusammenzureißen. Selbst Sloane schafft es nicht, ihn auf andere Gedanken zu bringen, sie kann nur tatenlos zusehen, wie ihr Freund von Agenten abgeholt wird. Und damit fängt ihr eigener Kampf gegen die Depression an - den sie verliert.   And when the rises again, I look over at him hopefully. He's on his back, staring into nothing, and I know that he's lost. And so am I. Suzanne Young - The Program, Seite 90   Was mich am meisten an dieses Buch gefesselt hat, ist die Intensität, die es ausstrahlt. Es hat mich einfach von Seite Eins an vollkommen eingenommen. Die Stimmung ist durch das Thema natürlich sehr düster, aber irgendwie auch greifbar - die Verzweiflung von Sloane und James, die allgegenwärtige Angst, im program zu landen; das alles hat Suzanne Young dermaßen gut be- bzw. geschrieben, dass es sich in einem festsetzt. Ich glaube, dass das für Menschen, die selber mit Depressionen zu kämpfen haben und/oder sehr empathisch sind, ein echtes Problem darstellen könnte, ihr solltet euch also gut überlegen, ob ich das Buch lesen möchtet.   Für mich persönlich hat aber genau das "The Program" zu einer Geschichte gemacht, die ich nicht weg legen konnte. Ich war vollkommen vertieft in der Welt der Jugendlichen. Es ist ein wenig schwer zu beschreiben, was das Buch mit mir gemacht hat... aber selten hat mich etwas so mitgerissen und berührt. Dabei ist der Plot gar nicht groß actionlastig oder spannend im nervenzerreißenden Sinne. Im ersten Teil des Buches geht diese Anziehungskraft vorrangig von den Charakteren aus. Vor allem die Liebe zwischen Sloane und James hat es mir angetan. Ich bin ja kein großer Fan von Liebesgeschichten, aber diese hier ist so anders, dass ich an keiner Stelle als nervig oder überflüssig empfand. Viel mehr hat mich die Verzweiflung, mit der die beiden Jugendlichen sich aneinander klammern, ergriffen und gefesselt. Im Grunde wollen sie nur eins: überleben. Sie kämpfen gegen ihre eigenen Dämonen, genauso wie gegen die des anderen und müssen zudem tagtäglich aufpassen, ja die richtigen Dinge zu sagen, um nicht weg geschickt zu werden.   Im zweiten Teil erfährt man dann etwas mehr über das program, denn es kommt, wie es kommen muss: Sloane wird eingewiesen. Es stellt sich jedoch heraus, dass sie kein einfacher Patient sein wird. Sie wehrt sich von Anfang an mit Händen und Füßen gegen die Behandlung, sie kämpft, sie schreit - leider jedoch erfolglos. Also begleitet der Leser sie dabei, wie sie sich langsam aber sicher in eine dieser leeren Hüllen verwandelt, die sie mehr verabscheut als alles andere. Nur dass sie sich eben nicht mehr daran erinnert, dass sie niemals so werden wollte.   It's the question we often ask ourselves: Would we commit suicide without The Program, or does it help drive us there? Suzanne Young - The Program, Seite 68   Doch mit der Einlieferung und Behandlung im program ist Sloanes Geschichte natürlich noch nicht zu Ende. Allerdings kann ich an dieser Stelle nichts dazu sagen, ohne euch zu spoilern. Nur so viel kann ich euch verraten: Sloane schließt der Therapie erfolgreich ab und wird zurück in die Obhut ihrer Eltern gegeben. Sie versuchen, dem Mädchen ein normales neues Leben zu ermöglichen, aber irgendetwas nagt an ihr...  --- Fazit --- Mit "The Program" hat Suzanne Young einen tollen Auftakt einer tollen Dilogie geschrieben, der mich von vorne bis hinten fesseln konnte. Das Buch behandelt ein trauriges Thema auf sehr intensive Weise und besticht dabei vor allem durch die Atmosphäre und gut gezeichnete Charaktere. Für Fans von Dystopien definitiv eine Empfehlung!  

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  • Leider nicht das, was ich erwartet habe

    Du. Wirst. Vergessen.

    Jennys_Buecherregal

    24. June 2017 um 16:34

    Klappentext: Nur das »Programm« kann der grassierenden Selbstmord-Epidemie unter Jugendlichen noch Einhalt gebieten. Für besorgte Eltern bedeutet es Hoffnung, für die Jugendlichen das Ende. Denn jeder, der zurückkehrt, ist ohne Erinnerung - und ohne Emotionen. Niemals würde Sloane es wagen, öffentlich Gefühle zu zeigen. Nur bei ihrem Freund James kann sie sie selbst sein. Seine Liebe ist ihre einzige Stütze in einer gefühlskalten Welt. Aber dann bricht James plötzlich zusammen! Als das »Programm« ihn holt, weiß Sloane, dass nichts mehr so sein wird, wie es war. Sie muss um James' Liebe kämpfen - und um ihrer beider Erinnerungen ... Durch den Klappentext erwartete ich eine Dystopie zusammen mit einer Liebesgeschichte. Doch meine Erwartungen wurden bei diesem Buch leider mehr als enttäuscht. Da sind zuallererst die Hauptcharaktere Sloane und James. Die beiden führen wie schon im Klappentext erwähnt eine Beziehung. Ich finde allerdings, dass diese Beziehung im Buch als sehr kalt und gefühlslos rüberkommt. Allgemein gefallen mir die meisten Charakte nicht. Sloane ist ein sehr seltsamer Charakter. Sie möchte sich und James retten, einen Moment später, tut sie aber dann wieder das, was das Programm von ihr will und wirft ihre Pläne sozusagen über den Haufen, nur um sie fünf Minuten später wieder zu fassen. Viele Handlungen der Charaktere und der gesamten Geschichte  sind meines Erachtens  nach nicht nötig und ziehen den Roman sehr in die Länge. Die dystopische Welt in der Sloane und James leben, kommt abgesehen vom "Programm" nicht sehr dystopisch rüber. Sie wird kaum beschrieben und dient nur als Hintergrundkulisse für die Handlung, was ich schade finde. Das "Programm" könnte meines Erachtens nach theoretisch gesehen genauso in einer Welt wie der heutigen ablaufen. An sich ist die Idee des Romans sehr gut, doch fand ich die Umsetzung in diesem Buch nicht sehr gut. Jugendlichen werden alle Erinnerungen genommen, nur weil sie ein einziges Mal weinen und die Gesellschaft deswegen Angst hat, dass die Jugendlichen Selbstmord begehen. Sie verlieren ihren Charakter und ihr eigenes Selbst und die Eltern unterstützen das auch noch. Klar, in jeder Dystopie gibt es etwas, wo wir Leser denken, wieso handelt die Gesellschaft und die Regierung so? Wie kommt es  überhaupt zu so einer Welt? Doch in diesem Buch fehlt für mich das dystopische oder ist einfach nicht richtig glaubwürdig. Bei vielen Handlungen war´mir manches einfach zu sehr aus der Luft gegriffen und in den Roman reingepackt - ohne tieferen Sinn oder Zusammenhang zu anderen Handlungen. Der Schreibstil von Suzanne Young ist meiner Meinung nach ganz in Ordnung. Da die Idee jedoch gut und (wenn auch nur wenige)Teile der Umsetzung in Ordung waren und auch der Schreibstil ok war, gebe ich dem Buch 1,5 von 5 Sternen Den zweiten Band werde ich deswegen nicht lesen.

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  • Ich bin absolut begeistert!

    Du. Wirst. Vergessen.

    DreamingYvi

    08. June 2017 um 16:53

    ... und irgendwie auch traurig, dass das Buch zu Ende ist. Aber ich freue mich unheimlich auf die Fortsetzung.Doch nun erst mal zum Buch. Überall begehen Jugendliche Selbstmord und die Regierung geht stark davon aus, dass dies ansteckend sei. Jugendliche, die als gefährdet gelten, werden in das Programm gesteckt. Dort wird in ihrem Hirn rumgefuscht und ihre Erinnerungen quasi fast komplett ausgelöscht.Sloane ist eins dieser Mädchen, denn nachdem ihr Freund ins Programm muss, folgt auch sie. Und es wird spannend, aber so richtig.Ich muss wirklich aufpassen, dass ich nicht spoiler, aber ich bin so hin und weg von dem Buch. Es gab keinen einzigen Zeitpunkt, in dem sich irgendwas gezogen hat oder mich langweilte. Der tolle Schreibstil der Autorin begleitete mich durch eine wunderbare Geschichte. Gefüllt von Spannung, sämtlichen Gefühlen und an manchen Stellen war ich sogar richtig traurig. Aber insgesamt wirklich die perfekte Mischung.Die Charaktere waren mir bis auf eine Ausnahme sehr sympathisch und ich fühlte mich oft wie mittendrin. Aber ehrlich gesagt habe ich Sloanes Mutter gehasst. Wie kann sich ein Mensch nur so verhalten?!Das Ende vom Buch hat mich sehr überrascht. Insgesamt empfand ich die Geschichte selten als vorhersehbar, aber ich habe einfach mit einem anderen Ende gerechnet. Und dieses gefiel mir sehr gut.Und natürlich machte es mich neugierig, also kann ich einfach nicht lange warten und muss die Fortsetzung dringend lesen.Fazit: Wer Dystopien liebt, der darf an diesem Buch nicht vorbei. Ich bin wirklich absolut begeistert!!!

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  • Rezension – Du.Wirst.Vergessen.

    Du. Wirst. Vergessen.

    NatisWelt

    15. April 2017 um 21:48

    Nach einem langen hin- und her ob ich es nun lese oder doch nicht, habe ich mich letztendlich dafür entschieden. Und ich muss sagen es war zu 100% die richtige Entscheidung =) Um nicht zu spoilern werde ich nicht weiter eingehen, da der Klappentext meiner Meinung nach genug verrät um einen kleinen Einblick zu bekommen. Suzanne Young hat einen wunderschönen einfach Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt, aber einen auch genauso an dieses Buch fesselt. Ich konnte es einfach nicht zur Seite legen, da es über die gesamte Länge nicht an Spannung verlor und ich immer wissen wollte wie es mit Sloane, James und dem Programm weiterging. Allein die Idee, die hinter Du wirst vergessen steckt ist einfach grandios. Nur habe ich mich immer wenn es um die Eltern der Jugendlichen ging gefragt, wie naiv ein Mensch eigentlich sein kann. Aber um zu wissen warum ich mich das oft und immer wieder gefragt habe, müsst ihr dieses tolle Buch schon selbst lesen  Für mich war es mal etwas ganz neues und es hat sich gelohnt. Dieses grandios geschriebene Buch bekommt von mir deshalb 5 Büchereulen, weil es wirklich Spaß gemacht hat in diese Welt einzutauchen und es mich durchgehend fesseln konnte.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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  • So genial

    Du. Wirst. Vergessen.

    booklisa

    23. June 2016 um 13:42

    Die Gesellschaft wird erschüttert durch eine Epidemie, die unter Jugendlichen umgeht und dafür sorgt, dass diese reihenweise Selbstmord begehen. Um das zu verhindern, wurde „Das Programm“ entwickelt. Wo angesteckte Jugendliche hingeschickt werden, um von der Krankheit befreit zu werden. Doch dort wird man von viel mehr als der Krankheit befreit. Die gesamten Erinnerungen werden gelöscht, so dass man sich nicht mehr an die krankmachenden Erfahrungen erinnern kann. Doch auch die Schönen vergisst man. Es passiert also immer öfter, dass sich kranke Jugendliche schneller umbringen, weil sie lieber sterben, als in „Das Programm“ zu müssen, aus dem nur leere, gefühllose Hüllen zurückkehren.Personen:Sloane hat ihren Bruder an die Krankheit verloren, er hat sich sein Leben genommen. In ihrem Umfeld werden immer mehr Freunde angesteckt und trotz all dem Schmerz, den sie über die Verluste von ihnen empfindet, versucht sie, sich möglichst normal zu verhalten, damit sie nicht in „Das Programm“ muss. Doch dann erwischt es ihren Freund, den sie wie verrückt liebt. Sie teilen so viele fantastische gemeinsame Erinnerungen, dass sie diese auf keinen Fall verlieren will. Aber wie soll sie nach so vielen Verlusten noch stark bleiben? Für jeden gibt es irgendwann eine Grenze.James ist Sloanes Freund und hat ihr versprochen, immer auf sie aufzupassen. Doch als er krank wird, kann er nicht mehr auf sie aufpassen. Er kann nicht einmal sich selbst beschützen. Wird er sich das jemals verzeihen können? Und wird er seine Erinnerungen wiedererlangen können?Fazit:Die Geschichte hat mich unheimlich berührt. Es ist eine ganz neue Idee, was das Buch so interessant gemacht hat. Es war von vorne bis hinten spannend und unvorhersehbar. Außerdem bin ich der Meinung, ein solcher Fall ist gar nicht so unrealistisch, sollten wir uns einer solchen Krankheit gegenüber sehen. Ich habe Sloane für ihr Durchhaltevermögen und ihre Stärke geliebt. Allerdings konnte ich ihre Mutter auf den Tod nicht ausstehen, wobei das bestimmt Absicht der Autorin war. Was mich nicht befriedigt hat, war das Ende. Es ist so offen und lässt so viele Möglichkeiten zu, dass es eigentlich eine Fortsetzung geben muss! Ich habe natürlich recherchiert und dann entdeckt, dass es wirklich eine Fortsetzung gibt! Ich bin also mehr als neugierig, diese in die Finger zu bekommen und zu erfahren, wie es rund um „Das Programm“ weitergeht!

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  • Selbstmord als Epidemie

    Du. Wirst. Vergessen.

    MikkaG

    10. April 2016 um 21:43

    Suzanne Young schildert in ihrem Buch eine bedrückende, freudlose Zukunft. Weltweit bringen sich Jugendliche um - reihenweise, oft ohne ersichtlichen Grund. Anti-Depressive scheinen das nicht verhindern zu können, doch es gibt neue Hoffnung für verzweifelte Eltern, die um ihre Kinder fürchten: das "Programm", eine neuartige Therapie, die aus als gefährdet eingestuften Teenagern glückliche und angepasste macht. Dummerweise verlieren sie dabei einen Großteil ihrer Erinnerungen und damit auch ihrer Gefühle... Wer wiederkommt, ist ein anderer Mensch, der seine Freunde nicht mehr erkennt.Von allen Seiten werden Kinder und Jugendliche überwacht: von den Eltern, den Lehrern, überhaupt allen Erwachsenen in ihrem Leben. Wer weint, wütend reagiert oder anderweitig negative Emotionen zeigt, riskiert, ins Programm eingewiesen zu werden, und das will keiner. Deswegen zeigen die meisten Jugendlichen ihre wahren Gefühle nicht mehr - niemandem, niemals, unter keinen Umständen. Aber gerade dieser Zwang, sich 24 Stunden am Tag zu verstellen, kein Ventil mehr zu haben für Trauer, Angst oder Zorn, treibt viele erst recht in den Selbstmord.Ich fand diese Grundidee unglaublich faszinierend und originell. In vielen Dystopien geht es um Zensur, aber hier wird das wirklich auf die Spitze getrieben! Denn es geht ja nicht darum, bestimmte Weltanschauungen oder politische Ansichten zu verbieten, sondern um grundlegende menschliche Empfindungen, die man gar nicht abstellen kann. Dabei sind die Menschen, die die Gefühle der Jugendlichen so grausam beschneiden, häufig genau die Menschen, die sie lieben und nur das Beste für sie wollen. Womit ich allerdings nicht sagen will, dass das notwendigerweise auch für die Erfinder und Wissenschaftler des Programms gilt...Sloane war mir direkt sehr sympathisch, gerade weil sie ihre Gefühle nicht perfekt im Griff hat. Man spürt jederzeit, wie bedroht sie sich auch in den alltäglichsten Situationen fühlt. Hat jemand gesehen, dass ich Tränen im Auge hatte? Habe ich jetzt breit genug gelächelt, glücklich genug geklungen? Am Anfang der Geschichte wirkt sie eher schwach, denn sie klammert sich sehr an ihren Freund James und hofft darauf, dass er sie vor allem Bösen beschützen kann - aber das erweist sich natürlich schnell als vergebliche Hoffnung, und danach muss Sloane zeigen, dass sie selber stark, klug und entschlossen sein kann. In meinen Augen durchlebt sie im Laufe der Geschichte ein großes emotionales Wachstum, und das ist es, was für mich hauptsächlich einen guten Buchcharakter ausmacht.James hatte es bei mir etwas schwerer. Er will zwar alle beschützen, die er liebt, aber dadurch, dass er immer stark sein und niemanden in Gefahr bringen will, wagt er auch nur selten, seine eigenen Ängste offen zu zeigen. Da er aber gerade dadurch unter enormem Druck steht, schlägt sein Verhalten oft schnell um und er kann ein richtiger Bad Boy sein. Dennoch fand ich auch ihn interessant, und er ist mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen.Viele der Charaktere sind schwer einzuschätzen, aber das ist ja nur logisch in einer Welt, in der alle unter 18 ihre wahren Gefühle verstecken...Die Liebesgeschichte hat etwas sehr Rührendes, denn Sloane und James riskieren viel füreinander. Ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, und als James mit dem Selbstmordvirus infiziert wird, scheint alles verloren - im Programm werden frühere Beziehungen und Freundschaften komplett gelöscht, um einen Neustart zu ermöglichen. Aber Sloane gibt nicht auf...Ja, es gibt (kurz) eine Art Dreiecksgeschichte, wie in so vielen Jugendbüchern. Aber hier fand ich das gut geschrieben und auch sinnvoll, denn die Protagonisten leben in einer absoluten Ausnahmesituation, in der Gefühle schon mal durcheinander kommen können - vor allem, wenn der eine sich nicht mehr an den anderen erinnert... Die Geschichte ist meiner Meinung nach zwar düster und bedrückend, aber auch sehr spannend, mit vielen interessanten Wendungen. Im ersten Teil habe ich mich immer gefragt: was genau ist dieses "Programm" denn nun? Was machen sie mit den Jugendlichen? Deswegen wurde es für mich dann auch doppelt packend, als der Handlungsort sich endlich ins Herz des Programms verlegte. Ich fand die Erklärung dieser "Wunderheilung" sehr glaubhaft - so perfide wie genial. Leider könnte ich mir wirklich vorstellen, dass so etwas in der Zukunft möglich sein könnte...Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin erzeugt eine sehr dichte Atmosphäre, so dass ich direkt mitten drin war im Geschehen und Sloanes Gefühle immer gut nachvollziehen konnte.Fazit:Suzanne Young beschwört eine finstere Zukunftsvision herauf, in der Selbstmord unter Jugendlichen zur Epidemie wird und die Erwachsenen sich nicht anders zu helfen wissen, als gefährdete Teenager ins "Programm" zu schicken, wo ihnen Erinnerungen und Emotionen genommen werden. Wer zurückkommt, ist quasi ein Gefühlszombie, ein halber Mensch. Aus Angst vor diesem Schicksal wagt kein Jugendlicher mehr, negative Gefühle zu zeigen, und so wird die Welt emotionslos und falsch...In meinen Augen wurde diese originelle Idee sehr schlüssig und spannend umgesetzt, mit einer jungen Heldin, mit der man mitfühlen und mitleiden kann. In diesem ersten Band wirft man einen Blick hinter die Kulissen des "Programms" und kann erahnen, dass hinter diese Selbstmordepidemie mehr steckt, als es auf den ersten Blick scheint. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band ("ICH.ERINNERE.MICH").

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  • Du. Wirst. Vergessen Rezension

    Du. Wirst. Vergessen.

    Zalina

    15. October 2015 um 10:40

    Inhalt: Nur das 'Programm' kann der grassierenden Selbstmord-Epidemie unter Jugendlichen noch Einhalt gebieten. Für besorgte Eltern bedeutet es Hoffnung, für die Jugendlichen das Ende. Denn jeder, der zurückkehrt, ist ohne Erinnerung – und ohne Emotionen. Niemals würde Sloane es wagen, öffentlich Gefühle zu zeigen. Nur bei ihrem Freund James kann sie sie selbst sein. Seine Liebe ist ihre einzige Stütze in einer gefühlskalten Welt. Aber dann bricht James plötzlich zusammen! Als das 'Programm' ihn holt, weiß Sloane, dass nichts mehr so sein wird, wie es war. Sie muss um James‘ Liebe kämpfen – und um ihrer beider Erinnerungen … Meine Meinung: Das Cover gefällt mir sehr gut, es zeigt Sloane, mit einem Ausdruck auf dem Gesicht, der ihre Verzweiflung wieder spiegelt. Dadurch passt das Cover ideal zur Geschichte, denn auch in dieser ist die Verzweiflung, Wut und auch die Zuversicht ein wesentlicher Bestandteil. Auch der Titel ist perfekt an das Buch angelehnt. Er weißt auf das Programm hin, mit welchem den Jugendlichen die Erinnerungen an ihr früheres Leben genommen werden. In dem Buch wird Sloane als sturen, bockigen, verzweifelten Teenager dargestellt, der sich gegen das Programm zur Wehr setzt. Somit unterstützt das Wort "Du", was speziell auf Sloane bezogen ist, diesen Charakter. Der Schreibstil von Suzanne Young hat mir sehr gut gefallen. Es wird aus der "Ich" - Perspektive von Sloane erzählt. Somit bekommt der Leser einen idealen Eindruck von Sloanes Gefühlen und Denkweisen. Ich persönlich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Auch die anderen Charaktere wie James und Realm habe mir gut gefallen. James ist der rebellische Teenager und Realm ein Teenager, der nicht zu sich durchblicken lässt. Der Inhalt von "Du. Wirst. Vergessen" war mal was Neues. Ich habe so was in der Art noch nicht gelesen und ich fand das Thema interessant mit dem sich das Buch befasst. Was mich etwas gestört hat, war die Art, dass das Buch in 3 große Kapitel geteilt ist, die nochmals in Unterkapitel unterteilt sind. Dabei hätte ich mir gewünscht, dass die ersten beiden Kapitel, wie ich sie nenne, etwas kürzer gehalten worden wären und man mehr über das Leben nach dem Programm erfahren hätte. Trotzdem freue ich mich auf Band 2 und will wissen, wie es weiter geht, ganz besonders wegen des Endes!! Fazit: "Du. Wirst. Vergessen." ist für Dystopie Fans ein sehr gelungenes Buch, da es eine Dystopie ist, die man nicht direkt durchschauen kann. Dennoch muss ich sagen es ist nix für schwache Nerven. Wer sich nicht gerne mit dem Thema Selbstmord befassen möchte, sollte definitiv die Finger von diesem Buch lassen. Für alle anderen ran an das Buch es lohnt sich.

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  • Gute Story mit wenigen Schwächen.

    Du. Wirst. Vergessen.

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. June 2015 um 13:31

    Wer im Programm ist hat keine Chance mehr zu entkommen. Sloane erfährt das an ihrem eigenen Leib, denn ihr Freund James wird vom Programm geholt. Dort werden ihm jegliche Erinnerungen genommen. Er kennt Sloane nicht mehr und weiß auch nicht mehr über ihre Gefühle Bescheid. Sloanes größter Alptraum wird Realität… Die Charaktere sind wirklich sehr stark. Beide, Sloane und James, machen im Buch eine große charakterliche Veränderung durch. Leider kann ich dazu nicht viel verraten, weil ich euch sonst viel zu viel verraten würde. Auch die gesamte Welt, in der „Du. wirst. vergessen“ spielt hat es in sich. Selbstmord-Epidemien, Menschen ohne Erinnerung und anderes hält die Menschen in Atem. Würde ich in dieser Welt leben wollen? Ganz klar: NEIN! „Du. wirst. vergessen“ ist wirklich ein guter Auftakt. Teilweiße ist das Buch etwas zäh geschrieben, aber das muss sein um alles verstehen zu können. 4 von 5 Sternen für diese Dystopie. ★★★★☆ Die ganze Rezension findet Ihr auf meinem Blog.

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  • Nicht was ich erwartet habe

    Du. Wirst. Vergessen.

    unwrittenpages

    05. May 2015 um 23:47

    Meine Meinung: Man kann nicht verleugnen, dass die Autorin keine gelungene Dystopie geschaffen hat. An Fantasy mangelt es diesem Buch nicht. Das "Programm" beschreibt eine weit fortgeschrittene Einrichtung, geschaffen für Jugendlich die an Depressionen leiden oder dem Suizid nahe stehen. Ziel des Programm soll es sein, den Jugendlichen ihre Erinnerungen, Vergangenheit, ihr Inneres zu nehmen, es zu säubern und so den Jugendlichen vom Kummer zu befreien. Dies geschieht ohne Einverständnis der Betroffenen. Für mich ist eine solche Welt unvorstellbar. Psychisches Leiden wird in diesem Buch mit Medizin behandelt, Tabletten dienen als Therapie und dort wo jahrelange Aufarbeitung benötigt wird, dient ein leichter und absoluter Weg als vereinfachte Lösung, ganz gleich ob es den Jugendlichen nun passt oder nicht. Ein radikales Verfahren, was dem Leser sehr wohl eine Gänsehaut beschert und doch gleichzeitig auch neugierig macht, auf eine Welt fern von Aufrichtigkeit, in der es das Ziel ist eine Maske zu tragen, um seine Gefühle zu überspielen um nicht aussortiert zu werden. Alltägliche Selektion gehört hier zum Alltag und emotionale Labilität ist auffälliger als ein neonpinker Pullover. Man kann hier sehr wohl Parallelen zu unserer Welt ziehen und die Frage kommt auf "Was ist in unserer Welt schon echt?" - Masken tragen wir doch alle, mehr oder weniger.. Obwohl mir diese Aspekte wirklich gefallen haben, muss ich sagen, dass mir das Buch teilweise vorkam wie ein einziges Gefühlschaos. Wer ein fröhliches Buch lesen will, sollte die Finger davon lassen. Die stetige Konfrontation mit Tod und Depression haben mich zugegeben, etwas herunter gezogen und ich hatte den ein oder anderen wirren Traum. Teilweise kann man die Charaktere verstehen - auf der anderen Seite war es doch anstrengend dauernd von Heulkrämpfen, zu Wut und wieder zu melancholischen Tagträumereien zu switchen.  Die Charaktere haben mir teilweise gefallen. Sloane hatte einige Schwächen, ihr Verhalten war vorhersehbar und ihre Zuneigung bzw. Liebelei mit Realm hat sie einige Sympathiepunkte gekostet. James dagegen fand ich schon besser, was wohl damit zusammenhängt das ich die Art von Mann sowieso anziehend finde. Er ist das perfekte Beispiel für: Harte Schale, weicher Kern. Und macht klar, dass selbst die härteste Schale nicht unzerstörbar ist. Realm hat mir am wenigsten gefallen.. aber ich denke der Grund wird jedem Leser klar. Zur Handlung muss ich sagen, dass ich mir einige Wendungen gewünscht hätte, die nicht so vorhersehbar gewesen wären. Die Autorin hat eine so interessante Welt geschaffen - die Geschichte jedoch etwas platt zusammengestrickt. Irgendwie konnte mich die Handlung nicht so fesseln, wie ich zu Anfang gehofft habe, gelesen habe ich sie dennoch, obwohl ich auf wirkliche Spannung sehnlichst warten musste.  Fazit: Gelungene und kreative Dystopie, Charaktere akzeptabel, Handlung jedoch etwas ungeschickt verstrickt.

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  • Du hast mal geliebt....und weißt es nicht mehr

    Du. Wirst. Vergessen.

    Miia

    Inhalt: Nur das »Programm« kann der grassierenden Selbstmord-Epidemie unter Jugendlichen noch Einhalt gebieten. Für besorgte Eltern bedeutet es Hoffnung, für die Jugendlichen das Ende. Denn jeder, der zurückkehrt, ist ohne Erinnerung – und ohne Emotionen. Niemals würde Sloane es wagen, öffentlich Gefühle zu zeigen. Nur bei ihrem Freund James kann sie sie selbst sein. Seine Liebe ist ihre einzige Stütze in einer gefühlskalten Welt. Aber dann bricht James plötzlich zusammen! Als das »Programm« ihn holt, weiß Sloane, dass nichts mehr so sein wird, wie es war. Sie muss um James‘ Liebe kämpfen – und um ihrer beider Erinnerungen … Meine Meinung: Dieses Buch hat mich überraschenderweise sehr berührt. Man lernt Sloane und James und vorallem ihre Beziehung zueinander ganz genau kennen. Man erfährt wie sie über "Das Programm" denken und wie sie sich davor schützen. Automatisch teilt man ihre Meinung. Es dauert recht lange bis beide vom Programm geholt werden, wie es auch in der Inhaltsangabe angegeben ist. Aber diese Zeit ist eigentlich gut, weil man sich so in diese Beziehung verliebt. Beide (vorallem James) sind einem so sympathisch. Man möchte, dass sie ewig zusammen halten und auf sich aufpassen und dann passiert das Schreckliche - sie werden abgeholt. Wie Sloane dann im Programm behandelt wird, ist gruselig und nicht mal unbedingt realitätsfern. Ich hoffe nur, dass sowas nicht irgendwann mal möglich ist. JA es gibt viele Menschen die Depressionen haben und es gibt auch viele Menschen, die Selbstmord begehen. Aber hier wird es halt zur Epidemie. Man wird durch die Trauer von anderen angesteckt, kann nicht mehr aus dem Loch heraus. Es ist schrecklich das mitzuerleben aber genau so ist es schrecklich zu erleben, wie Sloane von James weggerissen wird. Mehr will ich aber auch gar nicht verraten. Dieses Buch ist gefühlsmäßig für mich sehr stark. Die Gefühle zwischen James und Sloane haben mich wirklich mitgerissen und ich hab die ein oder andere Träne vergossen (in Wirklichkeit hab ich geheult wie ein Schlosshund, aber das muss ja keiner wissen ;) ). Ich hab jetzt erfahren, dass ein zweiter Teil im Februar 2015 erscheint und der steht auch schon auf der Wunschliste :) Fazit: Unglaublich tolles Buch, was wirklich viel Gefühl mitbringt. Die Charaktere sind so stark, dass man Sloane und James und vorallem die Beziehung zwischen den beiden sofort ins Herz schließt und richtig miterlebt. Mich hat die Geschichte bewegt und deshalb vergebe ich 5 Sterne!

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    • 2
  • Spannend aber zäh.

    Du. Wirst. Vergessen.

    Liss

    30. March 2015 um 09:06

    Eine spannende Flucht zweier Jugendlicher aus dem "Programm". Schon vor dem Lesen habe ich mir Gedanken über das Buch gemacht, da die Reihe leider nicht weiter übersetzt wird und ich mich nicht immer ganz so gern ans Englische herantraue. Bringt es dann überhaupt etwas, damit anzufangen? Nun ja, erstmal weg mit diesem Gedanken und hin zum Buch. Sloane ist junge 17 Jahre alt und lebt in einer Welt mit einer unheimlich hohen Suizidrate. Deshalb werden alle auffälligen Jugendlichen in "Das Programm" geschickt, in dem sie geheilt werden sollen. Doch was genau machen sie dort mit einem, da sich niemand, der dort raus kam, an jemanden erinnert hat. Boah, das war eine gruselige Vorstellung und die infizierbare Suizidalität klang echt verstörend. Und dann ging es auch schon rasant los mit ersten Selbstmorden von Leuten in Sloanes unmittelbarem Umfeld. Es dauert nicht lange da landen auch Sloane und ihr Freund James im Programm. Aber dann zieht sich das Buch unheimlich in die Länge. Ich will nicht verraten wie es dort abläuft, aber es passiert fast 200 Seiten lang nur das selbe und es geht nicht weiter voran. Dann kommt ein weiterer Schritt bis kurz danach wieder eine kurze Durststrecke kommt. Es folgt immer ein kleiner Meilenstein mit anschließenden laaangen, identischen Abläufen. Das hat mich ein bisschen angenervt, da man so das Gefühl bekommt, dass das Buch in die Länge gezogen wird. Sloane und James hingegen sind als Personen klasse beschrieben. Vor allem James als der unruhestiftende, rebellische Jugendliche, der sich nach außen hin aufmüpfig gibt, tief im Inneren aber ein ganz weiches Herz hat. Es dauert eine Weile bis man dieses Herz erreicht und so wirkt er manchmal schroff und sprunghaft, als ob er nicht weiß, was er wirklich will und trotzdem wirkt er anziehend auf Sloane. Das macht ihn unheimlich interessant. Vor allem im 3. Buchabschnitt lernt man James nochmal ganz anders kennen, was einem einige Schmunzler entlockt. Sloane hingegen ist sehr wissbegierig, aber auch mutig. Wenn sie weiß, was sie will, setzt sie alles dran, um das zu erreichen. Das merkt man im Verlauf des Buches und ist beeindruckend. Zur Story: Man sollte nicht viel sagen, außer, dass die beiden GEGEN das Programm zu kämpfen versuchen, was sich als extrem schwierig herausstellt. Dabei lernen sich die beiden immer wieder von ganz anderen Seiten kennen und lieben, was zu echt süßen Szenen führt, aber auch manchmal zum Heulen ist. Man fiebert mit den beiden mit und hofft, dass sie das Ganze heil überstehen.  Fazit                                                    "Du.Wirst.Vergessen." ist der Auftakt, in dem die beiden Jugendlichen Sloane und James versuchen sich gegen "Das Programm" zu stellen. Die Idee ist super, in der Umsetzung folgen immer mal wieder laaange Durststrecken, die auf's Gemüt schlagen und das Buch zäh machen. Die Entwicklung und die Beziehung zwischen James und Sloane hingegen ist schön anzuschauen und spannend zu verfolgen. 4/5 Punkte.

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  • Interessant – aber mit Schwächen

    Du. Wirst. Vergessen.

    anderfeldt

    20. March 2015 um 11:13

    (Spoiler-Alarm!) Am Anfang finde ich das Buch sehr interessant und spannend, aber in der Mitte zog es sich meiner Meinung doch ziemlich dahin, ohne dass viel passiert ist. Gestört hat mich die Perspektive der Ich-Erzählerin. Die Perspektive ist gut, um den Leser unmittelbar ins Geschehen zu holen, aber wenn die Protagonistin ständig denkt "Tränen rinnen mir über die Wangen" oder "ich schüttele meinen Kopf", dann ist das nicht so ganz sauber, finde ich. So etwas denke ich doch nicht, oder? Seltsam fand ich, dass die Patienten, die aus dem Programm kommen, vor dem Aufenthalt der Protagonistin als seelenlose Zombies geschildert werden, "danach" werden sie als ganz normal beschrieben. Mir hat nicht so ganz eingeleuchtet, warum Realm sich so Hals über Kopf in die Protagonistin verliebt hat. Bei aller Kritik (ja, ich bin pingelig), möchte ich aber dennoch festhalten, dass es ein gutes, interessantes, meist spannendes Buch ist. Ich halte es für lesenswert und würde gerne 3,5 Sterne vergeben.

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  • Spannend, einzigartig, überraschend und abwechslungsreich - Eine absolute gelungene Dystopie

    Du. Wirst. Vergessen.

    BuechersuechtigesHerz

    05. March 2015 um 14:38

    Inhalt: Sloane lebt in einer Welt, in der Jugendliche verstärkt Selbstmord begehen. Die Regierung hat ein "Programm" dagegen entwickelt, in welches man sich begeben muss, wenn man erste Anzeichen einer Depression zeigt. Allerdings kommt man danach ohne Erinnerungen an sein früheres Leben zurück. Sloane und ihr Freund James geben sich Mühe nicht aufzufallen, doch als James' bester Freund vom Programm geholt wird, bricht auch James zusammen und Sloane versucht zu kämpfen... Meine Meinung: Ich war ganz verrückt danach dieses Buch zu kaufen und es hat mich nicht enttäuscht. Ich entwickel immer mehr eine Liebe zu Dystopien, aber diese hier blieb mir ganz besonders in Erinnerung. Schnell findet man sich in diese Welt hinein und wird ein Teil von ihr. Zu Beginn ist man schon ganz dabei und hält ständig die Luft an wenn man glaubt es könnte brenzlig werden, weil zu viel Gefühl gezeigt wird. Man schaut quasi schon immer hinter die Ecken ob Beobachter da sind. Man betet, dass die Leute , die vom Programm zurück kehren, sich wie durch ein Wunder erinnern mögen und beißt beinahe die Fingernägel wund, als wichtige Personen gehen müssen. Aber noch aufregender wird es erst als man dann einen Einblick in das Programm bekommt. Ich hätte schreien können als Band 1 zu Ende war und ich warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung. Spannend, einzigartig, überraschend und abwechslungsreich - Eine absolute gelungene Dystopie, in der man sich wie die Hauptfigur selbst fühlt und doch wissender Beobachter bleibt, der die kleinen Herzanfälle durchstehen muss, weil er die Hauptfigur nicht steuern kann. ;-) ~*~Fazit~*~              Rockt mein Herz mit 5 von 5 Punkten!

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  • Gelungene Dystopie, die zum Nachdenken anregt

    Du. Wirst. Vergessen.

    Aer1th

    26. November 2014 um 11:16

    Worum geht’s? Immer mehr Jugendliche bringen sich selber um. Eine Selbstmord-Epidemie geht um und nur “Das Programm” kann dem Einhalt gebieten. Besorgte Eltern sehen dies als Hilfe, die Jugendlichen als ihr Ende – denn ihnen werden Erinnerungen gestohlen. Die Erinnerungen, die sie haben krank werden lassen. Doch die Jugendlichen kehren völlig verändert zurück, sie fühlen sich leer. Sloane würde es daher nie wagen öffentlich ihre Gefühle zu zeigen. Nur bei ihrem Freund James kann sie alle Gefühle herauslassen. Doch plötzlich wird James auch krank und kommt ins “Programm”. Für Sloane bricht eine Welt zusammen, denn James kann sich nicht mehr an sie erinnern und sie sich bald auch nicht mehr an ihn… Meine Meinung Ein hartes Thema, das mich teilweise ganz schön mitgenommen hat. Die Idee einer Selbstmord-Epidemie hat schon etwas sehr erschreckendes und auch gruseliges an sich. So unrealistisch finde ich den Gedanken der Autorin nicht, auch wenn ich mehr in Richtung Überforderung, statt Viren oder Bakterien gehen würde. Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren sind betroffen und können ins “Programm” geschickt werden. In diesem Alter entdeckt und erfindet sich der Mensch immer wieder neu. Gerade in unserer heutigen Zeit, die geprägt ist von (Cyber-)Mobbing, Schnelllebigkeit und Leistungsdruck, kann ich mir gut vorstellen, dass die geistige Gesundheit besonders im Teenageralter leiden kann. Die Autorin spricht mit ihrem Buch auf jeden Fall ein Thema an, das mich berührt hat. Beim Lesen habe ich das ein oder andere Mal einen dicken Kloß im Hals runterschlucken müssen und ein bisschen Pipi in den Augen hatte ich ebenfalls. Für mich ein atmosphärisch dichtes Buch, das einen zum Nachdenken bringt. Suzanne Youngs Schreibstil und die Ausarbeitung der Charaktere haben mir gut gefallen. Ich konnte mich sehr gut in die einzelnen Personen hineinfühlen und auch mit ihnen mitfühlen. Trotz des eher schwierigen Themas hat es die Autorin geschafft mich am Ball zu halten. Mir wurde es in keinem Moment zu viel, zu lang oder zu schnulzig. Vielleicht aber auch, weil ich gerade in einer etwas schnulzigen Stimmung bin. James und Sloane sind für mich authentische Charaktere. Keiner versucht den Helden zu spielen, sie zeigen Gefühle und sind nicht zu übertrieben gezeichnet. Ich habe mich mit den beiden wohlgefühlt. Bei “Du. Wirst. Vergessen.” steht ganz eindeutig die Liebe im Vordergrund und gar nicht das Warum. Der Leser erfährt nichts über die Hintergründe der Epidemie, es geht hauptsächlich darum, was die Jugendlichen fühlen und erleben. Und um “das Programm”, das von den Eltern geliebt und von den Teenagern gefürchtet wird. Bis kurz vor Ende des Buches dachte ich noch, ich würde einen Einzelband lesen, doch da täuschte ich mich gewaltig. Es wird definitiv noch eine Fortsetzung geben, die allerdings erst Februar 2015 erscheinen wird. Ich könnte mir gut vorstellen, dass in Band zwei etwas mehr auf die Hintergründe der Epidemie und des “Programms” eingegangen werden. Normalerweise stört es mich kaum etwas über die Hintergründe zu wissen, hier war es mir eigentlich egal. Ich wollte einfach nur wissen was aus Sloane und James wird. Ich glaube, ich werde auf meine alten Tage hin doch noch romantisch. Fazit Insgesamt ein lesenswertes Buch, bei dem man jedoch mit etwas feuchten Augen rechnen muss. Suzanne Young konnte mich mit ihrem Schreibstil und der Authentizität begeistern, so dass ich es ihr noch nicht einmal übelnehme, dass ich nun eine weitere angefangene Reihe habe, die ich noch nicht beenden kann.

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