Suzanne Young The Program

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Inhaltsangabe zu „The Program“ von Suzanne Young

In this “gripping tale for lovers of dystopian romance” (Kirkus Reviews), true feelings are forbidden, teen suicide is an epidemic, and the only solution is The Program. Sloane knows better than to cry in front of anyone. With suicide now an international epidemic, one outburst could land her in The Program, the only proven course of treatment. Sloane’s parents have already lost one child; Sloane knows they’ll do anything to keep her alive. She also knows that everyone who’s been through The Program returns as a blank slate. Because their depression is gone—but so are their memories. Under constant surveillance at home and at school, Sloane puts on a brave face and keeps her feelings buried as deep as she can. The only person Sloane can be herself with is James. He’s promised to keep them both safe and out of treatment, and Sloane knows their love is strong enough to withstand anything. But despite the promises they made to each other, it’s getting harder to hide the truth. They are both growing weaker. Depression is setting in. And The Program is coming for them. (Quelle:'Flexibler Einband/04.03.2014')
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  • Eine fesselnde Dystopie mit einem dunklen Thema

    The Program

    tuesdayblind

    28. June 2017 um 20:27

    Eigentlich bin ich kein großer Dystopie-Fan. Das heißt, ich habe schon mehrere gelesen, aber es gab bisher nur eine, die mich wirklich begeistern konnte: "The Program". Im Mittelpunkt der Dilogie steht eine Epidemie, die sich immer weiter unter den Jugendlichen auf der ganzen Welt verbreitet - Depressionen und in Folge dessen eine alarmierende Anzahl an Selbstmorden. Immer mehr junge Erwachsene wählen diesen letzten Ausweg. Als traditionelle Therapien nicht mehr anschlagen und die Massen an Patienten einfach nicht mehr zu bewältigen sind, lässt die Regierung eine neue Art der Behandlung entwickeln: das Programm.   Sobald ein Jugendlicher Anzeichen einer Depression zeigt, wird er abgeholt und in eine der Institutionen der Organisation gebracht. Was genau hinter den Mauern der Krankenhäuser passiert, weiß niemand, doch wenn die Patienten sie wieder verlassen, sind jegliche negativen Gefühle in ihnen verschwunden. Allerdings nicht nur das, denn die Ärzte nehmen ihnen nicht nur ihre Gefühle, sondern auch ihre Erinnerungen - am Ende der Behandlung sind die Jugendlichen nicht mehr als leere Gefäße.   I still try to search my mind for the story of the ring, but I know it's gone. I've lost a piece of James and it's so devastating that I have to stare at my reflection for nearly a minute before I can pull myself together. Suzanne Young - The Program, Seite 164   Für die 17-jährige Sloane, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, gibt es keine schlimmere Vorstellung, als genau das zu erleben. Nachdem ihr Bruder Selbstmord begangen hat, gilt sie jedoch als besonders gefährdet und wird daher genauestens beobachtet. Von ihren Eltern, von ihren Mitschülern, von ihren Lehrern. Also bleibt ihr nichts anderes übrig, als Tag für Tag eine Maske aufzusetzen und ihre wahren Gefühle und Gedanken für sich zu behalten. In der derzeitigen Situation reicht schon ein minimales Anzeichen von Schwäche, um von anderen gemeldet zu werden, jeder kämpft mittlerweile für sich selber.   Die einzige Person, der Sloane bedingungslos vertraut, ist ihr Freund James. Nur in seiner Gegenwart erlaubt sie sich, ihr wahres Gesicht zu zeigen. Ein weiterer Vertrauter ist Miller, dessen Freundin Lacey - Solanes beste Freundin - vor Kurzem ins program geschickt wurde. Seitdem geht es ihm immer schlechter und so dauert es nicht lange, bis auch er infiziert wird. Bevor ihn die Agenten jedoch in die Hände kriegen, bringt er sich mit einer weit verbreiteten Droge namens QuikDeath um. Nach diesem Verlust fällt es James immer schwerer, sich zusammenzureißen. Selbst Sloane schafft es nicht, ihn auf andere Gedanken zu bringen, sie kann nur tatenlos zusehen, wie ihr Freund von Agenten abgeholt wird. Und damit fängt ihr eigener Kampf gegen die Depression an - den sie verliert.   And when the rises again, I look over at him hopefully. He's on his back, staring into nothing, and I know that he's lost. And so am I. Suzanne Young - The Program, Seite 90   Was mich am meisten an dieses Buch gefesselt hat, ist die Intensität, die es ausstrahlt. Es hat mich einfach von Seite Eins an vollkommen eingenommen. Die Stimmung ist durch das Thema natürlich sehr düster, aber irgendwie auch greifbar - die Verzweiflung von Sloane und James, die allgegenwärtige Angst, im program zu landen; das alles hat Suzanne Young dermaßen gut be- bzw. geschrieben, dass es sich in einem festsetzt. Ich glaube, dass das für Menschen, die selber mit Depressionen zu kämpfen haben und/oder sehr empathisch sind, ein echtes Problem darstellen könnte, ihr solltet euch also gut überlegen, ob ich das Buch lesen möchtet.   Für mich persönlich hat aber genau das "The Program" zu einer Geschichte gemacht, die ich nicht weg legen konnte. Ich war vollkommen vertieft in der Welt der Jugendlichen. Es ist ein wenig schwer zu beschreiben, was das Buch mit mir gemacht hat... aber selten hat mich etwas so mitgerissen und berührt. Dabei ist der Plot gar nicht groß actionlastig oder spannend im nervenzerreißenden Sinne. Im ersten Teil des Buches geht diese Anziehungskraft vorrangig von den Charakteren aus. Vor allem die Liebe zwischen Sloane und James hat es mir angetan. Ich bin ja kein großer Fan von Liebesgeschichten, aber diese hier ist so anders, dass ich an keiner Stelle als nervig oder überflüssig empfand. Viel mehr hat mich die Verzweiflung, mit der die beiden Jugendlichen sich aneinander klammern, ergriffen und gefesselt. Im Grunde wollen sie nur eins: überleben. Sie kämpfen gegen ihre eigenen Dämonen, genauso wie gegen die des anderen und müssen zudem tagtäglich aufpassen, ja die richtigen Dinge zu sagen, um nicht weg geschickt zu werden.   Im zweiten Teil erfährt man dann etwas mehr über das program, denn es kommt, wie es kommen muss: Sloane wird eingewiesen. Es stellt sich jedoch heraus, dass sie kein einfacher Patient sein wird. Sie wehrt sich von Anfang an mit Händen und Füßen gegen die Behandlung, sie kämpft, sie schreit - leider jedoch erfolglos. Also begleitet der Leser sie dabei, wie sie sich langsam aber sicher in eine dieser leeren Hüllen verwandelt, die sie mehr verabscheut als alles andere. Nur dass sie sich eben nicht mehr daran erinnert, dass sie niemals so werden wollte.   It's the question we often ask ourselves: Would we commit suicide without The Program, or does it help drive us there? Suzanne Young - The Program, Seite 68   Doch mit der Einlieferung und Behandlung im program ist Sloanes Geschichte natürlich noch nicht zu Ende. Allerdings kann ich an dieser Stelle nichts dazu sagen, ohne euch zu spoilern. Nur so viel kann ich euch verraten: Sloane schließt der Therapie erfolgreich ab und wird zurück in die Obhut ihrer Eltern gegeben. Sie versuchen, dem Mädchen ein normales neues Leben zu ermöglichen, aber irgendetwas nagt an ihr...  --- Fazit --- Mit "The Program" hat Suzanne Young einen tollen Auftakt einer tollen Dilogie geschrieben, der mich von vorne bis hinten fesseln konnte. Das Buch behandelt ein trauriges Thema auf sehr intensive Weise und besticht dabei vor allem durch die Atmosphäre und gut gezeichnete Charaktere. Für Fans von Dystopien definitiv eine Empfehlung!  

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  • The Program - Suzanne Young

    The Program

    kranka

    11. August 2013 um 19:07

    “…some things are better left in the past. And true things are destined to repeat themselves.” 3/5 Sterne Cover: Mir gefällt das Cover nicht. Da ich das Buch auf Pulse:it gelesen habe, musste ich es also auch nicht allzu oft ansehen. Ich weiß nicht was genau mir nicht gefällt, ich finde es im Allgemeinen einfach nicht passend und auch irgendwie durchschaubar. Ich dachte vielleicht würde es mir am Ende des Buches gefallen, weil sich dann etwas daraus ergibt, aber nein nicht wirklich. Plot: In dem Buch “The Program” geht es um die 16-jährige Sloane, sie lebt in einer Welt in der Suizid und Depression als Epidemie über die Jugendlichen ausgebrochen ist und die Regierung wirkt dem mit einer Organisation namens “The Program” entgegen. Jeden Morgen müssen alle Schüler einen Fragebogen ausfüllen, indem sie gefragt werden ob es ihnen schlecht geht und ob je jemand in ihrer näheren Umgebung Suizid begangen hat. Sloane muss die letzte Frage immer mit Ja beantworten, da sich vor einiger Zeit ihr großer Bruder umgebracht hat. Dieser hat sie und einen guten Freund, James, welcher auch Sloanes Boyfriend ist, mit zu einem See genommen, sich verabschiedet und dann ertränkt. Sobald man diese Fragen irgendwie verdächtig beantwortet oder sich verdächtig verhält, kann man geflagt werden und wird vom Program abgeholt. Sloane und James gehörten zu einer Clique, eine ihrer Freundinnen wurde vor einiger Zeit ins Program geholt und kommt zu Beginn des Buches wieder. Lacey, die besagte Freundin, war mit ihrem Freund Miller zusammen, welcher unbedingt wissen will, ob sie ihn wirklich vergessen hat, da sie einem im Program jegliche Erinnerungen nehmen, die einen infiziert haben könnte. Da sie ihn nicht wieder erkennt, bricht er zusammen und bringt sich im Endeffekt um. Woraufhin auch James, der sonst immer sehr stark ist und Sloane beschützt zusammenbricht. Sie versucht die Fassade aufrecht zu erhalten, sie darf sich niemanden anvertrauen, jegliches Anzeichen von Trauer wird als Infektion gewertet. So kommt es wie es kommen muss und James wird geflagt und ins Program aufgenommen. Sloane übersteht die Zeit wo James weg ist mehr schlecht als recht, aber schafft es irgendwie sich zusammen zu halten und nicht zu zerbrechen. Nach einiger Zeit wird James zurück in die Gesellschaft eingeführt und Sloane trifft ihn, in einer Umgebung wo sie zwar beobachtet werden, aber es ihnen nicht verboten ist zu kommunizieren. Sloane macht auf sich aufmerksam und als sie bemerkt, dass er sie absolut nicht wieder erkennt, bricht sie zusammen. Sie streitet sich mit ihren Eltern, welche daraufhin the Program alamieren und Sloane wird abgeholt. Sie weigert sich zunächst, rennt auf ihr Zimmer und versteckt ein Foto und einen Ring in ihrer Matratze in der Hoffnung, dass diese nicht ausgetauscht wird und sie sich daran erinnern wird. Bevor die “Handler” sie mitnehmen können, sticht sie sich noch mit einer Schere ins Handgelenk. Sie überlebt und sitzt im Program fest. Ihr Verhalten wechselt nun immer wieder zwischen “Ich tue was sie wollen um nach Hause zu kommen” und “Ich liefere ihnen einen Kampf, bevor sie mir alles nehmen was ich noch habe”. Sie lernt Realm kennen und beginnt Freundschaft mit ihm zu schließen, geht jeden Tag zu ihren Therapiestunden und wird irgendwann wieder ausgegliedert. Nun muss sie sich ohne Erinnerungen in ihrer alten Welt zurecht finden, wo jeder mehr über sie weiß als sie selbst. Eigene Meinung: Ich habe lange gebraucht um mir eine richtige Meinung über dieses Buch zu bilden. Zu Beginn es ist wirklich leicht zu lesen, man kommt gut rein und man liest es wirklich schnell. Es ist dann doch relativ fesselnd. Der Schreibstil ist sehr einfach und man ist manchmal etwas gelangweilt von immer wieder gleichen Sätzen. Wenn man davon absieht, kann man es wirklich gut lesen. Ich lese sehr viele YA-Bücher und was mich gerade bei diesem so sehr stört ist, dass die Hauptfigur einfach nur naiv, dumm und alleine nicht überlebensfähig ist. Nun ist es der Anfang einer Reihe, vielleicht entwickelt sie sich noch, aber in diesem Buch war es einfach schlimm. Sobald James nicht mehr bei ihr ist, fängt sie an zusammen zu brechen, ihr ganzes Leben besteht quasi aus James. Wenn sie ins Program kommt und ihr ihre “infizierten” Erinnerungen genommen werden, drehen diese sich fast ausschließlich um James. Das ist das eine. Das andere ist: sie bekommt immer wieder Pillen und nimmt sie einfach. Will aber einen auf Rebell machen. Selbst wenn sie weiß wofür die Pillen sind, wehrt sie sich kaum dagegen. Klar, sie nimmt die Pillen nicht mehr und bekommt es dann gespritzt. Aber ist ihr auch nur einen Moment lang eingefallen, dass sie zumindest die 2. Pille nur in ihrem Mund verstecken müsste, um sie danach auszuspucken? Nein. Sie vertraut sich sofort dem nächst besten an, der versucht mit ihr befreundet zu sein, auch wenn sie zunächst abwehrend ist, lässt sie sich einfach so schnell einlullen. Sie kann alleine einfach nicht existieren und das ist etwas was mich ganz arg an ihr stört, vor allem da sie am Ende des Buches so etwas wie eine gewisse Macht gereicht bekommt und sie soll nun darüber entscheiden was sie tut? Generell auch die Storyline mit James, ja eine schöne Liebesgeschichte, aber leider nur oberflächlich. Wow wir finden uns wieder nachdem wir unsere Erinnerungen verloren haben, weil unser Herz sich erinnert? Schöne Idee, aber leider nicht so gut umgesetzt. Eine weiter Kleinigkeit die mir aufgestoßen hat, war folgendes: Sloane lebt in dieser Welt in der sie jegliche Gefühle runterschlucken muss, keine Trauer zeigen darf. Sie sagt es selbst einmal im Buch, dass sie nicht einmal wirklich um ihren Bruder trauern konnte, den sie über alles geliebt hat, aus Angst ihre Eltern würden sie ins Program schicken. In dieser Welt wo du also alle deine Gefühle in dir behalten musst, ist es quasi eine Straftat wenn du von ihnen overwhelmed wirst. Das was bei vielen Leuten wirklich zu Depression führt, ist das was diese Welt predigt: Behalte deine Gefühle für dich, egal ob du damit klar kommst oder nicht. Und wenn du doch zusammenbrichst, keine Sorge: hier haben wir ein paar Pillen für dich, die dir deine Erinnerungen nehmen, dich ruhig stellen und dann geht es dir wieder gut. Natürlich wird es teilweise in unserer Gesellschaft auch so gemacht, Leute die krank sind bekommen Pillen dafür, aber sie helfen ihnen wirklich. Ich meine wie vielen depressiven Leuten geht es gut und sie können ein normales Leben führen, weil sie Antidepressiva nehmen und dieses Buch nimmt dieses Konzept und zieht es, zumindest in gewisser Weise, durch den Dreck. Macht es zu etwas schlechten. Mir ist klar, dass es in dem Buch als etwas Böses gedeutet werden soll, weil einem Erinnerungen genommen werden, aber man kann einfach gewisse Parallelen ziehen. Der Punkt an dem sich die Autorin aufzieht ist der mit den Erinnerungen, wie sehr bin ich noch ich selbst wenn ich meine Erinnerungen verloren habe, wenn ich vergessen habe was mich ausmacht, was auch wirklich sehr interessant ist, aber auch hier um einiges mehr Potential hat. Ich bin gespannt auf die folgenden Bücher, welche ich auf alle Fälle lesen werden, denn obwohl dieses Buch so einfach geschrieben ist, hat es ein Ende welches einen mehr wissen lassen möchte und das ist das wichtige an diesem Buch. Man erfährt immer mehr und mehr, doch im Endeffekt weiß man doch nicht genug.

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