Der Klang der Hoffnung

von Suzy Zail 
4,7 Sterne bei66 Bewertungen
Der Klang der Hoffnung
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Berührt durch sehr viel Feingefühl und einer äußerst realistischen Darstellung!

lui_1907s avatar

Ein Jugendbuch welches den historisches Aspekt Holocaust gut verarbeitet. Könnte ich mir auch gut als Schullektüre vorstellen.

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Inhaltsangabe zu "Der Klang der Hoffnung"

"Achtet aufeinander und kommt wohlbehalten wieder nach Hause." Das ist die letzte Bitte, die Hannas Vater an seine beiden Töchter und seine Frau richtet, als sie Mitte 1944 an der Rampe von Ausschwitz voneinander getrennt werden. Für die 15-jährige Hanna, die als begabte Pianistin kurz vor der Aufnahme ins Konservatorium stand, sind diese Worte die letzte Verbindung zu ihrem alten Leben. Das und ihre Liebe zur Musik. Und diese Liebe bietet ihr nicht nur einen inneren Zufluchtsort, sondern auch die Chance zu überleben. Wird sie doch abkommandiert, regelmäßig im Haus des Kommandanten aufzuspielen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570159903
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:cbj
Erscheinungsdatum:12.01.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    MoWilliamss avatar
    MoWilliamsvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Berührt durch sehr viel Feingefühl und einer äußerst realistischen Darstellung!
    Gibt es Grenzen?

    „Der Klang der Hoffnung – Die Geschichte einer unmöglichen Liebe“ warf mich zuerst aus dem Konzept. Eine Liebesgeschichte in Auschwitz ist nichts, was ich mir als besonders romantisch oder liebevoll vorstelle, erst recht nicht, wenn es sich dabei um eine fünfzehnjährige Jüdin und den Sohn eines Kommandanten handelt. Doch es ist nicht nur eine Geschichte über eine junge Liebe, wie man anfänglich vielleicht glauben mag, sondern ein kleiner Ausschnitt über Menschlichkeit, dessen Verlust und der Frage, ob es eine Rechtfertigung dafür braucht, überleben zu wollen. 

    Der Roman von der australischen Autorin Suzy Zail, deren Vater selbst Auschwitz überlebte und nach Australien auswanderte, erzählt die Geschichte von Hanna Mendel. Bereit, um das ungarische Konservatorium zu besuchen, sobald der Krieg vorbei ist, lebt sie seit geraumer Zeit im Ghetto von Debrecen. Schließlich werden sie in die Serly-Ziegelei umgesiedelt, um wenige Tage später mit dem Zug nach Auschwitz-Birkenau transportiert zu werden. Hanna wird sehr schnell von ihrem Vater getrennt, sie bleibt mit einer verstörten Mutter und ihrer älteren Schwester Erika zurück. Als sie im Mädchenorchester Auschwitz ihre alte Klavierlehrerin Piri trifft, ergibt sich bald eine lebenswichtige Chance – der Kommandant sucht nach einer neuen Klavierspielerin und Hanna wird dazu ausgewählt, vorzuspielen.
    Zail bezieht gleich zu Anfang sehr viele historische Fakten mit ein – darunter das Ghetto, als auch die Serly-Ziegelei, deren Entstehung und Räumung historisch nahezu korrekt datiert ist. Auch das Mädchenorchester in Auschwitz, wie der gleich zu Beginn auftauchende Dr. Mengele hat es wirklich gegeben. Die meisten anderen Personen hat sie frei erfunden – zugleich in dem am Anfang auftauchenden Vorwort betont sie, dass es sich bei diesem Buch um einen fiktiven Roman handelt. Sie scheint sich auch ein wenig selbst aus der Situation „Auschwitz zu erleben“ zu „retten“. Denn ihr letzter Absatz beinhaltet, dass sie nicht so tun möchte, als wüsste sie über das Leben der Häftlinge in Birkenau Bescheid. „Ich denke nicht,“, schreibt sie, „dass jemand, der es nicht am eigenen Leib erfahren hat, das jemals verstehen kann. Aber es ist wichtig, es dennoch zu versuchen.“ 

    Und das tut sie. Suzy Zail überzeugt durch einen sehr bildlichen, eigensinnigen Schreibstil, der sehr viel Platz für Beschreibungen lässt und trotzdem nicht die Spannung aufgibt. Sie hat mit einer erstaunlichen subtilen, aber dennoch nicht zu sanften Art Auschwitz-Birkenau und deren Vorkommnisse beschrieben. Was mir allerdings gefehlt hat, waren die Gefühle zu den Beziehungen zu ihrer eigenen Familie und zu den restlichen weiblichen Häftlingen in ihrer Baracke. Da ihre Mutter von Anfang an die Situation in Auschwitz ignoriert und so tut, als wären sie auf Ferienurlaub, begibt sie sich durch ihr Verhalten nicht nur in Gefahr, sofort erschossen zu werden, sondern auch, sich nicht auf das Überleben zu konzentrieren. Hanna beweist hier nicht sonderlich viele Gefühle und klammert sich an ihre Schwester – auch die Trennung von ihrem Vater und das Auftauchen am Ende (ich werde hier ausnahmsweise nicht spoilern ;D) einer geliebten Person verblasste in wenigen Absätzen und war mir zu wenig. Entweder Hanna dreht ihre Gefühle selbst langsam ab, was allerdings der Begegnung am Ende widersprechen würde, oder Zail hat sich tatsächlich auf andere Faktoren konzentriert. Als Erstes wäre die Darstellung der SS, der vorkommenden Nazis und der Blockführerin zu nennen. Obwohl Hanna von Anfang an betont, wie sehr sie diese Leute dafür hasst, was sie tun, lässt Zail immer wieder Momente der Menschlichkeit einfließen. Der Kommandant ist gegenüber Juden eiskalt und brutal – er behandelt sie, als wären sie wertlos – umso stärker wirkt somit seine liebevolle Behandlung gegenüber seinem Schäferhund. Durch diesen Kontrast hat die Autorin in meinen Augen eine sehr realistische Darstellung von dem geschaffen, was es hieß, als Jude „nichts“ wert zu sein, sogar weniger als ein Tier. Die SS und die Blockführerinnen führen diese Gegensätze fort, untereinander sind die Lagerkommandanten sehr menschlich zueinander und auch die Blockführerinnen zeigen ein anderes Benehmen, sobald man ihnen „Wertschätzung“ entgegenbringt und ihnen Zigaretten, Essen oder Dinge zusteckt, die sie in „Kanada“ umtauschen können. 
    Zweitens, dass Zail Beziehungen durchaus mit sehr viel Feingefühl und vielen Emotionen beschreiben und erzählen kann, beweist die langsame Annäherung zwischen Hanna und Karl, dem Sohn des Kommandanten. Davor habe ich mich definitiv am meisten gefürchtet – was soll ich auch erwarten, wenn ich von „unmöglicher Liebe“ lese und ich automatisch an Twilight denken muss? An Twilight in Auschwitz? Dementsprechend ist diese Vorstellung nach wie vor wahnsinnig grotesk für mich – jedoch hat Zail sich sehr, sehr viel Zeit mit der Beziehung gelassen, die für mich persönlich nicht im Vordergrund der Geschichte stand, da sie im Vergleich viel zu wenig Seiten füllt. Karl rettet ihr vermutlich einmal das Leben und schließlich bemerkt sie, dass er in den Wäschekorb, den sie täglich in die Wäscherei von Auschwitz schicken lassen, Essen schmuggelt. Karl hasst, was sein Vater den Häftlingen antut und verschanzt sich daher im Haus und die meiste Zeit hinter einem Buch, doch er lässt Hanna und die anderen Häftlinge, die bei ihnen im Haus arbeiten, nicht im Stich. So gut er kann, rettet er sie vor seinem Vater und sagt nichts – wenn er außer Haus ist – wenn sie sich an den Essensresten bedienen.

    Je länger ich über diesen Roman nachdenke, umso mehr frage ich mich, ob für Zail selbst die Liebe tatsächlich im Mittelpunkt stand. Denn für mich ist die Freundschaft – die viel länger im Fokus steht und die sich zwischen Hanna und Karl entwickelt – viel wichtiger. Sie allein hätte schon gereicht, um zu zeigen, dass es egal ist, welche Religion Menschen haben oder welcher Minderheit sie angehören. Die Liebe entsteht wahnsinnig zart und lässt Hanna so oft hinterfragen, da Karl immerhin der „anderen“ Seite angehört, dass ich ihr sie glaube. Aber sie hätte diesen Faktor nicht benötigt – Zail hat auch so eine sehr subtile, gefühlsbetonte Geschichte von Auschwitz erzählt. 

    Trotzdem komme ich nicht darüber hinweg, dass diese „unmögliche Liebe“ so stark aufgezogen werden muss. (Ich bin hier sehr genau, weil ich dieses Buch vermutlich noch für eine Uniarbeit benötige) Auf S.90 begegnen sich die beiden das erste Mal, auf S.130 richtet Karl das erste Mal (gezwungenermaßen) das Wort an sie und auf S.160 sprechen sie das erste Mal wirklich miteinander, weil Karls Vater nicht zuhause ist. Auf S.230 müssen sie sich trennen, da die Russen immer näher kommen (das Buch umfasst 280 Seiten). Die „Liebesgeschichte“ spielt für mich keine sonderlich große Rolle. Und wie sollte sie auch? Hanna geht nicht Klavier spielen, hätte es nie getan, wenn es nicht darum gegangen wäre, extra Essensrationen für sie, ihre Schwester und ihre Mutter zu bekommen. Meine persönliche Vermutung ist, mit der ich hoffentlich falsch liege, weil sie mich rasend macht – dass mit dieser verbotenen Jugendliebe (natürlich) die Verkaufszahlen angekurbelt werden sollten. Was auch sonst? Verbotene Liebe zieht doch immer. Aber es geht hier nicht um Twilight, sondern um das Überleben in Auschwitz. Ich hoffe, dass hier ein Marketingteam sich dessen bewusst war.

    Andererseits, falls Suzy Zail ihren Roman tatsächlich als Liebesgeschichte bezeichnet, es sich so gewünscht und dies beabsichtigt hat, möchte ich natürlich fest an ihre vermutliche Intention glauben, dass auch Liebe keine Grenzen kennt, dass auch an einem so grauenvollen Ort wie Auschwitz Liebe entstehen kann. Denn wie hat mein Professor gesagt? Warum muss Auschwitz immer für den Tod stehen, warum kann es nicht auch ein Hoffnungszeichen dafür sein, dass es Menschen gab, die tatsächlich überlebt haben?

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    LeseMama82s avatar
    LeseMama82vor 2 Jahren
    Eine ergreifende Geschichte

    Von einem auf den anderen Tag wird in Hannas Heimatstadt Debrecen ein Ghetto errichtet, dass die Juden nicht verlassen dürfen. Hanna und ihre Familie mitten drin. Als sie dann von dort fortgebracht werden, unter menschenunwürdigen Umständen in Viehwaggons gepfercht, hat Hanna nur eine Hoffnung: egal was als nächstes kommt, es kann nur besser werden. Doch dann halten sie in Auschwitz.

    Eine Geschichte, die unter die Haut geht mit einer Protagonistin, die nur von ihrer Musik und einer verbotenen Liebe am Leben gehalten wird.

    Jeder von uns kennt unsere Geschichte und weiß, was sich in den Konzentrationslagern abgespielt hat. Doch für mich war es eine ganz andere Erfahrung den Geschehnissen im KZ durch die Augen und Gefühle einer Inhaftieren zu folgen. Ich könnte mir vorstellen, dass sich das Buch auch aus diesem Grund gut als Schullektüre eignen würde.

    Sehr ergreifend!

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    dianafastvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch hat mich zutiefst berührt
    Der Klang der Hoffnung

    Der Titel des Buches beschreibt das Buch ziemlich gut, der Klang stellt Hannas Liebe zur Musik dar und die Hoffnung beschreibt eben die Hoffnung, die sie hat, durch ihre Musik zu überleben. Dass sie sich während dieser schrecklichen Zeit verliebt und eine undenkbare Liebe entsteht, macht das Buch zu einer außergewöhnlichen unmöglichen Liebesgeschichte...

    Meine Meinung: Ich fand das Buch so toll und war einerseits traurig, als es aus war, aber andererseits auch erleichtert, dass es einigermaßen gut ausging. Das Buch ruft alle Gefühle in einem hervor: Trauer, Hoffnung, Hass, Liebe, Freude...

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    Melie99s avatar
    Melie99vor 3 Jahren
    Sehr lebendig und echt geschrieben!

    Auf dem Cover sieht man Hannas Liebe zum Klavier spielen. Außerdem erinnert einen der Stacheldraht sofort an den Krieg. Es passt sehr gut zu dem Buch, da es den Zusammenhang des Krieges und Hannas Leidenschaft darstellt. „Der Klang der Hoffnung“ ist ein Einzelband.

    Das Buch wird aus der Sicht von Hanna erzählt. Die Geschichte ist meiner Meinung nach sehr brutal und traurig, allerdings ist dies logisch, da man bedenken muss, in welcher Zeit die Geschichte spielt. Ich hatte das Buch in eins bis zwei Tagen ausgelesen, obwohl ich es manchmal weglegen musste, da es mir einfach zu viel wurde. Ich finde, dass die Altersempfehlung mit 12 Jahren nicht angemessen ist, weil man mit 12 noch gar nicht so weit denken kann, um dies grausame zu verstehen.

    Hanna ist eine wunderbare Klavierspielerin, ihr großes Idol ist Clara Schumann. Ihre ältere Schwester Erika ist am Anfang die stärkere von den beiden, doch wie es sich bald herausstellen wird, ist Hanna eigentlich die stärkere. Über die Eltern von Hanna und Erika hört man recht wenig, doch man erfährt, dass ihr Vater ein sehr geschickter Mann war, der gut mit Uhren umgehen konnte und ihre Mutter seit geraumer Zeit nicht mehr klar denken kann. Hanna ist mein Liebling, auch wenn ich mich in alle Charaktere hineinversetzten konnte, habe ich mich nur mit Hanna identifizieren können. Ich finde, dass Erika eine sehr ehrgeizige und willensstarke Persönlichkeit ist, die sich doch leider im Laufe des Buches immer mehr verändert und man kann so richtig erkennen, wie ihr Wille immer mehr bricht. Hanna ist manchmal naiv, doch trotzdem entwickelt sie immer mehr Verantwortungsbewusstsein.

    Ich war das ganze Buch über hin und weggerissen. An manchen Stellen musste ich mich zurückhalten nicht in Tränen auszubrechen, da das Buch einfach so lebendig und echt geschrieben war, dass man dachte, man sei wirklich an dem Ort und erlebt mit, was der Familie geschah. Alles in allem war die Geschichte nicht nur brutal, sondern auch lebendig und einfach echt. Außerdem war es schön mal etwas zu lesen, was nicht nur aus Fiktion besteht, sondern zum Teil auch aus echten Erlebnissen.

    Ich vergebe 5 Sterne für das Buch und kann es nur weiterempfehlen.

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    Melie99s avatar
    Melie99vor 3 Jahren
    Ein berührendes Buch!

    Auf dem Cover sieht man Hannas Liebe zum Klavier spielen. Außerdem erinnert einen der Stacheldraht sofort an den Krieg. Es passt sehr gut zu dem Buch, da es den Zusammenhang des Krieges und Hannas Leidenschaft darstellt. „Der Klang der Hoffnung“ ist ein Einzelband.

    Das Buch wird aus der Sicht von Hanna erzählt. Die Geschichte ist meiner Meinung nach sehr brutal und traurig, allerdings ist dies logisch, da man bedenken muss, in welcher Zeit die Geschichte spielt. Ich hatte das Buch in eins bis zwei Tagen ausgelesen, obwohl ich es manchmal weglegen musste, da es mir einfach zu viel wurde. Ich finde, dass die Altersempfehlung mit 12 Jahren nicht angemessen ist, weil man mit 12 noch gar nicht so weit denken kann, um dies grausame zu verstehen.

    Hanna ist eine wunderbare Klavierspielerin, ihr großes Idol ist Clara Schumann. Ihre ältere Schwester Erika ist am Anfang die stärkere von den beiden, doch wie es sich bald herausstellen wird, ist Hanna eigentlich die stärkere. Über die Eltern von Hanna und Erika hört man recht wenig, doch man erfährt, dass ihr Vater ein sehr geschickter Mann war, der gut mit Uhren umgehen konnte und ihre Mutter seit geraumer Zeit nicht mehr klar denken kann. Hanna ist mein Liebling, auch wenn ich mich in alle Charaktere hineinversetzten konnte, habe ich mich nur mit Hanna identifizieren können. Ich finde, dass Erika eine sehr ehrgeizige und willensstarke Persönlichkeit ist, die sich doch leider im Laufe des Buches immer mehr verändert und man kann so richtig erkennen, wie ihr Wille immer mehr bricht. Hanna ist manchmal naiv, doch trotzdem entwickelt sie immer mehr Verantwortungsbewusstsein.

    Ich war das ganze Buch über hin und weggerissen. An manchen Stellen musste ich mich zurückhalten nicht in Tränen auszubrechen, da das Buch einfach so lebendig und echt geschrieben war, dass man dachte, man sei wirklich an dem Ort und erlebt mit, was der Familie geschah. Alles in allem war die Geschichte nicht nur brutal, sondern auch lebendig und einfach echt. Außerdem war es schön mal etwas zu lesen, was nicht nur aus Fiktion besteht, sondern zum Teil auch aus echten Erlebnissen.

    Ich vergebe 5 Sterne für das Buch und kann es nur weiterempfehlen.

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    Yo-YoMas avatar
    Yo-YoMavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: War sehr überzeugend! Nur das Ende hat viele Fragen offen gelassen...
    Suzy Zail

    Kurzbeschreibung:
    "Achtet aufeinander und kommt wohlbehalten wieder nach Hause." Das ist die letzte Bitte, die Hannas Vater an seine beiden Töchter und seine Frau richtet, als sie Mitte 1944 an der Rampe von Ausschwitz voneinander getrennt werden. Für die 15-jährige Hanna, die als begabte Pianistin kurz vor der Aufnahme ins Konservatorium stand, sind diese Worte die letzte Verbindung zu ihrem alten Leben. Das und ihre Liebe zur Musik. Und diese Liebe bietet ihr nicht nur einen inneren Zufluchtsort, sondern auch die Chance zu überleben. Wird sie doch abkommandiert, regelmäßig im Haus des Kommandanten aufzuspielen.

    Meinung:
    Suzy Zail hat mit "Klang der Hoffnung" einen so herzergreifenden Roman geschaffen, der einen sofort ans Herz geht. Sie hat die Story so lebendig und echt geschrieben, das man das Gefühl hatte wirklich ein Teil dieser unglaublich schönen, jedoch traurigen Geschichte zu sein. Und ich bin mir sicher, dass ich im Laufe des Buches jedem Gefühl mindestens einmal begegnet bin. Sowohl Hass, Zorn, Trauer, Wut und Verzweiflung, als auch Liebe, Mitgefühl und Zärtlichkeit. Ich habe mit Hanna und ihrer Familie gelitten, und habe mich mit ihnen über kleinigkeiten, wie ein Stück Brot, gefreut. Ich habe mich mit ihnen über die Ungerechigkeit aufgeregt, und ich habe mit ihnen getrauert. 
    Und trotzdem gebe ich dem Buch "nur" 4.5 Sterne, da das Ende meiner Meinung nach zu viele Fragen offen gelassen hat.

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    Janjiatas avatar
    Janjiatavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine bewegende Geschichte über Ereignisse, die niemals in Vergessenheit geraten dürfen!
    Bewegend und Berührend!

    „Klang der Hoffnung“ wurde von Suzy Zail geschrieben und hat ca. 300 Seiten. Das Buch erschien im 'cbj-Verlag' im Frühjahr 2015.

    Das Buch ist aus der Ich Perspektive der Protagonistin Hanna geschrieben.Hanna ist 15 Jahre alt und spielt für ihr Leben gerne Klavier. Sie steht kurz vor der Aufnahme ins Konservatorium. Doch im Sommer 1944 werden Hanna und ihre Familie gezwungen ihr altes Leben zurück zu lassen. Sie werden nach Auschwitz gebracht. Dort wird sie in das Haus des Kommandanten abkommandiert um dort für ihn Klavier zu spielen. Sie lernt dort dessen Sohn kennen. Diese Bekanntschaft lässt sie die Grausamkeit des Konzentrationslagers überstehen und darüber nachdenken, dass die Welt vielleicht doch nicht so schwarz und weiß geteilt ist, wie sie immer dachte.


    Suzy Zail hat einen sehr einfachen Schreibstil, weshalb das Buch schnell und leicht zu lesen ist.

    „Klang der Hoffnung“ befasst sich mit einem sehr heiklen und traurigen Thema. Da das Buch vorwiegend an Kinder und Jugendliche gerichtet ist, werden die Grausamkeiten, die zur Zeit des Nationalsozialismus verübt wurden, ein wenig abgeschwächt. Besonders die unrealistische Liebesgeschichte, lässt an einigen Stellen sogar die unmenschliche Situation der 15 Jährigen vergessen.

    Dennoch werden dem Leser keine Grausamkeiten vorenthalten oder verschönert.

    Die Autorin hat es gut geschafft, die Problematik der Zeit altersgerecht zu beschreiben. Besonders gelingt ihr es durch die Tatsache, dass die Geschichte zwar erfunden ist, aber durchaus so geschehen hätte können.

    Das Buch weckt das Interesse der Kinder und Jugendlichen an diesem Thema. Deshalb ist das Buch meiner Meinung nach sogar an Schulen zu empfehlen, da es sich einfühlsam und teils belehrend mit dem Thema des Judenhasses beschäftigt.


    Meiner Meinung nach ist „Klang der Hoffnung“ ein Buch, welches man gelesen haben muss. Besonders weil es sich mit dem Thema des Nationalsozialismus beschäftigt, das niemals in Vergessenheit geraten darf. Das Buch zeigt den Jugendlichen, wie es sich anfühlt, auf der Seite der Opfer zu stehen und nichts dagegen machen zu können. Genau deshalb ist es wichtig, dass gerade bei den aktuellen Vorfällen, wie steigernder Antisemitismus und die Pegida-Demonstrationen, den Jugendlichen die Absichten und Auswirkungen rechtsextremer Gruppierungen zu zeigen, um sie davon abzuhalten von Neo-Nazis oder ähnlichen Leuten negativ beeinflusst zu werden.


    Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, und hoffe, dass der Roman dazu beitragen kann, dass nie wieder ein Terror Regime wie das der Nationalsozialisten an die Macht kommt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Berührend

    Worum geht's?
    Die 15-jährige Hanna hat einen großen Traum: sie will Pianistin werden. Gerade hat sie ihre Aufnahmebestätigung für ein bekanntes Konservatorium erhalten und jetzt könnte die Geschichte so weitergehen: Hanna kommt ans Konservatorium, schließt dort als Beste ab und wird eine bekannte Pianistin, die ihren großen Traum lebt. Doch so kann die Geschichte nicht weitergehen, denn wir schreiben das Jahr 1944 und Hanna ist Jüdin. Doch dann kommen die Soldaten. Sie bringen Hanna, ihre Schwester und ihre Eltern nach Auschwitz. Und wenn die Familie auf dem Weg dorthin noch dachte, dass ihre aktuelle Situation so schlecht ist, dass es nur noch besser werden kann - ist diese Hoffnung schnell dahin als sie ankommen. Denn das Leben im Konzentrationslager ist noch viel schlimmer als alles was sie bisher erlebt haben. Doch Hanna hat Glück - anstatt wie die anderen im Steinbruch zu arbeiten, darf sie im Haus des Kommandanten für ihn und seine Gäste Klavier spielen. Im Haus des Kommandanten lernt sie ein paar sehr interessante Menschen kennen und merkt, dass nicht jeder das ist, was er zu sein scheint.

    Meine Meinung
    Bei diesem Buch hat das Cover direkt meine Aufmerksamkeit geweckt - der Stacheldrahtzaun, das Klavier und die Hände, die auf diesem spielen - für mich spiegelt das Cover sowohl Schmerz als auch Entschlossenheit wieder. Und dann noch dieser Titel. Ich wollte unbedingt wissen, was hinter diesem Buch steckt. Also habe ich die Leseprobe dieses Buches gelesen und diese war wirklich sehr spannend.

    Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Da die Geschichte schon zu Anfang sehr spannend ist und das auch bis zum Ende des Buches bleibt. Ganz besonders gut kann man hier mit der Hauptperson Hanna mitfühlen, durchlebt mit ihr Verzweiflung, Hoffnung und den Moment, in dem man denkt, jetzt ist alles zu Ende. Auch wenn man als Leser schon viel mehr Wissen über den Holocaust hat als Hanna, ist es spannend mitzuverfolgen, wie sie immer neue Dinge entdeckt und egal wie oft ich schon vom Holocaust gelesen und gehört habe, bin ich doch immer wieder sehr erschrocken darüber, was für schreckliche Dinge Menschen in der Annahme tun, das Richtige zu machen. Aber es ist auch erschreckend zu sehen, wie die Angst um das eigene Leben einen Menschen dazu bringt, sich selbst aufzugeben. Wenn die Autorin von den Zuständen im Konzentrationslager schreibt, beschönigt sie nichts und dennoch denke ich, dass das Buch auch gut für Jüngere (ab 13 Jahren) geeignet ist, aber auch Erwachsene sollte es nicht abschrecken, dass es sich bei dem Buch um ein Jugendbuch handelt.

    Mir hat dieses Buch sehr sehr gut gefallen und auch Leute, die beim Wort "Holocaust" schon die Augen verdrehen, sollten sich das Buch mal genauer ansehen. Denn dieses Buch berührt einfach und nimmt einen mit auf eine Reise in die Vergangenheit, wo man sehr dunkle Momente erlebt und immer wieder sieht, dass es sich lohnt, niemals die Hoffnung zu verlieren.

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    littleowls avatar
    littleowlvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine berührende Geschichte über den Holocaust!
    Der Klang der Hoffnung

    Worum geht’s?

    Ungarn 1944: Die 15-jährige Jüdin Hanna lebt mit ihrer Familie im Ghetto von Debrecen. Sie ist eine hoch begabte Pianistin und wurde vor kurzem am Budapester Konservatorium angenommen. Doch als Hanna mit ihren Eltern und ihrer Schwester ins Konzentrationslager Ausschwitz-Birkenau deportiert wird, beginnt für sie ein wahres Martyrium. Sie muss täglich um ihr Leben und das ihrer Familie fürchten, während sie gezwungen wird, unter menschenunwürdigen Bedingungen zu schuften. Nur die Musik gibt ihr Halt. Wenn sie in Gedanken ihre liebsten Stücke spielt, kann sie für ein paar Minuten dem grausamen KZ-Alltag entfliehen. Es ist am Ende auch ihr musikalisches Talent, das ihr eine Chance auf Überleben sichert. Kommandant Jäger sucht eine neue Pianistin und entscheidet sich bei einem Vorspielen für Hanna. Von nun an verbringt Hanna ihre Tage im Musikzimmer, lässt sich ihren Abscheu beim Spielen nicht anmerken und klaut Essen für sich und ihre Schwester. Doch entgegen aller Erwartung erkennt sie in Karl, dem Sohn des Kommandanten, eine verwandte Seele.

    Meine Meinung

    Es fällt mir sehr schwer, eine Rezension zu diesem Roman zu schreiben. Über Hannas Leidensweg zu lesen hat mich berührt, geschmerzt und zum Nachdenken gebracht. Was ihr und ihrer Familie angetan wird, ist im wahrsten Sinne des Wortes unfassbar. Trotzdem ist es wichtig, dieses schreckliche Kapitel der Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die Autorin sagt es zu Beginn selbst, nur so kann verhindert werden, dass sich die Vergangenheit wiederholt. Dabei geht Suzy Zail jedoch nur so sehr ins Detail, dass man es jüngeren Lesern noch zumuten kann. Das soll jetzt gar nicht abwertend klingen, aber es gibt noch um einiges schockierendere KZ-Romane.

    Die 15-jährige Hanna ist eine ganz wunderbare Protagonistin. Musik bedeutet ihr alles und bietet ihr eine Möglichkeit, den Schrecken des Konzentrationslagers zumindest in Gedanken zu entfliehen. Die Autorin versucht zum Glück gar nicht erst, sie irgendwie zur Heldin zu stilisieren. Hanna ist eine von vielen im Lager und genauso verängstigt und hilflos wie alle anderen. Sie versucht einfach nur, irgendwie zu überleben, und muss sich dabei auf ihr Glück verlassen. Für ihre 15 Jahre ist Hanna noch sehr naiv und klingt als Ich – Erzählerin viel jünger. Ihr Optimismus und ihre Ahnungslosigkeit machen die Geschichte aber im Grunde noch trauriger. Die Autorin verzichtet bewusst darauf, durch ihren Schreibstil Emotionen wecken zu wollen, und lässt stattdessen die Ereignisse für sich wirken. Der sachliche Tonfall mit kurzen Sätzen wirkt viel eindringlicher und wird der Situation eher gerecht.

    Auch wenn der Klappentext ein bisschen diesen Anschein erweckt, macht Zail nicht den Fehler, eine klassische Romanze schreiben zu wollen. In einem Umfeld, das von Gewalt und Elend geprägt ist, würde das einfach nur deplatziert und geschmacklos wirken. Tatsächlich gibt es keine echte Liebesszene, nur geflüsterte Gespräche und die vage Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Ich konnte Hannas Gefühle wirklich gut nachvollziehen. Karl ist seit langer Zeit der Erste, der nicht nur eine Geknechtete und eine Jüdin sieht, sondern das Mädchen dahinter. Nur der Schluss hat mir dann nicht so gut gefallen, weil er zu offen ist und zu viele Fragen unbeantwortet lässt.

    Fazit

    Ein wichtiges, bewegendes Buch gegen das Vergessen!

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    TinaHerrs avatar
    TinaHerrvor 3 Jahren
    Ein bewegendes Buch über den Holocaust, das noch lange nachklingt

    Die Gedanken zum Buch
    Hanna Mendel ist 15 Jahre alt, als sie zusammen mit ihren Eltern und ihrer Schwester Erika sowie mit vielen weiteren Juden in einen Viehwaggon gepfercht und nach Auschwitz-Birkenau verfrachtet wird. Hanna kennt weder das Ziel ihrer Reise, noch den Grund für ihre Verschleppung. Im polnischen Konzentrationslager angekommen, wird die Familie von ihrem Vater getrennt. Hanna gelingt es jedoch, bei ihrer Mutter und Schwester zu bleiben, indem sie sich als Sechzehnjährige ausgibt. Alle jüngeren Kinder sowie die älteren Menschen werden an der Rampe von Auschwitz von Doktor Mengele nach "links" geschickt. Was das bedeutet, soll Hanna erst viel später erfahren...

    Die folgenden Monate muss Hanna als Häftling im Lager verbringen - in menschenunwürdigen Verhältnissen, ohne Rechte, ohne ausreichende Nahrung, ohne Namen. Was dem jungen Mädchen bleibt, ist die Liebe zu ihrer Familie und zur Musik sowie eine Klaviertaste ihres alten Pianos. Denn Hanna ist eine höchst talentierte Pianistin mit der Aussicht auf eine vielversprechende Karriere. Diese Aussicht scheint im Konzentrationslager zunächst einmal zertört zu sein - bis Hanna als persönliche Pianistin für den Lager-Kommandanten ausgewählt wird. Im Haus des Kommandanten begegnet sie auch dessen Sohn Karl, mit dem sie sich - trotz der widrigen Umstände und trotz ihres Misstrauens ihm gegenüber - ganz langsam und ganz vorsichtig anfreundet.

    Hanna erzählt uns ihre Geschichte aus ihrer Sicht. Sie erzählt von ihrer Verschleppung, der beschwerlichen Reise nach Auschwitz, dem "Leben" und Sterben im Lager. Sie erzählt von ihrer Leidenschaft zur Musik, ihrer Verehrung für die Pianistin Clara Schumann, der Sorge um ihre Familie und von der langsam wachsenden Zuneigung zu Karl. Durch diese Erzählweise - aus der Perspektive einer Betroffenen - wird das Schicksal der Juden und anderer Holocaust-Opfer greifbarer und fühlbarer; der eigentlich unfassbare Alltag in einem Konzentrationslager wird vorstellbarer. Hannas Geschichte ist im wahrsten Sinne des Wortes ergreifend, und beim Lesen entsteht der Eindruck, als würde eine Augenzeugin berichten.


    Die eigene Meinung
    Mich hat "Der Klang der Hoffnung" zutiefst beeindruckt, berührt und betroffen gemacht. Natürlich ist solch eine Geschichte nicht neu - denn Schicksalsberichte über den Holocaust sind uns sicher allen bekannt - sie hat mich aber von Neuem aufgewühlt und bewegt. Noch lange nach Beendigung des Buches hat mich die Thematik des Holocaust - mit ihrer unglaublichen Grausamkeit und Menschenverachtung - beschäftigt. Mir ist von Neuem wichtig geworden, mich für Gleichheit und gegen Diskriminierung von Menschen einzusetzen. Nie zu vergessen, wohin Intoleranz, Herabwürdigung und "Klassendenken" führen können. Und dies war mit Sicherheit auch die Intention der Autorin. Ein Buch gegen das Vergessen zu schreiben. Eine Geschichte zu erzählen, die lange nachklingt. Im Vorwort sagt Suzy Zail: "Geschichtsbücher und Lebenserinnerungen oder eben Romane darüber zu lesen, über den Holocaust zu sprechen und zu schreiben ist der einzige Weg, um zu verhindern, dass die Geschichte sich wiederholt". Auch wenn die Autorin betont, dass es sich bei ihrem Roman um eine fiktive Geschichte handelt und sie keinerlei Anspruch darauf erhebt, historische Fakten wiederzugeben, so wirkt das Buch doch authentisch und glaubhaft - beinahe wie eine Dokumentation. Suzy Zail gelingt es fabelhaft, ihrer Protagonistin Hanna eine "echte" und glaubwürdige Stimme zu verleihen, so dass man sich als Leser ganz nah am Geschehen fühlt. Dabei erzeugt Zail ein Gefühl von Mitleid und Betroffenheit, allerdings ohne dies bewusst zu forcieren.

    Hannas Charakter - ihr Mut, ihr Durchhalten trotz aller Verzweiflung und ihr Überlebenswille - hat mir stark imponiert. Sie verliert fast alles, was ihr im Leben wichtig war, aber sie verliert nie ihre Hoffnung. Und sie glaubt dennoch an die Liebe. Nicht an eine naive, romantische, schwärmerische Liebe, sondern an eine, die sich durch verstohlene Blicke, zaghafte Berührungen und durch gemeinsames Musizieren ausdrückt. An eine Liebe, die keine Zukunft hat und Hanna trotzdem mit Hoffnung erfüllt. Diese Liebesgeschichte ist einfach wunderschön und unheimlich rührend. Sie nimmt zwar nicht den Großteil der Handlung ein, ist aber ein wesentlicher und entscheidender Bestandteil des Romans. Während sich der Originaltitel "The Wrong Boy" auf Karl bezieht, deutet der Titel der deutschen Übersetzung auf die Hoffnung hin, die Hanna durch die Musik und das Klavierspielen verspüren kann. Ich persönlich empfinde diesen Titel als sehr passend, aussagekräftig und bestens gewählt für Hannas Geschichte. Einzig die Altersempfehlung erscheint mir mit "ab 12 Jahren" ein wenig zu tief angesetzt. Ich würde das Buch aufgrund seiner Thematik eher Teenagern ab 13 oder 14 Jahren empfehlen, die sich zuvor mit dem Holocaust und dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt haben. Meiner Meinung nach eignet sich "Der Klang der Hoffnung" ganz hervorragend als Schullektüre im Deutsch-Unterricht einer 7. oder 8. Klasse.


    Die Autorin
    Suzy Zail wurde 1966 in Melbourne geboren, wo sie Jura studierte und als Anwältin arbeitete. Ihr erstes Buch erzählte die Lebensgeschichte ihres Vaters nach, der als Jugendlicher ins Konzentrationslager Auschwitz kam und nach dem Krieg nach Australien emigrierte. Von seinen Erlebnissen während des Krieges hatte er ihr erst erzählt, als bei ihm eine schwere Krankheit festgestellt wurde. Neben zahlreichen Artikeln für Zeitungen und Zeitschriften verfasste sie preisgekrönte Kinderbücher und auch einige Bücher für Erwachsene. (Quelle: cbj)

    Am 9. November 2015 erscheint das neue Buch der Autorin "Was dir bleibt, ist dein Traum" - eine weitere Geschichte über den Holocaust.


    Die Bewertung
    "Der Klang der Hoffnung" ist ein ergreifendes und bewegendes Jugendbuch über das Schicksal der 15-jährigen Jüdin Hanna im Lager von Auschwitz. Eine Geschichte "gegen das Vergessen", die zu Herzen geht, traurig macht und dennoch Hoffnung versprüht. Ein wichtiges Buch über den Holocaust, das lange nachklingt und das ich allen Leserinnen und Lesern ab 13 Jahren unbedingt und uneingeschränkt weiterempfehlen möchte!

    5 / 5 Sternchen 

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