Suzy Zail Was dir bleibt, ist dein Traum - Die Geschichte eines Überlebens

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Inhaltsangabe zu „Was dir bleibt, ist dein Traum - Die Geschichte eines Überlebens“ von Suzy Zail

Der 14-jährige Alexander muss nicht auf die Nummer schauen, die sie ihm in den Arm tätowiert haben – er weiß sie auswendig: A10567. Und er weiß, um Auschwitz zu überleben, muss er härter werden. Als ihm die Aufgabe zugeteilt wird, das neue Pferd des Kommandanten abzurichten, verbindet sich sein Schicksal mit dem des Pferdes. Alexander spürt, dass, obwohl das Pferd Angst hat und gequält wurde, er sein Vertrauen gewinnen muss. Denn, wenn ihm das nicht gelingt, sind sie beide zum Tode verurteilt.

Bei "Was dir bleibt ist dein Traum" handelt es sich um eine fiktive Geschichte, die zu Zeiten des Holocaust spielt.

— Scathach
Scathach

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    Was dir bleibt, ist dein Traum - Die Geschichte eines Überlebens
    Scathach

    Scathach

    18. May 2016 um 08:44

    Alexander lebt mit seinen 14 Jahren in Auschwitz. Seine Schwester ist tot und was mit seinen Eltern ist, dass weiß er nicht. Allein versucht er sich Tag für Tag durch den Alltag im Lager zu schlagen...immer in der Hoffnung auf eine der begehrten Sonderarbeiten, bei denen die Arbeiter besondere "Privilegien" erhalten. Alex wurden schon viele dieser Arbeiten geboten, doch er konnte sie nie ausführen, weil ihm einefach die Kraft oder die Fähigkeit fehlt. Eines Tages aber darf er die Arbeit in einem Pferdestall übernehmen und ist darüber sehr glücklich, denn er liebt Pferde über alles. Dennoch muss er stets aufpassen und lebt in ständiger Angst, etwas falsch zu machen und bestraft zu werden. Alexander liebt die Arbeit im Stall. Hin und wieder bekommt er auch Hilfe angeboten, doch diese lehnt er immer wieder ab. Denn er versucht einfach, keine Freunde zu finden, weil er sonst Angst hat, diese wieder verlieren zu können. Und so baut Alex eine innere Mauer um sich herum...denn er will überleben...einfach nur leben. Bei "Was dir bleibt ist dein Traum" handelt es sich um eine fiktive Geschichte, die zu Zeiten des Holocaust spielt. Sie erzählt die Geschichte des jungen Alexander, der schon mit 14 erwachsen werden muss. Ich lese Bücher zum Thema sehr gern und habe daher auch schon viele mit realem Hintergund gelesen. Das Buch ist sehr gut geschrieben und perfekt auf die Altersgruppe abgestimmt. Was mir jedoch nicht so gut gefiel ist, dass die Story...die Handlung teilweise zu nett geschrieben ist. Natürlich ist die Story fiktiv...aber an einigen Stellen leider nicht sehr realitätsnah, was die Zeiten von damals etwas "harmlos" da stehen lässt. Aber vielleicht mag es daran liegen, dass es eine fiktive Story in einem Jugendbuch ist. Interessante Lesestunden hatte ich dennoch, denn der Schreibstil von Suzy Zail ist wirklich gut und man liest die Geschichte wie im Fluge. Da ich von ihr bereits "Der Klang der Hoffnung" gelesen habe, kannte ich ihren Erzählstil bereits und kam gut in die Geschichte hinein.

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  • "Gott?" Alexander lachte laut. "Gott ist nicht hier. Nicht in Auschwitz."

    Was dir bleibt, ist dein Traum - Die Geschichte eines Überlebens
    Strigoia

    Strigoia

    25. March 2016 um 18:57

    "Gott?" Alexander lachte laut. "Gott ist nicht hier. Nicht in Auschwitz."- Seite 97Inhalt (Quelle cbt):Der 14-jährige Alexander muss nicht auf die Nummer schauen, die sie ihm in den Arm tätowiert haben – er weiß sie auswendig: A10567. Und er weiß, um Auschwitz zu überleben, muss er härter werden. Als ihm die Aufgabe zugeteilt wird, das neue Pferd des Kommandanten abzurichten, verbindet sich sein Schicksal mit dem des Pferdes. Alexander spürt, dass, obwohl das Pferd Angst hat und gequält wurde, er sein Vertrauen gewinnen muss. Denn, wenn ihm das nicht gelingt, sind sie beide zum Tode verurteilt.Meine Meinung:Es geht viel um Alexanders Beziehung zu den Pferden und die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen, aber einige wahre Stellen sind zu finden, da Suzy Zail dieses Buch schrieb, nachdem sie sich mit einem Überlebenden unterhalten hat, dem vieles genauso so widerfahren ist.Die Kunst ist nun nur diese wahren Stellen herauszufiltern und ich glaube viele Kinder und Jugendliche bekommen das noch nicht hin.Aber wer das schafft, hat tolle Momente in denen sich der Schleier hebt und man auf die Seele eines alten Herrn sehen kann... Der im Holocaust-Museum steht und fragt: "Sind Sie je einem freundlichen Deutschen begegnet?... Ich nämlich schon!""Wer bist du?", fragte die Frau und strich sich eine Haarsträhne aus dem Auge. "Ich?" Alexander richtete sich auf. "A10567.""Nein." Die Frau schüttelte den Kopf. "Wie ist dein Name?" Sie sah Alexander fragend an, und als er nicht antwortete, streckte sie die Hand aus und hielt sie ihm hin. "Ich bin Anna Ziegler, die Frau des Kommandeurs. Und wer bist du?"Alexander blinzelte."Alexander Altmann", flüsterte er.- Seite 201Dennoch bleibt der Fokus für mich einfach falsch gesetzt... Es dürfte nicht darum gehen, das Pferd soll mein Vertrauen gewinnen, weil ich es will und weil ich so gut bin, sondern darum, dass Pferd muss mein Vertrauen gewinnen, weil ich sonst jede Sekunde umgebracht werden kann.Dieser Gedanke ist zwar zwischenzeitlich in Grundzügen vorhanden, gerät dann aber doch zu sehr in den Hintergrund."Pferden war es egal, ob man ein Jude oder ein Deutscher war. Er strich über das weiche Fell. Ihnen war nur wichtig, das man sie fütterte und gut mit ihnen umging."- Seite 51Wenn auch heftige Szenen von Suzy Zail erzählt werden, wird der Holocaust an sich hier doch leider oft als Theaterkulisse benutzt... Was meiner Meinung nach überhaupt nicht geht!Am Ende bleibt die Frage offen, was aus dem Pferd wird, um das sich Alexander die ganze Zeit gekümmert hat. Auch wenn dieses Pferd ihm das Leben rettet - auf eine andere Art und Weise, wie ich nach dieser Theatergeschichte gedacht hatte - bleibt so doch viel zu viel gedanklich an diesem Pferd hängen. Und Alexanders weiteres Leben gerät in den Hintergrund. Meine Meinung dazu: Falsch rum!Kinder und Jugendlich sollten sich mit der Thematik auseinandersetzen, doch ob dieses Buch dafür das richtige ist, wage ich zu bezweifeln.Jeder der mehr Ahnung hat und zwischen Fiktion und Realität unterscheiden kann, könnte mit "Was dir bleibt, ist dein Traum" interessante Stunden verbringen.Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass jemand der so reflektieren kann, das Buch auch schnell wieder aus der Hand legen möchte, sowie ich zum Beginn des Lesens.Von den thematischen Problemen einmal abgesehen, dauerte es auch eine Weile bis ich mich an Suzy Zails Schreibstil gewöhnt hatte. Es sind viele einfache Sätze, die mich zu Beginn doch sehr gestört haben. Als Alexander schließlich immer schwächer wurde, passte der Schreibstil wieder besser. Da ich mir gut vorstellen konnte, dass auch das Denken schwer fällt, wenn man von Gedanken wie Hunger und der Angst zu sterben belastet wird. Zu dem Alexander die Kräfte immer mehr verlassen. Allerdings kam auch das im Buch nicht wirklich gut rüber. Hier musste man sich vieles selbst dazu denken.Zusammenfassend kann ich sagen, "Was dir bleibt, ist dein Traum" war mir persönlich zu viel heile Welt... Ausgenommen sind davon Alexanders Gedanken zu seiner kleinen Schwester, die bereits zu Beginn des Buches den Tod im Gas gefunden hatte..."Ein Stück entfernt blies das Krematorium schmutzigen Rauch in den Himmel. Eine schwarze Traurigkeit erfasste ihn. Er hatte das Gefühl, ein Gebet für seine Schwester sagen zu müssen, aber er kannte nicht die richtigen Worte - die hebräischen Worte."- Seite 44Doch die Idee hinter dem Buch, gefällt mir an sich sehr gut. Denn das ganze basiert auf der wahren Lebensgeschichte eines alten Herrn, dem Suzy Zail in einem Holocaust Museum begegnete.Und noch eins muss ich sagen: Nach dem, was ich von ihrem ersten Buch gehört habe, das ich bisher noch nicht gelesen habe, kann ich sagen, dass hier die Begebenheiten zumindest dichter an der Wahrheit sind. Alexander kann sich nicht frei durchs Lager bewegen und ihm stehen harte Strafen entgegen... Auch wenn diese "leider" in den Hintergrund geraten...

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  • Eine Geschichte über das Überleben

    Was dir bleibt, ist dein Traum - Die Geschichte eines Überlebens
    Natalie77

    Natalie77

    27. December 2015 um 10:17

    Inhalt: Alexander ist 14 Jahre alt und in Auschwitz. Er weiß das seine Schwester tot ist, was allerdings mit seinen Eltern ist weiß er nicht. Er versucht sich alleine durch den KZ-Alltag zu schleppen und hofft auf eine der begehrten Sonderarbeiten. Doch all die Arbeiten die bisher vergeben wurden konnte er nicht. Dann suchen sie einen Stallburschen und er hat das Glück ausgewählt zu werden. Er kann wieder bei seinen geliebten Pferden sein, auch wenn er täglich Angst haben muss in die Ungunst des Kommandeurs zu fallen. Meine Meinung: Ich habe Der Klang der Hoffnung schon sehr gut gefunden und fand die gefühlvolle Art zu Schreiben wirklich toll. Suzy Zail hat einfach das Talent Gefühle auf Papier bringen zu können und das beweist sie auch bei Was Dir bleibt ist ein Traum. Es ist die Geschichte eines Überlebens, des Überlebens von Alexander. Er ist in Auschwitz und ihm geht es schlecht. Sehr bildlich und einfühlsam erzählt die Autorin von dem Jungen, der nur noch lebt weil er sich Älter machte als er ist, der sich mit Schuldgefühlen rumplagt neben den ganzen anderen Sachen die ihn täglich wieder aufs Neue wehtun und beschäftigen. Es ist eine Geschichte, die nicht nur sehr realistisch von der Zeit kurz vor Kriegsende erzählt, sondern auch von der Hoffnung auf das Leben danach. Sie erzählt von all den Dingen, die man eigentlich schon weiß, wenn man auch andere Geschichten zum Holocaust gelesen hat. Eine Geschichte, die nur so dahinfliegt und die mich fesselte, vor allem weil ich wissen wollte wie es Alexander ergeht. Einem Jungen, so alt wie mein Sohn jetzt, der seinen Namen kaum noch hört, dafür seine Nummer umso mehr. Alexander versucht zu überleben in dem er um sich herum eine Mauer errichtet. Er will keine Freunde, er hat Angst diese zu verlieren. Nur in seiner Arbeit als Stallbursche geht er auf, weil sie ihn an Zuhause erinnert und auch da muss er Angst haben. Eine Angst die so unvorstellbar ist und die Suzy Zail trotzdem gut vermitteln kann. Die Pferde um die er sich kümmern muss sind sein Halt und an ihnen wächst er, auch in dieser schweren Zeit, über sich hinaus. Neben Alexander gibt es noch andere Figuren. Isidor zum Beispiel, ein Junge der immer wieder auf ihn zugeht ihm hilft, auch wenn Alexander nie nach Hilfe fragt. Ein Halt neben den Pferden, auch wenn er es zunächst nicht wahr haben will. Es gibt Wärter und Kommandeure, auch andere Juden in den Baracken. Es gibt Menschen die Alexander gut gesinnt sind und natürlich die brutalen Fieslinge. All diese Figuren machen diese Geschichte so lebendig. So real ohne das ich ahnte wie real sie wirklich ist. Denn am Ende im Nachwort steht wie es zu der Geschichte kam und das einiges davon wahr ist. Umso erschreckender, wenn man überlegt was zu Zeiten des Holocaust geschehen ist. Und doch hat dieser Junge Träume gehabt und immer versucht sich die Hoffnung zu erhalten nach Hause zu kommen und seine Träume zu verwirklichen. Am Ende steht eine Geschichte von Tausenden, eine Geschichte, die man viel mehr Menschen damals gewünscht hätte. Eine Geschichte nach einem wahren Schicksal, die mein Herz berührte. Eine Geschichte eines Jungen, dem in einer schweren Zeit nicht mehr geblieben ist als sein Traum. Ein Buch ab 12 Jahren, das ich für dieses Kinder in diesem Alter durchaus empfehlen kann, aber auch für Kinder und Erwachsene in einem anderen Alter, die sich für den Holocaust interessieren.

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