Emily Austins Roman ist ein berührendes Porträt zweier Schwestern. Nach Jahren, in denen sie sich immer weiter voneinander entfernt haben, führt ein tragisches Ereignis Margit und Sigrid wieder zueinander – und vielleicht auch zu sich selbst.
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Meine anfängliche Begeisterung hat etwas nachgelassen, aber nur ein wenig. Ja, auch ich finde dieses Hin und Her zwischen Lüge und Wahrheit und doch wieder Lüge etwas anstrengend, aber das passt auch zu dem fragilen Zustand von Sigrid. Mit was ich aber nicht so gut zurecht komme: nun wird das meiste als Erzählung erzählt und Marg oder andere Familienmitglieder / Freundinnen werden kaum noch direkt adressiert, sondern es wird größtenteils über sie erzählt... Ich frage mich, ob das Absicht ist, offensichtlich ist Sigrid ja in einer Krise, vielleicht ist sie schwerer drogenabhängig als sie einräumt. Aber irgendwie nehme ich das als Stilbruch war. Sie redet auch nicht mehr soviel über den bevorstehenden Tod. Naja, ich bin gespannt, wie es mit der "Wahrheit" weitergeht...
