Nordlichtherzen

von Svea Linn Eklund 
4,0 Sterne bei6 Bewertungen
Nordlichtherzen
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Zwei "schrullige" Schwestern auf der Suche nach der Liebe

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Isländische Romatikgeschichte fürs Herz

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Inhaltsangabe zu "Nordlichtherzen"

Unterschiedlicher können Schwestern nicht sein: Die verträumte Künstlerseele Unnur wartet noch immer auf ihren Traummann, während die burschikose Wissenschaftlerin Hekla gar nicht mehr an die Liebe glaubt. Als Unnur ihrer Schwester ein Wunder verspricht, nimmt Hekla das nicht ernst. Auch nicht, als sich kurz vor Weihnachten zwei Fremde in der Pension der Familie einmieten und das Leben aller Beteiligten gehörig durcheinanderbringen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492312295
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:02.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    DarkReadervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Zwei "schrullige" Schwestern auf der Suche nach der Liebe
    Elfen, Trolle, zwei Schwestern und die Liebe

    Das war ja mal ein gelungener Ausflug ins Islands Sagen- und Mythenwelt!
    Das Buch gefiel mir nicht von Anfang an, die ersten Seiten fand ich ziemlich langweilig und langatmig, doch wenn man darüber hinweg ist, bekommt man ein wirklich gelungenes Buch.
    Anschaulich werden Orte und Plätze der Handlung beschrieben, so dass ich mal wieder "mittendrin und nicht nur dabei" war. Etwas, was ich ganz besonders liebe.
    Besonders die Elfengeschichten und Sagen hatten es mir als großem Fantasy-Fan angetan. Interessante Einblicke in Islands Kultur und in Sitten und Bräuche - besonders die zur Weihnachtszeit - rundeten ein stimmiges Buch ab, welches mir von Seite zu Seite besser gefiel.
    Der leichte und lockere Schreibstil tat ein Übriges, um mich mit dem Buch rundum wohl zu fühlen.
    Dazu trugen natürlich die sympathischen Charaktere bei, sowohl die der Protagonisten als auch die der Nebendarsteller.
    Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen für kalte Winterabende und -tage.

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Isländische Romatikgeschichte fürs Herz
    Winterliche Islandromantik

    Svea Linn Eklund führt ihre Leser mit ihrem Roman "Nordlichtherzen" direkt nach Island. Der Piper Verlag führt von der Autorin als Mia Löw noch weitere Romane im Programm.


    In ihrem Elternhaus in Hafnarfjörður auf Island treffen sich die unterschiedlichen Schwestern Unnur und Hekla Gunnarsdóttir und bereiten sich auf das Weihnachtsfest vor. Nach dem Tod der Mutter führt Unnur mit ihrem Vater und ihrer Großmutter die kleine Pension. Sie ist eine verträumte Elfenmalerin und möchte endlich den Mann ihres Lebens kennenlernen. Hekla hat dagegen mit dem Thema Männer durch einen harten Schicksalschlag abgeschlossen und arbeitet als Wissenschaftlerin an der Uni in Reykjavik. Als ein umstrittenes Straßenbauprojekt geplant wird, soll sie als Gutachterin für isländisches Kulturgut hinzugezogen werden. Diese Angelegenheit und das plötzliche Auftauchen mehrerer Pensionsgäste in Unnurs kleiner ländlichen Pension bringt jede Menge Trubel in das Leben der beiden Schwestern...

    Bei diesem Roman wird schon vom Titel und Cover sofort deutlich, dass es sich hier um einen Liebesroman vor nordischer Kulisse handelt. Die Abbildung eines idyllischen Gebäudes im nordischen Stil vor einer verschneiten Ebene mit grasenden Islandpferden vor dem Hintergrund isländischer Vulkanberge wirkt einfach wunderschön romantisch und man wird beim Lesen immer wieder in diese raue, aber märchenhafte Landschaft versetzt. Sogar die einzigartige Stimmung der Polarlichter erlebt man im Buch und dadurch bekommt die authentische Schilderung dieser Gegend einen besonderen Stellenwert in meiner Buchmeinung. Selbst wenn man noch nie isländischen Boden berührt hat, glaubt man sich beim Lesen genau dort.

    Die Schwestern Unnar und Hekla sind trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere sehr eng miteinander verbunden. Auch wenn es hier und da Differenzen gibt, kennen sie sich genau und die schwesterliche Bindung hält sie eng zusammen. Besonders ihre künstlerische Ader verbindet sie, während Hekla sich als Songwriterin und Sängerin entwickelt, ist Unnur die begnadete Malerin von Elfenbildern. Ihre Entwicklung in diesen Bereichen bringt die Geschichte mit der nötigen Tiefe voran.

    Beide Frauen sind ohne Mann und so sorgen die Pensionsgäste für den nötigen emotionalen Trubel. Dank einiger personeller Gefühle und Wirrungen wird man hier gut unterhalten, auch der Bau einer Straße sorgt für etwas Spannung.
    Die Geschichte ist richtig gefühlvoll geschrieben und trotzdem nicht kitschig, denn es geschieht auch neben den vermeintlichen Romanzen noch genügend Hintergrundgeschehen. Auch wenn alles sehr vorhersehbar ist, kann man mit den Figuren gut mitfühlen und wer noch etwas Elfenzauber wünscht, bekommt hier eine Menge davon geliefert. Auch wenn es wunderbar in diese Gegend passt und dem isländischen Brauchtumg entspricht, sind gerade die Elfengeschichten nicht so mein Fall, daher musste ich einen Stern abziehen. Aber das ist Geschmackssache.



    Nordlichtherzen sorgt für winterliche Stimmung und bringt unterhaltsame Lektüre für die Vorweihnachtszeit. Wer dann noch Islandfan ist, findet hier die perfekte Untermalung für nordische Buchromantik auf dem heimischen Sofa.

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    Miramisvor 10 Monaten
    Romantik im hohen Norden

    Mitten im isländischen Winter bereiten sich die beiden Schwestern Unnur und Hekla auf das Weihnachtsfest vor. Während die verträumte Elfenmalerin Unnur sich nichts mehr wünscht, als endlich den Mann ihres Lebens kennen zu lernen, hat Hekla durch einen harten Schicksalschlag das Thema Männer bereits abgeschlossen und widmet sich ihrem Leben als Wissenschaftlerin an der Uni in Reykjavik. Bei einem umstrittenen Straßenbauprojekt soll sie als Gutachterin für isländisches Kulturgut hinzugezogen werden. Diese Angelegenheit und das plötzliche Auftauchen mehrerer Pensionsgäste in Unnurs kleiner ländlichen Pension bringt jede Menge Trubel in das Leben der beiden Schwestern... Schon Titel und Cover lassen erahnen, dass es sich hier um einen waschechten Liebesroman handelt. Die Kulisse ist etwas ganz besonderes, nämlich ein abgeschiedenes Gehöft in den rauen und weiten Landschaften Islands, wo Lavaberge und Elfenhügel der winterlichen Gegend einen mystischen Touch geben - ein wahres Winterwonderland! Unnar und Hekla sind zwei sehr kontrastreiche Hauptfiguren; mir gefiel das sehr gut, wie sie sich unterscheiden und aneinander reiben, aber dennoch eine innige schwesterliche Beziehung pflegen. Gemeinsam haben sie ihre künstlerische Ader; Unnur als bildende Künstlerin und Malerin, Hekla als verkappte Songwriterin und Sängerin. Diese Aspekte fließen in die Handlung mit ein und bringen einen intellektuellen Hauch in die Handlung, was ich sehr passend fand. Beide sind Singles und gehen wiederum ganz unterschiedlich damit um; auch als dann plötzlich auch Männer ins Spiel kommen und ihre Gefühlswelt gehörig durcheinander gewirbelt wird. Die Autorin hat hier einen nette Verkettung von Zufällen und Verknüpfungen konstruiert - für mich allerdings war es etwas vorhersehbar und ich wurde auch zu keinem Zeitpunkt von irgendeiner Entwicklung überrascht. Die zuckersüße Auflösung ist vor allem für LeserInnnen mit viel Sinn für Romantik geeignet und war mir fast eine Nummer zu weichgespült. Dennoch war es eine unterhaltsame und kurzweilige Lektüre, die perfekt in die vorweihnachtliche Zeit passt und eine gehörige Portion Winter- und Weihnachtsstimmung verbreitet. Wer eine unkomplizierte Geschichte fürs Herz braucht und noch dazu auf nordische Stimmung steht, macht mit diesem Buch nichts verkehrt.

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    TochterAlices avatar
    TochterAlicevor 10 Monaten
    Ein modernes isländisches Märchen

    präsentiert uns hier die Autorin Svea Linn Eklund mit der Geschichte der beiden ausgesprochen gegensätzlichen Schwestern Hekla und Unnur. Ihnen steht das erste Weihnachtsfest ohne ihre Mutter bevor, die im Vorjahr einem tragischen vorweihnachtlichen Unfall (das trifft es, so denke ich, ganz gut) erlag. Die Mädels - mit kurz vor Vierzig und knapp Dreißig eigentlich schon gestandene Frauen - leben mehr schlecht als recht mit Vater und (deutscher) Großmutter zusammen, wobei Unnur nebenher noch in Nachfolge ihrer Mutter eine kleine Pension auf dem Grundstück führt und Hekla einer ziemlich erfolgreichen wissenschaftlichen Tätigkeit als Ethnologin nachgeht. Nebenbei sind beide Schwestern auch noch künstlerisch tätig - doch lassen Sie sich überraschen.

    In der Geschichte geht es auch - oder sogar vor allem (das liegt ein bisschen im Auge des Betrachters) um die Umwelt, die Erhaltung von Natur und Traditionen, denn es soll eine Straße gebaut werden, der ein traditionsreicher Elfenhügel (etwas typisch Isländisches) zum Opfer fallen würde. Das kann nur mit einem Beweis gestoppt werden.

    Eigenartigerweise kreuzen in der Pension Männer auf (nicht gerade unattraktive Exemplare), die offenbar mit dem Straßenbau zu tun haben. Und dann gibt es auch noch den Nachbarssohn Magnus, der von Kindesbeinen an unglücklich in Unnur verliebt ist.

    Das alles verdichtet sich zu einem entzückenden modernen Märchen bzw. einer Sage, in der nicht nur Traditionen einen Platz haben. Nein, Autorin Svea Linn Eklund, im Übrigen selbst aus Deutschland, spricht sowohl historische als auch aktuelle Entwicklungen in Island wie auch in anderen europäischen Ländern an und fügt sie sowohl geschickt als auch nahtlos in ihre Erzählung ein. Dabei geht es stellenweise durchaus kitschig und absehbar vor, aber - seien Sie mal ehrlich - in welchem Märchen ist das denn nicht der Fall? Mich hat es jedenfalls nicht im Geringsten gestört und ich habe diese vorweihnachtliche Story sehr genossen. Selbstverständlich empfehle ich sie ohne Einschränkungen weiter, ein wunderbarer winterlicher Genuss für alle Romantikerinnen (definitiv ist dies ein Buch, das vor allem Frauen anspricht), zu dem wahlweise Kaffee, Tee oder Glühwein, aber unbedingt auch Plätzchen passen. Und ein Mann (am besten groß und etwas teddybärenhaft) zum Ankuscheln, aber dazu mehr im Buch!

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    seschatvor 10 Monaten
    Zauberhafte Geschichte aus Island

    Svea Linn Eklunds Islandroman "Nordlichtherzen" erzählt eine wahrhaft liebreizende Geschichte, die sich prima als Vorlage fürs ZDF-Herzkino eignet.

    INHALT
    Die Schwestern Hekla und Unnur Gunnarsdóttir sind um die 30 und leben zusammen mit Großmutter Amma Martha und Vater Gunnar auf einem ehemaligen Pferdehof in Hafnarfjörður. Dort hat Unnur nach dem tragischen Tod der Mutter Helga die Pension übernommen und Hekla arbeitet am Institut für Volkskunde an der Universität in Reykjavík. Doch beide Schwestern füllen diese Berufe nicht aus, so dass sie in ihrer Freizeit künstlerisch aktiv werden - Hekla als Singer-Songwriterin und Unnur als Malerin.
    Zudem sind Hekla und Unnur zum Leidwesen von Vater Gunnar noch Single. Doch zwei männliche Pensionsgäste aus dem Ausland und das erste Weihnachtsfest ohne Mutter Helga bringen Schwung ins eintönige Hofleben.

    MEINUNG
    "Nordlichtherzen" ist der erste Roman der Autorin Svea Linn Eklund, den ich bisher gelesen habe und der mich positiv überrascht hat. Warum? "Nordlichtherzen" ist keine Allerweltsschmonzette, sondern bildet die Einzigartigkeit und die geheimnisvolle Aura Islands fabelhaft ab. Darüber hinaus wird auf romantische wie lebensechte Momente gesetzt. Besonders die Charakterzeichnung der Hauptfiguren - Hekla und Unnur - konnte mich Eklund überzeugen. Während Hekla die burschikose, ungemein toughe Wissenschaftlerin gibt, ist Unnur eine zerbrechliche, ätherische, gar elfengleiche Gestalt mit allerhand Kunstsinn. Bei solch unterschiedlichen Geschwistern ist Zwist natürlich vorprogrammiert. Auch die Nebenfiguren, wie z. B. der brummige und wortkarge Vater Gunnar oder die verrückte wie altersweise Amma Martha, machten die Handlung lebendig. Hierbei gewährte die Autorin einen unverstellten Einblick ins Familienleben dieses eigenwilligen Völkchens Nordeuropas. Auch der Aberglaube bzw. die spannende Sagenkultur spielten innerhalb des Plots eine nicht unwichtige Rolle; wobei dezidiert auf Elfen und deren Einfluss bis ins heutige Leben eingegangen wurde. Das mag den europäischen Leser nicht nur einmal an die eigene Märchen- und Sagenwelt bzw. Fantasygeschichten erinnern und passt einfach formidabel in die besinnliche, schneeweiße Weihnachtszeit.

    Eklund gelang es auf Anhieb, mich durch ihren modernen, bildreichen wie emotional aufgeladenen Erzählstil sofort für sich und ihre Geschichte einzunehmen. Kein Wort wirkte aufgetragen oder unstimmig. Traumhaft leicht schwebte man förmlich über die 368 Buchseiten und fieberte bis zum Schluss mit den sympathischen Schwestern mit - ein Pageturner par excellence. 

    FAZIT
    Ein anrührender Islandroman, der neben Herzschmerz auch viel Lokalkolorit enthält. Daher lege ich dieses Buch vor allem Frauen und Islandfans ans Herz. Mein Tipp: Am besten an einem verschneiten Wintertag im warmen Wohnzimmer mit einer Tasse Kakao genießen.

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    Cellissimas avatar
    Cellissimavor 9 Monaten

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