Svea Lundberg Inbetween - Zwischen Bühne und Bordell

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Inhaltsangabe zu „Inbetween - Zwischen Bühne und Bordell“ von Svea Lundberg

Jerik hält nicht viel von Musicals und an so etwas wie Liebe auf den ersten Blick glaubt er auch nicht – so lange, bis er bei einer Show einem Tänzer begegnet, der ihn ungewollt eines Besseren belehrt. Alexej ist allerdings kein Mann für eine Beziehung und Jerik nicht interessiert an einem Kerl, der sein eigenes Leben nicht auf die Reihe bekommt. Dennoch gehen die beiden das Wagnis einer Beziehung ein, obwohl Jerik weiß, dass Alexej seine Drogensucht mit bezahltem Sex finanziert.

Erotik - Romantik - Sozialkritische Themen... all dies findet man in diesem Roman, der einen auf Grund seiner Intensität nicht mehr loslässt

— Treat2402
Treat2402

Der Vorhang schließt sich, der Kreis auch. Schöne Gay-Romance.

— ClaraOswald
ClaraOswald

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  • LESUNG Svea Lundberg & Carmilla DeWinter

    Inbetween - Zwischen Bühne und Bordell
    SveaLundberg

    SveaLundberg

    28. December 2016 um 18:02

    Carmilla DeWinter und Svea Lundberg lesen aus ihren phantastischen und zeitgenössischen Romanen und Kurzgeschichten. SONNTAG, 15. JANUAR 2017Weissenburg e.v. STUTTAGRT Mehr über Carmilla: Carmilla DeWinter ist Teilzeitapothekerin und Teilzeitautorin. Aus ihrer Feder entspringen überwiegend Texte, die dem Genre der Phantastik zuzuordnen sind und queere Figuren in all ihren Facetten zeigen. Nebenbei arbeitet sie für das „Bundesamt für magische Wesen“, einen Zusammenschluss deutschsprachiger Fantasy-Autor*innen und veröffentlicht Essays zu feministischen und queeren Themen. Das Albenbrut-Universum: Albenbrut 1 – Ein bindender Eid (dead soft verlag, April 2014) Albenbrut 2 – Gebrannte Kinder (dead soft verlag, Juni 2014) Albenerbe 1 – Das Blut von Königen (dead soft verlag, Juli 2016) Weitere Veröffentlichungen: Arbeitsbericht des Bundesamtes für magische Wesen: Migration, Heimat und Herkunft (April 2016) Mehr über Svea: Neben ihrem Teilzeitjob im Einzelhandel schreibt Julia Fränkle unter ihrem realen Namen im Bereich der Phantastik und unter dem Pseudonym Svea Lundberg im Bereich Contemporary. Ihre Romane vereinen Crime, Drama und Romance, oft mit queeren Figuren und immer mit einer Portion Gefühl. Außerdem rezensiert die Autorin für boys-and-books und Zauberwelten-Online. Contemporary von Svea Lundberg: „Kristallschnee“ (dead soft verlag, Januar 2016) „Kristallträume“ (dead soft verlag, März 2016) „Kristallscherben“ (dead soft verlag, Dezember 2016) „Inbetween – Zwischen Bühne und Bordell“ (dead soft verlag, August 2016) Fantasy von Julia Fränkle: „Die Köpfe der Hydra“ In: „Heimchen am Schwert – Femtasy mit starken Frauen“ (verlag ohneohren, Juni 2016) „Elfendiener – Der Krieger und die Mätresse“ (tensual publishing, Juli 2016) „Nacht der Blutsteine“ (September 2016) Mehr Infos unter: https://carmilladewinter.com/ http://svealundberg.net/ http://www.zentrum-weissenburg.de/ http://www.deadsoft.de/

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  • gelungenes Gay Drama

    Inbetween - Zwischen Bühne und Bordell
    Koriko

    Koriko

    07. October 2016 um 20:08

    Story:Für Jerik ist es Liebe auf den ersten Blick als er in einem Musical den Tänzer Alexej sieht und sich in den Bachstage-Bereich schleicht, um ein Date mit dem jungen Mann auszumachen. Auch dabei läuft alles bestens – die beiden kommen sich näher und Alexej scheint Jeriks Gefühle zu erwidern. Recht schnell kommen jedoch auch erste Probleme ans Licht – Alexej verdient nicht nur mit dem Tanzen sein Geld, hin und wieder verkauft er sich auch an andere Männer. Jerik ist entsetzt, hält er doch an einer rein monogamen Beziehung fest. Richtig problematisch wird es jedoch erst, als er bemerkt, dass Alexej ihm einen weiteren wichtigen Punkt verschwiegen hat: er verkauft sich nicht nur an andere Männer, er konsumiert auch Drogen, um den Akt mit Fremden erträglich zu machen. Und zwischen Kontrolle und Sucht verläuft eine dünne Grenze, die Alexej schon längst nicht mehr erkennen kann. Für Jerik, der seiner großen Liebe helfen will, überschlagen sich nach und nach die Ereignisse, da ihn Alexejs Probleme selbst immer tiefer hinabziehen …Eigene Meinung:Mit dem Gay Drama „Inbetween – Zwischen Bühne und Bordell“ legt Svea Lundberg ihren zweiten Roman bei deadsoft vor, der im kommenden Jahr mit einem Spin-Off fortgesetzt werden soll. Im Gegensatz zu ihrem Krimi „Kristallschnee“ handelt es sich bei „Inbetween“ um ein waschechtes Drama, bei dem sowohl Alexej als auch Jerik einiges zu bewältigen haben.Die Geschichte wird komplett aus Jeriks Sicht erzählt, der als Student ein halbwegs solides Leben führt. Durch Alexej Auftauchen gerät Jerik ziemlich aus dem Gleichgewicht, was an dem unsteten Leben des Tänzers liegt und den vielen Geheimnissen, die er vor dem jungen Studenten zu verbergen versucht. Das Thema Drogen und die Auswirkungen regelmäßigen Konsums finden spätestens am der Hälfte Erwähnung und nehmen einen großen Teil der Handlung ein. Dabei zeigt Svea Lundberg sehr authentisch, was Kokain und Heroin mit einem Menschen macht und welche Konsequenzen sie haben können. Schön ist dabei, dass auch auf Jerik eingegangen wird, an den die Sucht seines Freundes nicht spurlos vorbei geht und die dafür sorgt, dass die Beziehung der beiden mehrfach auf der Kippe steht. Hier entwickelt sich natürlich sehr viel Drama, da beide Charaktere an ihre Grenzen getrieben werden. Svea Lundberg nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, zeigt ungeschönt, wie Alexej abbaut und welche unschönen Höhen sein Drogenkonsum erreicht.Hin und wieder wird zu viel Wert auf Erotik gelegt, denn „Inbetween – Zwischen Bühne und Bordell“ enthält mehrere explizite Szenen. Hier wäre weniger mehr gewesen, zumal Svea Lundberg einige Passagen überspringt (z.B. die Reise nach Russland zu Alexejs Familie), die eigentlich wichtig gewesen wären, um Alexej näher zu beleuchten und ihm mehr Tiefe zu geben. Es ist schade, dass gerade dieser wichtige Handlungsbogen nur grob in einer Rückblende erzählt wird.nichtsdestotrotz ist die Geschichte in sich stimmig und realistisch, da Svea Lundberg darauf achtet die Beziehung und die Entwicklung der Charaktere authentisch darzustellen.Die Charaktere sind in sich schlüssig und handeln logisch, wenngleich sie dem Leser ein wenig fremd bleiben. Sicherlich lernt man sie gut kennen, doch gerade die Nebenfiguren können unerwartet viele Punkte sammeln. Allen voran Max und Ilian, die beide mit Jerik befreundet sind. Sie sind lebendig und bleiben dem Leser in Erinnerung. Jerik als Ich-Erzähler bleibt ebenfalls im Gedächtnis, doch mitunter handelt er unlogisch, was jedoch an den Ereignissen und dem großen emotionalem Stress liegen könnte, dem er ausgesetzt ist.Einzig Alexej bleibt recht blass, da man nur wenig über ihn erfährt und ihn kaum näher kennenlernt. Das ist schade, da es (wie erwähnt) durchaus Möglichkeiten gegeben hätte, um ihm mehr Tiefe zu verleihen.Stilistisch legt Svea Lundberg einen gelungen Roman vor, der durch schöne Beschreibungen, tolle Dialoge und gelungene erotische Szenen besticht. Gerade die Beschreibungen von Jeriks Heimat Schweden ist sehr gut gelungen und wirkt wunderbar authentisch, ebenso die vom Hamburger Leben. Sie hat sich seit ihrem Debüt „Kristallschnee“ spürbar gesteigert, so dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann und mit den Figuren mitfiebert.Fazit:„Inbetween – Zwischen Bühne und Bordell“ ist ein gelungenes Gay Drama, das durch eine solide, authentische Handlung und einen schönen Schreibstil besticht. Die Charaktere mögen dem Leser ein wenig fremd bleiben, doch man kommt mit ihnen klar und schließt den die Nebencharaktere ins Herz. Hin und wieder wäre weniger Erotik mehr gewesen, doch wer sich daran nicht stört und sich für das Thema Drogen und Sucht interessiert, sollte Svea Lundbergs Roman eine Chance geben. Er kann überzeugen und macht Lust auf mehr.

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  • Leserunde zu "Inbetween - Zwischen Bühne und Bordell" von Svea Lundberg

    Inbetween - Zwischen Bühne und Bordell
    SveaLundberg

    SveaLundberg

    Willkommen zur Leserunde zu meinem Roman "Inbetween - Zwischen Bühne und Bodell"!"Inbetween" ist ein Gay Drama, welches sich mit den Themen Drogensucht, Prostitution und Vertrauen/Misstrauen auseinandersetzt und dabei die (Liebes-)Geschichte zweier Männer erzählt. Klappentext:Jerik hält nicht viel von Musicals und an so etwas wie Liebe auf den ersten Blick glaubt er auch nicht – so lange, bis er bei einer Show einem Tänzer begegnet, der ihn ungewollt eines Besseren belehrt. Alexej ist allerdings kein Mann für eine Beziehung und Jerik nicht interessiert an einem Kerl, der sein eigenes Leben nicht auf die Reihe bekommt. Dennoch gehen die beiden das Wagnis einer Beziehung ein, obwohl Jerik weiß, dass Alexej seine Drogensucht mit bezahltem Sex finanziert. Warnung: Teilnahme ab 18 Jahren. Der Roman enthält explizite Szenen. Interesse geweckt?Ich würde mich über eine rege Beteiligung und eure Bewerbungen freuen. Mein Verlag stellt für die Leserunde 8 Ebooks im Wunschformat zur Verfügung.Ich freue mich auf euch und werde auch immer mal wieder reinschauen, um Fragen zu beantworten! Eure Svea

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    • 116
  • emotional, aufwühlend, erotisch, düster

    Inbetween - Zwischen Bühne und Bordell
    hexe2408

    hexe2408

    24. September 2016 um 10:01

    Wäre Jeriks Freundin nicht so hartnäckig gewesen, wäre er niemals zu dem Musical gegangen, das sein Leben nachhaltig verändert. Einer der Tänzer hat es ihm angetan und er bekommt ihn nicht mehr aus dem Kopf. Jerik setzt alles daran ihn kennen zu lernen und ahnt dabei nicht, was auf ihn zukommt. Ein steiniger Weg voller Hürden, Herausforderung und Verzweiflung, dunkle Geheimnisse und immer die Frage, ob die Kraft noch reicht zum Kämpfen.   Der Schreibstil von Svea Lundberg ist sehr angenehm und flüssig. Durch die Ich-Perspektive kann man Jerik intensiv begleiten, lernt ihn gut kennen und hat stetigen Einblick in seine Gedanken- und Gefühlswelt. Während er zu Beginn der Geschichte sehr genau weiß, was er will und wie er es bekommen könnte, merkt man im Verlauf, wie er immer wieder auf harte Proben gestellt und dadurch verunsichert wird. Er hätte wohl nie erwartet, wie schwierig es mit einem Musicaltänzer werden könnte. Die Verzweiflung, die Angst und Sorge ist greifbar, man kann seine Gedanken nachvollziehen und trotzdem möchte man ihm manchmal einen kleinen Tritt geben. Dafür hat Jerik aber Max an seiner Seite. Sein bester Kumpel hat immer ein offenes Ohr und rät ihm häufig die Dinge, die ich Jerik auch gern gesagt hätte. Auf ihn kann man sich wirklich verlassen und obwohl er nicht ständig präsent ist, habe ich ihn beim Lesen sehr ins Herz geschlossen. Alexej hat ein schweres Päckchen zu tragen und ich kann gut verstehen, dass er sich hinter Ausreden und Ausflüchten versteckt, um sich nicht selbst eingestehen zu müssen, was alles falsch läuft bei ihm. Seine Entwicklung war interessant zu verfolgen. Es gibt verschiedene Facetten, die deutlich machen, wie gefährlich ein Schritt auf die schiefe Bahn sein kann.   Im Buch gibt es einen schönen Mix an Themen. Auf der einen Seite geht es viel ums Tanzen, das harte Training dafür und was alles damit zusammenhängt, auf der anderen Seite stehen viele persönliche Dinge im Mittelpunkt. Liebe, Vertrauen, Freundschaft, Hoffnung, Verzweiflung, Zusammenhalt – es wird streckenweise sehr emotional und aufwühlend. Auch eine gute Portion Erotik ist im Buch zu finden. Diese Szenen sind sehr ansprechend und abwechslungsreich gestaltet. Es geht in der Geschichte aber auch um Drogen und Prostitution, Themen, die nicht für Sonnenschein und Fröhlichkeit stehen und den Figuren einige schwierige Entscheidungen abverlangen.   Ein wenig schade finde ich es, dass der Klappentext schon so viel verrät. Ich kann zwar verstehen, dass man auf die schwierigen Themen hinweisen möchte da es sicher nicht jeden Geschmack trifft, so wird einem zu Beginn der Geschichte allerdings ein bisschen was von der Spannung genommen. Jerik rätselt zwar, was es da für Hintergründe geben könnte, man als Leser weiß es allerdings schon. Sobald Jerik dann auch eingeweiht ist, ist der Wissensvorsprung aufgebraucht und man kann mit ihm gemeinsam den weiteren Verlauf der Geschehnisse entdecken. Jerik nimmt einen mit auf seine Achterbahnfahrt der Gefühle. Das stetige Auf und Ab zerrt an seinen Nerven, kostet ihn viel Kraft und trotzdem möchte er kämpfen, obwohl so viel dagegen spricht. Er ist wirklich ein toller Charakter.   Eine schöne, facettenreiche Geschichte, die einem lustvolle Momente präsentiert aber gleichzeitig auch deutlich macht, wie sehr einen Drogen verändern können.   Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

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  • Was für ein Drama

    Inbetween - Zwischen Bühne und Bordell
    ClaraOswald

    ClaraOswald

    23. September 2016 um 11:50

    Alexej und Jerik lernen sich hinter den Kulissen eines Musicals kennen. Sofort sind beide voneinander eingenommen. Davon dass Alexej Jerik von sich fernhalten will, weil er weiß, dass er ihm nicht gut tut, lässt sich Jerik nicht von seinem Ziel abbringen – er will Alexej für sich gewinnen.Sie kommen sich näher, doch Jerik erfährt, dass Alexej drogenabhängig ist und sich prostituiert. Oft geraten sie aneinander.Jerik will Alexej helfen, doch Alexej glaubt, dass er keine Hilfe braucht und wenn, dass ihm keiner helfen kann. Zu Alexejs Glück gibt Jerik so schnell nicht auf und bekommt Unterstützung von seinen Freunden. Doch dann geht Alexej zu weit.Ich wollte das Drama in fünf Akten unbedingt lesen, der Klappentext machte schon neugierig. Svea Lundberg beschreibt die Charaktere so, dass man sie recht schnell ins Herz schließt und ihren Weg mitverfolgen möchte – auch nach der letzten Seite, egal welche Probleme sie haben. Von der ersten Seite war ich begeistert und in der Geschichte drin. Durch viele allgemein bekannte Dinge fühlt man sich den Protagonisten näher. Auch die Schauplätze sind schön beschrieben, man findet sich direkt zurecht und hat eine Vorstellung von der Szenerie.Der für mich erste Roman von Svea Lundberg hat mich überzeugt. Man taucht in die schwierige Geschichte zweier Männer ein, die voneinander nicht loskommen, obwohl sie sehr verschieden sind.Eine interessante Story mit vielen expliziten Szenen.

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  • Jerik und Alexej, eine Liebe die mich noch lange beschäftigt...

    Inbetween - Zwischen Bühne und Bordell
    Treat2402

    Treat2402

    21. September 2016 um 23:08

    Klappentext: Jerik hält nicht viel von Musicals und an so etwas wie Liebe auf den ersten Blick glaubt er auch nicht – so lange, bis er bei einer Show einem Tänzer begegnet, der ihn ungewollt eines Besseren belehrt. Alexej ist allerdings kein Mann für eine Beziehung und Jerik nicht interessiert an einem Kerl, der sein eigenes Leben nicht auf die Reihe bekommt. Dennoch gehen die beiden das Wagnis einer Beziehung ein, obwohl Jerik weiß, dass Alexej seine Drogensucht mit bezahltem Sex finanziert. Dieses - meines Wissens - zweite Buch von Svea Lundberg hat es in sich, wer hier eine flache, schnulzige GayRomance erwartet wird enttäuscht. Stattdessen wird dem Leser unterwegs ein Feuerwerk der verschiedensten Emotionen geboten. Wir begleiten den Literaturstudenten Jerik durch seine Liebesgeschichte zum Tänzer Alexej. Auf ihrer Reise war ich gebannt zwischen den Aufs und Abs ihrer Beziehung. Durch den sagenhaften und fesselnden Schreibstil der Autorin fühlte ich mich mitten in der Geschichte. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, ein echter Pageturner. Trotz der schwierigen Themen - Drogensucht / Prostitution - die im Buch eingeflochten sind, ist es ein Buch zu dem man an einem gemütlichen Abend auf dem Sofa greifen kann. Die Autorin versteht es bestens große Gefühle und nachvollziehbare Entscheidungen rüber zu bringen. Wer große Liebe, viel Gefühl und einen ernsten Hintergrund sucht wird hier definitiv fündig. Für Fans von zeitgenössischen Dramen ein absolutes Muss. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten etwas Neues aus Svea Lundbergs Feder zu lesen.

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  • Inbetween - Zwischen Bühne und Bordell: Eine Achterbahnfahrt der Gefühle

    Inbetween - Zwischen Bühne und Bordell
    Anni81

    Anni81

    21. September 2016 um 05:39

    Klappentext:Jerik hält nicht viel von Musicals und an so etwas wie Liebe auf den ersten Blick glaubt er auch nicht – so lange, bis er bei einer Show einem Tänzer begegnet, der ihn ungewollt eines Besseren belehrt. Alexej ist allerdings kein Mann für eine Beziehung und Jerik nicht interessiert an einem Kerl, der sein eigenes Leben nicht auf die Reihe bekommt.Dennoch gehen die beiden das Wagnis einer Beziehung ein, obwohl Jerik weiß, dass Alexej seine Drogensucht mit bezahltem Sex finanziert. Meine Meinung:Das Cover zu Inbetween - Zwischen Bühne und Bordell gefällt mir sehr.Es zeigt die beiden Hauptcharaktere der Geschichte, den Tänzer Alexej und Jerik, den Studenten. Man will sofort wissen was genau passieren wird und wie die beiden zueinander finden werden.Die Autorin hat eine sehr flüssige Schreibweise, die es dem Leser leicht macht, in die Geschichte hinein zu finden.Schnell ist man mittendrin und fühlt mit den beiden mit, man möchte sie oft in den arm nehmen, fest knuddeln und ihnen sagen das alles gut werden wird. Ab und an möchte man sogar einfach nur eine Runde Ohrfeigen austeilen...so sehr leidet man mit den einzelnen Charakteren mit und fragt sich, wieso er gerade das zu diesem Zeitpunkt sagen oder machen musste.Svea Lundberg befasst sich in diesem Buch mit zwei sehr schwierigen Themen, der Drogensucht und der Prostitution. Beide Bereiche werden in unserer heutigen Zeit entweder todgeschwiegen oder verdrängt, aber es ist Teil unserer Gesellschaft. In diesem Buch wird beides sehr intensiv und anschaulich dargestellt, es wird nicht versucht etwas zu beschönigen und gerade das macht den Charme dieser Geschichte aus. Es bleibt immer realistisch, zeigt was aus einem Menschen werden kann wenn er sich im Drogensumpf verliert und wie es denen ergeht, die sich um diese Menschen bemühen und ihnen helfen wollen. Es zeigt vor allem ihre Machtlosigkeit.Jerik und Alexej sind zwei Charaktere die nicht unterschiedlicher sein könnten.Aber als sie aufeinander treffen und sich verlieben versuchen sie, sich aufeinander einzustellen, was leichter gesagt wie getan ist.Alexejs Weigerung einzusehen das er ein großes Problem hat und der Wille Jeriks, seinen Freund dort herauszuholen, prallen aufeinander und es scheint oft so, als sei alles kämpfen aussichtlos.Die beiden gehen gemeinsam durch viele Höhen und Tiefen, doch ob sie es schaffen, am Ende glücklich zu sein, werde ich hier natürlich nicht verraten. Lest selber wohin der Weg die beiden führen wird. Es lohnt sich auf jeden Fall.Eine sehr aufwühlende Geschichte die einen zum Nachdenken bringt.Von mir eine klare und eindeutige Leseempfehlung und verdiente 5 Sterne.

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