Svea Lundberg Kristallscherben

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Inhaltsangabe zu „Kristallscherben“ von Svea Lundberg

Nach zwei Jahren Beziehung wagen Felix und Jannis sich endlich an das Projekt ‚erste gemeinsame Wohnung‘. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht Felix' neuer Fall beim Jugendamt: Abgestempelt als Heimkind mit Aggressivitätsproblem, stellt der sechzehnjährige Lukas nicht nur den Arbeitsalltag von Felix, sondern auch dessen Privatleben mit Jannis auf den Kopf. Und als Felix erkennt, welche Probleme Lukas wirklich mit sich herumträgt, begeht der Junge bereits einen folgenschweren Fehler ...

Gelungene und spannungsgeladene Fortsetzung von Kristallschnee.

— RicardoEff

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  • Besser als Band 1

    Kristallscherben

    Koriko

    27. March 2017 um 08:16

    Story:Seite zwei Jahren sind Jannis und Felix ein Paar – Grund genug endlich zusammenzuziehen und ihr Leben gemeinsam zu bestreiten. Just in diesem Moment bekommt Felix, der als Sachbearbeiter beim Jugendamt tätig ist, den Fall des aggressiven Lukas auf den Tisch. Der junge Mann schleppt nicht nur etliche Probleme mit sich herum, er ist auch so unausgeglichen und gewaltbereit, dass r sich nur schwer in dem Heim anpassen kann. Seine aufkeimende Homosexualität setzt dem ganzen nur die Krone auf. Felix stürzt sich in den Fall, da er Lukas unbedingt helfen will, während Jannis das Ganze skeptisch beobachtet – als Polizist hat er oft genug mit Jugendlichen wie Lukas zu tun. Als es immer häufiger Prügeleien zwischen Jugendgruppen kommt, bei denen Lukas ebenfalls involviert ist, überschlagen sich die Ereignisse und bringen Jannis in Lebensgefahr …Eigene Meinung:Mit „Kristallscherben“ liegt die Fortsetzung von Svea Lundbergs Debüt „Kristallschnee“ vor, der Anfang 2016 im deadsoft Verlag erschien. Zwischen den beiden Büchern ist die Kurzgeschichte „Kristallträume“ angesiedelt, die ebenfalls bei deadsoft erhältlich ist. Inzwischen ist die Autorin mit ihren Romanen „Zwischen Bühne und Bordell“ und „Die stille Seite der Musik“ keine unbekannte Größe im Gay Romance Genre mehr und begeistert die Leser mit „Elfendiener“ auch im nicht-queeren Fantasy-Bereich.Die Geschichte spielt zwei Jahre nach den Ereignissen des ersten Bandes und entführt den Leser in ein neues Abenteuer von Jannis und Felix. Mit Lukas kommt ein weiterer interessanter Charakter hinzu, der einen Teil der Handlung erzählt und Potenzial für weitere Spin-Offs und Fortsetzungen bietet. „Kristallscherben“ ist in sich schlüssiger und spannender, als der Vorgänger, da er flüssiger ist und besser ineinandergreift. Zwar weiß man auch bei diesem Band recht schnell, in welche Richtung die Geschichte laufen wird, doch Svea Lundberg erzählt die Ereignisse packend und spannend, so dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Zum Ende hin geht zwar alles ein wenig schnell und die Auflösung wirkt ein wenig zu gehetzt runtererzählt, doch das kann man durchaus verschmerzen, da die wichtigsten Aspekte geklärt sind. Auch die Figuren wachsen dem Leser stärker ans Herz und man erfährt ein bisschen mehr über Felix und Jannis. Zudem bietet sich eine Fortsetzung geradezu an, denn wie es mit Lukas weitergeht bleibt offen – hier ist auf jeden Fall Platz für ein Spin-Off.Die Charaktere sind nachvollziehbar und handeln logisch. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen und verstehen. Gerade Lukas, der mit seinen Taten extrem aus der Reihe tanzt, ist dem Leser dennoch nicht fremd, denn seine Hintergründe werden ausführlich erklärt und man kann seine Aktionen durchaus nachvollziehen. Auch die übrigen Nebenfiguren können überzeugen und runden das Geschehen um die drei Protagonisten passend ab. Diese lernt man deutlich besser kennen. Da sie sich dieses Mal nicht kennenlernen müssen, liegen die Schwerpunkte ihrer Beziehung an anderer Stelle, nämlich darauf, wie die beiden als Paar funktionieren und ihr Zusammenleben arrangieren wollen.Svea Lundberg hat einen sehr schönen, flüssigen Stil, der sowohl bei den Actionszenen, als auch bei den erotischen Passagen gut funktioniert. Es wird nie langweilig, da es Knall auf Fall geht und die Spannungskurve kontinuierlich gehalten wird. Die Handlung ist dieses Mal aus drei Perspektiven geschrieben: Felix, Jannis und Lucas. Für alle drei Handlungsträger findet Svea Lundberg eine eigene Sprache, so dass Lukas Beschreibungen und seine Wortwahl durchaus zu einem Jugendlichen passen, ebenso seine chaotische Gedanken- und Gefühlswelt.Fazit:„Kristallscherben“ gelingt es den Vorgängen spürbar in den Schatten zu stellen und bietet spannende Unterhaltung, gut nachvollziehbare Charaktere und knisternde Erotik. Svea Lundberg legt einen soliden Krimi vor, dessen Schwerpunkte trotz allem im Drama und Romance Bereich liegen. Wer „Kristallschnee“ bereits mochte, dem wird auch die Fortsetzung gefallen, Neueinsteiger können durchaus mit diesem Band anfangen, da er eigenständig lesbar ist. Zu empfehlen.

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  • Spannungsgeladene Fortsetzung von Kristallschnee um das Schicksal des 16jährigen Luke

    Kristallscherben

    RicardoEff

    06. February 2017 um 14:25

    Felix und Jannis sind jetzt zwei Jahre zusammen und dabei sich endlich ihre erste gemeinsame Wohnung zu mieten. Alles wäre im grünen Bereich, wenn Felix nicht einen neuen Fall von einer Kollegin beim Stuttgarter Jugendamt übernehmen müsste. Lucas, genannt Luke, ist ein ziemlich aggressiver 16-jähriger Heimbewohner, der Felix' Arbeitsalltag und auch noch dessen Privatleben mit Jannis auf den Kopf stellt. Als Felix erkennt, welche Probleme Lukas wirklich mit sich herumschleppt, begeht der Junge bereits einen folgenschweren Fehler ... Felix ist ein warmherziger Typ, der sich als Sozialarbeiter um seine Schützlinge mit Herz und Verstand kümmert. So auch um Luke, für die er wieder alle Hebel in Bewegung setzt, um für ihm eine eigene Wohung zu besorgen. Seine Beziehung zu Jannis ist inzwischen innig und gefestigt. Auch Jannis weiß was er an Felix hat. Beide sind ineinander verliebt und genießen ihr gemeinsames Leben. Felix beste Freundin und Mitbewohnerin Anni sorgt wieder mit ihrer erfrischenden Direktheit dafür, dass sich Felix einen klaren Blick auf die Dinge behält. Auch was aus der kleinen Amelia aus dem ersten Buch "Kristallschnee" geworden ist erfährt man. Gelungen sind erneut die sehr realistischen Schilderungen der Polizeieinsätze und das Handeln des Jugendamtes. Die Geschichte "Kristallscherben" von Svea Lundberg hat mir richtig gut gefallen, wieder genauso toll und packend wie das erste Buch. Es ist nicht zwingend notwendig dieses gelesen zu habe, doch da es auch sehr gut ist kann ich es nur wärmstens empfehlen. Ich konnte mich auch in diese Geschichte schnell hineinversetzen und fand die Handlung spannend und interessant. Der Schreibstil der Autorin ist zudem sehr flüssig und gefühlvoll. Da kann man sich schon auf ein womöglich weiteres Buch über Jannis und Felix freuen. Beide Protagonisten sind einfach total sympathisch und auch in Luke konnte ich mich trotz seiner vielen Ausraster hineinfühlen. Schön war, dass auch in dieser Story Homosexualität wieder akzeptiert wurde und Schwulenfeidlichkeit keine Rolle spielte. So konnte sich alles um die beiden Männer und Lukes Schicksal drehen. Die romantische Liebe von Felix und Jannis spielt natürlich auch eine wichtige Rolle. Eine gehörige Portion Erotik ist auch dabei. Felix bleibt mein persönlicher Favorit, da er ein sehr lieber Typ ist. In seine Gedanken- und Gefühlswelt konnte ich mich am Besten hinein versetzen. Von Jannis erfährt man diesmal etwas mehr als im ersten Buch. Er ist aber nach wie vor ein eher verschlossener Typ. Insgesamt ist Kristallscherben ein sehr gelungener Roman, den ich in zügig gelesen habe und wirklich empfehlen kann. Für mich klare fünf Sterne.

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