Svealena Kutschke Etwas Kleines gut versiegeln

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Inhaltsangabe zu „Etwas Kleines gut versiegeln“ von Svealena Kutschke

'Ist das Leben ein seltsames Höhlensystem?', fragt sich Lisa, als sie ihr Fotografiestudium abbricht, auf einen Brückenbogen klettert und die Kamera auf die Bahngleise wirft. Australien ist ihr gerade weit genug. Sie geht nach Sydney, wo sie bei Marc wohnt, dem fürsorglichen Ex-Freund ihres Bruders, und sich ins rauschende Leben stürzt. Atemlos sucht sie neue Bekanntschaften und wirft sich zwischen die schillernden Nachtgestalten in der Oxford Street. Aber Fotos bleiben auch in Australien wichtig für sie. Nicht nur, weil Lisa sechs unentwickelte Filmrollen mitgenommen hat, auf denen jemand zu sehen ist, der ihr einmal viel bedeutete und, auf verlorene Weise, immer noch bedeutet. Sondern auch, weil sie auf der Straße ein einzelnes Foto findet, auf dem sie selbst in einer ihr vollkommen unbekannten Umgebung zu sehen ist.
Sie läßt sich auf das seltsame Spiel ein und macht sich auf die Suche nach diesem Café, immer begleitet vom ironischphilosophischen Fragenkatalog des Künstlerduos Fischli & Weiss. So hangelt sie sich durch Merkwürdigkeiten ihres Alltags, entwirft lustvoll Erklärungen, verzweifelt, dass alles immer anders kommt als gedacht, und macht neue, ganz unerwartete Erfahrungen. Die Grenzen des Realen verschwimmen, und die Polaritäten der Geschlechterfestlegung sowieso.

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  • Rezension zu "Etwas Kleines gut versiegeln" von Svealena Kutschke

    Etwas Kleines gut versiegeln

    mehrsonntag

    27. September 2009 um 12:10

    Ist meine Dummheit ein warmer Mantel? Ich war müde und traurig. Aber darunter pulsierte immer noch die Euphorie des Kokains. Ben schob mir den Rock über die Hüften. Neue deutsche Traurigkeit. Versunken in Verwirrung und jammertaligem Selbstmitleid ist es Frau Svealena Kutschke, (deren Bild im Umschlagsrückeninnenteil man sich vor dem Lesen besser nicht anschaut - man könnte zu der Einsicht gelangen, dass jemand, der sich derart (unfotogen, unfrisurig) ablichten lässt nicht nur einen schlechten Geschmack hat was die eigene Darstellung betrifft, sondern unter Umständen auch keine Bücher schreiben sollte) gelungen, auf 295 Seiten ein unsagbar nichts sagendes episches Gedankensammelwerk zu erzeugen. Geschmacksache. Gibt es Menschen, die an Sätzen wie (wahllos herausgegriffen) "..ich tanzte in der Küche, mit ungeputzten Zähnen, als es klopfte. Eine Frau stand vor der Tür und erzählte mir von Gott. Ich fuhr mit der Zunge über meine Zähne, einzeln und immer wieder. Sie fühlten sich rau an und pelzig, die Frau lächelte und ich auch.." Freude haben? Wenn man nicht selbst der Lisa-Generation "gib mir täglich meine Portion Yuppieh & Drogen" angehört, kann man sich, so ging es jedenfalls mir, nicht wirklich einfühlen und der Handlung und den durchweg oberflächlich bleibenden Personen mit Interesse folgen. LIsa, ein verzogenes "ich möchte was erleben"-Mädchen, auf der Flucht vor dem Nichtwissen wohin mit sich, vor den Gefühlen des verblasst-verblichenen Ex-Lovers, landet in der Wohnung des Ex-Lovers ihres Bruders in Australien. Sie lernt Transen kennen (das ganze Leben unserer Heldin besteht aus Möchtegernkünstlern, Möchtegernandersgeschlechtlichen, möchtegern cool sein, Drogen nehmen und in der Gegend rumficken), fährt in der Wüste rum, fotografiert, liest Weisheiten aus einem Buch. Mehr nicht, das wars. Sehr mager, sehr enttäuschend.

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