Sven-André Dreyer

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Lebenslauf von Sven-André Dreyer

Sven-André Dreyer (* 9. September 1973 in Düsseldorf) ist ein deutscher Schriftsteller und Redakteur. Dreyer machte 1993 Abitur auf dem Comenius-Gymnasium Düsseldorf und studierte anschließend Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität mit dem Abschluss Magister Artium. Seit Anfang 2002 veröffentlicht er seine Texte in Anthologien und Literaturzeitschriften. Seine erste Einzelveröffentlichung erschien 2007 unter dem Titel „Sechzehn seltsame Stunden“ im Verlag Edition PaperONE in Leipzig. Dreyers literarische Veröffentlichungen sind als eine Mischung aus Lyrik und Kurzprosa zu betrachten, die sich oftmals durch detaillierte Alltagsbetrachtungen und subtile Wortspiele auszeichnen. Dreyer organisiert seit 2005 die monatliche Lesereihe „Lesen in der Klause“ in Düsseldorf und ist Ensemblemitglied der Lesereihe „Sonny Wenzel & Freunde“, ebenfalls in Düsseldorf. In den Jahren 2007–2011 war er zudem als Ensemblemitglied der Kölner Lesebühne „fett & kursiv“, u.a. gemeinsam mit Gerlis Zillgens, Dagmar Schönleber, Katinka Buddenkotte und Bernd Gieseking, tätig. Dreyer engagiert sich ehrenamtlich für die Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V., Düsseldorf. Er arbeitet als Redakteur und Autor in Düsseldorf. Rezeption In Zeitungen wie im Internet erschienen zahlreiche Rezensionen seiner Bücher und Lesereihen: Der neue Band "Wo Du Bist" des Düsseldorfer Lyrikers und Autors Sven-André Dreyer ist in seiner schwebenden Melancholie genau die richtige Novemberlektüre. Dreyer gelingt es, Gefühle und Erfahrungen zu verdichten und mit wenigen Worten Stimmungen zum Schwingen zu bringen. Es ist schön, dass da jemand ist, der genauso denkt und fühlt wie ich, wie du und wie wir alle, wenn das Leben herbstlich wird. (Tanja Römmer-Collmann, Libelle) Jedes Wort sitzt, jeder Satz dringt in dich ein. Und zwischen den Zeilen muss ich durchatmen und genießen. Dann lese ich weiter, verschlinge das Buch in einem Zug, um es am nächsten Tag ein zweites Mal zu lesen. "Wo du bist" ist ein Meisterwerk. Und jetzt schon tief in meinem Herzen. (Hermann Borgerding, Extraball) Unaufgeregte Worte kleiden die Handlungen. Sie sind nie wertend, stets schlicht erzählend. Das macht die Stärke des neuen Bandes "Wo Du Bist" aus. Dreyer skizziert die Wendepunkte im Leben. Seine Worte erzwingen die Aufmerksamkeit aller Gedanken. Ein spannendes Buch. (Pamela Broszat, Neue Rhein Zeitung, WAZ, Ausgabe 16. Oktober 2013) „Sven-André Dreyers "Lesen in der KLAUSE" - Der trendige Gegenentwurf zu verkopften Literaturzirkeln: Schriftsteller Sven-André Dreyer bietet Nachwuchsautoren aller Genres ein Forum, ihre Werke vorzustellen. Anspruchsvoll, aber gänzlich unverkrampft.“ (Marco Polo Cityguide, Ausgabe Düsseldorf und Umgebung 2013, S.10 u. S. 38/39, ISBN 978-3-8297-0931-6) Sven-André Dreyer, (soll ich sagen: für mich D E R...) Autor aus Düsseldorf, legt sein neues Buch vor, das den Titel "DIE LUFT ANHALTEN BIS ZUM MEER" trägt. Das erste, das mir nach zweimaliger Lektüre des ganzen Buches einfällt, ist: Es lässt mich nicht mehr los. Selten bin ich bei Veröffentlichungen von schreibenden Kollegen so berührt wie bei dieser. Jede Erzählung (verbal als Genre eine Untertreibung) ist gleich wichtig und meisterlich. (Chrizz. B. Reuer, Neue Rheinische Zeitung, NRhZ-Online, Ausgabe 22. Februar 2013) „Sven-André Dreyer gilt getrost als Aktivist der Düsseldorfer Literaturszene.“ (Alexandra Wehrmann, coolibri, Ausgabe 03/2012) „Die Kapitel schildern Atmosphäre. Dreyer zeigt die Durchsichtigkeit des Erinnerten, die festen Konturen fehlen, aber die Essenz des Gefühlten tritt umso deutlicher zutage. Dabei funktioniert der Spagat zwischen Leichtigkeit und Schwere, Humor und Bitterkeit aufs Feinste.“ (Veronika Ortmayr, Rheinische Post, Ausgabe 19. Juni 2012) „Wenn Fontane und vielleicht Tellkamp die Meister der Bandwurmsätze sind, ist Dreyer ein Virtuose der Drei-Wort-Sätze. Ich hätte nie gedacht, dass man es schafft, mit so kurzen Sätzen und auf so wenigen Seiten ein ganzes Leben zu erzählen.“ (Charlene Otremba, Bücherstadt, 22. April 2012) „Philosophisch hinterfragt Sven-André Dreyer menschliche Werte und Reaktion auf die bittere Realität, die uns umgibt. Der Autor schafft es, in kurzen, knappen und unkomplizierten Sätzen eine melancholische Stimmung zu erzeugen, die wirklich ihresgleichen sucht. Es ist eine literarische Komposition, die uns das kleine Werk bietet. Für mich ist es, um bei der Musik zu bleiben, die melancholischste Single der Welt.“ (Marta Bock, Nerotunes, 25. Juli 2012) „Dreyers Texte sind ganz wie ein guter Popsong, der einen noch lange bewegt, obwohl die Melodie längst verklungen ist.“ (Dr. Michael Wenzel, Rheinische Post, Ausgabe 29. Juni 2009) „Dreyer beherrscht eine schnörkellose Sprache, die es auf den Punkt bringt. Gesellschaftskritisch blickt er hinter die Fassaden – auf und von Vorstadtbalkonen, deckt die Spießigkeit und wachsendes Konsumdenken auf, die Einsamkeit in der Großstadtanonymität, dem alltäglichen Geschlechterkampf und pocht vehement auf alte und neue Wertigkeiten – das alles mit einem Augenzwinkern und in humorigen Schlenkern, das man den kleinen Band in einem Rutsch wegliest ohne ihn aus der Hand zu legen.“ (Alisha Bionda, literra.info) Publikationen Wo Du Bist, Erzählungen, Verlag michason & may, Frankfurt a. M., September 2013, ISBN 978-3-86286-031-9 Die Luft anhalten bis zum Meer, Erzählungen, Verlag michason & may, Frankfurt a. M., März 2012, ISBN 978-3-86286-015-9 Zeichnungen & Kurzprosa, Gedichte und Kurzprosa zu Zeichnungen von Margret Feltus, Verlag Peter Tedden, Düsseldorf, Juni 2011, ISBN 978-3-940985-24-8 regen im zelt, Gedichte, hochroth Verlag, Perleberg Berlin, Juni 2009, ISBN 978-3-9812619-4-3 Freizeichen, Lyrik und Kurzprosa, mit einem Vorwort von Joachim Witt, Edition PaperONE, Leipzig, März 2009, ISBN 978-3-941134-30-0 Langsamland, Lyrik und Kurzprosa, Edition PaperONE, Leipzig, Januar 2008, ISBN 978-3-939398-81-3 Aus bekannten Gründen, Lyric Poetry / Novels, Photographien, Onlinebuch, Digitalkunstrasen.net, Bochum, Dezember 2007 Sechzehn seltsame Stunden, Erzählungen und Gedichte, Edition PaperONE, Leipzig, März 2007, ISBN 978-3-939398-48-6 Sechzehn seltsame Stunden (Hörbuch), Sprecher: Johannes Gabriel, Hörbuch-Edition Junger Autoren im Vertrieb der Edition PaperONE, Leipzig, Juli 2008, ISBN 978-3-941134-06-5

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Beiträge von Sven-André Dreyer
  • Bewegend und fasziniert

    Die Luft anhalten bis zum Meer
    dicketilla

    dicketilla

    19. February 2014 um 16:26 Rezension zu "Die Luft anhalten bis zum Meer" von Sven-André Dreyer

    Es beginnt mit einer Tasche, gefunden unten am Fluss. Und eine traurige Geschichte um zwei Jungen nimmt seinen Lauf, verbindend durch einen Makel, dick sein und stottern, Freibrief für Spötter, die meinen über ein Leben zu richten. Und so folgen wir den Spuren, die uns der Autor aufzeigt. Oft kaum große Worte nötig, um den Zusammenhang, das Grauen zu begreifen. 9 Geschichten umfasst diese Kleinod, Geschichten nicht immer angenehm, verletzlich, ungeheuerlich meist von einer Traurigkeit umgeben, die betroffen macht. In kurzen ...

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  • Sensible, sprachbezaubernde Meistererzählungen

    Wo Du Bist
    Second993

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    23. November 2013 um 10:54 Rezension zu "Wo Du Bist" von Sven-André Dreyer

    Die Kunst der zarten Annäherung Wie kein zweiter beherrscht der Düsseldorfer Autor Sven André Dreyer die Kunst des "An die Hand Nehmens", um dich Leser Dorthin zu führen. Beinahe ohne Berührung, fast lautlos, zu diesen Lebenssituationen, die sonst nicht zu erreichen sind, ohne Störgeräusche zu hinterlassen. Getragen von keiner Absicht, keiner Botschaft, einzig dem Sinnen verbunden, zeigen zu wollen, wo du (auch) bist. Unsichtbar nebenan, auf der anderen Seite oder einfach unwiderruflich zur Tür hinaus. Danke Sven André Dreyer ...

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  • Wo du bist

    Wo Du Bist
    Sarlascht

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    13. November 2013 um 22:37 Rezension zu "Wo Du Bist" von Sven-André Dreyer

    Inhalt: Ein Buch über Verlust, ziehen lassen und nicht mehr festhalten. Erzählungen. Dinge gehen verloren, manchmal die eigenen Gedanken, aber irgendwo, so weiß man, da sind sie noch, abgespeichert und versteckt, nur immer den Zugang zu finden, es ist kein leichtes Stück, deswegen gehen manche auch gemeinsam, weil es zu zweit leichter ist, die Alltäglichkeit zu überstehen. Hinter all dem Gehen, es sitzt viel Schmerz, nicht nur für die Person die die gewohnte Umgebung verlässt, oft sind es die Angehörigen, die das Leid in aller ...

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  • Luftknappheit

    Die Luft anhalten bis zum Meer
    Sarlascht

    Sarlascht

    08. September 2013 um 11:33 Rezension zu "Die Luft anhalten bis zum Meer" von Sven-André Dreyer

    „Die Luft anhalten bis zum Meer“ ist ein Buch, was keine Geschichten beinhaltet, sondern Leben, die tägliche Dosis, die tägliche Absurdität, die traurige Realität. Wie ein Voyeur lugt man in diese fremde Leben, die weit von dem eigenen entfernt scheinen und versinkt in ihren Gegebenheiten. Mal will man hinblicken, die ganze Situation aufnehmen, mal möchte man den Blick lieber abwenden, weil, was man nicht sieht, doch auch nicht sein kann, zumindest denkt und hofft man auf diese Weise und weiß doch, dass es eine durchschaubare ...

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  • Rezension zu "Die Luft anhalten bis zum Meer" von Sven-André Dreyer

    Die Luft anhalten bis zum Meer
    parden

    parden

    17. December 2012 um 18:18 Rezension zu "Die Luft anhalten bis zum Meer" von Sven-André Dreyer

    VER-DICHTUNG... Eher zufällig bin ich auf dieses kleine Büchlein gestoßen, Kurzgeschichten, einge wenige. Und doch haben die es in sich. Oft nur auf wenigen Seiten schafft es der Autor zudem auch noch in meist sehr kurzen Sätzen, ganze Bilderwelten zu kreieren. "Sprachlich habe ich selten so wunderschön reduzierte und in tiefe Traurigkeit gepresste Schilderungen gelesen", heißt es in einer anderen Rezension. Dem kann ich mich nur anschließen... Knapp 100 Seiten mögen wenig erscheinen für ein Buch, doch ist der Inhalt der meisten ...

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  • Rezension zu "Die Luft anhalten bis zum Meer" von Sven-André Dreyer

    Die Luft anhalten bis zum Meer
    HermannBorgerding

    HermannBorgerding

    28. April 2012 um 13:33 Rezension zu "Die Luft anhalten bis zum Meer" von Sven-André Dreyer

    Sind das Erzählungen, die ich in "Die Luft anhalten bis zum Meer" gefunden habe? Ja, auch. Aber für mich ist das hohe Poesie (da spätestens nach Grass der Begriff der prosaischen Lyrik in ist, ist es angebracht hier von lyrischer Prosa zu schreiben). Jeder Satz könnte ein Vers eines atemberaubenden Gedichtes sein und ich musste das Buch immer wieder kurz zur Seite legen, um tief durchzuatmen und die Schönheit der Formulierungen zu genießen. Sven-Andre Dreyer liefert hohe Kunst, selten hat mich ein Buch so gepackt. Inhaltlich ...

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  • Rezension zu "Die Luft anhalten bis zum Meer" von Sven-André Dreyer

    Die Luft anhalten bis zum Meer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. April 2012 um 11:18 Rezension zu "Die Luft anhalten bis zum Meer" von Sven-André Dreyer

    Ich sage es ganz ohne Ausflüchte: Kurzgeschichten oder kurze Erzählungen waren für mich bisher der dreckige Pöbel der literarischen Gesellschaft. Das lag aber nicht an den Ideen, die die Autoren im Hinterkopf hatten, sondern an der Form, wie sie erzählt wurden. Anscheinend schaffen es nur wenige Vertreter der Zunft meine Bedürfnisse zu treffen, wenn es um das Erzählen in einer sehr verdichteten Art und Weise geht. Aber was erwarte ich eigentlich? Ich möchte nach wenigen gelesenen Seiten nicht in einem Raum zurückgelassen werden, ...

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  • Rezension zu "Die Luft anhalten bis zum Meer" von Sven-André Dreyer

    Die Luft anhalten bis zum Meer
    Second993

    Second993

    09. April 2012 um 12:19 Rezension zu "Die Luft anhalten bis zum Meer" von Sven-André Dreyer

    "Die Luft anhalten bis zum Meer" kreiert Bilderwelten in Moll und doch denke ich unterwegs beim Innehalten häufig: "Schön!" Etwa bei dem Jungen "der Enttäuschungen sammelt wie andere Schallplatten" oder bei dem Mädchen, das lieber "Sand" spielen möchte als "Vater-Mutter-Kind". Dem Autor ist ein bemerkenswertes Buch der leisen Töne mit unter die Haut gehenden Geschichten und Sätzen gelungen wie: "Das Jahr hat uns nicht mehr gefunden". Melancholisch schön!