Sven Böttcher Prophezeiung

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Inhaltsangabe zu „Prophezeiung“ von Sven Böttcher

Der beste Ökothriller seit 'Der Schwarm'
Millionen Menschen sind vom Tod bedroht. Das Klima-Prognoseprogramm 'Prometheus' sagt eine epochale Dürre in der Äquatorregion voraus, dazu einen Dauermonsun in den gemäßigten Breiten. Während Europa in den Wasserfluten versinkt, versucht die junge Klimaforscherin Mavie Heller die Welt zu warnen. Doch mächtige Gegenspieler wollen um jeden Preis verhindern, dass die Wahrheit bekannt wird …
'Mit viel Liebe zum Detail lässt der Autor Hamburg untergehen. Ein fesselnder Thriller, spannend bis zur letzten Seite und bei aller Unterhaltung noch lehrreich.' (Hamburger Morgenpost)
'›Prophezeiung‹ ist ein lupenreiner Polit- und Verschwörungsthriller, der in Sachen Spannung seinesgleichen sucht. ' (krimi-couch.de)
'Intelligent und rasant! Ein Klimathriller, bei dem einem kalt und heiß wird.' (Frank Schätzing)

gutes Grundthema, teilweise aber auch sehr langatmig

— Dirie85

Viel spannender, als man es bei der Thematik erwartet hätte!

— Lutra

Hat mir gar nicht gefallen, habe ab der Mitte aufgehört. Zu viel Laberei...

— Manfred_SH

Mein wissenschaftliches Know how scheint dafür zu niedrig

— evilein

Der Autor ist offensichtlich ein Apple-Fanboy...

— melvil

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Flugangst 7A

Wieder ein sehr guter Fitzek. Spannend und undurchschaubar bis zum Schluß.

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Untiefen

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  • Nie wieder

    Prophezeiung

    lilyclaw

    08. July 2016 um 12:47

    Das Buch hört sich vom Inhalt her sehr spannend an, aber es konnte mich überhaupt nicht packen. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Der Leser war sehr gut, doch die Geschichte hat mir gar nicht gefallen. Ich empfehle dieses Buch nicht weiter.

  • Erschreckender Ökothriller

    Prophezeiung

    Kerry

    05. February 2016 um 22:14

    In allzu naher Zukunft unterscheidet sich die Welt nicht wirklich von der heutigen. Mavie Heller ist Klimaforscherin und für die junge Frau geht ein Traum in Erfüllung, als ihr ein Job bei IICO angeboten wird. Bisher war diese Forschungseinrichtung nur ein Gerücht in der Welt der Klimaforscher, es solle sich um das führende Institut zur Klimaforschung handeln, doch ob dieses wirklich existierte, dass konnte niemand sagen. Es war sozusagen ein moderner Mythos in der Klimaforschung und Mavie hat die Möglichkeit, dort, natürlich unter strengster Geheimhaltung, zu arbeiten. Die anfängliche Euphorie verfliegt jedoch schnell, als Mavie erkennt, dass die ihr vor Ort zugeteilten Aufgaben sie bei weitem unterfordern - sie analysiert den ganzen Tag lang nur Daten, doch wirklich forschen kann sie nicht. Aus Neugierde loggt sich Mavie mit den Zugangsdaten eines Kollegen, die sie heimlich in Erfahrung gebracht hat, in das Datensystem Prometheus ein und muss mit Schrecken feststellen, dass die Klimaforschung wohl doch schon weiter ist, als man ihr bisher glauben gemacht hat, denn was sie an Hand der Daten entdeckt, offenbart ihr Unfassbares. Wie es aussieht, steht die Menschheit kurz vor einer gewaltigen Klimakatastrophe, die das Leben von Millionen von Menschen fordern wird. Mavie, die unsicher ist, wie sie reagieren soll, da sie diese Informationen nicht rechtmäßig erhalten hat, bittet ihre Freundin Helen, eine Journalistin, in dieser Angelegenheit Nachforschungen anzustellen, um sicher zu gehen, dass sie keinem Irrtum oder einer Simulation aufgelaufen ist. Doch Mavies Nachforschungen bleiben nicht unbemerkt. Bereits am nächsten Tag wird sie fristlos gefeuert und muss umgehend die Rückreise nach Deutschland antreten. In letzter Minute ist es ihr jedoch noch gelungen, einen Datenchip, welchen sie am Körper trug, zu sichern und diesen mit sich nach Deutschland zu nehmen. Wieder in Deutschland muss Mavie erfahren, dass Helen kurz zuvor bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, doch wirklich an einen Unfall mag sie nicht glauben. Ebenso wenig Philipp, Helens Bruder, der auch davon ausgeht, dass seine Schwester auf Grund der Recherche, die sie für Mavie tätigte, umgebracht wurde. Die Beiden beschließen, der Sache gemeinsam auf den Grund zu gehen, doch ehe sie es sich verdenken, werden sie selbst zu Gejagten ... Erschreckender Ökothriller! Der Plot wurde realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. Erschreckend empfand, dass das hier dargestellte Szenario tatsächlich eines Tages so eintreffen könnte, wenn die Menschheit sich nicht langsam darauf besinnt, dass wir auf dieser Erde nur zur Gast sind und diese nicht uns gehört bzw. durch uns ausgebeutet gehört. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Besonders ins Herz geschlossen habe ich die Figur des extrovertierten Philipp, der bereit ist, ganz neue Wege zu beschreiten, um hinter das Geheimnis des Todes seiner Schwester zu kommen. Die Figur der Mavie empfand ich zwischendrin als etwas naiv, gerade angesichts der Situation, in welcher Gefahr sie sich auf Grund ihres widerrechtlich angeeigneten Wissens befand. Den Schreibstil empfand ich als fesselnd und sehr bildhaft erarbeitet, ich konnte mir die Szenen jederzeit vor Augen führen. Abschließend kann ich sagen: Obwohl Ökothriller allgemein eher nicht zu meiner bevorzugten Lektüre gehören, muss ich sagen, dass mich dieses Buch durchaus schockiert zurückgelassen hat.

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  • Klimathriller - Fiktion oder Realität?

    Prophezeiung

    cachingguys

    09. October 2015 um 07:06

    In Naher Zukunft erhält Mavie Heller durch Empfehlung ihres Mentors Professor Fritz Eiseler, eine neue Arbeit in einem wissenschaftlichen Labor auf La Palma. Sie ist Klimaforscherin und die Organisation, für die sie arbeiten soll, ist streng geheim und so darf Mavie niemandem etwas davon erzählen. Dieses Versprechen bricht Mavie jedoch, als sie auf ein Prognoseprogramm namens "Prometheus" stößt, das den Tod von bis zu 800 Millionen Menschen durch einen erschreckenden Klimawandel voraussagt. Und diese Katastrophe scheint schon begonnen zu haben. Während Mavie die Erdbevölkerung vor der bevorstehenden Katastrophe warnen möchte, will die Geheimorganisation dies mit allen Mitteln verhindern. Ihre Gegner gehen über Leichen und Mavie muss auf schmerzhafte Art und Weise lernen, wem sie bei der Verfolgung ihrer Ziele vertrauen kann. Phillipp, der Bruder ihrer bei einem "Unfall" umgekommenen besten Freundin Helen, wird ihr Wegbegleiter, Freund und Mitkämpfer. Ein sehr spannender Klimathriller, der realistisch geschrieben ist. Die Fakten, die geschickt zu einem fiktiven Szenario miteinander verknüpft werden, wirken sehr gut recherchiert und glaubwürdig nachvollziehbar. Ein packender Klimathriller, bei dem ich mich manchmal gefragt habe ob es Fiktion oder gar schon Realität ist. Flüssig und interessant geschrieben, war das Buch spannend bis zur letzten Seite. 

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  • Prophezeiung

    Prophezeiung

    Isabell47

    02. June 2015 um 10:59

    Das Buch hat mich absolut in seinen Bann gezogen und ich hoffe, daß nicht alles wahr werden wird, was in dem Buch schon teilweise Tatsache ist. Der Autor gibt einem einen sehr detaillierten Einblick in die Klimaforschung und welche unterschiedlichen Interessen die Menschen verfolgen. Ich befürchte leider das das Verhalten der Menschen oft so skrupellos ist. Die Protagonistin des Buches ist sehr sympathisch und so leidet man mit ihr bzw. hofft mit ihr. Das Buch ist sehr spannend und der Autor beschreibt die einzelnen Personen und deren Hintergründe sehr genau. Mir hat es prima gefallen!

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  • zu ungebildet für das Werk.........

    Prophezeiung

    evilein

    29. August 2013 um 22:09

    vorweg gesagt, das Buch war spannend und gut gemacht und für meine Begriffe sehr realitätsnah. Das alles könnte wirklich so laufen wie geschildert . Wenn die Menschen erstmal glauben, das etwas in dieser Art passiert, dann könnten sie auch genau so reagieren . Was mich störte und zwar immer wieder, das waren die ellenlangen wissenschaftlichen Abhandlungen. Liegt vielleicht daran das ich schon in der Schule Dingen wie Physik und Chemie mitsamt den ganzen Abkürzungen nicht viel abgewinnen konnte. 

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  • Konnte mich trotz Anfangsschwierigkeiten überzeugen

    Prophezeiung

    Pooly

    20. May 2013 um 11:25

    Zuallererst, bevor ich irgendetwas anderes schreibe: Dieses Buch ist definitiv nicht wie "Der Schwarm" von Frank Schätzing. In so vielen Rezensionen auf Amazon werden die beiden Bücher miteinander verglichen, "Prophezeiung" wird lobend als "Der neue Schwarm" bezeichnet und so weiter und so fort. Das war das erste meiner Probleme, auf die ich beim Lesen gestoßen bin, einfach, weil durch diesen Vergleich andere Erwartungen geschürt worden. Die beiden Bücher sind - in meinen Augen - nicht zu vergleichen. Klar, sie haben dasselbe Genre, aber beide einen vollkommen anderen Ton, eine vollkommen andere Geschichte, einen anderen Fokus. Also wer "Der Schwarm" kennt, sollte nicht erwarten, dass dieses Buch hier ähnlich ist. Sicherlich ähnlich spannend und gut, aber vom Aufbau und vom Grundton her vollkommen verschieden, in meinen Augen. Nun aber zur "Prophezeiung". Die junge Klima-Forscherin Mavie Heller bekommt einen Job am streng geheimen Klima-Institut IICO auf La Palma und schon nach wenigen Tagen dort macht sie - unerlaubterweise - eine unglaubliche Entdeckung: Das Prognoseprogramm "Prometheus", in das sie sich einhackt, sagt eine Katastrophe voraus und zwar schon für die nächsten Monate. Millionen von Todesopfern soll es geben und das Schlimmste: Die wichtigsten Forscher des Instituts müssen schon seit Monaten davon wissen und haben nichts unternommen, unternehmen noch immer nichts und als Mavies Zugriff schon am nächsten Tag aufgedeckt wird, wird sie hochkant aus dem Gebäude geworfen und steht nun mit ihrem Wissen da. Und mit der sich selbst gesetzten Aufgabe, die Welt vor der Katastrophe zu warnen. Was auf den ersten Blick nach einem typischen Klima-Thriller Konzept aussieht, strotzt dabei vor Überraschungen und Wendungen, auf die ich im Leben nicht gekommen wäre. Denn die Frage ist ja: Warum sollte jemand, der noch bei Verstand ist, die Welt auf so schreckliche Weise zugrunde gehen lassen, ohne jemanden zu warnen? Wer kann Nutzen aus der Geheimhaltung dieser Prognose ziehen und wer steht eigentlich hinter dem IICO? Jede Vermutung, die Mavie einfällt, jede Spur scheint sie ein Stück näher an ihr Ziel zu bringen und doch besteht ihr Weg aus Irrungen und Wirrungen, jedes Mal, wenn man meint eine Lösung gefunden zu haben, einen Weg, der Welt zu helfen, wird es nur schlimmer und jedes Mal, wenn man meint, endlich den Schuldigen für das Programm und die Geheimhaltung gefunden zu haben, nimmt die Geschichte abermals eine andere, unerwartete Wendung. Denkt man als Leser also - wie ich zu Beginn-, der Plot würde auf eine typisch reißerische Story mit Verfolgungsjagden etc. hinauslaufen, wird man positiv überrascht werden, denn hinter der Inhaltsangabe steht noch einiges mehr.  Mavie ist dabei - ich gebe es zu - nicht gerade der sympathischste Hauptcharakter, den ich kenne. Im Gegenteil, anfangs war ich wirklich ziemlich genervt von ihr. Sie ist recht überheblich und über alle Maßen emanzipiert, weiß, dass sie super gut aussieht und ist natürlich - wie jede starke Frau - der Auffassung, dass Männer auf keinen Fall weinen dürfen. Oder andere Schwächen zeigen.  Im Laufe des Buches konnte ich mich aber mit ihr anfreunden. Ja, irgendwann versteht man, warum sie geworden ist, wie sie ist und noch viel mehr: Man findet langsam heraus, dass sie genau so sein muss, wie sie ist, weil sie sonst nie die Entscheidungen treffen könnte, die eben getroffen werden müssen, um die Handlung voranzubringen. Denn sie ist keineswegs "nur" ein perfekter Mensch, auch sie hat ihre Fehler, die man nach und nach aufdeckt, auch sie hat am Ende massive Zweifel an sich und an dem, was sie tut. Und ihr größter Fehler und gleichzeitig ihre größte Stärke: Sie will die Welt retten. Egal um welchen Preis und egal für wie naiv sie alle halten. Und selbst wenn die großen Wirtschaftsbosse erklären, dass es durchaus Gründe für die Geheimhaltung gegeben hat, ihr unerschütterlicher Glaube daran, dass dieser Gedanke einfach nicht richtig ist, hat sie mir besonders am Ende hin dann sympathisch gemacht. Sie ist sicherlich nicht jemand, mit dem ich im realen Leben befreundet sein wollen würde, aber sie gewinnt im Laufe der Handlung so viel Farbe, dass es mir doch Spaß gemacht hat, ihre Geschichte zu verfolgen und mit ihr mitzufiebern. Abgesehen davon ist der Schreibstil besonders aus Mavies Sicht immer herrlich lustig und ironisch, was mir sehr gut gefallen hat und mir trotz der ernsten Thematik so einige Lacher bescheren konnte. Auch die Nebencharaktere - oder sollte ich sagen: Besonders die Nebencharaktere? - haben mir sehr gut gefallen, herausragend vor allem Philipp, den ich schon von der ersten, winzigen Szene, in der er auftauchte, mochte, aber auch Thilo, von dem man nie erwartet hätte, dass er eben die Rolle einnimmt, die ihm am Ende zugeschrieben wird. Herrlich ist auch immer wieder Mavies Vater in seiner verrückten und trotzdem unglaublich liebenswerten und ernsten Art. Jeder Charakter hat seine Macken, seine Vor- und Nachteile, das macht sie größtenteils sehr lebendig.  Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ließ sich sehr flüssig lesen, angenehm und trotzdem irgendwie außergewöhnlich. Da die Sicht ab und an gewechselt wird und wir in verschiedenen Kapiteln auch in die Köpfe verschiedener Charaktere springen, ist eine breite Palette dabei, besonders mochte ich persönlich aber immer Mavies Perspektive, einfach wegen ihrer teilweise einfach so herrlich ironischen Sichtweise auf die Dinge. Der Situation angepasst ist der Stil ruhig und beschreibend in ruhigen Szenen und sehr kurz und stückelhaft in den spannenden, was die Spannung noch zusätzlich erhöhte, das mochte ich ebenfalls.  Das Ende war unerwartet, weil man wirklich bis zum Schluss nicht weiß, wie nun alles ausgehen wird, es bleibt spannend bis ganz zum Schluss und trotzdem noch etwas offen. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, ohne zu viel zu verraten, aber in meinen Augen war der beste Teil des Buches die Auflösung dessen, was eigentlich hinter all dem steht. Unerwartet und - ja - auch auf eine abstruse Art und Weise nachvollziehbar, wenn auch trotzdem nicht richtig. FAZIT Trotz anfänglicher Zweifel, hat das Buch es am Ende also doch geschafft, mich zu fesseln und mich mitzureießen, die letzten 150 Seiten habe ich nahezu verschlungen. Alles in allem ein spannender Klima-Thriller mit vielen überraschenden, unerwarteten Wendungen, einem Problem, das man verstehen kann, auch ohne mit jedem Fachwort etwas anfangen können zu müssen und interessanten Charakteren. Der einzige Kritikpunkt, der bleibt, ist Mavies unausstehliche Art zu Beginn des Buches, die mir den Einstieg etwas erschwert hat. Da sie im Laufe des Buches aber sympathischer und durchsichtiger wird, gibt es von mir trotz Startschwierigkeiten 4,5 Sterne.

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  • Erschreckend

    Prophezeiung

    monja1995

    02. April 2013 um 19:31

    Klappentext: Der beste Ökothriller seit »Der Schwarm«. Millionen Menschen sind vom Tod bedroht. Das Klima-Prognoseprogramm »Prometheus« sagt eine epochale Dürre in der Äquatorregion voraus, dazu einen Dauermonsun in den gemäßigten Breiten. Während Europa in den Wasserfluten versinkt, versucht die junge Klimaforscherin Mavie Heller die Welt zu warnen. Doch mächtige Gegenspieler wollen um jeden Preis verhindern, dass die Wahrheit bekannt wird …  Mein Umriss:  Mavie Heller ist Wissenschaftlerin im Bereich der Eiskernforschung und erhält die Berufung ins IICO nach Spanien. Einem geheimen Wissenschaftsunternehmen, das sich auf die Erforschung der Wetterentwicklung und –forschung spezialisiert hat. Mavie fühlt sich geehrt und nimmt das Angebot an. Dort angekommen findet sie vieles sehr seltsam. Unter anderem auch, dass sie erstmal nur Listen über die Wetterentwicklungen in ausgesuchten Orten vergleichen soll. In einem Gespräch mit ihrem Chef erklärt ihr dieser das Prognoseprogramm Prometheus. Während er sich einloggt beschäftigt sie sich scheinbar mit einer widerspenstigen Haarsträhne und kommt so an sein Passwort, denn Prometheus soll ihr erstmal verschlossen bleiben. Als sie ihm einige Fragen stellt, beantwortet er manche nur ausweichend und schürt damit ihre Neugierde. Endlich allein im Großraumbüro loggt sich Mavie ein und macht eine Entdeckung, die den Menschen im nördlichen Europa, hier im Speziellen Hamburg und Afrika riesige Probleme bereiten wird. Und nicht nur das Prometheus errechnet eine sehr hohe Todesrate in Verbindung mit der Entwicklung des Wetters. Diese Entwicklung soll aber nicht langsam von statten gehen, sondern die Menschen stecken schon mittendrin. Als Mavies Chef durch einen Sicherheitsmitarbeiter informiert wird, verliert sie den Job und versucht nun auf eigene Faust und mit Hilfe von Freunden und ihrem Vater die Katastrophe zu verhindern, die die Wissenschaftler durch ihren Plan sogar noch zu verschlimmern drohen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.  Mein Eindruck:  Sven Böttcher hat mit diesem Buch ein erschreckendes Szenario zu Papier gebracht und zeigt, dass auch Wissenschaftler käuflich sind und damit über Leichen gehen. Streckenweise etwas langatmig erklärt er detailreich die Entwicklungen des Wetters und dessen Auswirkung auf die Natur. Ebenso berichtet er darüber, wie das Wetter durch den Menschen und sein Verhalten beeinflußt wird. Durch die sehr langen und ausführlichen Erklärungen gerät der Lesefluss leider immer wieder ins Stocken. Das fängt er jedoch mit den Begebenheiten, mit denen sich Mavie, die Gaia eine Umweltaktivistengruppe und ihre Freunde beschäftigen müssen. Erschreckend stellt Böttcher den Untergang Hamburgs und die Auswirkungen der dort lebenden Menschen statt. Ein Szenario, das niemand erleben soll, aber trotzdem vorstellbar ist.  Mein Fazit:  Ein Ökothriller der betroffen macht und sehr nahe geht. Sehr empfehlenswert.

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  • Halbwissenschaft und einfachste Zutaten aus der unteren Thrillerkiste

    Prophezeiung

    Thommy28

    02. September 2012 um 17:07

    Mavie Heller ist Klimaforscherin und hat dank der Unterstützung des Professors Eisele - ihrem Mentor aus Studientagen - einen Job im geheimnisumwitterten Klimaforschungsinstitut IICO auf La Palma bekommen. Obwohl zunächst nur mit einfachen Aufgaben betraut kann sie ihre Neugier nicht bezähmen und hackt sie sich in das System ein und entdeckt das Klima-Prognose-Programm »Prometheus«. Dieses sagt für die kommenden Wochen eine sintflutartige Regenzeit für die gemäßigten Breiten und im äquatorialen Süden eine dauerhafte Dürreperiode voraus. Die zu erwartenden Opferzahlen beziffert das System auf zwischen 400 und 800 Millionen. Sie wird entlassen, kann aber ein paar Daten stehlen und will die Welt warnen. Denn die Verantwortlichen halten die Daten geheim. Das Buch ist ein recht übles Gemenge von halbwissenschaftlichen Daten und einfachsten Zutaten aus der unteren Thrillerkiste. Da werden Klischees reihenweise bedient, so sind natürlich auch Öko-Aktivisten beteiligt, die ungewaschen - aber mit feinster Computertechnik - auf einem verschlammten Bauernhof hausen. Da ist jeder, der in Europa ein Steak isst, ein Mörder an unschuldigen schwarzen Babys in Afrika. Da sind natürlich die Wissenschaftler und Wirtschaftsmenschen gaaanz fiese Herren, die nur auf Geld aus sind - auch in der Katastrophe; oder auch als Rache für die ermordete geliebte Frau gewillt sind, die Welt in den Abgrund zu stürzen. Und der Gipfel des geschmacklosen Geschreibsels ist es, wenn am Schluss dann nach der Täterjagd die Sonne nach wochemlangen Regen durch die Wolken bricht...! Bäääh! Wenn sowas Nora Roberts schreiben würde (würde sie aber so platt niemals) würd es vielleicht passen, hier wirkt es aber nur albern und aufgesetzt!

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  • Rezension zu "Prophezeiung" von Sven Böttcher

    Prophezeiung

    Nerada

    19. August 2011 um 22:37

    Sehr cooles Buch ^^ und das Ende is ganz anders als man denkt ;) Absolut empfehlenswert

  • Rezension zu "Prophezeiung" von Sven Böttcher

    Prophezeiung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2011 um 08:24

    Sven Böttcher - der neue Frank Schätzing ? Sie glauben sich auszukennen im Wirrwarr des Klimas und Wetters von heute ? El Nino ist Ihnen durchaus ein Begriff ? Glauben Sie mir , sie wissen nichts von alle dem was uns erwarten könnte …. Präzise, gekonnt amüsant, knall hart recherchiert sind die wichtigsten Attribute die dieser Roman verdient. Optisch macht das Cover mit dem schwarzen Hintergrund und der flammenden Erdkugel einen guten Eindruck. Cool und sachlich lautet hier die Devise. Die jeweiligen Hauptkapitel sind namentlich unterteilt und mit Zitaten gespickt. Nicht zu jedem Zitat kann der Leser einen sofortigen Bezug herstellen, dennoch lockern sie den Stil auf und passen einfach. In 59 kleinen Kapiteln lässt Herr Böttcher den Leser an der Geschichte von Mavie Heller teilhaben. Die Handlungen spielen an ganz verschiedenen Orten. Diese werden visualisiert durch Beschreibungen die man als Leser jederzeit nachvollziehen kann. Kleine Details , die zunächst unwichtig erscheinen setzen das Puzzle zusammen, machen aus dem Kleinen das große Ganze. Der Wechsel zwischen den Orten gestaltet sich fließend wie die Geschichte selbst. Die Personen werden klar und authentisch gezeichnet. Ihre Stärken und Schwächen werden erwähnt, machen sie menschlich ohne übertrieben zu wirken. Das hin und wieder ein Klischee zum Tragen kommt sieht man dem Autor nur zu gerne nach, irgendwo enthält doch fast jede Geschichte ein bisschen Klischee, oder ? Das die Personen teilweise sehr gegensätzlich in sich sind gibt den Handlungen den nötigen Pfeffer. Randfiguren, die in jedem guten Roman vorhanden sind bleiben wie so oft nur blass gezeichnet und erleichtern dem Leser die Unterscheidung zwischen Wichtig und Unwichtig. Zwar ist dieses nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich stört aber den Erzählfluss der Geschichte nicht weiter. Gespickt ist die Handlung wie es sich bei diesem Thema gehört mit Zahlen, Daten und Fakten. Eine kleine Klimakunde ist sicherlich das Mindeste was den Leser hier erwartet. Die Abkürzungen und Fachtermini sind daher nichts für den anspruchslosen Leser, der Sprachstil hat manchmal den Touch „Dozent für alle Fälle“. Man wird hier als Leser schon so manches mal geistig auf die Probe gestellt und dazu animiert den Geist jonglieren zu lassen, um den Ausführungen auch folgen zu können. Dennoch finde ich hat der Autor ist genau das richtige Maß zwischen Fakten und Fiktion gefunden. Man wird nicht von Fachtermin erschlagen aber auch nicht mit Fiktion die nichts besagt gelangweilt. Futuristisch angehauchte Gegenstände(Kennen Sie schon einen iAm ? ) und Handlungsweisen unterstützen dabei die Aussage des Autors und geben dem Roman einen „fiktionalen Charme“. Das macht meiner Meinung nach genau den Reiz dieses Romans aus, die richtige Mischung. Spannend erzählt der Autor die Ereignisse rund um das Klimaprogramm Prometheus ,mal flacht die Handlung ab um im richtigen Moment wieder an Fahrt zu gewinnen und das Buch in einen richtigen Page Turner zu verwandeln. Sven Böttcher versteht es offene Fragen zu klären aber auch gleichzeitig nicht zuviel preiszugeben, damit die Umstände nicht vorhersehbar und die Geschichte berechenbar wird. Der zwischendurch lockere Sprachstil der einzelnen Figuren, der teils bissige Humor gewinnt dem Roman auch eine amüsante Seite ab. So ist es nicht der pure Thrill der im Vordergrund steht. Hier sehe ich einen weiteren Pluspunkt des Romans der meiner Meinung dazu beiträgt ihn für die Leser so außergewöhnlich zu machen. Man hat bei Herrn Böttcher nicht das Gefühl das er DEN Thriller um jeden Preis will. Er baut die Handlung langsam und konstant auf, setzt Akzente wo sie hingehören und lässt der Geschichte den nötigen Raum den sie braucht um zu begeistern, Neugier zu wecken, Spannung und Interesse zu halten und auf den Punkt zu bringen. Längen ? Kennt dieser Roman nicht. Sven Böttcher braucht keine 1000 Seiten um zu sagen ( ja zu „prophezeien“) wie es mit unserer Erde wohl weiter geht. FAZIT: Das sind die Art Romane die wir Leser brauchen. Eine gute Mischung aus Thriller, Fiktion und Wissenswertem mit interessanten Personen und guter Handlung. Volle Punktzahl für ein Highlight des Jahres 2011. Und auf jeden Fall ein Autor dessen Name man sich merken sollte.

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  • Rezension zu "Prophezeiung" von Sven Böttcher

    Prophezeiung

    dramelia

    12. July 2011 um 23:05

    Hm, so ganz weiß ich nicht, was ich von dem Buch halten sollte. Es war echt mal eine Abwechslung, ein KatastrophenBUCH zu lesen, anstatt einen KatastrophenFILM zu sehen, jedoch muss ich sagen, dass ich nicht zufrieden mit dem Buch bin. Der Inhalt ist recht simpel: Mavie Heller wird in das bisher unbekannte IICO eingeladen, dort zu arbeiten. Das IICO ist ein geheimes Klimalabor in La Palma. Dort stößt sie auf das Prognoseprogramm Prometheus und "schnüffelt" etwas dadrin herum, um zu schauen, was dieses Programm alles kann. Während sie dies macht, bemerkt sie, dass Prometheus sehr viel genauer arbeitet als alle anderen Programme und (ganz nebenbei) eine Art Weltuntergang prognostiziert: Im Norden der Erde wird es schütten wie aus Kübeln, während die Äquatorgebiete einer starken Dürre ausgesetzt sein werden. Sie wird ertappt und wird am nächsten Tag direkt gefeuert, jedoch konnte sie vorher noch ein paar Daten aus Prometheus sichern und aus dem Labor schmuggeln. Nun will sie die Weltbevölkerung vor der vorstehenden Katastrophe warnen, da diese zwischen 200 und 800 Mio. Toten prognostiziert, doch dies ist schwerer als erwartet. Zudem wurde auch noch ihre beste Freundin, eine Journalistin, ermordet... Auf der einen Seite wurde eine recht komplizierte Geschichte auf etwas mehr als 400 Seiten gepresst, wodurch ja einiges ziemlich kurz kommen muss. Ich stehe jetzt mit noch ein paar Fragen da, die komplett unbeantwortet sind, obwohl ich das Buch durch habe. Es ist also durchaus ausbaufähig gewesen, vielleicht auch ein paar bestimmte Stellen weiter ausführen, die, meiner Meinung nach, zu kurz gekommen sind. Weiterhin werden mit sehr vielen Fachbegriffen um sich geworfen, die nirgendswo erklärt werden. Ich glaube, nicht jeder, der diesen Roman liest, ist gleichzeitig Klimatologe und versteht (ohne Wikipedia und Lexikon), was alles gesagt wurde. Es wurde zwar alles recht vereinfacht, trotzdem immer noch zu viele Fachbegriffe. Ich habe mich dann immer wie Philipp gefühlt, der hat nämlich teilweise auch nur soviel verstanden wie ich... Insgesamt gibt es in dem Buch gefühlte 5000 Protagonisten. Dass Mavie die wirkliche Protagonistin ist, ist klar. Jedoch kommen immer mehr Personen nach und nach in den Protagonistenbereich, sodass am Ende irgendwie... hm... locker 6 Personen als Nebenprotagonisten dienen. Es ist zwar interessant, wenn es mehrere gibt und man die Sache aus mehreren Winkeln betrachtet, doch kommen diese einfach unverhofft auf einmal dahin, diskutieren etwas, und verschwinden dann wieder bis irgendwann später nochmals. Etwas verwirrend, vielleicht war ich auch nicht geistig ganz auf der Höhe xD Zu den Personen: Mavie Heller ist Klimatologin und spezialisiert auf Eiskerne (oder so), doch irgendwie bleibt die Person für mich rein oberflächlich betrachtet. Sie hat nur ihre Weltrettung im Kopf, während sie fast bis zum Schluss (!) an ihrem Mentor hängt und sich auch sonst zu scheinbar keinen großen Gefühlen hinreißen lässt. Die ein oder andere Stelle lässt tiefere Gefühle erahnen, doch meistens wird nur an der Oberfläche gekratzt. Die Konzentration scheint echt nur auf der Katastrophe und dem Abwenden davon zu sein, sowohl beim Autor als auch bei Mavie. Philipp von Schenck war mir hingegen sofort sympathisch. Ich mochte seine Art, seine Alphatier-Gehabe, obwohl auch er ziemlich unterkühlt scheint teilweise. Er ist zwar ein guter Schauspieler, doch selbst in empfindlichen Momenten sind tiefe Gefühle eher Glückssache. Thilo Beck war mir auch sympathisch, obwohl er es erst werden musste. Am Anfang ein scheinbares Arschloch, im Nachhinein aber einfach nur seine Art und Weise. Insgesamt ist der Charakter gut dargestellt, denn diese Figur schätzt sich selbst als Kopfmensch ein, als Wissenschaftler, und denkt rein rational. Daher kaufe ich ihm diese wenigen tiefen Gefühle ab. Zu den anderen Personen kann ich leider nicht viel sagen, ohne gleich in Spoiler zu verfallen. Etwas weiteres, was mir zu diesem Roman eingefallen ist: Es erinnert irgendwie an Sakrileg von Dan Brown. Zumindest einige Elemente erinnern sehr stark daran, z.B. dass eine vorher "gute" Person auf einmal der Drahtzieher hinter der Sache ist, dieses ganze Verschwörungszeug drum herum, dass man die Katastrophe nicht sagt und warum... erinnerte mich teilweise etwas an Sakrileg. Vergleichen kann man es nicht, aber es gab ein paar Stellen, da war es ähnlich. Zum Schluss noch etwas Positives: Ich fand die Idee hinter dem Roman echt gut. Ich bin ein Fan von Katastrophenfilmen und gerne auch -büchern, vielleicht kommt es daher. Aber ich finde, dass eben diese Filme und Bücher einen wahren Kern enthalten und durchaus eintreffen könnten. Sich mit sowas auseinander zu setzen, finde ich persönlich interessant und lohnenswert :) Insgesamt gebe ich dem Buch aber nur 3 Sterne, weil es doch ein paar Minuspunkte aufweist. Es ist zwar recht spannend geschrieben, doch es fehlt gefühlt einfach etwas und vieles bleibt auch einfach nur an der Oberfläche.

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  • Rezension zu "Prophezeiung" von Sven Böttcher

    Prophezeiung

    martina400

    29. May 2011 um 17:10

    Mavie Heller ist Klimaforscherin. Von ihrem Professor empfohlen bekommt sie einen Job am IICO - einer geheimen Firma. Dort entdeckt sie ein Programm (Prometheus) welches den Untergang der Welt vorhersagt und zwar nicht in einigen Jahren sondern bereits jetzt. Der Norden wird überflutet und im Süden gibt es eine Hitzewelle - voraussichtlich 800 Mio. Tote. Mavie kann diese Informationen einfach nciht für sich behalten und spricht mit ihrer Freundin darüber. Kurz darauf wird sie gekündigt, ihre Frundin wurde ermordet und sie befindet sich auch uaf der Flucht. Gemeinsam mit ihrem Vater und dem Bruder ihrer Frundin versucht sie nun den Professor zur Rede zustellen und ihm klar zu machen, dass die Welt von Prometheus gerettet werden muss. Ein Exkollege geräte ebenfalls in diese ganze Geschichte hinein. Mavie weiß lange nicht, wem sie wirklich trauen kann und der Wahnsinn geht weiter. Immer auf der Flucht versuchen nun Mavie in Philip die Welt zu Informieren und zu retten. Doch ob ihnen das gelingt..... Das Buch ist sehr spannend. Anfangs wartet man darauf, dass "es" endlich losgeht, da sehr viele klimaspezifische Informationen erklärt werden. Es lässt sich gut lesen, man wird gefesselt und fiebert mit. Da, das Ende doch anders kommt, als Mavie befürchtet (das Wetter ist ja doch unberechenbar) zeigt der Autor auch auf, dass es doch ganz gut ist, dass die Bevölkerung nicht alles weiß bevor eine Katastrophe wirklich ansteht. Denn was hätte man hier großartig tun können? Flüchten, klar aber wahrscheinlich iwrd man von Piraten ermordet oder kommt im Unwetter um. Nur warten - klar, wer weiß was kommt. Auf jeden Fall wurde so durch Mavie Panik in der ganzen Welt geschaffen - doch das Problem ganz zu verheimlichen hätte auch keinen Sinn gemacht. So regt das Buch auch zum Nachdenken an.

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  • Rezension zu "Prophezeiung" von Sven Böttcher

    Prophezeiung

    Karr

    28. May 2011 um 17:39

    Spannender, spekulativer Suspense-Thriller, der dem Leser keine Chance lässt, das Buch aus der Hand zu legen. Action mit Anspruch - brillant präsentiert. Mavie Heller ist Klimaforscherin in Hamburg und absolut begeistert davon, dass ihr Chef Professor Eisele ihr einen Posten in der Forschungsstation des Klima-Gurus Beck auf La Palma besorgt hat. Doch schon nach ein paar Tagen auf der Insel im streng abgeschirmten Institut wird Mavie klar, dass hier etwas seltsames vor sich geht - und das steht im Zusammenhang mit PROMETHEUS, einem computergestützten Wettervorhersageprojekt, das ihr ein Kollege stolz präsentiert. Neugierig wie sie ist verschafft sich Mavie Zugang zu Prometheus und stellt überrascht fest, dass das Programm Klimaveränderungen auf Jahre hin EXAKT vorhersagen kann. Das allein wäre schon reinstes Dynamit - aber noch bedeutender ist die Tatsache, dass PROMETHEUS aus den aktuellen "ergiebigen Niederschlägen", die Nordeuropa heimsuchen, eine Flutkatastrophe hochrechnet, die in absehbarer Zeit unter anderem Hamburg und die Nordseeküste heimsuchen wird. Mavie schafft es gerade noch, die Daten zu kopieren und einer befreundeten Journalistin von ihrer Entdeckung zu berichten - dann wird sie entdeckt und entlassen. Doch wenn sie geglaubt hat, sie könne jetzt die gestohlenen Prometheus-Daten einfach an die Öffentlichkeit bringen, da hat sie sich getäuscht: Man ist ganz eindeutig hinter ihr her. Und ihre Journalisten-Freundin ist bei einem mysteriösen Unfall ums Leben gekommen. Zusammen mit deren Bruder, einem smarten und äußerst wohlhabenden Abenteuer, macht sich Mavie daran, das ganze Komplott, das sie hinter PROMETHEUS vermutet, zu enthüllen. Und gerät in extreme Lebensgefahr. "Prophezeiung" ist Öko-Thriller und Action Roman mit einem gewissen Science Fiction- Aspekt, und das funktioniert alles ganz ausgezeichnet - ganz besonders in Bezug auf die sympathische und patente Hauptfigur. Man sollte sich allerdings von der ausführlich dargestellten Diskussion um die Klimakatastrophe im ersten Drittel des Buches nicht täuschen lassen - es geht um viel mehr als nur um das Wetter. Es geht vor allem auch um Verschwörungstheorien und Manipulation in der Mediengesellschaft. Spannender, spekulativer Suspense-Thriller, der dem Leser keine Chance lässt, das Buch aus der Hand zu legen. Action mit Anspruch - brillant präsentiert.

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  • Rezension zu "Prophezeiung" von Sven Böttcher

    Prophezeiung

    Sikal

    22. April 2011 um 09:35

    Als die junge engagierte Klimatologin Mavie Heller das Angebot erhält bei dem streng geheimen Institut auf La Palma zu arbeiten, ist sie natürlich sofort Feuer und Flamme. Sie lässt ihr komplettes Umfeld zurück, gibt alles auf und startet zu fremden Ufern. Das es ein kurzes Gastspiel auf La Palma wird, sie ein Geheimnis lüftet und schneller wieder im Flugzeug nach Hamburg sitzt als ihr lieb ist, hatte sie wohl nicht erwartet. Was war geschehen? Mavie hat sich unerlaubt Daten angeeignet und damit nehmen die Dinge ihren Lauf… Zurück in Deutschland gilt es einiges an Ermittlungsarbeit zu leisten, um das Geheimnis rund um das Institut und auch ihren Gönner Eisele zu lüften und ebenso den Mord an ihrer besten Freundin Helen zu sühnen. Sven Böttcher hat einen rasanten Thriller geschrieben, das Verbrechen geschieht eigentlich gleich zu Beginn, doch auch die Ermittlungsarbeit ist nicht zu verachten und fordert den Charakteren einiges ab. Letztendlich ist der Bösewicht doch für den Leser rascher erkennbar als für die Protagonistin… Manches Mal war mir die Handlung doch zu theoretisch und die Sprache zu fachspezifisch, etliche Zahlen, Daten, Fakten sind eigentlich für den Handlungsverlauf nicht relevant. Fazit: Ein ganz passables Buch, das eine spannende Handlung zu einem brisanten Thema bietet, wenngleich manche Situationen doch sehr weit hergeholt erscheinen…

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  • Rezension zu "Prophezeiung" von Sven Böttcher

    Prophezeiung

    Phil Decker

    11. April 2011 um 09:34

    Die Idee, einen Endzeitthrillerr über eine Klimakatastrophe auch politisch zu pointieren fand ich gut. Mit der Ausführung hat sich der Autor aber übernommen. Unsympathische Hauptfiguren, eine teilweise wirre Geschichte mit technischen Anspielungen, die sehr gewagt erscheinen, in einer Zeit, die ich überhaupt nicht zuordnen konnte. Einzig die klare Ausdrucksweise des Autors und der abwechselungsreiche Spannungsbogen haben mich davon abgehalten, das Buch zur Seite zu legen.

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