Sven Bramert Ich habe den Führer rasiert

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Inhaltsangabe zu „Ich habe den Führer rasiert“ von Sven Bramert

"Das Thema Altenheim ist für die meisten nicht gerade ein angenehmes. Mir geht es anders. Ich bin seit mehr als 13 Jahren Altenpfleger, und ich kann mir keinen schöneren Beruf vorstellen. Er ist nicht nur abwechslungsreich, sondern auch höchst amüsant. Sie glauben mir nicht? Hey, ich nehme Sie einfach mal mit. Auf die Station für Langzeitpflege, auf der ich arbeite. Ich verspreche Ihnen, von Schmunzeln über Staunen bis Brüllen vor Lachen ist alles drin. Denn "meine" Alten sind immer für eine Überraschung gut. Da komme sogar ich selbst schon mal ins Grübeln: Wenn ich böse beschimpft werde, weil ich das Bett frisch beziehe. Oder wenn ich wieder einmal Kaiserin Sissi den Löffel zum Mund führe. Oder, wenn ich selbst für einen ganz bekannten Schauspieler gehalten werde - aber: Wie hieß er nur gleich? Oh nein, ich soll ihn selbst spielen? In welchem Jahrhundert? Und bitte, wo bin ich hier denn überhaupt?" Altenpfleger Sven hat witzige, kuriose und haarsträubende Schilderungen aus dem Mikrokosmos Altenheim gesammelt und zeigt, wie es dort "wirklich" ist. Sven kennt keine Peinlichkeiten, keine Tabus, aber er führt die Alten und Dementen niemals vor. Im Internet hat der "Altenheimblogger" damit schon eine riesige Fangemeinde erreicht - lachen Sie mit!

alt werden ist nichts für feiglinge, aber wer einen pfleger wie sven hat, darf mit gewissheit sagen: der humor kommt auch nicht zu kurz

— Buecherspiegel
Buecherspiegel

durchaus unterhaltsam

— Sabrina1978
Sabrina1978

laut lachen,tränen wegwischen,wieder lachen,mal ernste gedanken und wieder: LACHEN!

— auchmeinemeinung
auchmeinemeinung

Wunderbar,mit Herz geschrieben.Dieser Mann liebt seinen Job. Respekt.

— Thrillerdieb
Thrillerdieb

Spannend, amüsant, nachdenklich, liebevoll... ein tolles Buch! (bloß zu kurz ;) )

— Stjama
Stjama

So witzig! hatte teilweise tränen in den augen vor lachen.hoffentlich gibts bald den 2.teil!

— Inselurlauber
Inselurlauber

Hut ab,auch wenn ich mit Altenheimen nichts zu tun habe: DIeses Buch ist witzig,originell mit Respekt vor dem Menschen dahinter geschrieben.

— Jana1977
Jana1977

Stöbern in Humor

Ihr seid natürlich eingeladen

Ich finde den Roman einfach wundervoll und absolut lesenswert !!! Ich mag Schauspielerin Andrea Sawatzki und auch die Autorin

HEIDIZ

Und ewig schläft das Pubertier

Total lustig!

laraelaina

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Das Buch versucht witzig zu sein, ist es aber nicht. Absolut langweilig!

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Julchen77

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    Ich habe den Führer rasiert
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    15. October 2015 um 15:46

    Man merkt mit jeder Zeile, dass Herr Bramert seinen Beruf wirklich liebt. Das Buch ist sehr gut zu lesen der sprachliche Stil ist einfach aber voller Witz. Ich habe sehr viel Respekt vor Menschen , die diesen sehr anspruchsvollen Beruf ausüben , zudem die Bezahlung sehr zu wünschen übrig lässt. Da ich beruflich auch ab und an Altersheime betreue konnte ich zu einigen Anekdoten wissentlich nicken . Ich würde mich sehr freuen wenn Herr Bramert noch einmal zur Feder greifen würde :). Fazit: Ein Buch für alle Menschen !

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  • Wenn das Hörgerät, die dritten Zähne und Diätvorschriften das Leben anfangen zu bestimmen

    Ich habe den Führer rasiert
    Buecherspiegel

    Buecherspiegel

    06. September 2014 um 22:23

    So selten wie ein Kindergärtner ist auch ein Altenpfleger. Da muss der Stationsstellvertreter Sven so einiges aushalten können, wird er doch oft für nicht qualifiziertes Personal gehalten. Die meisten Menschen erwarten nun mal die Schwester auf den Fluren eines Altenheimes, höchstens mal einen Zivi (den es heute nicht mehr gibt) oder einen Praktikanten. Aber Sven Bramert, der Autor dieses kleinen feinen Buches, ist examinierter Pfleger, und damit kommt nicht jeder zurecht. Ob es nun die Dame in der Apotheke ist, oder ein Verwandter, der sich mal wieder beschweren will, weil irgendetwas nicht so recht klappt, man will die Stationsschwester sprechen. Dabei hätte Sven so gerne noch mehr Kollegen, denn immer nur Hahn im Korb zu sein ist ja ab und an ganz nett, auf die Dauer gesehen sind noch mehr Pfleger allerdings gesucht wie schwarze Perlen. Was Sven auf seiner Station so alles mit den alten Herrschaften erlebt, wie witzig und skurril das manchmal sein kann, darüber schreibt er sehr liebevoll. Wenn wieder einmal  die Hörgeräte nicht funktionieren oder schlicht vergessen werden, was da für kuriose Dialoge entstehen, hat den Charme von Situationskomik. Warum soll ich mir die Dritten aus dem Zimmer holen, wenn doch die Tischnachbarin auch welche hat, die sie zurzeit nicht braucht, die kann sie mir doch leihen, oder etwa nicht?!? Bei aller Humorigkeit werden aber die Schattenseiten nicht ausgespart. Kinder, die ihre Eltern nur selten besuchen, aus welchen Gründen auch immer. Praktikanten und Schüler, die keinerlei Respekt vor den Wünschen und Sorgen der Alten zeigen oder empfinden. Die Kriegsgeneration, deren Erinnerungsvermögen sich hauptsächlich auf das beruht, was damals passiert ist, aber warum sie den Kaffee nicht getrunken haben, der direkt vor ihnen steht, bleibt ihnen ein Rätsel. Ganz abgesehen davon, dass sie sich mit ihren körperlichen Gebrechen abfinden müssen. Was aber nicht heißt, dass man sehr wohl einen Blick aufs andere Geschlecht bis zur letzten Sekunde wagen kann. Wenn die Kurzzeitpflege doch in einen längeren Aufenthalt mündet, ist es für die alten Menschen meist sehr schwierig. Wer von uns kann nachvollziehen, wie das sein muss, nie wieder nach Hause zurückkehren zu können. Und auch das Thema Tod wird nicht verschwiegen, verlassen doch die meisten der Bewohner das Haus in einem Sarg. Der Pfleger Sven zeigt auch bei diesem Thema keine Berührungsängste, wollen doch seine Gäste auch dabei nicht auf seinen Humor verzichten. Auch die Missstände, die es in Heimen gibt, werden angesprochen, ein Grund mehr, sich ganz genau umzuschauen, wenn es mal soweit ist. Denn eines ist klar: viele von uns müssen irgendwann die Entscheidung treffen, wie und wo wir unsere letzten Tage verbringen. Und da wünsche ich mir schon so einen Pfleger Sven.

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  • Faszinierendes Buch

    Ich habe den Führer rasiert
    Speculatius

    Speculatius

    22. August 2014 um 18:06

    Altenheim einmal anders, überwiegend lustig, oft zum Nachdenken anregend, aber niemals verletzend. Ich habe das Buch "gefressen", d. h. in einem Zug gelesen. Auf jeden Fall lesenswert.

  • Faszinierendes Buch

    Ich habe den Führer rasiert
    Speculatius

    Speculatius

    22. August 2014 um 18:06

    Altenheim einmal anders, überwiegend lustig, oft zum Nachdenken anregend, aber niemals verletzend. Ich habe das Buch "gefressen", d. h. in einem Zug gelesen. Auf jeden Fall lesenswert.