Sven Heuchert

 3 Sterne bei 63 Bewertungen
Autor von Dunkels Gesetz, Asche und weiteren Büchern.
Sven Heuchert

Lebenslauf von Sven Heuchert

Geboren 1977 in der rheinländischen Provinz. 1994 dann Ausbildung, seitdem in Arbeit. Erste Kurzgeschichte ‘Zinn 40′ noch in der Schule. Mit neunzehn Umzug nach Köln. Liebe, Reisen, kleine Niederlagen, große Niederlagen. Rückkehr in die Provinz. Keine Preise.

Alle Bücher von Sven Heuchert

Dunkels Gesetz

Dunkels Gesetz

 (54)
Erschienen am 14.07.2017
Asche

Asche

 (6)
Erschienen am 20.01.2016
Das Licht wird anbleiben

Das Licht wird anbleiben

 (0)
Erschienen am 03.09.2017
Die schwarze Acht

Die schwarze Acht

 (0)
Erschienen am 11.11.2017
Rausch

Rausch

 (0)
Erschienen am 12.02.2018
Punchdrunk

Punchdrunk

 (3)
Erschienen am 13.05.2016

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Neue Rezensionen zu Sven Heuchert

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Oliver_Müllers avatar

Rezension zu "Dunkels Gesetz" von Sven Heuchert

Es bleibt dunkel ... und blass
Oliver_Müllervor 5 Monaten

Es fällt mir schwer, für diese Rezension kurz zusammenzufassen, was in "Dunkels Gesetz" geschieht. Eigentlich passiert viel, aber alles eher parallel, als dass die verschiedenen Ebenen für mich eine gemeinsame Geschichte erzählen.
Es beginnt mit einem Ex-Söldner, der in einem verschlafenen Nest als Securitymann für eine Chemiefirma arbeitet und dort auf Gangster trifft, die einen Drogendeal abwickeln wollen.
Allerdings muss man sagen, dass es in Altglück, einem runtergekommenen Dorf in der Nähe der belgischen Grenze, schwer ist, keinem Gangster zu begegnen. Die Einwohner scheinen sämtlich Kleinkriminelle oder Prostituierte zu sein. Abgesehen von einer Art alten Kräuterhexe, die nur Wodka trinkt und weise Ratschläge sowie alte Klamotten verschenkt.
Die ganze Handlung, die seltsam wirr und unzusammenhängend auf mich wirkt, wird gekrönt von anstrengender Umgangs- und Gossensprache.
Dazu kommen ziemlich brutale Stellen. Kombiniert mit einem völlig unverständlichen Ende, sowie der eher blass als dunkel wirkenden Hauptfigur, kann ich das Buch überhaupt nicht empfehlen. Wo hier der Abgesang auf den goldenen Westen, wie der Klappentext verspricht, besungen werden soll, erschließt sich mir überhaupt nicht.
Unter dem Strich war es trotz der kurzen Länge für mich sehr anstrengend zu lesen und ich kann es leider nicht weiter empfehlen.

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jams avatar

Rezension zu "Dunkels Gesetz" von Sven Heuchert

Brutales Debüt
jamvor einem Jahr

Altglück, ein von Gott verlassenes Nest im Rheinland, ist das Auffangbecken für gescheiterte Existenzen. Dunkel soll ein verlassenes Bergwerk bewachen, in dem vor kurzem ein Junge ums Leben kam. 
Damit kommt er einem Tankstellenbesitzer, der versucht ins Drogengeschäft einzusteigen und der mit einer drogensüchtige Exprostituierte und ihrer Tochter zusammenlebt, in die Quere... 

Ich habe hart an dem Buch geknabbert, es vor gut zwei Wochen ausgelesen und bin mir noch immer nicht sicher, was ich darüber sagen will. 

Ich hatte meine Stephen King Phase, Splatterfilme war meins, ich bin nicht so zart besaitet. Dennoch hat mich dieses Buch zutiefst erschüttert und verängstigt. 

Mich hat es an die heutige Art von Filmen und Nachrichten erinnert. Es geht kaum mehr um eine Rahmenhandlung, ein umfassender Blick ist nicht mehr gefragt. Eine Aneinanderreihung von Grausamkeiten reicht. Der Stil ist direkt, beinhart und führt uns an die Grenze menschlicher Brutalitäten und darüber hinaus. 
Es fiel mir anfangs schwer, die Personen zuzuordnen, ich konnte mich mit niemandem identifizieren. 

Dennoch hat mich das Ende eiskalt erwischt, ein bitterer Lichtblick in völlig verkorksten Leben.

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G

Rezension zu "Dunkels Gesetz" von Sven Heuchert

Düsternis pur
Gisevor einem Jahr

Richard Dunkel, Ex-Söldner, beginnt seinen Job als Security für eine Chemiefirma in Altglück, einem verschlafenen Nest an der belgischen Grenze. Zufällig stößt er auf ein Drogenversteck. Das bringt ihn und ein paar andere in größte Gefahr.

„Hart, schroff, melancholisch“, das verspricht der Klappentext zu diesem Buch. Die Düsternis der 180 Seiten hat mir das Lesen extrem schwer gemacht, ich wollte am liebsten gar nicht mehr weiterlesen. Zudem verwendet der Autor oft nur Personalpronomen, wenn er in eine neue Szene einsteigt, man weiß erst mal nicht, von wem er gerade erzählt. Das hat mich immer wieder aus dem (ohnehin schon eher schlechten) Lesefluss herausgerissen.

Nein, dieses Buch ist nichts für mich. Ich kann mich kaum in die handelnden Personen hineinversetzen, die Sprache ist für mich oft so abschreckend wie die Handlungen, die manchmal völlig überraschend erfolgen. So nebenbei wird mal schnell eine Figur abgemurkst, ohne irgendwelche Emotionen. Das ist etwas, das ist mir zu sehr „Abgesang des goldenen Westens“. Der Autor aber schreibt konsequent in dieser Form, die sicher auch Anhänger finden wird. Wer sich für dieses Buch interessiert, sollte es zweimal prüfen: Wer dann Interesse daran haben wird, dem wird es eine interessante Lektüre sein.

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Sven Heuchert wurde am 10. Juni 1977 in Siegburg (Deutschland) geboren.

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