Sven Heuchert

 3 Sterne bei 65 Bewertungen
Autor von Dunkels Gesetz, Asche und weiteren Büchern.
Autorenbild von Sven Heuchert (©)

Lebenslauf von Sven Heuchert

Geboren 1977 in der rheinländischen Provinz. 1994 dann Ausbildung, seitdem in Arbeit. Erste Kurzgeschichte ‘Zinn 40′ noch in der Schule. Mit neunzehn Umzug nach Köln. Liebe, Reisen, kleine Niederlagen, große Niederlagen. Rückkehr in die Provinz. Keine Preise.

Alle Bücher von Sven Heuchert

Cover des Buches Dunkels Gesetz (ISBN:9783550081781)

Dunkels Gesetz

 (56)
Erschienen am 14.07.2017
Cover des Buches Asche (ISBN:9783945426135)

Asche

 (6)
Erschienen am 20.01.2016
Cover des Buches Die schwarze Acht (ISBN:9783945453377)

Die schwarze Acht

 (0)
Erschienen am 11.11.2017
Cover des Buches Das Licht wird anbleiben (ISBN:9783944564319)

Das Licht wird anbleiben

 (0)
Erschienen am 03.09.2017
Cover des Buches Könige von Nichts (ISBN:9783945426395)

Könige von Nichts

 (0)
Erschienen am 01.02.2019
Cover des Buches Rausch (ISBN:9783945426319)

Rausch

 (0)
Erschienen am 12.02.2018
Cover des Buches Punchdrunk (ISBN:9783945273074)

Punchdrunk

 (3)
Erschienen am 13.05.2016

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Rezension zu "Dunkels Gesetz" von Sven Heuchert

dunkler Debütroman
Schnuppevor 9 Monaten

Ein Exsöldner, der Geld benötigt, übernimmt einen Securityjob für ein verlassenes Firmengelände. Vor einiger Zeit ist hier ein Junge unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen.
Der Plot ist an der belgischen Grenze angesiedelt. Menschenleere Orte, die verlassen wurden, da es dort keine Perspektive gibt.
Mit von der Partie sind weiterhin:
Der Tankstellenbetreiber mit krimineller Energie, der eine Mutter und ihre Tochter beherbergt und dabei diverse Hintergedanken hat. Seine beiden Kumpane, mit denen er durch Drogengeschäfte das große Geld machen will. Ein Bordellbetreiber, der als quaisi-Mafiaboss die Fäden in der Hand hält und eine alte Nachbarin, Alkoholikerin, aber in Kräuterheilkunde bewandert.
Das Buch ist in viele kurze Kapitel untergliedert und liest sich daher schnell. Leider blieb die Geschichte dabei etwas auf der Strecke. Vieles blieb aufgrund der Kürze und der Slang-Sprache der Gangster unklar. Als Krimi noir leider nicht genug auf- und ausgebaut, aber als nette Unterhaltung für eine Abend ausreichend.

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Rezension zu "Dunkels Gesetz" von Sven Heuchert

Es bleibt dunkel ... und blass
Oliver_Müllervor einem Jahr

Es fällt mir schwer, für diese Rezension kurz zusammenzufassen, was in "Dunkels Gesetz" geschieht. Eigentlich passiert viel, aber alles eher parallel, als dass die verschiedenen Ebenen für mich eine gemeinsame Geschichte erzählen.
Es beginnt mit einem Ex-Söldner, der in einem verschlafenen Nest als Securitymann für eine Chemiefirma arbeitet und dort auf Gangster trifft, die einen Drogendeal abwickeln wollen.
Allerdings muss man sagen, dass es in Altglück, einem runtergekommenen Dorf in der Nähe der belgischen Grenze, schwer ist, keinem Gangster zu begegnen. Die Einwohner scheinen sämtlich Kleinkriminelle oder Prostituierte zu sein. Abgesehen von einer Art alten Kräuterhexe, die nur Wodka trinkt und weise Ratschläge sowie alte Klamotten verschenkt.
Die ganze Handlung, die seltsam wirr und unzusammenhängend auf mich wirkt, wird gekrönt von anstrengender Umgangs- und Gossensprache.
Dazu kommen ziemlich brutale Stellen. Kombiniert mit einem völlig unverständlichen Ende, sowie der eher blass als dunkel wirkenden Hauptfigur, kann ich das Buch überhaupt nicht empfehlen. Wo hier der Abgesang auf den goldenen Westen, wie der Klappentext verspricht, besungen werden soll, erschließt sich mir überhaupt nicht.
Unter dem Strich war es trotz der kurzen Länge für mich sehr anstrengend zu lesen und ich kann es leider nicht weiter empfehlen.

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Rezension zu "Dunkels Gesetz" von Sven Heuchert

Brutales Debüt
jamvor 2 Jahren

Altglück, ein von Gott verlassenes Nest im Rheinland, ist das Auffangbecken für gescheiterte Existenzen. Dunkel soll ein verlassenes Bergwerk bewachen, in dem vor kurzem ein Junge ums Leben kam. 
Damit kommt er einem Tankstellenbesitzer, der versucht ins Drogengeschäft einzusteigen und der mit einer drogensüchtige Exprostituierte und ihrer Tochter zusammenlebt, in die Quere... 

Ich habe hart an dem Buch geknabbert, es vor gut zwei Wochen ausgelesen und bin mir noch immer nicht sicher, was ich darüber sagen will. 

Ich hatte meine Stephen King Phase, Splatterfilme war meins, ich bin nicht so zart besaitet. Dennoch hat mich dieses Buch zutiefst erschüttert und verängstigt. 

Mich hat es an die heutige Art von Filmen und Nachrichten erinnert. Es geht kaum mehr um eine Rahmenhandlung, ein umfassender Blick ist nicht mehr gefragt. Eine Aneinanderreihung von Grausamkeiten reicht. Der Stil ist direkt, beinhart und führt uns an die Grenze menschlicher Brutalitäten und darüber hinaus. 
Es fiel mir anfangs schwer, die Personen zuzuordnen, ich konnte mich mit niemandem identifizieren. 

Dennoch hat mich das Ende eiskalt erwischt, ein bitterer Lichtblick in völlig verkorksten Leben.

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Sven Heuchert wurde am 10. Juni 1977 in Siegburg (Deutschland) geboren.

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