Sven Heuchert Dunkels Gesetz

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Inhaltsangabe zu „Dunkels Gesetz“ von Sven Heuchert

Krimibestenliste - Platz 5!

"Die düstere Provinzgeschichte von verlorenen Träumen, Gewalt und Tod ist bislang eindeutig der stärkste deutsche Krimi des Jahres."
WAZ

"Der oft allzu biedere deutsche Kriminalroman braucht solche Figuren, braucht solche Geschichten." Marcus Müntefering,
Spiegel online

Ein moderner Noir — für alle Fans von großer Spannungsliteratur, geschrieben in den Zeiten von True Detective und Breaking Bad

Ein Exsöldner, ein geplatzter Drogendeal und ein junges Mädchen: Altglück ist ein verlassenes Nest inder Nähe der belgischen Grenze, hier träumt es sich schlecht vom sozialen Aufstieg. Achim, der Tankstellenbesitzer, heuert bei der Lokalgröße Falco an und steigt gemeinsam mit seinem Knacki-Kumpel in den Drogenhandel ein. Seine letzte Chance auf ein gutes Leben, glaubt er — für sich, seine Geliebte und deren Tochter Marie. Doch ein Mann droht alles kaputtzumachen: Richard Dunkel, Exsöldner. Um über die Runden zu kommen, arbeitet er als Security für eine Chemiefirma. Eines Nachts stößt er dort auf Achims Drogenversteck. Er setzt Falco und Achim mächtig unter Druck — und bringt so, ohne es zu wollen, Marie in tödliche Gefahr.
„Es geht um Drogen und letzte Träume, um kleine Leute, die einmal groß sein möchten (...) Mit Dunkel ist nicht gut Kirschen essen, vor allem dann, wenn Gesetze gebrochen werden. Ein schnörkelloses Debüt, das neugierig macht auf das, was von Sven Heuchert in Zukunft noch kommen mag.“ Volker Albers,
Hamburger Abendblatt

„All das fügt sich zu einer sehr harten, sehr unlieblichen und sehr genauen Story zusammen über Überleben und Anstand unter denen, über die keiner spricht. Raymond Chandler forderte einst, der Kriminalroman solle auf der Straße und unter den einfachen Leute spielen. Hier ist einer.“ Tobias Gohlis,
Die Zeit

Ein deutscher Country Noir, hurra! Verknappt, aber stimmig. Sprachlich starker Sound, Plot mit Luft nach oben. Trotzdem gerne mehr davon!

— Gulan

An der Geschichte fasziniert, dass der Autor Figuren schildert, die aus dem Leben gegriffen sind, er lässt uns keine Zeit zum Luftholen.

— RubyKairo

Langatmig und anstrengend zu lesen - nicht jedermans Geschmack.

— SophLovesBooks

Der Krimi und seine Charaktere bedienen einige KlischeesDie Spannung ist gering und scheinbar zusammenhangslose Szenenwechsel.

— Taluzi

Spannend ;-)

— Ivonne_Gerhard

Unverblümt ehrlich, rabenschwarz. Eher ein gesellschaftskritischer Roman als Krimi, der nur so von Hoffnungslosigkeit strotzt.

— AnTheia

Mich hat dieser Krimi leider nicht erreicht. Deshalb von mir (auch wenn ich das bei einem Debüt ungern mache) nur 2 Sterne.

— Gelinde

Düstere Looser-Geschichte

— Murksy

Krimi im klassischen Noir-Stil, der aber etwas zu lange braucht, um richtig in Schwung zu kommen

— ech

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— Sorko

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Spannender Detektiv-scifi-Thriller.

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  • Brutales Debüt

    Dunkels Gesetz

    jam

    03. November 2017 um 11:36

    Altglück, ein von Gott verlassenes Nest im Rheinland, ist das Auffangbecken für gescheiterte Existenzen. Dunkel soll ein verlassenes Bergwerk bewachen, in dem vor kurzem ein Junge ums Leben kam. Damit kommt er einem Tankstellenbesitzer, der versucht ins Drogengeschäft einzusteigen und der mit einer drogensüchtige Exprostituierte und ihrer Tochter zusammenlebt, in die Quere... Ich habe hart an dem Buch geknabbert, es vor gut zwei Wochen ausgelesen und bin mir noch immer nicht sicher, was ich darüber sagen will. Ich hatte meine Stephen King Phase, Splatterfilme war meins, ich bin nicht so zart besaitet. Dennoch hat mich dieses Buch zutiefst erschüttert und verängstigt. Mich hat es an die heutige Art von Filmen und Nachrichten erinnert. Es geht kaum mehr um eine Rahmenhandlung, ein umfassender Blick ist nicht mehr gefragt. Eine Aneinanderreihung von Grausamkeiten reicht. Der Stil ist direkt, beinhart und führt uns an die Grenze menschlicher Brutalitäten und darüber hinaus. Es fiel mir anfangs schwer, die Personen zuzuordnen, ich konnte mich mit niemandem identifizieren. Dennoch hat mich das Ende eiskalt erwischt, ein bitterer Lichtblick in völlig verkorksten Leben.

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  • Düsternis pur

    Dunkels Gesetz

    Gise

    10. October 2017 um 09:39

    Richard Dunkel, Ex-Söldner, beginnt seinen Job als Security für eine Chemiefirma in Altglück, einem verschlafenen Nest an der belgischen Grenze. Zufällig stößt er auf ein Drogenversteck. Das bringt ihn und ein paar andere in größte Gefahr. „Hart, schroff, melancholisch“, das verspricht der Klappentext zu diesem Buch. Die Düsternis der 180 Seiten hat mir das Lesen extrem schwer gemacht, ich wollte am liebsten gar nicht mehr weiterlesen. Zudem verwendet der Autor oft nur Personalpronomen, wenn er in eine neue Szene einsteigt, man weiß erst mal nicht, von wem er gerade erzählt. Das hat mich immer wieder aus dem (ohnehin schon eher schlechten) Lesefluss herausgerissen. Nein, dieses Buch ist nichts für mich. Ich kann mich kaum in die handelnden Personen hineinversetzen, die Sprache ist für mich oft so abschreckend wie die Handlungen, die manchmal völlig überraschend erfolgen. So nebenbei wird mal schnell eine Figur abgemurkst, ohne irgendwelche Emotionen. Das ist etwas, das ist mir zu sehr „Abgesang des goldenen Westens“. Der Autor aber schreibt konsequent in dieser Form, die sicher auch Anhänger finden wird. Wer sich für dieses Buch interessiert, sollte es zweimal prüfen: Wer dann Interesse daran haben wird, dem wird es eine interessante Lektüre sein.

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  • Kein Glück in Altglück.

    Dunkels Gesetz

    Gulan

    23. September 2017 um 14:15

    Dunkel nickte. Er spürte ein Pochen in der Wunde, wie es im Fleisch arbeitete.„Ich verbinde das noch“, sagte sie und tauchte den Lappen in der Schüssel aus und entrollte eine Mullbinde. Sie wickelte das Verbandszeug lose um ihre Faust und formte eine Kompresse. „Sie sollten die Gegend verlassen.“ Die Alte klebte zwei breite Streifen Fixierpflaster über die Mullbinde. „Das Land hat kein Gewissen. Wenn man den Menschen ihre Träume nimmt, dann haben sie auch kein Gewissen mehr.“ (S.155) Richard Dunkel, ein ehemaliger Söldner, verschlägt es irgendwo ins entlegene Rheinland nahe der belgischen Grenze. Ein alter Kumpel verschafft ihm einen Job als Sicherheitsmann, der eine zur Zeit stillgelegte Blei- und Zinkgrube bewachen soll. Dort ist vor kurzem ein Junge tot aufgefunden worden, offiziell abgestürzt. Doch Dunkel merkt schnell, dass in der Ortschaft Altglück illegale Dinge vor sich gehen und kann nicht anders, als sich einzumischen. Einzige Infrastruktur in Altglück scheint die Tankstelle von Achim zu sein, ein heruntergekommene Bude weit ab vom Schuss. Achim fühlt sich zu kurz gekommen und träumt mit zwei Kumpeln vom großen Reibach, in dem er eine Drogenküche auf dem Grubengelände aufbauen will. Achim hat eine neue Freundin. Auch sie ist abgebrannt, gescheiterte Beziehungen hinter sich und sucht auf dem nahe gelegenen Autohof nach Freiern, wobei sie auf Dunkel trifft. Sie hat ihre 16jährige Tochter Marie bei sich, auf die Achim insgeheim mehr als nur ein Auge geworfen hat. Dunkel kann sich den Vorgängen nicht verschließen, greift ein und beschwört eine Gewaltreaktion herauf. Anfang diesen Jahres, der Polar Verlag hatte gerade 3-4 starke amerikanische Country Noirs in Serie veröffentlicht, habe ich unter einem Blogbeitrag geschrieben, dass ich auf europäische Country Noirs warte. Meine Worte damals: „Wenn ich ein paar Grundelemente herauspicke, die ich mit einem Country Noir verbinde, wie abgehängte, ländliche Räume, symbolhafte Landschaft, unterprivilegierte Menschen, Gewalt, Kriminalität, Fatalismus, dann behaupte ich mal, dass das auch in Europa funktioniert.“ Und siehe da, meine Worte wurden erhört. Dunkel beschleunigte. Seitdem er von der Bundesstraße abgebogen war, hatte sich die Gegend nicht verändert. Brachliegende Felder, umsäumt von dichtem Nadelwald. Hin und wieder stand am Straßenrand ein zweistöckiges Haus mit fehlenden Dachziegeln und abgeplatztem Lack an Türen und Fensterrahmen. Danach kilometerland Einöde. Er sah keinen einzigen Menschen. In der kalten Luft der Geruch von Dung und Verwesung. Auf einer Anhöhe Getreidesilos, die Metallwände voller Vogeldreck, auf dem Zufahrtsweg lagen zerstochene Autoreifen. (S.25) Was mich sofort begeisterte, war der „Sound“ dieses Romans. Heucherts Schreibe ist verknappt, es wird wenig erklärt, dabei liegt der Fokus auf Situationsbeschreibungen und vor allem den Dialogen. In diesen ist die Sprache rau, rheinländisch, teilweise Jargon, aber stimmig und authentisch. Auch die Figuren überzeugen: Richard Dunkel ist ein Einzelgänger und desillusionierter Typ, Ex-Söldner, der seine große Liebe im Bürgerkrieg in Ruanda verloren hat. Achim als lokaler, gewalttätiger Maulheld, ein zu kurz Gekommener, der nun dick ins Geschäft einsteigen will, sich in Wahrheit aber nur in Abhängigkeit zur regionalen Größe Falco begibt. Marie und ihre Mutter, die ähnlich wie Dunkel eine schmerzhafte Vergangenheit hinter sich hat und nun in der Beziehung zu Achim einem weiteren Tiefpunkt entgegensteuert. Aber auch die Nebenfiguren sind hervorragend angelegt. Beim Plot hatte ich allerdings das Gefühl, dass da durchaus noch Luft nach oben gewesen wäre. Es geht anfangs nicht unbedingt temporeich zu, teilweise plätschert es auch etwas dahin, erst zum Ende wird die Intensität gesteigert. Autor Sven Heuchert erlangte vor zwei Jahren mit seinem Debüt, dem Erzählband „Asche“, einige Beachtung. Auf seiner Homepage hat er mit folgenden Worten seine Vita formuliert: „Geboren 1977 in der rheinländischen Provinz. 1994 dann Lehre, seitdem in Arbeit. Erste Kurzgeschichte „Zinn 40“ noch in der Schule. Mit neunzehn Umzug nach Köln. Liebe, Reisen, kleine Niederlagen, große Niederlagen. Rückkehr in die Provinz. Keine Preise.“ Letzteres könnte sich perspektivisch durchaus ändern, ein überzeugendes Romandebüt hat Heuchert jedenfalls vorgelegt. „Dunkels Gesetz“ ist ein richtig guter Noir aus der deutschen Provinz. Das ich das noch erleben darf.

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    • 6
  • Ein moderner Noir — für alle Fans von großer Spannungsliteratur.

    Dunkels Gesetz

    RubyKairo

    04. September 2017 um 20:22

              Hart, schroff, melancholisch — und rabenschwarz. Ein moderner Provinz-Noir der einmalig ist, geschrieben in den Zeiten von True Detective und Breaking Bad. Ein Exsöldner, ein geplatzter Drogendeal und ein junges Mädchen. Altglück ist ein verlassenes Nest in der Nähe der belgischen Grenze, hier träumt es sich schlecht vom sozialen Aufstieg. Ein ödes Land. Überall herrscht eine seelische Versteppung. Alle leben eigentlich über ihre Verhältnisse, und man braucht kein Prophet zu sein, um vorauszusagen, dass sich das noch mal bitter rächen wird. Achim, der Tankstellenbesitzer, heuert bei der Lokalgröße Falco an und steigt gemeinsam mit seinem Knacki-Kumpel in den Drogenhandel ein. Seine letzte Chance auf ein gutes Leben, glaubt er für sich, seine Geliebte und deren Tochter Marie. Doch ein Mann droht alles kaputtzumachen: Richard Dunkel, Exsöldner, hat genug von der Welt gesehen. Seine Freizeit verbringt er an der Bar der Dorfkneipe. Um über die Runden zu kommen, arbeitet er als Security-Mitarbeiter keine Close Personal Protection, nur Objekt und Gelände für eine Chemiefirma nahe der belgischen Grenze. Anheuser, der seit dreißig Jahren sein Freund ist, hatte ihm diesen Job verschafft. In einer stillgelegten Grube der Chemiefabrik oben in Altglück, wurde eine Leiche gefunden, ein Junge, neun oder zehn Jahre alt. Die Wildschweine hatten nicht viel von ihm übrig gelassen. War überall groß in den Zeitungen vor ein paar Wochen. Suchtrupps, Hundestaffel, der ganze Aufriss. Ist zufällig gefunden worden. Ein Unfall sagt man, der Junge ist in dem gefluteten Stollen ertrunken, und nun steht das Image des Unternehmens auf dem Spiel. Da stößt Dunkel in einem weiteren Stollen auf ein Drogenlabor,  Achims Drogenversteck. Der Tod des Jungen lässt ihm nun keine Ruhe mehr. Wer im Ort handelt mit Crystal Meth? Dunkel steckt das Labor in Brand, zieht so alle Aufmerksamkeit auf sich. Und im grellen Schein des Feuers sind die Akteure deutlich zu erkennen: Achim, der Drogenboss, seine Muskelmänner und die Frauen, die er schlecht behandelt, seine Geliebte Anna und Marie, seine Stieftochter. Dunkel sagt Achim den Kampf an und findet in Marie eine überraschende Verbündete. Er setzt Falco und Achim mächtig unter Druck und bringt so, ohne es zu wollen, Marie in tödliche Gefahr. An der Geschichte fasziniert, dass der Autor Figuren schildert, die aus dem Leben gegriffen sind, er lässt uns keine Zeit zum Luftholen. Dabei wirkt Altglück als Schauplatz der Handlung ebenso originell wie unheimlich. Tolles Krimidebüt herrlich schaurig und actionreich mit gut gezeichneten Figuren. Viele unterschiedliche Charaktere und Perspektiven machen diesen Spannungsroman zu einem echten Lesevergnügen mit überraschendem Ende. Der Autor lässt mit seinem kompromisslosen Ton keinen Raum für Tümeleien, ihm ist mit "Dunkels Gesetz" ein Krimi gelungen, der problemlos mit Spannungsliteratur der Oberklasse mithalten kann. Gelungen.         

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  • Anstrengend

    Dunkels Gesetz

    SophLovesBooks

    30. August 2017 um 16:52

    Mit dem Wort 'anstrengend' lässt sich das Leseerlebnis wahrscheinlich am besten zusammenfassen. Die Umgangssprache der Personen war einer der Gründe, warum ich nach einigen Kapiteln immer weniger Lust hatte, weiterzulesen. Ständig die abgehackten und unvollständigen Sätze der Charaktere lesen zu müssen, war ermüdend. Dennoch haben sie zu dem sozial schwachen Milieu gepasst, in dem sich die Geschichte abspielt. Etwas weniger Abkürzungen und Dialekt hätte dafür jedoch gereicht. Auch mit den Charakteren wurde ich nicht warm. Alle wirkten austausch- und ersetzbar, waren ähnlich schroff und düster gehalten, sodass ich nach einiger Zeit nicht mehr wusste, wer wer genau ist und wer gerade spricht. Die Brüche zwischen den einzelnen "Erzählern" der Kapitel haben das noch verstärkt. Hier wäre weniger mehr gewesen. So richtig Spannung wollte zunächst auch nicht aufkommen, erst nach etwa 100 Seiten passierte endlich etwas. Es wurde brutal, hart und düster, was gut zu der Atmosphäre gepasst hat, durch die die Abgründe, die sich vor den Personen auftun, besonders betont werden. Allerdings sind bei mir noch einige Fragen offen geblieben, was mich normalerweise nicht stört, aber da ich das Gefühl habe, ohnehin nicht alles mitbekommen zu haben, wäre es schön gewesen, wenn zumindest ein paar hätten geklärt werden können. Zum Beispiel: Was ist dem toten Jungen zugestoßen? Woher kannten sich die Alte und Dunkel? Das Cover gefällt mir noch immer sehr gut, es spiegelt den Charakter des Buches treffend wider. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Buch nicht unbedingt mein Fall war. Ich bin mit dem Schreibstil und den Figuren einfach nicht warm geworden. Auch die Spannung hat in der ersten Hälfte des Buches gefehlt, die Handlung war nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Sicher wird das Buch einige begeisterte Leser finden, ich gehöre leider nicht dazu.

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  • Dunkel, wie lichtlos. Lichtlos wie vage. Vage wie fraglich.

    Dunkels Gesetz

    Taluzi

    26. August 2017 um 10:24

    Der Ex-Söldner Richard Dunkel bekommt von einem Freund die Gelegenheit als Wachmann für das Brachgelände einer Chemiefirma an der belgischen Grenze zu arbeiten. Sein Leben ist orientierungslos, aber dennoch von Werten bestimmt. An der Tankstelle in Altglück trifft man sich, dort lernt er Achim, dessen Freundin Marie und ihre Tochter kennen. Achim, der Tankstellenbesitzer, erhofft sich durch seine kriminellen Machenschaften mit Falco das große Geld. Als Dunkel das Drogenversteck von Achim entdeckt und vernichtet, setzt er diesen mächtig unter Druck. Schon der Titel verwirrt „Dunkels Gesetz“ liest sich schnell auch mal als dunkles Gesetz. Und impliziert ein rätselhaftes bzw geheimnisvolles Gesetz, um das es sich dreht. Das ist nicht so. Richard Dunkel ist der Protagonist der Geschichte. Er ist Ex-Söldner und erhält einen Job von einem ehemaligen Kollegen. Dunkel schreckt vor Gewalt und Gesetzen nicht zurück, dennoch ist er für Gerechtigkeit. Der Krimi und seine Charaktere bedienen einige Klischees, da ist der Kleinkriminelle, der sich das großen Geld erhofft, die ehemalige Hure, die von der Liebe träumt und ihre hübsche Tochter. Das einsame Nest in dem sich alles abspielt, hat den passenden Titel Altglück. Der Schreibstil ist emotions- und schnörkellos, angelehnt an die 70iger / 80iger Jahre. Knapp mit reduzierten Sätzen und das Einbringen von Gossensprache in kurzen Kapiteln erzählt der Autor Sven Heuert die Geschehnisse in Altglück. Und doch kam einmal ein gewisser Sinn für Humor zum Vorschein auf Seite 47: „War´n Kollateralschaden.“ „Hab dir schon mal gesagt – lass die Scheißfremdworte.“ Die Spannung ist gering, scheinbar zusammenhangslose Szenenwechsel und kein roter Faden in Sicht. Ungeklärte Fragen bleiben am Ende offen, z. B. was hat es mit der Wodka trinkenden Kräuterfrau auf sich. Wer will kann den Krimi lesen, muss es aber nicht.

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  • nichts für mich

    Dunkels Gesetz

    Tara01092012

    24. August 2017 um 13:25

    Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich durch Vorablesen... das Cover hat mir sehr gut gefallen und die Inhaltsangabe hörte sich vielversprechend an. Deswegen hatte ich mir das Buch gleich nach Erscheinen gekauft... leider bleibe ich doch etwas enttäuscht zurück.Das Buch und die Geschichte ist nicht das was ich erwartet hätte.Irgendwie erinnerte mich das Buch an ein Drehbuch für einen Actionfilm oder einen Sonntagabend Krimi, aber zum Lesen war es leider nicht mein Fall...Es kam bei mir leider keine Spannung auf und auch das Interesse fehlte vollkommen, stattdessen hat mich die Geschichte eher gelangweilt, deswegen habe ich das Buch auch nach ca der Hälfte abgebrochen.Es war leider absolut nicht das was ich mir gewünscht und erhofft hatte.

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  • Guter Anfang enttäuschendes Ende

    Dunkels Gesetz

    Sagittaria

    17. August 2017 um 06:56

    Unter dem Titel "Dunkles Gesetz" von Sven Heuchert steht auf der ullstein Auflage `Kriminal Roman`. Diese zwei Worte assozieren in meinem Kopf direkt ein Bild. Leider kann dieses Bild in dem Buch nicht ausrecht erhalten werden. Als ich die Leseprobe gelesen habe nahm ich an dies wird ein Kriminal Roman, der auch in diese Richtung geht. Aber der Kiriminalfall kommt relativ kurz, bzw. es ist nicht wirklich spannend. Es wir kein großer Fall darüber gemacht. Leider hat dies meine Erwartungen und meine Begeisterung für das Buch geschmällert. Es geht um die Geschichte von Dunkel. Seine suche nach einer Art Erlösung für einen Vorfall in seiner Vergangenheit, sowie um Marie und Ihre Mutter, die bei dem Kriminellen Achim leben. Es scheint mehr eine Selbstfindungsgeschichte zu sein, als ein Krimi.Am Ende war ich leider etwas enttäuscht, wie bereits gesagt. Kaum Spannung, das Interesse war einfach nicht da.

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  • Spannende interessante Story ;-)

    Dunkels Gesetz

    Ivonne_Gerhard

    14. August 2017 um 19:11

    Das Cover ist wieder eine Art 3D Druck , die Schrift hebt sich vom Cover ab und lässt dich fühlen - das macht immer einen tollen und edleren Eindruck bei Büchern :-) das rot des Titels kommt richtig zur Geltung :-) erst Dacht ich Dunkels Gesetz - wäre ein Gesetz im Dunkeln :-) nein , die Hauptfigur heißt Richard dunkel - also sein Gesetz :-) im Laufe der Geschichte kommt man während des Lesens , so immer mehr in Dunkels leben und seine Ansichten , bzw. seine Methoden und Machenschaften,... das Abenteuer beginnt , als er Achims drogenversteck entdeckt - was ist zutun ? Die Tochter des Tankstellenbesitzers gerät immer mehr in Gefahr ,... können die Menschen gerettet werden , die unschuldig mit reingezogen worden sind ? Eine wirklich sehr gut und spannend geschriebene Geschichte ,.. die Texte lassen sich leicht und locker lesen und durch die relativ niedrige Seitenzahl lässt sich das Buch an einem Wochenende gut lesen :-) spannend ab dem Zeitpunkt wo das eigentliche Dilemma beginnt, fällt es schwer das Buch aus der Hand zu legen , bevor man weiß wie es endet :-)

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  • Zum Hit fehlt ein wenig Spannung

    Dunkels Gesetz

    wampy

    07. August 2017 um 21:47

    Buchmeinung zu Sven Heuchert – Dunkels Gesetz„Dunkels Gesetz“ ist ein Kriminalroman von Sven Heuchert, der 2017 bei Ullstein Hardcover als broschiertes Taschenbuch erschienen ist. Zum Autor:Geboren 1977 in der rheinländischen Provinz. 1994 dann Ausbildung, seitdem in Arbeit. Erste Kurzgeschichte „Zinn 40“ noch in der Schule. Mit neunzehn Umzug nach Köln. Liebe, Reisen, kleine Niederlagen, große Niederlagen. Rückkehr in die Provinz. Keine Preise. Klappentext:Ein Exsöldner, ein geplatzter Drogendeal und ein junges Mädchen: Altglück ist ein verlassenes Nest in der Nähe der belgischen Grenze, hier träumt es sich schlecht vom sozialen Aufstieg. Achim, der Tankstellenbesitzer, heuert bei der Lokalgröße Falco an und steigt gemeinsam mit seinem Knacki-Kumpel in den Drogenhandel ein. Seine letzte Chance auf ein gutes Leben, glaubt er ― für sich, seine Geliebte und deren Tochter Marie. Doch ein Mann droht alles kaputtzumachen: Richard Dunkel, Exsöldner. Um über die Runden zu kommen, arbeitet er als Security für eine Chemiefirma. Eines Nachts stößt er dort auf Achims Drogenversteck. Er setzt Falco und Achim mächtig unter Druck ― und bringt so, ohne es zu wollen, Marie in tödliche Gefahr.Meine Meinung:Dieses Buch trägt den Titel Noir zu recht. Es ist eine dunkle Welt, in der die Geschichte spielt. Die Sonnenseite ist weit weg, doch einige Akteure haben die Hoffnung, sie doch zu erreichen, auch wenn die Chancen eher mau sind. Der Exsöldner Dunkel ist ziemlich abgebrannt und wird von einem alten Freund zu seinem neuen Job vermittelt. Er soll ein altes Werksgelände bewachen, um einen weiteren Todesfall zu vermeiden. Dieses angebliche Unglück erweist sich als Mord und ausgerechnet Dunkel kann das nicht ruhen lassen. Er macht es auf seine Art und die ist nicht einfach. Die Sprache passt sehr gut zur Handlung und erzeugt eine triste Stimmung. Die Spannung lebt von der düsteren Atmosphäre und der Frage, wer von den Beteiligten nicht völlig untergeht. Dunkel ist ein Charakter, wie ich ihn mag. Er hat Ecken und Kanten und wirkt nicht sympathisch, sondern eher abgehalftert, aber er hat seine Grundsätze und lebt mit ihnen so gut es geht. Die übrigen Figuren sind nicht besonders tief beschrieben und erfüllen das ein oder andere Klischee, das man aus Noir-Romanen kennt. Das junge Mädchen, der böse Stiefvater, die verlebte Mutter und die hemmungslosen Drogendealer. Neu und interessant ist die Kräuterhexe mit einer zwielichtigen Vergangenheit, aber eins haben alle Figuren gemeinsam - sie passen in diesen Roman. Fazit:Dieser Roman überzeugt mit seiner Stimmung und einem Teil der Funktionen. Man erlebt die triste Welt von Altglück, als ob man vor Ort wäre. Die Sprache passt zum Inhalt, aber an der Spannung mussder Autor noch ein wenig mehr arbeiten. So gibt es von mir gute vier von fünf Sternen (85 von 100 Punkten) und eine Leseempfehlung für alle, die einen stimmungsstarken Roman mögen.

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  • Unverblümt ehrlich und rabenschwarz

    Dunkels Gesetz

    AnTheia

    07. August 2017 um 20:48

    Der Exsöldner Richard Dunkel beginnt als Security einer Chemiefirma in der tiefsten deutschen Provinz nahe der belgischen Grenze ein neues Leben. Hier in Altglück träumen die Menschen vom sozialen Aufstieg, aber die Hoffnungslosigkeit beherrscht den Alltag. Für Achim, den örtlichen Tankstellenbesitzer erscheint der Einstieg in den Drogenhandel geradezu als rettender Grashalm. Und so lässt er sich mit dem örtlichen Drogenboss Falco ein, um seiner Geliebten und deren jugendliche Tochter Marie ein besseres Leben zu bieten. Richard Dunkel platzt per Zufall in den ersten Drogendeal von Achim und ahnt nicht, welche tödliche Spirale er dabei in Gang gesetzt hat...Sven Heuchert's Roman wurde als moderner Roman angekündigt, der mit tiefschwarzer Sprache und realistischem Blick daherkommt. Tatsächlich spürt man als Leser von der ersten Seite dieses recht kurzweiligen Romans die Tristesse und Hoffnungslosigkeit der Handelnden und der Gegend um Altglück. Der einzige Ausweg der handelnden Personen scheint der Drogenhandel, die Prostitution oder der Alkohol zu sein. Keine der Figuren bekommt positive Züge, noch strahlen diese Gelassenheit oder Optimismus aus. Insofern ist Heuchert hier ein wirklich düsterer, schwarzer Roman gelungen, den ich eher in Richtung gesellschaftkritischer Satire anordnen würde, als in das Genre Kriminalroman. Es kommt zwar ein ungeklärter Mordfall vor, jedoch rückt dieser weitgehend in den Hintergrund. Vielmehr konzentriert sich die Handlung über weite Strecken auf das Drogengeschäft von Achim, dem Tankstellenbesitzer und Dunkel, der sich unfreiwillig in diesem Spinnennetz von Gewalt und Drogen wiederfindet und Achims Lebensgefährtin persönlich gefährlich nahe kommt. Die Sprache ist sehr realistisch, die Dialoge oft derb und vulgär. Die Motive der handelnden Personen sind aufgrund der generellen Tristesse der Gegend gut nachvollziehbar und wirken sehr glaubwürdig. Allerdings sind manche Handlungsstränge nicht zu Ende gedacht und wirken teilweise wie lose Enden, die auch zum Ende hin nicht zusammengeführt werden. So bleibt der Leser mit so manchen Fragen am Ende "sitzen". Aber die damit verbundene Ausweglosigkeit macht aus meiner Sicht gerade den Charme dieser Geschichte aus. Die Covergestaltung wirkt im Gegensatz zum Inhalt fast schon zu brav, obwohl mir prinzipiell das Motiv recht gut gefällt. Ingesamt bin ich kein Fans pechschwarzer Unterhaltungsliteratur. Da mir aber der konsequente Schreibstil und der Gesamtkontext der Handlung gut gefällt, kann ich den Roman für alle Fans dieses Genres nur empfehlen.

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  • Dunkels Gesetz

    Dunkels Gesetz

    Gelinde

    01. August 2017 um 17:02

    Dunkels Gesetz, ein Debüt von Sven HeuchertCover:Wie eine Kulisse aus einem alten Kinofilm, macht neugierigInhalt:Eine Gesellschaft am Rande des Sozialen Abstiegs. Drogen, Gewalt, Morde, Prostitution, Kriminalität. Eine Gewaltspirale ohne Happy End.Meine Meinung:Ich bin irgendwie nicht in die Geschichte rein gekommen. Die Personen blieben mir „Gesichtslos“ ihre „Position“, ihr Beziehungen und ihre Verflechtungen untereinander wurden mir nicht ganz klar. Die Charaktere waren für mich austauschbar und sehr klischeehaft. Z.B. „Dunkel“, der EX Soldat: dieses ungute Gefühl, diese Schuld die er mit sich rumträgt, kam für mich nicht zum Ausdruck.Auch die Handlung war austauschbar und (für mich) nur aneinandergereihte Episoden einer kriminellen Geschichte.Was die Handlung mit dem zu Tode gekommenen Jungen auf sich hatte, habe ich im Grunde genommen auch zum Schluss nicht verstanden.Der Schreibstil war für mich eher ein Bericht, kurze Sätze, von außen betrachtet, die Emotionen kamen für mich nicht rüber, die Personen waren nicht „belebt“. Auch deshalb kam für mich zu keinem Zeitpunkt Spannung auf.Die Sprache ist sehr „gewöhnlich“, ich denke sie soll die Verwahrlosung und die niedere soziale Schicht widerspiegeln.Autor:Sven Heuchert, geb. 1977, lebt heute bei Köln, er veröffentlichte zahlreiche Literaturzeitschriften.Dunkels Gesetzt ist sein Debütroman.Mein Fazit:Mich hat dieser Krimi leider nicht erreicht. Deshalb von mir (auch wenn ich das bei einem Debüt ungern mache) nur 2 Sterne.

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  • Spannend

    Dunkels Gesetz

    DreamingBooks

    28. July 2017 um 17:34

    Die Geschichte beginnt von der ersten Seite an sehr spannend und einnehmend . Die Autor versteht es auf perfekte und mitreißende Art , die Spannung und vor allem die düstere Atmosphäre in den Vordergrund der Geschichte zu stellen und gerade dadurch wirkt dieser Kriminalroman so einnehmend und mitreißend , sodass man ihn kaum aus der Hand legen kann . Die düstere Atmosphäre hüllt den Leser förmlich ein und nimmt ihn mit durch einen Fall der so mysteriös und spannend konstruiert wurde, dass man bis zu Letzt in einer Verwirrung steckt , wer der Täter sein könnte . Der Spannungsaufbau ist grandios gesetzt und dargestellt , dieser Kriminalroman beginnt zwar bereits spannend , doch was im Laufe der Geschichte geschieht , stellt alles andere in den Schatten ... Obwohl der ansteigende Spannungsbogen im Vordergrund der Geschichte liegt , hat der Autor ein sehr tolles Gespür dafür , authentische sehr nahbare und einzigartige Charaktere zu erschaffen . Denn neben der perfekt ausgefeilten Spannung , sind auch die Charaktere ein wahres Highlight dieses Kriminalromans. Die Protagonisten sind kein Abbild anderer , sondern stehen ganz für sich allein und lassen den Leser auf mitreißende Art mitfiebern. Der Autor gewährt uns sehr nahbare Einblicke , in das Innenleben ihrer Charaktere und verliert dabei nie den Blick für spannende und atmosphärische Momente , die den Leser packen und begeistern können. Der Autor verknüpft so viele wichtige und ausschlaggebende Komponenten , die einen hervorragenden Kriminalroman ausmachen und jede einzelnen davon ist perfekt umgesetzt . Das Ende oder besser gesagt , das dramatische Finale , spart nicht an Emotionalität , Spannung und Gänsehautgarantie . Ein Ende eines grandiosen Kriminalromans , der lange Lesestunden garantiert . Fazit : Ein Kriminalroman welcher mich komplett für sich begeistern konnte! Der Autor spart nicht mit spannenden und düsteren Szenen dieser Kriminalroman ist ein Buch bei dem sicherlich keine Langeweile aufkommen wird . Ein wahrer Genuss für Leser des Spannungsgenres , aber auch für welche, die es noch werden wollen. Denn dieses Buch bietet Spannung auf höchstem Niveau! Außerdem glänzt der Schreibstil des Autors , durch eine einnehmende Präzision und den ausgefeilten und emotionalen Stil ! Ein großer Lesegenuss , den ich jedem Leser nur wärmstens empfehlen kann !

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  • Das Ende aller Hoffnung

    Dunkels Gesetz

    Murksy

    28. July 2017 um 16:24

              Nicht in den amerikanischen Hinterwäldern oder Sümpfen, auch nicht in einer abgelegenen Region weit im Osten, sondern ausgerechnet im Rheinland endet alle Hoffnung und regiert die Trostlosigkeit. Arbeitslosigkeit und Armut treibt die Menschen dort zu einem Leben jenseits des Gesetzes. Ein schmieriger Tankstellenwärter, der seine Freundin und deren Tochter unterdrückt, will das große Geld. Also versucht er im Drogenmilieu Fuss zu fassen. Doch damit begibt er sich auf gefährliches Terrain. Sein neuer Partner geht über Leichen und sieht in dem neuen Mann nur einen weiteren Spielball in seiner eigenen brutalen Welt. Der Tod eines Jungen ruft einen Ex-Söldner auf den Plan. Genauso desillusioniert und kaputt wie die Menschen, die er trifft, trägt er noch mehr Gewalt in die Gegend und löst eine Kettenreaktion aus, die ihrem unausweichlichen Ende zusteuert...Trostlos, hart und ohne Humor wird hier eine düstere Welt beschrieben, die man so gerne ignoriert. Dass es aber solche Schicksale und solche Lebensläufe auch im wohlhabenden Deutschland gibt, will man nicht gerne wahrhaben. Der Autor beschreibt sehr authentisch eine Gesellschaft am Rande der zivilisierten Welt. Es herrscht der Stärke oder zumindest der, der am skrupellosesten seinen Willen durchsetzt. Gefangen in ihren Zwängen träumen die Menschen von der großen Zukunft, vegetieren aber nur hilflos ihrem bitteren Ende entgegen. Ein Buch, dass in seiner kalten Stringenz an so manchen amerikanischen Roman erinnert, der sich auch mit den Verlorenen beschäftigt. Dass dieses Skript auch in unsere Gesellschaft passt, beweist der Autor mit Gespür und Authentizität. Ein kleiner, feiner und schmutziger Abgesang an die Glücksritter des Niedergangs.       

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  • Spannend!

    Dunkels Gesetz

    ilovemalec

    26. July 2017 um 20:29

    Dunkels Gesetz ist ein spannender Krimi, der den Leser von der ersten Seite an packt und nicht mehr loslässt. Richard arbeitet bei einer Security Firma, und wird mit einem schrecklichen Unglück konfrontiert. Armin möchte Drogendealer werden um mehr Geld zu haben, als seine Tankstelle abwirft. Diese beiden Männer geraten in einen Konflikt, der sich immer weiter zuspitzt, denn es ist Richards Job, ihn dingfest zu machen. Der Schreibstil ist flüssig, man rutscht durch die Seiten und kann manchmal vor Spannung kaum abwarten, bis man das Ende der Seite erreicht. Die Handlung ist packend und man gruselt sich zwischendurch, da man das Gefühl hat, sich mitten in der Szenerie zu befinden. Für alle Krimi-Fans und Freunde des gepflegten Mords ist Dunkels Gesetz genau das richtige Buch!

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