Sven Heuchert Dunkels Gesetz

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Inhaltsangabe zu „Dunkels Gesetz“ von Sven Heuchert

Ein moderner Noir — für alle Fans von großer Spannungsliteratur, geschrieben in den Zeiten von True Detective und Breaking Bad Ein Exsöldner, ein geplatzter Drogendeal und ein junges Mädchen: Altglück ist ein verlassenes Nest inder Nähe der belgischen Grenze, hier träumt es sich schlecht vom sozialen Aufstieg. Achim, der Tankstellenbesitzer, heuert bei der Lokalgröße Falco an und steigt gemeinsam mit seinem Knacki-Kumpel in den Drogenhandel ein. Seine letzte Chance auf ein gutes Leben, glaubt er — für sich, seine Geliebte und deren Tochter Marie. Doch ein Mann droht alles kaputtzumachen: Richard Dunkel, Exsöldner. Um über die Runden zu kommen, arbeitet er als Security für eine Chemiefirma. Eines Nachts stößt er dort auf Achims Drogenversteck. Er setzt Falco und Achim mächtig unter Druck — und bringt so, ohne es zu wollen, Marie in tödliche Gefahr.

Spannend ;-)

— Ivonne_Gerhard
Ivonne_Gerhard

Unverblümt ehrlich, rabenschwarz. Eher ein gesellschaftskritischer Roman als Krimi, der nur so von Hoffnungslosigkeit strotzt.

— AnTheia
AnTheia

Mich hat dieser Krimi leider nicht erreicht. Deshalb von mir (auch wenn ich das bei einem Debüt ungern mache) nur 2 Sterne.

— Gelinde
Gelinde

Düstere Looser-Geschichte

— Murksy
Murksy

Krimi im klassischen Noir-Stil, der aber etwas zu lange braucht, um richtig in Schwung zu kommen

— ech
ech

Nicht empfehlenswert.

— Sorko
Sorko

verspricht mehr als es hält

— Laudia89
Laudia89

Keine Spannung, mehr Langeweile! Schade eigentlich...

— Bambisusuu
Bambisusuu

Düster und oberflächlich

— QPetz
QPetz

zu viel für einen Krimi - brutales Verbrechen

— minnie133
minnie133

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  • Guter Anfang enttäuschendes Ende

    Dunkels Gesetz
    Sagittaria

    Sagittaria

    17. August 2017 um 06:56

    Unter dem Titel "Dunkles Gesetz" von Sven Heuchert steht auf der ullstein Auflage `Kriminal Roman`. Diese zwei Worte assozieren in meinem Kopf direkt ein Bild. Leider kann dieses Bild in dem Buch nicht ausrecht erhalten werden. Als ich die Leseprobe gelesen habe nahm ich an dies wird ein Kriminal Roman, der auch in diese Richtung geht. Aber der Kiriminalfall kommt relativ kurz, bzw. es ist nicht wirklich spannend. Es wir kein großer Fall darüber gemacht. Leider hat dies meine Erwartungen und meine Begeisterung für das Buch geschmällert. Es geht um die Geschichte von Dunkel. Seine suche nach einer Art Erlösung für einen Vorfall in seiner Vergangenheit, sowie um Marie und Ihre Mutter, die bei dem Kriminellen Achim leben. Es scheint mehr eine Selbstfindungsgeschichte zu sein, als ein Krimi.Am Ende war ich leider etwas enttäuscht, wie bereits gesagt. Kaum Spannung, das Interesse war einfach nicht da.

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  • Spannende interessante Story ;-)

    Dunkels Gesetz
    Ivonne_Gerhard

    Ivonne_Gerhard

    14. August 2017 um 19:11

    Das Cover ist wieder eine Art 3D Druck , die Schrift hebt sich vom Cover ab und lässt dich fühlen - das macht immer einen tollen und edleren Eindruck bei Büchern :-) das rot des Titels kommt richtig zur Geltung :-) erst Dacht ich Dunkels Gesetz - wäre ein Gesetz im Dunkeln :-) nein , die Hauptfigur heißt Richard dunkel - also sein Gesetz :-) im Laufe der Geschichte kommt man während des Lesens , so immer mehr in Dunkels leben und seine Ansichten , bzw. seine Methoden und Machenschaften,... das Abenteuer beginnt , als er Achims drogenversteck entdeckt - was ist zutun ? Die Tochter des Tankstellenbesitzers gerät immer mehr in Gefahr ,... können die Menschen gerettet werden , die unschuldig mit reingezogen worden sind ? Eine wirklich sehr gut und spannend geschriebene Geschichte ,.. die Texte lassen sich leicht und locker lesen und durch die relativ niedrige Seitenzahl lässt sich das Buch an einem Wochenende gut lesen :-) spannend ab dem Zeitpunkt wo das eigentliche Dilemma beginnt, fällt es schwer das Buch aus der Hand zu legen , bevor man weiß wie es endet :-)

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  • Zum Hit fehlt ein wenig Spannung

    Dunkels Gesetz
    wampy

    wampy

    07. August 2017 um 21:47

    Buchmeinung zu Sven Heuchert – Dunkels Gesetz„Dunkels Gesetz“ ist ein Kriminalroman von Sven Heuchert, der 2017 bei Ullstein Hardcover als broschiertes Taschenbuch erschienen ist. Zum Autor:Geboren 1977 in der rheinländischen Provinz. 1994 dann Ausbildung, seitdem in Arbeit. Erste Kurzgeschichte „Zinn 40“ noch in der Schule. Mit neunzehn Umzug nach Köln. Liebe, Reisen, kleine Niederlagen, große Niederlagen. Rückkehr in die Provinz. Keine Preise. Klappentext:Ein Exsöldner, ein geplatzter Drogendeal und ein junges Mädchen: Altglück ist ein verlassenes Nest in der Nähe der belgischen Grenze, hier träumt es sich schlecht vom sozialen Aufstieg. Achim, der Tankstellenbesitzer, heuert bei der Lokalgröße Falco an und steigt gemeinsam mit seinem Knacki-Kumpel in den Drogenhandel ein. Seine letzte Chance auf ein gutes Leben, glaubt er ― für sich, seine Geliebte und deren Tochter Marie. Doch ein Mann droht alles kaputtzumachen: Richard Dunkel, Exsöldner. Um über die Runden zu kommen, arbeitet er als Security für eine Chemiefirma. Eines Nachts stößt er dort auf Achims Drogenversteck. Er setzt Falco und Achim mächtig unter Druck ― und bringt so, ohne es zu wollen, Marie in tödliche Gefahr.Meine Meinung:Dieses Buch trägt den Titel Noir zu recht. Es ist eine dunkle Welt, in der die Geschichte spielt. Die Sonnenseite ist weit weg, doch einige Akteure haben die Hoffnung, sie doch zu erreichen, auch wenn die Chancen eher mau sind. Der Exsöldner Dunkel ist ziemlich abgebrannt und wird von einem alten Freund zu seinem neuen Job vermittelt. Er soll ein altes Werksgelände bewachen, um einen weiteren Todesfall zu vermeiden. Dieses angebliche Unglück erweist sich als Mord und ausgerechnet Dunkel kann das nicht ruhen lassen. Er macht es auf seine Art und die ist nicht einfach. Die Sprache passt sehr gut zur Handlung und erzeugt eine triste Stimmung. Die Spannung lebt von der düsteren Atmosphäre und der Frage, wer von den Beteiligten nicht völlig untergeht. Dunkel ist ein Charakter, wie ich ihn mag. Er hat Ecken und Kanten und wirkt nicht sympathisch, sondern eher abgehalftert, aber er hat seine Grundsätze und lebt mit ihnen so gut es geht. Die übrigen Figuren sind nicht besonders tief beschrieben und erfüllen das ein oder andere Klischee, das man aus Noir-Romanen kennt. Das junge Mädchen, der böse Stiefvater, die verlebte Mutter und die hemmungslosen Drogendealer. Neu und interessant ist die Kräuterhexe mit einer zwielichtigen Vergangenheit, aber eins haben alle Figuren gemeinsam - sie passen in diesen Roman. Fazit:Dieser Roman überzeugt mit seiner Stimmung und einem Teil der Funktionen. Man erlebt die triste Welt von Altglück, als ob man vor Ort wäre. Die Sprache passt zum Inhalt, aber an der Spannung mussder Autor noch ein wenig mehr arbeiten. So gibt es von mir gute vier von fünf Sternen (85 von 100 Punkten) und eine Leseempfehlung für alle, die einen stimmungsstarken Roman mögen.

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  • Unverblümt ehrlich und rabenschwarz

    Dunkels Gesetz
    AnTheia

    AnTheia

    07. August 2017 um 20:48

    Der Exsöldner Richard Dunkel beginnt als Security einer Chemiefirma in der tiefsten deutschen Provinz nahe der belgischen Grenze ein neues Leben. Hier in Altglück träumen die Menschen vom sozialen Aufstieg, aber die Hoffnungslosigkeit beherrscht den Alltag. Für Achim, den örtlichen Tankstellenbesitzer erscheint der Einstieg in den Drogenhandel geradezu als rettender Grashalm. Und so lässt er sich mit dem örtlichen Drogenboss Falco ein, um seiner Geliebten und deren jugendliche Tochter Marie ein besseres Leben zu bieten. Richard Dunkel platzt per Zufall in den ersten Drogendeal von Achim und ahnt nicht, welche tödliche Spirale er dabei in Gang gesetzt hat...Sven Heuchert's Roman wurde als moderner Roman angekündigt, der mit tiefschwarzer Sprache und realistischem Blick daherkommt. Tatsächlich spürt man als Leser von der ersten Seite dieses recht kurzweiligen Romans die Tristesse und Hoffnungslosigkeit der Handelnden und der Gegend um Altglück. Der einzige Ausweg der handelnden Personen scheint der Drogenhandel, die Prostitution oder der Alkohol zu sein. Keine der Figuren bekommt positive Züge, noch strahlen diese Gelassenheit oder Optimismus aus. Insofern ist Heuchert hier ein wirklich düsterer, schwarzer Roman gelungen, den ich eher in Richtung gesellschaftkritischer Satire anordnen würde, als in das Genre Kriminalroman. Es kommt zwar ein ungeklärter Mordfall vor, jedoch rückt dieser weitgehend in den Hintergrund. Vielmehr konzentriert sich die Handlung über weite Strecken auf das Drogengeschäft von Achim, dem Tankstellenbesitzer und Dunkel, der sich unfreiwillig in diesem Spinnennetz von Gewalt und Drogen wiederfindet und Achims Lebensgefährtin persönlich gefährlich nahe kommt. Die Sprache ist sehr realistisch, die Dialoge oft derb und vulgär. Die Motive der handelnden Personen sind aufgrund der generellen Tristesse der Gegend gut nachvollziehbar und wirken sehr glaubwürdig. Allerdings sind manche Handlungsstränge nicht zu Ende gedacht und wirken teilweise wie lose Enden, die auch zum Ende hin nicht zusammengeführt werden. So bleibt der Leser mit so manchen Fragen am Ende "sitzen". Aber die damit verbundene Ausweglosigkeit macht aus meiner Sicht gerade den Charme dieser Geschichte aus. Die Covergestaltung wirkt im Gegensatz zum Inhalt fast schon zu brav, obwohl mir prinzipiell das Motiv recht gut gefällt. Ingesamt bin ich kein Fans pechschwarzer Unterhaltungsliteratur. Da mir aber der konsequente Schreibstil und der Gesamtkontext der Handlung gut gefällt, kann ich den Roman für alle Fans dieses Genres nur empfehlen.

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  • Dunkels Gesetz

    Dunkels Gesetz
    Gelinde

    Gelinde

    01. August 2017 um 17:02

    Dunkels Gesetz, ein Debüt von Sven HeuchertCover:Wie eine Kulisse aus einem alten Kinofilm, macht neugierigInhalt:Eine Gesellschaft am Rande des Sozialen Abstiegs. Drogen, Gewalt, Morde, Prostitution, Kriminalität. Eine Gewaltspirale ohne Happy End.Meine Meinung:Ich bin irgendwie nicht in die Geschichte rein gekommen. Die Personen blieben mir „Gesichtslos“ ihre „Position“, ihr Beziehungen und ihre Verflechtungen untereinander wurden mir nicht ganz klar. Die Charaktere waren für mich austauschbar und sehr klischeehaft. Z.B. „Dunkel“, der EX Soldat: dieses ungute Gefühl, diese Schuld die er mit sich rumträgt, kam für mich nicht zum Ausdruck.Auch die Handlung war austauschbar und (für mich) nur aneinandergereihte Episoden einer kriminellen Geschichte.Was die Handlung mit dem zu Tode gekommenen Jungen auf sich hatte, habe ich im Grunde genommen auch zum Schluss nicht verstanden.Der Schreibstil war für mich eher ein Bericht, kurze Sätze, von außen betrachtet, die Emotionen kamen für mich nicht rüber, die Personen waren nicht „belebt“. Auch deshalb kam für mich zu keinem Zeitpunkt Spannung auf.Die Sprache ist sehr „gewöhnlich“, ich denke sie soll die Verwahrlosung und die niedere soziale Schicht widerspiegeln.Autor:Sven Heuchert, geb. 1977, lebt heute bei Köln, er veröffentlichte zahlreiche Literaturzeitschriften.Dunkels Gesetzt ist sein Debütroman.Mein Fazit:Mich hat dieser Krimi leider nicht erreicht. Deshalb von mir (auch wenn ich das bei einem Debüt ungern mache) nur 2 Sterne.

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  • Spannend

    Dunkels Gesetz
    DreamingBooks

    DreamingBooks

    28. July 2017 um 17:34

    Die Geschichte beginnt von der ersten Seite an sehr spannend und einnehmend . Die Autor versteht es auf perfekte und mitreißende Art , die Spannung und vor allem die düstere Atmosphäre in den Vordergrund der Geschichte zu stellen und gerade dadurch wirkt dieser Kriminalroman so einnehmend und mitreißend , sodass man ihn kaum aus der Hand legen kann . Die düstere Atmosphäre hüllt den Leser förmlich ein und nimmt ihn mit durch einen Fall der so mysteriös und spannend konstruiert wurde, dass man bis zu Letzt in einer Verwirrung steckt , wer der Täter sein könnte . Der Spannungsaufbau ist grandios gesetzt und dargestellt , dieser Kriminalroman beginnt zwar bereits spannend , doch was im Laufe der Geschichte geschieht , stellt alles andere in den Schatten ... Obwohl der ansteigende Spannungsbogen im Vordergrund der Geschichte liegt , hat der Autor ein sehr tolles Gespür dafür , authentische sehr nahbare und einzigartige Charaktere zu erschaffen . Denn neben der perfekt ausgefeilten Spannung , sind auch die Charaktere ein wahres Highlight dieses Kriminalromans. Die Protagonisten sind kein Abbild anderer , sondern stehen ganz für sich allein und lassen den Leser auf mitreißende Art mitfiebern. Der Autor gewährt uns sehr nahbare Einblicke , in das Innenleben ihrer Charaktere und verliert dabei nie den Blick für spannende und atmosphärische Momente , die den Leser packen und begeistern können. Der Autor verknüpft so viele wichtige und ausschlaggebende Komponenten , die einen hervorragenden Kriminalroman ausmachen und jede einzelnen davon ist perfekt umgesetzt . Das Ende oder besser gesagt , das dramatische Finale , spart nicht an Emotionalität , Spannung und Gänsehautgarantie . Ein Ende eines grandiosen Kriminalromans , der lange Lesestunden garantiert . Fazit : Ein Kriminalroman welcher mich komplett für sich begeistern konnte! Der Autor spart nicht mit spannenden und düsteren Szenen dieser Kriminalroman ist ein Buch bei dem sicherlich keine Langeweile aufkommen wird . Ein wahrer Genuss für Leser des Spannungsgenres , aber auch für welche, die es noch werden wollen. Denn dieses Buch bietet Spannung auf höchstem Niveau! Außerdem glänzt der Schreibstil des Autors , durch eine einnehmende Präzision und den ausgefeilten und emotionalen Stil ! Ein großer Lesegenuss , den ich jedem Leser nur wärmstens empfehlen kann !

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  • Das Ende aller Hoffnung

    Dunkels Gesetz
    Murksy

    Murksy

    28. July 2017 um 16:24

              Nicht in den amerikanischen Hinterwäldern oder Sümpfen, auch nicht in einer abgelegenen Region weit im Osten, sondern ausgerechnet im Rheinland endet alle Hoffnung und regiert die Trostlosigkeit. Arbeitslosigkeit und Armut treibt die Menschen dort zu einem Leben jenseits des Gesetzes. Ein schmieriger Tankstellenwärter, der seine Freundin und deren Tochter unterdrückt, will das große Geld. Also versucht er im Drogenmilieu Fuss zu fassen. Doch damit begibt er sich auf gefährliches Terrain. Sein neuer Partner geht über Leichen und sieht in dem neuen Mann nur einen weiteren Spielball in seiner eigenen brutalen Welt. Der Tod eines Jungen ruft einen Ex-Söldner auf den Plan. Genauso desillusioniert und kaputt wie die Menschen, die er trifft, trägt er noch mehr Gewalt in die Gegend und löst eine Kettenreaktion aus, die ihrem unausweichlichen Ende zusteuert...Trostlos, hart und ohne Humor wird hier eine düstere Welt beschrieben, die man so gerne ignoriert. Dass es aber solche Schicksale und solche Lebensläufe auch im wohlhabenden Deutschland gibt, will man nicht gerne wahrhaben. Der Autor beschreibt sehr authentisch eine Gesellschaft am Rande der zivilisierten Welt. Es herrscht der Stärke oder zumindest der, der am skrupellosesten seinen Willen durchsetzt. Gefangen in ihren Zwängen träumen die Menschen von der großen Zukunft, vegetieren aber nur hilflos ihrem bitteren Ende entgegen. Ein Buch, dass in seiner kalten Stringenz an so manchen amerikanischen Roman erinnert, der sich auch mit den Verlorenen beschäftigt. Dass dieses Skript auch in unsere Gesellschaft passt, beweist der Autor mit Gespür und Authentizität. Ein kleiner, feiner und schmutziger Abgesang an die Glücksritter des Niedergangs.       

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  • Spannend!

    Dunkels Gesetz
    ilovemalec

    ilovemalec

    26. July 2017 um 20:29

    Dunkels Gesetz ist ein spannender Krimi, der den Leser von der ersten Seite an packt und nicht mehr loslässt. Richard arbeitet bei einer Security Firma, und wird mit einem schrecklichen Unglück konfrontiert. Armin möchte Drogendealer werden um mehr Geld zu haben, als seine Tankstelle abwirft. Diese beiden Männer geraten in einen Konflikt, der sich immer weiter zuspitzt, denn es ist Richards Job, ihn dingfest zu machen. Der Schreibstil ist flüssig, man rutscht durch die Seiten und kann manchmal vor Spannung kaum abwarten, bis man das Ende der Seite erreicht. Die Handlung ist packend und man gruselt sich zwischendurch, da man das Gefühl hat, sich mitten in der Szenerie zu befinden. Für alle Krimi-Fans und Freunde des gepflegten Mords ist Dunkels Gesetz genau das richtige Buch!

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  • Krimi im klassischen Noir-Stil, der aber etwas zu lange braucht, um richtig in Schwung zu kommen

    Dunkels Gesetz
    ech

    ech

    26. July 2017 um 11:30

    Richard Dunkel, ein etwas heruntergekommender Ex-Söldner, glaubt an einen vermeintlich einfachen Job, als er den Sicherheitsdienst für ein stillgelegtes Chemiewerk in Altglück, einem verlassenem Nest nahe der belgischen Grenze, übernimmt. Als er dabei allerdings die Kreise des Tankstellenbesitzers Achim, dessen Komplizen und seiner Hintermänner stört, die das Gelände als Drogenversteck nutzen, gerät das Ganze doch zum Höllenjob.Sven Heuchert gelingt in seinem Erstlingswerk ein schmutziger Kriminalroman im klassischen Noir-Stil. Er reichert seine Geschichte mit allerlei kaputter Typen an und schafft mit dem Mädchen Marie, das eher zufällig zwischen die Fronten gerät, zudem einen hellen Fixstern in all dem Dreck und Schmutz. Der Schreibstil ist dem Geschehen absolut angepasst, er ist sehr direkt und immer wieder mit Gossenjargon durchsetzt, so das sich insgesamt ein stimmiges Gesamtbild ergibt.  Trotz des mit knapp 190 Seiten eher geringen Umfanges des Buches braucht die Geschichte allerdings doch ziemlich lange, bis sie richtig auf Touren kommt und dann erst im letzten Drittel auch deutlich an Spannung zulegt. Vorher nimmt sich der Autor reichlich Zeit, seine Protagonisten einzuführen und ihre Abgründe auszuleuchten. Auch diese Passagen sind zwar gut geschrieben, weisen aber doch einige Längen auf, hier hätte man durchaus etwas zugunsten eines etwas ausgedehnteren Showdowns kürzen können.Auch wenn mich das Buch nicht komplett überzeugen konnte, werde ich diesen interessanten Autoren im Blick behalten, da mir sein Schreibstil durchaus zusagt.  

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  • Düster und klasse gemacht =)

    Dunkels Gesetz
    Tanja-Nadine_Kampmann

    Tanja-Nadine_Kampmann

    25. July 2017 um 20:37

    Arbeitslosigkeit und Armut treibt die Menschen weit in osten zu einem leben der sozusagen gesetzt losen. Ein schmieriger Tankstellenwärter, der seine Freundin und deren Tochter unterdrückt, will das große Geld und versucht somit im drogenmileu fuss zu fassen das neue gefährliche Terrain.Sein neuer Partner nimmt den Tankstellen Wärter eher als neuen Spielplan in seinen eigenen plan. als ein Jungen Tod aufgefunden wird ruft das ein Ex-Söldner auf den Plan. Genauso kaputt wie die Menschen, die er trifft, trägt er mehr Gewalt in die Gegend und löst eine Kettenreaktion aus, die ihrem unausweichlichen Ende zusteuert.es ist sehr viel in einem buch man hätte es vielleicht doch etwas dicker machen können da es mir etwas viel auf einmal und gequetscht rüber kommt ansonsten als eher kurzen Krimi gerade für unterwegs finde ich es super =)

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  • Ziemlich düster

    Dunkels Gesetz
    Sorko

    Sorko

    25. July 2017 um 19:25

    Das Positive zuerst: Die kurzen Kapitel lassen sich gut lesen. Man kommt schnell durch das Buch, das ja auch nicht sehr dick ist. Die Geschichte hat mich nicht angesprochen. Ein Exsöldner, der mit seiner Vergangenheit hadert, soll in einem heruntergekommenen Ort eine heruntergekommene, stillgelegte Fabrik bewachen. Er entdeckt zwei heruntergekommene Einheimische bei ihrem Drogenversteck und legt sich mit ihnen an. Für einige geht das nicht gut aus. Tja, das war's im Grunde. Die Personen bleiben flach, die Geschichte ist nur mäßig spannend. Der lokale Slang hat mir nicht gefallen, manchmal hab ich nicht verstanden, was gemeint sein sollte. Und es bleiben am Ende Fragen offen. Welche Rolle spielte die alte Frau? Mir kam es so vor, als kannte sie Dunkel von früher. War das so? Meiner Ansicht nach hätte diese Geschichte einige Seiten mehr verdient mit einer verständlicheren Sprache. Das einzige, was sehr deutlich wird, ist die düstere Stimmung, die über allem liegt. Ein guter Krimi sieht anders aus.

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  • verspricht mehr als es hält

    Dunkels Gesetz
    Laudia89

    Laudia89

    23. July 2017 um 21:56

    In dem Buch "dunkle Gesetz" von Svem Heuchert geht es um ein kleines verschlafenes Nest in dem ein Drogenversteckt eine Kettenreaktion von mehrer Ereignissen auslöst.Das Cover ist sehr schön gestaltet. Der Klappentext hat sehr viel versprochen und klangt sehr interssant. Die Leseprobe lud auch ein einen spannende Krimi zulesen. Aber auf den wenigen Seiten die es gibt kommt der Spannungsaufbau nicht richtig zu stande. Man kommt sehr schnell durch das Buch durch, aber ich fand es jetzt nicht sehr überzeugend. Es gab ein lange Vorgeschichte und plötzlich war man mitten drin im Geschehen und auch wieder am Ende.Die Charakteren sind auch nicht so gestaltet das man eine Verbindung zu ihnen aufbauen kann.Mein Fazit: Es verspricht mehr als es zum Schluss ist.

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  • Keine Spannung, mehr Langeweile!

    Dunkels Gesetz
    Bambisusuu

    Bambisusuu

    23. July 2017 um 21:49

    Der Kriminalroman "Dunkels Gesetz" ist nach zahlreichen Literaturzeitschriften der Debütroman von dem Autor "Sven Heuchert" und ist im "Ullstein Verlag" erschienen.Der Inhalt ist schnell auf den Punkt zu bekommen, denn die Handlung plätschert nur so dahin.Achim träumt von der großen Karriere. Ausgerechnet in der Kriminalität verfängt er sich und steigt in den Drogenhandel ein, angeheuert wird er bei der Lokalgröße Falco. Achim möchte für seine Tochter ein gutes Leben schaffen. Ungeahnt trifft Richard Dunkel, Exsöldner und Security für eine Chemiefirma, auf das Drogenversteck und setzt Achim unter Druck. Dass dabei Achims Tochter Marie in Schwierigkeiten gebracht wird, war nicht Dunkels Absicht.Das Cover gibt erste Hinweise auf einen interessanten Krimi. Auch der Klappentext versprechen eine spannende Handlung mit gutem Humor und schroffen Charakteren. Im Nachhinein habe ich davon kaum etwas gemerkt.Die Aufteilung der Kapitel und der Einstieg in den Krimi waren fesselnd. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und sind meistens auf paar Seiten beschränkt, wodurch die Spannung gut aufgebaut wird. Leider wird dies von der Handlung nicht unterstützt. Im Gegenteil, sie ist recht fad und schleppend. Wenige Höhepunkte steuern dazu bei. Obwohl es ein guter Einstieg war, konnte mich dieser Krimi nicht begeistern und mitreißen. Nach 50 Seiten habe ich nach Aufregung gesucht und mir eine Wendung erhofft, die bis zum Schluss nicht passiert ist.Auch der Schreibstil war nicht nach meinem Geschmack. Viele abgehakte Sätze sollen für die fesselnde Atmosphäre sorgen, bei mir jedoch wurde dadurch das Lesen anstrengend. Die Geschichte konnte sich nicht leicht und flüssig lesen. Die Erzählstil war einfach, ähnelt einer Gossensprache und hat der Handlung keine Authentizität gegeben.Außerdem war die Handlung eher düster und trist, Der schwarze Humor hat mir hier gefehlt. Die Charaktere kamen leider nicht großartig zur Geltung, sodass mir deshalb wahrscheinlich der Bezug zum Geschehen schwer gefallen ist. Kurz, knapp und oberflächlich wurden die Personen beschrieben. Gewalt stand im Fokus und nicht eine Spannung und das Mitfiebern, wie in anderen Krimis.Keine Spannung, stattdessen mehr Langeweile. Schade, dass Buch hat mich nicht mitreißen können und hat nicht meinen Geschmack getroffen!

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  • Düster und oberflächlich

    Dunkels Gesetz
    QPetz

    QPetz

    21. July 2017 um 20:37

              Diese Rezension zu schreiben und das Buch zu bewerten war schwierig für mich - einerseits beinhaltet das Buch einmal etwas anderes wie die üblichen Krimis und hebt sich von anderen Büchern ab, was es definitiv interessant gemacht hat für mich. Andererseits, hat das Buch einfach nicht das geliefert, was versprochen wird - und das Genre ist meinem Geschmack nach falsch gewählt.Eine unglaublich düstere Stimmung die sich durch das gesamte Buch und alle Charaktere zieht.. Die ganzen Protagonisten sind üble und düstere Gestalten - einfach alles andere wie "normal". Das Buch hat eine deprimierende Auswirkung auf mich während des Lesens. Die Geschichte selber finde ich gut konstruiert - sehr logisch und authentisch, leider hat das drum herum für mich nicht gepasst. Außerdem ist mir die Geschichte etwas zu oberflächlich gehalten.        

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  • zu viel für einen Krimi - brutales Verbrechen

    Dunkels Gesetz
    minnie133

    minnie133

    21. July 2017 um 18:51

              Inhalt:Ein Exsöldner, ein geplatzter Drogendeal und ein junges Mädchen: Altglück ist ein verlassenes Nest in der Nähe der belgischen Grenze, hier träumt es sich schlecht vom sozialen Aufstieg. Achim, der Tankstellenbesitzer, heuert bei der Lokalgröße Falco an und steigt gemeinsam mit seinem Knacki-Kumpel in den Drogenhandel ein. Seine letzte Chance auf ein gutes Leben, glaubt er — für sich, seine Geliebte und deren Tochter Marie. Doch ein Mann droht alles kaputtzumachen: Richard Dunkel, Exsöldner. Um über die Runden zu kommen, arbeitet er als Security für eine Chemiefirma. Eines Nachts stößt er dort auf Achims Drogenversteck. Er setzt Falco und Achim mächtig unter Druck — und bringt so, ohne es zu wollen, Marie in tödliche Gefahr.Mein Fazit:Beim Lesen war ich hin und hergerissen - auf der einen Seite bietet das Buch einmal etwas anderes und hebt sich von anderen Büchern ab, was es definitiv interessant gemacht hat für mich. Auf der anderen Seite, hat das Buch einfach nicht das geliefert, was versprochen wird - und das Genre Krimi ist in meinen Augen falsch gewählt. In diesem Buch ist irgendwie alles böse - der Ort in den Achimm lebt macht einen düsteren Eindruck. Die ganzen Protagonisten sind üble und düstere Personen, die gar nicht nach einem normalen Leben streben. Das Buch macht einfach nur einen deprimierenden und auch beklemmenden Eindruck auf mich - und beim Lesen hatte ich einfach nicht das Gefühl, was ich gerne habe.Die Geschichte selber finde ich gut konstruiert - sehr logisch und authentisch, leider hat das drum herum für mich nicht gepasst.        

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