Sven I. Hüsken Papa

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Inhaltsangabe zu „Papa“ von Sven I. Hüsken

Fürsorglicher Ehemann, liebevoller Vater, psychopathischer Killer! Vor zwei Jahren wurde Thomas Ried zum Entsetzen seiner ahnungslosen Frau wegen mehrfachen Mordes verhaftet. Jetzt ist er aus der Psychiatrie entkommen. Wenig später taucht eine erste Leiche auf, kunstvoll drapiert, so wie seine Opfer zuvor. Doch diesmal spielt der Serienkiller ein perfides Spiel mit der Polizei und seiner Familie: Bei jeder Leiche finden sich mysteriöse Hinweise. Als Rieds Tochter Lillian verschwindet, bleibt am Tatort ein Polaroidfoto zurück. Darauf zu sehen: ein Schaf und ein Wolf.

Spannende Story und recht verworren! Schlaflose Nächte hat es mir jedoch nicht bereitet.

— happytanny
happytanny

Solide Psychothrillerkost, allerdings fehlte es mir bei den Charakteren an Tiefe.

— chuma
chuma

Spannender Thriller, von einem lieben Menschen geschrieben, der leider viel zu früh gehen musste.

— Natalie_Helbert
Natalie_Helbert

Schlechtestes Buch, dass ich je gelesen hab. Würde gern null Sterne geben, bekommen von mir aber nur Bücher die ich abgebrochen hab.

— nemblldn
nemblldn

Super Thriller erinnert mich stark an Chris Carter, den ich auch sehr mag bzw.seinen Schreibstil..👍👍👍👍

— Hamster50
Hamster50

Super spannend, mit überraschendem Ende. Klasse geschrieben!!

— psy-borg
psy-borg

Ein deutscher Thrillerautor der es drauf hat, klasse

— Sassenach123
Sassenach123

Entscheidungen zwischen Mutterliebe und Gesetz... Wirklich ein packender Thriller!

— lille12
lille12

Gute Umsetzung, schaurig schöne Ideen. Einblicke in menschliche Abgründe. Nicht perfekt, aber auf jeden Fall lesenswert.

— pschade
pschade

Interessantes Setting, zieht sich ab Mitte aber deutlich in die Länge.

— BettinaR87
BettinaR87

Stöbern in Krimi & Thriller

Das Original

Grandiose Geschichte, die seine Leser u. a. in eine Buchhandlung entführt, in der man stundenlang verweilen möchte. Klare Leseempfehlung!

Ro_Ke

Die Moortochter

Langweilig, teilweise nervig. Alles andere als ein Thriller. 👎

Shellysbookshelf

Death Call - Er bringt den Tod

Wieder ein gelungener Carter! Spannend, fesselnd, blutig und mit einer gelungenen Auflösung. Spannende Lesezeit garantiert.

Buecherseele79

Wildeule

Sehr schönes Buch

karin66

Teufelskälte

Düstere und bedrückende Jagd nach einem potentiellem Serienmörder. Zwischenzeitlich sehr gemächlich, jedoch packendes Ende.

coala_books

Ich will brav sein

Atmosphärisch, beklemmend, gut

Nisnis

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  • Gewinnt die 15 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2015!

    Lua und die Zaubermurmel
    Daniliesing

    Daniliesing

    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015. Unsere Buchempfehlungen: 1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial! 3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch! 4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins! 5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen! 6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios! 7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss. 8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin! 9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt. 10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin. 11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben. 12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen! 13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell. 14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt. Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 990
  • Papa von Sven Hüsken

    Papa
    Kleine8310

    Kleine8310

    24. November 2015 um 00:44

    "Papa" ist ein Thriller des Autors Sven Hüsken. In diesem Thriller geht es um die  Protagonistin Michelle. Michelle war die Ehefrau des Psychopathen und inzwischen inhaftierten Thomas Ried. Zusammen haben sie ihre Tochter Lilly. Michelle und Lilly haben immer noch damit zu kämpfen wieder in ihr Leben zu finden und ein wenig Normalität zu erlangen. Michelle kann immer noch nicht verstehen, wie sie so blind sein konnte. Genau in dieser Phase ihres Lebens, gelingt es Thomas Ried aus der geschlossenen Anstalt auszubrechen.  Michelle ist ab diesem Zeitpunkt nur noch in Sorge, um das Leben ihrer Tochter und um ihre eigenes. Trotz größter Vorsicht gelingt es Ried seine Tochter Lilly zu entführen und seiner Ex - Frau Forderungen zukommen zu lassen. Aber auch die Polizei ist gefordert, sie ist damit beschäftigt ein Rätsel zu entschlüsseln, um zu Lilly zu gelangen, welches in Form von makaber entstellten Leichen auftaucht.  Der Einstieg in den Thriller ist mir leichtgefallen, denn die Geschichte ist gleich zu Beginn recht spannend gestaltet und dadurch war ich guter Dinge, was dieses Buch angeht. Leider blieb die Spannung nicht konstant hoch und ich muss sagen, dass schon nach einer kurzen Weile für mich zu wenig Nervenkitzel vorhanden war. Die Leichenfunde wurden sehr detailliert beschrieben, was für mich aber nicht die Spannung erhöht, wenn das drum herum eher langatmig ist. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, aber so komplett überzeugen konnte mich keiner von Ihnen. Michelle's Erlebnisse und ihre Geschichte mit Thomas ist tragisch, aber irgendwie konnte ich nicht vollständig mitfühlen, da das Thema eher an der Oberfläche behandelt wurde.  "Papa" ist ein Thriller mit anfänglicher Spannung, die leider schon nach kurzer Zeit abfällt. Ich hätte mir mehr Nervenkitzel gewünscht!

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  • Packender Thriller, wenn auch manchmal zu krass...

    Papa
    lille12

    lille12

    27. October 2015 um 17:21

    Inhalt: Thomas Ried ist wegen Mordes verurteilt und sitzt in der Psychiatrie ein. Aus dieser kann er zur Beunruhigung seiner Frau Michelle und deren Tochter Lilly entkommen. Kurz nach seiner Flucht werden Mordopfer gefunden - auf künstlerische Weise drapiert. Ried wird verdächtigt, diese Morde begangen zu haben. Als plötzlich Lilly verschwindet, deren leiblicher Vater Maik Polizist ist, und sich die Zufälle häufen, wird klar, dass auch Michelle in Rieds perfides Spiel verwickelt ist. Cover:  Auf dem Cover sieht man ein eingeschlagenes oder eingeschossenes Fenster. In großen schwarzen Lettern ist Papa geschrieben. Es ist dunkel gehalten, was super zur Stimmung des Buches passt. Meinung: Wie ihr wisst, habe ich vor diesem Thriller "SchwarzWeiß" von Antonia Fenneck gelesen und war eher nicht begeistert. Der Klappentext klang ähnlich und ich dachte mir, dass es interessant wäre, ein ähnliches Buch zu lesen. Dennoch hat mich Papa absolut mehr begeistert! Es ist extrem psychopathisch und enthält Wendungen, die man absolut nicht erwarten würde.  Fazit: Die Situationen im Thriller sind gut beschrieben! Michelles Entscheidungen zwischen Mutterliebe und Gesetz lassen den Leser mitfiebern bis zum bitteren Ende. Teilweise fand ich es aber etwas zu krass und dann auch unrealistisch. Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen! Mehr Rezensionen auf www.celinesbuchwelt.jimdo.com

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  • Der Wahnsinn hat einen Namen

    Papa
    pschade

    pschade

    22. October 2015 um 06:47

    Es ist schon eine Weile her, das ich "Papa" von Sven Hüsken gelesen habe. Und doch war ich sofort wieder in der Geschichte drin, als ich nur das Cover gesehen habe. Obwohl der Autor seinen Irren Typen ziemlich fiese Dinge machen lässt, wird es nicht eklig. Sehr gut gefiel mir auch, wie Sven Hüsken mit den Gefühlen der Mutter spielt. Sie Dinge tun lässt, welche sie normalerweise nicht tun würde. Für mich sehr gut umgesetzt und nachvollziehbar. Alles im allen ist "Papa" ein gutes Hauptgericht, was satt macht und wovon ich gern noch einen Nachschlag haben möchte.

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  • Komplizierte Familienbande?

    Papa
    BettinaR87

    BettinaR87

    14. October 2015 um 21:31

    Michelle und Lillian haben sich seit der Verurteilung und Inhaftierung immer noch nicht ins Leben zurückgefunden. Der Teenager ist auch nach Jahren auf dem Entwicklungsstand einer Zwölfjährigen stehengeblieben – und während sie ihre Fühler Richtung Realität ausstreckt, wacht sie plötzlich in einem unheimlich bekannt vorkommenden Raum auf. Ihre Mutter Michelle findet sich dagegen in ihrem Größten Albtraum wieder: Ihr Ex-Mann hat seine Stieftochter entführt. Nun stellt er ihr Aufgaben: Sie muss ihm ein Opfer bringen, das er töten und verstümmeln darf. Erst dann bekommt sie Lillian zurück - oder die wird sein neuestes Kunstwerk ... Die Kritik An sich ist das Szenario sehr facettenreich aufgebaut: Eine Familie mit Patchwork-Element (damit es weniger gruselig ist?). Ein Ex-Mann und biologischer Vater von einem potenziellen Opfer ist Polizist. Eine Anstalt, aus der der Täter geflohen ist, obwohl es nicht hätte sollen sein. Eine Mutter, die nach all den Erfahrungen immer noch gegen sich selbst kämpft und gegen das Glück, das sie in der prä-Mörder-Zeit mit ihrem zweiten Mann erlebt hat. Gerade Michelle ist ein faszinierender Charakter, der dem Leser eine wichtige Frage stellt: Sie hat echtes Glück erlebt mit einer Person, die sie nicht richtig kannte. Aus der Retrospektive betrachtet, würde jeder behaupten "Das war nicht echt.". Aber so hat es sich angefühlt und die Erinnerungen sind in der Tat glücklich. Wie kann das falsch gewesen sein? Analog könnte man das so sehen: Alle Babys sind süß? Hm. Hitler war auch mal eins. Trotzdem ein riesiges Monster geworden. Ein Krimi/ Thriller mit Tiefgang also. Abgesehen von den Personen geschieht aber wenig, was den Leser richtig mitreißt. Es dauert absolut nicht lang, bis man in die Geschichte reinkommt. Sie flutscht einem aber ganz schnell aus den Fingern. Weil sie sich einfach so lange hinzieht. Durch die Verwicklung von anderen Personen in die gib-mir-und-du-bekommst-sie-zurück-Basis kommt zwar Bewegung in die Sache, aber sie fesselt nicht. Nach einer Weile möchte man einfach wissen, was nun wirklich passiert ist. Es braucht aber eine gute Portion Durchhaltevermögen, um dieses Ziel zu erreichen. Fazit: Auf einer Schulnotenskala wohl eher eine Drei. Leider kein "neuer Fitzek", da siegt das Original.

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  • eBook Kommentar zu Papa von Sven I. Hüsken

    Papa
    Jeanette

    Jeanette

    via eBook 'Papa'

    Von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd und spannend.

    • 7
  • Guter Thriller mit einigen Schwächen bei den Charakteren

    Papa
    Sunny87

    Sunny87

    04. September 2015 um 17:31

    Mit dem Cover konnte ich zunächst nicht viel anfangen. Es ist okay aber war für mich nichts besonderes. Nach dem Lesen der Geschichte verstehe ich das Cover nun besser und finde das es sehr gut gewählt wurde. Warum wollte ich das Buch lesen? Ich hatte das Buch schon lange auf dem Schirm als ich durch Zufall bei Amazon darüber gestolpert bin. Der Klappentext hatte mich damals schon sehr angesprochen und klang vielversprechend. Die Meinungen zu dem Buch sind sehr durchwachsen und ich hatte ehrlich gesagt ein bisschen Angst als ich angefangen habe es zu lesen. Gleich das erste Kapitel konnte mich total fesseln. Ich war begeistert und sehr zuversichtlich was den Rest des Thrillers anging. Geschrieben ist "Papa" aus unterschiedlichen Perspektiven. Das hat mich zunächst etwas skeptisch gemacht, doch dieser Perspektivenwechsel wurde vom Autor sehr gut umgesetzt. Mit den Charakteren wurde ich leider nicht richtig warm. Ich habe mich auch oftmals über den ein oder anderen Protagonisten mächtig aufgeregt und die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Am besten haben mir eigentlich die Kapitel aus Sicht des "Papas" gefallen. Sie waren sehr spannend geschrieben und es war interessant in die Psyche dieses Mannes zu kriechen. Nach einem rasanten Einstieg in das Geschehen flachte die Spannung erheblich ab und ich kam nur schleppend voran. Es gab einige Ungereimtheiten und nicht nachvollziehende Fornulierungen, die meinen Lesefluss gestört haben. Die Seiten zogen sich wie Kaugummi und ich war nicht ganz bei der Sache. Einzig und allein die Hoffnung auf die widerkehrende Spannung motivierte mich zum Weiterlesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ab der Hälfte wurde es erheblich besser und die Spannung war zurück. Auch wenn die Charaktere nicht wirklich sympathischer wurden machte es Spaß mitzurätseln und nach und nach dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Dabei wurde ich vom Autor manchmal auf eine falsche Färte gelockt. Somit kamen immer wieder überraschende Wendungen die mir wirklich sehr gut gefallen haben. So wurde es nicht langweilig und die Fragezeichen im Kopf regten zum Nachdenken an. Ich hatte ein bisschen Angst das am Ende vielleicht noch Fragen offen bleiben könnten, doch zum Glück wurde alles aufgeklärt und auch ich war zum Schluss auf der richtigen Spur. So hat das Buch zur Mitte hin noch eine tolle Wendung genommen. Die Idee des Autors hat mir richtig gut gefallen, doch leider haben es die Charaktere ein bisschen verdorben. Wie oft wollte ich in das Buch springen und sie schütteln. Ich habe mich teilweise echt aufgeregt. Der Schreibstil von Sven Hüsken ist leicht verständlich aber es gab einige Formulierungen die sich etwas seltsam gelesen haben. Somit hatte ich einige Unterbrechungen im Lesefluss. Das Buch war nicht schlecht aber auch nicht herausragend gut und bewegt sich daher erher im Mittelfeld. Ich bereue es jedoch nicht zu diesem Buch gegriffen zu haben denn es konnte mich letztendlich doch an seine Seiten fesseln. "Papa" ist ein guter Thriller, welcher ab der Hälfte des Buches an Fahrt aufnimmt. Die Charaktere sind eher schwach und konnten mich nicht überzeugen. Trotzdem machte es Spaß mitzurätseln und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

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  • Solides Debüt

    Papa
    bieberbruda

    bieberbruda

    30. August 2015 um 10:34

    Begleitet Papa auf seinem blutrünstigen Rachefeldzug! In diesem Buch taucht man tief in die kranke Psyche eines Mörder ein, der auch vor seiner eigenen Familie kein Halt macht... Die Story: Als Thomas Ried seine Frau Michelle kennenlernt, kann er seine mörderischen Zwänge zum ersten Mal unterdrücken. Bis zu dem Tag, an dem sie Zeugen eines schrecklichen Unfalls werden. Ried leckt wieder Blut und setzt seinen mörderischen Feldzug fort. Michelle und ihre Tochter Lillian können erst wieder aufatmen, als Ried geschnappt und in die Psychiatrie eingewiesen wird. Doch diese vermeintliche Sicherheit hält nur so lange, bis Ried ausbricht und weitere Leichen auftauchen. Als er Lillian entführt, zwingt er Michelle zu einer blutigen "Schnitzeljagd". Wird sie ihre Tochter retten können? Meine Meinung: Das Buch ist schon ziemlich harter Tobak, denn Hüsken geht bei seinen Beschreibungen sehr ins Detail. Er rückt den Psychopathen und die explizierte Gewalt sehr stark in den Vordergrund und vernachlässigt dadurch die anderen Protagonisten. Michelle wird fast ohne mit der Wimper zu zucken zur Mörderin, die Polizei tut (bis auf eine Ausnahme) fast gar nichts und was ist mit der entführten Lillian? Ihre Gedankengänge hätten mich sehr interessiert. Als dann noch eine auf Menschenhandel spezialisierte Chinesin eingeführt wird, war mir etwas zu viel des Guten. Das hört sich jetzt ziemlich vernichtend an, aber das Buch ist trotzdem kein totaler Reinfall. Es liest sich flüssig, startet spannend und kann diese Grundspannung auch gut halten. Und am Ende gibt es einen überzeugenden Abschluss der Gesichte. Fazit: Ultrabrutaler Thriller, der mich leider nicht vollständig überzeugen konnte. Ich vergebe 3 Sterne.

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  • Geschichte hält nicht das, was der Klappentext verspricht

    Papa
    Natalie77

    Natalie77

    29. August 2015 um 11:13

    Inhalt: Zwei Jahre ist es nun her das Thomas Ried wegen mehrerer Morde in die Psychiatrie eingewiesen wurde. Seine damalige Frau Michelle und auch seine Stieftochter Lillian leben seitdem in Angst und Schrecken und können nicht richtig aufatmen. Als er dann aus der Psychiatrie ausbricht und Lillian kurze Zeit später verschwindet werden die schlimmsten Albträume von Michelle Wirklichkeit. Meine Meinung: Papa ist ein kurzer Prägnanter aber auch neugierig machender Titel für ein Buch. Bei einem Thriller kann er alles bedeuten. Jemand der nach dem Vater ruft, ihn anbrüllt oder anfleht. In Zusammenhang mit dem Rückentext soll der Vater hier das Böse sein und doch ist es irgendwie anders. Der Einstieg fiel mir auch hier wieder recht leicht, auch wenn ich die Geschichte zu Beginn doch als recht sprunghaft empfand. Es war als ob viele Gedanken durcheinander wirbeln und machte mich schon etwas Konfus. Trotzdem konnte ich aber dem Geschehen Folgen und irgendwann hatte ich mich auch daran gewöhnt. Das Buch ist als Thriller ausgeschrieben und es hat auch etwas von einem Thriller. Nur Spannung wollte bei mir nur bedingt aufkommen. Erst auf den letzten 100 Seiten war ich wirklich gefangen in der Geschichte und musste wissen wie es aus geht. Bis dahin wirkte es teilweise schon etwas zäh und langatmig. Viele Köche verderben den Brei und umgesetzt auf dieses Buch heißt es wohl viele Ermittler verderben den Brei. Es gab einige Figuren, die man erst einmal auseinander halten musste und um das Verwirrspiel perfekt zu machen, werden Ermittler mitten in dem Fall abgezogen. Natürlich lassen sie das nicht auf sich beruhen und schwupp steht Unheil ins Haus. Die Figur der Mutter konnte ich noch ein wenig verstehen. Sie will alles tun damit ihre Tochter wieder frei kommt und doch gab es Situationen wo ich dachte das es nun zu viel des Guten ist. Es geschehen Dinge, die einfach unlogisch sind und auch im nachhinein nicht wirklich aufgeklärt werden, so dass man vielleicht dann weiß wie der Autor darauf kam es so zu schreiben. Auch gab es ziemlich zu Beginn eine Stelle in der Michelle gesagt wurde sie darf weder die Polizei noch den Vater des Kindes einschalten, der passender Weise bei der Polizei ist und im nächsten Kapitel, sprich in der nächsten Szene wusste er es aber doch ohne das es zur Sprache gekommen ist. Diese Sprünge verwirrten und machten das Lesen nicht immer leicht. Sicher kann man sich als Leser Erklärungen zurecht legen und doch fand ich es Schade das es hier an Worten gefehlt hat. Am Ende war ich über genau dieses komischerweise nicht überrascht. Es zeichnete sich schon recht früh ab für mich und ließ am Ende einen schalen Beigeschmack übrig, denn so ein ähnliches Ende habe ich bereits an anderer Stelle gelesen und auch wenn niemand das Rad neu erfindet, war es mir einfach hier zu ähnlich. Mein Fazit: Das Buch kann man lesen muss man aber nicht unbedingt wie ich finde. Es beschert unterhaltsame Stunden birgt aber nicht wirklich etwas Neues.

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  • Banal und blutig

    Papa
    AnnaChi

    AnnaChi

    In diesem Krimi watet man geradezu durch Blut und ekelhafte Szenarien - spannend ist das aber nicht. Der übliche kindheitsgeschädigte Psychopath ist aus der Klapse ausgebrochen und begeht furchtbare Taten ... gähn! Aber da ist auch noch ein Rätsel um ihn, das ich nicht wirklich gelöst haben wollte. Die Personen sind allesamt nur schemenhaft geraten und ihre Handlungen häufig nicht nachvollziehbar, genau wie die Wendungen der Geschichte. Irgendwann während der Lektüre überkam mich die Vorstellung, dass da ein Autor alle Zutaten, die zu einem Thriller gehören, genommen und in einen Mixer geworfen hat, wo sie zu einer unappetitlichen Masse verquirlt wurden.

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    • 2
    thursdaynext

    thursdaynext

    26. August 2015 um 11:44
  • Daddy is back!

    Papa
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. August 2015 um 20:56

    Thomas Reid ist Ehemann, Familienvater und Serienmörder. Seine Frau Michelle fällt aus allen Wolken, als die Polizei ihren geliebten Mann festnimmt und vor Gericht stellt. Dies ist nun 2 Jahre her und Thomas fristet sein Dasein in einer geschlossenen Klinik. Michelle und ihre Tochter Lilly versuchen ein normales Leben zu führen...bis Thomas ausbricht. Obwohl die Polizei direkt mit der Suche beginnt, gibt es die erste übel zugerichtete Leiche. Michelle versucht ihre Tochter zu schützen. Und dennoch verschwindet Lilly spurlos.... "Papa" ist mein erster Thriller von Sven Hüsken und hat genau meinen Nerv getroffen. Der Autor geht brutal, blutig und mit einer Konsequenz an die Taten, dass ich teilweise mit offenem Mund und einer unstoppbaren Wissensgier weitergelesen habe. Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler wiedergegeben. Dabei folgt man zum Einen Michelle und ihrer Tochter Lilly, zum Anderen aber auch den ermittelnden Beamten Maik und Robert. Zum Dritten kommt auch der Täter ab und an zu eigenen Kapiteln, was ich persönlich sehr reizvoll finde. Während die Polizei schnell weiß, wen sie verfolgt und wie Thomas vorgeht, schwört sich Michelle, nie wieder von einem Mann das Leben zerstören zu lassen, egal wie mörderisch dieser Typ auch sein mag. Der Täter selbst hingegen wirkt so abstrus und der Welt entrückt wie seine Taten. Das gab dem Thriller den richtigen Kick. Gern hätte ich noch mehr Einblicke in das Hirn des Bösen bekommen. Dennoch empfand ich die Mischung der Figuren und ihre Wege als sehr ausgewogen. Einen herausragenden Sympathieträger gab es für mich nicht. Jede Figur hatte ihre Schattenseiten. Robert zum Beispiel stellt die Rettung von Lilly über jeden beruflichen Kodex und schreckt auch vor Erpressung und Bedrohung nicht zurück. Die Klinikleiterin Dr. Kramme habe ich schon nach ein paar Sätzen gefressen, denn ihr ist der Ruf der Klinik wichtiger als die Sicherung von Thomas Ried. Und schließlich Michelle, die als liebende Mutter jeden Weg geht, egal wie unsinnig, gefährlich oder hirnrissig er auch sein mag. Und obwohl jede Person unsympathische Seiten hatte, konnte ich ihre Handlung dennoch nachvollziehen. Sven Hüsken lässt seine Figuren für sie schlüssig und logisch handeln und macht es somit auch dem Leser leicht Verständnis aufzubringen. Toll! Die Story ist von Beginn an fesselnd und erzeugt durch ihre Brutalität und Direktheit einen ganz eigenen Sog. An dieser Stelle sei gesagt, dass der Autor weder Opfer noch Leser schont und detailreich den Zustand der Leichen beschreibt. Dies könnte für manchen zu viel sein, für mich war es genau richtig. Denn es ist trotz allem kein Splatter, bei dem das Blut zum Effekt fließt. Jede Leiche hat ihre traurige Bedeutung. Ich muss zugeben, dass ich realtiv schnell eine Ahnung hatte, wohin Sven Hüsken mit mir wollte. Dennoch fand ich die Auflösung mehr als spannend und zudem auch gut dargestellt. Allerdings hätte ich mir mehr Details und Erklärungen aus psychologischer Sicht gewünscht um es noch erlebbarer zu machen, warum der Täter so handelt, wie er es tut. Der Stil des Autors ist sehr gut und leicht zu lesen. Seine Erzählweise ist brutal ehrlich, detailreich und ab und an ein Schlag ins Gesicht. Warum soll es den Lesern anders gehen als den Figuren? Dies ist aber sehr positiv gemeint, denn dadurch konnte ich sehr gut in der Geschichte verschwinden und fühlte mich zum Schluss ebenso gehetzt wie die Ermittler. Grandios! Fazit: Papa ist wieder da und schlimmer als zuvor! Eine klare Leseempfehlung an alle Thriller-Fans!

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  • Buch-Assoziationen - Bücher passend zu Substantiven, Adjektiven und Verben lesen!

    Die Verratenen
    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben, gerade hatte ich spontan eine Idee und vielleicht haben ja ein paar Lust dabei mitzumachen! In diesem Thema soll in jeder Woche ein anderes Wort im Mittelpunkt stehen. Dieses Wort kann eigentlich jeder Art sein, egal ob Substantiv, Adjektiv, Verb, Farbe etc. - dabei ist nur wichtig, dass man dazu gut etwas assoziieren kann. Für die erste Woche, die am 3. Mai startet, gebe ich als Wort "Muster" vor. Wenn ihr Lust und Zeit habt, dann könnt ihr in dieser Woche ein Buch beginnen, das hierzu passt. Wie ihr das Wort "Muster" für euch interpretiert, bleibt euch dabei natürlich überlassen. Hat das Cover vielleicht ein bestimmtes Muster oder handelt eine Figur im Buch nach einem bestimmten Muster? Das vorgegebene Thema soll einfach als Anregung dienen, sich vielleicht mal ein passendes Buch vom Stapel ungelesener Bücher (= SuB) zu schnappen! Natürlich soll es viele verschiedene Wörter für Buch-Assoziationen geben - genauer gesagt für jede Woche eins! Wer hier gern mitmachen möchte, kann also direkt auch ein Wort vorschlagen. Die vorgeschlagenen Wörter würde ich einfach in der Reihenfolge eurer Anmeldungen oben für die einzelnen Wochen eintragen. Wer mitmachen möchte, muss das selbstverständlich nicht in jeder Woche tun, sondern ganz so, wie man Spaß daran hat. Wenn ihr euch über die Bücher, die ihr gerade zu einem bestimmten Assoziations-Wort lest, austauschen möchtet, dann tut das bitte immer im zugehörigen Unterthema oben. Einfach auf das Thema klicken und dort eure Beiträge schreiben :-) Falls ihr Fragen und Ideen habt, richte ich dafür auch ein extra Thema ein. Nun wünsche ich uns ganz viel Spaß!

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    • 368
  • Was soll ich sagen...

    Papa
    SDiddy

    SDiddy

    29. May 2014 um 12:47

    Fürsorglicher Ehemann, liebevoller Vater, psychopathischer Killer! Vor zwei Jahren wurde Thomas Ried zum Entsetzen seiner ahnungslosen Frau wegen mehrfachen Mordes verhaftet. Jetzt ist er aus der Psychiatrie entkommen. Wenig später taucht eine erste Leiche auf, kunstvoll drapiert, so wie seine Opfer zuvor. Doch diesmal spielt der Serienkiller ein perfides Spiel mit der Polizei und seiner Familie: Bei jeder Leiche finden sich mysteriöse Hinweise. Als Rieds Tochter Lillian verschwindet, bleibt am Tatort ein Polaroidfoto zurück. Darauf zu sehen: ein Schaf und ein Wolf. Als ich den Klappentext gelesen habe konnte ich es gar nicht erwarten das Buch zu lesen, denn es hörte sich nach einer echt spannenden Geschichte an. Leider konnte mich das Buch insgesamt nicht überzeugen. Das Buch hat sehr gut begonnen, die Geschichte ging rasant los und man war relativ schnell drin und konnte sich mit den Personen anfreunden, die auch sehr unterschiedlich und gut beschrieben wurden. Im Laufe der Geschichte lies für mich die Spannung nach, es wiederholten sich zu viele Szenen, die Polizisten waren träge, Dialoge zogen sich hin ohne auf den Punkt zu kommen. Es viel mir schwer mit dem Kopf dabei zu bleiben, aber natürlich lese ich ein Buch aus dem Respekt vor dem Autor zu Ende. Das Ende war irgendwie ernüchternd, verwirrend und unrealistisch. Aber das ist meine persönliche Meinung und soll niemanden abhalten das Buch zu lesen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

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  • Spannender Thriller mit sehr viel Brutalität

    Papa
    lesebiene27

    lesebiene27

    Thomas Ried war einmal ein Ehemann und Vater – und ein perverser Serienmörder, der fortan in der geschlossenen Anstalt sitzt. Doch dort kann ihm nach nur zwei Jahren die Flucht gelingen. Kurz nach seiner Flucht taucht auch schon die erste verstümmelte und misshandelte Leiche auf, was die Polizei in Alarmbereitschaft versetzt. Es beginnt eine brutale Mordserie und auf jedem Opfer hinterlässt der Täter einen Hinweis über das nächste Opfer. Ein Katz- und Mausspiel beginnt, wo die Zeit gegen die Polizisten arbeitet, denn auch die Stieftochter von Thomas Ried verschwindet. Die Polizei sucht mit Nachdruck nach Thomas Ried und der Mutter Michelle werden Aufgaben zugestellt, die sie lösen muss um ihre Tochter lebend wieder zu sehen. Das Buch Papa ist äußerst spannend geschrieben, enthält aber auch viele brutale Szenen, wie sie von einem Thriller zu erwarten sind. Doch an manchen Stellen konnte ich leider erst nach einer Pause weiterlesen, weil ich aufgrund einer solch kranken Perversion einen flauen Magen bekommen habe. Das Buch wäre daher in meinen Augen mit ein bisschen weniger Brutalität gut ausgekommen. Die Protagonisten fand ich manchmal ein wenig anstrengend. Die Mutter versucht ähnlich wie der Vater im Alleingang nach der Tochter zu suchen, sodass ich mir hin und wieder an den Kopf gefasst habe und mich gefragt habe, warum sie sich nicht einfach mit ihrem Exmann und seinem Kollegen zusammengeschlossen hat. Was mir jedoch wieder gut gefallen hat, war, dass sich während des Buches die Erzählperspektive immer wieder geändert hat, das heißt, dass die einzelnen Protagonisten die Story aus ihrer Sicht erzählt haben. Die Story scheint wohl überlegt zu sein und der Schreibstil ist flüssig. Bis auf die oben genannten Stellen, wo mir die Story leider ein bisschen zu krank erschienen ist, fand ich, war der Lesefluss auch gut, sodass ich schon Spaß daran hatte, den Rest zu lesen. Die Auflösung der Geschichte hat mir auch gut gefallen. Fazit: Bei „Papa“ handelt es sich um einen Thriller, der sich gut lesen lässt und von Thriller-Fans gemocht werden wird. Ich kann das Buch daher an alle diejenigen empfehlen, die sich von perverser Brutalität nicht abschrecken lassen.

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    • 3
    fantagiroh

    fantagiroh

    28. February 2014 um 21:19
  • Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken

    Papa
    muchobooklove

    muchobooklove

    Sorgender Ehemann, liebender Vater, eiskalter Killer! Nichts ist mehr so, wie es mal war, wenn der eigene Vater plötzlich eine vollkommen andere Person ist, als die, mit der man sein ganzes Leben aufgewachsen ist oder als Ehefrau den Alltag geteilt hat. Wie lebt man dann mit diesem Gedanken weiter und was macht man, wenn man völlig unerwartet wieder mit diesen Thema konfrontiert wird? Zusammen mit dem Droemer Knaur Verlag möchten wir euch zu einer Leserunde des packenden Thrillers "Papa" von Sven I. Hüsken einladen! Mehr zum Buch: Zwei Jahre ist es nun her, dass Thomas Ried wegen mehrfachen Mordes verhaftet wurde. Niemand – und am allerwenigsten seine Frau Michelle – ahnten etwas von der bestialischen Seite des Mannes, der ein vollkommen normales Leben zu führen schien, bis eines seiner Opfer entkommen konnte. Michelle und ihre Tochter Lillian sind gerade dabei, sich ein neues Leben aufzubauen, als sie eine erschreckende Nachricht erreicht: Thomas ist aus der Psychiatrie ausgebrochen. Kurz darauf verschwindet Lillian bei einem Einkauf – zurück bleibt lediglich ein Polaroidfoto, auf dem zwei Zeichnungen zu sehen sind: ein Schaf und ein Wolf … Mehr über Sven I. Hüsken: Sven I. Hüsken wurde 1976 in Westfalen geboren, wo er auch zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern lebt und arbeitet. Er ist sowohl im Erwachsenen- als auch im Jugendbuch zuhause und wechselt zwischen realistischen und phantastischen Stoffen. Beruflich hat er vor allem mit Kleinstlebewesen zu tun, die er zum Wohle der Menschheit zum Arbeiten zwingt. Ihr möchtet wissen, was ein Schaf und ein Wolf mit diesem spannenden Fall zu tun haben? Dann könnt ihr euch ab sofort für eines der 25 Leseexemplare dieses E-Books (im E-PUB Format) bewerben.* Beantwortet dazu einfach folgende Frage: Bei welchem nahestehenden Menschen wäre es für euch am schlimmsten, wenn die Person noch eine andere Identität hätte? * Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Beteiligung am Austausch in allen Leseabschnitten sowie das Schreiben einer abschließenden Rezension selbstverständlich.

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