Sven Koch

 4.1 Sterne bei 353 Bewertungen
Autor von Dünengrab, Brennen muss die Hexe und weiteren Büchern.
Autorenbild von Sven Koch (©)

Lebenslauf von Sven Koch

Das Schreiben ist immer schon mein Ding gewesen. Meine erste eigene Schülerzeitung habe ich in der 6. Klasse auf den Markt geworfen, randvoll mit eigenen Satiren, Glossen und Comics. Aus der gleichen Zeit dürfte die erste Kurzgeschichte datieren. Es ging um eine Werwolfjagd in Yorkshire. Schon in der Grundschule habe ich mal ein Script für einen Western entworfen. Leider scheiterten wir an den immensen Produktionskosten und an der technischen Hürde, wer uns diese verdammte Westernstadt und das Fort aufbauen würde. Seither habe ich einen besonderen Draht zu Special Effects – und die Liebe zum Film sitzt mir eh im Nacken. Es entstanden in der Folgezeit Kurzwerke auf Video und Super8, und ich verfasste Drehbücher, was mich zu den Aufnahmeprüfungen an den Filmhochschulen in Berlin und München führte. Zeitgleich begann ich mit freier journalistischer Tätigkeit und entschied mich nach einem Volontariat für den Beruf des Redakteurs, den ich seit 1991 bei der Lippischen Landes-Zeitung mit Abstechern zu der Neuen Westfälischen in Bielefeld ausübe. "Purpurdrache" ist nicht mein erster Roman, aber mein erster publizierter. Er erscheint bei Droemer/Knaur und ist das erste Abenteuer der jungen Kriminalpsychologin Alex, die sich mit einer Serie von blutigen Ritualmorden herumschlagen muss. Ich werde von der Heidelberger Literaturagentur Schmidt&Abrahams vertreten, und wenn man mich fragen würde: Ich mag Karin Slaughter, Jean-Christophe Grangé, Jo Nesbo, Preston/Child – und natürlich seit eh und je Stephen King, meinen Initialzünder, mit dem ich wenigstens die Initialen teilen darf...

Alle Bücher von Sven Koch

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Buchformat:
Cover des Buches Dünengrab (ISBN: 9783426513224)

Dünengrab

 (77)
Erschienen am 01.08.2013
Cover des Buches Brennen muss die Hexe (ISBN: 9783426508558)

Brennen muss die Hexe

 (59)
Erschienen am 02.04.2012
Cover des Buches Dünentod (ISBN: 9783426514412)

Dünentod

 (51)
Erschienen am 02.05.2014
Cover des Buches Purpurdrache (ISBN: 9783426506622)

Purpurdrache

 (49)
Erschienen am 13.12.2010
Cover des Buches Totenmond (ISBN: 9783426508565)

Totenmond

 (20)
Erschienen am 01.11.2013
Cover des Buches Dünenkiller (ISBN: 9783426516331)

Dünenkiller

 (21)
Erschienen am 04.05.2015
Cover des Buches Dünenblut (ISBN: 9783426523483)

Dünenblut

 (18)
Erschienen am 03.06.2019
Cover des Buches Kalte Sonne (ISBN: 9783426444931)

Kalte Sonne

 (18)
Erschienen am 26.02.2018

Interview mit Sven Koch

Interview zwischen Sven Koch und LovelyBooks // April 2011

1) Wie bist Du zum Schreiben gekommen bzw. wie kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich habe schon in der Grundschule begonnen, mir Geschichten auszudenken und aufzuschreiben. Das hat mich einfach nicht losgelassen, aber wie das immer so ist: Man beginnt eine Menge, hört aber nicht alles auf. Vor einigen Jahren habe ich dann ernsthaft begonnen, an Romanprojekten zu arbeiten. Schließlich hatte ich ein Manuskript, das ich selbst für reif genug fand. Über das Autorenforum Montségur habe ich Natalja Schmidt und ihre Agentur Schmidt & Abrahams kennen gelernt und ihr meinen Thriller „Purpurdrache“ angeboten. Sie war sofort davon überzeugt, es kam zu einer Auktion, und diese hat Droemer/Knaur für sich entschieden, worüber ich sehr glücklich bin.

2) Wie lang hast Du an Deinem ersten Buch geschrieben – wie viel Zeit hast Du für die Recherche und wie viel für die Ausarbeitung gebraucht?

Es ist ein Unterschied, wenn man erstmal nur für sich schreibt – oder gezielt für eine Veröffentlichung. Der „Purpurdrache“ ist schrittweise im Zeitraum von etwa zwei Jahren entstanden. Als der Plot stand, habe ich viel kriminologische Fachliteratur gelesen – über Profilerstellung, Kriminalpsychologie und Kriminaltechnik. Ich habe bei der Polizei recherchiert, eine Menge im Internet – das hat etwa ein Drittel der Zeit beansprucht. Schließlich kam die Lektoratsphase mit Überarbeitungen, die zusammen etwa ein weiteres halbes Jahr in Anspruch genommen haben. Da ich berufstätig bin, ist das natürlich alles nebenbei erfolgt. Heute kann ich sagen, dass ich für einen Roman mit Recherche etwa ein dreiviertel Jahr benötige.

3) Gibt es schon Ideen & Pläne für einen neuen Roman?

Bei Knaur werden zwei weitere Romane um die Kriminalpsychologin Alexandra von Stietencron erscheinen. Teil zwei erscheint kommendes Frühjahr und erhält in Kürze das redaktionelle Feintuning. Teil drei ist bereits geschrieben und bei mir gerade in der Überarbeitungsphase. Und daneben gibt es so einige Ideen für Thriller-Projekte, die ich in Zukunft gerne realisieren möchte.

4) Welche Vorteile bietet für Dich das Internet und wie nutzt Du hier
 den Kontakt zum Leser, wie z.B. in einer Literaturcommunity wie LovelyBooks.de

Ich war zunächst erstaunt über die Fülle von Communitys und Bloggern, die das Internet heute bietet – ich finde das ganz großartig. Bei Lovelybooks bin ich Mitglied, bei einigen weiteren ebenfalls, Facebook und Twitter nutze ich natürlich auch. Ich finde die Möglichkeiten toll, direkt mit Lesern in Kontakt zu treten und Feedback zu erhalten. Als Autor war man früher - im Gegensatz zu Musikern oder Malern, die bei Konzerten oder Ausstellung Kontakt zum Publikum erfahren - eher eine Insel. Es ist in Leserunden toll, wenn man sieht, ob die gesponnenen Erzählfäden funktionieren. Auch aus Leserezensionen nehme ich viel mit. Weiter mag ich, dass sich erfahren lässt, welcher Mensch hinter dem Buch steht. Kurz: Mir gefällt der direkte Draht, den das Internet ermöglicht.

5) Bei der Buchfrage können sich neuerdings Leser in Echtzeit über Autoren 
und ihre Bücher austauschen, damit ist ein weiterer Platz für Lob und Kritik 
geschaffen. Wie gehst Du damit um?

Aus Lob wie aus Kritik ziehe ich das, was mir jeweils konstruktiv erscheint und beim Schreiben vielleicht nicht ganz so klar gewesen ist. Auf beidem lässt sich aufbauen. Ich möchte spannend unterhalten, und deswegen ist es mir sehr wichtig, was Leser denken. Für sie schreibe ich ja.

6) Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du
 Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Ich lese Thriller von Preston/Child, Stephen King, Lee Child, Meg Gardiner, Karin Slaughter, Jean Christophe Grangé und Jo Nesbo sehr gern. Ich mag auch die Bücher von Thomas Thiemeyer – oder auch Klassiker wie Edgar Allen Poe, E.T.A. Hoffmann oder H.P. Lovecraft. Über Neuerscheinungen informiere ich mich meist in den Verlagsvorschauen, Foren oder im Buchgeschäft. Ich bin ein Klappentext- und Leseprobenjunkie – wenn mich das packt bzw. toll geschrieben ist, hat das Buch schon gewonnen. Egal, wie es bewertet oder rezensiert wird.

7) Von welchem Autor würdest Du Dir mal ein Vorwort für eines Deiner 
Bücher wünschen und warum?

Wenn ich frei wählen könnte: Jo Nesbo. Ich glaube, das ist ein ganz cooler Typ, zumindest habe ich ihn bei einer Lesung so erlebt. Ich mag seine Bücher und seinen Stil, außerdem ist er – wie ich – auch Musiker, und wir tragen die gleiche übersichtliche Frisur. Das verbindet irgendwie.

8) Man wird als Autor schnell in Schubladen gesteckt.
 Würdest Du gerne mal das Genre wechseln und Deine Leser mit einer 
völlig neuen Seite überraschen?

Ich fühle mich in der Thriller-Schublade sehr wohl, und sie ist ja auch sehr groß. Ich kann mir aber gut vorstellen, mir außerhalb des Crime-Bereichs wissenschaftliche oder archäologische Themen vorzunehmen, beziehungsweise etwas ins Fantastische zu gleiten. Aber Thriller werden es wohl immer bleiben.

9) Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration für Deine Arbeit?

Überall. In meiner täglichen Arbeit als Tageszeitungsredakteur bekomme ich viel mit. Beim Lesen ebenfalls – weiter, wenn ich Reportagen im TV sehe. Und unter der Dusche.

10) Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine 
Arbeit für die kommenden Jahre?

Dass meine Geschichten spannend unterhalten. Dass mir der Ideenquell nicht versiegt. Und dass es mir künftig einmal gelingt, eine wirklich umfassende, detaillierte Outline nebst Treatment zu entwerfen, an die ich mich beim Schreiben auch halte...

Neue Rezensionen zu Sven Koch

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Rezension zu "Dünentod" von Sven Koch

Spannender Krimi
Anivor 17 Tagen

Tjark Wolf hat sich eine Auszeit von seiner Arbeit bei der Polizei genommen und in dieser Zeit alle Brücken zu seinen Kollegen abgebrochen. Als Ceylan bei einem Besuch auf einem Volksfest niedergestochen wird, greift Femke Folkmer zu einer List, um Tjark zu erreichen. Ihr Plan geht tatsächlich auf, denn Tjark kehrt sofort zurück. In einem für ihn typischen Alleingang versucht Tjark, Ceylans Angreifer auf die Schliche zu kommen. Im Zuge des Alleingangs finden sich Spuren von einem Mann, der keine Fingerabdrücke hat. Und dieser Mann scheint ein grauenvolles Attentat zu planen...

 

"Dünentod" ist nach "Dünengrab" bereits der zweite Fall für Tjark Wolf und Femke Folkmer. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch dann folgen, wenn man den ersten Teil nicht kennt. Um die Weiterentwicklung der Charaktere und die privaten Nebenhandlungen zu beobachten, empfiehlt sich allerdings die Einhaltung der Reihenfolge. Für die Kriminalhandlung selbst sind diese Vorkenntnisse allerdings nicht nötig. Außerdem streut der Autor wichtige Hintergrundinformationen in die Handlung ein, sodass man kein Problem haben dürfte, alles richtig zuzuordnen. 

 

Auch bei diesem Krimi versteht der Autor es wieder hervorragend, vom ersten Moment an Spannung aufzubauen. Das Interesse an den Hintergründen der Messerattacke wird sofort geweckt. Im Zuge dieser Ermittlungen flacht die Spannung dann zunächst etwas ab. Langweilig wird es allerdings nie, da Tjark Wolf ganz in seinem Element ist und ungewöhnliche Wege geht, um dem Täter auf die Schliche zu kommen. 

 

Charaktere und Handlungsorte werden so lebendig beschrieben, dass man beinahe das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein. Dadurch kann man ganz ins Geschehen eintauchen. Durch die Spuren, die sich bei Tjarks Alleingang ergeben, nimmt die Handlung deutlich an Fahrt auf. Die Suche nach dem Mann, der offenbar einen schwerwiegenden Anschlag plant, läuft auf Hochtouren. Relativ kurze Kapitel und rasche Szenenwechsel sorgen dafür, dass man förmlich in den Sog der Ereignisse gerät und das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Zum Ende hin fiebert man regelrecht mit und hält gebannt den Atem an. 

 

"Dünentod"  überzeugt durch sympathische Ermittler und eine Handlung, die zwar zunächst eher gemächlich beginnt, dann aber so spannend wird, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. 

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Rezension zu "Schwarzer Fjord" von Sven Koch

Ein spannender Thriller um ein fatales Geheimnis
Kriminevor 2 Monaten

Die Architektin Liv wird nach einem schweren Sturz von der Treppe im Krankenhaus wieder wach und weiß nicht, was geschehen ist. Nur die Erkenntnis, dass jemand sie  töten wollte, geistert in ihrem Kopf herum und die Tatsache, dass ihre beste Freundin Vigga seit einigen Tagen spurlos verschwunden ist. Genau aus diesem Grund befand sich Liv auch in Viggas Haus, um deren Ehemann Magnus in der für ihn schwierigen Zeit beizustehen. Nun aber ist Magnus tot und Liv steht unter Verdacht seine Mörderin zu sein.

„Schwarzer Fjord“ ist der zweite Dänemark-Thriller von
Sven Koch, der
als Tageszeitungsredakteur
tätig ist und neben
dem Schreiben von Büchern viel
Zeit als Hobbymusiker verbringt. Ein Tausendsassa, der in seinem neuen Thriller
mit
einem geschickt inszenierten
Verwirrspiel
aufwarten kann. Dabei führt er nicht nur seine Leser
von Beginn an,
an der Nase herum, sondern auch seine
Figuren,
die
das
dramatische Geschehen durchleben müssen.
Angefangen mit Liv, die sich an die verhängnisvollen
Vorfälle
in Viggas und Magnus Haus
nicht erinnern kann, über die ermittelnden Polizisten Knud und Tine, die
Ordnung in das
Chaos bringen
müssen,
bis hin zu Livs Freund Frederik,
der ihr bedingungslos
zur Seite steht oder
auch
Magnus Geschäftspartner Johann, der mehr weiß, als er zugeben will.

Zwei Handlungsebenen, eine in der Gegenwart und eine in der Vergangenheit,
eine Handvoll Figuren, die mitten aus dem Leben gegriffen sind und ein Schreibstil, der angenehm bildhaft
ist, sorgen dafür, dass der Leser tief in das undurchsichtige Geschehen eintaucht. Dabei lange Zeit ist nicht klar, wer hinter dem Verschwinden von Livs Freundin Vigga steckt und warum deren Ehemann Magnus sterben musste. Doch mit jeder neuen Erinnerung, die Livs Gedächtnis hervorbringen kann, wird ein Teil
der verhängnisvollen Ereignisse aus der Vergangenheit
aufgedeckt.
In Kombination mit Ermittlungen, die Knud und Tine führen und mit den umfangreich geführten
Befragungen an Livs Krankenbett tritt
Stück für Stück eine Intrige ans Tageslicht,
die ungeheuerlich ist.

Fazit:
Ein gut gewebter Thriller, der mit einem geschickten Aufbau, authentischen Figuren und der späten Auflösung eines fatalen Geheimnisses punkten kann, wodurch die Suche nach der Wahrheit bis zum Schluss spannend bleibt.

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Rezension zu "Schwarzer Fjord" von Sven Koch

Behandel die Menschen so, wie ihr selbst behandelt werden wollt
Taluzivor 3 Monaten

Liv wacht nach einem Treppensturz in einem dänischen Krankenhaus auf. Nur vage kann sie sich erinnern was in den letzen Tagen zuvor passiert ist. Sie ist zum Ringkobingfjord gereist, um ihre Freundin Vigga zu suchen. Vigga ist spurlos verschwunden und ihr Mann Magnus ist völlig verzweifelt. Welchen Grund sollte Vigga haben von heute auf morgen zu verschwinden? Liv merkt schnell, dass da noch mehr hintersteckt und gerät selber in eine bedrohliche Lage.

Bei dem Gespräch mit der Polizei wird ihr klar, dass sie die Hauptverdächtige ist. Schließlich wurde sie mit der Kleidung von Vigga gefunden. Liv ist klar, dass sie so schnell wie möglich aus dem Krankenhaus verschwinden muss, um ihre Unschuld zu beweisen.


„Schwarzer Fjord“ von Sven Koch ist der zweite Dänemark Thriller nach „Kalte Sonne“.

Der Schreibstil ist lebendig und nimmt einen von Anfang an in seinen Bann. Die Handlung schreitet schnell voran und durch manche Wendung im Geschehen ist es spannend. Beim Lesen weiß, man manches mal selber nicht was man von der Protagonistin Liv halten soll und ihr glauben kann.

Der Thriller wird aus Livs Sicht in der Ich-Perspektive erzählt. Liv hat als Kind eine traumatische Erfahrung gemacht, die sie bis heute beschäftigt und Auswirkungen auf ihr Leben hat. Durch das Verschwinden ihrer Freundin und dem Treppensturz werden alte Traumata wieder erweckt. Dennoch bleibt Liv stark und setzt alles dran, das Verschwinden von Vigga aufzuklären und ihre Unschuld zu beweisen.

Durch dezente Landschaftsbeschreibungen kam beim Lesen auch Urlaubsfeeling auf und die Sehnsucht nach Dänemark.

Alles in Allem ein absolut lesenswertes Buch.

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Zusätzliche Informationen

Sven Koch wurde am 04. Februar 1969 in Lemgo, Kreis Lippe (Deutschland) geboren.

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