Sven Koch Brennen muss die Hexe

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Inhaltsangabe zu „Brennen muss die Hexe“ von Sven Koch

Eine grauenvolle Mordserie versetzt die Bürger von Lemfeld in Angst und Schrecken. Ein Wahnsinniger verbrennt Frauen auf dem Scheiterhaufen, nachdem er sie nach mittelalterlichen Methoden brutal gefoltert hat. 'Für immer. A.G.' – diese kryptische Botschaft hinterlässt der Mörder am Tatort. Die SOKO 'Flammenhimmel' ermittelt unter Hochdruck. Denn Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron befürchtet, die bevorstehende Walpurgisnacht könnte in einem Blutbad enden …

Ein Krimi, der sich meiner Meinung nach zu actionreich entwickelt und dadurch unrealistisch wirkt.

— Krimifee86
Krimifee86

Actiongeladener Krimi bei dem man nicht gleich weiß, wer der Täter ist.

— Primrose24
Primrose24

Irgendwie fand ich das Buch nicht besonders spannend. Auch die Beweggründe des Täters waren für mich an den Haaren herbeigezogen.

— ela-e
ela-e

Ein spannender, kurzweiliger und leicht zu lesender Krimi mit interessantem Thema und kleinen Einschränkungen.

— Seehase1977
Seehase1977

Fazit: Ein beklemmender wie auch sehr spannender Krimi, der mit viel Lokalkolorit versehen ist und mit einer äußerst sympathischen Protagonisten aufwarten kann, die auch Ecken und Kanten haben darf.

— Bellexr
Bellexr

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  • Hexenverbrennung im hier und jetzt

    Brennen muss die Hexe
    Seehase1977

    Seehase1977

    Kurzbeschreibung: Eine grauenvolle Mordserie versetzt die Bürger von Lemfeld in Angst und Schrecken. Ein Wahnsinniger verbrennt Frauen auf dem Scheiterhaufen, nachdem er sie nach mittelalterlichen Methoden brutal gefoltert hat. »Für immer. A.G.« – diese kryptische Botschaft hinterlässt der Mörder am Tatort. Die SOKO »Flammenhimmel« ermittelt unter Hochdruck. Denn Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron befürchtet, die bevorstehende Walpurgisnacht könnte in einem Blutbad enden… Lemfeld wird zurück ins Mittelalter katapultiert. Eine grauenvolle Mordserie beschäftigt die Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron und ihre Kollegen von der Kripo. Der Killer foltert seine Opfer im mittelalterlichen Stil und verbrennt sie anschließend auf einem Scheiterhaufen. Die Signatur "Für immer. A.G." könnte im Zusammenhang zu dem damals in Lemfeld tätigen Scharfrichter August Gießenbier stehen. Wenn dies zutrifft, werden die bisherigen Taten nur ein kleiner Vorgeschmack dessen sein was Lemfeld und der bevorstehenden Walpurgisnacht noch drohen könnte… "Brennen muss die Hexe" ist der zweite Kriminalroman von Sven Koch um die Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron. Ich habe das Vorgänger-Buch nicht gelesen, hatte aber auch nicht den Eindruck hierdurch im Nachteil zu sein. Das Thema hat Koch sehr gut gewählt, Hexenverbrennung in der heutigen Zeit ist nicht gerade ein gängiges Szenario für einen Kriminalroman und hat schon alleine dadurch mein Interesse geweckt. Leider war der Einstieg für mich die ersten Seiten etwas zäh, fand dann aber doch relativ schnell in die Story hinein und konnte das Buch dann auch nicht mehr zur Seite legen. Die Charaktere überzeugen durch glaubhafte und nachvollziehbare Handlungen. Und die durchgehend fesselnde Atmosphäre wird gelegentlich durch ein paar amüsante Szenen aufgelockert. Diese ausgewogene Mischung und der flüssig zu lesende Schreibstil machen dieses Buch durchaus lesenswert. Obwohl mich der Krimi mitgenommen hat und ich ihn relativ schnell durchgelesen habe, hätte ich mir zwischendurch immer mal wieder etwas mehr Spannung gewünscht. Ebenfalls gestört haben mich die etwas zu detaillierten Hinweise auf den Vorgänger-Roman, bekommt man hier den Täter schon mehr oder weniger auf dem Silbertablett serviert was den Reiz dieses Buch auch zu lesen leider genommen hat. Deswegen gibt’s von mir gute vier Sterne.

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    • 3
  • Eine unfehlbare Protagonistin

    Brennen muss die Hexe
    Krimifee86

    Krimifee86

    05. November 2015 um 16:21

    Klappentext: Eine grauenvolle Mordserie versetzt die Bürger von Lemfeld in Angst und Schrecken. Ein Wahnsinniger verbrennt Frauen auf dem Scheiterhaufen, nachdem er sie nach mittelalterlichen Methoden brutal gefoltert hat. »Für immer. A.G.« – diese kryptische Botschaft hinterlässt der Mörder am Tatort. Die SOKO »Flammenhimmel« ermittelt unter Hochdruck. Denn Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron befürchtet, die bevorstehende Walpurgisnacht könnte in einem Blutbad enden. Cover: Ich finde das Cover okay. Nicht mehr und nicht weniger. Denn für meine Begriffe ist es nicht so richtig passend. Es wirkt zwar in gewisser Weise mystisch und hat sicherlich auch durch Baum (=Holz) und Sonne (=Feuer) etwas mit Titel und Thema des Buches zu tun. Allerdings hätte man das Ganze sicherlich auch etwas anschaulicher gestalten können, beispielsweise indem man tatsächlich einen brennenden Scheiterhaufen (natürlich ohne „Hexe“) zeigt. Insgesamt ein Cover, das nicht schlecht ist, aber eben auch wenig mit dem Buch zu tun hat. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich mag es, wenn Bücher aus verschiedenen Perspektiven geschrieben sind und man vor allem auch hinter die Fassade des Mörders blicken kann. Das war hier definitiv der Fall. Das Buch war zudem spannend und immer gut verständlich geschrieben. Weniger gut haben mir die Charakterisierungen gefallen. Für mich war Alex am Anfang noch eine relativ normale junge Frau, die sich aber immer mehr zu einer übermächtigen Person entwickelt hat, die so für mein Empfinden überhaupt nicht mehr realistisch war. Alle anderen Charaktere rückten immer mehr in den Hintergrund, sodass man kaum die Chance hatte, sie kennenzulernen und eine Verbindung zu ihnen aufzubauen. Alles drehte sich nur noch um Alex. Schade, denn auch andere Charaktere, wie beispielsweise Schneider hatten in meinen Augen großes Potenzial. Die Story: Am Anfang fand ich die Geschichte wirklich gut erzählt. Das Thema „Hexenverbrennung“ ist ja eigentlich ein altes Thema, das man eher in historischen Romanen erwarten würde. Hier ist es jedoch modern aufbereitet worden, was zunächst einmal sehr spannend ist. Leider entwickelt sich das Buch von Seite zu Seite zu einem abstrusen Action-Thriller, bei dem die abenteuerlichsten Dinge passieren und Menschen eigentlich Unmögliches überleben. Im Mittelpunkt dessen natürlich die unfehlbare und scheinbar unkaputtbare Alex. Das hat mir nicht gefallen. Ebenso wenig gefallen hat mir, dass es in dem Buch kaum Hintergrundinformationen zum Thema Hexenverfolgung gab. Es wurden ab und an mal ein paar kurze historische Fakten geboten, aber alles in allem doch sehr wenig. Auch hier hatte ich mehr erwartet und erhofft. Fazit: Ein weitestgehend gut geschriebener Krimi, der sich im Laufe der Seiten jedoch immer mehr zu einem unrealistischen Action-Thriller entwickelt und dadurch seine Glaubwürdigkeit immens einbüßt. Für mich stand zudem Alex viel zu sehr im Fokus der Ermittlungen, alle anderen Charaktere waren ja praktisch nur Beiwerk neben der unfehlbaren Psychologin. Hier hätte ich mir etwas mehr Differenzierung gewünscht und vor allem auch andere Charaktere, die einen Gegenpol zu ihr aufbauen und ihr Parolie bieten. Gefehlt hat mir zudem die Erläuterung des historischen Hintergrunds der Thematik. Insgesamt gebe ich drei Punkte für einen Krimi, der okay ist. Mehr nicht und weniger auch nicht.

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  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Hexenverbrennungen

    Brennen muss die Hexe
    Primrose24

    Primrose24

    31. July 2015 um 17:46

    Die Polizei Lemfeld ermittelt erneut in einer bizarren Mordserie. Ein skrupelloser Killer verbrennt Frauen bei lebendigem Leibe auf dem Scheiterhaufen, nachdem er sie tagelang gefoltert hatte. Am Tatort wird stets dieselbe Botschaft gefunden - "Für immer. A. G." Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron wird der Sondereinheit zugeteilt und entdeckt eine Verbindung der Morde mit der örtlichen Historie der Hexenverbrennungen. Mit Nachdruck versucht die Sondereinheit den Täter zu ermitteln und das am Besten vor der großen Walpurgisnacht in der in der ganzen Stadt Scheiterhaufen brennen werden. Der Krimi behandelt das Thema mittelalterliche Foltermethoden und Verbrennungen ohne zu albtraumhafte Details zu verwenden und verflechtet historische Gegebenheiten (damit meine ich die Hexenprozesse) mit einem psychotischen Serienkiller, der das Feuer als reinigende Kraft sieht. Die psychologischen Ausschweifungen von Alex als Protagonistin sind eine gelungene Abwechslung zur herkömmlichen Polizeiarbeit. Auch wenn nicht alle Theorien zutreffen, eröffnet Alex mit ihren Spekulationen oft neue Untersuchungswege und treibt die Handlung weiter voran.  Daneben sind auch die anderen Charaktere schön ausgearbeitet und leisten ihren Beitrag zum Geschehen. Am besten hat mir dabei Schneider gefallen, der mit seiner lockeren Art und seinem nicht so schematischem Denken aus der Horde Polizisten klar hervorsticht. Und auch Finja als klaren Neuling finde ich sehr gelungen. Das Privatleben von Alex finde ich nur sehr sporadisch mit in die Handlung integriert. Da ich den ersten Teil der Reihe nicht kenne, mag mir vielleicht deshalb nicht immer klar sein, welche Probleme Alex in ihrem privaten Umfeld meint, wenn sie wieder einmal zu viel nachgrübelt. Die Spannung wird in Folge der steigenden Opferzahl immer weiter aufgebaut. Zwar war das Ende wenigstens teilweise vorhersehbar, jedoch wird lange nicht klar wer genau hinter den Morden steckt und warum. Das Buch mag vielleicht kein kriminologisches Meisterwerk sein, es hat jedoch alle Elemente, die eine gute Geschichte in diesem Genre braucht: einen verrückten und doch cleveren Serienkiller, eine außergewöhnliche und unkonventionelle Ermittlerin und eine nur schwer vorhersehbare Entwicklung der Handlung. Mir hat der Krimi sehr gefallen und ich kann ihn nur weiterempfehlen.

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  • Scharfrichter reloaded

    Brennen muss die Hexe
    AnnaChi

    AnnaChi

    05. July 2015 um 12:48

    In Lemfeld, einem eher beschaulichen Ort, werden Frauen als vermeintliche Hexen nach einer grausamen Folter auf dem Scheiterhaufen verbrannt - und das nicht etwa vor langer Zeit, sondern in der Gegenwart. Der Täter scheint sich als eine "Reinkarnation" eines Scharfrichters zur Zeit der Hexenverfolgungen zu fühlen. Die Polizei steht vor vielen Rätseln, zumal der Mörder extrem professionell vorgeht und keine Spuren hinterlässt, sondern sie permanent auf Irrwege führt. So weit der spannende Plot der Geschichte. Mängel gibt es allerdings in dessen Ausführung. Da wird viel und teilweise hanebüchen herumpsychologisiert und Handlungsstränge kreiert, bei denen sich mir in Ansätzen die Fußnägel angesichts von solcher Absurdität und Konstruiertheit hochbogen. Warum muss beispielsweise der (vermeintliche) Täter nicht nur Asperger-Autist sein, sondern auch noch in der SM-Szene herumlaufen und beruflich Experte für die Zeit der Hexenverbrennungen sein? Wirklich Spannung ist bei mir auch nicht aufgekommen, dafür war das Ganze zu "tatortmäßig" aufgezogen. - Insgesamt ein Krimi, den man lesen kann, aber nicht muss.  

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  • Heiß, heiß, heiß

    Brennen muss die Hexe
    monja1995

    monja1995

    14. August 2013 um 19:12

    Klappentext: Eine grauenvolle Mordserie versetzt die Bürger von Lemfeld in Angst und Schrecken. Ein Wahnsinniger verbrennt Frauen auf dem Scheiterhaufen, nachdem er sie nach mittelalterlichen Methoden brutal gefoltert hat. »Für immer. A.G.« – diese kryptische Botschaft hinterlässt der Mörder am Tatort. Die SOKO »Flammenhimmel« ermittelt unter Hochdruck. Denn Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron befürchtet, die bevorstehende Walpurgisnacht könnte in einem Blutbad enden … Mein Umriss: Lemfeld mit einer grauenvollen Geschichte die ins Mittelalter zurückführt, in dem Hexenverbrennungen an der Tagesordnung war, ist der Mittelpunkt einer schrecklichen Mordserie. Eine Frau, gefoltert mit Daumenschrauben, spanischen Stiefeln und anderen grauenhaften Dingen wird auf einem Scheiterhaufen verbrannt aufgefunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel, da bei der Obduktion unglaubliche Verletzungen in Erscheinung treten. Die Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron wird in den Fall mit einbezogen und stößt recht schnell über ihre Ermittlungen auf eine Gruppe, die sich intensiv mit dem heidnischen Glauben des Mittelalters identifiziert. Schnell wird klar, dass die Frauen dieser Gruppe in höchster Gefahr schweben, denn der „Scharfrichter“ schlägt immer wieder erbarmungslos zu. An jedem Tatort hinterlässt er eine in Holz geritzte Botschaft mit den Initialen A.G. Über Umwege finden die Ermittler heraus, mit welchen Initialen der Täter spielt und erfahren die Geschichte über diesen Menschen. Das jedoch bringt nun auch die Ermittler in Lebensgefahr…. Mein Eindruck: Brennen muss die Hexe ist das zweite Buch von Sven Koch und trotzdem hat man den Eindruck, es mit dem Werk eines sehr erfahrenen Schriftstellers zu tun zu haben. Er steigt sehr rasant mit einem sehr hoch angesetzten Spannungslevel in die Handlung ein und ist in der Lage, diesen Level permanent oben zu halten. Der Leser wird von Kapitel zu Kapitel gepeitscht, nicht ohne dass Koch immer wieder aufregende Spannungsspitzen ins Geschehen einbaut, welche ihren Höhepunkt schlussendlich im Showdown zu einem regelrechten Feuerwerk führen. Im Normalfall stört es mich, wenn ein Autor durch das Liebesleben eines Ermittlers versucht, den Leser am Buch zu halten. In diesem Fall gehört das etwas gestörte Liebesleben der Polizeiermittlerin einfach dazu und ist so geschickt mit der Geschichte verwoben, dass ohne das etwas fehlen würde. Koch verliert nie den Blick fürs Wesentliche und verrennt sich auch nicht in unwichtigen Nebensächlichkeiten. Es wird zwar immer wieder der vorher gehende Fall des Purpurdrachen und verschiedene Begebenheiten erwähnt, man hat jedoch nicht das Gefühl, dass da was fehlt. Eine sicherlich lange und aufwendige Recherchearbeit im Bereich der Geschichte der Hexenverfolgungen und der Lebensauffassung in anderen Kulturen hat sich hier auf jeden Fall gelohnt. Mein Fazit: Ein Thriller der mitreißt und uneingeschränkt zu empfehlen ist

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  • Rezension zu "Brennen muss die Hexe" von Sven Koch

    Brennen muss die Hexe
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    07. January 2013 um 19:44

    Eine Anmerkung vorweg: Dies ist der zweite Teil von Sven Koch mit der Kriminalpsychologin Alex. Teil 1 ist "Purpurdrache", was ich aber nicht gelesen habe und ich bin auch der Meinung, das ist nicht unbedingt notwendig, denn hier werden die Geschehnisse von Teil 1 nochmal erwähnt und auch hinreichend erklärt. Und dieser Fall hat auch nichts mit dem aus "Purpurdrache" zu tun. Es beginnt mit einem Feuer. Eine Frau wird auf einem Scheiterhaufen verbrannt und wie sich später herausstellt, war das Opfer Anhängerin des Wicca-Kultes und Mitglied eines Covens, eines Hexenzirkels. Genau wie die Frau, die einige Tage später verbrannt wird. Nachforschungen ergeben, dass die Frauen außerdem gefoltert wurden nach mittelalterlichen Methoden aus der Zeit der Hexenverfolgung. Die Polizeipsychologin Alexandra recherchiert und stößt auf verschiedene Verdächtige, die sich mit dem dunklen Kapitel der Geschichte des Ortes Lemfeld, der Hexenverfolgung, beruflich oder aus privatem Interesse beschäftigen. Oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter? Während ihre Kollegen der SOKO "Flammenhimmel" dem Täter anscheinend auf der Spur sind, scheint dieser immer einen Schritt voraus zu sein. Einzig Alex scheint es mit ihm aufnehmen und sich in ihn hinein versetzen zu können. Aber wird sie ihn rechtzeitig stoppen können, bevor weitere Menschen sterben? Ich gebe zu, ich habe mir das Buch gekauft, da mich das Thema der Hexenverfolgung interessiert und in Verbindung mit einem Krimi habe ich mir das sehr spannend vorgestellt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist ein richtiger Pageturner, ich konnte es nur schwer aus der Hand legen. Bis zum Schluss wird man bezüglich des wahren Täters geschickt in die Irre geführt. Sven Koch wollte gerne etwas schreiben zum Thema Hexenverfolgung in seinem Heimatort. Da er aber keine historischen Romane schreibt, hat er dieses Thema in die heutige Zeit geholt und die Verknüpfung mit den Thrillerelementen ist ihm sehr gut gelungen, wie ich finde. Zu den Charakteren: Alex war mir im Großen und Ganzen sympathisch, allerdings würden mir ein paar Angewohnheiten sicher auf die Nerven gehen, wenn ich sie tatsächlich kennen würde. ;-) Ihr Ordnungswahn zum Beispiel. Oder dass sie in ihrer Lieblingspizzeria nur auf der Terrasse isst, wegen der Essensgerüche im Inneren. Aber sie hat einen brillanten Verstand und ist in ihrem Job perfekt. Und ihre Angst vor Beziehungen kann man nachvollziehen, wenn man ihre Vergangenheit kennt. Auch Rolf Schneider und Finja mochte ich. Ebenso Martin Rüppel. Schade für ihn... Also ich kann "Brennen muss die Hexe" jedem empfehlen, der auf spannende Thriller und Krimis steht und Sven Koch steht internationaler Konkurrenz in nichts nach. Eine kleine Anekdote am Rande: In der Danksagung erwähnt Sven Koch auch die Autorenkollegin Tanya Carpenter, die ihm für sein Buch einiges zum Thema Wicca erklärte, da sie diese Glaubensrichtung seit Jahren praktiziert. Ich bin ja ein großer Fan von Tanyas Vampirreihe "Ruf des Blutes", daher fand ich das sehr interessant. :-) Schön, dass unsere deutschen Autoren so zusammen arbeiten.

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  • Rezension zu "Brennen muss die Hexe" von Sven Koch

    Brennen muss die Hexe
    gabi_kiesel

    gabi_kiesel

    13. November 2012 um 12:17

    Wow, gutes Buch. Amüsant und klar geschrieben. Anheimelnde Situationen lösen sich mit aktiongeladenen Geschehnissen ab. Ich finds toll!!! **

  • Rezension zu "Brennen muss die Hexe" von Sven Koch

    Brennen muss die Hexe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. November 2012 um 23:21

    Super spannend und autentisch

  • Rezension zu "Brennen muss die Hexe" von Sven Koch

    Brennen muss die Hexe
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    28. September 2012 um 12:56

    Nachdem ich hier die Rezesionen gelesen hatte, wollte ich unbedingt dieses Buch lesen. Am Anfang fand ich es auch noch sehr spannend. Die Szenen waren sehr gut dargestellt. Aber zum Schluß ist leider der Krimi etwas abgeflacht und ich habe mich fast durch die Seiten quälen müssen. Sehr langatmige, unnütze Dialoge, die das Buch bzw. die Geschichte einfach nur künstlich verlängt haben. Ich kann das Buch leider nur sehr eingeschränkt empfehlen.

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  • Rezension zu "Brennen muss die Hexe" von Sven Koch

    Brennen muss die Hexe
    sanja

    sanja

    19. September 2012 um 13:32

    Dieses Mal hat es Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron mit einem besonders perfiden Killer zu tun, der seine weiblichen und noch lebendigen Opfer auf dem Scheiterhaufen als Hexe verbrennt, nachdem er sie mit mittelalterlichen Methoden grausam gefoltert hat. Am Tatort hinterlässt er stets eine kurze Botschaft: “Für immer. A.G.”. Schnell wird die Soko “Flammenhimmel” gebildet, um ein Blutbad in der bevorstehenden Walpurgisnacht mit allen Mitteln zu verhindern. Noch während die Ermittlungen zum ersten Opfer laufen, wird bereits ein Zweites gefunden. Schnell wird klar, dass beide Damen Anhänger des Wicca-Kultes sind, einer wiederbelebten Naturreligion, deren Anhänger sich selbst gerne als Hexen bezeichnen. Der Täter, der die Welt von den bösen Hexen befreien will, agiert zunächst unerkannt weiter, doch gerade Alex von Stietencron stellt wieder ihr Gespür unter Beweis und kommt ihm näher, als ihr lieb ist. Die Geschichte ist gut recherchiert. Sven Koch zeigt im Anhang, der ein Interview enthält, Parallelen zu seinem Heimatstädtchen Lemgo auf. Gerade die mittelalterlichen Foltermethoden fand ich abstoßend und faszinierend zugleich. Nichts für schwache Nerven, vor allem, wenn man sich auch noch alles bildlich vorstellt… Da fragt man sich, wie grausam die Menschen damals gefoltet wurden, um Informationen oder ein absurdes Geständnis aus Ihnen herauszupressen. Und was tun Menschen anderen Menschen überhaupt an? Und warum? Aus Machtgier? Ideellen Vorstellungen? Es geraten diversen mögliche Täter ins Visier der Polizei. Dem Leser werden häppchenweise neue Informationen dargebracht, doch nie zuviel, um den Täter zu entlarven. Dieser bleibt bis kurz vor Ende im Verborgenen. Nachdem ich den ersten Teil “Der Purpurdrache” um die Kriminalpsychologin Alexandra Gräfin von Stietencron bereits regelrecht verschlungen habe, stand außer Frage den zweiten Teil zu lesen. Sven Koch gelingt es nahezu mühelos die Spannung aufzubauen und dann in einem wahren Sturm auf den Leser loszulassen. Von mir gibt es hierfür volle 5 Punkte und ich freue mich bereits auf den nächsten Teil, der auch schon fertig ist, wie der Autor verlauten ließ! Danke für diesen spannenden Krimi aus deutschen Landen. LG sanja

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  • Rezension zu "Brennen muss die Hexe" von Sven Koch

    Brennen muss die Hexe
    Leselady

    Leselady

    Heiß – heißer - „Brennen muss die Hexe“… Auszug aus dem Klappentext / Inhalt: Ein Ritualmord auf dem Scheiterhaufen, eine rätselhafte Botschaft und eine Profilerin der Extraklasse „Eine grauenhafte Mordserie versetzt die Bürger von Lemfeld in Angst und Schrecken. Ein Wahnsinniger verbrennt Frauen auf dem Scheiterhaufen, nachdem er sie nach mittelalterlichen Methoden brutal gefoltert hat“. Informationen zum Verlag / Autor: „Brennen muss die Hexe“ ist am 02.04.2012 als Taschenbuch im Knauer Verlag erschienen und umfasst – inkl. einem Interview mit Sven Koch – 410 Seiten. Weitere Informationen zu Buch, Verlag und Autor finden sich unter folgendem Link: http://www.droemer-knaur.de/buecher/Brennen+muss+die+Hexe.7758862.html Eigene Meinung und mehr..: Die Nacht vom 30. April auf den 01. Mai – auch als Walpurgisnacht bekannt – steht bevor und die Angst vor dem Wahnsinnigen wächst mit jedem Pulsschlag. Die Angst fühlt man beim Lesen, denn Sven Koch ist mit „Brennen muss die Hexe“ ein wirklich packender Thriller mit Gänsehautgarantie gelungen. Gleich zu Beginn die erste Verbrennung, bei der wir atemlos mitleiden und Anteil an den letzten Gedanken und letzten lebenden Momenten der jungen Frau nehmen. Die Buchstaben führen uns erschreckend nahe an den grausamen Ort des Geschehens, so dass man die arme Frau durch die Buchstaben hindurch erlösen möchte. Einmal mit Schwung in den heißen Hexenthriller hineinkatapultiert, wird man das Buch so schnell nicht mehr aus den Händen legen. Sehr geschickt legt Sven Koch falsche Fährten, die es selbst einem erfahrenen Thriller-Leser lange schwer machen, einen Täter ausfindig zu machen. Die Spannung wird auf einem irren Level gehalten und durch interessante, teils undurchsichtige Charaktere, auf Hochtouren laufende Ermittlungen und einer Profilern der Extraklasse angenehm abgerundet. Mit Alexandra von Stietencron als Polizeipsychologin und Profilerin, erweckte Sven Koch eine mutige und intuitive Protagonistin mit sehr interessanter Biografie zum Leben, die sich sowohl mit den Tücken der Polizeihirarchie herumschlagen, aber auch mit ihren eigenen Geistern der Vergangenheit klar kommen muss. Bei all diesen furchtbaren Taten in der Geschichte, ist es dem Autor dennoch virtuos gelungen, den schmalen Grat zwischen Grausamkeit, Qualen und gelungener Hochspannung zu finden, ohne ins Ekelerregende abzudriften (vorausgesetzt sie sind ein erfahrener, nervenstarker Thriller-Leser ;-)). Viele, viele Fragen drängen danach beantwortet und gelöst zu werden, wie zum Beispiel: Was hat es mit der eingeritzten Tatort-Signatur : „Für immer. A.G.“ auf sich? Warum taucht Marsten immer am Tatort auf und ist sein Coven und die Wicca-Gruppe tatsächlich so harmlos, wie er es vorgibt? Was für eine Rolle spielen die Gäste und Folterkammern im „Castle“ und warum rücken ein längst verstorbener Scharfrichter und ein Fluch in den Ermittlungs-Focus der Profilerin ….. Fragen über Fragen und die Zeit wird knapp und knapper. Denn der Wahnsinnige schichtet bereits neues Holz… für…. Lest es selbst – ES LOHNT SICH SEHR!!!! Mein großer Dank geht an den Autor Sven Koch, der mir dieses Buch zum Testlesen zur Verfügung gestellt und mir dadurch wirklich packende Lesestunden ermöglicht hat, die ich jedem Thriller-Fan nur sehr empfehlen kann!

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    • 2
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    16. August 2012 um 13:25
  • Rezension zu "Brennen muss die Hexe" von Sven Koch

    Brennen muss die Hexe
    LadyMacbeth

    LadyMacbeth

    02. August 2012 um 12:31

    “Brennen muss die Hexe” kommt zunächst als typischer Krimi daher: eine Profilerin mit Vergangenheit, die es mit ihren überwiegend männlichen Kollegen nicht immer einfach hat, ein Serienmörder, der in Wahnvorstellungen verhaftet ist, inszenierte Tatorte, Lebensgefahr und ein Hauch von einem Mysterium… Interessant war “Brennen muss die Hexe” für mich in erster Linie, weil ein Bezug zur Hexenverfolgung der Frühen Neuzeit besteht, die sozusagen eines meiner “Steckenpferde” ist (wie ihr vielleicht schon festgestellt habt ;) ). Ich kam diesbezüglich nicht wirklich auf meine Kosten, dafür hat der Autor einen interessanten Aspekt eingebracht, mit dem ich nicht gerechnet habe: Esoterik und/oder Wicca. Hätte Sven Koch diese Thematik (deutlich) stärker ausgebaut, hätte mir der Krimi wohl besser gefallen – so verbleibt der Roman in “typischen” Krimibahnen und hebt sich meiner Meinung nach nicht sonderlich von vielen anderen Krimis ab, auch wenn die Verbindung zu Afghanistan interessant ist. Etwas Mühe hatte ich mit der Protagonistin Alex – nicht, weil ich sie unsympathisch finde, sondern weil auf mich zu übertrieben wirkt: Mit ihren knapp 30 Jahren hat sie ein Medizinstudium angefangen, in Psychologie abgeschlossen, Fortbildungen etc. bei der Polizei gemacht und ist nun “Profilerin” – das alles natürlich, obwohl ihre Eltern mit ihrer Studienwahl nicht zufrieden waren und obwohl ihre Vergangenheit von einem grausamen Ereignis überschattet wird, das sie erst dazu gebracht hat, diesen Beruf zu ergreifen. Das ist für meinen Geschmack einfach etwas zu viel des Guten – wahrscheinlich, weil man als Leser außer diesen Aspekten doch recht wenig über Alex erfährt (nunja, es gibt da noch so ein völlig überflüssiges Telefonat…). So erscheint sie etwas zu einseitig. Sehr schade ist meiner Meinung nach, dass Schneider, Alex’ Kollege, wirklich zur Nebenfigur verkommt – denn Alex und Schneider sind eigentlich ein gutes Team… Von den übrigen Nebenfiguren bleibt der autistische Historiker noch am Besten im Gedächtnis – über die Gründe schweige ich hier, denn ich möchte ja nicht zu viel verraten ; ) Überhaupt habe ich – als angehende Historikerin – mich sehr darüber gefreut, dass gleich zwei Historiker im Roman auftauchten und beide nicht den gängigen Historikerklischees entsprachen (auch wenn ich den Vergleich mit Ville Valo und Bon Jovi (war es Bon Jovi? Ville Valo ist mir natürlich in Erinnerung geblieben!) als etwas unpassend empfand). “Brennen muss die Hexe” konnte mich leider auch nicht wirklich fesseln, da ich den Mörder recht früh erkannt hatte (und die andere Fährte einfach zu plump und einfach gewesen wäre). Auch war viel zu schnell klar, wohin die Reise führt – und das Ende war mir erneut etwas “zu viel”, um mir gut zu gefallen. Fazit Insgesamt betrachtet finde ich “Brennen muss die Hexe” nicht schlecht, aber es gibt doch zu viele Dinge, die mich das Buch eher mittelmäßig bewerten lassen: 1) Die Protagonistin, die zu eindimensional wirkt, 2) die z.T. interessanten Nebenfiguren, deren Potential nicht ausgeschöpft wird, 3) die stereotyp wirkende Entwicklung der Handlung und die aus diesem Grund z.T. fehlende Spannung, 4) die z.T. zu nebensächlichen Dialoge und nicht zuletzt 5) das für meinen Geschmack zu übertriebene Ende. Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten : )

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  • Rezension zu "Brennen muss die Hexe" von Sven Koch

    Brennen muss die Hexe
    Caro1893x

    Caro1893x

    31. July 2012 um 22:33

    Zum Inhalt: "Brennen muss die Hexe", dass scheint auch der Täter in dem gleichnamige Buch zu denken. Denn immer wieder finden die Ermittler eine tote Frau, die zuerst gefoltert und dann qualvoll auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Was treibt den Täter dazu? Und warum nur nennt er sich A.G. nach dem Mann August Giesenbier, der in der Vergangenheit Urteile vollstreckte und als Hexen verurteilte Menschen verbrannte? Diesen Fragen geht die Polizeipsychologin Alex zusammen mit ihren Kollegen nach und stößt dabei auf immer mehr grausige Details. Und so nah ihnen der Täter auch zu sein scheint, eine richtige Spur können sie nicht vorweisen. Und dann gerät Alex selbst in sein Visier und ist nicht mehr sicher. Meine Meinung: "Brennen muss die Hexe" ist ein sehr spannendes Buch, bei dem es sich nicht, wie von mir zunächst fälschlicherweise angenommen, um einen historischen Roman handelt , sondern um einen Kriminalroman, der in der heutigen Zeit spielt. Und hier muss auch hinzugefügt werden, dass es definitiv kein Krimi für schwache Nerven ist. Denn der Autor lässt durchaus mal das ein oder andere grausige Detail durchblitzen, was aber auch zu der Geschichte passt. Ein Mörder als selbsternannter Hexenjäger und eine Glaubensgemeinschaft in Angst. Hier schafft der Autor ein Szenario, welches regelrecht bildhaft beim Leser ankommt. Man weiß genau, dass alle Mitglieder der Gruppe in Gefahr sind und doch scheinen sie immer das Falsche zu tun. Man möchte in das Buch reinspringen, die Leute schütteln und aufrütteln, so sehr macht einen die ständige Nervosität wahnsinnig. Zudem weiß man als Leser auch oft, was der Mörder als nächstes plant, da es einige Abschnitte gibt, die aus seiner Sicht geschrieben sind. Ich finde sowas in Büchern ja immer echt toll, da man so einen noch tieferen Einblick in die Geschichte erhält. Und trotz der Abschnitte in denen der Mörder selbst zu Wort kommt, hatte ich bis zum Ende nicht die leiseste Ahnung, um wen es sich dabei handeln könnte. Das war mit ein Grund, wieso am Ende die Seiten regelrecht dahinflogen. Ich wollte unbedingt eine Auflösung und war von dieser auch mehr als überrascht. Zudem ist die Auflösung sehr logisch durchdacht und wenn man dann zurückblickt, weißt im Buch auch alles auf diesen einen Täter hin bzw. passt dann auch alles zusammen! Die Protagonisten haben mir gut gefallen, besonders Alex ist mir echt ans Herz gewachsen. Sie hat schnell den richtigen Riecher und lässt sich auch von ihren männlichen Kollegen, die sie immer wieder ein bisschen auf die Schippe nehmen, nicht von ihrem Kurs abbringen. Sie ist eine echt starke Persönlichkeit, die mir sehr imponiert hat. Auch die anderen Protagonisten waren alle auf ihre Art mehr oder weniger sympathisch. Natürlich gehört auch in diese Runde ein Chef, der sich auch als solcher aufspielt und versucht alle rumzukommandieren. Doch auch dieser weiß, was er an Alex hat. Da ich den Vorgänger "Purpurdrache" nicht gelesen habe, hatte ich zu Beginn allerdings auch ein paar Schwierigkeiten mit den ganzen handelnden Personen, da es doch recht viele sind, die da auf einmal auf einen einstürmen. Hier musste ich dann doch ab und an nochmal nach vorne blättern um herauszufinden, um wen es sich handelt. Dies hemmte zumindest zum Anfang so ein bisschen meinen Lesefluss, legte sich aber mit der Zeit immer mehr. "Brennen muss die Hexe" ist ein durch die Bank weg spannender Krimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt hat. Nie gab es Langeweile, nie irgendwelche Hänger. Ständig hatte ich das Gefühl, "JETZT" passiert was und genau JETZT muss ich dran bleiben. Hinter jeder Seite erwartete ich neue Grauslichkeiten und oft wurden diese bösen Vorahnungen auch bestätigt. Der Autor schafft es die Spannung und Erwartungshaltung des Lesers, also in diesem Fall meine, über die komplette Zeit hochzuhalten, was ihm natürliche einige Pluspunkte beschert. Mir hat "Brennen muss die Hexe" wirklich gut gefallen und ich werde sicher wieder einmal zu einem Buch des Autors greifen, auch wenn aus "Purpurdrache" leider in "Brennen muss die Hexe" ein bisschen viele wichtige Details verraten werden. Am Ende des Buches, sobald die Geschichte vorbei ist, gibt es übrigens noch ein echt interessantes Interview mit dem Autoren, Sven Koch. Ich finde, sowas sollte es in Büchern viel häufiger geben! Fazit: Spannende "kriminelle" Unterhaltung, für Leser, die Blut sehen können, mit tollen Protagonisten und einer überraschenden Auflösung am Ende.

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  • Rezension zu "Brennen muss die Hexe" von Sven Koch

    Brennen muss die Hexe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. July 2012 um 22:31

    Als Hörbuch: Der Ort Lemfeld wird durch grausame Morde aufgeschreckt: Ein Verrückter verbrennt Frauen bei lebendigem Leibe auf dem Scheiterhaufen. Die Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron setzt sich auf die Spur des Killers. Am Anfang fand ich dieses Hörbuch spannend und mich faszinierte, dass es in Deutschland, genau genommen in NRW spielt und nicht immer in den USA. Es wird ein an sich exzellenter Spannungsbogen erzeugt, der allerdings in der Hälfte durch überflüssige, störende Sexszenen völlig zerstört wird. Dazu wird bei diesen Szenen deutlich, dass der Autor männlich ist, da die Gedanken der Frau in dieser Situation unrealistisch und eindeutig dem Wunschdenken eines Mannes entsprungen sind. Ich habe aufgrund dieser unnötigen Szenen das Hörbuch nicht zu Ende gehört, da ich jedes Interesse verloren habe. Eigentlich wegen der genannten Szenen gerade einen Stern wert, habe ich wegen des guten Anfangs einen zweiten dazu getan. Schade um eine gute Idee.

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