Sven Koch Purpurdrache

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Inhaltsangabe zu „Purpurdrache“ von Sven Koch

»Der Drache ist erwacht!« Diese anonyme Botschaft versetzt den Journalisten Marlon Kraft in höchste Alarmbereitschaft. Der Purpurdrache, der vor drei Jahren für ein schreckliches Geiseldrama verantwortlich war, hat Marlons Leben immer noch fest im Griff. Als mehrere Frauen aus Krafts Umfeld bestialisch ermordet werden, ermittelt dessen bester Freund Marcus zusammen mit der Polizeipsychologin Alexandra – und die beiden stoßen auf ungeheuerliche Verwicklungen im Zeichen des Drachen. Sind die Morde das Werk eines Wahnsinnigen? Das eines eiskalten Killers? Oder könnte es sein, dass Marlon selbst zum unberechenbaren Psychopathen mutiert?

Fazit: Spannendes Erstlingswerk, das komplex und packend angelegt ist. Allerdings war der Schluss nicht so ganz überzeugend.

— Bellexr
Bellexr

Was Sven Koch da geschrieben hat, ist nichts für schwache Nerven und bietet Spannung pur.

— gst
gst

Ein echter Page-Turner, bei dem ich bis zum Schiuss keine Idee hatte wer der Mörder ist.

— samea
samea

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  • Der Drache ist erwacht

    Purpurdrache
    Bellexr

    Bellexr

    19. August 2015 um 07:01

    Vor drei Jahren war Polizeireporter Marlon Kraft in ein Geiseldrama verwickelt, welches ihn traumatisiert hat. Der Geiselnehmer bezeichnete sich als Purpurdrache und ist seitdem in psychiatrischer Behandlung. Nun scheint der Drache erwacht, denn im Umfeld von Marlon sterben mehrere Frauen auf bestialische Weise und der Mörder bezeichnet sich selbst als Purpurdrache. Marlons Freund Marcus ermittelt in dem Fall wie auch die Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron. Als weitere Morde geschehen, weisen die Indizien immer mehr auf Marlon als Täter hin.   Sven Koch startet sein Erstlingswerk mit der Geiselnahme im Kindergarten, welche aus dem Ruder läuft und Marlon seitdem keine Ruhe mehr lässt. Als nun die Morde an Frauen aus seinem privaten Umfeld geschehen und der Mörder sich mit ihm in Verbindung setzt, stürzt sich der Polizeireporter in die Aufklärung der grausamen Morde. Allerdings leidet Marlon seit dem Geiseldrama unter regelmäßigen Blackouts und alle Spuren weisen bald schon auf Marlon als Täter hin.   Geschickt spielt Sven Koch mit der Ungewissheit von Marlon, ob er nicht vielleicht der Täter sein kann und somit ist man als Leser sich nie so ganz sicher, ob der Polizeireporter hier statt Opfer vielleicht doch der Täter sein könnte.   Für Alexandra von Stietencron ist es der erste große Fall in Lemfeld, frisch zur Truppe gestoßen, muss sie um Anerkennung kämpfen. Recht schnell hat sie eine Theorie zur Motivation des Täters, doch diese stößt nicht gerade auf viel Verständnis bei ihrem Chef Markus, der lieber konventionelle Wege einschlägt und von der Unschuld seines Freundes Marlon alles andere als überzeugt ist. Ganz im Gegensatz zu Alex, die den Polizeireporter als Opfer in dem perfiden Spiel des Mörders sieht.   Die Handlung baut sich logisch und durchweg sehr spannend auf, mit jedem Mord wird die Schlinge um Marlons Hals enger und doch hat man das Gefühl, dass der Fall viel komplexer ist, als er den Anschein hat. Somit ist Rätselraten bis fast zum Schluss gegeben.   Die Protagonisten sind sauber herausgearbeitet und agieren jederzeit überzeugend und nachvollziehbar. Neue Wendungen in dem Fall sind schlüssig eingearbeitet, allerdings konnte mich dann schlussendlich das Motiv des Mörders für diese grausamen Morde nicht restlos überzeugen.   Fazit: Spannendes Erstlingswerk, das komplex und packend angelegt ist. Allerdings war der Schluss nicht so ganz überzeugend.  

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  • Drachenstark!

    Purpurdrache
    NiliBine70

    NiliBine70

    09. July 2014 um 11:41

    Inhalt: Marlon Kraft, erklärter Star unter den Reportern seiner Zeitung, wittert eine Riesenstory, als in einem Kindergarten eine Geiselnahme durchsickert. Doch mehr als verwundert ist er, als sein langjähriger Freund, Marcus, der auch gleichzeitig die Ermittlungen vor Ort leitet, ihn auffordert, mit dem Geiselnehmer zu verhandeln. Zu spät wird ihm klar gemacht, dass dieser explizit nach ihm verlangt. Durch einen dummen Zufall bricht wenig später das Chaos aus. 3 Jahre später, Marlon ist nicht mehr er selbst, leidet unter den Folgen des Erlebnisses in dem Kindergarten. Er bekommt eine spezielle Behandlung und bemerkt an sich selbst merkwürdige Veränderungen, Blackouts, wo er sich an nichts mehr erinnern kann. Aber er glaubt, dass während dieser Blackouts schlimme Dinge geschehen, an denen er die Schuld trägt. Untermauert wird dies durch grausame Morde an Frauen, wo vom Täter jede Spur fehlt. Völlig aus der Bahn bringt ihn dann eine Email: „Der Purpurdrache ist erwacht.“ Der Geiselnehmer in dem Kindergarten, der nun in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht ist, hatte auch von einem Purpurdrachen geredet. Die Spirale der Gewalt dreht sich weiter und alles deutet darauf hin, dass Marlon mit den Morden zu tun hat, alle Opfer standen in einer engeren Beziehung zu ihm. Und als Marcus Alexandra von Stietencron, eine sehr talentierte Polizeipsychologin auf den Fall ansetzt, scheint eine Lösung nicht mehr fern. Doch dann kommt alles ganz anders… Meine Meinung: Ich war schon gefangen, als ich nur eine Leseprobe des Buches gelesen hatte. Der Anfang ist so mitreißend, die Story mitsamt nervenzerreißender Spannung so gut aufgebaut – dieses Buch wollte ich unbedingt lesen. Und bis ungefähr zur Mitte war ich auch wirklich gefangen. Erst recht, als ich mich immer mehr fragte, ob wirklich der Täter, auf den alles mehr als eindeutig zeigte, das ist, was einem Glauben gemacht wurde. Leider flaute die Spannung merklich ab. Es gab quasi eine zweite Handlung, die ich dann weniger spannend –wenn auch nicht grausig- fand. Und so verlief sich irgendwie alles im Sande. Auch wenn die Lösung hinterher wieder sehr grausam und auch schlüssig klang, es fehlte irgendwie etwas, der letzte Kick, um bei der ursprünglichen Spannung zu bleiben. Ich hätte es vorgezogen, den politischen Teil nicht lesen zu müssen, aber er ist nun einmal da und führte für mich die Geschichte in eine falsche Richtung, anders, wie der Beginn versprach. Trotzdem kann man nicht sagen, dass das Buch deswegen wer weiß wie schlecht wäre, es ist flüssig geschrieben, eine gut verständliche Sprache und gut gezeichnete Protagonisten, die man sich wirklich gut bildlich vorstellen kann. Das ist, finde ich, auch sehr wichtig. Fazit: Ein solider Thriller, mit einem wirklich gelungenen Anfang, der darauf hoffen lässt, dass der Autor vielleicht diesen Stil in seinen weiteren Büchern fortführt. Ohne den politischen Teil wäre es ein durchweg spannendes Buch, welches die Liebhaber von grausigen Morden und psychologischer Ermittlungsführung ansprechen sollte.

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  • Durchschnittliches Erstlingswerk

    Purpurdrache
    Thommy28

    Thommy28

    09. November 2013 um 16:00

    Zum Inhalt empfehle ich die Aussagen auf der Buchseite bzw. den bleichlautenden Klappentext. Das Buch hat über 460 Seiten wie es sich für einen ordentlichen Thriller gehört. Aber: Diese 460 Seiten muten an wie eine Aneinanderreihung von diesen Krimi-Heftchen. Die Handlung ist noch halbwegs akzeptabel; der Schreibstil lässt allerdings sehr zu wünschen übrig. Ich habe  diesen als sehr einfach, ja regelrecht plump empfunden. Die Dialoge sind ziemlich banal. Teilweise hat das Buch auch deutliche Längen bevor mal wieder etwas Spannung aufkommt. Letztere ist gerade noch akzeptabel vorhanden. Insgesamt kann das Buch mich nur halbwegs überzeugen. Na ja, es ist ein Erstlingswerk und es bleibt zu hoffen, dass es dem Autor gelingt in etwaigen Folgebänden die Schwächen (auch die Logikschwächen im Plot) abzubauen. Eine Chance würde ich ihm jedenfalls geben.

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  • Ich hatte mehr erwartet. War aber eine nette Unterhaltung.

    Purpurdrache
    ConnyS77

    ConnyS77

    01. October 2013 um 21:18

     

  • Spannung pur

    Purpurdrache
    gst

    gst

    14. September 2013 um 10:10

    Was Sven Koch da geschrieben hat, ist nichts für schwache Nerven: Selbst der hartgesottene Polizeireporter Marlon Kraft steckt seine Erlebnisse nicht mehr so ohne weiteres weg. Er besucht regelmäßig eine Psychologin und nimmt Psychopillen, um zu überleben. In seinem Umfeld geschehen die grausamsten Morde und er kennt alle Opfer. Ist er während seiner Blackouts etwa selbst der Täter? In den 58 Kapiteln kommt auch der Leser nicht zur Ruhe. Man möchte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Am Ende fällt die Lösung ganz anders als erwartet aus . . . Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen!

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  • Beeindruckendes Erstlingstwerk!

    Purpurdrache
    das_floh

    das_floh

    05. May 2013 um 18:56

    Endlich mal wieder ein deutscher Thriller, der spannend bis zum Schluss ist, sich gut lesen lässt und Lust auf Mehr macht! Mir persönlich gefällt daran, dass die Figuren von Sven Koch alle nicht perfekt sind - ganz im Gegenteil: Gerade seine Hauptfigur, Alexandra von Stietencron, hat da so die ein oder andere Macke, so dass sie viel meschlicher und dadurch auch sympathischer wirkt. Highlights waren für mich ausserdem ganz klar die kleinen Anektdoten und Geschichtchen rund um und aus der Region der Handlung, die Sven Koch hier und da nebenbei einfließen läßt - da ich selbst aus dem selben kleinen Ort wie der Autor stamme (was ich vor Lesen des Buches allerdings gar nicht wusste), kenne ich die meisten davon aus persönlicher Erfahrung und sie bedeuten mir viel. Mein Fazit: Alles in allem finde ich diesen Thriller ein sehr gelungenes Erstlingswerk, nach dessen Lesen ich es kaum Erwarten konnte, dass aus diesem einen Buch bald eine Reihe wird!

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  • Rezension zu "Purpurdrache" von Sven Koch

    Purpurdrache
    robbylesegern

    robbylesegern

    18. December 2011 um 17:19

    spannend mit kleinen Schwächen "Der Purpurdrache" von Sven Koch ist ein Debüt, welches Spass gemacht hat, allerdings zum großen Wurf noch nicht gereicht hat. Marlon Kraft, ein Polizeireporter,hat seit einem Geiseldrama in einem Kindergarten,bei dem er anwesend war,ein schweres Trauma,das mit einem neuen Medikament in der Erprobungsphase behandelt wird.Dieses Medikament hat die Nebenwirkung, dass es in Folge zu Black outs kommt, die Marlon agressiv werden lassen und eine Teilamnesie zur Folge haben. Er kann sich an die Geschehnisse während dieser Black outs nicht erinnern.Eines Tages findet man seine ehemalige Freundin brutal ermordet auf.Es folgen weitere Morde, die jedesmal auf Marlon als Täter hinweisen und Marlon kann sich nicht erinnern.Sein Freund Marcus, der bei der Kripo arbeitet und die Polizeipsychologin Alexandra von Strietencron, versuchen herauszufinden, ob die Morde tatsächlich von Marlon begangen wurden, oder der Purpurdrache dahintersteckt, der schon für das Geiseldrama veantwortlich war. Der Plot dieses Buches war gut, die Spannungskurve stieg kontinuierlich an und trotzdem fehlte diesem Buch das gewisse Etwas. Vielleicht lag es an den etwas eindimensionalen Charakteren, die einen nicht so ganz warm werden ließen mit diesem Buch. Einzig Alexandras Leben wurde etwas näher beschrieben, ansonsten erfuhr man von den agierenden Personen ncht viel.Das Ende war überraschend,aber auch etwas hollywoodmäßig. Alles in allem hat mich das Buch aber gut unterhalten und für ein Debüt fand ich es o.K.Vielleicht überrascht uns der Autor ja das nächste Mal mit einem richtigen Knaller.

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  • Rezension zu "Purpurdrache" von Sven Koch

    Purpurdrache
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2011 um 18:13

    Zugegebenermaßen habe ich noch nie etwas von dem Autor gehört oder gelesen aber das magische Wort Serienmörder" machte mich doch neugierig auf den weiteren Inhalt des Buches. Wie in jedem Thriller steigt der Leser sofort ins Geschehen ein und ist sofort mittendrin. Nachfolgend erfährt der Leser um wen und um was es geht, kann sich also selber ein Bild von der Dimension des Ganzen machen. Der Autor selber geizt in keiner Weise mit teils perfiden Details, man mag darüber streiten ob soviel Detailliebe notwendig ist. Mir persönlich war es nicht zu viel sondern hat zum besseren Verständnis für die Sache beigetragen. Die Personen sind sehr unterschiedlich gezeichnet und machen es einem innerhalb der Geschichte nicht immer leicht. Gerade der völlig neben sich stehende Boulevardreporter stößt mit seinem surrealen Verhalten teilweise sauer auf, doch am Ende der Geschichte kann man ein Fünkchen Verständnis aufbringen. Gut gezeichnet sind dagegen die ermittelnden Polizisten, allen voran die Kriminalpsychologin. Menschlich, ehrlich und authentisch mausert sie sich meiner Meinung nach zur wahren Hauptfigur, die dem Roman das nötige Eigenleben verleiht. Ich fand den Roman spannend und habe auch den Nervenkitzel den so mancher guter Thriller zu provozieren sucht gefunden. Gut man kann kein brillantes Meisterwerk der Großen des Genre erwarten aber ich hatte dennoch immer wieder den Drang weiter lesen zu müssen. Fragen die auftauchten mussten einfach beantwortet werden. Und das wurden sie auch wenn auch ganz anders als man es als Leser zunächst vermuten mag. Das in sich erklärende und schlüssige Ende rundete den Thriller ab und ließ den Leser das Buch zufrieden zuklappen. Den Stern Abzug gibt es für die doch recht unterschiedlich gezeichneten Charaktere und den nicht immer sauber geführten Stil. FAZIT: Ein solide geschriebener Thriller mit vielen spannenden Szenen , einem gutem Plot und wechselhaften Charakteren. Für den Preis sicherlich empfehlenswert.

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  • Leserunde zu "Purpurdrache" von Sven Koch

    Purpurdrache
    SvenKoch

    SvenKoch

    Zu meinem Thriller "Purpurdrache" (Knaur, erschienen im Dezember) möchte ich bei gerne eine Leserunde mit kleinem Gewinnspiel anbieten: Für die ersten fünf Teilnehmer, die sich bis einschließlich Sonntag, 8. Mai, anmelden, gibt es jeweils ein signiertes Exemplar zu gewinnen! Einen Blick ins Buch gibt es beim Verlag - ich verlinke ich mal die Leseprobe: http://www.droemer-knaur.de/livebook/LP_978-3-426-50662-2/index.html Bei ausreichendem Interesse könnten wir mit der Runde schon relativ bald starten - am Montag, 16. Mai. Herzliche Grüße, Sven

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  • Rezension zu "Purpurdrache" von Sven Koch

    Purpurdrache
    starone

    starone

    24. May 2011 um 14:59

    Eine wirklich interessant gestaltet Geschichte , die sehr viel schichtig angelegt ist. Es beginnt mit einer Geiselnahme im Kindergarten, die Gott sei Dank,gut endet, die unserem Helden Marlon, auch nach Jahren noch sehr seelisch beschäftigt und er deshalb in Behandlung ist. Marlon ist Reporter bei einer Zeitung in Hamburg und leider einer von der etwas undurchsichtigen Sorte mit allerhand Verbindungen. Auch verbindet ihn eine Freundschaft mit Marcus, bei der Polizei arbeitet. Plötzlich gibt es ungewöhnliche Mordfälle z.B. in einem Kornfeld, dummerweise kennt Marlon immer auch die Opfer . Er erhält eine Mail mit Hinweisen auf "Den Purpurdrachen" , eine Zeichen, das er bei der Geiselnahme im Kindergarten kennen gelernt und da von Bedeutung war, , durch den Geiselnehmer Jürgen Roth. Ob Jürgen Roth , etwas damit zutun hat und sich möglicherweise rächen will. Bei der Polizei ist am am rätsel und zieht eine Frau mit in diesen Fall hinzu, Alex , die Profile von Täter erstellt. Sie muß sich in dieser Männerwelt beweisen, mit ihren Äußerungen und Vermutungen aus den wahren Täter angeht. Oder hat es etwas mit der Behandlung von C-12 , einem Medikament zu tun, dass er für seine seelischen Probleme einnehmen muß. Gibt es da mögliche Nebenwirkungen. Alles deutet auf Marlon hin, aber..... So beginnt eine interessante Geschicht um viele eklige Morde, die geklärt werden müssen. Die junge Alex, die nicht so ganz uneigennützig zur Polizei gegangen und sich jetzt beweisen muß in der Männerwelt. Medikamentenversuche an Menschen, hier und in Südamerika. Mit eine kleinen Prise Liebe gewürzt.Und es gibt ein "Hammerende", denn die Lösung, weshalb dies ganzen Morde geschehen müssen , wird es ganz zum Schluß verraten. Meine Meinung: Hier kommt ein Krimi, der extra Klasse! Gut erzählte Geschichte mit interessanten Einblicken , in die Ermittungswelt der Polizei, menschlich und sehr gefühlvoll geschrieben . Auch das seelische Seite und die entsprechende Wirkung durch Medikamente und mögliche Versuche kommen nicht zu kurz dabei. Der Spannungsbogen hält bis zum Schluß und das Ende , hätte so auch einer vermutet! Unbedingt lesen, ist mein Tipp.

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  • Rezension zu "Purpurdrache" von Sven Koch

    Purpurdrache
    Emma.Woodhouse

    Emma.Woodhouse

    23. May 2011 um 11:24

    Ein aufgehender Stern am Thrillerhimmel! Für den Journalist Marlon beginnt alles mit einer Geiselnahme im Kindergarten. Da hört er das erste Mal vom Purpurdrachen aber da ahnt er nicht das er ihm noch näher kommen wird als ihm lieb ist. Ein paar Jahre später kehrt der Purprudrache zurück und mordet wild und bestialisch aber scheinbar mit einem bestimmten Ziel vor Augen. In die Ermittlungen dieses Serienmörders wird Alex, die Kriminalpsychologin eine Schlüsselfigur. Doch es stellt sich die Frage ob Marlon das Ziel oder gar der Täter ist... Ich bin schlichtweg baff! Dieser Debütroman kommt mir gar nicht vor wie ein Erstlingswerk sondern man hat das Gefühl der Autor wäre ein alter Hasen in diesem Geschäft. Das Buch ist wie eine Explosion - aufrührend, überwältigend und überraschend. Man wird mit einer Fülle an Informationen in die Irre geführt und die Ereignisse überschlagen sich in einem Tempo, das man keine Zeit zum Atem holen hat. Es ist Spannung pur! Die Charaktere sind absolut klasse. Der Autor hat ihnen mit jedem Wort mehr Leben eingehaucht und sie sehr natürlich dargestellt. Es sind Menschen, denen man ohne weiteres auf der Straße begegnen könnte weil sie nicht aufgesetz wirken sondern wie aus dem Leben gegriffen. Besonders erwähnen muss ich dabei einfach die beiden Hauptfiguren: Alex und Marlon. Alex, die sich als Anfänger und dann auch noch als Kriminalpsychologin erst beweisen muss, ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Sie ist so impulsiv und lebendig! Tja und Marlon...ein Journalist ohne Skrupel und flexiblen Moralvorstellungen ist einfach nur genial. Er ist ein absolutes Arschloch und dennoch schafft er es irgendwie das man mag. Der Stil ist dabei wie die ganze Geschichte: spannend, hitzig und rasant! Aber das Beste an diesem Buch ist das Ende. Denn dann erkennt man das man bei dem Verwirrspiel ständig ausgetrixt wurde. Man wird mit der Lösung des Falls beschossen und das so unvermittelt, das es einschlägt wie eine Bombe. Schon allein das Ende ist Grund genug das Buch unbedingt zu lesen aber das Gesamtpaket macht es zur Pflicht! Ich war restlos begeistert.

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  • Rezension zu "Purpurdrache" von Sven Koch

    Purpurdrache
    sueorange

    sueorange

    02. March 2011 um 14:08

    Eine anonyme Botschaft reißt sofort das Trauma wieder auf, das der Journalist Marlon Kraft, nur mühsam unter der Oberfläche hält und weswegen er sich in Psychotherapie begeben hat. Der Purpurdrache ist wieder erwacht. Diesen Namen gab sich vor drei Jahren ein Geiselnehmer in einem Kindergarten. Marlon Krafts Gier nach einer fetten Schlagzeile war es damals geschuldet, dass die ganze Situation eskalierte. Nun werden plötzlich mehrere Frauen aus Krafts Umfeld grausam ermordet. Kommissar Marcus Scheffler übernimmt die Ermittlung und zieht die Polizeipsychologin Alexandra von Strietencron hinzu. Auch ihnen bleiben die Verbindungen zu dem sogenannten Purpurdrachen nicht verborgen. Wer ist dieser wahnsinnige Serienkiller? Das Debüt von Sven Koch ist spannend aufgebaut und der Autor versucht stetig den Leser auf falsche Fährten zu führen. Trotz dessen kristallisierte sich für mich der Täter zu schnell heraus. Für mich rechtfertigte das Motiv auch nicht die bestialischen Morde. Dennoch empfand ich den Thriller als packend. Die Charaktere wurden detailreich herausgearbeitet, ihr Verhalten wirkte jedoch manchmal auf mich nicht ganz glaubhaft. Der Schreibstil ist lebendig und liest sich flüssig. Der Autor hat mich insgesamt mit seinem Erstlingswerk gut unterhalten und mein Interesse geweckt mich auch für weitere Fälle mit Alex, der Polizeipsychologin, zu öffnen.

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  • Rezension zu "Purpurdrache" von Sven Koch

    Purpurdrache
    Arith

    Arith

    09. February 2011 um 17:24

    Dieser Krimi ist zu offensichtlich aufgebaut. Selbst für Nicht - Krimileser. Nach 100 Seiten wusste ich den Mörder und den groben Fortgang des Romans. Es war wie bei einem Puzzle, wo nur noch ein Drittel der Teile fehlt. Das Bild kann man gut erkennen, aber die Details verstecken sich noch. Der Autor verfängt sich in Wiederholungen. Was in einem Kapitel vermutet wird, wird im nächsten herausgefunden und im übernächsten zusammengefasst. Dieses streckt den Text nur unnötig. Die Schlussfolgerungen der Polizei wirken willkürlich. Wie man von Seppuku und Samurais auf Drachen und chinesische Tierkreiszeichen kommt, ist mir ein Rätsel. Jeder, der ein bisschen Ahnung von Asien hat, weiß, dass dies zwei vollkommen unterschiedliche Kulturkreise sind. Nicht zu vergessen, dass die Hinweise in der Regel zu offensichtlich gesetzt sind. Die Figuren sind nichts Neues. Als Leser kommt man mit ihnen klar, aber durch zu viele Klischees wachsen sie einen nicht ans Herz. Wir haben den Polizeireporter, der durch einen Fall an einem posttraumatisches Stresssyndrom leidet. Die neue „Profilerin“, die mit ihrer versnobten, reichen Adelsfamilie gebrochen hat. Die Nebenfiguren im Polizeirevier sind auch nur Stereotypen. Dennoch liest sich das Buch wirklich angenehm. Der Autor schreibt flüssig und klar; selbst wenn er ab und zu in Umgangssprache verfällt. Aber die Spannung, die er am Anfang versprochen hat, hält Sven Koch nicht.

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  • Rezension zu "Purpurdrache" von Sven Koch

    Purpurdrache
    hproentgen

    hproentgen

    26. December 2010 um 14:10

    » Es herrschte Chaos, und nichts Geringeres hatte dieser heiße Vormittag verdient. Lediglich direkt an der Absperrung vor dem Flachdachgebäude des Kindergartens war es still, nachdem die Hubschrauber gelandet waren. Jetzt standen sie drüben auf dem geräumten Parkplatz des Super- markts und sahen aus wie dicke Fliegen, die es sich in der Sonne auf dem heißen Asphalt bequem gemacht hatten. SEK, dachte er, presste sich das Handy ans Ohr und klemmte sich den Notizblock unter die Achsel, um die Hand für eine Zigarette frei zu haben. « Markus Kraft ist Polizeireporter. Ebenso gut wie gewissenlos. Weswegen er eine Geiselnahme im Kindergarten für sich ausnützt, mit verheerenden Folgen. Jetzt begibt er sich in psychiatrische Behandlung. Und dann geschehen in der Kreisstadt Lemfeld Ritualmorde. Ein durchgeknallter Serienkiller geht um. Gut, dass die Polizei gerade eine neue Psychologin bekommen hat, Alexandra Gräfin von Stietenkron. Doch wer glaubt, dass jetzt einer der üblichen Regiokrimis mit dem Serienmörder vom Dienst kommt, liegt falsch. Dabei haben alle, vom Polizeichef angefangen über den Reporter bis hin zur gräflichen Polizeipsychologin die üblichen Accessoires, die vom Krimipersonal heutzutage erwartet werden. Der Chef ist durch den Tod seiner Frau traumatisiert, der Reporter war Kokainabhängig, die Psychologin hatte den üblichen strengen Vater, der nicht verstand, dass seine Tochter zur Polizei geht, statt eine standesgemäße Praxis aufzumachen. Leider (oder Gottseidank ;-)) kann man sich darauf nicht verlassen. Denn der Autor dreht all das sehr unüblich um. Anfänglich liest sich das Buch ein bißchen schwerfällig. Doch wenn man erst mal reingekommen ist, entwickelt es bald Spannung pur. Immer mal wieder ärgert man sich über die üblichen Klischees. SOllte man nicht. Denn hier kommt es wirklich anders, als die Klischees vermuten lassen. Sven Koch hat keinen der gängigen verrücktne Serienmörder nebst beziehungsunfägiger Detektivin abgeliefert. Sicher kein Krimi für jeden. Man muss sich auf die sehr andere Form einlassen, wer das nicht möchte, wird enttäuscht werden. Wer es aber tut, der wird durch einen ganz unüblichen Krimi belohnt und durch Spannung pur. Dazu kommt, dass der Autor als Journalist sich in Zeitungsarbeit auskennt und sich offensichtlich auch intensiv mit der wirklichen Polizeiarbeit auseinandergesetzt hat. Jedenfalls ein Debüt, das auf weitere Bücher des Autors hoffen lässt. Leseprobe: http://www.droemer-knaur.de/livebook/LP_978-3-426-50662-2/index.html Homepage des Autors: http://www.sven-koch.com/ Purpurdrache, Krimi, Sven Koch, Droemer-Knaur, Dezember 2010 ISBN-13: 978-3426506622, Tb, 463 Seiten, Euro 8,99

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  • Rezension zu "Purpurdrache" von Sven Koch

    Purpurdrache
    traumwald

    traumwald

    21. December 2010 um 04:02

    Für seinen Ruhm als Journalist überschreitet Marlon Kraft jedwede Grenze. Nichts ist ihm wichtiger als das perfekte Foto und eine grandiose Schlagzeile nach der anderen. Und nun ist er hautnah dabei, als ein Kindergarten von einem Wahnsinnigen, der mit höchster Wahrscheinlichkeit bewaffnet ist, in Schach gehalten wird. Die Einsatzleitung war natürlich ebenfalls direkt vor Ort. Als Polizeichef Schwartz den Starreporter zu sich beordert, weiß Marlon noch nichts von seinem Glück. Denn in ein paar wenigen Minuten wird er von Angesicht zu Angesicht dem Geiselnehmer gegenüberstehen und das Interview seines Lebens führen. Der Nervenkitzel pur! Das Dauergrinsen kann man Kraft nicht mehr aus dem Gesicht schnitzen. Das Einzige wofür er sorgen muss ist, dass sein Kumpel und Kollege Eddie ein ordentliches Foto vor die Linse bekommt. "Der Geiselnehmer und der Teddy. Die Geschenke des Teufels." Was für ein Titel! Und dann steht er vor ihm - vor dem "Purpurdrachen". Als Marlon sich mit seinem Rücken an den Schalter lehnt, der die Jalousie automatisch hochfahren lässt, wirkt Roth nervös. Er fängt an zu schreien, zu fluchen und richtet seine Pistole auf Marlon. Dann der Übergriff des Einsatzes. Ein Fensterklirren, Kindergeschrei und dann wurde alles rot. Purpurrot. Klappentext >>Der Drache ist erwacht>Purpurdrache<<, der vor drei Jahren für ein schreckliches Geiseldrama verantwortlich war, hat das Leben des Journalisten immer noch fest im Griff. Als mehrere Frauen aus Krafts Umfeld bestialisch ermordet werden, übernehmen Kommissar Scheffler und Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron die Ermittlungen - und stolpern über ungeheuerliche Verwicklungen im Zeichen des Drachen. Sind die Morde das Werk eines Wahnsinnigen - eines eiskalten Killers? Oder könnte es sein, dass Marlon Kraft selbst zum unberechenbaren Psychopathen mutiert? Der Autor Sven Koch hat uns mit seinem Debüt Roman einen durchweg spannenden Thriller beschert, der den Leser ans Buch fesselt und nicht mehr loslässt. Natürlich gibt es viele Bücher in denen von diversen Geiseldramen erzählt wird, aber dieses Buch sticht durch den bemerkenswerten und irreführenden Schreibstil des Autors heraus. Was mir nicht gefallen hat ist, das man schon recht früh den Ausgang der Story einschätzen konnte, aber dennoch ist mir "Purpurdrache" 4 Sterne wert. Fazit: Spannend! Insgesamt muss ich sagen, dass ich das Erstlingswerk von Sven Koch sehr gerne gelesen habe und definitiv Ausschau nach einem weiteren Werk halten werde. Für das bereitgestellte Leseexemplar möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag Droemer Knaur bedanken.

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