Sven Lager

 3,3 Sterne bei 30 Bewertungen
Autor*in von im Gras, Phosphor und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Sven Lager, geboren 1965, gestorben 2021, Maler, Schriftsteller, Visionär, veröffentlichte 2000 den Roman Phosphor. Seit 2020 schrieb er abwechselnd mit seiner Frau die WELT-Kolumne Liebesdienste. Seit seinem Tod führt Elke Naters die Kolumnen und die Paarberatungen alleine weiter.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Sven Lager

Cover des Buches Phosphor (ISBN: 9783462029062)

Phosphor

(8)
Erschienen am 01.02.2000
Cover des Buches Mein Sommer als Wal (ISBN: 9783462037838)

Mein Sommer als Wal

(6)
Erschienen am 22.02.2007
Cover des Buches Was wir von der Liebe verstehen (ISBN: 9783442740895)

Was wir von der Liebe verstehen

(3)
Erschienen am 12.07.2010
Cover des Buches Es muss im Leben mehr als alles geben (ISBN: 9783942208024)

Es muss im Leben mehr als alles geben

(1)
Erschienen am 25.08.2013
Cover des Buches Liebesdienste (ISBN: 9783548067650)

Liebesdienste

(1)
Erschienen am 30.01.2025
Cover des Buches Jeder Mensch will ankommen (ISBN: 9783765520761)

Jeder Mensch will ankommen

(0)
Erschienen am 01.01.2017

Neue Rezensionen zu Sven Lager

Cover des Buches Liebesdienste (ISBN: 9783548067650)
P

Rezension zu "Liebesdienste" von Elke Naters

PucKker
Einseitig und anekdotisch

Leider war dieses Buch für mich nichts. Statt eines fundierten Ratgebers mit neuem Wissen oder spannenden Erkenntnissen wirkt es eher wie eine wahllose Sammlung spontaner Gedanken zu unzähligen Themen.


Die Struktur folgt dem Alphabet – jeder Buchstabe ist mit Begriffen gefüllt, die damit beginnen. Klingt erstmal interessant, hat sich für mich aber eher chaotisch als sinnvoll organisiert angefühlt. Unter M findet man dann zum Beispiel: Mach mich glücklich!, Männer und Frauen, Männer- und Frauensprache, Mindset, Modern Love. Trotz der 19 Kapitel mit über 80 Unterkapiteln zog sich das Buch für mich in die Länge.


Wissenschaftlich fundierte oder psychologische Einsichten? Fehlanzeige. Es sind einfach nur persönliche Überlegungen, aus denen ich nichts mitnehmen konnte. Das Lesen fühlte sich eher wie eine Pflichtübung an. Außerdem gibt es einige misogyne Aussagen und seltsame Takes zu Eifersucht, die mich ziemlich irritiert haben.


Statt mehr über Beziehungen zu lernen, erfährt man hier vor allem, wie Elke Naters und Sven Lager ihre eigene Ehe führen – und das wird ziemlich absolut als der richtige Weg dargestellt. Wer ihre Vorstellungen teilt, kann mit dem Buch vielleicht etwas anfangen, für mich war es nichts.


Hier ein paar Zitate, die mich echt zum Augenrollen gebracht haben:


    „Diese erotische Spannung beruht nun mal auf der knisternden Polarität von Mann und Frau – neben dem menschlichen Anderssein. Meine Frau sagte einmal zu mir: ‘Am meisten liebe ich an dir, dass du ein Mann bist.’ Damit meinte sie, dass ich so anders bin als sie.”


Okay… also Männer und Frauen sind grundsätzlich anders und nur deshalb funktioniert eine Beziehung? Vielleicht ein bisschen simpel gedacht. Und was ist mit gleichgeschlechtlichen Beziehungen – die haben dann keine „knisternde Polarität“?


    „Wenn man die Situation pragmatisch betrachtet und klarstellt, dass er sich in eine andere Frau verliebt hat, sich aber auch sicher ist, dass er seine Ehe nicht aufgeben will, dann sind die beiden größten Ängste eigentlich ausgeräumt. […] Wenn sie nicht zulässt, dass ihre Eifersucht Auswirkungen auf den Umgang mit ihrem Mann hat, kann es ihrer Ehe nichts anhaben. Nicht die Situation selbst ist das Problem, sondern wie man sie bewertet.”


Also Moment mal. Die Ehefrau soll es einfach hinnehmen, dass ihr Mann sich in eine andere verliebt hat – und dann ist das Problem gelöst? Ihre Eifersucht ist das eigentliche Problem? Nicht etwa die Tatsache, dass ihr Mann Gefühle für eine andere hat und ihr das erst schlecht verheimlicht und ihr dann trotzdem erzählt hat? Und warum ist das alles nur aus seiner Perspektive erzählt? Es wird überhaupt nicht in Betracht gezogen, dass sie sich vielleicht auch entfremdet fühlt, verletzt ist oder andere Bedürfnisse hat. Stattdessen wird suggeriert, dass es an ihr liegt, ob die Ehe funktioniert oder nicht – sie muss nur „richtig“ damit umgehen.


Für mich ist das eine sehr einseitige Sichtweise auf Beziehungen. Es wirkt fast so, als wäre das Ziel, die bestehende Ehe um jeden Preis zu erhalten – egal, wie es der betroffenen Person dabei geht. Und das wird dann als kluge Beziehungserkenntnis verkauft? Schwierig.


Cover des Buches Gebrauchsanweisung für Kapstadt und Südafrika (ISBN: 9783492276450)
W

Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Kapstadt und Südafrika" von Elke Naters

wikiauslandde
ein gelungenes Buch zur Einführung über Südafrika.

In dem Buch ‚Gebrauchsanweisung für Südafrika‘ von Elke Naters und Sven Lager, erschienen im Piper Verlag, lernt man das unbekannte Südafrika kennen in Kapitel über die Buren, das vielfältige und reichhaltige Essen, Kulturleben mit Musik, Kunst und Komikern, über die Sprache und gängigen Sportarten, alternative, engagierte Ideen der Leute, der korrupte, schwerfällige Staat. Zu jedem Thema bringen die Erzähler ihre eigenen Erfahrungen aus dem Leben in Südafrika hinzu.


Über die Südafrikaner: die Aufgeschlossenheit gegenüber Fremden, der Humor und Lässigkeit, aber auch die Kriminalität und den Okkultismus. Dazu erfährt der Leser in drei Kapitel über die Entwicklung von der Apartheid zur Freiheit, über die Buren, schwarzen Völker und die Kollision der Kulturen.


Die Autoren Elke Naters und Sven Lage, leben schon lange in Südafrika und zeigen Südafrika ist vielfältig. Von Großstädten mit viel Kultur bis hin zu weiter Wildnis und Strände. Betont im Buch - mit Beschreibung von Stränden und Landschaften - kommt die weite und wilde Natur Südafrikas zur Geltung. Ein paar kleine merkwürdige Dinge (aber harmlos) noch zum Buch:

  • Autoren verteidigen Südafrika gegen die Vorbehalte der Leser
  • viele südafrikanische Schriftsteller und andere kulturelle Persönlichkeiten werden im Buch genannt und zitiert
  • In über zwanzig Seiten wird über Kapstadt berichtet


Fazit: ein gelungenes Buch zur Einführung über Südafrika.

Cover des Buches Mein Sommer als Wal (ISBN: 9783462037838)
buchfeemelanies avatar

Rezension zu "Mein Sommer als Wal" von Sven Lager

buchfeemelanie
Rezension zu "Mein Sommer als Wal" von Sven Lager

ein Buch, das ich nicht empfehlen würde.
Mehr oder weniger nichtssagend.
Es gibt da viel bessere zu empfehlen zu den Themen Behinderung / Afrika / Straßenkinder

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