Sven Lager Phosphor

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Inhaltsangabe zu „Phosphor“ von Sven Lager

§B§Liebe und Großstadt, beide im Fieber§S§§"Plötzlich ist da wieder Strom und etwas flackert in meinem Kopf und mir wird schlecht. Wenn ich an Laura denke. Dabei habe ich sie verlassen. Nicht sie mich. Ich bin gegangen. Ich habe den Stecker rausgezogen und trotzdem ist da immer noch Strom. Ich habe sie auf einer Party getroffen und plötzlich sind wieder leuchtende Flecken um mich, die summen. Und ich weiß nicht, was ich davon halten soll."§Ein Schuss fällt und die Geschichte beginnt. Sofort wird der Leser eingesponnen in ein Netz aus Erzählung und innerem Monolog, mit einem Tempo, das der neuen Hauptstadt zu eigen ist. Sven Lagers Ich-Erzähler scheint am Anfang einsam zu sein, nur in der Matrix seiner eigenen Gedanken und Wahrnehmungen zu leben und weder seine Schwester noch sein Freund Mikro können ihm das geben, wonach sein Hunger nach Leben ständig verlangt: Mehr.§ Statt dessen treiben sie ihn zur Weißglut mit ihrer Langsamkeit und ihrem Mangel an Leidenschaft, bis plötzlich Fanny auftaucht, in die er sich verliebt. Mit ihr geht er durch ein Berlin, das sich nicht nur wegen seiner plötzlichen Liebe ständig zu verändern scheint. Scharfsinnig und anrührend zeigt Sven Lager in einer ganz besonderen Sprache, dass das Leben nur Sinn macht, wenn man den Dingen einen Sinn zuerkennt.

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  • Rezension zu "Phosphor" von Sven Lager

    Phosphor
    damentennis

    damentennis

    01. November 2010 um 11:25

    einen wundervollen letzten satz hat dieses buch. man wird verstehen, dass ich den jetzt hier nicht verraten werde, weil dann die schlaueren user sagen, dass sie das biuch nicht mehr lesen müssen, weil sie das beste jetzt schon kennen und die weniger schlauen user sagen, der satz sei nicht sonderlich gut und deshalb auch das buch nicht lesen. die folgen wären also einfach: kein mensch würde sven lagers buch mehr lesen. das will ich nicht schuld sein. viel gesagt wird auf diesen 236 seiten, immer wird gedacht/geredet/gemeint, das ist mal gut und mal öde und mal wasweißich, überhaupt, das ist auch egal. wegen des letzten satzes zum beispiel. dabei kann ich nicht mal sagen, dass buch "kulminiert" im letzten satz, oder es "läuft auf ihn hinaus" oder "gipfelt in ihm". nein, das kann ich nicht sagen. ich mag auch keine sätze mit !"weil" und "und" und "trotzdem" und "aber" bilden, die meine halbsätze zu phosphor zu einer gesamtmeinung bündeln könnten. meinung gibt es schon im buch genug, da braucht es meine nicht, überhaupt braucht es nichts mehr. das buch ist sich genug. wem letzte sätze schon immer egal waren, der kann sich in phosphor noch an etwas ganz anderem erfreuen: am buchstaben Q. der hat in diesem buch so einen langen, geschwungenen unterstrich, das sind ganz schick aus, beim wort "qualle" zum beispiel, eine ganz schöne qualle ist das, das liest man gerne und immer wieder, da ist es sehr schade, dass nur so wenige wörter mit q anfangen. qualle und quatsch sind es in diesem buch. vielleicht stecken diese begriffe auch den rahnmen des buches ab. vielleicht auch nicht. schlimm wäre beides nichts.

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