Sven Pfizenmaier

 3,4 Sterne bei 34 Bewertungen
Autor*in von Draußen feiern die Leute, Schwätzer und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Sven Pfizenmaier wurde 1991 geboren. Sein Roman »Draußen feiern die Leute« (2022) wurde mit dem aspekte-Literaturpreis für das beste Debüt des Jahres, dem Kranichsteiner Literaturförderpreis des Deutschen Literaturfonds und dem Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover ausgezeichnet. 2024 erschien sein zweiter Roman »Schwätzer«. Sven Pfizenmaier lebt in Berlin.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Ödnis (ISBN: 9783949729171)

Ödnis

Neu erschienen am 17.03.2026 als Buch bei Kopf & Kragen Literaturverlag.

Alle Bücher von Sven Pfizenmaier

Cover des Buches Draußen feiern die Leute (ISBN: 9783036961668)

Draußen feiern die Leute

(31)
Erschienen am 15.09.2023
Cover des Buches Schwätzer (ISBN: 9783036950396)

Schwätzer

(3)
Erschienen am 16.08.2024
Cover des Buches Ödnis (ISBN: 9783949729171)

Ödnis

(0)
Erschienen am 17.03.2026
Cover des Buches U8 Untergrundminiaturen (ISBN: 9783949729089)

U8 Untergrundminiaturen

(0)
Erschienen am 31.10.2022

Neue Rezensionen zu Sven Pfizenmaier

Cover des Buches Draußen feiern die Leute (ISBN: 9783036961668)
Ninja_Turtless avatar

Rezension zu "Draußen feiern die Leute" von Sven Pfizenmaier

Ninja_Turtles
Wenn man viel zu viel auf einmal will!

Meinung:

Die wird jetzt schwierig in Worte zu fassen. Ich habe schon die Augen verdreht, als ich den ersten verschachtelten Satz, der eine Seite lang geht, gelesen habe. Das hat sich im Verlaufe der Geschichte leider nicht gebessert. Das erste Kapitel hat 115 Seiten und ehrlich: Handlung und einen roten Faden konnte ich nicht rauslesen. Es gibt keinen Hauptcharakter, wo man sagen könnte: Jo, das kapier ist, kann ich folgen. Es gibt viel zu viele verwirrende Handlungstränge und Logikfehler, sodass ich mich mit der Geschichte nicht verbunden gefühlt habe. Was mit den verschwunden Personen passierte: Keine Auflösung! Für mich war es einfach zu viel auf einmal gewollt und nichts ist dabei herumgekommen. Ich hab weder die 150-jährige Oma noch Rasputin noch sonst wen verstanden. Das reinste Wirrwarr!

Fazit:

Viel zu viele verwirrende Handlungstränge für zu wenig Handlung - Flop!

Cover des Buches Schwätzer (ISBN: 9783036950396)
Tanja_Wues avatar

Rezension zu "Schwätzer" von Sven Pfizenmaier

Tanja_Wue
Schwätzer

Ich bin mir noch unsicher wie ich dieses Buch bewerten möchte. Es ist eine Geschichte die mich nicht mitgerissen hat und mich zum mitfühlen angeregt hat. Jedoch aber Zum nachdenken. 

"Schwätzer" ist ein gesellschaftskritischer Roman wobei viele Themen thematisiert werden. Manche Sätze sind so verschachtelt, dass man das Gefühl hat, das denkt gerade derjenige. Und dann gab es Sätze die so in mir nachgehallt haben, weil sie schön waren.

Cover des Buches Draußen feiern die Leute (ISBN: 9783036958743)
Aischas avatar

Rezension zu "Draußen feiern die Leute" von Sven Pfizenmaier

Aischa
Schräge Dorfdystopie

Wer in Sven Pfizenmaiers Debütroman eine bodenständige, realistische Dorfgeschichte erwartet, sollte sich lieber anderweitig umsehen. Zwar verspricht der Klappentext "ein ganz normales Dorf in Deutschland: in der Mitte ein Kreisel, daneben die Volksbank und im September das alljährliche Zwiebelfest". Doch was folgt, ist alles andere als gewöhnlich.


Pfizenmaier entwirft ein Panoptikum schräger Gestalten, die eher aus einem surrealistischen Traum stammen als aus der niedersächsischen Provinz. Da ist zum Beispiel Timo, dessen körperliche Verfassung mehr an ein Gewächs erinnert als an einen Menschen – grünliche Haut, fragile, an Äste mahnende Extremitäten. Oder Richard, eine Art lebendig gewordene Schlaftablette, dessen Anwesenheit jede Stimmung zum Erliegen bringt und allen um ihn herum jeglichen Antrieb aussaugt 


Der Roman gleicht weniger einer klassischen Erzählung als einem filmischen Trip – irgendwo zwischen Stanley Kubrick und David Lynch. Kein Wunder, denn der Autor ist erklärter Cineast und hat ein Faible für das Abseitige. Trotz aller Dystopie gelingt ihm das Kunststück, Humor in die Abgründe der Gesellschaft zu bringen. Skurrilität trifft auf Satire, ohne je ins Lächerliche zu kippen.


Pfizenmaiers Stil ist frisch, eigenwillig und überraschend unterhaltsam. „Draußen feiern die Leute“ ist ein literarisches Debüt voller Fantasie, Witz und Kritik – und für mich gerade deshalb absolut lesenswert. Fazit: surreal, klug und ausgesprochen komisch.

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