Sven R. Kantelhardt

 2.4 Sterne bei 7 Bewertungen

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Rezension zu "Hengist und Horsa. Die Britannien-Saga" von Sven R. Kantelhardt

Leider nicht zuende gelesen.
quatsprechevor einem Jahr

Schon seit einiger Zeit hatte ich dieses Buch vom acabus-Verlag im Blick, da ich letztes Jahr in einem Seminar einen Vortrag über die Entstehungslegende der Engländer halten musste. Hengist und Horsa spielen darin eine große Rolle.

Die beiden Brüder bringen (den Aufzeichnungen zufolge) das sächsische und anglische Volk auf die Insel, welches sich ansiedelt und einige Zeit später gegen die Briten um Land kämpft und zu den Angelsachsen wird. - Okay das ist wirklich sehr verkürzt und überspitzt dargestellt. Jedoch würde ein Roman oder eine Saga genügend Raum bieten dieses Thema aufzugreifen und darzustellen.

Leider brauchte ich vier Anläufe für die ersten 100 Seiten, was mich irritierte, denn sonst lege ich nur selten ein Buch ganz beiseite. Jedoch fesselten mich die bruchstückhaften, abgeschnittenen Kapitel nicht. Gespräche wurden ständig unterbrochen, die Aktionen der verschiedenen Protagonisten nahmen nie an Fahrt auf. Die vielen Namen waren so außergewöhnlich, dass ich sie mir nicht merken konnte. Außerdem musste ich jedesmal sobald ein neues Kapitel begann zum vorherigen zurückblättern, da die dortigen Datums- und Ortsangaben essentiell wichtig waren, da manchmal auch in der Zeit vor und zurück gesprungen wurde.

Als ich das Buch zum fünften Mal aufheben wollte, legte ich es entschieden ganz beiseite. Diese Art von Literatur macht mich nicht glücklich.

Originalbeitrag: Hengist und Horsa

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Wurm200s avatar

Rezension zu "Hengist und Horsa. Die Britannien-Saga" von Sven R. Kantelhardt

Hengist und Horsa
Wurm200vor 2 Jahren

Sven R. Kantelhardt
Hengist und Horsa
Acabus

Autor: Sven R. Kantelhardt, Jahrgang ’76, wurde in Gießen geboren und studierte Medizin und Ökotrophologie. Derzeit arbeitet er in der Neurochirurgischen Universitätsklinik in Mainz.
Obwohl ihn eine ausgeprägte Reiselust in inzwischen mehr als 50 Länder auf den meisten Kontinenten trieb, kehrt er auch mit seinem neuen Roman in die Heimat der eigenen Vorfahren zurück. Die Recherchen für „Hengist und Horsa“ führten ihn aber nicht nur an die heimische Nordseeküste, sondern auch rund um die britischen Inseln, oft mit dem Segelboot oder zu Pferde, und schließlich bis hinauf zu den winterlichen Shetlandinseln. Nach „Mönchsblut“ und „Hengist und Horsa“ ist „Brand und Mord“ sein dritter Roman. (Quelle: Acabus)

Ceretic macht sich auf den Weg von Britannien zu den Sachsen. Nach einer abenteuerlichen Reise trifft er dort ein und kann beginnen Hengist für den Kampf gegen die Pikten zu überzeugen. Neben Hengist lernt Ceretic auf senier Reise auch noch Rowena kennen, die es ihm sehr angetan hat.

Das Buch besteht aus insgesamt 23 Kapiteln, die alle eine Kapitelziffer sowie einen Titel tragen. Die Kapitelziffer wird mit einer römischen Ziffer angegeben und passt somit auch recht gut in die Zeit, in der das Buch spielt. Jedes der Kapitel ist dabei aber auch noch in Unterkapitel aufgeteilt. Die Überschriften dieser Unterkapitel bestehen aus einem Datum, dem Handlungsort sowie dem Charakter der in diesem Kapitel eine Rolle spielt. Durch diese Angaben kann der Leser dem Verlauf des Buches sehr gut folgen. Da die Handlung sehr komplex ist und auch sehr viele Charaktere auftauchen, mit teils schwer auszusprechenden Namen, sind diese kleinen Hilfen sehr praktisch. Neben den Angaben in den Kapitelüberschriften gibt es am Ende außerdem noch ein Personenverzeichnis, ein Wörterbuch und einen kleinen Text zum historischen Hintergrund. Dies fällt wirklich positiv ins Auge, da man auf einige Worte stößt, die man eventuell nicht kennt.
Anfangs hatte ich meine Probleme in das Buch zu finden (was auch an den vielen Charakteren und schwer auszusprechenden Wörtern lag), nach einiger Zeit jedoch, habe ich immer besser in die Story gefunden und kam recht zügig durchs Buch. Aufgrund der recht kurzen Kapitel könnte man meinen das es ein Buch für zwischendurch ist, jedoch ist die Story recht Komplex, sodass man sich Zeit nehmen sollte beim Lesen. Das Ende hält der Autor dann auch recht offen, was perfekt für eine Fortsetzung geeignet ist.

Cover: Das Cover ist recht dunkel gehalten und zeigt eine recht düstere Szene. Allein der Titel hebt sich mit seiner weißen Farbe perfekt vom Rest ab (leider lässt sich der Untertitel nicht sonderlich gut lesen, da dieser in Grauschwarz geschrieben ist). Außerdem passt der Titel perfekt zum Inhalt, da dieser aus Zwei der Hauptcharaktere besteht. Wir sehen ein Ruderboot, welches auf dem Wasser, im Nebel treibt. Rechts und links am Boot erkennt man etwas in gelbgoldener Farbe, was aussieht wie dir Ruderhalterung (Genaues lässt sich jedoch nicht erkennen). Das Boot ist leider recht schlecht ins Bild geschnitten worden und wirkt daher sehr aufgesetzt (man könnte glatt meinen, es würde über dem Wasser schweben), hier hätte man etwa genauer arbeiten können. Auch der Klappentext hat ein wenig das gleiche Problem wie der Untertitel, man kann ihn recht schlecht lesen wegen seiner schwarzen Farbe.

Fazit: Anfangs etwas schwer gewesen aber am Ende dann doch ein tolles Buch, so könnte ich es am besten auf den Punkt bringen. Besonders Fans von historischen Romanen sollten bei diesem Buch auf Ihre Kosten kommen. Von mir gibt es klare 5/5 Sterne.

Klappentext: Britannien, 5. Jahrhundert n. Chr. Die Pikten fallen in Hochkönig Vortigerns Reich ein. Um der drohenden Gefahr aus dem Norden Herr zu werden, entsendet Vortigern seinen Untertan Ceretic nach Nordgermanien: Er soll den berühmten sächsischen Söldnerfürsten Hengist für den Kampf gegen die Pikten anwerben. Begierig auf das versprochene Silber und reiche Beute willigt Hengist ein und führt sein Heer an die schottische Küste. Ceretics Auftrag ist erfüllt – was auch die schmerzvolle Trennung von Rowena, Hengists Tochter, bedeutet –, doch der Untergang Britanniens ist nicht mehr aufzuhalten … Wieviel Silber ist Treue wert? Ist Verrat der Preis der Liebe? (Quelle: Acabus)

Autor: Sven R. Kantelhardt
Titel: Hengist und Horsa
Verlag: Acabus
Genre: Historischer Roman
Seiten: 424
Preis: 14,90
ISBN: 9783862823222

http://wurm200.blogspot.de/

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steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar

Rezension zu "Hengist und Horsa. Die Britannien-Saga" von Sven R. Kantelhardt

überhaupt nicht mein Fall......
steffis-und-heikes-Lesezaubervor 4 Jahren

Kurzbeschreibung Dort wo die Geschichtsschreibung der römischen Antike vom heraufziehenden Dunkel des Mittelalters überschattet wird, leuchten die Namen zweier Helden noch schwach bis in unsere Zeit: Hengist und Horsa. Britannien, 5. Jahrhundert n. Chr. Die Pikten fallen in Hochkönig Vortigerns Reich ein. Um der drohenden Gefahr aus dem Norden Herr zu werden, entsendet Vortigern seinen Untertan Ceretic nach Nordgermanien: Er soll den berühmten sächsischen Söldnerfürsten Hengist für den Kampf gegen die Pikten anwerben. Begierig auf das versprochene Silber und reiche Beute willigt Hengist ein und führt sein Heer an die schottische Küste. Ceretics Auftrag ist erfüllt, bedeutet dies auch die Trennung von Rowena, Hengists Tochter, doch der Untergang Britanniens ist nicht mehr aufzuhalten … Wie viel Silber ist Treue wert? Welche Gefahr birgt der Verrat für die Liebe? Eines der größten Abenteuer Europas – voller Kampf, Liebe, Hass, Heldenmut, Hinterlist und Glaubenseifer, welche die Protagonisten bis ans Ende der bekannten Welt führt.

Meinung Eigentlich lese ich ja gerne zwischendurch mal einen historischen Roman und der  Klappentext von „Hengist und Horsa“ hörte sich auch sehr  interessant an, aber dennoch bin ich ziemlich enttäuscht, denn dieses Buch gefiel mir überhaupt nicht.
Schon von der ersten Seite an hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu kommen. Ich war ständig verwirrt und verstand auf Deutsch gesagt gar nichts. Mir fehlte die Spannung und es war an einigen Stellen richtig langatmig. Außerdem störten mich die Quellenangaben auf den Seiten. Ständig musste ich von oben nach unten schauen, was meinen Lesefluss  natürlich enorm abflaute.
Einige Szenen waren außerdem recht brutal, gut das hatte die Zeit der Völkerwanderungen wohl an sich und ich bin bestimmt auch nicht zimperlich, aber dennoch musste ich an einigen Passagen sehr schlucken. 
Die Charakteren erschienen mir zu flach und fade. Ich konnte mich in keinen so richtig hinein versetzen und hätte mir sehr viel mehr Hintergrundinformation zu ihnen gewünscht. Auch die  Umgebungsbeschreibungen waren so lala. Ich konnte mir zwar alles gut vorstellen, aber ein wahres Kopfkino entstand leider nicht.
Der Schreibstil des Autors war schwer und nicht gerade einfach zu lesen. Dagegen waren die kurzen Kapitel recht angenehm. Für die 424 Seiten brauchte ich diesmal etwas länger und war dann auch froh, als ich das Buch beendet hatte. Dies war diesmal definitiv nichts für mich.

Cover Das Cover sieht düster und interessant aus. Es deutet auf einen guten historischen Roman hin, wobei ich in einem Buchladen wahrscheinlich nicht danach gegriffen hätte.

Fazit „Hengist und Horsa“ kann ich leider nicht weiterempfehlen. Mir persönlich sprach es überhaupt nicht zu und ich fand es an einigen Stellen einfach zu brutal. Daher kann ich diesmal leider auch nur 1 von 5 Sternen vergeben.

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