Sven Regener Ärger mit der Unsterblichkeit

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Inhaltsangabe zu „Ärger mit der Unsterblichkeit“ von Sven Regener

Am Steuer seines Lebens lenkt man doch meist vergebens Mit 15 hatte er der Neuen Deutschen Welle den Hit 'Fred vom Jupiter' beschert und darauf hin beschlossen, sein Leben der Kunst zu widmen. Inzwischen kennt sich Andreas Dorau sehr gut aus im deutschen Kunstbetrieb. Mit Sven Regener als Ghostwriter erzählt er unglaubliche Geschichten aus seinem Leben. Andreas Dorau hat ziemlich viel erlebt. Er kennt den rasanten Aufstieg genauso wie das von der Fata Morgana des Werkbegriffs geleitete Durchschreiten der Ebene. Mit 15 bescherte er der Neuen Deutschen Welle ihren mutmaßlich exzentrischsten Hit: 'Fred vom Jupiter'. Mit 30 verwirrte er die Münchener Filmhochschule mit seiner Abschlussarbeit 'Schlag dein Tier' – eine fröhliche Quizshow, in der Menschen gegen ihre Haustiere antreten (und bei der natürlich immer die Tiere gewinnen). Mit seiner Oper 'Die Überglücklichen' löste er einen Tumult unter Tierschützern aus, weil einige Fische zum Ensemble gehörten.Und als er mit ein paar Freunden den Hinkelstein von Rammstein aus dem Fenster seiner Plattenfirma schmiss, fand das nicht jeder lustig. Wenn Andreas Dorau erzählt, dann sprudeln die Geschichten nur so aus ihm heraus. Und man durchlebt mit ihm einen Streifzug durch die deutsche Musik- und Unterhaltungsbranche, der sich gewaschen hat. Das liest sich alles natürlich besonders scharf durch die Brille von Sven Regener.

Kurzweilig, amüsant mit viel Charme und Witz

— JerrysKid

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  • Assoziative Lebenserinnerungen

    Ärger mit der Unsterblichkeit

    michael_lehmann-pape

    18. June 2015 um 11:52

    Assoziative Lebenserinnerungen Es ist schon selten und nicht einfach zu verkraften, wenn man mit 15 Jahren einen internationalen Hit schreibt. Wobei Dorau weniger von „Schreiben“ sprechen würde und sich selbst weniger als begabten Musiker sieht (9 resignierte Gitarrenlehrer sprechen da eine ganz eindeutige Sprache), sondern sich als „Schichter“ versteht. Vier Spur Geräte, einfache Strukturen, Beat aus dem Computer (Atari damals) und dann das alles aufeinander Schichten, einige (minderjährige, was ein Problem noch sein sollte) Sängerinnen aus der Schule anfragen (die gleich am Text mäkeln und diesen verändern) und fertig ist „Fred vom Jupiter“. Im Übrigen nicht die erste Single Doraus und bei Weitem nicht das letzte Wort zu seinem künstlerischen Schaffen. Das im Übrigen Dorau mit dem „klassischen“ Musikerleben (Platte, Tournee, Band, Platte, bis man keine Lust mehr hat oder das Geld reicht) wenig am Hut hat, das dringt aus jeder Zeile des Buches und findet seinen interessant zu lesende Verdichtung da, wo Dorau selber über sein Unbehagen, seine Unlust, seine Aversion gegen alle spricht, was eine „Band“ sein könnte. Chronologisch hin und her springend, immer einzelne Episoden erzählend (wie er Ray Wood traf und diesen dann nicht mochte, wie eine Bierdose in Töttensen verschwand, obwohl Dieter Bohlen gar nicht die Tür öffnete, wie zwischen New Wave und Dance plötzlich zwei Alben entstehen mussten, weil die „Zielgruppe“ einen solchen Spagat nicht verkraftet hätte, wie es überhaupt zuging im „Indie-Leben“ der 80er Jahre (und später), das ist schon anregend, ganz anders als gewohnt in Ton und Sprache im Buch nachzulesen. Nicht selten fühlt man sich an Wiegald Boning einerseits oder an Olli Dietrich in einer seiner wunderbaren Persiflagen erinnert, folgt man allein dem Duktus der Formulierungen, die Dorau benutzt, aber auch einigen seiner „Werke“, vor allem der Filme, die schon bei der sachlichen Beschreibung im Buch dadaistische Züge annehmen. „Die Filmleute mögen es nicht, wenn man sie verarscht. Was ich aber auch gar nicht getan hatte oder vorhatte“. Aber vielleicht doch irgendwie dann doch so zu verstehen war? Und trotz der Sprunghaftigkeit der Erinnerungen, die wie voneinander getrennte Episoden im Buch Niederschlag finden, nach einer Weile ergibt sich doch ein roter Faden, kristallisiert sich die „Denke“ Doraus heraus und ergibt sich ein umfassender und breiter Einblick in eine Zeit und Szene, die von außen betrachtet nur sperrigen Zugang ermöglicht. Eine empfehlenswerte Lektüre der ganz anderen Art.

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