Sven Regener Herr Lehmann

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Inhaltsangabe zu „Herr Lehmann“ von Sven Regener

Der Wahlkreuzberger Lehmann ist noch keine dreißig, und er liebt sein ereignisloses Leben. Jahrelange Ausweichmanöver und heroische Trägheit haben ihn bisher erfolgreich vor den Ansprüchen seiner Umwelt verschont, bis das Jahr 1989 beginnt. Das Jahr der Wiedervereinigung stellt Herrn Lehmann auf eine harte Probe...

Hab Herrn Lehmann richtig ins Herz geschlossen und werde auch die Fortsetzungen lesen. Herr Lehmann ist eine Type für sich!

— loveisfriendship
loveisfriendship

Herr Lehmann ist ein mürrischer Typ, der in allem das Schlechte sieht und genau das macht ihn so sympathisch und unterhaltsam

— OolaasReading
OolaasReading

Ich habe laufend Lachend dagesessen und fand den Herr Lehmann überaus witzig.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Naja, Herr Lehmann hat mich nicht gerade vom Hocker gerissen und diese Endlossätze waren sehr anstrengend.

— Kelo24
Kelo24

Hier ist nur Langeweile angesagt. Diese wird zwar gut umschrieben, aber sonst??

— buchhase
buchhase

Ein Buch, was mich absolut nicht fesseln konnte...ich hab es nach 50 Seiten weggelegt:(

— kadiya
kadiya

Kurzweilig und stellenweise sogar unterhaltsam! Ich war positiv überrascht.

— TinaGer
TinaGer

Leider kann ich mit diesem Buch und seinen ewigen Schachtelsätzen so gar nichts anfangen. :(

— HollyThornapple
HollyThornapple

Wo steht dort etwas geschrieben was alle toll finden aber ich nicht entdecke oder verstehe?! Dieses Buch und ich-never again! Murx!

— AnMich_09
AnMich_09

Herr Lehmann hat mich noch Tage später in meinem Alltag begleitet.

— Esme--
Esme--

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Bewegende Geschichte über neue Anfang, großartig geschrieben !!!

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  • Lehmann, Frank

    Herr Lehmann
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    24. July 2017 um 15:47

    Wir schreiben das Jahr des Mauerfalls, Herr Lehmann, also der Frank, der bereitet sich weder seelisch noch moralisch auf seinen dreißigsten Geburtstag vor, denn im Grunde gelingt ihm der Alltag ohne große Verantwortlichkeiten. Er ist aktuell in keiner festen Beziehung, seine Eltern befinden sich in gesicherter Distanz im fernen Bremen und sein Arbeitgeber, Erwin ist froh, wenn er die Schichten in  seinen vielen Kneipen besetzt bekommt. So zapft Herr Lehmann, wie ihn neuerdings seine Freunde nennen, tapfer Bier und ist mit sich und der Welt zufrieden. Bis an einem Abend die Lehmannsche Weltordnung ins Wanken gerät, als ein wurstiger Hund unbekannter Abstammung ihm die frühmorgendliche Heimkehr ins ersehnte Bett verwehrt. Aber das ist nur der Beginn einer Kette von Ereignissen, die Frank, also Herrn Lehmann, aus dem Konzept bringen. Unterhaltsamer Roman von Sven Regener mit einem symphatischen Antihelden und jede Menge an Typen, die einem irgendwie bekannt vorkommen. Gelungen ist die Mischung aus Wortwitz, Situationskomik, aber auch Ernsthaftigkeit und einem kleinen Ausriß Zeitgeschichte.

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  • Herr Lehmann ist schon so eine Nummer

    Herr Lehmann
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. June 2016 um 18:18

    Der Roman ist von Sven Regener geschrieben und handelt von Herr Lehmann der in einer Kneipe arbeitet und eigentlich sein Leben in vollen Zügen genießt. Er hat einen Freund der Karl heißt und der steht immer Herrn Lehmann zur Seite. Doch plötzlich ändert sich so einiges und wirft so manches über den Haufen...Ich habe den Roman mit seiner humorvollen Art und Weise total Lachend gelesen. Ich kann ihn nur empfehlen.

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  • Muss man nicht gelesen haben!

    Herr Lehmann
    lauja01

    lauja01

    26. April 2016 um 17:23

    Über das Buch: ISBN:  9783442453306 Seiten: 285 Preis: 8,90Euro Erschien: 2001 Originalsprache: Deutsch Verlag: Goldmann Gelesen vom 11.12.2015 bis 13.12.2015 Inhalt: Der Wahlkreuzberger Lehmann ist noch keine dreißig, und er liebt sein ereignisloses Leben. Jahrelange Ausweichmanöver und heroische Trägheit haben ihn bisher erfolgreich vor den Ansprüchen seiner Umwelt verschont, bis das Jahr 1989 beginnt. Das Jahr der Wiedervereinigung stellt Herrn Lehmann auf eine harte Probe ... Das Cover: Ich finde das Cover nicht so besonders. Es ist halt rot! Die ersten 3 Sätze: Der Nachthimmel, der ganz frei von Wolken war, wies in der Ferne, über Ostberlin, schon einen hellen Schimmer auf, als Frank Lehmann, den sie neuerdings nur noch Herr Lehmann nannten, weil sich herumgesprochen hatte, daß er bald dreißig Jahre alt werden würde, quer über den Lausitzer Platz nach Hause ging. Er war  müde und abgestumpft, er kam von der Arbeit im Einfall, einer Kneipe in der Wiener Straße, und es war spät geworden. Das war kein guter Abend, dachte Herr Lehmann, als er von der westlichen Seite her den Lausitzer Platz betrat, mit Erwin arbeiten macht keinen Spaß, dachte er, Erwin ist ein Idiot, alle Kneipenbesitzer sind Idioten, dachte Herr Lehmann, als er an der großen, den ganzen Platz beherrschenden Kirche vorbei kam. Schreibstil & Aufbau: Die Geschichte ist in 20 Kapitel aufgeteilt. Jedes Kapitel trägt eine Überschrift, wie zum Beispiel "Der Hund". Ich finde die Schreibweise oft sehr verwirrend und ich finde auch die Sätze zu lang gewählt, wie die ersten 3 Sätze schon zeigen. Ich habe lieber kurze und aussagekräftige Sätze. Das Buch wurde in Erzählform geschrieben. Meine Meinung: Ich habe das Buch für eine Challenge gelesen, wo es drum geht, 150 Bücher zu lesen, die man mal gelesen haben sollte. Dieses stand mit auf der Challenge und ich muss sagen, ich bin von dem Buch enttäuscht. Es soll ein Buch sein, mit vielen lustigen Stellen. Ich finde es aber überhaupt nicht lustig, sondern eher verwirrend. Den Protagonisten "Herr Lehmann" finde ich komisch. Er hat so eine Art an sich, das man sich fühlt, als rede er von oben herab mit einen. Außerdem kann doch eine Person alleine nicht so viel Unglück an sich ziehen. Ihm passiert ja ein Missgeschick, nach dem nächsten. Das ist doch nicht mehr normal. Manche Stellen waren nur langweilig geschrieben, so dass ich froh hatte, sie endlich hinter mir zu haben. Auch die Eltern von dem "Lehmann" gehen überhaupt nicht auf ihn ein. Sie denken nur an sich. Einfach fürchterlich. Ich bin echt froh, das ich das Buch zu Ende habe. Ich würde es nicht weiter empfehlen. Fazit: Muss man nicht gelesen haben! Über den Autor: Sven Regener, 1961 in Bremen geboren, lebt in Berlin und ist Sänger, Texter und Trompeter der Band Element of Crime, die mit Alben wie "Damals hinterm Mond" und "Weißes Papier" große Popularität erlangte. Sein Debütroman "Herr Lehmann" stürmte auf Anhieb die Bestsellerliste. Mehr als 700.000 Kinobesucher sahen sich die Verfilmung dieses Bestsellers an. Für das Drehbuch erhielt Sven Regener 2004 den Deutschen Filmpreis in Gold. Mit "Neue Vahr Süd" konnte der Autor seinen sensationellen literarischen Erfolg fortführen.

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  • Selten hab ich etwas langweiligeres gelesen

    Herr Lehmann
    kadiya

    kadiya

    08. March 2016 um 09:05

    Okay- angefangen...ich hab es nicht weiterlesen können, die ständigen zwanghaften Erwähnungen des Autors am Satzende fand ich zu nervig, als das ich dem Buch eine Chance geben wollte- leider nix für mich.

  • Herr Lehmann

    Herr Lehmann
    TinaGer

    TinaGer

    10. September 2015 um 08:57

    Nach langen Jahren staubiger Frist auf dem Stapel ungelesener Bücher habe ich mich endlich mal rangewagt. Den Inhalt, soweit man von Inhalt im klassischen Sinn sprechen kann, überspringe ich. Der dürfte allseits bekannt sein. Herr Lehmann dümplet so durchs Leben und mag keine Hunde. Was mich vergleichsweise mehr interessiert hat, waren die 80iger und wie erwartet, waren diese nicht so farbig, wie ich sie mir gewünscht hätte. Aus der Erinnerung geschrieben, gerät die Vergangenheit schnell zu Pastelltönen und so ist es auch Regener ergangen. Berlin-West ist mehrheitlich einfach Berlin, so wie es auch in den 90ern oder 00ern war und heute noch ist. Kein Mensch bei Verstand geht ins Prinzenbad, Frühstücker haben ihre eigene Ganztagsindustrie und Thekenarbeiter Cowboystatus heute wie gestern. Das ist mir persönlich nicht genug 80iger, nicht spezifisch genug, nicht erquicklich genug, aber auch nicht im Geringsten nervig oder überraschend lästig. Herr Lehmann plätschert so vor sich hin, wie sich das für den Berliner gehört. Das ist eben so. Kein Neuigkeitswert. Keine Sensation, eben einfach der gute alte Sumpf. Prost!

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  • typisch Berlin

    Herr Lehmann
    dominona

    dominona

    09. July 2015 um 13:50

    Einen großen Pluspunkt hat das ganze: ich habe lange nicht mehr so viel gelacht und hier ist das ein Kompliment. Es ist typisch berlinisch - Dialoge, Vergleiche, Schauplätze, alles plemplem und echt Berlin. Im Grunde geht es um Freundschaft und bitte nicht von Herr Lehmann abschrecken lassen, ich mochte ihn zuerst auch nicht.

  • « … dachte er sich… » (Feedback zu «Herr Lehmann» von Sven Regener)

    Herr Lehmann
    HollyThornapple

    HollyThornapple

    05. May 2015 um 09:27

    Dieses viel gelobte Buch wurde mir irgendwann einmal geschenkt. Zwischenzeitlich hatte ich meinen SUB so weit reduziert, dass es wieder aufgetaucht ist. Ich freute mich schon darauf, da ich viel Positives darüber gehört hatte. Nach nur 5 Seiten legte ich das Buch enttäuscht wieder zur Seite – leider hat es mich überhaupt nicht angesprochen. Ich finde es sonst ja toll, wenn man beim Lesen auch mitdenken muss / darf. Aber diese eeewig langen Schachtelsätze, die laufend unterbrochen werden durch "dachte Herr Lehman", "dachte er sich", … nervten mich einfach nur. Vielleicht freut sich ja jemand anderer über dieses Buch. Ich werde es weiterschenken…

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    Herr Lehmann
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    12. November 2013 um 11:21

    Herr Lehmann, wird bald dreißig und arbeitet in Westberlin in einer Kneipe. Zudem machen seine Freunde sich einen Spaß daraus ihn mit Herrn Lehmann anzusprechen. Niemand nennt ihn mehr Frank. Aber er ist zufrieden mit seinem Leben, bis auf die kleinen Widrigkeiten. Wie seine Mutter, die ihn aus dem Bett klingelt, um ihm zu sagen, dass sie bereits seit sieben Uhr wach ist oder einem Hund der ihn mitten in der Nacht angreift und ihm den Weg nach Hause versperrt. Natürlich hätte er sich auch gewünscht, dass Katrin sich ebenso in ihn verliebt ist wie er in sie, aber man kann nicht alles haben. Nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte, ließ mich dieses Werk etwas ratlos zurück. Wie man vielleicht bereits an meiner Zusammenfassung des Geschehens merkt, hatte mir die Story nicht wirklich etwas zu sagen. Es ging um Herrn Lehmann. Gut. Der Zufrieden mit seinem Leben ist und nicht nach Höherem strebt. Gut. Der für seine Freunde da ist. Gut, und der eine Affäre hat, die daran scheitert, dass sie ihn liebt, aber nicht in ihn verliebt ist. Was? Aber ok auch gut. Und dann nichts. Herr Lehmann ohne Ambitionen lässt sich weiter durch Berlin treiben, dass am Ende des Buches nicht mehr durch eine Mauer getrennt wird. Wollte der Autor mir das zeigen? Herr Lehmann als Konstante in einer sich wandelnden Welt? Ich bin nicht philosophisch genug veranlagt, um mir über die Intention des Machwerks den Kopf zu zerbrechen. Schon gar nicht über eine Geschichte die mir so wenig zu geben hatte. Ich kann sagen ich habe es gelesen, aber ich habe es weder genossen, noch verflucht, noch war ich bereit es abzubrechen oder wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Vielleicht sollte man den Autor kennen, um zu wissen, wie er Sachen betonen würde, so wie meine Kollegin, die mir das Buch empfohlen hat. Mir war Herr Lehmann, mit seinen metaphysischen Überlegungen ob die Zeit wenn man betrunken ist nun langsamer oder schneller verläuft, einfach nur gleichgültig. Mir hatte das Buch nichts zu sagen und ist wahrscheinlich nur etwas für Sven Regener-Fans..

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  • Westberlin im Jahr vor dem Mauerfall: Auftritt Herr Lehmann

    Herr Lehmann
    Bibliomania

    Bibliomania

    25. June 2013 um 16:46

    Herr Lehmann – das Romandebüt von Sven Regener. Das Buch wurde ja auch mit Christian Ulmen in der Hauptrolle verfilmt. Gesehen habe ich den Film (noch) nicht, aber nach der Lektüre schaue ich ihn mir gerne mal an. Frank Lehmann, den alle nur „Herr Lehmann“ nennen, steht im Jahre 1989 kurz vor seinem 30sten Geburtstag. Eigentlich ist alles super: Herr Lehmann arbeitet als Barkeeper in einer Kneipe, manchmal zusammen mit seinem besten Kumpel Karl und dann taucht auch noch die neue Köchin Katrin auf. Es könnte kaum besser laufen, doch irgendwie läuft dann doch alles aus dem Ruder und sein Geburtstag im November rückt auch immer näher… Eine amüsante Geschichte in den letzten Monaten vor dem Mauerfall 1989. Den sympathischen Protagonisten Herr Lehmann schließt man sofort ins Herz und dann passieren ihm auch noch so viele Pleiten, Pech und Pannen, dass er einem geradezu Leid tut. In sehr angenehmem Lesefluss schildert Sven Regener die Geschichte von Herrn Lehmann und ich kann mir vorstellen, dass die Besetzung für den Film genau der richtige Typ ist, eben genau so, wie ich mir Herrn Lehmann vorstelle. Den Hype um Herrn Lehmann verstehe ich allerdings nicht, auch wenn mir das Buch ganz gut gefallen hat und durchaus witzig geschrieben ist.

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  • Lustiger, unterhaltsamer Roman

    Herr Lehmann
    literat

    literat

    27. May 2013 um 11:02

    Ich bin jetzt etwas ambivalent zu dem Roman. Einerseits finde ich ihn sehr lustig, sehr unterhaltsam und gut geschrieben. Andererseits habe ich von Herrn Lehmann vielleihct doch etwas mehr erwartet, etwas mehr Tiefe, mehr Ernsthaftigkeit. Vielleicht wäre das aber gerade falsch, so war das nämlich damals, der Zeitgeist damals in Berlin. Man verbrachte seine Nächte in den Kneipen ohne tiefsinnige Gespräche sondern mit viel Bier und Schnaps und die Tage wurden verschlafen. Vielleicht gehts mir wie Katrin, ich denke, das kann ja nicht alles gewesen sein, dieses Leben kann ja nur ein Übergang sein, ein Überbrückungsleben, bis das eigentliche Leben beginnt. Aber Herr Lehmann ist kein verkannter Künstler, Student oder Akademiger, der sich übergangsweise sein Leben als Thekenkraft verdient. Ihm gefällt der Job, den will er machen und keinen anderen, auch wenn er schon 30 Jahre alt ist.

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  • Überraschend gut!

    Herr Lehmann
    Karokoenigin

    Karokoenigin

    24. March 2013 um 15:25

    Ich muss zugeben, dass ich ziemlich skeptisch war, ob ich dieses Buch überhaupt lesen wollte. Einerseits reizte es mich, aufgrund der Thematik schon sehr, aber dann war da der Autor, Sven Regener. Ein komischer Mensch, wenn man das so behaupten kann. Aber doch ein guter - und das mag untertrieben sein - Autor! Der Protagonist, Frank Lehmann, stolpert nur so durch sein Leben, von einer ungewollten Situation in die nächste. Von einem Hund, der ihm im ersten Kapitel den Weg nach Hause versperrt und den er erst mit einer gestohlenen Flasche Whiskey - und vor allem dessen Inhalt - zu besänftigen weiß, über eine Diskussion mit der neuen Köchin Katrin über Schweinebraten und wann man diesen denn essen darf und wann nicht in der "Markthalle" am nächsten Morgen. Dieser Roman ist sicher nicht etwas für Jedermann, aber mich konnte er gut unhalten. Alleine die ungewollte Komik ist es schon wert, einfach weiterzulesen, wie ich finde. Auch wenn das alles manchmal schnell in Tragik abdriftet, als zum Beispiel Herr Lehmanns bester Freund Karl zunehmend verrückt wird und sich niemand so recht um ihn sorgen möchte, außer eben Herr Lehmann selbst. Ich glaube, dass das ganze gut die Atmosphäre im Westberlin 1989, kurz vor dem Mauerfall beschreibt.  Trotzdem legt Regener Wert darauf, dass das ganze nicht als "Wenderoman" oder "Berlinroman" abgestempelt wird, denn das ist es auch wirklich nicht. Dafür steht die Figur Frank Lehmann viel zu sehr im Vordergrund, denn das ganze ist auch aus dessen Sicht geschrieben und diesen scheint es nicht groß zu kümmern, was denn in Berlin eigentlich passiert. Er lebt in einem Mikrokosmos, die aus seiner Wohnung und der Kneipe in der er arbeitet, dem Einfall, zu bestehen scheint. Abgesehen von Frank Lehmann erfährt man nicht wirklich viel über die verschiedenen Charaktere, aber auch das finde ich eigentlich gut gelöst, da es ebenfalls in das damalige Lebensgefühl hineinpasst. Jeder kümmert sich im Grunde nur um sich. Frank Lehmann ist da vielleicht eine Ausnahme, doch so wirklich merken tut das niemand. Sowieso scheinen ihn seine Freunde im Grunde zu ignorieren, treiben ihn nur dauernd zu irgendwelchen Dingen an, die er eigentlich gar nicht machen möchte. Zum Beispiel geht er, auf den Wunsch von Katrin hin, ins Prinzenbad, obwohl er davor schon seit 9 Jahren nicht mehr schwimmen war. Das Buch endet in der Nacht, in der die Mauer fällt, dem 9. November 1989, was gleichzeitig auch Lehmanns dreißigster Geburtstag ist. Für ihn scheint es aber nur eine Nacht wie alle anderen Nächte davor auch zu sein, die er in einer Kneipe verbringt.  Der Schreibstil ist stellenweise wirklich schwierig. Das erkennt man auch schon am ersten Satz. Die verschachtelten Sätze bleiben und auch die Thematik an sich ist manchmal nicht einfach nachzuvollziehen. Da philosophiert Lehmann gemeinsam mit Katrin über den Unterschied zwischen "lieben" und "verliebt sein", zum Beispiel. Der ganze Roman trägt sich zum Großteil alleine in den Gedanken von Frank Lehmann aus und so ist "dachte er" wohl eine der häufigsten Phrasen. Trotz all dieser Schwierigkeiten kam ich allerdings relativ flüssig durch das Buch. Eine meiner Lieblingspassagen aus dem Buch möchte ich dabei nicht vorenthalten. Mir gefallen die teilweise wirren Gedankengänge gut, da sie auch den Leser zum Nachdenken anregen. Ist nebenbei auch eine dieser, im Verlauf des Buches ganz typisch werdenden Diskussionen zwischen der Köchin Katrin, mit der er auch kurzfristig eine Beziehung führt, und Herrn Lehmann. "Moment mal", sagte Herr Lehmann. "Was soll das heißen, Lebensinhalt? Lebensinhalt ist doch ein total schwachsinniger Begriff. Was willst du damit sagen, Lebensinhalt? Was ist der Inhalt eines Lebens? Ist das Leben ein Glas oder eine Flasche oder ein Eimer, irgendein Behälter, in den man was hineinfüllt, etwas hineinfüllen muss sogar, denn irgendwie scheint sich ja die ganze Welt einig zu sein, dass man so etwas wie einen Lebensinhalt unbedingt braucht. Ist das Leben so? Nur ein Behältnis für was anderes? Ein Fass vielleicht? Oder eine Kotztüte?" (S. 58) Die Handlung, die diesem Roman vorhergegangen wird, wird von Regener in zwei weiteren Büchern behandelt. Einmal ist das "Neue Vahr Süd", die seine Zeit in Bremen und bei der Bundeswehr behandelt und danach "Der kleine Bruder", der quasi die Geschehnisse unmittelbar vor "Herr Lehmann" beschreibt. Das Buch bekommt von mir volle Punktzahl, da ich auch einfach viel weniger erwartet hatte, als es dann im Endeffekt geboten hat. Klare Leseempfehlung meinerseits!

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  • Rezension zu "Herr Lehmann" von Sven Regener

    Herr Lehmann
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. August 2012 um 17:29

    Inhalt: Herr Lehmann heißt eigentlich Frank mit Vornamen, wird aber von all seinen Kumpel nur Herr Lehmann genannt. Herr Lehmann ist 30 J. alt und arbeitet schon seit guten 6 Jahren in einer Berliner Kneipe und das reicht ihm als Lebensinhalt. Er ist einfach zufrieden. In und um die Kneipe herum, spielt sich sein Leben an. Er hat Freunde, die mit ihm in der Kneipe arbeiten. Sein Leben dümpelt so vor sich hin: Mal eine Liebe, dann mal wieder nicht; mal seine Eltern zu Besuch, mal wieder nicht... ** ** ** ** ** ** *** Schreibstil: Durch die Wortwahl und z.T. Satzbauten gelingt es Regener einen im Grunde sympathischen Protagonisten zu erzeugen. Außerdem wurde für mich durch die Sprache die Tristesse, der bedeutungsarme Alltag von Herrn Lehmann deutlich. ** ** ** ** ** ** *** Quintessenz: Das Nette: Ich kenne den Film und hier habe ich den Schauspieler Christian Ulmen einfach perfekt in der Rolle von Frank wieder gesehen. Ja, ich weiß gar nicht, ob ein anderer Schauspieler diese Figur so füllen könnte, wie Ulmen...?! Nachteil: Ulmen ist so prägend für mich und diese Geschichte gewesen, dass sich eigentlich keine eigenen Vorstellungen (als die aus dem Film) bilden konnten. So habe ich innerlich den Film noch einmal ablaufen sehen. Das wiederum hatte den Vorteil, dass - sollte ich im Buch mal auf zähe Stellen treffen, und das kam immer mal wieder vor! - ich quer lesen konnte. Einfach ein paar ellen lange Gedanken- und Beobachtungsgänge des Protagonisten überspringen. Das tat mir gut, denn die Geschichte dümpelt im Grunde so sehr vor sich hin, dass ich nicht weiß, ob ich das Buch ausgehalten hätte, wenn ich den Film nicht gekannt?!? ** ** ** ** ** ** ***

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  • Rezension zu "Herr Lehmann" von Sven Regener

    Herr Lehmann
    Cordon_Bloe

    Cordon_Bloe

    16. August 2012 um 16:15

    Erster Satz: "Der Nachthimmel, der ganz frei von Wolken war, wies in der Ferne, über Ostberlin, schon einen hellen Schimmer auf, als Frank Lehmann, den sie neuerdings nur noch Herr Lehmann nannten, weil sich herumgesprochen hatte, dass er bald dreißig Jahre alt werden würde, quer über den Lausitzer Platz nach Hause ging." Aufgenommen in das Museum der schönen Sätze: www.lieblingssaetze.de Der Satz, der voller Abzweigungen war, verwies auf das schriftstellerische Glück, das sich durch einen markant-querulanten Stil einstellen sollte, als Sven Regener, den sie ursprünglich als Chefkauz und Geschichtenschnodderer der Chanson-Kapelle Element of Crime kannten, weil er damit berühmt geworden war, quer über die Seiten der liebenswerten Mauerfall-Geschichte zur Katharsis des Erzählens fand.

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  • Rezension zu "Herr Lehmann" von Sven Regener

    Herr Lehmann
    awogfli

    awogfli

    Eigentlich habe ich meist Probleme mit deutschen humorvollen Büchern. Das was ich bisher gelesen habe (Uschmann, Pollak etc.), ist eher Comedy und für mich überhaupt nicht witzig. Dieses Werk war aber komplett anders und hat mir gut gefallen. Wie eine irrwitzige lustige Zwangsneurose kommen die Dialoge und Geschichtln daher, am besten war die Szene mit dem Hund und die sinnlose Diskussion mit der Mutter auf den ersten Seiten. In der Mitte des Buches geht ein bisschen das Tempo und die Skurillität verloren, weshalb ich mit Bedauern einen Punkt abziehe. Auf jeden Fall ist die Geschichte sehr lesens- und liebenswert und hat mich total mit dem deutschen Humor versöhnt. Möchte gerne weitere derartige witzige deutsche Satiren lesen!

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