Herr Lehmann

von Sven Regener 
4,0 Sterne bei1,170 Bewertungen
Herr Lehmann
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (856):
B

Eines meiner Lieblingsbücher. Ist vermutlich dem trockenen Humor geschuldet.

Kritisch (99):
AnMich_09s avatar

Wo steht dort etwas geschrieben was alle toll finden aber ich nicht entdecke oder verstehe?! Dieses Buch und ich-never again! Murx!

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Inhaltsangabe zu "Herr Lehmann"

Der Wahlkreuzberger Lehmann ist noch keine dreißig, und er liebt sein ereignisloses Leben. Jahrelange Ausweichmanöver und heroische Trägheit haben ihn bisher erfolgreich vor den Ansprüchen seiner Umwelt verschont, bis das Jahr 1989 beginnt. Das Jahr der Wiedervereinigung stellt Herrn Lehmann auf eine harte Probe...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442461288
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:284 Seiten
Verlag:Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:17.10.2005
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.02.2002 bei Roof Music erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    AnjaLG87s avatar
    AnjaLG87vor 4 Monaten
    Herrlich witziger Ausschnitt aus dem Leben eines jungen Mannes

    Ich lese selten lustige Bücher und schaue ungern Komödien; mich kann man nur mit intelligentem Wortwitz und dem Spiel mit der Sprache aus der Reserve locken. Und das ist Sven Regener mit diesem Buch gelungen. "Herr Lehmann" ist herrlich witzig, häufig "um die Ecke gedacht" und voller Sätze, die so klug konstruiert sind, dass es Spaß macht, sie mehrmals zu lesen. Es handelt sich insgesamt eher um einen Lebensausschnitt, der dargestellt wird; große Entwicklungen und Ereignisse darf man als Leser also nicht erwarten. Vielmehr stellt Regener den Alltag seines Protagonisten dar, dessen Suche nach Sinn und Ziel, seine "Abnabelung" vom Elternhaus usw. Ich finde, dies alles las sich wirklich flüssig und ich habe Lust bekommen, mehr von Regener zu lesen.

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    The iron butterflys avatar
    The iron butterflyvor einem Jahr
    Lehmann, Frank

    Wir schreiben das Jahr des Mauerfalls, Herr Lehmann, also der Frank, der bereitet sich weder seelisch noch moralisch auf seinen dreißigsten Geburtstag vor, denn im Grunde gelingt ihm der Alltag ohne große Verantwortlichkeiten. Er ist aktuell in keiner festen Beziehung, seine Eltern befinden sich in gesicherter Distanz im fernen Bremen und sein Arbeitgeber, Erwin ist froh, wenn er die Schichten in  seinen vielen Kneipen besetzt bekommt. So zapft Herr Lehmann, wie ihn neuerdings seine Freunde nennen, tapfer Bier und ist mit sich und der Welt zufrieden. Bis an einem Abend die Lehmannsche Weltordnung ins Wanken gerät, als ein wurstiger Hund unbekannter Abstammung ihm die frühmorgendliche Heimkehr ins ersehnte Bett verwehrt. Aber das ist nur der Beginn einer Kette von Ereignissen, die Frank, also Herrn Lehmann, aus dem Konzept bringen.

    Unterhaltsamer Roman von Sven Regener mit einem symphatischen Antihelden und jede Menge an Typen, die einem irgendwie bekannt vorkommen. Gelungen ist die Mischung aus Wortwitz, Situationskomik, aber auch Ernsthaftigkeit und einem kleinen Ausriß Zeitgeschichte.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe laufend Lachend dagesessen und fand den Herr Lehmann überaus witzig.
    Herr Lehmann ist schon so eine Nummer

    Der Roman ist von Sven Regener geschrieben und handelt von Herr Lehmann der in einer Kneipe arbeitet und eigentlich sein Leben in vollen Zügen genießt. Er hat einen Freund der Karl heißt und der steht immer Herrn Lehmann zur Seite. Doch plötzlich ändert sich so einiges und wirft so manches über den Haufen...

    Ich habe den Roman mit seiner humorvollen Art und Weise total Lachend gelesen. Ich kann ihn nur empfehlen.

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    lauja01s avatar
    lauja01vor 2 Jahren
    Muss man nicht gelesen haben!

    Über das Buch:

    ISBN:  9783442453306
    Seiten: 285
    Preis: 8,90Euro
    Erschien: 2001
    Originalsprache: Deutsch
    Verlag: Goldmann
    Gelesen vom 11.12.2015 bis 13.12.2015

    Inhalt:

    Der Wahlkreuzberger Lehmann ist noch keine dreißig, und er liebt sein ereignisloses Leben. Jahrelange Ausweichmanöver und heroische Trägheit haben ihn bisher erfolgreich vor den Ansprüchen seiner Umwelt verschont, bis das Jahr 1989 beginnt. Das Jahr der Wiedervereinigung stellt Herrn Lehmann auf eine harte Probe ...

    Das Cover:

    Ich finde das Cover nicht so besonders. Es ist halt rot!

    Die ersten 3 Sätze:

    Der Nachthimmel, der ganz frei von Wolken war, wies in der Ferne, über Ostberlin, schon einen hellen Schimmer auf, als Frank Lehmann, den sie neuerdings nur noch Herr Lehmann nannten, weil sich herumgesprochen hatte, daß er bald dreißig Jahre alt werden würde, quer über den Lausitzer Platz nach Hause ging. Er war  müde und abgestumpft, er kam von der Arbeit im Einfall, einer Kneipe in der Wiener Straße, und es war spät geworden. Das war kein guter Abend, dachte Herr Lehmann, als er von der westlichen Seite her den Lausitzer Platz betrat, mit Erwin arbeiten macht keinen Spaß, dachte er, Erwin ist ein Idiot, alle Kneipenbesitzer sind Idioten, dachte Herr Lehmann, als er an der großen, den ganzen Platz beherrschenden Kirche vorbei kam.

    Schreibstil & Aufbau:

    Die Geschichte ist in 20 Kapitel aufgeteilt. Jedes Kapitel trägt eine Überschrift, wie zum Beispiel "Der Hund". Ich finde die Schreibweise oft sehr verwirrend und ich finde auch die Sätze zu lang gewählt, wie die ersten 3 Sätze schon zeigen. Ich habe lieber kurze und aussagekräftige Sätze. Das Buch wurde in Erzählform geschrieben.

    Meine Meinung:

    Ich habe das Buch für eine Challenge gelesen, wo es drum geht, 150 Bücher zu lesen, die man mal gelesen haben sollte. Dieses stand mit auf der Challenge und ich muss sagen, ich bin von dem Buch enttäuscht. Es soll ein Buch sein, mit vielen lustigen Stellen. Ich finde es aber überhaupt nicht lustig, sondern eher verwirrend. Den Protagonisten "Herr Lehmann" finde ich komisch. Er hat so eine Art an sich, das man sich fühlt, als rede er von oben herab mit einen. Außerdem kann doch eine Person alleine nicht so viel Unglück an sich ziehen. Ihm passiert ja ein Missgeschick, nach dem nächsten. Das ist doch nicht mehr normal.
    Manche Stellen waren nur langweilig geschrieben, so dass ich froh hatte, sie endlich hinter mir zu haben. Auch die Eltern von dem "Lehmann" gehen überhaupt nicht auf ihn ein. Sie denken nur an sich. Einfach fürchterlich.
    Ich bin echt froh, das ich das Buch zu Ende habe. Ich würde es nicht weiter empfehlen.

    Fazit:

    Muss man nicht gelesen haben!

    Über den Autor:

    Sven Regener, 1961 in Bremen geboren, lebt in Berlin und ist Sänger, Texter und Trompeter der Band Element of Crime, die mit Alben wie "Damals hinterm Mond" und "Weißes Papier" große Popularität erlangte. Sein Debütroman "Herr Lehmann" stürmte auf Anhieb die Bestsellerliste. Mehr als 700.000 Kinobesucher sahen sich die Verfilmung dieses Bestsellers an. Für das Drehbuch erhielt Sven Regener 2004 den Deutschen Filmpreis in Gold. Mit "Neue Vahr Süd" konnte der Autor seinen sensationellen literarischen Erfolg fortführen.

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    kadiyas avatar
    kadiyavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch, was mich absolut nicht fesseln konnte...ich hab es nach 50 Seiten weggelegt:(
    Selten hab ich etwas langweiligeres gelesen

    Okay- angefangen...ich hab es nicht weiterlesen können, die ständigen zwanghaften Erwähnungen des Autors am Satzende fand ich zu nervig, als das ich dem Buch eine Chance geben wollte- leider nix für mich.

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    TinaGers avatar
    TinaGervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Kurzweilig und stellenweise sogar unterhaltsam! Ich war positiv überrascht.
    Herr Lehmann

    Nach langen Jahren staubiger Frist auf dem Stapel ungelesener Bücher habe ich mich endlich mal rangewagt. Den Inhalt, soweit man von Inhalt im klassischen Sinn sprechen kann, überspringe ich. Der dürfte allseits bekannt sein. Herr Lehmann dümplet so durchs Leben und mag keine Hunde. Was mich vergleichsweise mehr interessiert hat, waren die 80iger und wie erwartet, waren diese nicht so farbig, wie ich sie mir gewünscht hätte. Aus der Erinnerung geschrieben, gerät die Vergangenheit schnell zu Pastelltönen und so ist es auch Regener ergangen. Berlin-West ist mehrheitlich einfach Berlin, so wie es auch in den 90ern oder 00ern war und heute noch ist. Kein Mensch bei Verstand geht ins Prinzenbad, Frühstücker haben ihre eigene Ganztagsindustrie und Thekenarbeiter Cowboystatus heute wie gestern. Das ist mir persönlich nicht genug 80iger, nicht spezifisch genug, nicht erquicklich genug, aber auch nicht im Geringsten nervig oder überraschend lästig. Herr Lehmann plätschert so vor sich hin, wie sich das für den Berliner gehört. Das ist eben so. Kein Neuigkeitswert. Keine Sensation, eben einfach der gute alte Sumpf. Prost!

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    dominonas avatar
    dominonavor 3 Jahren
    typisch Berlin

    Einen großen Pluspunkt hat das ganze: ich habe lange nicht mehr so viel gelacht und hier ist das ein Kompliment. Es ist typisch berlinisch - Dialoge, Vergleiche, Schauplätze, alles plemplem und echt Berlin. Im Grunde geht es um Freundschaft und bitte nicht von Herr Lehmann abschrecken lassen, ich mochte ihn zuerst auch nicht.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Leider kann ich mit diesem Buch und seinen ewigen Schachtelsätzen so gar nichts anfangen. :(
    « … dachte er sich… » (Feedback zu «Herr Lehmann» von Sven Regener)

    Dieses viel gelobte Buch wurde mir irgendwann einmal geschenkt. Zwischenzeitlich hatte ich meinen SUB so weit reduziert, dass es wieder aufgetaucht ist. Ich freute mich schon darauf, da ich viel Positives darüber gehört hatte. Nach nur 5 Seiten legte ich das Buch enttäuscht wieder zur Seite – leider hat es mich überhaupt nicht angesprochen.

    Ich finde es sonst ja toll, wenn man beim Lesen auch mitdenken muss / darf. Aber diese eeewig langen Schachtelsätze, die laufend unterbrochen werden durch "dachte Herr Lehman", "dachte er sich", … nervten mich einfach nur.

    Vielleicht freut sich ja jemand anderer über dieses Buch. Ich werde es weiterschenken…

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    Keksisbabys avatar
    Keksisbabyvor 5 Jahren
    Herr Lehmann, wer?

    Herr Lehmann, wird bald dreißig und arbeitet in Westberlin in einer Kneipe. Zudem machen seine Freunde sich einen Spaß daraus ihn mit Herrn Lehmann anzusprechen. Niemand nennt ihn mehr Frank. Aber er ist zufrieden mit seinem Leben, bis auf die kleinen Widrigkeiten. Wie seine Mutter, die ihn aus dem Bett klingelt, um ihm zu sagen, dass sie bereits seit sieben Uhr wach ist oder einem Hund der ihn mitten in der Nacht angreift und ihm den Weg nach Hause versperrt. Natürlich hätte er sich auch gewünscht, dass Katrin sich ebenso in ihn verliebt ist wie er in sie, aber man kann nicht alles haben.

    Nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte, ließ mich dieses Werk etwas ratlos zurück. Wie man vielleicht bereits an meiner Zusammenfassung des Geschehens merkt, hatte mir die Story nicht wirklich etwas zu sagen. Es ging um Herrn Lehmann. Gut. Der Zufrieden mit seinem Leben ist und nicht nach Höherem strebt. Gut. Der für seine Freunde da ist. Gut, und der eine Affäre hat, die daran scheitert, dass sie ihn liebt, aber nicht in ihn verliebt ist. Was? Aber ok auch gut. Und dann nichts. Herr Lehmann ohne Ambitionen lässt sich weiter durch Berlin treiben, dass am Ende des Buches nicht mehr durch eine Mauer getrennt wird. Wollte der Autor mir das zeigen? Herr Lehmann als Konstante in einer sich wandelnden Welt? Ich bin nicht philosophisch genug veranlagt, um mir über die Intention des Machwerks den Kopf zu zerbrechen. Schon gar nicht über eine Geschichte die mir so wenig zu geben hatte.

    Ich kann sagen ich habe es gelesen, aber ich habe es weder genossen, noch verflucht, noch war ich bereit es abzubrechen oder wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Vielleicht sollte man den Autor kennen, um zu wissen, wie er Sachen betonen würde, so wie meine Kollegin, die mir das Buch empfohlen hat. Mir war Herr Lehmann, mit seinen metaphysischen Überlegungen ob die Zeit wenn man betrunken ist nun langsamer oder schneller verläuft, einfach nur gleichgültig.

    Mir hatte das Buch nichts zu sagen und ist wahrscheinlich nur etwas für Sven Regener-Fans..

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    Bibliomanias avatar
    Bibliomaniavor 5 Jahren
    Westberlin im Jahr vor dem Mauerfall: Auftritt Herr Lehmann

    Herr Lehmann – das Romandebüt von Sven Regener. Das Buch wurde ja auch mit Christian Ulmen in der Hauptrolle verfilmt. Gesehen habe ich den Film (noch) nicht, aber nach der Lektüre schaue ich ihn mir gerne mal an.

    Frank Lehmann, den alle nur „Herr Lehmann“ nennen, steht im Jahre 1989 kurz vor seinem 30sten Geburtstag. Eigentlich ist alles super: Herr Lehmann arbeitet als Barkeeper in einer Kneipe, manchmal zusammen mit seinem besten Kumpel Karl und dann taucht auch noch die neue Köchin Katrin auf. Es könnte kaum besser laufen, doch irgendwie läuft dann doch alles aus dem Ruder und sein Geburtstag im November rückt auch immer näher…

    Eine amüsante Geschichte in den letzten Monaten vor dem Mauerfall 1989. Den sympathischen Protagonisten Herr Lehmann schließt man sofort ins Herz und dann passieren ihm auch noch so viele Pleiten, Pech und Pannen, dass er einem geradezu Leid tut. In sehr angenehmem Lesefluss schildert Sven Regener die Geschichte von Herrn Lehmann und ich kann mir vorstellen, dass die Besetzung für den Film genau der richtige Typ ist, eben genau so, wie ich mir Herrn Lehmann vorstelle. Den Hype um Herrn Lehmann verstehe ich allerdings nicht, auch wenn mir das Buch ganz gut gefallen hat und durchaus witzig geschrieben ist.

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