Sven Stricker

 4.4 Sterne bei 72 Bewertungen
Autor von Mensch, Rüdiger!, Schlecht aufgelegt und weiteren Büchern.
Sven Stricker

Lebenslauf von Sven Stricker

Geboren 1970 in Tönning, aufgewachsen in Mülheim an der Ruhr, Volontariat am Bodensee bei Ravensburger, danach Redakteur für Kinderhörspiele vor Ort, schließlich freier Hörspielregisseur und Bearbeiter für diverse Sender und Verlage in Hamburg, Berlin und jetzt Potsdam. Das Romandebüt "Schlecht aufgelegt" erschien im Juni 2013 bei Rowohlt Polaris und basiert auf dem erfolgreichen Hörspiel "Böses Ende" mit Florian Lukas und Bjarne Mädel.

Neue Bücher

Sörensen fängt Feuer
 (1)
Neu erschienen am 25.09.2018 als Taschenbuch bei ROWOHLT Taschenbuch. Es ist der 2. Band der Reihe "Sörensen".

Alle Bücher von Sven Stricker

Sven StrickerMensch, Rüdiger!
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Mensch, Rüdiger!
Mensch, Rüdiger!
 (24)
Erschienen am 18.08.2017
Sven StrickerSörensen hat Angst
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Sörensen hat Angst
Sörensen hat Angst
 (21)
Erschienen am 18.12.2015
Sven StrickerSchlecht aufgelegt
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Schlecht aufgelegt
Schlecht aufgelegt
 (22)
Erschienen am 01.07.2014
Sven StrickerSörensen fängt Feuer
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Sörensen fängt Feuer
Sörensen fängt Feuer
 (1)
Erschienen am 25.09.2018
Sven StrickerBöses Ende
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Böses Ende
Böses Ende
 (2)
Erschienen am 08.04.2011
Sven StrickerIsis
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Isis
Isis
 (1)
Sven StrickerVirtuelle Haustiere
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Virtuelle Haustiere
Virtuelle Haustiere
 (0)
Erschienen am 01.05.1998
Sven StrickerBöses Ende, Audio-CD
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Böses Ende, Audio-CD
Böses Ende, Audio-CD
 (1)
Erschienen am 01.05.2012

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Sven Stricker

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Reess avatar

Rezension zu "Sörensen fängt Feuer" von Sven Stricker

Der zweite Fall für Kommissar Sörensen
Reesvor 12 Tagen

Sörensen ist wieder da und kommt in Katenbüll nicht zur Ruhe.

Erst mal drei Monate dort und schon der zweite Fall , der es tatsächlich in sich hat.

Nicht nur die Bürgermeisterin ist darüber gar nicht erfreut, auch andere Katenbüller mögen es gar nicht, dass ihr so beschauliches Dorf in Verruf kommt. Als wäre Sörensen daran Schuld, beschimpfen und meiden sie ihn, dabei macht er doch nur seine Arbeit. Und das mit diesen Angstneurosen ist auch nicht wirklich besser geworden und ausgerechnet jetzt will der Gute auch noch seine Medikamente langsam absetzen. Das dies keine gute Idee ist , merkt sogar der Leser und muss mit Sörensen zusammen manche Krisen durchstehen.

Ich hatte tatsächlich immer wieder mal Angst um ihn und hätte ihm nicht zugetraut, dass er diesen Fall so schnell löst.

Zu Beginn ist da dieses Mädchen, dass in klirrender Kälte durch die Strassen irrt , Barfuss und in einem Nachtgewand,...sie ist blind und wurde jahrelang im Keller versteckt.

Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs, denn als Sörensen und seine Leute den Ort finden, an dem Jette gefangen gehalten wurde, treffen sie auf die erste Leiche.

Schon bald sind sie einer Sekte auf der Spur, die ihren Glauben todernst nimmt und darin sind mehr verwickelt als man denken würde.

Katenbüll wird aus den Negativschlagzeilen wohl nie mehr rauskommen und Sörensen muss noch viel an sich arbeiten. Seine Art mit Menschen umzugehen ist oft sehr fragwürdig und sein trockener Humor kommt nicht überall gut an.

Trotzdem scheint er sein Herz auf dem rechten Fleck zu haben .

Ich musste bei der Lektüre oft schmunzeln und bin gespannt Sörensen Gedankengängen gefolgt. Die sind so irre und amüsant, dass  man aus dem Dauergrinsen nicht rauskommt. Aber eigentlich darf man sich über Sörensen nicht lustig machen, denn seine Angstneurosen sind eine ernste Sache .

Ich hoffe noch mehr von Sörensen zu hören und wünsch es ihm, dass er von seinen Medikamenten loskommt oder wenigsten die richtige Dosierung beibehält,... mit seinem Vater ins Reine kommt, seine Kollegen noch besser kennenlernt und endlich mit jemandem glücklich werden kann. Doch das Leben ist halt nicht so einfach und manchmal ist der Weg das Ziel.  ;)

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Booky-72s avatar

Rezension zu "Mensch, Rüdiger!" von Sven Stricker

Mensch Rüdiger!
Booky-72vor einem Jahr

Rüdiger und Tom lernen sich auf einer Brücke kennen, beide wollen springen, halten sich aber zum Glück vorerst gegenseitig davon ab. Fünf Tage geben sie sich noch bzw. dem Leben. Sicherlich war hier schon die erste Chance, dass sie sich gerade hier mit der gleichen Absicht getroffen haben.

Ihre beiden Leben plätschern eher eintönig dahin und es könnte recht viel zu ändern geben, um aus der Depression herauszukommen. Dann die vielen Hilfsmittel, die es gibt, wie zum Beispiel mal eine Gruppentherapie machen. Klingt einfach, mit ein bisschen mehr Lebenswillen, oder?

Depressionen, dieses Thema in einem Buch zu verarbeiten und mit Humor  zu mischen ist sicherlich nicht einfach. Doch dies hat hier gut funktioniert und wurde zu einem spannenden Roman über Rüdiger und seine unterdrückten Träume und Wünsche. Im Laufe der Geschichte beginnt man darüber nachzudenken, wie steht es um einen selbst, kennt man Menschen, die betroffen sind und kann man irgendwie helfen. Für diese Gedanken, die aufkommen, ist der Roman schon was wert.

 

 

 

 

 

 

 

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NeriFees avatar

Rezension zu "Mensch, Rüdiger!" von Sven Stricker

So tragisch-schön, dass man es lesen muss.
NeriFeevor einem Jahr


Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen dürfen und war auch von Beginn an in der Geschichte gefangen. Die beiden Protagonisten des Buches werden sehr detailreich dargestellt und es gelingt leicht, sich mit ihnen zu identifizieren. Der Umstand ist mir beim Lesen besonders wichtig, denn nur dann habe ich Lust dranzubleiben, weiterzulesen. 


Klappentext
Man muss auch mal loslassen können.
Rüdiger ist Lehrer. Verheiratet, Cordhosenträger und hat 2 Kinder. Für den Rest der Welt ist er nahezu unsichtbar. An seinem 40. Geburtstag, mitten im Unterricht, merkt er, dass er sein bisheriges Leben nicht mehr erträgt. Er steht auf und geht.

Tom hatte vor Jahren einen Bestseller. Danach: Schreibblockade, Lebensblockade. Jetzt sitzt er im Supermarkt an der Kasse, von Ohnmachtsanfällen heimgesucht, und hilft biologisch verteuerter Landwurst übers Laufband. Bis es auch ihm reicht.

Rüdiger und Tom treffen sich auf einer Talbrücke. Beide wollen die Welt hinter sich lassen. Am Ende aber beschließen sie: Fünf Tage lang werden sie testen, ob das Leben nicht vielleicht doch noch lebenswert ist.

Rüdiger ist Lehrer, verheiratet und hat Kinder. Tom ist erfolgloser Autor und arbeitet im Supermarkt. Die beiden haben eines gemeinsam: ihre Depressionen. Eines Tagen treffen sich beide auf einer Brücke, um das Leben hinter sich zu lassen. Dort beschließen sie, ihrem Leben noch eine Chance zu geben. Fünf Tage sollen es sein, die darüber entscheiden, ob es sich lohnt, am Leben zu bleiben.

Sowohl im Berufs-, als auch im Privatleben könnte es für beide besser laufen. Im Großen und Ganzen führen Unzufriedenheit beide in ihre Depression. Was mir besonders gefällt ist, dass das Buch voller Humor steckt. Die Krankheit wiegt beim Lesen nicht schwer, sondern schafft im Gegenteil – eine Leichtigkeit – die die Probleme von Tom und Rüdiger sehr wohl ernst nimmt, sie aber nicht zu sehr in den Mittelpunkt stellt.

Ich mag den Schreibstil des Autors Sven Stricker, weil er authentisch ist und fließend. Die Dialoge der Charaktere sind meist amüsant, wenn auch oftmals die Geschichten tragisch sind. Die Mischung aus Tragik und Komik ist hier sehr gelungen und das macht es für mich zu einem ganz besonderen Buch. Lebensbejahend und traurig-schön. Eine ganz klare Leseempfehlung.



Ich danke Lovely Books und dem Rowohlt-Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Gespräche aus der Community

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SvenStrickers avatar
Liebe Leute,

es ist soweit, der zweite Band um den angstgeplagten Hauptkommissar Sörensen aus Katenbüll ist bei Rowohlt erschienen! Ich bin sehr froh und stolz und freue mich, Euch in 20facher Ausfertigung daran teilhaben lassen zu können!

Dieses Mal muss sich Sörensen um ein geheimnisvolles, blindes Mädchen namens Jette kümmern, dass dem jungen Musiker Ole Kellinghusen mitten in der Nacht vors Auto gelaufen ist. Je mehr er der Geschichte Jettes auf die Spur kommt, desto mehr Leichen säumen seinen Weg.

Übrigens: Man muss Band Eins nicht gelesen haben, um hier einzusteigen. Es schadet natürlich nicht, aber die Geschichte spielt drei Monate später und alle Figuren werden noch einmal hinreichend vorgestellt.

Beantwortet mir einfach eine Frage bei Eurer Bewerbung: Empfindet ihr das platte Land knapp hinterm Deich (so wie in Nordfriesland) als schön oder trostlos? Könntet Ihr Euch vorstellen, dort zu leben? Okay, das waren zwei Fragen, aber vielleicht gibt es darauf ja EINE Antwort. Ich freue mich auf Euch! Viel Spaß bei dieser Leserunde!
Baerbel82s avatar
Letzter Beitrag von  Baerbel82vor einer Stunde
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SvenStrickers avatar
Liebe Leute,

es ist wieder soweit, voller Freude präsentiere ich Euch meinen dritten Roman! Nachdem das hier auf diesem Portal die letzten beiden Male soviel Spaß gemacht hat, freue ich mich auf eine neue Leserunde mit Euch! Am 18.8. erscheint "Mensch, Rüdiger!" offiziell im Rowohlt-Verlag und schon wenige Tage später könnt auch Ihr das Buch in Händen halten.

Rowohlt stellt für die Leserunde 20 Exemplare zur Verfügung!

Es geht um den depressiven Lehrer Rüdiger Bunzel, der pünktlich an seinem 40. Geburtstag (und nach dem ein oder anderen Nackenschlag) sein verkorkstes Leben beenden will. Eine Übersprungshandlung, klar, aber er meint es ernst. Glaubt er. Auf der Brücke seiner Wahl trifft er auf Tom, ebenfalls 40, keinesfalls Lehrer, sondern gescheiterter Schriftsteller und Supermarktkassierer. Am Ende eines so bedenklichen wie luftigen Hin und Hers beschließen sie, sich gegenseitig fünf weitere Tage Zeit zu geben. Fünf Tage, um sich zu beweisen, dass das Leben eben doch lebenswert ist.

Wenn Ihr mitmachen wollt, beantwortet mir einfach eine Frage: Im Buch steht der Lehrer Rüdiger Bunzel mitten in der Stunde kommentarlos auf und verlässt Unterricht, Schule und bisheriges Leben. Ist Euch das auch schon mal passiert? Dass Ihr eine Situation einfach nicht mehr ertragen habt und im unpassendsten Moment gegangen seid? Im Job? Bei der eigenen Hochzeit? Oder der Eures damit dann nicht mehr besten Freundes? Keine Sorge, Ihr dürft auch teilnehmen, wenn Ihr bislang mustergültig und geradlinig durchs Leben marschiert seid, dann antwortet einfach mit: nö. :-)

Lieben Gruß, ich freue mich auf Euch,
Sven
SvenStrickers avatar
Letzter Beitrag von  SvenStrickervor einem Monat
Das freut mich sehr, Miringa_83! Viel Freude weiterhin damit!!
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SvenStrickers avatar
Liebe Leute,

ich würde gerne mit Euch eine neue und hoffentlich für alle Beteiligten spannende Leserunde in Angriff nehmen.

"Sörensen hat Angst" ist eine bisweilen bitter-schwarze Krimikomödie, die in dem fiktiven nordfriesischen Kaff Katenbüll spielt. Sörensen selbst ist ein Hamburger Kriminalhauptkommissar, der unter einer sogenannten generalisierten Angststörung leidet und sich daher in die Provinz versetzen läßt, um sich und sein aus den Fugen geratenes Leben neu aufzustellen. Das funktioniert natürlich nicht wie gewünscht. Schon fünf Minuten nach seiner Ankunft begegnet Sörensen die erste Leiche ...

Wer hat Lust, zu lesen und darüber zu sprechen / schreiben? Der schreie "hier" und nehme teil. Beantwortet mir einfach folgende Frage: An welchen Ort würdet Ihr Euch zurückziehen wollen, wenn es Euch schlecht geht?

Der Rowohlt Verlag stellt für diese Leserunde 20 Exemplare zur Verfügung.

In eine Leseprobe hineinhören könnt Ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=Qrucd0lGfA8

Die kleine Homepage des Autors: http://www.svenstricker.de

Macht mit und nehmt teil. Ich tu's auch!
burros avatar
Letzter Beitrag von  burrovor 3 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Sven Stricker wurde am 25. Juni 1970 in Tönning (Deutschland) geboren.

Sven Stricker im Netz:

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von 14 Lesern aktuell gelesen

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