Sven Stricker Schlecht aufgelegt

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Inhaltsangabe zu „Schlecht aufgelegt“ von Sven Stricker

Paul Uhlenbrock schleppt sich so durchs Leben: Er hasst Berlin und er hasst den Job im Call-Center. Und Kuli, den neuen, nervigen und anhänglichen Kollegen, den mag er auch nicht. Doch dann werden Kuli und Paul am Telefon unfreiwillig Zeugen eines Verbrechens. Tags darauf ist eine junge Floristin tot, und in Kulis Briefkasten steckt ein Foto: Es zeigt das Opfer mit einem berühmten Berliner Politiker - in eindeutiger Pose. Plötzlich ist Pauls Ehrgeiz geweckt. Er und Kuli stolpern mitten in einen hochbrisanten Fall, der sich schnell als mindestens eine Nummer zu groß entpuppt ...

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  • Lachen und Augenrollen ist angesagt!

    Schlecht aufgelegt
    Ichinbb

    Ichinbb

    14. May 2014 um 18:29

    Sven Stricker vereint Klischee und "Tatsachen" auf eine sehr charmante Art, die vor allem  Berliner zum Schmunzeln bringen. Dieser Krimi, schließlich gibt es eine Leiche und auch einen Täter, plätschert, garniert mit lustigen Anekdoten, ansonsten so vor sich hin. Ich denke mir hat das Buch besondere Freude geboten, da ich immer Sven Stricker, dank zuvor besuchter Lesung, im Ohr hatte. Eine gute Lektüre, die Unterhaltung bietet. 

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  • Call a Mord

    Schlecht aufgelegt
    Tinkers

    Tinkers

    14. January 2014 um 09:49

    „Schlecht aufgelegt“ ist das 2013 bei rowohlt erschienene Debüt von Sven Stricker. Hinter den Kulissen eines Callcenters geschehen Dinge, die die Öffentlichkeit nicht erfährt. Aber was im Berliner Callcenter, in dem Paul Uhlenbrock und Ulrich Kulenkampf arbeiten, vor sich geht, erfährt der Leser dieses Romans. Die beiden werden Zeugen eines Verbrechens, welches sie live mithören. Sie ermitteln auf eigene Faust und geraten in einen Kriminalfall, der vor Absurditäten, Witz und Charme nur so sprüht. So unterschiedlich die beiden Protagonisten auch sind, so gerne mochte ich sie beide. Auch die anderen Charaktere im Buch waren gut ausgearbeitet. Ebenso hatte die Story sehr überraschende Wendungen und eine spannende Handlung. Besonders gut gefiel mir der sehr derbe, trockene Humor. Das Buch empfehle ich für humorvolle Leser, die auch gerne mal Einblicke in andere Berufsbranchen erhaschen.

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  • Zwei Call-Center-Agenten ermitteln auf eigene Faust

    Schlecht aufgelegt
    Donauland

    Donauland

    11. January 2014 um 22:23

    Der Autor und Radioregisseur Sven Sticker beschreibt in seinem Debüt »Schlecht aufgelegt« eine unterhaltsame Krimikomödie. Der Berliner Call-Center-Agent Paul Uhlenbrock hasst sein Leben, seinen Job, die unfreundlichen Kunden und seinen nervenden neuen Arbeitskollegen Ulrich Kulenkampf (kurz Kuli). Dieser ist gutmütig, einfach sehr nett, freundlich und sieht alles positiv. Die beiden werden Zeugen eines Gesprächs, wie ein Mann eine Frau bedroht. Sie möchten dem nachgehen. Doch am nächsten Tag ist diese Frau tot. Pauls Ehrgeiz wird geweckt und so beginnen die beiden auf eigene Faust zu ermitteln und schlittern in einen hoch brisanten Fall! Als Vorlage für „Schlecht aufgelegt“ diente sein Hörspiel „Böses Ende“ mit Florian Lukas als Paul und Bjarne Mädel als Kuli. Die komische schräge Krimikomödie enthält überraschende Wendungen und lustige Situationen. Die beiden skurrilen Protagonisten lernen wir im Laufe der Geschichte immer näher kennen, Paul ist einfach mit allem unzufrieden, er hasst Menschen, seinen Job, seit ihm seine „Liebe“ verlassen hat, vermisst er seine kleine Tochter Luna, die in Spanien mit ihrer Mutter lebt, er kann mit ihr nur telefonieren. Kuli ist positiv eingestellt, aber auch weltfremd und er liebt Musik bzw. seine Vinylplattensammlung. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, er beschreibt die Arbeit im Call Center und die Suche nach dem Mörder sehr bildlich. Der Handlungsort Berlin gefällt mir, es bereitet einem Spaß die beiden Protagonisten durch Berlin zu begleiten. Die Dialoge fand ich humorvoll, einige Szenen regen zum Nachdenken an. Dieses amüsante und skurrile Debüt enthält neben Mord, Erpressung, etwas Liebe und viele überraschende Wendungen. Es bereitet einem Spaß, die beiden grundunterschiedlichen Protagonisten bei ihren Unterhaltungen und Gedankengängen zu folgen.

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker

    Schlecht aufgelegt
    SvenStricker

    SvenStricker

    Liebe Leute, ich möchte gerne mit Euch zusammen eine Leserunde zu meinem Debütroman "Schlecht aufgelegt" starten. Darum geht es: "Ein Chef mit Kontrollzwang, unfreundliche Kunden und ein Arbeitsumfeld voller verkrachter Existenzen: Die Call-Center-Agenten Kuli und Paul haben einen trostlosen Job - bis sie am Telefon unfreiwillig Zeugen eines Verbrechens werden. Tags darauf ist eine junge Floristin tot, und in Kulis Briefkasten steckt ein kompromittierendes Foto des Opfers mit einem berühmten Berliner Politiker. Das ungleiche Duo beschließt, auf eigene Faust zu ermitteln. Und damit fängt das Chaos erst so richtig an…" "Das immer unterhaltsame Romandebüt des Radioregisseurs Sven Stricker und als Strandlektüre fast unschlagbar." (Stern, 27/2013) "Hörspielregisseur Sven Stricker ist mit 'Schlecht aufgelegt' ein toller Erstling gelungen! Witzig, spannend und fein beobachtet." (Susanne Neumann, NDR Kultur) Eine Krimikomödie also, entstanden nach meinem Hörspiel "Böses Ende" mit Florian Lukas (Paul) und Bjarne Mädel (Kuli) in den Hauptrollen. Ich fände es schön, wenn möglichst viele Leute Lust hätten, die Untiefen Berlins und die Absurditäten eines Call-Center-Lebens mit mir zusammen zu entdecken! Ich werde an dieser Leserunde aktiv teilnehmen und bin gespannt auf Eure Reaktionen. Der Rowohlt-Verlag stellt 15 Exemplare zur Verfügung, die er den glücklichen wie hoffentlich motivierten Teilnehmern zuschicken wird. Bewerbungsschluss ist der 22.7. Und hier die Preisfrage: Was ist Euer kuriosestes / dämlichstes / positivstes (?) Erlebnis mit einem Call-Center oder den dort tätigen Insassen? Ein bis zwei Sätze reichen, Ihr braucht keinen Roman zu schreiben (das habe ich ja schon gemacht). Viel Spaß, ich freue mich auf Euch! Eine kleine (Vor-)Leseprobe aus dem Roman findet Ihr hier:

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    • 219
  • Originell und wirklich komisch

    Schlecht aufgelegt
    sursulapitschi

    sursulapitschi

    18. August 2013 um 15:12

    Normalerweise bin ich sehr skeptisch Büchern gegenüber, die mir als "lustig" angepriesen werden. Meistens ist dieses Prädikat eine sehr persönliche Sache. Dieses Buch hat es aber wirklich verdient. Mit lockerem Wortwitz und Situationskomik wird hier eine Kriminalgeschichte der anderen Art erzählt. Paul und Kuli, zwei Callcenterangestellte, belauschen am Telefon wie eine Frau angegriffen wird. Am nächsten Tag ist diese Frau tot. In ihrem hilflosen Bemühen, in dieser schwierigen Situation das Richtige zu tun, werden die beiden ungewollt zu Ermittlern in diesem Mordfall. Im Verlauf der Geschichte lernen wir die zwei Antihelden näher kennen. Ja, sie wachsen einem ans Herz. Außerdem begegnen wir einer Menge skuriler Typen in ihrem Umfeld. Man wird überrascht durch unvorhersehbare Wendungen. Urkomische Dialoge und Beschreibungen ziehen sich durch das Buch und führen einem klar vor Augen: Eigentlich ist es wirklich witzig, gnadenlos die Wahrheit zu sagen.  Ein ungewöhnliches Buch. Absolute Leseempfehlung.

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  • 2 Call-Center-Agenten ermitteln...

    Schlecht aufgelegt
    jujumaus

    jujumaus

    10. August 2013 um 19:49

    In "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker geht es um Paul, einen Call-Center-Agenten, der seinen Job und eigentlich auch so ziemlich die ganze Welt hasst und seinen neuen Arbeitskollegen Kuli, der weltoffen den neuen Job im Call-Center antritt. Von Anfang an kann Paul seinen neuen Kollegen nicht leiden, dieser steht jedoch darüber und weicht nicht mehr von Pauls Seite. Als die beiden an Kulis erstem Arbeitstag einen Anruf bekommen, bei dem sie mithören, wie eine Frau von einem Mann bedroht wird, beginnen sie, diesem mysteriösen Anruf nachzugehen. Als sie später in erfahrung bringen, dass es sich um einen Mordfall handelt, beginnen die beiden auf ihre individuelle und turbulente Art und Weise zu ermitteln... Dieser Roman, der Witz, Spannung, Krimi und auch ein wenig Liebe vereint, hat mich wirklich überzeugt und ich hatte ganz besonders Spaß an den Eigenheiten der beiden Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein können.

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  • wurde mit der Story leider so gar nicht warm

    Schlecht aufgelegt
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    10. August 2013 um 16:26

    Schlecht aufgelegt von Sven Stricker (Krimikomödie, 2013) - wurde mit der Story leider so gar nicht warm - Der Klappentext dieses Buches machte auf mich einen recht vielversprechenden Eindruck und es gab auch die ein oder andere Szene, die mir gut gefallen hat, allerdings wurde ich letztlich gesehen mit der Story so gar nicht warm. Dieses war meine erste Krimikomödie und somit für mich als Viel-Crimethrill-Leserin mal etwas Neues. Es war für mich einfach nicht rund, weder besonders lustig, von besagten Ausnahmen abgesehen, noch spannend. Insgesamt gesehen hat es mehr Krimielemente, als Komödienelemente, wobei es allerdings auch wirklich nur Elemente sind. Mir fehlte es deutlich an Pfiff in der Geschichte, denn ich habe überdurchschnittlich lange an dem Buch gelesen, weil ich gerade zum Ende hin leider so gar nicht mehr motiviert war.  Ich würde es sogesehen in keinem der beiden Genres einordnen, da mir dafür einfach zuviel fehlt. Auch die Charaktere konnten mich nicht wirklich begeistern, ich bin wohl einfach mit ganz anderen Vorstellungen an dieses Buch herangegangen. Fazit: Ein Buch, was seine Leser finden wird, mich aber leider nicht ganz so  begeistern konnte, wie ich es mir gewünscht hätte. Die seltenen Momente, wo es mir gefiel, reichten leider nicht aus, um mich insgesamt gut unterhalten zu können. Ich würde es Lesern empfehlen, die mit nicht  allzu hohen Erwartungen an Bücher herangehen können. Note: 3-

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  • Wenn Call-Center-Agenten ermitteln…

    Schlecht aufgelegt
    Teewurst

    Teewurst

    07. August 2013 um 00:24

    ...dann wird’s wirklich witzig. Mich hat „Schlecht aufgelegt“ überrascht, und zwar wieder und wieder. Weil mich urplötzlich urkomische Szenen angesprungen haben, und ich nicht anders konnte, als laut zu lachen. Wer mich derart belustigt hat? Die Hauptfiguren Paul und Kuli, die das Schicksal - oder besser der Autor Sven Stricker - in einem Call-Center zusammenführt: Paul hasst sein Leben, seinen Job im Call-Center und auch seinen neuen Kollegen Ulrich Kulenkampf, genannt Kuli („Da gab’s mal so einen Showmaster…“). Der ist penetrant positiv, gutmütig - einfach furchtbar nett und menschenfreundlich. Und doch verbindet diese beiden gegensätzlichen Charaktere etwas: Sie werden am Telefon Ohrenzeugen, wie eine Frau von einem Mann bedroht wird. Das unfreiwillig verbundene Duo beginnt, der Sache auf den Grund zu gehen. Am nächsten Tag ist die Frau tot, in Kulis Briefkasten steckt ein Foto des Opfers, das offensichtlich Sex mit einem bekannten Berliner Politiker hatte. Plötzlich sind die Call-Center-Agenten mittendrin in haarsträubenden Verwicklungen, an denen sie selbst nicht ganz unschuldig sind… „Schlecht aufgelegt“ ist als Krimikomödie deklariert – und das trifft es sehr gut. Das Buch lebt von Situationskomik und überraschenden Wendungen, aber vor allem von seinen Protagonisten. Kuli ist einfach zum Knuddeln, Paul ist herrlich stinkstiefelig. Aber beide sind nicht nur oberflächlich und eindimensional, sondern entwickeln sich. Überdies lassen sie die Leser an ihrer jeweils ganz eigenen Gedankenwelt teilhaben, die zuweilen unerwartet tiefgründig, oft fast philosophisch ist. Und Mord, Erpressung und ein überraschendes Ende gibt es schließlich auch noch. Ich fand das Buch erfrischend anders – und äußerst amüsant. Die Vorlage für diesen Debütroman war übrigens sein Hörspiel "Böses Ende" mit Florian Lukas (Paul) und Bjarne Mädel (Kuli) in den Hauptrollen. Ich bin mir sicher - auch das ist sehr zu empfehlen.

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  • Kolosalle-Krimi-Komödie

    Schlecht aufgelegt
    Lisabeth

    Lisabeth

    "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker ist nicht nur ein unterhaltsamer Krimi, sondern ebenso, mag dies auch pathetisch klingen, eine kritische  aber dennoch humorvolle Reflexion der heutigen Gesellschaftsstrukturen. Der Leser lernt Paul Uhlenbrock kennen, der seinen Job in einem Berliner Call-Center hasst und Kuli, den neuen, nervigen und anhänglichen Kollegen, den mag er auch nicht. Doch dann werden Kuli und Paul am Telefon unfreiwillig Zeugen eines Verbrechens. Tags darauf ist eine junge Floristin tot, und in Kulis Briefkasten steckt ein Foto: Es zeigt das Opfer mit einem berühmten Berliner Politiker - in eindeutiger Pose. Plötzlich ist Pauls Ehrgeiz geweckt. Er und Kuli beschließen, auf eigene Faust zu ermitteln.  Soviel also verrät uns bereits der Klappentext und mehr soll hierzu auch nicht verraten werden... Die auf den ersten Blick (wohl auch bewusst) sehr stereotyp gezeichneten Protagonisten gewinnen im Laufe des Romans immer mehr an Tiefe und offenbaren zahlreiche liebenswerte und eigensinnige Charaktereigenschaften. Exemplarisch sei auf die innige Liebe Kulis zur Musik verwiesen. Welche besonders für Leser mit eher weniger umfangreichen musikalischen Fachwissen, wie meine Wenigkeit, die Möglichkeit bietet zahlreiche Inspirationen zu gewinnen. Zudem selten habe ich eine solche Vielzahl an interessanten Charakteren kennengelernt, die einem gewiss in Erinnerung bleiben werden, wie der kleine Friedrich und seine Prenzlauer-Berg Mutter, beinahe Misanthrop und Café-Betreiber Henk und und und... Insbesondere die Beschreibung Berlins brachte mich häufig zum Schmunzeln und mag diese hin und wieder überzeichnet wirken, so wird ein Besuch in der Hauptstadt den Leser eines Besseren belehren und ihm die legendäre Freundlichkeit der Berliner vor Augen führen. Überhaupt der Schreibstil des Autors...wunderbar! Formulierungen, die man so schnell nicht vergisst und ein humorvoller Unterton der nie bemüht aber immer passend und mitreißend ist. Was bleibt also als eine Leseempfehlung auszusprechen? Demnach: LESEN!

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    • 2
  • Für Optimismus-Idioten!

    Schlecht aufgelegt
    Carigos

    Carigos

    06. August 2013 um 22:17

    Über ein gewonnenens Exemplar und der dazugehörigen Leserunde bin ich auf Sven Stricker und seinen Debütroman aufmerksam geworden. Klappentext: Das war mit Abstand die fürchterlichste Woche seines Lebens. Und es war gerade erst Dienstag.» Paul Uhlenbrock schleppt sich so durchs Leben: Er hasst Berlin. Er hasst den Job im Call-Center, die unfreundlichen Kunden und die verkrachten Existenzen um sich herum. Und Kuli, den neuen, nervigen und anhänglichen Kollegen, den mag er auch nicht. Doch dann werden Kuli und Paul am Telefon unfreiwillig Zeugen eines Verbrechens. Tags darauf ist eine junge Floristin tot, und in Kulis Briefkasten steckt ein Foto: Es zeigt das Opfer mit einem berühmten Berliner Politiker - in eindeutiger Pose. Plötzlich ist Pauls Ehrgeiz geweckt. Er und Kuli beschließen, auf eigene Faust zu ermitteln. Und stolpern mitten in einen hochbrisanten Fall, der sich schnell als mindestens eine Nummer zu groß entpuppt … Meine Meinung: Ich bin normalerweise nicht "humorbehindert" - aber hey, es wird ein Mensch umgebracht und so. Naja...ich habe jedenfalls das erste Drittel des Buches gebraucht um dann für mich zu beschließen: wirf deine Logik über Bord und amüsiere dich! Die Beschreibung "Krimi" ist dabei vielleicht ein bisschen irreführend. Die Protagonisten sind zum Schreien komisch. Man muss zwar erst mal warm mit ihnen werden, aber viele ihrer Gedanken und philosophischen Alltagsansätze sind einem selbst nicht unbekannt. Ich habe so viele Buchzitate notiert, dass es hier den Rahmen sprengen würde. Ich habe aber nicht gezählt, wie viele Filme und Songtitel zitiert werden - jeweils passend zur Situation gewählt. Man kennt nicht alle Titel, aber jeder kommt auf seine Kosten. Man merkt, dass der Autor nicht nur eigene Interessen, sondern auch eigene Lebenserfahrungen hat einfließen lassen. Besonders die Beschreibung der Beziehung zwischen dem Protagonisten Paul und seiner Tochter Luna kommt 100 % authentisch beim Leser an. Und verleiht dem Buch einen ernsthaften Touch - was einen wunderbaren Ausgleich zum Rest darstellt. Und wer war gleich der Mörder? Ach, egal... Fazit: Paul und Kuli - das Duo, auf das alle nach Dick & Doof, Patt & Patterchen und Ernie & Bert gewartet haben! Wer sich kurzweilig locker machen kann, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

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  • "Okay, aber Dosensuppe kann einen wenigstens nicht anrufen"

    Schlecht aufgelegt
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    05. August 2013 um 11:27

    Hach, ist das herrlich! Paul mag seinen Job nicht. Allerdings mag Paul sehr viel nicht. Auch Menschen. Besonders Menschen. Und ausgerechnet Paul arbeitet bei der Auskunft von T2 und muss Kuli, den Neuen und endlos positiven, freundlichen Ruhrpötter, einlernen. Und natürich passiert ausgerechnet dann und genau diesen beiden etwas völlig Ungewöhnliches und Abwegiges: sie werden Ohrenzeuge eines üblen Streits zwischen einem Mann und einer Frau. Sie rufen später zurück, die Frau regt sich auf, warum denn niemand käme. Und so machen sie sich auf den Weg zu Lisa Gerhard, die eigentlich dachte, die Polizei angerufen zu haben. Sie ist reichlich lädiert, ebenso die Einrichtung ihrer edlen Wohnung. Sie hat eine gebrochene Nase und eindeutig einen Kampf hinter sich - wohl mit diesem Henning, den Paul und Kuli am Telefon gehört haben. Der ewig positive Kuli lässt eine Visitenkarte liegen, weil er Lisa helfen möchte, ihren Flachbildfernseher günstig reparieren zu lassen. Aber am nächsten Tag ist Lisa tot ....! Ganz viel Blödsinn, ganz viel Slapstick - aber auch sooooooo viel Wahrheit findet sich in diesem herrlich schrägen Buch. Es ist unfassbar komisch, wenn man die Tatsachen mit den Augen von Sven Stricker sieht. Nein, ein Mord ist nicht komisch oder witzig - aber es geht ja auch nicht NUR um den Mord an Lisa. Es geht auch um Paul, der von seiner Jugendliebe verlassen worden ist und der sie, aber noch mehr seine kleine Tochter Luna vermisst. Es geht um Kuli, der ein treudoofer Typ ist, der mit seiner positiven Art dem Leben ein wenig Glück abtrotzen möchte. Es geht um Freundschaft, es geht um Liebe, es geht um Vertrauen, es geht um Kollegen, es geht um Midlifecrisis, es geht um so endlos vieles! Warum das nicht in schlaue, intelligente, witzige Sätze packen? Zumal diese Sätze nicht einfach nur albern sind, sondern des Pudels Kern so herrlich treffen. Beispiel gefällig? „Er hatte medizinisch gesehen nicht viel Ahnung, aber dass die Nase zum Fenster zeigte, während Lisa Gerhard in ihre Richtung schaute, das schien ihm definitiv nicht korrekt zu sein.“ Es macht Spaß, Paul und Kuli durch Berlin zu folgen, mit ihnen den Mörder von Lisa Gerhard zu stellen und mitzuerleben, wie sie sich in wenigen Tagen beide weiterentwickeln, reifer werden – ohne von ihrem Charme zu verlieren. Abschließend bleibt nur noch zu sagen: hoffentlich gibt es bald noch mehr von Sven Stricker zu lesen. Ganz gleich, ob er Kuli und Paul weitere Abenteuer bestehen lässt oder uns neue (berliner) Urgesteine vorstellt – Hauptsache, ihn überfällt die Schreibwut und Rowohlt ist so schlau, das dann fix in gedruckter Form auf den Markt zu bringen! Von mir eine absolute Leseempfehlung mit glänzenden fünf Sternen für Humor, Herz, Spannung, Sprachwitz und Philosophie!

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  • Überhaupt, Menschen!

    Schlecht aufgelegt
    sofie

    sofie

    04. August 2013 um 19:01

    Paul mag Menschen nicht besonders. Am wenigsten die Anrufer, mit denen er sich als Call-Center-Agent einer Telefonauskunft täglich auseinandersetzen muss. Noch weniger mag er allerdings seine Kollegen, deswegen ist er alles andere als begeistert, als er dazu verdonnert wird den neuen Kollegen, Kuli, einzuarbeiten. Kuli schafft es dann auch tatsächlich Paul nicht nur den Tag, sondern die gesamte Woche zu verderben. Denn bei seinen ersten Anrufe versuchen werden die beiden Ohrenzeugen eines Streits und kurz darauf ist die Anruferin tot. Paul und Kuli beschließen sich als Privatdetektive zu betätigen… Der Debütroman „Schlecht aufgelegt“ von Sven Stricker wird als Krimikomödie beschrieben und ich finde, das trifft es ganz gut. Im ersten Teil überwiegt eher die Komödie, so richtig Spannung will da noch nicht aufkommen. Im letzten Teil wird es dann aber doch noch etwas packender und es kommt auch etwas Fahrt in die Geschichte. Die Geschichte lebt aber natürlich von ihren skurrilen Charakteren, allen voran Kuli und Paul, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Paul, der Misanthrop und Zyniker, der aber durchaus seinen weichen Kern hat und sich vor allem nach seiner Tochter in Spanien sehnt. Dagegen Kuli, der ewige Optimist, der aber auch ziemlich weltfremd und naiv ist und vor allem für die Musik lebt. Von den Nebenfiguren hat mir Henk am besten gefallen. Er betreibt ein Café, in dem den ganzen Tag finnischer Metal läuft, schnauzt seine Kunden an und trägt eine Lederjacke zu seiner Schürze. Aber er macht auch das beste Frühstück in Berlin. Der Humor hat auch genau meinen Geschmack getroffen, denn oft folgt man als Leser einfach den Gedankengängen der beiden Protagonisten. Besonders gut hat mir zum Beispiel folgender gefallen: „Das war immer das Schlimmste. Kunden, die nicht mitdachten. Überhaupt, Menschen, die nicht mitdachten. Überhaupt, Menschen.“ (S. 13) Das Buch hat aber durchaus auch seine ernsten Momente, die auch zum Nachdenken anregen, und die halten sich gut die Waage mit den lustigen Momenten. Insgesamt hätte ich mir von der Krimihandlung noch ein bisschen mehr versprochen. Die beiden ermitteln zwar ganz kräftig, viel kommt dabei aber nicht heraus und sie kommen nicht so richtig voran. Ich wurde aber trotzdem sehr gut unterhalten und vergebe daher vier von fünf Sternen!

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  • Callcenter-Agenten auf Mörderjagd, sehr witzig und unterhaltsam

    Schlecht aufgelegt
    Talitha

    Talitha

    03. August 2013 um 14:36

    Paul arbeitet in einem Call-Center der Auskunft und führt ein recht trostloses und langweiliges Leben. Das ändert sich, als ein neuer Mitarbeiter, Kuli, eingestellt wird und er diesen einarbeiten soll. Kulis erster Telefonanruf ist dann auch prompt ein Hilferuf einer Frau, die sich mit einem aggressiven und gewalttätigen Mann streitet. Die beiden Call-Center Agenten kriegen die Adresse raus und fahren nach der Arbeit zu der Wohnung der Frau. Diese sitzt in blutend, aber lebendig in ihrem zertrümmerten Wohnzimmer und schmeißt die beiden prompt wieder raus... Am nächsten Tag steht die Polizei im Call Center und verhört Paul und Kuli. Die Frau wurde ermordet und sie waren vermutlich die letzten, die sie lebend gesehen haben... Dann findet Kuli ein SM-Bild in seinem Postkasten, übersandt von der toten Frau, die sie mit einem Berliner Politiker bei Sexspielchen zeigt... Nun beginnt ein Mix aus Erpressung, Mörderjagd und Liebesavancen, sehr witzig und unterhaltsam erzählt, mit sympatischen und skurilen Figuren, so dass das Lesen nie langweilig wird. Das Endet bietet dann eine überraschende Wende. Sehr zu empfehlen, hat mir sehr gefallen. 

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  • Das Leben als Call Center Agent ist kein Spaziergang

    Schlecht aufgelegt
    claude20

    claude20

    03. August 2013 um 14:03

    Paul arbeitet in einem Call Center in Berlin. Er hasst seinen Job, die unfreundlichen Kunden und seine Kollegen. Da bekommt er einen neuen Kollegen namens Kuli, der ziemlich anhänglich, zu freundlich und auch nervtötend ist. Diesen neuen Kollegen kann er auch nicht leiden. Während der Einarbeitung im Call Center werden Kuli und Paul unfreiwillig Zeugen eines tätlichen Angriffs auf ihre Kundin Lisa Gerhardt. Tags darauf ist Lisa Gerhardt tot und Kuli findet in seinem Briefkasten ein Foto von ihr und einen berühmten Berliner Politiker in eindeutiger Pose. Paul und Kuli wollen der Sache auf den Grund gehen und beschließen auf eigene Faust zu ermitteln. Schon bald müssen sie feststellen, dass dieser Fall eine Nummer zu groß für sie ist. Dieses Buch von Sven Stricker basiert auf einer Idee des Hörspiels "Böses Ende" in der Kuli und Paul die Stimmen von Bjarne Mädel und Florian Lukas geliehen bekommen. Beim Lesen dieses Romans hatte ich auch immer diese beiden Stimmen in Ohr. Das hat einfach super gepasst und mir jede Menge Spass bereitet. Der Autor hat genau die richtigen Worte gefunden, um die Situation im Call Center, die Suche nach dem Mörder und der Wahrheit sehr bildlich und lustig zu beschreiben. Auch die Figuren Paul und Kuli und ihre ganze Lebenssituation werden in nahezu perfekter, komischer aber auch tiefgründiger Art und Weise geschildert und wiedergegeben. Alles in Allem ist dieses Buch ein lustiger, aber auch spannender und tiefgründiger Roman den ich nur empfehlen kann. © claude

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