Svenja Flaßpöhler

 3.2 Sterne bei 18 Bewertungen
Autorin von Die potente Frau, Verzeihen und weiteren Büchern.
Svenja Flaßpöhler

Lebenslauf von Svenja Flaßpöhler

Svenja Flaßpöhler kommt 1975 im westfälischen Münster zur Welt. Heute arbeitet die promovierte Philosophin freie Autorin und als Redakteurin für das Magazin "Psychologie Heute", das "Deutschlandradio", den "Deutschlandfunk" und die Wochenzeitung "Freitag". Für ihr Buch "Mein Wille geschehe. Sterben im Zeitalter der Freitodhilfe" (2007) erhält sie den Arthur-Koestler-Preis. Svenja Flaßpöhler lebt mit Mann und Tochter in Berlin.

Neue Bücher

Zur Welt kommen

Erscheint am 18.03.2019 als Hardcover bei Blessing.

Alle Bücher von Svenja Flaßpöhler

Die potente Frau

Die potente Frau

 (7)
Erschienen am 02.05.2018
Verzeihen

Verzeihen

 (3)
Erschienen am 27.11.2017
Wir Genussarbeiter

Wir Genussarbeiter

 (3)
Erschienen am 05.09.2011
Mein Tod gehört mir

Mein Tod gehört mir

 (3)
Erschienen am 08.10.2013
Mein Wille geschehe

Mein Wille geschehe

 (2)
Erschienen am 20.04.2007
Zur Welt kommen

Zur Welt kommen

 (0)
Erschienen am 18.03.2019
Der Wille zur Lust

Der Wille zur Lust

 (0)
Erschienen am 01.03.2007

Neue Rezensionen zu Svenja Flaßpöhler

Neu

Rezension zu "Verzeihen" von Svenja Flaßpöhler

Eine schöne Inspirationsquelle
dominonavor 2 Jahren

Wer sich mit dem Thema mal auf philosophische Weise beschäftigen wollte und nicht genug vom Thema Shoa hat, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Es ist allerdings kein Ratgeber a la: Tun sie dies und jenes, dann wird es Ihnen besser gehen. Man muss selbst das Wichtige für sich filtern und schauen, was man aus dem Geschilderten lernt. Ich fand die kleinen Geschichten zwischendurch interessanter als die Theorie von Arndt oder Nietzsche. Das aber auch nur, weil ich vieles davon bereits kannte. Insgesamt finde ich die Mischung gut gewählt und auch sehr persönlich. Es kann aber nicht mehr als ein kleiner Anstoß für weiteres sein.

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W

Rezension zu "Mein Tod gehört mir" von Svenja Flaßpöhler

IUst der Mensch wirklich der Herr über sein eigenes Leben und auch seinen Tod?
WinfriedStanzickvor 5 Jahren


 

 

Der Arzt und Schriftsteller Martin Winckler hat in seinem gerade erschienenen Roman „Es wird leicht, du wirst sehen“ das Thema der Sterbehilfe in einer beeindruckenden literarischen Weise bearbeitet.

 

In dem hier vorliegenden Buch der deutschen Philosophin Svenja Flaßpöhler nähert sich Autorin dem immer aktueller werdenden Thema in philosophischer und  kulturgeschichtlicher Sicht, nimmt aber auch eine das Buch leicht lesbar machende journalistische Perspektive ein, und fragt, unter welchen Bedingungen eine Beihilfe zur Selbsttötung auf Wunsch moralisch vertretbar ist.

 

Wann ist ein Leben nicht mehr lebenswert – und wer darf darüber entscheiden? Nur der Einzelne selbst ? Und: ist der Mensch wirklich der Herr über sein eigenes Leben und auch seinen Tod?

 

Der vielleicht provozieren sollende Titel „Mein Tod gehört mir!“ erinnert an die Abtreibungsdebatte vergangener Zeiten. Hier wurde zwar eine gesetzliche Regelung gefunden, doch die betroffenen Frauen bleiben weiterhin allein gelassen und müssen die Entscheidung mit sich selbst ausmachen und vor allen Dingen oft ein Leben lang die Verantwortung dafür allein tragen.

 

Doch ich glaube, auch hier bei diesem Thema Sterbehilfe sind die Barrieren längst eingerissen, die die christliche Religion etwa zu diesem Thema seit zwei Jahrtausenden aufgebaut hatte. Nachdem ihm eine gnadenlose Moderne unendliche Freiheit geschenkt hat, soll der Mensch nun auch noch die Verantwortung übernehmen für seinen eigenen Tod.

 

Der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio, den Flaßpöhler übrigens mir unverständlicherweise nicht wahrnimmt, hat in seinem Buch „Über das Sterben“  gesagt:

 

"Die Hoffnung auf ein ewiges Leben ist - zumindest hier auf Erden - nicht realisierbar. Aber die Hoffnung auf ein menschenwürdiges Lebensende unter guter Betreuung wird für immer mehr Menschen Realität. Dazu bedarf es der Mitarbeit aller: der Professionellen und der Ehrenamtlichen; der viele verschiedenen Berufsgruppen, der Angehörigen und der Patienten. Dann kann es tatsächlich möglich sein, gute Voraussetzungen für jenes Ziel zu schaffen, das Rainer Maria Rilke unvergleichlich formuliert hat:

'O Herr, gib jedem seinen eignen Tod.
Das Sterben, das aus jenem Leben geht,
darin er Liebe hatte, Sinn und Not.'"

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