Svenja Gräfen

 4.4 Sterne bei 27 Bewertungen

Neue Bücher

Das Rauschen in unseren Köpfen
 (27)
Erscheint am 27.12.2018 als Taschenbuch bei Ullstein Taschenbuch Verlag.

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Svenja GräfenDas Rauschen in unseren Köpfen
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Das Rauschen in unseren Köpfen
Das Rauschen in unseren Köpfen
 (27)
Erschienen am 27.12.2018
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Erschienen am 29.03.2019

Neue Rezensionen zu Svenja Gräfen

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Nimmer_Satts avatar

Rezension zu "Das Rauschen in unseren Köpfen" von Svenja Gräfen

Nah am Leben
Nimmer_Sattvor 2 Monaten


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MadameFlamusses avatar

Rezension zu "Das Rauschen in unseren Köpfen" von Svenja Gräfen

Schweres Gepäck
MadameFlamussevor 8 Monaten

<br/>

Wie ich finde ein wirklich wunderschöner Buchtrailer. Sanft, leise plätschernd, klar und ungekünstelt.

Leider konnte ich diesen Sound im Buch nicht finden, was mir fast schon ein wenig Leid tut, da ich der Autorin auch auf Instagram folge und sie ziemlich sympathisch finde. Ein wenig anders, eine Type eben. Doch das Buch hat mich nicht mitgenommen, ganz im Gegenteil hat es mich Kraft gekostet weiterzulesen. Und am Ende habe ich die Seiten nur noch überflogen. Vielleicht auch ein Rhythmus der Gegenwehr. Denn nach dem sich die Protagonistin und der Protagonist gefunden haben geht alles wieder auseinander, wie ein zu flüssiger Kuchenteig, der endlos verläuft, in der undichten Kuchenform.
Lene und Hendrik. Es beginnt sehr schön, und nach und nach erfährt man etwas über die Vergangenheit der Figuren, vor allem über Hendrik. Seine Geschichte blättert sich auf, und scheint ihn bis heute zu verfolgen. Schweres Gepäck. Für Lene nicht gut auszuhalten. Und für die Beziehung vielleicht zuviel. Und am Ende zeigt sich das Versprechen nicht gehalten werden können. „Wir kriegen das hin“…
Oder eben auch nicht.

Erstaunlich dick das kleine Buch. Eine praktische etwas kleinere Größe, als sonst die Bücher haben, es liegt ungemein gut in der Hand. Ich bin immer noch erstaunt, das Buch hat über 200 Seiten.
Benedict Wells wird auf dem Buchrücken zitiert. Die Sprache von Svenja Gräfens sei kunstvoll und von eigentümlicher Schönheit. Ich finde es klingt an den guten Stellen nach Poetry Slam oder auch Spoken Words (eine ähnliche Sache wie Poetry Slams nur realer, echter, weniger lustig). Ja vielleicht hätte es gereicht 2,3 Poetry Slam Texte zu dieser Geschichte zu schreiben anstatt ein ganzes Buch?
Oder vielleicht ist das einfach eine andere Generation der ich nicht mehr so ganz folgen kann. Ich denk daran wirds liegen.

Meins war es nicht.

„Das ist kein Glück, wenn nie etwas passiert, das kann doch gar kein Glück sein. Wenn immer alles gut geht… „

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-Leselust-s avatar

Rezension zu "Das Rauschen in unseren Köpfen" von Svenja Gräfen

Wunderschöne Liebesgeschichte ohne Kitsch, dafür mit poetischer Sprache
-Leselust-vor einem Jahr

Kurzmeinung:
Eine Liebe wie ein Rausch; ein Buch wie ein Gedicht. Diese Geschichte überzeugt mit einer wunderschönen, poetischen Sprache und einer intensiven Liebesgeschichte, die nicht seicht oder kitschig ist.

Meine Meinung:
Was für ein wundervolles Buch. Es erzählt die Geschichte von Lene und Hendrik und der ersten großen Liebe.
Das Thema ist das wohl Älteste der Welt: Mädchen trifft Junge, Junge trifft Mädchen. Doch die Umsetzung ist es, die diese Liebesgeschichte hervorstechen lässt und von der Masse abhebt. Mit einem verträumten, manchmal nostalgischen Blick beschreibt Svenja Gräfen die Menschen und ihre Beziehungen. Die Familie und die behütete Kindheit, das Aufwachsen, das wilde Studentenleben und immer im Zentrum stehend: das Miteinander.

Lene und Hendrik sind komplexe Charaktere, ganz echt und nah; ich konnte mich gut mit ihnen identifizieren. Sie erleben einen Alltag, der typisch ist, für unsere Zeit. Das ausgelassene Studentenleben, angetrunken über die großen Fragen der Menschheit diskutieren und die große Liebe. Dabei erleben die beiden ihre Liebe wie einen Rausch, in seiner Intensität fast schon beängstigend. Die beiden sind beinahe abhängig voneinander.


                                                   ***
"Wir gingen nicht raus, wir wussten nicht, wozu. Es gab keinen Grund. Wir hatten hier alles, was wir brauchten, das heißt: uns. Und wir hätten uns auch in einer Bar gehabt, im Kino, in einem Restaurant, auf der Straße, aber eben nicht so; wir hätten uns teilen müssen mit einer ganzen Welt, die nach Aufmerksamkeit schrie." 
                                                   ***

Ein Highlight war für mich der wunderschöne, poetische Schreibstil, voller Bilder. Die Sprache ist sehr außergewöhnlich und und ich musste mich erst daran gewöhnen. Dann habe ich sie aber sehr geliebt. Man merkt, dass die Autorin Poetry Sammlerin ist. Das ganze Buch liest sich wie ein einziges Gedicht. Ich habe wirklich lange keinen so wunderschönen Schreibstil mehr gelesen.
Gestört haben mich beim Lesen allerdings die fehlenden Anführungszeichen bei der wörtlichen Rede. Daran konnte ich mich leider nicht gewöhnen.
Ebenfalls nicht so gemocht habe ich die plötzlichen Zeitsprünge, die mich teilweise etwas orientierungslos zurückgelassen haben.


                                                  ***
"Es ist irgendwie gut, dass es das Sterben grundsätzlich gibt, als eine Möglichkeit. Falls es wirklich einfach viel zu viel wird, falls man sich gar nicht mehr zurechtfinden und beruhigen kann." 
                                                  ***


Insgesamt ist "Das Rauschen in unseren Köpfen" aber ein großartiges Buch. Man taucht in in die Geschichte und lässt sich treiben von dem ruhigen Erzählfluss. Und jede Zeile ist ein Genuss, weil die Sprache einen verzaubert und die Geschichte schön, zart und zum Träumen ist.
Doch der Roman ist keine seichte Liebesschnulze. Es ist nicht alles perfekt. Es wird deutlich, wie sehr uns unsere Vergangenheit prägt und wie schwer es einem das Leben machen kann. Es geht um Misstrauen, um Loslassen, und um eine dunkle Schwere, die einen zu übermannen droht.
Trotz dieser Tiefe und der ernsten Themen stehen, Liebe und der Halt, den uns Freunde und Familie geben können klar im Fokus und machen Mut und Hoffnung.


                                                ***
"Vielleicht war es nämlich kein Unterschied, sondern eine Entwicklung, vielleicht waren nicht wir anders, sondern bloß die Zeit." 
                                                ***

Fazit:
Ein Liebesroman, der aber nicht seicht oder kitschig ist. Das Buch ist voller Liebe, Freundschaft, Tiefe und Poesie. Dazu die wunderschöne und außergewöhnliche Sprache. Zum Genießen, Wegträumen und Verzaubern lassen. Klare Leseempfehlung!

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